(körperlicher) Schmerz

Die Lehren Abrahams gechannelt von Esther Hicks

(körperlicher) Schmerz

Beitragvon zimtstern » 9. Jan 2011, 18:36

Hallo ihr Lieben,

ich frage mich wie man am besten mit körperlichem Schmerz umgehen sollte,
leider aus aktuellem Anlass, da ich mir einen Nerv an der Schulter eingeklemmt habe,
was mir an der Schulter öfters passiert.

Ich habe versucht mich zu entspannen, gar nicht an die Sache zu denken und mir stattdessen schöne Dinge vorzustellen, die normalerweisei mmer schnell zu Wohbefinden führen,
aber das klappt immer nur für Sekunden, dann werde ich wieder von diesem stechenden Schmerz "rausgerufen"...
Und es gelingt mir mit zunehmender Dauer des Schmerzes und des "rausgerufen" werdens auch immer schwerer.

Meine Theorie zu körperlichen Schmerzen war immer, dass sie a) nur so "negativ schmerzhaft" sind, weil man negatives ("es wird immer schlimmer", "es ist ein Zeichen das ich sehr krank bin" etc...) damit verbindet, und b) ist Schmerz ja eigentlich ein Warnzeichen, "Aua! Stop! - nicht weiterschneiden, dein Finger ist gleich ab" :clown: - und deshalb sollte man ihn vielleicht nicht versuchen zu ignorieren, sondern ihm Aufmerksamkeit schenken (wobei das natürlich nicht mit dem "was man fokusiert wird größer" passt..).
Und wenn ja, wie soll man dem Schmerz Aufmerksamkeit schenken? Es ist ja eine normale Reaktion das man, sobald man Schmerz spürt sofort zurück schreckt, versucht sich irgendwie vom Schmerz zu entfernen...
Im Prinzip ist das ein Kampf (den Schmerz loszuwerden), und kämpfen ist ja niemals gut...

Habt ihr eine Idee?

Ganz lieben Gruß,
Zimtstern
Benutzeravatar
zimtstern
 
Beiträge: 325
Registriert: 12.2010
Geschlecht: weiblich

Re: (körperlicher) Schmerz

Beitragvon Sanaei » 9. Jan 2011, 18:40

ja liebe Zimtstern,

indem ich meinen Schmerz zu Kenntnis nehme... ihm den "momentanen" Raum gebe, mir meine Schulter in bester Gesundheit visualisiere, voller Vitalität, ohne Schmerzen - und dann mit lieben Gedanken den Schmerz verabschiede... und mich dann meist daran erfreue, das ich den ganzen Tag über keine Schmerzen hatte...

Und falls Du das schon länger hast und noch nicht beim Arzt warst, wäre ein Besuch bei einem solchigen angezeigt... es ist besser dort abzuklären, was es genau ist, als selber herumzudoktern und dafür die Sache in die Länge zu ziehen...

gute Besserung und liebe Grüsse,
Sanaei
Auf die Dauer der Zeit nimmt die Seele die Farbe Deiner Gedanken an... (Marc Aurel)
Benutzeravatar
Sanaei
 
Beiträge: 1944
Registriert: 09.2009
Wohnort: in mir...
Geschlecht: weiblich

Re: (körperlicher) Schmerz

Beitragvon LillyB » 9. Jan 2011, 18:48

so wie Sanaei schreibt liebe Zimstern :ros: ,

mein bestes Beispiel und eine absolute Wucht darin im Zusammenhang mit dem LOA ist meine Mom, wie ich teilweise ja schon berichtete. Die Stories sind allesamt "ach Du heiliger Bimbam", darum schreib ich sie hier nicht auf.

Ganz wundersam hat sie sich bisher immer erholt. Das letzte war eine schmerzende Schulter (nach OP) und ein ebensolches Handgelenk (auch OP). Wir sind das zusammen konstruktiv angegangen, in dem wir Lösungen fanden. Einmal natürlich zum Arzt. Dann habe ich ihr diverse Erleichterungen (Hilfsmittel) zukommen lassen. Die sie auch sehr schätzte. Damit sie den Arm ruhen lassen konnte, nicht mehr einseitig belasten etc. Das Gleiche mit dem Handgelenk. Die Schmerzen waren verschwunden, sie wußte gar nicht wann.

Beides ist vollkommen verschwunden, obwohl sie dachte - sie müsse nochmals operiert werden. Also nicht wegschönen, sondern liebevolle Fürsorge (der Körper liebt das und spürt die Selbstliebe), nötige Aufmerksamkeit, und nicht überbetonen. Das geht.

