Lieblingspassagen aus "Ein neuer Anfang"

Die Lehren Abrahams gechannelt von Esther Hicks

Lieblingspassagen aus "Ein neuer Anfang"

Beitragvon Kia » 15. Jun 2010, 07:25

Ihr Lieben, ich lese ja die Teachings von Abraham rückwärts, also habe mit "The Vortex" angefangen und bin jetzt gerade bei "Ein neuer Anfang" und es ist so wunderschön, dieses Buch. Ich liebe es. Eine meiner Lieblingsstellen möchte ich mit Euch teilen, da diese Stelle genau aussagt, was ich schon immer intuitiv spürte:

"Du musst lernen, dein negatives Anziehungsfeld in ein positives umzuwandeln. Sobald du ein negatives Gefühl verspürst, erkenne, dass deine innere Führung dir zwei sehr wichtige Dinge mitteilt: Erstens: Es gibt etwas, das du willlst. Sonst würdest du gar nichts fühlen. Zweitens: Du schaust nicht in die Richtung dessen, was du willst, sondern in die entgegengesetzte Richtung....

Wenn du das erkennt hast, sage zu dir selbst: Es gibt irgendetwas Wichtiges, das ich will, aber ich schaue es mir nicht an. Was will ich eigentlich? Dann kannst du weiter fragen: Warum will ich es? Wenn du darüber nachdenkst, was du willst und warum du es willst, stelle dir vor, du hättest es bereits. Stelle dir so lange vor es bereits zu haben, es bereits zu tun oder es bereits zu sein, bis du ein positives Gefühl verspürst.

Je mehr du das übst desto leichter wird es dir fallen und je schneller wird dir die Umwandlung gelingen. Du wirst wissen, dass es dir gelungen ist, Negatives in Positives umzuwandeln, wenn du dich besser fühlst. Wenn du deinen eigenen Gefühlen gegenüber sehr aufmerksam bist, wirst du Hunderte Mal am Tag Gelegenheit haben, die Umwandlung zu üben. Aber es werden nicht Hunderte Dinge sein, die du willst. Du wirst entdecken, dass es im Grunde nur um ganz wenige Dinge geht: um Freiheit, Wachstum,Freude und Glück. Durch die Umwandlung wird Folgendes erreicht: Erstens wird sie dazu führen, dass du ständig positive Gefühle verspürst. Das wiederum führt dazu, dass du ununterbrochen das anziehst, was du für gut hältst. Wenn du dir zweitens deiner Gefühle bewusst bist, gestattest du deiner inneren Führung dir zu zeigen, was dir überhaupt wichtig ist. Drittens wirst du mit jeder Umwandlung mehr Klarheit darüber gewinnen, was du überhaupt willst und dich ihm immer mehr annähern....

Umwandeln ist ein Prozess, der es dir ermöglicht zu erkennen, dass du in dem Augenblick, in dem du negative Gefühle verspürst, genau das anziehst, was du für schlecht hältst, und dann ganz bewusst die Entscheidung zu treffen, das negative Anziehungsfold in ein positives umzuwandeln.....

Du bist ein Schöpfer. Nicht ein Sammler von Dingen oder Beziehungen und auch nicht ein Wiederkäuer von Erfahrungen, die andere gemacht haben. Du hast dir diese Raumzeit sehr bewusst ausgesucht, um die universellen Gesetze umzusetzen. Du wolltest hier während dieser Zeit in diesem Körper sein, um voller Freude zu erschaffen....

Du bist hier, um Augenblick für Augenblick, Tag für Tag einen Zustand der Glückseligkeit zu erlangen. Wenn du von deinem gegenwärtigen Standpunkt aus betrachtest, wo du in der Zukunft sein möchtest, dann konzentrierst du dich zwangsläufig auf das, was dir jetzt fehlt. Und wenn du deine Gegenwart mit der glorreichen Zukunft vergleichst, spürst du den Schmerz, dass die Gegenwart nicht so ist wie die Zukunft sein könnte. Und solange du deine Gegenwart als Zustand des Mangels siehst, wirst du sie nicht verändern können.

Versuche das Konzept des Werdens zu verstehen. Du machst dich nicht deshalb auf die Reise zu mehr Glück oder Erfolg, weil du jetzt unglücklich oder unerfüllt bist. Du bist ein freies, glückliches, ständig wachsendes Wesen, das ich auf dem Weg des Erschaffens befindet. Du befindest dich unablässig in einem Zustand des Werdens in Freude.

Wenn du verstehst, dass du ein Magnet bist und das anziehst, was du fühlst, dann wirst du vielleicht auch das Konzept des Werdens in Freude verstehen können. Ganz gleich, wie sehr du etwas willst, und ganz gleich, wie sehr du daran glaubst, dass du es haben kannst, du musst verstehen, dass du, wenn du dich jetzt in deiner Gegenwart auf den Mangel daran konzentrierst, weiterhin den Mangel anziehst und auf ewig in dieser Position des Mangels stecken bleiben wirst. Wenn du aber den Weg zu dem, was du willst geniesst, und dich auf das freust, was gegenwärtig noch nicht Teil deines Lebens ist, dann befindest du dich in einem Zustand freudigen Werdens. Du wirst nicht nur die Zeitspanne zwischen dem Im-Moment-Noch-NIcht-Haben und dem In-Der-Zukunft-Haben verkürzen, sondern jeden Schritt auf dem Weg und jeden Augenblick deines Lebens geniessen...."


