Männliche Energie

Die Lehren Abrahams gechannelt von Esther Hicks

Männliche Energie

Beitragvon Thriver » 23. Aug 2010, 20:22

Hi Ihr Lieben,

ich lese gerade "Eisenhans" von Robert Bly. In diesen Buch geht es darum, den Zugang zu seiner männlichen Energie (als Mann) zu finden. Ich bin richtig begeistert und da mein Thema ja momentan meine Energie ist, will ich in diesem Bereich in Aktion kommen. Nur leider ist der Eisenhans (bis jetzt?) äußerst theorielastig.

Ich bin mir durchaus bewusst, dass hier im Abeforum eine gewisse weibliche Dominanz vorherrscht, doch das muss ja nicht heissen, dass niemand mit dem Thema Erfahrung hat und diese teilen will. :gvibes: Sei es jetzt aus Abe-Sicht, mit einer Buchempfehlung oder etwas ganz Anderem.

Auf jeden Fall schon mal ein ganz herzliches :danke:


Lieben Gruß
Thriver
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Re: Männliche Energie

Beitragvon Kia » 23. Aug 2010, 22:12

Lieber Thriver,

so aus dem Stehgreif ohne Nachzudenken, empfinde ich die Ebene von Abraham als ausbalancierte männlich-weibliche Energie; die Ebene von Vortex als die Urenergie, aus der alles entsteht als diesen losgelösten Zustand des Seins als weiblich und zwar in Mann und Frau gleichermassen; den Form-annehmenden-Zustand als männlich und zwar auch in Frau und Mann gleichermassen. Also mit anderen Worten der Schöpfungsakt ist männlich-weiblich völlig ausbalanciert.
Wenn die Dinge Form annehmen in der Welt, empfinde ich das als männlich und die Kraft, aus der alle Formen entstehen, ist diese Urquelle der Weiblichkeit. Aber immer sowohl in der Frau als auch im Mann. Wir sind ja androgyne Wesen, verschmolzen mit dem Nicht-physischen Teil von uns, in dem wir tausende von Malen Mann oder Frau waren.

Das mag seltsam klingen, doch so empfinde ich das. Wenn also Freude und Liebe in Sein gefühlt werden, dann bringt das männliche Element diesen Fliesszustand in eine bestimmte gewünschte Form und arbeitet dann kreativ damit, auch in dem Tun und Vollbringen schliesslich im Sinne von inspirierter Handlung.

Und es geht um so einfacher, je höher die Stufe des Verweilens im Sein ohne Tun (zu müssen). Tun braucht dann nur noch wenig Zeit und Kraft. Alles fliesst sozusagen ganz natürlich in die gewünschte Form, ohne Anstrengung.

Ich finde das gesellschaftlich definierte männliche und weibliche, was sozusagen den Frauen und Männern als Rollenverhalten konditioniert antrainiert wird, als stark verzerrt von der jeweiligen Kultur, sozialen Schicht, auch von der jeweiligen Familie, für mich uninteressant, da mit diesen leidvollen Etiketten versehen. Als Mann musst Du so und so, das und das; um eine "richtige" Frau zu sein, musst Du so und so...

Ich denke, am besten kommst Du in Deine männliche Schaffenskraft, in dem Du – was Du ja bereits machst – dir überlegst: Was will ich erschaffen, welche Formen können meine Schöpfungen haben, damit ich mich daran erfreuen kann? Und das geht ja anstrengungslos nur aus dem Sein im Vortex. Sonst ist es ein einziger Kampf und Krampf. Was zugegebener Massen der Grossteil der Menschen so tun, doch das hat ja nicht viel zu sagen :clown:

Ich habe zu dem Thema nicht viel gelesen, oder es ist schon zu lange her, es war auch gefärbt von den jeweiligen Meinungen der Verfasser und Verfasserinnen; nicht der Rede wert hier.

Spannend fand ich die unterschiedlichen Gottheiten im Yoga oder Vajrayana zu üben und direkte Erfahrungen von Göttlichkeit in weiblicher oder männlicher Form zu machen. Es war toll, das fühlen zu können: Wie fühlt sich ein weiblicher Gott an oder ein männlicher an in dieser speziellen Form. Und schliesslich erkannte ich: männliche oder weibliche Formen sind einfach Teilaspekte der Göttlichkeit, die verschmolzen werden wollen innen. Sonst lebe ich ständig in dieser Abspaltung, ein schmerzvoller Zustand, der mich nur ganz fühlen lässt, wenn das jeweils gegengeschlechtliche Pendant vorhanden ist. Wenn es nicht da ist, ist Leid da. Trennung. Unvollständig sein.

In diesem Leben jetzt habe ich mich mit den einzelnen Energien Yin und Yang in dieser Polarität nicht mehr beschäftigt; ich wollte sofort dieses Vereinigt Sein üben. Und zwar das vereinigt sein von kleinem ich und Grossem Ich, nur hätte ich das damals nicht so benennen können, aus Unwissenheit.

Das fällt mir so spontan ein.

Ich hoffe, Du bekommst hier noch viele inspirierende Antworten, sicher sogar :loveshower: ....

Freue mich auch darauf!