Alles Liebe und ALOHA
Lilly
Der Himmel ist blau (Die Ärzte)
Benutzeravatar
LillyB
 
Beiträge: 1280
Registriert: 09.2009
Geschlecht: weiblich

Re: (körperlicher) Schmerz

Beitragvon Sonrisa » 9. Jan 2011, 19:19

Hallo Zimtstern,

mich haben sehr lange Nacken- und Schulterschmerzen geplagt aufgrund einer falschen Schlafhaltung. Oft habe ich das nachts schon gemerkt und bin einfach drüber hinweggegangen, weil ich keine Lust hatte, mich umzulagern.

Gestern Nacht hatte ich wieder diesen Moment, wo ich merkte, ich liege falsch, mein Nacken fängt an wehzutun. Ich habe dann solange das Kopfkissen anders hingelegt, bis es einigermaßen angenehm war und mir vorgestellt, wie wunderbar leicht und entspannt mein Nacken und meine Schultern sind. Aber diesmal hatte ich eben vorher auf den Schmerz gehört und wie Sanaei schreibt, ihm Raum gegeben, indem ich der Schulter und dem Nacken durch Umlagern zur Erleichterung verholfen habe. Die Visualisierung und das Einschwingen auf eine entspannte Muskulatur taten ihr Übriges und ich wachte heute morgen schmerzfrei auf. :loveshower:

Liebe Grüße,
Pamelina
Sonrisa
 

Re: (körperlicher) Schmerz

Beitragvon zimtstern » 9. Jan 2011, 19:33

Lieben Dank euch! :ros:

Ich war schon mal beim Arzt wegen der Schulter, er machte eine Computertomographie der Region, konnte aber nichts (krankhaft verändertes) feststellen,
er meint ein Nerv kann durchaus anatomisch so ungünstig verlaufen, dass es bei ungünstigen Bewegungen zu einer Einklemmung kommt...

Aber selbst wenn der Arzt eine andere Erklärung hätte... die Ursache bin ja immer noch ich, LoA-mäßig...


indem ich meinen Schmerz zu Kenntnis nehme... ihm den "momentanen" Raum gebe, mir meine Schulter in bester Gesundheit visualisiere, voller Vitalität, ohne Schmerzen - und dann mit lieben Gedanken den Schmerz verabschiede... und mich dann meist daran erfreue, das ich den ganzen Tag über keine Schmerzen hatte...


Beides ist vollkommen verschwunden, obwohl sie dachte - sie müsse nochmals operiert werden. Also nicht wegschönen, sondern liebevolle Fürsorge (der Körper liebt das und spürt die Selbstliebe), nötige Aufmerksamkeit, und nicht überbetonen. Das geht.


Ich glaube das mit der Selbstliebe scheint wirklich ein wichtiges Thema zu sein.
Mir ging grade durch den Kopf, dass Schmerzen oft etwas autoagressives haben... mich macht Schmerz immer richtig wütend, und ich könnte vor lauter Wut... :mrgreen: (ich weiß, tolle Ausgangssituation :gvibes: ).

(Aber vielleicht ist Wut auch erst mal (als Übergang) gar nicht so schlimm... vorausgesetzt man ist nicht auf sich selbst wütend. Ich meine das hätten Abraham auch mal gesagt).

Ich werde mir nochmal den Workshop Auszug zum Thema Selbstliebe anschauen...

Aber diesmal hatte ich eben vorher auf den Schmerz gehört und wie Sanaei schreibt, ihm Raum gegeben, indem ich der Schulter und dem Nacken durch Umlagern zur Erleichterung verholfen habe. Die Visualisierung und das Einschwingen auf eine entspannte Muskulatur taten ihr Übriges und ich wachte heute morgen schmerzfrei auf.


Das mit dem "Raum geben" ist auch ein interessanter Aspekt... oft wird man ja grade dann von Schmerzen "erwischt", wenn man sie gar nicht gebrauchen kann und so zu sagen, gar keinen Platz für sie hat...

Meint ihr Schmerzen (egal welcher Art) kommen als Boten oder Zeichen einer, eigentlich, anderen Sache, der man Raum einräumen sollte?

