Per definitionem?

Die Lehren Abrahams gechannelt von Esther Hicks

Per definitionem?

Beitragvon Einstein » 30. Mär 2010, 11:43

Dear all,
Johnmarcos hat mich inspiriert mit seinen Grundsatzfragen :thxx: , darum möchte ich gerne auch eine hier zur Diskussion stellen.

Wo liegt nach Abe der Unterschied zwischen

  • Emotion
  • Gefühl
  • Stimmung
Irgendwo, ich glaube, es war bei Seth, so genau erinnere ich mich mehr, las ich auch mal was von Grundstimmung. Ein Mensch hat eine bestimmte Grundstimmung oder vielleicht auch Temperament :102:
Wo läßt sich dieses Phänomän einordnen :hä: .
Was sagen Abe und was meint ihr dazu?
Auf was kann ich Einfluss nehmen oder kann ich alles beeinflussen 8-)
Ich bin relativ gespannt auf euere Antworten :roll:
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Re: Per definitionem?

Beitragvon lawofattraction » 30. Mär 2010, 12:18



Hallo Einstein & All,

Abraham sprechen darüber nicht differenziert, weil die englische Sprache nicht so stark unterscheidet wie das Deutsche.

Emotion = emotion, mood, temperament, personality, and disposition
Gefühl = emotion, feeling, sensation, sense
Stimmung = mood, sentiment

Es ist bei Abraham durchgängig nur von Emotion die Rede. Ich übersetze daher auch meist nur emotion = Emotion, selten mit Gefühl. Abraham sprechen zwar von der Grundstimmung, aber auch nur als "emotional set point". Für mein Sprachempfinden sind Temperament und Stimmung verschiedene Aspekte. Ich empfinde Temperament als etwas, was einen lebenslang als persönlicher Ausdruck begleitet und nicht veränderlich ist. Stimmungen allerdings sind Schwankungen unterworfen, oft auch von aussen induziert. Und auch der emotional Set-Point ist durchaus veränderlich.

Aus Interesse habe ich mal bei Wiki nachgeschaut und folgendes gefunden:

Gefühl - Das Phänomen der Gefühle oder des Fühlens wird durch unterschiedliche Disziplinen beschrieben. Für einen Überblicksartikel aus Sicht der Psychologie siehe Emotion. Weiterhin bezeichnet Gefühl:

visuelle, auditive, olfaktorische, gustatorische und haptische Wahrnehmung, die Erkundung von Objekteigenschaften wie Aussehen (z.B. Farbe), Geräusche, Geschmack, Oberflächenbeschaffenheit (Struktur, Textur) und Temperatur

im Sinne von „vager Ahnung“ eine Eingebung bzw. Intuition
im Sinne von „ein Gefühl für etwas haben“ eine Fähigkeit bzw. Kompetenz
die Sensibilität (Medizin), in Physiologie und Wahrnehmungspsychologie als „fünfter Sinn“ bezeichnet, das Fühlen allgemein


Eine Emotion (v. lat.: ex „heraus“ und motio „Bewegung, Erregung“) ist ein psychophysiologischer Prozess, der durch die bewusste und/oder unbewusste Wahrnehmung und Interpretation eines Objekts oder einer Situation ausgelöst wird und mit physiologischen Veränderungen, spezifischen Kognitionen, subjektivem Gefühlserleben und einer Veränderung der Verhaltensbereitschaft einhergeht. Emotionen treten beim Menschen und bei höheren Tieren auf.

Mit Emotionen beschäftigen sich unter anderem Biologie, Neurologie und Hirnforschung, Philosophie, Kulturwissenschaften, Physiologie, Psychiatrie, Psychologie, Religion, Soziologie und Verhaltensforschung.


Stimmungen unterscheiden sich von Gefühlen, Emotionen und Affekten dadurch, dass sie als zeitlich länger ausgedehnt erlebt werden. Stimmungen spielen eine wichtige Rolle in der Motivation. Erfahrungen erscheinen als durch Stimmungen „eingefärbt“. Bei trüber Stimmung beispielsweise wirkt die Welt „grau in grau“. Stimmungen können neben ihrem Angenehm- oder Unangenehmsein noch zahlreiche verschiedene Qualitäten besitzen, beispielsweise:

„freudvolle Stimmung“
„optimistische Stimmung“
„melancholische Stimmung“
„bedrohliche Stimmung“
Grundstimmung(en)

Die vorherrschende Art der Stimmung einer Persönlichkeit wird als deren Grundstimmung bezeichnet. Diese Stimmung ist ein sozialpsychologisch relevantes Persönlichkeitsmerkmal.

Die Entstehungsbedingungen der Grundstimmung sind noch schwieriger zu erforschen und dem einzelnen Individuum noch weniger bewusst als die der jeweiligen Stimmungslage.



*Resistance means feeling Singular instead of Plural* Abraham


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Re: Per definitionem?

