Materie durch Kollektive Schöpfung

Die Lehren Abrahams gechannelt von Esther Hicks

Materie durch Kollektive Schöpfung

Beitragvon Scorpi » 23. Mär 2015, 17:57

Zitat
"Materie ist die Evolution von Energie. Zuerst gibt es den Gedanken, dann Gedankenform und dann gibt es Materie. Materie ist nichts anderes als ein Gedanke, der von mehreren gedacht wurde."

Vielleicht stehe ich auf dem Schlauch, aber das Zitat von heute irritiert mich etwas, bzw. die Aussage, dass Materie durch einen Gedanken entsteht, der von MEHREREN gedacht wurde. Wieso von mehreren? Materie kann doch auch durch den Gedanken von mir alleine erschaffen werden, dafür braucht man doch nicht immer zwingend Co-Creators, oder???
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Re: Materie durch Kollektive Schöpfung

Beitragvon lawofattraction » 23. Mär 2015, 18:27




Hallo Scorpi,

ich habe es mal hier rüber geschoben.

Meinst Du, Du hättest so etwas wie das Internet im Alleingang gestemmt? Oder dass ein einzelner den Bau der Eisenbahnlinie durch die USA alleine erwirkt hätte? Den Fall der Berliner Mauer bewirkt hätte?

Das sind alles so immense Projekte, die das Wünschen vieler hervorgebracht hat. Aber darin sind wir immer als Co-Creatoren beteiligt, wenn das auch unseren Wünschen entspricht. Und selbst für unsere Projekte haben wir immer Co-Creatoren - der Architekt hat das Haus erträumt und ein Designer das Kleidungsstück, die Dir so gefallen, Eltern haben den Sohn geboren, in den Du Dich verliebst und der Parkplatz im überfüllten Shopping Center wurde von jemandem frei gemacht, der vorher drauf gestanden ist.

Liebe Grüsse
Loa



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Re: Materie durch Kollektive Schöpfung

Beitragvon katgirl » 23. Mär 2015, 19:45

Ich habe auch noch eine schönes Beispiel: den Wiederaufbau der Frauenkirche
Erst war ganz viel Entsetzen und Contrast, dann das Sehnen und Wünschen nach Vollständigkeit, dann kamen die ersten Gedanken zum Wiederherrichten in den 60/70er Jahren, nach der Wende die Vision von einigen wenigen Leuten und dann eine Ausdehnung an Tatendrang, was sich immer weiter vergrößerte,
bis zum fertigen Neubau. :gvibes:

Erst mal hat jeder alleine für sich gedacht und dann haben sich immer mehr Leute mit gleichen Gedanken zusammengefunden, die wieder andere Leute für die Idee begeisterten und immer mehr Ausdehnung und Erschaffen.

Was mich daran immer noch fasziniert ist, daß die Ruinen erhalten wurden, obwohl es nicht staatskonform war und daß es während des Wiederaufbaus keine Skandale und Skandälchen gab, im Gegensatz zu so vielen anderen Projekten. Das war einfach ein homogenes Werden und Erschaffen. Wünsche Einzelner, die sich Kollektiv zusammenfanden, um wieder ihre Form als Materie anzunehmen. :gvibes:

lg
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Re: Materie durch Kollektive Schöpfung

Beitragvon Scorpi » 23. Mär 2015, 22:29

Liebe Loa, liebe katgirl,

ich habe tatsächlich beim Lesen und auch wiederholtem Lesen komplett vor der Wand gestanden :roll:

Ich danke Euch für die Antworten, die mich sofort von dem Brett vor dem Kopf befreit haben :danke: ... und das passiert mir, die sich schon sooo lange mit dem Thema und Abraham beschäftigt :kgrhl:

Ich wünsche Euch eine gute Nacht
LG, Scorpi
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Re: Materie durch Kollektive Schöpfung

Beitragvon Malu » 12. Apr 2015, 17:26

Hallo Scorpio,

zu deiner Frage vom 23. März und den Antworten von Loa und Katgirl habe ich noch etwas anzumerken.