Ich wünsche uns einen inspirierten Tag, an dem wir wie ein Bildhauer oder ein Maler voller Begeistuerung an der praktischen Erschaffung unseres Lebens arbeiten. In Liebe und Freude.

Schönen Tag ( an die Moderatoren, bitte verschieben, wenn es hier nicht rein passt, hatte grade keine andere Idee)

Herzlich
Kia
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Lieblingspassage aus "Ein neuer Anfang"

Beitragvon ranna » 15. Jun 2010, 10:09

Liebe Kia

Ganz, ganz herzlichen Dank für diesen Text. Ich habe das Buch auch gelesen, sehe jedoch, dass ich es nun nochmals tun möchte.

Genau diesen Text, den Du hier reingestellt hast, hat es jetzt noch gebraucht für mich. Vorallem hat er mich endlich aufgeweckt, damit ich das Negative in Positives umwandeln sollte, dass es endlich Zeit dafür ist.
Ich habe ein "Gesundheitsmanko" und habe dieses bisher noch mehr gefördert, indem sich alles um dieses Thema bewegte. Wider besseren Wissens 8-) .

In den letzten Tagen drängt es mich geradezu, dieses Thema nun endlich "abrahammässig" zu ändern. Da gehe ich jetzt voller Freude daran!

Nochmals ganz herzlichen Dank für Deinen "Wechkruf" liebe Kia :loveshower:

Alles Liebe
Ranna
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Re: Lieblingspassage aus "Ein neuer Anfang"

Beitragvon Kia » 15. Jun 2010, 16:36

Liebe Ranna, ich wünsche Dir, dass es immer ein bisschen besser wird, Du Dich laufend ein kleines bisschen besser fühlst, und noch bisschen besser und noch besser; immer ein kleines bisschen freudvoller. Ich weiss, es wird gut.
:ros: Kia
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Re: Lieblingspassage aus "Ein neuer Anfang"

Beitragvon ranna » 15. Jun 2010, 16:49

Danke Kia :hug: .

Alles Liebe
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Re: Lieblingspassage aus "Ein neuer Anfang"

Beitragvon Thriver » 15. Jun 2010, 18:41

Hi liebe Kia,

vielen lieben Dank für das Vorstellen Deiner Lieblingspassage! :danke:

Die kam für mich heute "wie gerufen". :gvibes:

:loveshower: :loveshower: :loveshower:

Lieben Gruß
Thriver
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Re: Lieblingspassage aus "Ein neuer Anfang"

Beitragvon Isi » 15. Jun 2010, 19:23

Danke liebe Kia,
hat mich wieder an meine Kurzfassung erinnert:
was ich nicht bereit bin, mir selber zu geben, kann ich im Aussen nicht erwarten.
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Re: Lieblingspassage aus "Ein neuer Anfang"

Beitragvon Kia » 15. Jun 2010, 19:38

Es freut mich, dass Euch dieses Zitat hier den Tag verschönert hat. Mir ist heute immer wieder in den Sinn gekommen: das Wichtigste ist, mich gut zu fühlen und meinen geistigen Garten zu geniessen. Und zu vertrauen, diese universelle Intelligenz in uns allen hat den Überblick und sorgt für jeden einzelnen auf optimale Weise, wenn wir uns stets mit ihr austauschen, die Verbindung halten, kommunizieren, einfach mit ihr sind. Das genügt.
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Re: Lieblingspassagen aus "Ein neuer Anfang"

Beitragvon Kia » 18. Jun 2010, 11:17

Ihr Lieben, verlängert bitte oben den Threadtitel im Geist zu
Passage n, dann kann ich noch mehr Zitate hier aus Ein Neuer Anfang hervorheben. Es sind Aussagen, die ich ansatzweise von Euch gehört habe, aber manchmal nicht den grösseren Zusammenhang herstellen konnte.

Über das folgende Zitat haben wir schon öfter am Rande gesprochen: Die Beziehung des Denkens zum Fühlen, des Tuns zum Sein. Und schließlich von der Anwendung von Methode auf der einen Seite und Bewusst-Sein – auf der anderen Seite. Beim Lesen wird sicher klar, was ich meine nämlich die Kombination von Methode und innerer Weisheit:

„Du erschaffst ununterbrochen. Es ist für dich unmöglich, deine schöpferische Tätigkeit auch nur für einen Moment einzustellen. Aber du kannst lernen, deine Gedanken bewusst und absichtsvoll auf die Dinge und Erfahrungen zu richten, die du haben oder machen möchtest, statt auf das Fehlen dieser Dinge und Erfahrungen...Wir gehen davon aus, dass du lernen möchtest, zielgerichtet und absichtsvoll das zu erschaffen, was du willst und nicht, wie du absichtlich etwas erschaffst, was du gar nicht willst.
Der Prozess des absichtsvollen Erschaffens hat zwei Aspekte. Zum einen den Gedanken, den du aussendest, und zum zweiten das Gefühl, das dabei in dir entsteht. Du denkst den Gedanken von deiner bewussten materiellen Perspektive aus und dein inneres Wesen reagiert darauf mit einem entsprechenden Gefühl. Also erschaffen das materielle Du und das geistige Du gemeinsam. Das materielle Du steuert die Einzelheiten der gegenwärtigen Raumzeit und deine jetzigen Überzeugungen bei, das geistige Du die größere Perspektive. Es hilft dir zu erkennen, ob zwischen deinen jetzigen Überzeugungen und Wünschen und denen, die du vor deiner Geburt hattest, Harmonie herrscht. Wenn du stets darauf achtest, wie du dich fühlst, kannst du die innere Führung dazu benutzen, jederzeit die perfekten Entscheidungen zu treffen.
Wenn du ständig das „Tun“ betonst, erschaffst du in verkehrter Reihenfolge. Zuerst solltest du herausfinden, wie du dich fühlen möchtest und dann, was du haben oder erreichen möchtest. Dann erst solltest du etwas tun. Das nennen wir „von innen heraus erschaffen“ oder „Sein, Haben, Tun“. Auf diese Weise findest du dein inneres Gleichgewicht wieder. Wenn du auf diese Weise erschaffst, wirst du nicht aus einer negativen Position heraus handeln, um etwa zu richten, was schief gelaufen ist, oder um deine negativen Überzeugungen auszugleichen. Du wirst immer aus einer positiven Grundhaltung heraus handeln können und dir immer klarer über deine wahren Interessen werden“.

Und am Ende des Kapitels 24 heisst es dann kurz und präzise:

„Zwar ist die materielle Ebene wichtig, weil du dich auf Erden verkörpert hast, um zu lernen, mit materiellen Dingen umzugehen, aber wir betonen, dass all dein Haben und dein Tun stets der Bereicherung deines Seins dienen muss. Alles, was auf der materiellen Ebene existiert – einschließlich deines Körpers -, dient einzig und allein der Bereicherung deines Seins und deines Fühlens. Unsere Definition von „bewusstem Erschaffen lautet daher: Ganz bewusst zielgerichtete Gedanken aussenden mit der Intention, dein Sein zu bereichern. Und weil wir uns alle in einem ewigen Wachstumsprozess befinden, endet unsere schöpferische Tätigkeit niemals.“ (Meine Hervorhebung).

Guten schöpferischen Tag
Kia
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Re: Lieblingspassagen aus "Ein neuer Anfang"

Beitragvon ranna » 18. Jun 2010, 12:06

Liebe Kia

Hast Du gespürt, was ich gerade brauche :lol: ? Dieser Text kommt mir im Moment gerade wie gerufen!

Heute Nachmittag werde ich über diesen Zeilen meditieren.

Ganz herzlichen Dank und
alles Liebe
Ranna :loveshower:
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Re: Lieblingspassagen aus "Ein neuer Anfang"

Beitragvon Kia » 18. Jun 2010, 12:13

Wie schön mit Dir verbunden zu sein, liebe Ranna :ros: gute Meditation, gutes Dich verbinden mit Dir :uns:
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Re: Lieblingspassagen aus "Ein neuer Anfang"

Beitragvon Iris » 18. Jun 2010, 16:12

Liebe Kia,
Du zitierst, das Tun und Haben ist dazu da, dem Sein zu dienen.
Ich bin überzeugt, dass alles gleichwertig ist: Das Sein, das Tun, das Haben - schließlich ist es doch dasselbe, nur in unterschiedlicher Form. Das Sein wird zum Tun und zum Haben und das Haben wird wieder zum engagierten Tun und zum glücklichSEIN ODER dankbarSEIN etc.
Die materielle Ebene ist eine der vielen möglichen Formen des Seins und deshalb gleichwertig.
Mir hat diese Einstellung zum "Leben" als Sein, Tun und Haben sehr viel Freiheit, Freude und Fülle gebracht. Ich habe Seth und Abe so verstanden. Das hat mich zu einem viel leichteren und bewußteren Umgang mit der sichtbaren und "noch" unsichtbaren Realität gebracht.
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Re: Lieblingspassagen aus "Ein neuer Anfang"

Beitragvon Kia » 18. Jun 2010, 17:53

Stimmt, liebe Iris, tun aus dem sein heraus fühlt sich toll an, so einfach :ros:
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Re: Lieblingspassagen aus "Ein neuer Anfang"

Beitragvon LillyB » 18. Jun 2010, 19:58

Ein wundervoller Thread. :gvibes: Es war mein erstes Buch von Abraham und ich habe es ein paar Mal verschenkt. Soviele AHA-Momente. Mir gingen die Glühbirnen massenweise auf. Sie waren vorher am Glimmern und mit diesem einmaligen Werk von Abraham eroberte ich sofort zurück, d.h. ich gewann sofort zurück, was schon immer Mein war.