Beitragvon Einstein » 30. Mär 2010, 15:35

lawofattraction hat geschrieben:Die Entstehungsbedingungen der Grundstimmung sind noch schwieriger zu erforschen und dem einzelnen Individuum noch weniger bewusst als die der jeweiligen Stimmungslage.

:stimmt: Meine NLP-Trainerin sprach von psychischen Hintergrundsgeräuschen, dadurch kaum wahrnehmbar. Mich würde echt interessieren, was Abe zu deren Veränderbarkeit sagen :hä: .
Alles ist relativ, gilt das auch für die Grundstimmung?
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Re: Per definitionem?

Beitragvon Kia » 30. Mär 2010, 16:02

Lieber Einstein,

ich lass Deine letzte Frage besser jemanden beantworten, der mehr gelesen hat von Abraham.
Für mich persönlich ist die Unterscheidung zwischen Gefühlen und Emotionen von der Erfahrung her noch sehr unterschiedlich und wichtig.

Gefühle sind für mich das zarte, leise, die innere Stimme. Und wenn Abe sagen: You must feel your way in (in den Vortex) dann meinen sie die Gefühle. Meine Gefühle sind meine spirituellen Lehrer, ich lerne viel von ihnen.

Emotionen sind für mich, wie ich schon an anderer Stelle gesagt habe, mehr durch Gedanken induzierte Bewegungen im Geist, ausgelöst durch innere oder äussere "Ereignisse". Es entsteht Wut, Neid, Hass u.s.w.
Meine Emotionen behandele ich eher wie Kinder also führe sie, damit sie wieder mit sich selbst in Kontakt kommen.
Genau so führe ich mich, wenn diese starken Emotionen aufkommen. Und lasse sie möglichst schnell durchlaufen, es sind wie Rillen in einer Schallplatte, ich versuche da nicht hängen zu bleiben. Sie kommen und gehen.

Für mich war es so: so lange starke Emotionen, die ja auch im Emotionalkörper gespeichert sind, die Oberhand hatten, so lange konnte ich die zarten, feinen Gefühle gar nicht wahrnehmen.

Meine Erfahrung ist die: Je weniger ich den schmerzlichen Emotionen nachgegeben habe, um so weniger sind sie aufgetaucht.
Emotionen werfen mich in Sekunden aus dem Vortex, Gefühle wie Liebe, Freude, glücklich fühlen, u.s.w. ermöglichen den Zugang zu der Verbundenheit mit dem Inner Being oder sind nur dort erfahrbar.

Also für mich heisst der spirituelle Weg immer mehr der sich mies anfühlenden Emotionen loszulassen, es bringt gar nichts, mich in irgendwelche Dramen verwickeln zu lassen. Und die zarteren Gefühle, auch Einfühlungsvermögen in mich und andere zuzulassen und zu spüren. Allerdings finde ich im nachhinein, wenn ich das jetzt nochmals durchlese meine Einteilung als ziemlich willkürlich, nur, für eine bestimmte Zeit hat es mir geholfen, mich besser zu verstehen und mit diesen Energien umzugehen.
Gefühle als Lehrer verstehen, Emotionen als meine Kinder mit denen ich liebevoll und achtsam umgehe. Es hat mir einfach geholfen mit dem Urteilen aufzuhören, also nicht mehr zu unterscheiden zwischen guten und schlechten Gefühlen, denn das ist ja Unsinn. Gefühle und Emotionen sind einfach Schwingungskräfte, die wir lenken können, und zwar so, dass wir gerne mit uns zusammen sind, weil wir uns wohlfühlen in unserer Haut.

Lieben Gruss
"Contrast is the teacher." Abraham
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Re: Per definitionem?

Beitragvon LillyB » 30. Mär 2010, 19:50

Hallo Herr Relativ,

Definitionen sind soweit ich erfahren habe, nicht so Abrahams Sache. Vielmehr erfinden sie ja immer wieder einen eigenen Sprachgebrauch. Dieser drückt mehr die Energie aus, die ein Wort ausmacht. Darum schwant es mir, dass ein Gespräch um Definitionen der Begriffe sehr vieles offen und mannigfaltige Eindrücke widerspiegelt.

Bei Abraham geht es um Energie, bzw. Schwingungen und darum (s. oben) auch die Abish Sprache. Alles ist Energie, alles schwingt. So empfinde ich das mühselig, es in Deutsch in meinem Hirn kräuseln zu lassen, da es dort dann vielleicht ein paar Achterbahnen fahren würde. Das Wichtigste für mich an Gefühlen, Stimmungen und Emotionen ist deren Energie. Und die:

Fühle ich. Und jeder der es mag :loveshower:

ALOHA
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Re: Per definitionem?

Beitragvon Shiva » 30. Mär 2010, 19:58

Liebe LillyB

Du sprichst mir aus dem Herzen. Ich habe lange über den Beitrag über Dankbarkeit und Wertschätzung nachgedacht, dass ist doch auch so was.