Herzlich

Kia

PS: Also Abraham wurde sozusagen ins "physische Leben gerufen" ( Abraham bleibt natürlich im Göttlichen, nur kommuniziert er durch Esther - mir fehlen grade die Worte ) durch Jerrys Fragen und Esthers empfangene Antworten aus den nicht-physischen Bereichen; eine ideale Ergänzung sozusagen. Also ich empfinde es so,: ich war in der ersten Lebenshälte Jerry sehr ähnlich; ich hatte tausend Fragen und bin recht viel gereist, um Antworten zu finden, innerlich und äusserlich. Und jetzt in der zweiten Lebenshälfte bin ich mehr am Empfangen, weshalb mich Esther natürlich begeistert und inspiriert, sie kann EMPFANGEN so wundervoll ohne Hindernisse. Sie erwähnt oft, dass sie auch früher schon nicht viel gedacht hat, im Sinne von sich wälzenden Gedanken; und dieses Nicht-denken ist ein empfänglicher Zustand, den ich einfach wundervoll finde. Aber es braucht dann Menschen, die Fragen stellen - deshalb bin ich so glücklich hier; es fehlt nie an Fragen :loveshower: Und alles interessiert mich sehr!
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Re: Männliche Energie

Beitragvon Kia » 24. Aug 2010, 07:39

Nach einer innerlich sehr arbeitsreichen Nacht fiel mir eine Aussage von Neal Donal Walsh ein:

"In dem Moment, wo wir definieren, was wir sind, fliesst alles, was wir nicht sind, in den Raum ein.
Denn in der Abwesenheit dessen, was wir nicht sind, ist das, was wir sind, nicht."

Der Ausspruch hing ewig und drei Tage in meiner Küche und jeden Tag habe ich es nicht verstanden, weil ich männlich / analytisch / definierend an die Sache ging.

Eines Tages setzte ich mich hin und sagte mir, o.k. ich stehe erst wieder auf, wenn ich es fühlen kann, was er meint (das ist der weibliche Zugang).

Und ich erkannte plötzlich, also innerlich offenbarte sich der Inhalt:

Er meint: sich dem nicht zu widersetzen, was bereits ist, ist klug. Denn das Ding, dem wir uns widersetzen, bleibt bestehen. Das, was wir uns ansehen, verschwindet.
Was wir halten und umarmen und liebevoll akzeptieren, das machen wir uns zu eigen. Was wir uns zueigen machen, widersetzt sich uns nicht länger.

Ich empfinde es so: es braucht einfach beides: Definition, damit überhaupt eine Form entsteht, also Fokus, Zielausrichtung.
Und das Loslassen der Definition, das Emfangen, damit es hereinkommen kann.

Das ist der ganze spirituelle Weg. Danke an Neal Donald Walsh.

Schönen Tag Euch allen!
Herzlich
Kia
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Re: Männliche Energie

Beitragvon Liebeszauber » 24. Aug 2010, 13:17

Lieber Thriver,

es ist so wunderbar für mich, hier wieder schreiben zu können. Ich fühle großen Spass..

Danke dir für deinen thread, er ist großartig! Noch vor ein paar Wochen dachte ich so bei mir... hm, du könntest bei Abe im Forum einen thread aufmachen- was sagen ABRAHAM eigentlich so zum Thema männlich / weibliche Energien? :nachdenk:

Kias Worte sind sicherlich hilfreich, und ich stimme soweit mit ihnen überein. Ist es die Richtung, in die sich deine Frage bewegt?

Als Frau antworte ich dir natürlich aus weibl. Sicht, und ich mag den Austausch hier mit euch Männern zu dem Thema (nicht nur zu dem !!) wirklich gern. Auch für mich stellt das LoA eine geniale Lehre dar, um beide Energieformen Wirklichkeit werden zu lassen, ein Erwecken des Mannes in der Frau sozusagen, bzw der Frau in dem Mann zu vollziehen (ich nenne es beinahe schon zu zelebrieren :clown: ).

Dies nehme ich so wahr: Aus dem Verdrängen der männlichen Kraft in mir erwachte ich vor vier Jahren. Es war ein absolut erweckendes Erlebnis, da es sich innerhalb weniger Stunden vollzog. Danach war nichts mehr wie vorher. Ich legte los... Ich ging total in das Erschaffen, -noch ohne Wissen der Anwendung vom Gesetz der Anziehung-. Ich begann mit der Gründung meines Unternehmens. Das Konzept dazu fiel mir in jenen Stunden zu...Also werkelte ich fröhlich drei ganze Jahre an der Umsetzung meines geliebten eigenen Unternehmens ( und es wird nicht gerade klein! :mrgreen: ).
Anfang dieses Jahres war Schluss mit dieser Phase- ich sollte noch etwas Entscheidendes hinzulernen.
Ich fand zu ABRAHAM.

Heute kann ich sagen, dass ich in diesem ständigen Tun der drei Jahre untergegangen wäre... Ich befand mich nur im Modus des Tuns. Es erschöpfte mich, da ich zwar erfolgreich war ( alle wichtigen Gründungsschritte sind bestens erfolgt bislang!) , doch fand ich nicht den Anschluss an meine Seele. Es war die Seelenkraft, die mir fehlte. Zu sehr beeinträchtigten Zweifel oder Ratlosigkeit meinen Berufsalltag , und zogen ein Fortschreiten in die Länge, zudem ich dabei bin, etwas völlig Neues zu erschaffen. An die wirklichen Kracher an problems gar nicht zu denken... einmal hat es mich in Mark und Bein erschüttert ( finanziell), dass dies erst nach einem 3/4 Jahr für mich zu den Akten gelegt werden konnte..

