Kommunikation in der Art von Abraham

Die Lehren Abrahams gechannelt von Esther Hicks

Kommunikation in der Art von Abraham

Beitragvon Kia » 9. Dez 2010, 13:40

Ihr Lieben alle,

mir ist schon öfter aufgefallen, dass für das Umsetzen der Abraham Teachings eine neue Art von Kommunikation nötig ist. Abraham/Esther erfinden ja auch oft Worte, oder gebrauchen Worte in einer Neuen Bedeutung, einfach weil Schwingungs-Diskussionen anders sind als die "normalen" Alltags-Gespräche.

Als ehemalige Kommunikationswissenschaftlerin habe ich mich Zeit Lebens mit Kommunikation beschäftigt, doch vieles, was ich gelernt hatte, musste ich wieder aufgeben, loslassen, da unbrauchbar für den Austausch der Erfahrungen mit Teachings. Die Innere Welt funktioniert auch ganz anders als die Äussere Welt, es gibt andere Regeln. Es braucht mehr Feingefühl.

Sicher, der Ton macht die Musik, das wissen wir ja alle. Und wenn uns jemand die saftigste Kritik mit Liebe und Wohlwollen und Akzeptanz von uns als menschliches freies selbstbestimmtes Wesen auf faire Art und doch authentisch darbringt, dann können wir das oft annehmen und irgendwie positiv verwerten zur Bereicherung des Austausches. Wenn uns jemand zynisch oder sarkastisch kommt, hören wir - manchmal zurecht - gar nicht mehr zu. Machen die Luken dicht.

Ich möchte hier einfach mal in den Raum stellen: Wie können wir miteinander reden? Was sind unsere Rollen dabei? Wie ist es möglich, klar und eindeutig zu kommunizieren, da uns ja (ausser den schönen Smilies) wichtige Kriterien fehlen wie Gestik, Mimik, Körpersprache überhaupt, Bewegung des Körpers, Humorvoller Unterton, Lächeln u.s.w.

Was wünscht Ihr Euch zu dem Thema? Ich weiss, das ist ein bisschen ein heisses Eisen, die Meinungen werden vielleicht sehr unterschiedlich sein.
Das Ziel von Kommunikation vielleicht auch sehr unterschiedlich definiert. Was meint ihr? Es wäre schön, wir erinnern uns möglichst viel an Abraham-Wissen, da unsere eigene erhabene :clown: Ansicht, ja oft nicht die gewünschten Ergebnisse bringt. Und die Vorgehensweise von Abraham/Esther mit allen Menschen ja stets die besten Ergebnisse hervorbringt. Ich jedenfalls habe noch nie erlebt, dass da ein Gespräch schlecht ausgeht, es ist immer erhebend und bereichernd. Ich möchte das lernen mit Euch. Beziehungsweise anwenden.

Danke für Eure Inspirationen.

Herzlich

Kia
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Re: Kommunikation in der Art von Abraham

Beitragvon Shiva » 9. Dez 2010, 20:10

Liebe Kia,

das ist ein sehr gutes Thema!!!! Oft lese ich Beiträge - bzw. schreibe auf welche, aber nicht immer kommt das an, was man vielleicht sagen will.

Da ich mich (u.a. 8-) ) sehr für Körpersprache, Menschenkenntnis und Kommunikation beschäftige, habe ich genau das gedacht, was Du oben gechrieben hast. Jeder von uns macht sich ein Bild von den Personen, die hinter den Nicknamen stehen, das ist oft reine Gefühlssache - denke ich. Oft habe ich viele Gedanken, die in meinem Kopf sind, zu den einzelenen Theman, aber oft ist schon alles geschrieben. Mir ist es wichtig, mit den Menschen so umzugehen, dass man fair ist und niemanden verletzt. Ich für mich muss nicht ständig in der Suppe rühren, wo schon jeder mal drin rum gerührt hat.

Ich mag nicht sagen, "ich fände es so gut oder so". Die wichtigsten Dinge wissen wir doch - die stehen in den Forenregeln. Ich für mich, bin der Mensch, der in der Realität antwortet, in Bildern spricht - in Ereignisssen, so begreifen die Menschen die Dinge besser - auch ich. Für mich sind manche Beiträge zu lang. Nicht dass ich zu doof bin sie zu verstehen, aber ich habe schlicht und ergreifend keine Zeit mit so intensiv damit zu beschäftigen. Es gibt Themen, da möchte ich dem/der Verfasser/in einfach sagen... "Sorry, was Du hier schreibst, da zieht es mir den Magen zusammen". Die Finger im Anschlag auf der Tastarur, lass ich denn oft die Diskussion, denn ich muss nicht immer und überall meinen Senf dazu geben. Ich will damit nur sagen, eine Form der Kommunikation ist es auch, mal nicht immer und überall was dazu zu sagen.... 8-)

Liebe Grüße Shiva
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Re: Kommunikation in der Art von Abraham

Beitragvon wodny muz » 10. Dez 2010, 02:04

Liebe Kia,

ja, ein schönes Thema, das mich auch immer wieder beschäftigt, wenn es zu den "berühmten" Missverständnissen durch "ein Wort gibt das andere" kommt. Ich habe dazu zwei Ideen, die eine betrifft diese Missverständnisse, die andere die Art der Kommunikation aus dem Göttlichen heraus.

