Leben und 'Tod'

Die Lehren Abrahams gechannelt von Esther Hicks

Leben und 'Tod'

Beitragvon Summer » 3. Mär 2010, 23:48

Hallo ihr Lieben,

angeregt von Gotham Girl und ihrem Bericht vom Workshop in Sidney will ich über ein für mich wichtiges Thema schreiben, das wird natürlich auch persönlich und ich hoffe, ihr geht damit respektvoll um, denn es fällt mir doch noch ein bisschen schwer, mich da zu öffnen!

Wenn wir uns eine Kommunikation mit "Verstorbenen" (laut Abraham gibt es ja keinen Tod) wünschen, dann, so Abraham, sollen wir nicht gucken, wo sie nicht (mehr) sind, sondern FÜHLEN, wo sie sind. Dann entsteht eine Verbindung zu ihnen, und eine Kommunikation ist möglich. Ich gebe ehrlich zu, daß ich hier Abraham nicht so wirklich folgen konnte. Das liegt aber wohl auch daran, daß ich mir nicht so richtig vorstellen kann, wie ich einen Menschen, der körperlich nicht mehr in meiner Nähe ist, herbei FÜHLEN kann. Nicht, daß ich Abraham nicht glaube, aber ich weiß eben nicht, wie das vonstatten gehen soll. Vielleicht hat der eine oder andere von Euch da ja schon Erfahrungen gemacht?


Wie schon bei meiner Vorstellung erwähnt, war dies ein wichtiges Lernthema in meinem Leben. Ich bin dankbar für alle Lehrer, die immer wieder betont haben, dass es keinen Tod gibt, allen voran Abraham und Seth.

Mein Leben war von Geburt an vom Tod überschattet, weil ich im Mutterleib erleben musste, wie meine Zwillingsschwester starb. Nun, bewusst hatte ich natürlich keine Erinnerungen daran, unbewusst aber schon. Ich war nicht sehr lebensfreudig, ich habe dauernd nach 'etwas' gesucht und war wohl ein sehr Aufmerksamkeit-forderndes Kind. Das ging so weiter, ab der Pubertät hatte ich ständig Selbstmordgedanken, alles fühlte sich so falsch an, ich habe mich sehr zurückgezogen, konnte mit niemandem was anfangen, ich habe mich selbst verletzt. Alles war sehr dunkel. Meine Mutter hat mich als 'Borderline' bezeichnet und wollte mich zu Psychiatern schicken, doch diese Hilfe lehnte ich aus meiner Position des Mangels ab ("Versteht mich doch eh keiner").

Es war eine gütige Fügung, dass ich ein paar Wochen, nachdem ich Abraham entdeckt hatte, auch von meiner Schwester erfahren hatte. Vorher lebte ich im Unwissen, mich fragend, was mit mir los ist, wonach ich eigentlich suchte. Und dann las ich ein Buch über Menschen, die im Mutterleib einen Zwilling verloren haben und wusste, es war bei mir genauso! Vielleicht werdet ihr mir nicht glauben oder es nicht nachvollziehen können, aber ich wusste es. Mein Inneres Wesen hat mir starke Signale der Klarheit gesendet. Auf einmal war alles so eindeutig und logisch. Alles hat sich von selbst erklärt! Ich hatte das Gefühl, endlich gefunden zu haben, was ich die ganze Zeit gesucht habe.

Ja, das war eine große Erleichterung, aber wisst ihr was, danach war nicht alles auf einmal besser. Sie war ja trotzdem tot, nicht da, nicht bei mir. Ich hatte viele Schuldzuweisungen, Wut, Angst und zwar gegenüber allem möglichen: Dem Leben, meiner Familie, mir selbst und auch meiner toten Schwester gegenüber. Außerdem war ich verwirrt und mein Verstand zweifelte meine Gefühle dauert an, wie so was denn sein könnte, ob ich jetzt ganz verrückt geworden wäre?

Ich habe viel zu lange auf diesen Verstand gehört. Dies alles ist schon Jahre her, aber ich musste noch andere Sachen lernen, und mich/mein Leben ganz langsam 'verbessern', bis ich den richtigen Umgang mit meinen Gefühlen gegenüber ihrem Tod und meinem Leben gefunden habe. Und zwar habe ich die Verbindung zu ihr aufgenommen, ganz bewusst. Ich habe meinen Verstand und meine Zweifel ignoriert, mir gesagt, ich glaube meinen Gefühlen!
Ich habe sie 'erfühlt' (wie von Abraham beschrieben :loveshower: ). Wir hatten so einiges miteinander zu klären und vor allem viel Liebe auszutauschen! Unglaublich, dass mich jemand so lieben kann, so wie ich es schon immer wollte! :bussi: Ich habe auch gelernt, zwischen uns zu unterscheiden, denn bis jetzt hatte ich alles vermischt: Ihre Perspektive mit meiner. Und dadurch mein Leben nicht richtig angenommen, mir selber Grenzen auferlegt.

Und jetzt bin ich hier. Ich habe die meiste Trauer aus mir rausgelassen, mein Leben angenommen und stehe noch immer im harmonischen Kontakt zu ihr, so ein liebes Wesen. :heartsmiel: Vielleicht sogar mehr in Kontakt zu ihr als zu meinem eigenen Inneren Wesen, aber daran arbeite ich, da gehe ich auch noch hin! Es ist überhaupt so unglaublich toll, jetzt hier zu sein, an diesem Ort, wo Hoffnung und Optimismus sind und ich mich auf und über mein Leben freue! Glaubt mir, das ist was sehr Besonderes für mich und ich bringe dem viiiel Wertschätzung und Dankbarkeit entgegen! Natürlich auch allen und allem, was mir dazu verholfen hat, hierher zu kommen und ich verspreche Allen, Dir und Mir, dass ich das Beste aus meinem Leben machen werde. :loveshower: Ich stehe erst am Anfang meiner aufregenden Reise.

Danke fürs Lesen, ich wollte euch einfach mitteilen, wie's so sein kann!
Liebe Grüße von
Summer
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