GlG und Danke,
Zimtstern
Benutzeravatar
zimtstern
 
Beiträge: 325
Registriert: 12.2010
Geschlecht: weiblich

Re: (körperlicher) Schmerz

Beitragvon Daisy » 9. Jan 2011, 19:41

Hi Zimtstern,

irgendwo in den ganzen LOA-Materialien habe ich mal gelesen, dass wenn man Schmerzen hat, man sich nur auf diese eine Stelle seines Körpers konzentriert - klar, weils wehtut. Man wird dann quasi zu dem Schmerz, was dazu führt, dass man sich noch mehr auf diese eine Stelle fokussiert, ja den Schmerz dort sogar oft noch spürt, wenn er schon längst vorbei ist. Man soll sich bewußt machen, dass der Körper aber eben nicht nur aus dieser einen Stelle besteht und sich auf die Teile konzentrieren, die nicht schmerzen - was wohl wesentlich mehr sind - und dann verschwindet der Schmerz. Der gute alte Spruch: Einfach nicht beachten.

Es ist wie immer im LOA - what you focus on expands. Gib etwas deine Aufmerksamkeit, und du verstärkst es. Du willst Gedundheit, darum richte deine Aufmerksamkeit auf die gesunden Teile deines Körpers. Wenn du magst, schreib sie alle einzeln auf, was meinst du, wie schnell du dabei zudem in den Vortex kommst :gvibes:

Es ist dieselbe alte Übung: Man konzentriert sich auf den Mangel anstatt auf das was in Ordnung ist. Das In-Ordnunge wird oft als so selbstverständlich genommen, dass man sich dieser Dinge gar nicht mehr bewußt ist. Schenke dem Aufmerksamkeit, und die Schmerzen werden sich verpissen :kuss:

Oftmals sind Schmerzen aber auch gar nicht echt, sondern nur eine Manifestation des Widerstand im Körper. Meist hat der betroffene Körperteil dabei eine Symbolfunktion für den Bereich im Leben, wo der Widerstand besteht. Vielleicht fühlst du dem mal nach.

Liebe Grüße
Daisy
 

Re: (körperlicher) Schmerz

Beitragvon Sonrisa » 9. Jan 2011, 19:47

Hallo Zimtstern,

ob Schmerzen als Boten kommten, kann ich dir auch nicht sagen. Prinzipiell hat dieses "Botesein" für mich etwas davon, Macht nach Außen abzugeben. Wer oder was ist es denn, der mir eine Botschaft übringen will? Das Universum? Das bin ich selbst. Früher habe ich nach Ursachen gesucht für körperliche Schmerzen oder andere unangenehme Vorkommnisse. Warum passiert mir jetzt das? Warum das ? Was will mir das sagen? Ich las Dahlke und Co, analysierte und fokussierte so immer stärker Unerwünschtes und Vergangenes. Ich mag mir auch nicht mehr vorschreiben lassen, warum ich Schnupfen habe oder mein Nacken wehtut. Das weiß ich im Prinzip selbst nur zu gut, dafür brauche ich mir keine fremden Gedanken mehr auszuborgen.
Heute ist mir meine Reaktion darauf wichtiger. Du reagierst mit Wut? Prima. Was wäre denn für dich das Gegenteil von Wut? Das so könnte man, glaube ich, sagen, ist die Wunschrakete, die du aufgrund des Contrasts in den Vortex geschossen hast. Du kannst die Wut begrüßen, ihr Hallo sagen, dich bei ihr bedanken, dass sie dir dazu verholfen hat, zu wissen, was du eigentlich empfinden willst. Darauf kannst du dich dann konzentrieren und dich einschwingen.
Und dann noch etwas: Woran hindert dich der Schmerz denn? Ist eine Frage, die mir auch oft dient.

So rein intuitiv würde ich so vorgehen.

:lieb: Pamelina
Sonrisa
 

Re: (körperlicher) Schmerz

Beitragvon whoopi2 » 9. Jan 2011, 19:55

Was man aussendet, bekommt man. Schwingung ist alles. Und wenn ich z.B. von Zeichen oder Boten spreche, dann empfinde ich das als eine Art Echo von dem, was ich tief drinnen in mir zwar weiß, was mir aber noch nicht bewußt ist.
Wir reden doch hier immer vom "höheren Selbst", also kann "von oben" doch auch durchaus was kommen, oder? :lol:
whoopi2
 

Re: (körperlicher) Schmerz

Beitragvon zimtstern » 10. Jan 2011, 09:39

Hallo... ich ärgere mich so, ich habe eben ganz lange geschrieben und dann ausversehen, mit der Rücktaste (bin auf die vorherige Seite gesprungen) alles wieder gelöscht...
Das kann doch unmöglich meine Absicht gewesen sein? :|

Jedenfalls, ich glaube hinter dem Schmerz könnte bei mir tatsächlich unterdrückte Wut (oder unterdrückte Gefühle allgemein) stecken,
der eineklemmte Nerv zwingt mich dazu, mich ganz stark in meiner Bewegung zu kontrollieren,mich zu verkrampfen, und möglicherweise steht das auch für falsche Selbstkontrolle? Anpassung?