:danke: liebste Kia. Erstmal hatte mich begeistert, dass ich nichts im Leben mehr zu reparieren brauchte und mir ging ein ganzer Wald voller Bäume in dieser Lichtung von so einer Aussage aus: Ich hatte Jahre verbracht, damit zu reparieren. Unzählige Werkzeuge angesammelt, alles für Reperaturen, und nichts gelang auf Dauer.

Was eine Erleichterung: Es gibt nichts zu reparieren :loveshower:

Seit dem ist jeder Tag für mich ein neues Leben :ros: für Kia tiefrote Rosen heute.

ALOHA
Lilly :fee:
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Re: Lieblingspassagen aus "Ein neuer Anfang"

Beitragvon Kia » 18. Jun 2010, 20:32

Liebe Lilly,

mir geht es ganz ähnlich, ich bin glücklich, wie einfach dieses liebeswerte Buch ist, vor allem nach The Vortex, das viel komplexer ist. Abraham dehnt sich auch aus!

Gute Idee das Buch zu verschenken :uns: , liebe Lilly,
und dank dir ganz herzlich für die Rosen, ich schaue mal morgen auf dem Markt, sie vom geistigen in meine Wohnung zu bringen. Ich freue mich.

Dir und Euch allen Schönes Wochenende :kl: :herzen: :fee:

Herzlich
Kia
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Re: Lieblingspassagen aus "Ein neuer Anfang"

Beitragvon Kia » 19. Jun 2010, 11:22

Guten Morgen Ihr Lieben,

es ist spät geworden, weil meine Morgenübung, ein Kapitel zu lesen aus Ein Neuer Anfang, sich endlos hingezogen hat, ich las es immer und immer wieder, jedes Wort ist so bedeutsam, so sinnvoll. Es ist das Kapitel 25 „In der Gegenwart liegt deine wahre Macht“.

Es wird auf prägnante Weise, ganz komprimiert erklärt, wieso das Sein, das So-Sein wie ich bin, das Objekt meiner Schöpfung ist und nicht die ganzen materiellen Dinge, die ich fälschlicher Weise für die Schöpfungen halte. Meine Illusion, was Realität ist, wird radikal zerstört. Und das ist das gleiche wie zu sagen: Schritt 3 erschafft die Realität, das Empfangen, das Zulassen, von dem, was ist – also mein Sein zuzulassen, bringt die Dinge in meine Welt (als Nebeneffekt quasi):

„In der materiellen Dimension dienen Dinge wie Häuser oder Autos lediglich dazu, dein Sein zu unterstützen und zu bereichern, aber sie sind we-der Selbstzweck, noch sind sie das eigentliche Objekt deines Erschaffens. Du selbst bist das Objekt deines Erschaffens. Dein Seins- und Gemütszu-stand ist das Objekt deiner Schöpfung. Wenn du deinem gegenwärtigen Sein gegenüber achtsam bist, wirst du besser verstehen, wie gut es dir gelungen ist, dich selbst zu erschaffen.“


Das heisst durch den Schöpfungsakt bin ich Schöpfer meines Selbst, und zwar Schöpfer, der durch jeden Gedanken, jedes Wort und jede Erfahrung Alles-Was-Ist bereichert, ein Schöpfer, der versteht, dass ich, wenn ich Gedanken, Worte oder Taten wähle, die positive Gefühle in mir selbst her-vorrufen, in diesem Moment dem ganzen Universum etwas Positives hin-zufüge.
Wie grossartig ist es, das zu erkennen! Nur aus dem Glücklich SEIN kann Glück entstehen und dem hinterher rennen Glück zu erlangen, macht un-glücklich, da jede Handlung aus unglücklich sein und Glück aussen su-chen, noch mehr Unglücklich sein erschaffen muss, wegen dem Gesetz der Anziehung.

Und das folgende Zitat ermutigt noch stärker, das Handeln als Selbstzweck, um Dinge zu erreichen, ganz auszugeben:

„... eine Handlung hat nur dann Wert, wenn durch sie ... übergeordnete Interessen unterstützt werden, die dem Sein entspringen – also Freiheit, Wachstum und Freude.... Es ist viel hilfreicher, zuerst herauszufinden, wie du dich fühlen möchtest, dann, was du haben möchtest, und erst dann, was du tun kannst, um es zu bekommen. SEIN, HABEN UND TUN – in der Reihenfolge.“ (meine Hervorhebung)....
Wenn du herausfindest, wie du dich fühlen – also sein – möchtest, dann wirst du zu angemessenen Handlungen inspiriert werden.... Alle Handlungen, die du aus einem negativen Seinszustand heraus ausführst, werden deinen angestrebten Zielen gegenüber kontraproduktiv sein...
Was du bist, das ziehst du an. Daher solltest du dich darauf konzentrieren, dich so zu fühlen oder zu sein, wie du dich fühlen oder sein möchtest, und dann erst deine Handlungen entsprechend daran ausrichten. Handeln, um seine Gefühle zu ändern, funktioniert langfristig nämlich nicht.“
(S. 195-196)

Auf den nächsten Seiten wird auf anschauliche Weise erklärt, wieso Handlungen aus dem Bewusstsein des Mangels immer wieder genau den Mangel hervorbringen, der verhindert/ verleugnet/ kurz nicht gewünscht ist und es werden sehr viele Beispiele angeführt.