So, was mir dank Abe und Esther und Jerry klar wurde, war, mein Empfangen, mein Bereit-Sein, mein Zulassen können zu schulen. Mich zu öffnen. Ich hatte das Handwerkszeug, zu handeln, Pläne zu machen und sie umzusetzen. Ich hatte all dies voll ausagiert, und ... dann kam nichts mehr. Also hielt ich inne... und spürte nach, was fehlte.

Es ist der Spass. Es ist die Freude . Es ist das Gefühl. ( Ich sage immer, ich verändere weniger meine Gedanken, ich k a n n oft keinen besseren Gedanken finden -ohne einen Blick auf die EGS schon gar nicht :lol: ), ich finde lieber bessere Gefühle. Egal wie. Ich finde sie.

Und seitdem- ich fühle mich gut. Langsam kommt alles wieder ins Rollen. Doch nun ganz anders. Und ich spüre exakt, was es braucht, um meine Wünsche zu realisieren. Gedanke + Gefühl. ( Meine illusionäre Welt einschl. des neuen Unternehmens :loveshower: besteht nun aus vielen, vielen Träumen, wie ich mein Leben leben möchte, und ich spüre unendlich viel Leidenschaft mittlerweile darin, denn ich kann das wirklich gut, da ich all meine Sinne wirklich liebe).

So könnte man sagen... findet der innere Mann zu der inneren Frau...
Eine Verschmelzung genieße ich sehr, da sie mir ein Gefühl von Vollständigkeit gibt.
Das Eine und das Andere. :hug: Beides geht von nun an Hand-in-Hand.

Es ist wirklich bewegend, dies zu spüren.

Grüssli
Liebeszauber-in

* ha, auch hier veränderte ich mich zwischen-
zeitlich- - - -eines Tages nannte ich mich
Liebeszauber- in ,
nachdem ich -von Loa darauf gebracht -
ein bissl damit herum experimentiert hatte,
denn angemeldet war ich mit der
männl. Form und lustig ist, ich lasse manchmal
das -in weg.
Das kommt vor. :vortex:
Erinnere dich daran, dass Lachen der schnellste Weg ist, deine Seele zu fühlen
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Re: Männliche Energie

Beitragvon Thriver » 25. Aug 2010, 18:26

Hi liebe Kia und liebe Liebeszauber,

im Buch "Eisenhans" beklagt Robert Bly, dass es heutzutage keine männliche Initiation mehr gibt. Man würde nicht einfach mit der Zeit vom Jungen zum Mann, sondern nur wenn man von Männern (als Mentoren) quasi diese männliche Energie irgendwie "übertragen" bekommt. So was gäbe es aber in unserem Kulturkreis nicht mehr und darum liefen z.B. überall "Jungen im Businessanzug" rum. :lol:

Gemäß Abe müsste sich ja im Vortex von diesen "Jungs" aber genau die fehlende Energie bzw. das Wissen und Gefühl davon finden. Aber wie kommt man ran?

Wie würde es sich anfühlen? Und wenn es sich so anfühlt und man(n) so schwingt, muss es sich ja manifestieren. Hmm - noch bin ich auf der Suche zu dem rechten Zugang.


Lieben Gruß
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Re: Männliche Energie

Beitragvon LillyB » 25. Aug 2010, 19:22

Hallo Thriver,

ich verstehe was Du meinst. Und das geht auch. Dazu Workshop 62, Imaginieren. Du kannst anfangen mit Vorbildern. Leitbildern, was Du siehst und dann finde (auch meinetwegen erst in einem ähnlichen Leitbild - TV, Internet, Zeitschrift) however egal. Und dann fühle nach, welches Gefühl Du haben willst. Verbunden mit Eigenschaften, wenn Du magst. Von männlichem Kraftgefühl, oder Souveränität, Handlungsfähigkeiten. Etc.

Kannst auch situationsbedingte Figuren heran nehmen zur Unterstützung. Als eigene Referenz. Und im Vortex planst Du dann weiter wie Du Dich fühlen willst zB. in verschiedenen Situationen. Dann versuche, die Energie zu spüren und tauche hinein. Und wenn nur einen Augenblick. In dem Moment wo Du ein super Gefühl hast, Dir das Herz aufgeht, Du genau die Energie spürst, die nämlich etwas Ganzes fühlen lässt, schaffst Du die innere Verbindung und die brauchst Du nicht mehr lösen, wenn Du magst noch verfeinern. Deine Quelle hat dann eine Blaupause von dem Ergebnis schon geschaffen.

ALOHA und viel Erfolg "Ai ai Sir Capitano". War das so gemeint? :gvibes:

Lilly
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Re: Männliche Energie

Beitragvon lawofattraction » 26. Aug 2010, 07:23




Lieber Thriver,

Abraham sagen, dass wir Menschen oder alles Physische vom nicht-physischen Standpunkt aus Energie sind und dass die Energie dessen, was wir männlich oder weiblich nennen, vollkommen gleich ist und die einzige Unterscheidung, die wir machen sollen, die ist, ob wir zulassen oder nicht zulassen. Die Geschlechts-Identität ist ein Merkmal der Dualität und bekommt für uns Menschen Wichtigkeit in einem Umfeld, das auf Vergleiche aufbaut und Energie daraus bezieht, sich von anderen abzusetzen und zu trennen.