Vielleicht sollte man sich aber doch nicht all zu viele Gedanken machen, für was der Schmerz (oder auch eine andere unangenehme Situation steht), sondern diesen einfach als Anlass nehmen, bewußt einzulenken...
Möglicherweise ist das, was wir unangenehmes (angeblich ungewolltes) im Außen wahrnehmen nicht unbedingt immer ein Ausdruck von etwas Innerem,
sonder einfach das Ergebnis von zu viel "Unbewußtheit", so als würde man in einem Wagen sitzen und diesen nicht lenken,
wenn man dann gegen einen Baum fährt oder im Graben landet, dann fragt man sich auch nicht was einem das jetzt genau sagen soll, sondern wacht auf (so zu sagen) und lenkt wieder bewußt...

Das man sich fragt, was für ein ungelöstes Problem hinter einer Sache, in diesem Fall dem Schmerz steht, ist vielleicht auch irgendwie eine Art Ausrede oder Ablenkung von der Tatsache dass wir eine Weile zu unbewußt waren... Ich glaube manchmal, wir sind, (vermutlich weil wir alle in einer Gesellschaft aufgewachsen sind, die immer einen Schuldigen sucht) schon ganz darauf ausgerichtet immer eine Erklärung und Entschuldigung für alles haben zu müssen,
deshalb können wir die Dinge vielleicht gar nicht mehr so "einfach" und Schuld- (und Ursachelos, im herkömmlichen Sinne) betrachten wie sie eigentlich sind...
"Nicht bewußt gelenkt, - jetzt weiß ich es. Danke! - nicht weiter schlimm"...

Aber vielleicht ist das auch nur bei mir so, bei mir ist die Sache mit der Schuld nämlich immer ein großes Thema.

Was mir grade so in den Sinn kommt (weil schon ein paar mal das "Raum geben" angesprochen wurde),
vielleicht soll Schmerz (Schmerz erfordert im ersten Moment ja immer Aufmerksamkeit) uns wieder zurück zum Moment, in das Jetzt, führen, der Schmerz zwingt uns so zu sagen, dazu.
Und nur im Jetzt haben wir Zugang zu unseren wahren Wünschen, unseren kraftvollen Intentionen die uns aus dem Schmerz (aus der unangenehmen Situation) rausführen können?

Nur wie ist das dann bei Schmerzen die einem zugefügt werden, mehr oder weniger freiwillig, vom Arzt beispielsweise?
Ich bin eine richtige Spritzenphobikerin,
und wenn ich beim Zahnarzt eine Betäubungsspritze (freiwillig natürlich) bekomme, dann wird mir total schwindelig, ich bekomme einen Würgereiz (eigentlich ein eindeutiges Abwehrzeichen), und rutsche vor Angst beinahe vom Behandlungsstuhl.
Im Prinzip habe ich die Situation ja selbst herbeigeführt, auch wenn es sich nicht so anfühlt, es kommt mir eher so vor wie "keine andere Wahl"... (Und die Spritze ist das kleinere Übel).
Warum ist da so eine große Angst und so ein großer Widerstand gegen etwas, das doch eigentlich meine eigene Wahl ist?

Ganz lieben Gruß,

Zimtstern
Benutzeravatar
zimtstern
 
Beiträge: 325
Registriert: 12.2010
Geschlecht: weiblich

Re: (körperlicher) Schmerz

Beitragvon lawofattraction » 10. Jan 2011, 10:18




Hallo Ihr Lieben,

mal ein wenig grundsätzliches Abe-Wissen zum Thema. Jede Krankheit oder Schmerzen sind genauso wie negative Emotionen ein Zeugnis von Widerstand. Und jede Pille oder Operation kann zwar die Schmerzen beheben und vorübergehendes Wohlergehen herstellen, dadurch sind aber nicht die Gedanken verschwunden, die die Krankheit oder den Schmerz überhaupt hervorgebracht haben. Die Gedanken haben sich dadurch nicht verändert, und wahrscheinlich werden Beschwerden sich danach in einer anderen Form zeigen. Solange also das Denken nicht vom Widerstand befreit wird, ist das ein unendlicher Tanz - wie man bei vielen Menschen beobachten kann.