Zum Abschluss hier möchte ich noch eines dieser Beispiele zitieren, ich nehme ein kurzes, ich kann das auf alle Situationen im eigenen Leben übertragen:

„Eine Frau möchte ihren Gesundheitszustand verbessern.... Aus Angst vor Krankheiten und körperlichem Verfall beschliesst sie, alles zu tun, um ge-sund zu sein ... Sie nimmt sich aufgrund ihres negativen Fokus fest vor, dass sie niemals krank werden wird. Sie treibt täglich Sport, isst nur ge-sunde Nahrung und nimmt alle möglichen Vitamine und Spurenelemente ein. Dennoch verschlechtert sich ihr Gesundheitszustand immer mehr. Ihr Verhalten diente aus unserer Sicht lediglich dazu, Gefühle der Angst und der Verletzlichkeit zu kompensieren. Und so zieht sie ihre Erfahrung aufgrund ihres Gefühlszustandes an.... um ein Gefühl des Mangels zu kompensieren, werden deine Handlungen genau diesen Mangel nur noch ver-stärken. Um gesund zu werden, musst du dich zuerst gesund fühlen...“


Mir ist klar geworden, dass die Menschen durch die Aufmerksamkeit auf Anzeichen einer Krankheit, die sie wahrnehmen, sich schlecht fühlen und noch mehr Aufmerksamkeit auf die Anzeichen, sich die Krankheit verschlimmert.

Das Wort "gesund" kann durch jedes beliebige andere Wort ersetzt werden. Je nach dem, mit welchem Thema wir gerade arbeiten.
Immer ist es die geistige Ausrichtung auf das ANGEBLICHE Fehlen einer Qualität, die immer dafür verantwortlich ist, dass ich mir negative Erfahrungen verschaffe, erschaffe.

Das Inner Being, die Quelle, weiss, dass ich gesund, sicher, geschützt, erfolgreich, stark, was auch immer ich will, bereits bin. Denn sie ist alles was ist. Es gibt nichts Zusätzliches, was ich noch machen muss oder überhaupt kann. Es gibt nichts zu reparieren, wie Lilly oben so schön sagt.

Und Abraham sagt sogar: „Alles andere (Sachen reparieren wollen, meine Anmerkung) ist eine Illusion. Eine überaus mächtige materielle Illusion, die durch dein Denken und deine Überzeugungen von dir selbst erschaffen wurde.“

Vielleicht fühlt Ihr Euch auch inspiriert für den heutigen Tag. Ich putze jetzt mal meine komplette Wohnung, damit das oben gesagte noch besser einsickern kann und sich im Sein verankern kann. Ich habe bemerkt, dass einfache körperliche Arbeiten, bei denen ich gar nicht denken muss, gut geeignet sind zum Erkenntnisse einsickern lassen....

Freudigen Tag im So-Sein wünsche ich uns allen
. :hregen: :herzen: :vortex:

Herzlich
Kia

Oh jetzt habe ich noch was Tolles zum Abschluss grade gefunden. Wenn die sogenannte Realität, die Beweise für das Schlimme uns vor Augen führt, können wir, sagt Abraham folgendes tun:

" Du sollst sie (gemeint sind die Beweise) nicht leugnen, denn indem du sie leugnest, schenkst du ihnen Aufmerksamkeit. Ignoriere sie lieber. Richte deine Aufmerksamkeit auf etwas Anderes. Entziehe den negativen Beweisen deine Aufmerksamkeit, dann werden sie aus deinem Leben verschwinden. Das ist Gesetz!"
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Re: Lieblingspassagen aus "Ein neuer Anfang"

Beitragvon ranna » 19. Jun 2010, 12:38

Liebe Kia

Ganz, ganz herzlichen Dank für den obigen Beitrag. Ich habe Highlights noch und nöcher....
Irgendwie müssen Dich Abraham’s beauftragt haben :lol: , diese Texte ins Forum zu stellen, damit ich es endlich kapiere und auch umsetzen kann.

Intellektuell keine Probleme, aber die Umsetzung war für mich (meinen Verstand) schwierig.

Nachdem ich nun Deinen Beitrag gelesen habe, macht es plötzlich klick.

Vorallem der Abschitt: „Eine Frau will ihren Gesundheitszustand verbessern.......“,
trifft voll auf mich zu. Genau das war es. Ich habe Yoga gemacht, mich „gesund“ ernährt, viel frische Luft etc. und tatsächlich aus dem Grund heraus, gesund zu bleiben, nicht krank zu werden und genau das ist dann halt eingetreten.
Das ist mir jetzt schlagartig klar geworden.