Unsere Gesellschaft fordert von uns unterschiedliche Energie unter bestimmten Bedingungen - gesellschaftlich bedingte Zwangstrennung. Das sind Bedingungen, die im Laufe der Menschheitsgeschichte geschaffen wurden, und zwar meist aus einem Zustand der Nicht-Verbundenheit, der nicht zuletzt zu Machtstreben und Unterwerfung geführt hat. Das will ich aber nicht weiter ausbreiten.

Thriver hat geschrieben:Gemäß Abe müsste sich ja im Vortex von diesen "Jungs" aber genau die fehlende Energie bzw. das Wissen und Gefühl davon finden. Aber wie kommt man ran?


Dass uns etwas "fehlt" ist ja eine Ansicht, die unser Inner Being niemals teilen würde. Wir sind perfekt, ganz (whole). Im Vortex gibt es kein männlich und weiblich, im Vortex sind wir reine positive Energie.

Lieben Gruss
Loa



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Re: Männliche Energie

Beitragvon Thriver » 26. Aug 2010, 08:15

Liebe LillyB,

Danke für den Tipp mit dem WS 62. Und ja, in diese Richtung gehts! :gvibes:



Liebe Loa,

ich glaube jetzt reden wir aneinander vorbei. Es geht mir in keinster Weise darum, mich so zu verändern, wie unsere Gesellschaft momentan einen "modernen Mann" sieht. Ich stimme mit Dir absolut darin überein, dass hier tonnenweise Nicht-Verbundenheit zu fühlen ist.

Mir geht es um die männliche "Urenergie", den "Wilden Mann". Diese männliche Energie wird aber heutzutage oft als Brutalität oder Gewalt angesehen, was eben aus der Nicht-Verbundenheit entseht, und abgelehnt wird. Bly beschreibt diesen Teil als den "Barbaren". Und da keiner ein solcher Barbar sein will, bleiben die meisten eben Jungs. Der Wilde Mann hingegen steht für etwas gänzlich anderes...

Ein Vogel will im Physischen das Fliegen lernen - es ist für ihn vorgesehen. Genauso will ich als Mann, der ich im Physischen nun mal bin, diesen "wilden Teil" von mir erfahren, denn er ist für mich ebenso vorgesehen.

Mir ist klar, dass unser IB kein Geschlecht hat, aber ich bin ja im Physischen. Und wenn ich mir hier Zugang zu meinem Wilden Mann wünsche, muss in meinem Vortex ja die "wilde Version von mir" vorhanden sein.


Lieben Gruß
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Re: Männliche Energie

Beitragvon Kia » 26. Aug 2010, 10:13

Die Grosse und die kleine Wirklichkeit, das Grosse und das kleine ich.

Ich hole jetzt ziemlich weit aus, lieber Thriver, doch es geht nicht anders.

Es gibt die erscheinende Materie und das Nicht-physische, die kleine und die grosse Wirklichkeit. Zur erscheinenden Materie gehört alles, was wir mit den Sinnesorganen wahrnehmen können.

Es gibt ungefähr 400 Milliarden Milchstrassensysteme im Universum. Auch was ich innerhalb eines Atoms wahrnehme oder wahrzunehmen meine, gehört zur erscheinenden Materie oder Energie, denn Materie, das wissen wir seit Einstein, ist einer Forum der Energie.
Das gesamte Universum, vom Atom bis zum Milchstrassensystem ist also erscheinende Materie oder kleine Wirklichkeit. Nun sagen die Physiker, dass das gesamte wahrnehmbare Universum – bei vorsichtiger Schätzung – ca. 1 % der Gesamtenergie darstellt. Die gesamte erscheinende Materie ist nur ein Prozent aller Materie oder Energie und 99 % ist für uns nicht wahrnehmbar. Das ist der moderne naturwissenschaftliche Wissensstand.

Das Wahrnehmbare ist ein Stäubchen in der Grossen Wirklichkeit, in der Energie, welche die Grundlage der göttlichen Offenbarung bildet.

Die Grosse Wirklichkeit ist unendlich.
Mein Verstand kann mit unendlich nichts anfangen; doch Verstand und Vorstellung sind definitiv begrenz. Das Wort Vor-Stellung sagt es bereits. Ich muss es vor mich hin stellen können, es muss bestimmte Abmessungen aufweisen, sonst ist es nicht vorstellbar.

Dann, wenn das kleine ich das macht, dann ist es „da“ in der Realität. In der Wirklichkeit die sichtbar ist.

Doch es gibt die grosse Wirklichkeit, die hinter dem Verstand liegt, die Du tief im Herzen fühlst, die Dein Herz berührt, durch intuitives Wissen.

Für den Verstand sind das vage Vermutungen, im Herzen ist Sicherheit.

Es ist eine Frage des Standpunktes.

Die kleine Wirklichkeit, also die Ein-Prozent-Wirklichkeit, ist für die meisten Menschen so dominierend, dass es für sie nichts anderes gibt. Und was unsere individuelle Erscheinungsform betrifft, so sind wir ein Teil von ihr. In dieser Ein-Prozent-Wirklichkeit leben wir mit unseren physischen Sinnen in Alltag. Diese Ein-Prozent-Wirklichkeit nimmt uns voll in Anspruch, sie erscheint übermächtig und ist doch nur ein winziges Stäubchen in der grossen Wirklichkeit, in der göttlichen Unendlichkeit, die wir in Wirklichkeit doch sind.