Und wenn Abraham auch nicht empfehlen, den Dingen grundsätzlich "auf den Grund zu gehen", so sagen sie im Falle von Krankheit, sich die Lebensumstände und die Gedanken und vor allem die Gefühle zum Zeitpunkt des ersten Auftretens der Krankheit bewusst zu machen, da hier die Quelle des Widerstandes liegt. Und Widerstand, der nicht beachtet und verändert wird, transformiert sich bei längerer Zeit der Nichtbeachtung in Krankheit und Schmerzen. Jedes (natürliche, nicht durch Pillen oÄ induzierte) Nachlassen der Schmerzen zeigt an, dass der Widerstand langsam aufgegeben wird.

Interessant finde ich in dem Zusammenhang ihre Erklärung, warum sich das in Schmerzen äussert. "Schmerz ist Energie, die geschickt wird, deren Empfang Ihr aber nicht zulasst." Schmerz ist das Bemühen von Trillionen von Zellen, die aus ihrem Alignment, aus ihrer Balance, herausgeworfen wurden, wieder in Ausgleich zu kommen. Die Quelle antwortet ihnen natürlich sofort und die Energie des Heilens fängt an zu fliessen. Bestehen weiterhin die Gedanken des Widerstand, ist der als Schmerz im physischen Körper zu spüren, da dieser Fluss behindert wird. Widerstand ist immer von negativen Emotionen begleitet, also nicht allzu schwer zu erkennen. Es sei denn, wir haben uns so sehr an diese negativen Emotionen gewöhnt, dass wir sie kaum mehr bemerken und als "normal" anschauen. Und wenn sie immer stärker werden und länger existieren, zeigen sie sich als Schmerzen.

Lieben Gruss
Loa



*Resistance means feeling Singular instead of Plural* Abraham


Benutzeravatar
lawofattraction
 
Beiträge: 8981
Registriert: 09.2009
Wohnort: Im Hohen Norden
Geschlecht: weiblich

Re: (körperlicher) Schmerz

Beitragvon Kia » 10. Jan 2011, 10:39

Guten Morgen liebe Loa, Ihr lieben alle,

das ist so inspirierend, liebe Loa, ich wollte nur noch auf die Methode 21 hinweisen

Den natürlichen Gesundheitszustand wiedererlangen

Mir hat das Durchlesen und Fühlen sehr geholfen, vor allem die Zuschreibung von Abraham, dass Schmerz immer sagt: Hilfe ist unterwegs, statt Schmerz zu identifizieren mit etwas "Schlimmem". Das Gegenteil ist ja der Fall und die gestaute Energie loszulassen, bringt den Bewusstseinsinhalt wieder ans Tageslicht, d.h. wenn ich loslasse geht der Schmerz weg und die zugrunde liegende Gedankenenergie ist wieder da und ich kann das dann korrigieren.

Also der Weg geht sozusagen rückwärts, die Unterdrückung der Energie führte zu dem Schmerz, die Freisetzung der Energie führt zu Bewusstwerdung.

Ich stelle das in verstärktem Mass bei mir fest, dass ich es mir weniger und weniger erlauben kann Bewusstseinsenergie zu unterdrücken, da Schmerz sehr schnell kommt; sehr schnell aber auch wieder weggeht, wenn ich loslasse.

Lieben Gruss

Und Schönen Tag

Kia
"Contrast is the teacher." Abraham
Benutzeravatar
Kia
 
Beiträge: 3738
Registriert: 01.2010
Wohnort: Schweiz
Geschlecht: weiblich

Re: (körperlicher) Schmerz

Beitragvon lawofattraction » 10. Jan 2011, 10:54

zimtstern hat geschrieben:Möglicherweise ist das, was wir unangenehmes (angeblich ungewolltes) im Außen wahrnehmen nicht unbedingt immer ein Ausdruck von etwas Innerem, sonder einfach das Ergebnis von zu viel "Unbewußtheit", so als würde man in einem Wagen sitzen und diesen nicht lenken, wenn man dann gegen einen Baum fährt oder im Graben landet, dann fragt man sich auch nicht was einem das jetzt genau sagen soll, sondern wacht auf (so zu sagen) und lenkt wieder bewußt...


Hallo Zimtstern,

ich will mal versuchen, ein wenig die Gedanken zu ordnen, die Du in Deinem Post ausdrückst und sie mit dem Fokus auf das LoA betrachten:

Alles, was uns zustösst hat mit uns zu tun, es ist eine Reaktion auf unsere Schwingung. Unsere Schwingung zieht ihr entsprechende Menschen, Ereignisse und Themen in unser Leben. Die Schwingung ist das Ergebnis unserer Gedanken zu den einzelnen Themen unseres Lebens.