Bestimmte Gedanken, die immer wieder gedacht werden, kehren auch immer wieder zurück, selbst wenn man zwischenzeitlich wieder etwas anderes denkt. Diese Gedanken können, wenn sie z.B. positiv sind, irgendwann einen bestimmten Wunsch erzeugen. Wenn diese Wunschgedanken ohne irgendwelchen widerstrebenden Gedanken weiterhin gedacht werden und mit einer bestimmten Erwartungshaltung einher gehen, dann wird sich nach dem Gesetz der Anziehung eine bestimmte Manifestation ereignen, die den Gedanken mit der Erwartungshaltung entspricht. Gedanken die mit einer bestimmten Erwartungshaltung einher gehen entsprechen unserem Wort "Glaube".
Natürlich haben Loa und Katgirl recht, wenn sie sagen, in kollektiven Gedanken wurde bereits Großes erschaffen, da
der Wunsch und die Erwartungshaltung von Vielen verstärkt wird und es so vielleicht leichter zu einer Manifestation kommen kann, das heißt aber nicht, daß ein Einzelner nicht ebenso etwas Großes erschaffen kann. Bei einem einzelnen genügen aber manchmal ein paar Steinchen, die ihn von seiner Idee abbringen kann, bei einem bestimmten Wunsch im Kollektiv sind schon sehr große Steine notwendig um die Manifestation noch abzuwenden.

Gruß
Malu
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Re: Materie durch Kollektive Schöpfung

Beitragvon achim-martin » 14. Apr 2015, 14:30

Hallo,

nicht immer müssen wortwörtlich alle Beteiligten auch den gleichen Wunsch haben. Klar, dass es z.B. ein anderer Grund ist, weshalb ein Mauerer eine Kirche baut, als es vielleicht ein frommes Gemeindemitglied hat. Der eine hat den Wunsch nach einem Ort der Meditation und Zusammenkunft, der andere verdient mit der Umsetzung seine Brötchen.

Dennoch ergibt sich das Resultat durch ein Zusammenfinden von sich ergänzenden Energieen. Kommen aber z.B. bei diesem Beispiel gleichzeitig im Gegenzug zu viele gegnerische Energieen zusammen - wie oft bei dem Bau von neuen Moscheen in Deutschland - dann bedarf es weiterer Fokussierungen, um doch noch ans Ziel zu gelangen. Einzeln, gemeinsam, das ist eine endlose Reise des Austauschs und der Anziehung von Schwingungen und somit Energie.

lg Achim :ros:
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Re: Materie durch Kollektive Schöpfung

Beitragvon lawofattraction » 14. Apr 2015, 15:16

achim-martin hat geschrieben:Kommen aber z.B. bei diesem Beispiel gleichzeitig im Gegenzug zu viele gegnerische Energieen zusammen - wie oft bei dem Bau von neuen Moscheen in Deutschland - dann bedarf es weiterer Fokussierungen, um doch noch ans Ziel zu gelangen.


Hallo Achim,

hier ist ein Denkfehler enthalten, denn das ist falsch verstandenes LoA. Das LoA ist ein Gesetz des Einschlusses, das heisst, ausgeübter Fokus - egal, ob in Richtung des Erwünschten oder des Unerwünschten - wird sich verwirklichen. Niemand wird jemals Deine Ideen durch anderslautenden Fokus in irgendeiner Weise beeinträchtigen oder verhindern können.

Es gibt nur Zulassen oder Widerstandsgedanken. Niemand wird irgendetwas durch "gegnerische Energien" so beeinflussen können, dass es sich nicht oder schwerer verwirklichen kann. Vielmehr verwehren sich die Gegner ihren eigenen Erfolg dadurch, dass sie gegen etwas andrücken, so dass ihre eigenen Wunschenergien sich nicht kanalisieren können. Aber niemals können sie etwas verhindern, was andere Menschen in ihrer Schwingung haben. Das kann nur jeder ganz alleine durch Widerstand tun.