DAS KLEINE MACHT DAS GROSSE FÜR UNS UNSICHTBAR. SO IST DIE KLEINE WIRKLICHKEIT OFT DIE URSACHE FÜR KÖRPERLICHE UNS PSYCHISCHE LEIDEN; SIE KANN UNS ABER AUCH INTENSIVE FREUDE SCHENKEN, SO DASS WIR UNS FEDERLEICHT FÜHLEN, wenn wir sie mit der grossen Wirklichkeit in der Seele verbinden.

So wie die Fische im Wasser nichts als Wasser kennen, so liebe ich eingetaucht in die kleine Ein-Prozent-Wirklichkeit, sie ist mein Gefängnis, sie ist nahezu Nichts, ein Stäubchen in der Lust und dennoch ist sie scheinbar alles beherrschend. Aber das ist eben, wie jetzt erkannt, eine Frage des Standpunktes.

Bleibe ich in dieser Position der kleinen Wirklichkeit oder verlege ich das Zentrum meiner Aufmerksamkeit dorthin, wo die grosse Wirklichkeit sich befindet?

Alle Teachings aller spirituellen Lehrer sagen, wie auch Abraham sagt:

solange Du die Aufmerksamkeit nur auf die Ein-Prozent-Realität legst, so hat sie für Dich eine enorme Schwerkraft. Und jeder von uns lässt sich – mit den besten Absichten – nach unten ziehen!

Ohne die Verbindung mit der Grossen Wirklichkeit, mit dem Grossen Ich, wird das immer wieder geschehen. Endlos.

Und die Seele sagt:
Wie lange noch? Wie oft Noch?
Wie oft hast Du einen Körper angenommen und wieder losgelassen, ohne dass der nächste, notwendige Schritt getan wurde, nämlich die wirkliche, definitiver Veränderung der Position oder des inneren Standpunktes?

Die Persönlichkeit (das sind die ganzen Rollen: ich bin Frau, ich bin Mann, ich bin Rechtsanwalt, ich bin Mutter, ich bin Vater, ich bin grün, ich bin rot, ich bin Buddhist, ich bin Christ, ich bin dies ich bin das – lauter Etiketten), die verhindern zu verkennen, wer ich wirklich bin. Die Ein-Prozent-Persönlichkeit hält das im Gefängnis, was wir wirklich sind: grenzenloses Leben, Unendlichkeit.
Diesen unnatürlichen Zustand kann ich sofort aufheben, wenn ich zu meinem wahrhaft natürlichen Zustand zurückkehre.

Ausserhalb der Unendlichkeit gibt es sonst nichts. Unendlichkeit ist reiner Geist, in jeder Dimension grenzenlos. Und dann gibt es die Scheinrealität, die kleine Realität der erscheinenden Materie, die eigentlich nur da ist, um die Grosse Realität auszudehnen – in freudiger Weise – das Göttliche auszudehnen.
Doch beschränke ich mich auf nur die kleine Realität, das kleine ich, dann gibt es nur die Persönlichkeit und die ist sehr sehr begrenzt.

Das Frage ist jetzt worauf will ich die Aufmerksamkeit richten? Abraham sagt: Du leidest solange du die Aufmerksamkeit auf nur das kleine Ich richtest ohne die Verbindung zum Inner Being. Verlege doch mal die Ausrichtung nach innen, in die Stille, dann bist Du in der Grossen Wirklichkeit, in der Unendlichkeit, in dieser grenzenlosen Urquelle, der Urpotenz, da gibt es unendliche Möglichkeiten, die Du wählen kannst, dort ist der Quell alles Bestehenden. Da ist diese unendliche Potenz als Urgrund. Sie ist formlos, ein Nichts, weil man sie sich nicht vorstellen kann. Das Symbol dieser umfassenden Leere ist die Null oder der Kreis. (Beschrieben z.B. in dem Buch von Lynn Mc Taggard, Das Null-Punkt-Feld)

Was sind die Kräfte in dieser Grossen Wirklichkeit: 1. absolute Einheit – das ist Liebe; reines Gewahrsein – das ist Weisheit; und alles durchdringendes Licht – das ist Kraft. Abraham wählen die Gesprächspartner nach dem Licht, das sie ausstrahlen.

Diese Vibration: Liebe, Weisheit, Kraft spricht durch Abraham zu uns und zeigt uns den einzigen Ausweg, der von allen spirituellen Lehrern immer wieder neu und frisch und im Alltag anwendbar formuliert wird.

Dieser Ausweg sagt: Wenn Du bereit bist, diesen deinen Standpunkt zu verändern, dem Mysterium innen dich zuzuwenden und DABEI BLEIBST, egal was aussen geschieht! - dann verschwindet der Staub, der in Deinen Augen, dann willst und kannst du gar nicht mehr anders leben, als in dieser inniglichen Verbundenheit. Und dann machst Du freiwillig immer wieder diesen Umsetzungsprozess in dir und auch um dich herum und dann entsteht dieses neue göttliche Wesen, das AUTOMATISCH, freiwillig diese Schöpfungsschritte macht: Step 1, Step 2, Step 3.

Du verweigerst es nicht mehr mitzugehen in die Richtung der Grossen Wirklichkeit, die dann DEINE UREIGENE WIRKLICHKEIT IST und sich ständig ausdehnt. Das geht dann immer so weiter.