Recht hast Du damit, dass wir vieles unbewusst machen und damit nach dem Trial-and-Error Prinzip eben Ergebnisse bekommen, die wir nicht unbedingt gewünscht haben. Mal "passen" sie, andere Male nicht. Bei dem unbewussten Kreieren ist man nie sicher, wie der Ausgang der Angelegenheiten sein wird, da nicht bewusst damit umgegangen wird. Dann aber weitermachen, "ohne zu fragen, was das einem sagen soll", ist - zumindest für Realitätsgestalter - sträflich. Es ist so ähnlich wie jemand, der um die Existenz der Schwerkraft weiss, das aber ignoriert und von einem Hochhaus springt in der Annahme, er könne fliegen.

zimtstern hat geschrieben:"Nicht bewußt gelenkt, - jetzt weiß ich es. Danke! - nicht weiter schlimm"...


Realitätsgestaltung ist das bewusste Anwenden von Kenntnissen. Bewusst heisst, sich über die Wirkmechanismen klar zu sein und sie im Leben entsprechend zu berücksichtigen. "Nicht bewusst gelenkt" gibt Dir keine Information, wie Du es anders machen kannst, wie Du bewusst erschaffen kannst. Es ist nur die Aussage "das Kind ist in den Brunnen gefallen", verhindert aber nicht, dass das noch anderen Kindern passiert. Denn erst die bewusste Erkenntnis "so kann ich es anders machen" bringt uns gezielte Ergebnisse.

Wenn Du immer und immer wieder das gleiche Ergebnis bekommen möchtst, dann kannst Du das zu Deinem Wahlspruch machen "nicht weiter schlimm". Doch, es ist "schlimm". Weil Du dadurch nicht Deine Gedanken veränderst, also auch nicht Deine Schwingung und immer wieder Gleiches anziehst. Einen Unfall oder um was immer es sich drehen mag nach dem anderen.

zimtstern hat geschrieben:Und nur im Jetzt haben wir Zugang zu unseren wahren Wünschen, unseren kraftvollen Intentionen die uns aus dem Schmerz (aus der unangenehmen Situation) rausführen können?


Das ist richtig, im Jetzt kannst Du durch Veränderung Deiner Gedanken alles ändern. Das Jetzt ist unser machtvoller Kraftpunkt. Wahre und nicht wahre Wünsche gibt es übrigens nicht. Das LoA ist nicht wertend, das Universum auch nicht.

Bei Schmerz ist der Wunsch Schmerzfreiheit, und dieser Wunsch ist als Wunschrakete wieder und wieder beim Empfinden von Schmerz abgeschossen worden. Im Vortex bist Du vollkommen schmerzfrei. Wie ich oben in den generellen Aussagen beschrieben habe, ist es dann angebracht, den Schmerz als das zu erkennen, was er ist, nämlich ein Indikator der Gedanken des Widerstandes und hier anzusetzen.

zimtstern hat geschrieben:Warum ist da so eine große Angst und so ein großer Widerstand gegen etwas, das doch eigentlich meine eigene Wahl ist?


Ja, warum? Die Frage - so wie alle anderen Fragen zu Dir selbst, kannst nur Du beantworten. Eine, nein DIE Hilfe dabei sind Deine Gefühle als Anzeigeinstrument, ob das, was Du denkst und fühlst in Übereinstimmung mit Deinem Inner Being ist. Tust Du vielleicht Dinge, weil andere sie als angemessen anschauen und Du nicht wagst, dagegen eine eigene Meinung zu vertreten? Oder hast Du eine Tendenz, blindlings anderen und ihren Meinungen und Überzeugungen zu folgen, ohne auf die Innere Stimme zu hören? Oder suchst Du Anerkennung von anderen und betäubst lieber die eigenen Wünsche? Das sind nur drei von vielen möglichen Ursachen, in einen solchen inneren Konflikt zu kommen und lediglich als Gedankenanstoss gedacht.