Lieben Gruss
Loa



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Re: Materie durch Kollektive Schöpfung

Beitragvon zimtstern » 15. Apr 2015, 21:51

Ich habe eine kurze Frage und dachte sie passt vielleicht hier rein, -

wenn viele Menschen über einen längeren Zeitraum an einem Schöpfungsprozess (sei es ein monumentaler Bau, das Internet oder eine "schweres" Krankheitsbild) beteiligt waren, ist es dann auch vergleichsweise schwerer die damit verbundenen Überzeugungen, zB. bei einer Erkrankung, als Individuum, auszuräumen bzw. zu beeinflussen, oder spielt es keine Rolle ob es sich um eine "kleine" individuelle Überzeugung handelt oder eine "große" kollektive?

LG,
Zimtstern :lieb:

(PS. mir ist natürlich klar dass andere Menschen nicht die Erkrankung eines anderen erschaffen, ich meine damit eher das kollektive Gedankenkonstrukt das dann von einem Individuum übernommen wird).
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Re: Materie durch Kollektive Schöpfung

Beitragvon lawofattraction » 16. Apr 2015, 08:27




Liebe Zimtstern,

jeder kollektive Schöpfungsprozess besteht ja immer aus einzelnen individuellen Beiträgen. Ganz egal, ob wir nun irgendwelche Krankheiten "in unser Repertoire aufnehmen", weil uns das die Medien lange genug vorgebetet haben oder aber über Generationen in Familien oder anderen Gemeinschaften Überzeugungen und Glaubenssätze weiter gegeben wurden, weil Beobachtetes eine solche Überzeugung bestätigt.

Massenüberzeugungen sind ja oft nicht hinterfragt - "es steht in der Zeitung", "jeder glaubt es" "es ist beobachtbar" "es war schon immer so" - weil das geballte Kollektiv eine grössere Wahrheit als das Individuum zu haben scheint, was natürlich nicht so ist.

Jedes Ausscheren aus den kollektiven Überzeugungen bedarf ja zuerst einmal eines Bewusstwerdungs-Prozesses und die Erkenntnis, dass wir an etwas teilhaben, ohne seinen Wahrheitsgehalt oder Sinn zu hinterfragen. Wenn der Punkt erreicht ist, ist es ja nur noch eine Einzelreise - jeder für sich gestaltet dann seine eigene Realität, die anders ist als die des Kollektivs, weil er sich aus dem Massenbewusstsein ausgeklinkt hat.

Lieben Gruss
Loa



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Re: Materie durch Kollektive Schöpfung

Beitragvon achim-martin » 16. Apr 2015, 14:49

Hallo LoA,

auch wenn ich nach den Jahren des Studierens vom Law denke zu verstehen was Du meinst, so erlebe ich die Realtität doch anders. Ich gebe Dir zwar in sofern Recht, als dass meine Wünsche tatsächlich am ehesten verwirklicht werden, je weniger ich selbst dazu tue, oder glaube dazu tun zu müssen. Offenbar wenig Blockaden, die der Verwirklichung im Wege stehen.

Andererseits, wenn ich die Geschichte verfolge, dann kann ich auch feststellen, dass es erst durch die Überzeugung von Millionen möglich wurde, dass Europa heute so ist, wie es ist. Individuen, die friedvoll, meditativ und im Geiste eines vereinten Europas lebten und handelten gab es schon vor dem 2. Weltkrieg - aber dass es Wahrheit wurde, das bedurfte offenbar ein komplett transformiertes Volk/oder besser aller Völker Europas. Erst das Zusammenspiel und die geballte Kraft aller führte zu diesem Ergebnis.

Als Mensch bin ich doch hier, um auch aktiv zu gestalten, nicht nur zu wünschen - sonst bliebe ich auf der Couch und würde nur meditieren. Sobald ich aber aktiv ins Geschehen eingreife bin ich mittendrin und im Wechselspiel mit anderen Energieen. Um auf das Beispiel mit den Moscheen zurückzukommen: wie kann denn sowas in ein Wohnviertel gesetzt werden, wenn die Umgebung dagegen ist? (ich würde es nach dem oben Gesagten inzwischen ohne jegliche Aktivität machen, damits wirklich klappt, ehrlich gesagt)

lg Achim :ros:
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Re: Materie durch Kollektive Schöpfung

Beitragvon Kein_Schnee » 16. Apr 2015, 19:54

achim-martin hat geschrieben:auch wenn ich nach den Jahren des Studierens vom Law denke zu verstehen was Du meinst, so erlebe ich die Realtität doch anders.