Nochmals vielen, vielen Dank Kia! :ros: :ros:

Alles Liebe :loveshower:
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Re: Lieblingspassagen aus "Ein neuer Anfang"

Beitragvon Kia » 19. Jun 2010, 12:59

Ach, wie mich das freut Dich zu unterstützen, wobei ich gleichzeitig mich unterstütze. Auf der Ebene des Seins - das ist ja das Wunderbare - sind a l l e die in Resonanz sind jetzt mit dabei. Die Verbindung nach "oben" ist bei mir im Moment in der Tat so stabil wie nie, da ich den Entschluss gefasst habe, dieser Verbindung zur Quelle now and forever wirklich die 1. Priorität zu schenken. Und nach dem Gesetz der Anziehung ist die Quelle ja dann stets präsent, weil ich dauernd daran denke und sie fühle. Wie gut. Die Wechselwirkung ist auch hier.

Herzlich :uns: :ros: Schön, dass wir uns begleiten.
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Re: Lieblingspassagen aus "Ein neuer Anfang"

Beitragvon Thriver » 19. Jun 2010, 19:53

Hi liebe Kia,

hier fließt sooo viel Energie!


Herzliches :danke: ! :hug:


Ganz lieben Gruß
Thriver
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Re: Lieblingspassagen aus "Ein neuer Anfang"

Beitragvon Kia » 20. Jun 2010, 06:51

Schön, lieber Thriver, dass Du hier bei uns bist :hug: :gvibes: :lieb:
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Re: Lieblingspassagen aus "Ein neuer Anfang"

Beitragvon lawofattraction » 20. Jun 2010, 07:49



Liebe Kia,

wie wunderbar, dass Du uns teilhaben lässt an Deinen Gedanken zu den Passagen aus dem Buch. Für mich ist es eine grosse Bereicherung, das von Abraham Gesagte von Dir beleuchtet nochmals zu betrachten. Dies deshalb, da der Aufmerksamkeitsfokus bei jedem anders gelagert ist - es ist genauso, wenn man zu zweit durch die Natur geht und auf etwas Schönes hingewiesen wird, das einem selbst gerade nicht auffällt, weil die Aufmerksamkeit woanders hin gerichtet war.


Kia hat geschrieben:Eine Frau möchte ihren Gesundheitszustand verbessern ...


Das gestrige Zitat passte wunderbar zu diesem Ausschnitt. Gesundheit ist unser natürlicher Zustand, unsere Zellen wissen genau, was sie zu tun haben - wenn wir sie nicht durch unsere negativen Gedanken daran hindern. Stattdessen versuchen wir, von aussen etwas herzustellen, was garkeine "Wiederherstellung" braucht. "Don´t try to fix it when it is not broken" ist eine Aussage, die auch von Abraham stammen könnte.

Nach den Erkenntnissen durch Abraham zu leben erfordert viel Vertrauen - Vertrauen, das oft in das Aussen verlagert wird. ZB beim Thema Gesundheit in gesundheits"fördernde" Mittel oder Heiler und Ärzte oder Vorsorgeuntersuchungen bzw. generell das Gesundheitssystem. Das in der irrigen Annahme, dadurch etwas zu bekommen - Heilsein - was wir nie verloren haben, sondern durch unsere Gedanken vom Fluss des Wohlergehens abgeknipst haben.

Ich freue mich auf weitere Ausschnitte und Deine Gedanken dazu. :gvibes:

Lieben Gruss und einen schönen Sonntag für alle.
Loa :lieb:



*Resistance means feeling Singular instead of Plural* Abraham


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Re: Lieblingspassagen aus "Ein neuer Anfang"

Beitragvon Kia » 20. Jun 2010, 08:13

Liebe Loa, ihr lieben alle,

ich freue mich auch darauf zu sehen, wie sich das Buch in mir ausdehnen wird :gvibes: :gvibes: :gvibes:
und in der Tat, das Zitat von gestern ist so grossartig, ich setze es nochmals hier rein:

"Findet Ihr es nicht aufregend, dass Milliarden intelligenter Wesen in Euch existieren? Zellen, die alle wissen, was am besten für sie ist? Und wenn sie herausfinden, was für sie am besten ist, dann ist es schlussendlich auch das Beste für Euch - es sei denn, Ihr fokussiert auf etwas Unerwünschtes und benutzt das, um den Fluss zu blockieren.

Sie bitten. Das Nicht-Pysische antwortet. Seid Ihr im Weg oder lasst Ihr das Fliessen zu? Denn das ist genau das, worum es sich bei "Loslassen und Gott lassen" dreht. Es geht um das Entspannen und das Aufhören mit der Behinderung der Kommunikation zwischen den Einzelnen, die bitten. Jedes Partikel entscheidet ganz individuell. Und wenn jedes Partikel bittet, wird es gewährt, und das Ganze gedeiht immer weiter."


Heute werde ich viel Atmen und das hier Gesagte fühlen und fliessen lassen. Es gibt nichts Schöneres als geschriebene Liebe in gefühlte Liebe zu wandeln durch atmen.

Herzlich :hug:
Schönen Sonntag
Kia
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Re: Lieblingspassagen aus "Ein neuer Anfang"

Beitragvon ranna » 20. Jun 2010, 08:20

Liebe Loa
Ihr Lieben

Das empfinde ich genauso wie Du es so schön beschreibst. Ich kann Passagen xmal lesen, ohne dass es bei mir „ankommt“. Obwohl Abraham so herrlich unkompliziert und einfach sind, sollte das doch eigentlich auch so verstanden werden können. Doch eben ja, der Verstand, dem ist Abraham zu einfach und dementsprechend schwierig kann sich in der Folge die Umsetzung auch gestalten.