Lieben Gruss und gute Besserung
Loa



*Resistance means feeling Singular instead of Plural* Abraham


Benutzeravatar
lawofattraction
 
Beiträge: 8981
Registriert: 09.2009
Wohnort: Im Hohen Norden
Geschlecht: weiblich

Re: (körperlicher) Schmerz

Beitragvon Sonrisa » 10. Jan 2011, 11:24

Hallo Ihr Lieben,

vielen Dank für die interessante Diskussion. :danke: Ich glaube, meine Aussage über die Botschaften sind etwas falsch rübergekommen. Ich kann den Unterschied, wie ich ihn empfinde, nicht so gut rüberbringen. Loa sagt das, was ich auch so sehe. Meine Kritik mit den Botschaften ging eher in die Richtung, dass ich (ok, ich spreche da für mich) früher die Botschaften so gesehen hatte, als würde etwas von Außen, das nichts mit mir zu tun hat, sozusagen eine Macht außerhalb von mir, mir etwas sagen wollen. So nach dem Motto "Tja, das hast du nun davon". Ich habe Ursachenforschung früher anders betrieben, mehr in Richtung, da ist etwas, was ich nicht wirklich kontrollieren kann. Und ich habe mich oft hilflos gefühlt und drehte mich durch den Blick auf die Vergangenheit noch mehr ins Unerwünschte, weil ich den Zusammenhang nie wirklich ermächtigend!! zwischen mir und MIR gesehen habe, sondern zwischen etwas Unsichtbarem und mir. Natürlich überlege ich, was ICH mir selbst mit dem Schmerz sagen will. Aber es ist für mich eben anders als früher. Vielleicht ist das nun besser zu verstehen?! Ach Menno, jetzt ärgere ich mich, dass ich schon wieder so schwammig rede.

Liebe Grüße,
Pamelina
Sonrisa
 

Re: (körperlicher) Schmerz

Beitragvon lawofattraction » 10. Jan 2011, 11:42




Hallo Pamelina,

ich verstehe Dich vollkommen. :five:

Wenn man sich das wirklich anschaut, ist das LoA mit seinen Wirkprinzipien so viel einfacher, als uns das die esoterische Literatur weismachen wollte oder auch noch will bzw. Ursachenforschung nach Art von Rüdiger Dahlke in direkter Entsprechung zu betreiben.

Widerstand wird aufgebaut durch unsere Gedanken. Schmerzen sind ein Anzeiger für Widerstand. Wir schenken den Schmerzen Aufmerksamkeit im gleichen Sinn, wie wir die Benzinanzeige im Auto als Hinweis nehmen. Und wir füllen Benzin beim Auto nach und lenken bei Schmerzen unseren Fokus auf anderes und erkennen hoffentlich, wo wir welche Gedanken so häufig gedacht haben, dass sie sich im Körper als Krankheit niederschlagen mussten.

Noch ein Rat für alle, die Schmerzen haben: Abraham sprechen von einer Dame, die Arthritis in den Hüften hat und fast ständig unter starken Schmerzen leidet, also Schmerzen, die man wirklich nicht ignorieren kann. Sie sagen ihr, sie kann Schmerzen haben und Gedanken der Niedergeschlagenheit und der Mutlosigkeit denken oder Schmerzen haben und Gedanken der Hoffnung auf Heilung. Der schwingungsmässige Unterschied ist genau der GAP zwischen Kranksein und Besserung.

Lieben Gruss
Loa



*Resistance means feeling Singular instead of Plural* Abraham


Benutzeravatar
lawofattraction
 
Beiträge: 8981
Registriert: 09.2009
Wohnort: Im Hohen Norden
Geschlecht: weiblich

Re: (körperlicher) Schmerz

Beitragvon Kia » 10. Jan 2011, 11:45

Liebe Pamelina,

finde gar nicht, dass das schwammig ist. Ich dachte früher das gleiche. Ausserhalb von mir ist eine bestensfalls korrigierende oder schlimmstenfalls strafende Macht oder Kraft, das Höhere Selbst, Gott wie auch immer ich das in unterschiedlichen Phasen genannt habe. Es hat sich nicht gut angefühlt und mich immer traurig gemacht bei Beschwerden, da ich mich noch zusätzlich schuldig fühlte, nicht gut genug gehandelt und gefühlt und gedacht zu haben.
Genau genommen habe ich erst mit Abraham verstanden, dass, alles was ist, ich und ICH bin und meine Freudesfähigkeit und Liebesfähigkeit ausschliesslich davon abhängt, wie es mit der Beziehung zwischen mir und MIR bestellt ist. Wie gross ist die Kluft zwischen den beiden ? Was kann ich tun oder sein, um die Kluft möglichst klein sein zu lassen oder das Alignment in Nähe zu fühlen.

Und jetzt habe ich kürzlich noch erkannt, dass auch diese Bresche zwischen ich und ICH immer wieder da sein wird, weil ich mich ja ausdehne. Und es gibt auch keine Instanz ausserhalb, die darüber richtet, wie schnell :teuflischgut: ich die Kluft schliesse oder nicht.