Lieber Achim,

ist es denn nicht eben die Realität, die es im gelebten LOA auszublenden gilt?
Oder zumindest, ihr nicht viel Fokus zu geben?

achim-martin hat geschrieben:Andererseits, wenn ich die Geschichte verfolge, dann kann ich auch feststellen, dass es erst durch die Überzeugung von Millionen möglich wurde, dass Europa heute so ist, wie es ist.


Wessen Geschichte? :shock:
In welchem Universum ist das so?
Jeder ist der Schöpfer seiner Realität, also waren dafür weder VIELE in der Vergangenheit nötig, noch sind sie es jetzt und hier.
Es geht nach dem Gesetzt der Anziehung doch immer nur um den eigenen Anziehungspunkt.
Mit diesem kann man alles erschaffen, aber man kann nicht für andere erschaffen und umgekehrt.
Deshalb denke ich, wenn Du daran glaubst, dass ein ganzes Volk transformieren muss, um eine für Dich bessere Realität zu schaffen, wird das auch so sein.
Wenn Du aber glaubst, dass alleine Deine Schöpferkraft ausreicht, wird es ebenfalls so sein.

Deshalb klingt das was Du schreibst für mich, wie ein "Bisschen LOA" und der Rest ist Realität… :102:

Lieben Gruß,

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Re: Materie durch Kollektive Schöpfung

Beitragvon achim-martin » 17. Apr 2015, 14:44

Hallo,

ja, vielleicht mag man das so empfinden, ist denn aber das Wechselspiel zwischen dem Geistigen und dem Materiellen nicht auch das Spannende? Als Einsiedler mag man sich der manifestierten Welt entziehen, als Mensch unter vielen möchte ich das jedoch nicht, also gestalte ich mit. Und das machen neben mir noch viele Andere. Was dann als Summe herauskommt, davon kann man sich dann in den diversen Kontinenten überzeugen.
Natürlich empfindet der Eine Europa als kapitalistische Festung, ein anderer dann als Gemeinschaft freier Völker und ein geschundenes Huhn als KZ. Es gibt die verschiedensten Perspektiven auf diese Realität, dennoch meine ich nicht, mit dem Law sollte man die "Realität ausblenden". Energieen (auch z.B. uns als negative Aspekte des Leben erscheinende) sind zum Transformieren da, davon leben wir alle, das hält unseren Lebenswillen am Laufen - Energieen sind m.E. aber nicht zum Leugnen unerwünschter Tatbestände da.

Welche Welt einem am ehesten zusagt, der schließt man sich womöglich sogar an. Ich bin m.E. auch sicher nicht dafür, z.B. umhervagabundierende Verbrecher im Namen des Islam zu missionieren, ich kann aber durch mein eigenes Leben anderen ein Vorbild sein. Wie gesagt, "kann", nicht "muss" - diese Unterscheidung ist wichtig.

Was ich jedoch oben meinte ist, dass es mir manches Mal so vorkommt, als wenn es am Einfachsten ist, gar nicht s zu tun, dann klappt es auf jeden Fall. Mische ich die Ergebnisse meines eigenen Denkens im Frontallappen mit ein, dann ist das Ergebnis nicht so glatt und rund.

lg Achim :ros:
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Re: Materie durch Kollektive Schöpfung

Beitragvon Kein_Schnee » 17. Apr 2015, 15:55

Lieber Achim,

achim-martin hat geschrieben: Als Einsiedler mag man sich der manifestierten Welt entziehen, als Mensch unter vielen möchte ich das jedoch nicht, also gestalte ich mit. Und das machen neben mir noch viele Andere. Was dann als Summe herauskommt, davon kann man sich dann in den diversen Kontinenten überzeugen.