Und genau bei dieser Passage, die Du zitiert hast, hat der Funke bei mir gezündet, wie ich es oben schon beschrieben habe. Mit Kia hat es geklappt! :loveshower:

Im Moment bin ich auf dem Weg, das Vertrauen in mich selbst (wieder) zu finden. Nicht gerade leicht, so empfinde ich es jedenfalls, wenn man Jahrzehnte genau nach dem Gegenteil gelebt hat. Trotzdem ein schöner Weg, so, wie wenn man endlich nach Hause findet. :gvibes:

Einen schönen Sonntag wünsch ich Euch allen :ros:

Ranna
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Re: Lieblingspassagen aus "Ein neuer Anfang"

Beitragvon butea » 20. Jun 2010, 10:33

Liebe Kia,
liebe alle,

fantastisch :-)))
Mir ist jetzt klar, warum ich etliche Leute kennengelernt habe, die sehr bemüht um ihre Gesundheit waren - nur gesunde Ernährung, keine Zigaretten, kein Alkohol, Sport etc. ... - und trotzdem krank waren. Ich habe mir nie große Gedanken um meinen Gesundheitszustand gemacht, es ging mir einfach gut und ich habe keine ernsten oder chronischen Erkrankungen. Ich war davon überzeugt, einen dieser unzerstörbaren Körper zu haben, und sieh da, ich habe ihn. :-))

Krank war ich immer nur dann, wenn es meiner Seele nicht gut ging. Nach dem Motto: "Alles psychosomatisch!"

Dafür hab ich andere Baustellen. Zum Beispiel habe ich mich zeitlebens "einsam" gefühlt und selbstverständlich viel darüber nachgegrübelt und versucht, es zu "ändern" durch Aktivitäten im Außen (krampfhaft neue Freunde gesucht und versucht, Leute kennenzulernen). Alle Kontakte waren kurzlebig und die Leute hatten kein großes Interesse an mir. Ich dachte immer, "mit mir stimmt was nicht" - jetzt weiß ich, woran es lag. Durch mein Mangeldenken und die ständige Konzentration auf den Mangel zog ich immer mehr Mangel an. Es ist Gesetz :o))

Seitdem ich das weiß, fühle ich mich nicht mehr einsam. Ich weiß, daß ich gesegnet bin mit einigen sehr lieben Menschen, die den Kontakt mit mir wollen und denen ich auch etwas wert bin. Und ich weiß sie unendlich zu schätzen diese lieben Menschen.

Ich freue mich so sehr und bin dankbar über die vielen guten Erkenntnisse, die ich durch die Leute in diesem Forum haben kann. Das ist so wertvoll. All das ganze Rumgekrusche im Außen hat mir nix Dauerhaftes, nix Bleibendes gebracht. Jetzt geht es ans Eingemachte und das fühlt sich so SO gut an.

Danke :ros:
butea
 

Re: Lieblingspassagen aus "Ein neuer Anfang"

Beitragvon Kia » 20. Jun 2010, 13:00

Ihr Lieben, und hallo liebe Butea,

das Kapitel 26 ist dem Buch der positiven Aspekte gewidmet. Dabei geht es zusammengefasst um folgendes:

Eine Woche lang, schreibt (und dadurch verstärkt) man zu allen/oder einigen positiven Aspekten des jetzigen Lebens alles, was einem zu dem jeweiligen Thema einfällt. Für jedes Thema gibt es ein neues Blatt Papier. Wenn man mit dieser freudigen Arbeit beginnt, dann gibt man sich 15 Minuten Zeit, später kann man so viel Zeit geben, wie man frei wählt. Täglich liest man, was man geschrieben hat und ergänzt es, so dass noch mehr Freude und Begeisterung für die Aspekte entsteht, was sich wiederum ausdehnt in alle Richtungen.

Nach einer Woche beginnt man dann von vorne mit den alten Themen oder mit neuen Themen, oder mit beidem. Näher beschrieben hier im Forum unter den 22 Methoden, ist dies die Methode 8.

Es sind nur ausschließlich die positiven Aspekte aufzuschreiben, nicht negative Aspekte ( die ja immer auch da sind in der Dualität) umzuwandeln. Der Fokus liegt nur auf den positiven Aspekten, nur auf dem, was leicht und freudig aus unserer Feder fließt:

„Wenn du das Gesetz der Anziehung verstehst, das besagt, dass du das anziehst, worauf du deine Aufmerksamkeit richtest, und dass negative Gefühle ein Zeichen dafür sind, dass du dem entgegenarbeitest, was du eigentlich willst, dann wirst du einsehen, wie sinnvoll es ist, sich ganz auf das zu konzentrieren, was in dir positive Gefühle auslöst.“

Im Alltag: Wenn wir merken, dass wir negative Gefühle zu einem bestimmten Thema entwickeln, schreiben wir sofort auf einer neuen Seite die positiven Aspekte der betreffenden Situation und genießen unsere verbesserte Befindlichkeit.