Ich denke, all das hat zu tun mit dieser Fähigkeit das SELBST zu lieben, wie das Abraham die letzte Zeit immer deutlicher beschreiben (vielleicht kann ich es nur besser hören als früher, da jetzt geschulter). Vor allem der Unterschied zwischen "ich liebe mich selbst und andere" und "ich bin Liebe, Liebe ist, wer ich wirklich bin" ist mir im Fühlen, im Erleben erst kürzlich klar geworden. Bin langsam OFF TOPIC.
Deshalb

:danke: Euch allen, das sind soooo gute Einsichten hier. Und, liebe Zimtstern, auch von mir gute Besserung.

Herzlich
Kia
"Contrast is the teacher." Abraham
Benutzeravatar
Kia
 
Beiträge: 3738
Registriert: 01.2010
Wohnort: Schweiz
Geschlecht: weiblich

Re: (körperlicher) Schmerz

Beitragvon Sanaei » 10. Jan 2011, 11:46

liebe Loa,

die letzten 2 Sätze - ich glaube, das ist es, was manchmal happert... :gvibes: :bussi: danke für den Reminder...

herzlichst,
Sanaei
Auf die Dauer der Zeit nimmt die Seele die Farbe Deiner Gedanken an... (Marc Aurel)
Benutzeravatar
Sanaei
 
Beiträge: 1944
Registriert: 09.2009
Wohnort: in mir...
Geschlecht: weiblich

Re: (körperlicher) Schmerz

Beitragvon lawofattraction » 10. Jan 2011, 11:52




Liebe Sanaei,

das fasst in Kürze die bewusste Realitätsgestaltung zusammen: Ich habe die Wahl, welche Richtung ich meinen Gedanken gebe. Immer wieder. Im Jetzt als Blaupause meiner Zukunft und als Sprungbrett in den Vortex.

Lieben Gruss
Loa



*Resistance means feeling Singular instead of Plural* Abraham


Benutzeravatar
lawofattraction
 
Beiträge: 8981
Registriert: 09.2009
Wohnort: Im Hohen Norden
Geschlecht: weiblich

Re: (körperlicher) Schmerz

Beitragvon fun » 10. Jan 2011, 12:16

halloho ihr lieben

loa , vielen dank für deine ausführliche erklärung :danke:
die ich sehr hilfreich finde !

hallo zimtstern
ich hatte auch laaaaaange mit eingeklemmten nerven zu tun und ich vermute
die ursache war , dass ich mich nicht mehr lebendig gefühlt habe .
also ich war etwas träge und zwischenzeitlich irgendwie vom leben gelangtweilt
und genervt...
jetzt habe ich erkannt , dass ich mich auch lebendig fühlen kann , wenn ich
tief atme (z.b. bei der meditation) und bin jetzt wieder viel fitter und aktiver .
dadurch ist mein leben wieder viel abwechlungsreicher und ausgegelichener und
ich fühle mich auch ohne schmerz lebendig .
ich brauche meinen schmerz jetzt nicht mehr und er ist so gut wie verschwunden .
und wenn er mal kurz wieder vorbeischaut , weiss ich jetzt , ich kann atmen ,
sehen, schmecken , lachen , fühlen , riechen , mich bewegen und etwas unternehmen
um mich lebendig zu fühlen.
vielleicht hat es bei dir ja ähnliche ursachen ?

lieben gruss und einen wunderbaren tag
(have) fun
Benutzeravatar
fun
 
Beiträge: 174
Registriert: 12.2010
Geschlecht: weiblich

Re: (körperlicher) Schmerz

Beitragvon lawofattraction » 10. Jan 2011, 12:43

fun hat geschrieben:eingeklemmten nerven


fun hat geschrieben:genervt...


:!: :genau:

*Resistance means feeling Singular instead of Plural* Abraham


Benutzeravatar
lawofattraction
 
Beiträge: 8981
Registriert: 09.2009
Wohnort: Im Hohen Norden
Geschlecht: weiblich

Re: (körperlicher) Schmerz

Beitragvon fun » 10. Jan 2011, 12:58

:genau: bin mir selbst "auf die nerven gegangen"
und jetzt nerv ich euch :mrgreen: :kgrhl:
ne , macht nur spass sich hier auszutauschen :loveshower:

lg fun
Benutzeravatar
fun
 
Beiträge: 174
Registriert: 12.2010
Geschlecht: weiblich


Zurück zu "Abraham-Hicks - Diskussion"


 

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 2 Gäste

web tracker