Ich sehe das wirklich noch anders:
Wenn jeder der alleinige Schöpfer seiner Realität ist, braucht es nicht mehr als meine eigene Schwingung, um das zu erleben, was ich mir wünsche.
Es gibt dann keine Summe von vielen, die nötig ist, um etwas zu verändern.
Bashar beschreibt es so, dass unser lineares Zeitempfinden nur dadurch entsteht, dass wir von einem Paralleluniversum ins nächste shiften.
Also ist jeder Augenblick völlig neu und die Umgebung damit auch.
Wir wechseln in die Umgebung, welche uns schwingungsmäßig entspricht.
Jeder braucht nur zu wählen und seine Schwingung mit seiner Wahl in Einklang zu bringen.
Das widerum bedeutet, dass wir nicht die Welt verändern müssen (was wir sowieso nicht können), in der wir leben, sondern nur in eine andere Welt wechseln müssen, die dem entspricht, was wir uns wünschen.
Und dies eben durch unsere Schwingung.

Liebe Grüsse,

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Re: Materie durch Kollektive Schöpfung

Beitragvon Phoenix » 18. Apr 2015, 15:25

Kein_Schnee hat geschrieben:Wir wechseln in die Umgebung, welche uns schwingungsmäßig entspricht.
Jeder braucht nur zu wählen und seine Schwingung mit seiner Wahl in Einklang zu bringen.
Das widerum bedeutet, dass wir nicht die Welt verändern müssen (was wir sowieso nicht können), in der wir leben, sondern nur in eine andere Welt wechseln müssen, die dem entspricht, was wir uns wünschen.
Und dies eben durch unsere Schwingung.


Da bin ich ganz auf deiner Linie, liebe KeinSchnee, für mich gibt es auch so viele Welten, wie es Schwingungszustände gibt, und wir existieren immer gerade in der, die unserer jeweiligen Schwingung entspricht.
Heißt ja auch, dass wir tagtäglich in zig Universen unterwegs sind, ohne es uns bewusst zu machen, kann man aber richtig plastisch spüren, wenn man mal z. B. in einer extrem unangenehmen Situation es schafft, die Schwingung drastisch zu erhöhen und dann bewusst wahr-nimmt, wie sich Umgebung und Ereignisse ändern. Geht natürlich auch umgekehrt, das ungebremst aus dem Flieger fallen, aber das ist ja (meist) nicht bewusst gewollt.

Was mich aber immer noch beschäftigt und trotz der vielen Erklärungen, die dazu schon gegeben wurden, krieg ich da die Kurve nicht - siehe auch das heutige Zitat:
Wie erkläre ich das einer Freundin, die als aktive Umweltschützerin gar nicht verstehen kann, dass ich nicht „für das Gute kämpfen“ will, bzw. nicht "gegen" das Unerwünschte sein will?
Schöne Grüße
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Re: Materie durch Kollektive Schöpfung

Beitragvon Kein_Schnee » 18. Apr 2015, 16:03

Liebe Phoenix,

Phoenix hat geschrieben:Wie erkläre ich das einer Freundin, die als aktive Umweltschützerin gar nicht verstehen kann, dass ich nicht „für das Gute kämpfen“ will, bzw. nicht "gegen" das Unerwünschte sein will?


Meine erste Frage wäre da: Musst Du es ihr überhaupt erklären? :kgrhl:
Du könntest genau so gut in eine Schwingung wechseln, in der Du es nicht erklären mußt. :pfeif:

Aber wenn Du es gerne erklären möchtest, dann kannst Du es ja nur so, wie es Deine Gefühle dir vorgeben.

Ich sehe es so: Kampf ist immer Kampf, ob nun für etwas "Gutes" oder etwas "Schlechtes".
"Gegen" ist immer "gegen" und somit das "Gegenteil" von "Für etwas sein".
Diese beiden Schwingungen können nicht gleichzeitig bestehen, sodass eine Fokussierung auf etwas Unerwünschtes, dieses noch verstärkt, da kein "Für" mehr da ist.
Und da Gleiches Gleiches anzieht, gibt es auch noch immer mehr "Gegen".
Druck erzeugt Gegendruck.