Es geht doch um das Gefühl!!! Wenn ich in mein neues Auto steige, der Motor brumm brumm macht, es schön nach neu riecht.. und ich denke.. "He.. das ist ne geile Kiste" :loveshower: und mein Herz hüpft, da kommt es doch auf das Gefühl an, das Gefühl, was ich habe, wenn ich an meine Tochter denke, an meine Mutti, an mein Hexenhaus und heute morgen - die verrückte Amsel, die wie wild rumgepiepst und genknattert hat - es war einfach geil!!!

Liebe Grüße Shiva
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Re: Per definitionem?

Beitragvon LillyB » 30. Mär 2010, 20:10

Shiva hat geschrieben:
"He.. das ist ne geile Kiste" :loveshower: und mein Herz hüpft, da kommt es doch auf das Gefühl an, das Gefühl, was ich habe, wenn ich an meine Tochter denke, an meine Mutti, an mein Hexenhaus und heute morgen - die verrückte Amsel, die wie wild rumgepiepst und genknattert hat - es war einfach geil!!!



Finde ich auch superaffenschweinegeil :loveshower:

ALOHA das hört sich einfach fantastisch an :tja: dupiduuu***

Lilly
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Re: Per definitionem?

Beitragvon Kia » 3. Apr 2010, 14:47

Ach Shiva und Lilly, ihr seid so echt und direkt, es ist eine Freude mit Euch hier zu sein.
Ihr seid einfach herzerfrischend, wortwörtlich.

Und danke auch Einstein und Loa für Eure Präzisionsarbeit, meinem Wissenschafts-herzen :hä: , na ja, meinem analytischen Geist gefällt immer gut, wenn ihr so referiert....spätestens nach zwei Minuten kommen ja dann die Poeten hier im Forum, um Euch auszugleichen, manchmal seid die Poeten dann auch ihr selbst :kgrhl: je nach dem :gvibes:
Menschen, die Abraham schätzen, haben einfach beides: einen scharfsinnigen Geist, eine humorvolle Seele.
Mir gefällt die Kombination immer wieder :loveshower: :gvibes:
"Contrast is the teacher." Abraham
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Re: Per definitionem?

Beitragvon Cosmic_Energy » 5. Mai 2010, 17:09

Einstein hat geschrieben:Wo liegt nach Abe der Unterschied zwischen
* Emotion
* Gefühl
* Stimmung

Meine erste Frage, die sich mir aufdrängte: Wozu diese Differenzierung? Es sind nur Worte für die selbe Sache:
Inneres (emotionales) Leitsystem. Man könnte noch andere Worte finden: Empfindungen, Vibrationen, Intuition sogar würde ich in diese Gruppe packen.

Alles (was Du aufgeführt hast) gehört zu unserem emotionalen Leitsystem. In manchen Situationen mag die Stimmung vorherrschen, in anderen Situationen eher was spontanes, wie "Emotion".

Aber alles bleibt Schwingung. Mir egal, ob meine Grundschwingung oder meine spontane Schwingung sich meldet. Es ist mein inneres Leitsystem. Ich will es gar nicht verstehen. Will es nicht ausanderdröseln. Es ist ein System, dessen Tiefe mir vielleicht immer verborgen bleibt. Vielleicht bleiben mir die Gründe für die Genauigkeit auch immer verborgen. Ich finde es nur so beachtlich, daß in allen spirituellen Schriften, in allen Religionen die Liebe so hochgehalten wird. Immer läuft es darauf hinaus.
Liebe kann man nur fühlen.
a hoch zwei + b hoch 2 = c hoch 2 (Satz des Pythargoras) lässt uns keine Liebe spüren.
Bestenfalls stärkt es unser Ego/Stolz wenn wir das kapieren. Oder es lässt uns Brücken bauen. Aber auch die Brücke ist nur eine Brücke. Erst wenn wir den Nutzen lieben, den die Brücke uns bringt, sind wir näher am Vortex. Aber leider beschweren sich so viele dumme Leute, daß die Brücke nur 2-spurig ist. Selbst in der Verbesserung entdecken sie einen Mangel.

Definitionen sind wichtig damit man weiß worüber man spricht. Aber irgendwann kann es "kippen"
es "kippt" dann, wenn nicht mehr die Gemeinsamkeit gesucht wird, sondern die Trennung.

Deswegen werfe ich den Ball zurück mit zwei Fragen:
1) Was bringt mir/Dir/uns die Beantwortung der Frage?
Und:
2) Gibt es eine Einigkeit darüber, daß wir das unter "emotionales Leitsystem" zusammenfassen können?

- Um hübsch bei der Abraham-Terminologie zu bleiben ;-)

Ach Einstein, wir werden noch viel Spass miteinander haben! Weil wir wissen, das wir nicht den anderen Menschen in Frage stellen, sondern darum ringen, uns Abraham bis auf den Grund unseres Selbst zu nähern! :five:
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