Die Einheit mir der Grossen Wirklichkeit in Dir wird wieder hergestellt. Es geht um eine definitive, inner Positionsveränderung, die von der Antwort auf die Fragen abhängt:

Wonach verlange ich am meisten im tiefsten Inneren?

Nach endloser Wiederholung desgleichen, was ich jetzt habe?

Oder sage ich tief innen: Schluss, jetzt ist es genug?

Kenne ich überhaupt das tiefste Verlangen nach dem Urquell, dem unendlichen Kreis in mir, in dem alles seinen Ursprung findet?

Hilfe und Kraft sind in mir und um mich herum als lebendige, vibrierende und strahlende Wirklichkeit.
Schwingungsrealität. Up-Stream oder Downstream. Was fühlt sich gut an?
In jedem Moment. Das genügt! Mehr ist auch gar nicht möglich.

In Liebe

Kia


PS: Habe Eure letzten beiden Texte noch nicht gelesen. :danke: das hole ich jetzt nach!


Manchmal brauche ich, um mich konzentrieren zu können NICHT LESEN. Denn wenn ich lese, bin ich zu fest bei Euch, und nicht mehr bei der, die ich eigenlich bin.

Und natürlich ist es wunderbar, jetzt doch zu lesen, was oben steht.
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Re: Männliche Energie

Beitragvon lawofattraction » 26. Aug 2010, 10:19

Thriver hat geschrieben:ich glaube jetzt reden wir aneinander vorbei.

Nun, lieber Thriver, so flüchtig lese ich die Posts aber nicht . :teuflischgut:

Thriver hat geschrieben:Ich bin mir durchaus bewusst, dass hier im Abeforum eine gewisse weibliche Dominanz vorherrscht, doch das muss ja nicht heissen, dass niemand mit dem Thema Erfahrung hat und diese teilen will. :gvibes: Sei es jetzt aus Abe-Sicht, mit einer Buchempfehlung oder etwas ganz Anderem.


Aber ich verstehe, worauf Du hinaus willst. Aus Abe-Sicht ist das aber eine selbst auferlegte Beschränkung, da Du im Vortex ja bereits dieser Mensch BIST. Aber Du möchtest ja diese (durch Vergleiche mit anderen Männern ?) empfundenen Beschränkungen aufheben. Gehst Du in den Vortex, kommt die Inspiration, wo Du männliche Rollenmodelle finden kannst, wie Du Zugriff zu dieser Information bekommst und das Fehlende integrieren kannst. Aus dem Vortex heraus kommt die Information zu Dir, triffst Du die, die Dir dabei helfen. Von ausserhalb des Vortex ist es nur Suche im Mangel-Modus. Du kannst die Antwort nie auf der Frageebene bekommen.

Das NLP hat eine Methode, die hier hilfreich sein könnte. Stell Dir drei Mentoren vor, die genau dem Rollenmodell entsprechen, das Du suchst. Sie stehen immer hinter Dir und geben Dir jeder ihre Ratschläge, wie Du Dich wo (Umwelt) in bestimmten Situationen (niedrigste neuro-logische Lernstufe) verhalten kannst , welche Fähigkeiten Du entwickeln kannst (nächste Stufe), welche hilfreichen Glaubenssätze und Überzeugungen Du hast (nächste Stufe) und wie Du dazu kommst, das alles in die Identität (höchste physische Stufe) zu integrieren. Die nächste ist dann die Verbindung mit dem Göttlichen. Im Grund ist das Ganze ein Aktivieren der eigenen Ressourcen, die man meint nicht zu haben und über eine andere Instanz (weise Mentoren) Zugang bekommt. Dabei sind wir wieder beim Vortex. :gvibes:

Lieben Gruss voller männlicher Energie (die haben wir Weibsen nämlich auch, und manchmal nicht zu knapp :clown: )
Loa


P.S. Und noch ein Nachgedanke zum Erschaffen der virtuellen Realität, was auch hier Thema ist, wie ja bei unserem ganzen Er-Leben.

Was wir heute als physiche Realität anschauen, war gestern noch virtuell. Geboren wurde es durch unsere Schöpferkraft und die Mechanismen des Law of Attraction. Wo sind nun die Grenzen? Was ist real und was ist virtuell? Merken wir das, wenn das eine in das andere übergeht? Merken wir, wann das Universum den Schöpfungsprozess aus dem Nichtsein ins Sein hebt? Mitnichten, die Orchestrierung kann auch einmal länger dauern, bis alle Synchronizitäten ineinandergreifen und etwas sich physisch zeigt. Aber Anzeichen zeigen sich lange vorher, ohne dass wir wissen, dass sie zu dem speziellen Schöpfungsprozess gehören. Also sind die Übergänge alle fliessend, die beiden Realitäten vermischen sich und das eine wird zum anderen (hab ich gestern schon mal ansatzweise durchgedacht und erwähnt).

Als Denkmodell finde ich das sehr hilfreich, da es die Schranken aufhebt zwischen "es ist noch nicht" und "ich erfahre es in meiner physischen Welt". Es gibt nämlich keine Schranken.