Und daraus ergibt sich dann die folgende Konsequenz (S. 217/218):

„Während alle anderen ... ihre Entscheidungen aus Angst vor den möglichen Konsequenzen des Nichthandelns treffen, handelst du aus reiner Freude ... Solange du dich auf die negativen Konsequenzen des Nichthandelns konzentrierst und diese negativen Konsequenzen durch dein Handeln zu vermeiden suchst, wirst du sie nicht nur nicht vermeiden, sondern ihnen sogar noch mehr Macht geben. So lautet das Gesetz ... Und du wirst keine glückliche Reise haben, wenn du sie aufgrund deiner Angst vor negativen Konsequenzen unternimmst.“


Mir ist eben gerade klar geworden wie riesig groß doch der Unterschied ist zwischen Handeln aus Liebe und Freude und Handeln aus Angst vor den Konsequenzen des Nichthandelns. Es sind zwei Welten, die nichts gemeinsam haben.
Und mir ist klar geworden, dass nichts Gutes beim Schöpfungsprozess heraus kommen kann, DER JA VIA FÜHLEN, VIA SCHWINGUNG lebt und genährt wird, wenn wir uns beim Handeln nicht GUT FÜHLEN.
Das gut fühlen ist das aller Wichtigste! Nur so entstehen freudige Schöpfungen und freudige Geschöpfe. Wir entstehen so! Wir arbeiten beim Schöpfungsprozess immer an UNS SELBST.

Und deshalb sagt Abraham weiter: „Wenn du ganz bewusst nach Gründen suchst, aus denen du dich gut fühlen kannst (gemeint ist jetzt beim Schreiben des Buches der positiven Aspekte) dann wirst du sie finden. Und wenn du dich auf diese Gründe konzentrierst, wirst du dich gut fühlen. Und wenn du dich gut fühlst, wirst du die Dinge anziehen, die du für gut erachtest.“

Dann kommt, m. A. nach, noch etwas ganz Essentielles: Wenn wir Schuld zuweisen oder uns rechtfertigen, suchen wir Verantwortung abzuschieben und dadurch ziehen wir Dinge erst recht an, die wir vermeiden wollen. Der Fokus ist dann nämlich auf dem Negativen, an dem irgendjemand schuld ist. Und das ist Energie in die falsche Richtung schicken. Ist vergeuden.

Stattdessen: “Richte deine Aufmerksamkeit ... auf etwas, das dich glücklich macht. So hast du weder Zeit noch Energie, dich mit dem zu beschäftigen, was dich unglücklich macht.“ (S. 219)

Jetzt kommt noch das Zentrale dieses Abschnittes, nämlich eine zusätzliche Begründung, warum Abraham immer und immer wieder betonen, wie essentiell es ist zu erkennen, Handlungen mit negativen Gefühlen erzeugen noch mehr Negatives, dann kommt noch mehr Aktion und es nutzt absolut nichts. Sie schreiben es so:

„Wir möchten, dass Du erkennst, dass...eine Handlung, die gegen ein negatives Gefühl ankommen muss, quasi überhaupt keine Wirkung (hat). Wenn du also dein Hauptaugenmerk auf dein Handeln richtest und den Dingen, die du möchtest, trotzdem nicht näher kommst, weißt du nun, woran es liegt... Jede deiner Handlungen sollte positiv inspiriert sein,... Konzentriere dich darauf, was dich glücklich macht, dann wirst du mehr und mehr aus Freude handeln. Und wenn du aus Freude handelst, werden mehr von den Dingen, die du haben oder erreichen möchtest, in dein Leben strömen, da du nun deine Handlungen nicht mehr durch negative Gefühle wirkungslos machst.“ (S. 219-220)

Ihr Lieben, ich bin total fasziniert von diesem klugen Abschnitt, und werde das Buch der positiven Aspekt jetzt beginnen. Für gute neue Sachen habe ich immer leere Ordner und dieser schöne, neue, weiße Ordner, der hier vor mir liegt, bekommt mein bestes Papier und ein Eingangsbild, das mich freut und inspiriert. Ich nehme Papier, auf das ich auch noch zeichnen und malen kann, dann bin ich ganz in meinem Element.

Bis bald – ich freue mich jetzt schon auf das nächste Kapitel, das Law of Allowing beleuchtet... wie schön, eines meiner Spezialthemen, das immer wieder mein Herz aufs Höchste erfreut. Auch wenn tausend mal wiederholt, es freut mich immer noch gleich.

Happy good journey – dear all :hregen:

Kia
"Contrast is the teacher." Abraham
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Re: Lieblingspassagen aus "Ein neuer Anfang"

Beitragvon Yogini » 20. Jun 2010, 20:30

Liebe Kia,

:danke: für Deine ausführlichen Erklärungen. Ich habe "Ein neuer Anfang" schon zweimal gelesen. Sobald ich mein (derzeit ausgeliehenes) Buch wieder zurückbekomme, nehme ich es mir ein drittes Mal vor und bin sicher, wieder Neues zu endecken - auch dank Dir! :ros:

Liebe Grüße,
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