Der Unterschied zwischen "normaler" menschlicher Kommunikation und inspirierter Kommunikation ist für mich immer, dass das kleine ich nicht die Eitelkeits-Spielchen einbringt. Wenn ich Texte auf Abraham-Niveau lese, dann empfinde ich die Echtheit dadurch, dass es nur Vorschläge gibt, nicht Vorschriften. Abraham sagen ja nahezu immer "wenn wir ihr wären..." statt "ich finde, du musst...", weil sie den anderen nicht beeinflussen, kontrollieren oder dominieren wollen, sondern ihm die Wahl lassen. Das geht ntürlich nur, wenn das kleine ich nicht darauf beharrt, durch die Komunikation einen Orden zu verdienen und "Sieger" der Rede- oder Schreib-Schlacht zu werden.

Das andere ist, dass ich im Außen ja nur das verstehen kann, das im Innen schon vorhanden ist, zumindest als Essenz oder Keim. Auch die Interpretation -und damit manchmal der Ausgangspunkt für Diskussionen- hängt vom Vorverständnis oder besser der eigenen Schwingung zu dem Thema ab. Ein noch so wohlwollend formulierter Text wird vermutlich auf Ablehnung stoßen, wenn das Thema beim Empfänger innerlich negativ schwingt. Ich glaube, da helfen auch die übrigen Kommunikationsmittel (Gestik, Mimik) wenig, um zu weit auseinanderliegende Schwingungsebenen zu überbrücken. Es muss ja keine genrelle Differenz bestehen, sie kann ja auch nur bei einigen Themen existieren. Der Ausgangspunkt für ein Missverständnis liegt ja nicht beim Sender, sondern beim Empfänger, denn der reagiert ja mit dem, was in ihm existiert.

Abraham sagen das in Workshop 70 so genial :gvibes: :
"Wenn zwei Menschen zusammen kommen, dann ist die stärkste Schwingung diejenige, die die Konversation tragen wird. Und wenn Du geübt hast, im Vortex zu sein, so dass Du auch von anderen umgeben bist, die im Vortex sind, dann ist das eine Master-Mind-Gruppe, mit der zusammen zu sein sich wirklich lohnt. Dann macht es nämlich keinen Unterschied mehr, wer spricht - im Gegenteil, hast Du nicht festgestellt, wenn Du Dich mit Freunden über etwas ereiferst, Du Dich dann irgendwie emotional indifferent gefühlt hast? Das deshalb, weil Du, wenn Du mit Freunden diskutierst und jeder ist im Vortex, dann fühlt es sich an, als ob eine Mind es alles führt. Wer immer zu dem Zeitpunkt an dem Gespräch teilnehmen, bringt sich ein, aber niemand steht daneben und trommelt mit den Fingern auf den Tisch, um darauf zu warten, dass er an der Reihe ist zu sprechen. Es wird nämlich auf einer anderen Ebene orchestriert, und die Konversation entfaltet sich durch den Spalt des geringsten Widerstandes oder den Spalt des grössten Zulassens.


Liebe Grüße, :ros:
wodny
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Re: Kommunikation in der Art von Abraham

Beitragvon Kia » 10. Dez 2010, 09:09

Ihr Lieben beiden, Shiva und Wodny

erst mal herzlichen Dank für Eure Beiträge, da steckt so viel drin und ich finde es spannend wie unterschiedlich meine Frage bei Euch angekommen ist, ihr nehmt klugerweise die Teilbereiche heraus, die Euch am Herzen liegen, das ist wunderbar so. Ich lese das jetzt noch Mal durch zum besser aufnehmen können :danke: erstmal.
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Re: Kommunikation in der Art von Abraham

Beitragvon Kia » 10. Dez 2010, 09:40

Liebe Shiva,

zwei Punkte sind mir aufgefallen. Deine zugrundeliegende Absicht, fair zu sein und nicht zu verletzen, ist etwas wunderbares. Doch Du hast ja keinen Einfluss auf die Schwingungsebene des anderen Menschen. Und egal wie wohlwollend Du bist, wenn des anderen Herz verwundet ist, wird er, egal was Du sagst, nutzen, um die Wunde zu nähren. Wegen der Schwingung, nicht wegen Dir. Wenn die Schwingung noch in der Opferhaltung ist, benutzen die Menschen alles, um diese zu bestätigen, ungewollt und unbewusst natürlich.