P.P.S. Ich verschiebe das Thema in die AH-Diskussion. Das OT wird ihm nicht gerecht. 8-)



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Re: Männliche Energie

Beitragvon Kia » 27. Aug 2010, 14:11

Lieber Thriver,

Ein neuer Anfang zu Deinem Thema, also,

wenn Du Dich mit dem Göttlichen in Dir verbindest, dann steht dir alles, was nötig ist, zu einem Leben in Liebe und Freude automatisch zur Verfügung. Millionen von Möglichkeiten, Wahrscheinlichkeiten, Realibilities (schöner Abraham-Ausdruck :loveshower: ). Ohne männliche oder weibliche Zuschreibungen von Rollen, sozialen oder kulturellen Konditionierungen.
Da diese Schwingung Deines Inner Being ganz von selbst das in den Raum ruft, was Liebe und Freude ermöglicht.
Diesem Quellen-Es ist es egal wie Du zu der Form dann sagst, männlich oder weiblich.

Dann bist Du überrascht und erstaunt, dass Du Dich in der einen Situation vormittags verhältst wie Gary Cooper in „12 Uhr Mittags – High Noon“ und in der anderen Situation wie Sophie Loren in „Das Hausboot“. Es amüsiert Dich und Du bist hoch erfreut, dass es herein kam, und es spielt für Dich keine Rolle wie – Du geniesst es einfach, dass es ist.

Du bewertest das nicht mal als männlich oder weiblich, es IST EINFACH, das angemessenste, das jetzt möglich ist. Grossartig, Du hast Freude.

Es spielt dann einfach keine Rolle mehr, da von innen die Effizienteste Methode und Energie in den Raum gerufen wird, um Deine Vision eines glücklichen Lebens zu erschaffen. Da im Vortex alle kooperativen Komponenten versammelt sind. Sie stehen DIR zur Verfügung und dir auch.

Das absichtliche Erschaffen (vom kleinen ich) von männlichen oder weiblichen Energien, die das kleine ich als geeignet empfindet, um seine begrenzten Ziele zu erreichen, werden ja in der Dualität immer wieder ad absurdum geführt – weil sie das Gegenteil in den Raum rufen (können).

Keine Balancierung von Energie kann stattfinden ausserhalb des Vortex.
Keine Heilung. Keine Veränderung.

Das fiel mir noch ein, hoffentlich bringt Dich das bisschen mehr in die Richtung, die Du Dir erwünschst?

Herzlich

Kia

:danke: allen für die Beiträge, schön zu lesen :bussi:
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Re: Männliche Energie

Beitragvon Thriver » 28. Aug 2010, 09:39

Liebe Loa,

ich denke, hier geht es vor allem um das Ausschöpfen des eigenen Potentials (ganz unabhängig von Anderen). Wenn ich fühle, dass bestimmte Energien in mir blockiert sind und ich hier nicht in Harmonie mit mir selbst schwinge, brauche ich niemand Anderen, um mir dieses Mangels bewusst zu sein.

Die Mentoren-Technik kenne ich gut und werde sie mal bemühen. :gvibes: Danke für den Tipp.

Und ich weiss natürlich, dass Frauen auch jede Menge männlicher Energie haben. Dennoch ist das was anderes - genauso wenig könnte ich durch meine weibliche Seite einer Frau ihr "Frausein" näherbringen. :lol:
Du weisst schon, von wegen Kollektivbewusstsein und so...



Liebe Kia,

Du schreibst (wie immer :gvibes: ) voller Inspiration und ich liebe die von Dir übermittlete Schwingung.
Ich selbst habe viele Jahre so gelebt, dass ich dachte: Dieses ganze Männlichkeitsgedöns - da stehe ich als "moderner Mann" ganz locker drüber. Allerdings habe ich mich wohl (wie viele Männer, die ihre weibliche Seite leben) von essentiellen Energien abgeschnitten. Mir hatte schon immer das "Erdverbundene" gefehlt oder die Entwicklung der unteren Chakren wenn Du so willst.

Ich möchte meine Entwicklung in Sachen Sensibilität, Emotionaltät und co. nie mehr missen - die männliche Energie will ich mir jetzt zusätzlich erschließen - ich bin schon mitten drin! :gvibes:

Mit anderen Worten: Ich sehe da überhaupt keinen Widerspruch und kein "entweder oder", sondern eine wundervolle Ergänzung.


Ganz lieben Gruß
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Re: Männliche Energie

Beitragvon Kia » 28. Aug 2010, 12:23

Lieber Thriver, Ihr lieben alle,

:danke: dieser Thread ist sehr erhebend und entwickelt sich so prächtig.

danke Dir, lieber Thriver, herzlich für Deine freundlichen Worte, auch ich finde Deine Schwingung für mich sehr segensreich – es ist Dir z.B. gelungen, dass ich mich wieder einmal intensiver, es wurde auch Zeit, auf die männliche Energie in mir besonnen habe. Das ist so wichtig, da die männliche Energie (in Mann oder Frau) fokussiert, die weibliche (in Mann oder Frau) empfängt. Und das Empfangen fällt mir leichter, als das Fokussieren; doch dieses geht jetzt aber auch schon recht gut. Dank Übung hier mit Euch!

Wenn ich mich auf Dich konzentriere entsteht in mir für ein paar kostbare Sekunden ein Bild: Zwei Seevögel umkreisen einander in einem dunstigen, blauen Himmel. Jeder für sich genommen ist schon wunderschön, aber zusammen sind sie vollkommen. Wie ihre Flügel über die Schäfchenwolken hinweg gleiten ... ein schöner Traum. Und Du bist der Tanz am Himmel dieser beiden Seevögel als Eine Göttliche Energie.