Phoenix hat geschrieben:Heißt ja auch, dass wir tagtäglich in zig Universen unterwegs sind, ohne es uns bewusst zu machen, kann man aber richtig plastisch spüren, wenn man mal z. B. in einer extrem unangenehmen Situation es schafft, die Schwingung drastisch zu erhöhen und dann bewusst wahr-nimmt, wie sich Umgebung und Ereignisse ändern.


Ja, das ist wirklich sehr spannend!
Ich kann oft alleine anhand meiner eigenen Schwingung voraussagen, wie die Stimmung einer bestimmten Person sein wird, die ich treffen oder mit welcher ich telefonieren werde.
Das ist besonders unangenehm, wenn man es nicht schafft, in eine gute Stimmung zu kommen, da es natürlich nicht bei dieser Person bleibt, sondern ALLE plötzlich schlecht drauf sind und es dann erst recht nicht mehr gelingen will, die eigene Schwingung zu heben. :hä:
Schön ist es natürlich im umgekehrten Fall. :loveshower:
Und diese Wechsel sind wirklich magisch, denn es ist plastisch spürbar, wie Du schreibst, dass man plötzlich in einer anderen Umgebung ist. :gvibes:


Liebe Grüsse,

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Re: Materie durch Kollektive Schöpfung

Beitragvon lawofattraction » 19. Apr 2015, 08:33

Phoenix hat geschrieben:Wie erkläre ich das einer Freundin, die als aktive Umweltschützerin gar nicht verstehen kann, dass ich nicht „für das Gute kämpfen“ will, bzw. nicht "gegen" das Unerwünschte sein will?


Hallo Phoenix,

vielleicht mit den intellektuell klar nachvollziehbaren Mechanismen. Unser Universum ist ein Universum des Einschlusses, das heisst, alles das, worauf ich meine Aufmerksamkeit richte, wird kraft Gesetz der Anziehung zu mir kommen.

Kampf ist Kampf - egal, ob für etwas Gutes oder gegen etwas Schlechtes. Kampf, egal wofür, wird also immer Widerstand der anderen Seite hervorbringen und betont und verfestigt dadurch genau das Prinzip, das ja eigentlich das Ziel der Eliminierung ist. Es gibt einen ziemlich groben Spruch, der das aber sehr klar erklärt: "Fighting for peace is like fucking for virginity."

Sie kann dagegen ihre Aufmerksamkeit auf das Wohlergehen derer legen, die sie "schützen" möchte, ohne das "gegnerische Lager" mit in die Gleichung zu nehmen - aber brauche ich Dir ja nicht zu sagen.

Lieben Gruss
Loa



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Re: Materie durch Kollektive Schöpfung

Beitragvon Phoenix » 19. Apr 2015, 09:27

Guten Morgen LOA und KeinSchnee,

Danke für eure Antworten :danke: , aber ich hab meinen "blinden Fleck" trotzdem noch.
Es ist klar, dass ich mit Fokus drauf das Unerwünschte verstärke. Und das kann ich im Gespräch auch noch vermitteln und mit Beispielen illustrieren.
lawofattraction hat geschrieben:Sie kann dagegen ihre Aufmerksamkeit auf das Wohlergehen derer legen, die sie "schützen" möchte, ohne das "gegnerische Lager" mit in die Gleichung zu nehmen -

Aber der Knackpunkt ist: Wie kann man an einer unerwünschten Situation, z. B. am Anbau von Gen-Mais, etwas ändern, ohne gleichzeitig das "gegnerische Lager", den Konzern, der das tut, mit in die Gleichung zu nehmen?
Da weiß ich dann nicht mehr weiter, es reicht ja nicht aus, die genmanipulierten Sachen einfach nicht zu kaufen, sie sind ja trotzdem da.
Wenn man z. B. Unterschriften sammelt gegen den Anbau auf einem bestimmten Gebiet, ist das doch auch "gegen" sein, oder nicht? Was also kann man konkret in der Praxis tun, ohne sich gegen das Unerwünschte zu stemmen?
Das ist, worüber ich im Gespräch stolpere und nicht mehr weiter weiß. :nachdenk:
Sonntagsgrüße von hier nach da
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Re: Materie durch Kollektive Schöpfung

Beitragvon lawofattraction » 19. Apr 2015, 10:10

Phoenix hat geschrieben:Aber der Knackpunkt ist: Wie kann man an einer unerwünschten Situation, z. B. am Anbau von Gen-Mais, etwas ändern, ohne gleichzeitig das "gegnerische Lager", den Konzern, der das tut, mit in die Gleichung zu nehmen?