Und ich respektiere, dass Du Dich jetzt noch mehr dem einen der beiden, dem Männlichen, zuwenden möchtest und ihm ganz Deine Liebe und Aufmerksamkeit schenken willst.
Und ich verstehe gut warum, das so ist:

Mir fällt gerade eine schöne und auf den Punkt gebrachte Antwort ein, in einem aktuellen Beitrag von Deepak Chopra, auf die Frage eines Lesers über Akzeptanz und Entscheidung zur Aktivität - und den Transformationsweg eines Schmetterlings. Und die Frage selbst finde ich in ihrer Klarheit ebenfalls bemerkenswert.
Der Fragende:
“Eine Raupe baut einen Kokon und geht ganz natürlich durch ihre Transformation zu einem Schmetterling. Wenn die Raupe gegen die Tatsache ankämpfen würde, dass sie eine Raupe ist, und versuchen würde, sich aus Blättern künstliche Flügel zu bauen, oder wenn sie deprimiert wäre oder in irgendeiner anderen Weise der Kraft der Natur misstrauen würde, dann würde sie niemals einen Kokon erstellen. Aber wenn sie auf der anderen Seite ihre Begrenzungen als Raupe verdrängen würde und statt dessen so tun würde, als wäre sie so frei wie alle Schmetterlinge, dann würde sie niemals den Wunsch nach Veränderung verspüren und ebenfalls niemals einen Kokon bauen.
Meine Frage ist nun diese: Als ein Mensch… wo ist da die Grenze zwischen Akzeptanz und aktiv werden?"
Deepaks Antwort:
Wenn eine Raupe einen Kokon baut und durch ihre Metamorphose geht, um ein Schmetterling zu werden, folgt sie ihrer inneren Intelligenz, ... Wenn wir (als Menschen) unsere Essenz leben möchten, dann brauchen wir nur unserer inneren Intelligenz zuzuhören und ihr zu folgen. Das bedeutet sowohl eine Akzeptanz für die Führung durch unser Höheres Selbst, als auch das aktive Handeln auf der Basis dieser inneren Richtung.
Es geht im Grunde letztendlich darum, über die alten Konditionierungen unserer Individualität hinauszugehen, die davon ausgeht, sie sei von der kosmischen Intelligenz getrennt, und die glaubt, sie könnte auf der Basis ihrer Glaubensvorstellungen und ihrer persönlichen Geschichte die „richtigen“ Entscheidungen treffen. ... Wenn das kleine ich der Raupe die Entscheidungen treffen müsste, was in jedem Stadium ihrer Metamorphose jeweils im Einzelnen zu tun wäre, dann gäbe es wahrscheinlich nicht viele Schmetterlinge in der Welt. (sinngemässe Zusammenfassung).

Du wendest Dich dem Männlichen zu, weil Dir das Freude macht jetzt und weil Du vorher mehr Freude hattest den Weiblichen Teil in Dir zum Blühen zu bringen. Nicht aus Mangel oder Not. Das habe ich jetzt verstanden. Und Du lebst jetzt Deine Männliche Energie in dem Wissen, die Weibliche ist gut entwickelt und bleibt.

Und Du versuchst gar nichts in Ordnung zu bringen, es ist im Moment einfach freudig Deine Wahl!

Ich danke Dir herzlich für den Austausch, Du inspirierst mich immer wieder innerlich die besten Einsichten in mir und anderen wahrzunehmen, die da sind.
Ich bin wieder so viel reicher geworden durch unser Gespräch:

Das Weibliche ist das Urfeld, aus dem alles entsteht.
Das Männliche ist die freudvolle Aktion, die freudige Tat.
Und ich wünsche Dir von Herzen freudiges Tun.

Es ist so wunderbar, dass Du diese „Energiearbeit“ innerlich zulässt, ich bin sicher, viele andere Männer sind glücklich, schon mal eine Energie-Anlaufstelle zu haben, bei der sie Infos aufschnappen können (via Deine Schwingung) und in sich selbst auch verwirklichen und leben in Freude.
Und die Frauenwelt ist natürlich sowieso hoch erfreut. :stimmt:

Herzliche Wochenendgrüsse

Kia

PS: Wichtig! Mir haben schon viele Männer gesagt, dass - als sie sich mit ihrer weiblichen Energie auseinander setzten - sie grosse Angst hatten, dass die männliche Energie nicht mehr so rund läuft. Doch später versicherten sie mir, dass genau das Gegenteil der Fall war. Durch das Stärken der Weiblichen Energie wurde ihre Männliche Energie gestärkt und genährt, das ist ja auch ganz logisch, das Weibliche innen stärkt das Männliche innen, es ist die unendliche kosmische Energie, die dann zur Verfügung steht. Und Männer, ohne Ausnahme, sagten noch, dass sie es heute sehr geniessen dadurch von den Frauen unabhängig sich zu fühlen, da sie jetzt auch Zugriff haben auf die Urquelle, die Weibliche. Sie müssen sich nicht mehr aussen von Frauen abhängig haben.
Und das wünsche ich Dir : Absolute selbstgenügsame Freiheit und Freude und das Wachstum, das daraus dann automatisch entsteht, wenn Du es zulässt - und das tust Du ja schon :vortex:

Es wird wundervoll - und es IST bereits wundervoll. :loveshower: :hug:
:danke: dass Du hier bist! :hurrrra:
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Kia
 
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