Liebe Phoenix,

mache Dir einmal klar, dass auch das Massenbewusstsein immer aus vielen einzelnen individuellen Bewusstseinen und Anziehungspunkten gestaltet wird, von denen jeder beiträgt, ein Ziel zu verwirklichen.

Das nun auf Deine Frage übertragen bedeutet, dass Du dann, wenn Du Deine Vision auf den Anbau von konventionellen Züchtungen, die nicht gen-manipuliert sind und artgerechte Tierhaltung und eine unbelastete Umwelt, sauberes Wasser und reine Luft - was immer Dein Anliegen und Deine Intention sein mag - richtest, Du Dich auf die Lösung konzentrierst und auch gedanklich mit anderen zusammen tust, die Gleiches als ihre Vision haben.

Abraham haben oft betont, dass es lediglich ein halbes Prozent der Menschheit braucht, die gleich fokussieren und durch diesen Fokus einen enormen Einfluss haben. Wenngleich aufgrund falsch verstandener Wirkung auch die wohlmeinenden Umweltschützer sich eigentlich in das andere Lager begeben, gibt es doch genug Menschen, die verstanden haben, dass es nicht der Krieg gegen etwas ist, sondern benutzen ihre Vorstellungskraft dazu, das Gewünschte sinnlich zu repräsentieren und an eine Verwirklichung zu glauben. Abraham sagen dazu: "Wären wir an Eurer Stelle, so würden wir akzeptieren, dass wir Teil des Massenbewusstseins sind, aber unseren individuellen Bewusstseins-Standpunkt einnehmen und keine Gedanken aussenden, die das Massenbewusstsein stärken."

Im Prinzip geht es einmal um "Gedankenhygiene" und persönliche Disziplin, das Massenbewusstsein nicht weiter durch Fokus zu stärken. Ein anderer Punkt ist der, zu erkennen, dass jedes Individuum machtvoll erschafft, denn genau so formiert sich das Massenbewusstsein - durch viele individuelle Anziehungspunkte, die sich schwingungsmässig mit anderen gleichen zusammenfinden.

Aber auch die Menschen, die aus Unkenntnis durch Kampf gegen etwas im Namen ihrer guten Intentionen ankämpfen auf die Problemseite einschwingen, schiessen durch die Konfrontation immer wieder neue Wunschraketen ab, die Verwirklichungspotential haben.

Weiter oben habe ich das Beispiel des Falles der Mauer erwähnt. Wer hätte das denn für möglich gehalten, sogar noch kurz bevor es wirklich geschah? Es war das Wünschen und Wollen der Menschen, die Freiheit suchten. Gleichzeitig waren sie zwar auch gegen das herrschende Regime, immerhin entstand die Riesenbewegungen auch aus den friedlichen Montags-Demonstrationen. Zwar protestierten sie gegen das herrschende Regime, aber ihr Wunsch nach Freiheit war so viel grösser als die Ablehnung, dass sie schwingungsmässig wirkungsvoller war.

Lieben Gruss
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Re: Materie durch Kollektive Schöpfung

Beitragvon Phoenix » 19. Apr 2015, 10:32

Liebe LOA,
ganz vielen Dank für dein geduldiges Auseinanderdröseln ... :ros: jetzt habe ich es endlich klar.
Habe gerade noch einen alten Thread vom 28.09.2011 "Politisches Engagement" ausgegraben, in dem es auch darum geht, wie sich engagieren, ohne gegen etwas zu kämpfen. Und die Beiträge von Lilith und Dir haben das sehr plausibel (Lilith in ihrer unverfälschten Begeisterung einfach klasse!) erklärt.
Wie genial, dass hier alles präsent ist, was wir brauchen um Klarheit zu bekommen.
Ich freu mich grad total :loveshower:
Schönen Sonntag
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