Und umgekehrt auch, wenn Du etwas liest und denkst:
Shiva hat geschrieben:"Sorry, was Du hier schreibst, da zieht es mir den Magen zusammen"
Auch der andere hat beim Schreiben das wahrscheinlich nicht verursachen wollen. Und Du stehst da mit dem Gefühl, das der Schreiber nur angeklickt hat und kannst ja dann nur wieder die Emotional Guidance Scale hoch gehen. Und wenn Du dann wieder in der Freude und Liebe bist, dann kann Dich das nicht mehr verletzen, sondern Du sieht es als "pie" des anderen und erkennst, dass es mit Dir nichts zu tun hat.

Herzlich

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Re: Kommunikation in der Art von Abraham

Beitragvon Kia » 10. Dez 2010, 10:17

Lieber Wodny,

was Du schreibst, hat mir bereits geholfen einen Text in einem anderen Thread mit neuen Augen zu sehen. Es stimmt absolut:
wodny muz hat geschrieben:Das andere ist, dass ich im Außen ja nur das verstehen kann, das im Innen schon vorhanden ist, zumindest als Essenz oder Keim. Auch die Interpretation -und damit manchmal der Ausgangspunkt für Diskussionen- hängt vom Vorverständnis oder besser der eigenen Schwingung zu dem Thema ab. Ein noch so wohlwollend formulierter Text wird vermutlich auf Ablehnung stoßen, wenn das Thema beim Empfänger innerlich negativ schwingt. Ich glaube, da helfen auch die übrigen Kommunikationsmittel (Gestik, Mimik) wenig, um zu weit auseinanderliegende Schwingungsebenen zu überbrücken. Es muss ja keine genrelle Differenz bestehen, sie kann ja auch nur bei einigen Themen existieren. Der Ausgangspunkt für ein Missverständnis liegt ja nicht beim Sender, sondern beim Empfänger, denn der reagiert ja mit dem, was in ihm existiert.


Wenn die Schwingungsebene eine andere ist, kommt die Botschaft nicht an. Loa hat Daisy gestern einen sagenhaft tiefgründigen Beitrag geschrieben, doch Daisy konnte oder wollte das nicht nehmen (von aussen kann ich das ja nicht sehen), nicht aus Ablehnung, sondern der Inhalt kam einfach nicht rüber zu ihr. Bei mir selbst wurde viel bewirkt (durch Loas Beitrag), vor meinem inneren Auge lief einiges ab. Manchmal denke ich, alles was Loa schreibt ist für mich bestimmt - wir sind eben wie Abraham auf der Meditations-CD ganz richtig sagen alle Menschen und haben mehr Gemeinsamkeiten als Unterschiede und ich empfinde es so, es dient mir, die Teachings die Loa auf ihre spezielle Art anbietet, stets auch aufzunehmen und zu verarbeiten innerlich. Ich wähle das Geschenk zu nehmen. Wodny Du schreibst:
" beim Empfänger, denn der reagiert ja mit dem, was in ihm existiert"- absolut stimmt das für mich. Und da ich mich entschieden habe für die Definition von mir "Alles-was-ist" einzunehmen, empfinde ich die gegebenen Informationen stets angemessen auf irgendeine Art. Information heisst "in Form gebracht", und heisst für mich aus der Nicht-physischen Dimension hier her in eine Form gebracht, die ich nehmen kann (oder eben nicht).

Allerdings hat der Sender auch die Aufgabe für Alignment zu sorgen, den Kontakt zwischen mir und MIR zu verschmelzen, sonst ist das, was ich GEBE in die Schwingungswelt für die anderen Menschen bestenfalls unverdauliche Nahrung, schlimmstenfalls spucken sie es ganz aus und das oft zurecht. Was sollen sie denn nehmen von einer Person ohne Verbundenheit mit der Quelle ? Es gibt schlicht und ergreifend nichts Nahrhaftes zum Nehmen.
Nahrhaft für die Göttliche Seele in uns, meine ich. Doch die Erkenntnisfähigkeit ist auch unterschiedlich bei uns Menschen. Ich kann schliesslich und endlich nur auf den inneren Zeugen vertrauen, die äusseren Zeugen sind unzuverlässig, ausser sie sind im Vortex.

Dann:

wodny muz hat geschrieben:Der Unterschied zwischen "normaler" menschlicher Kommunikation und inspirierter Kommunikation ist für mich immer, dass das kleine ich nicht die Eitelkeits-Spielchen einbringt. Wenn ich Texte auf Abraham-Niveau lese, dann empfinde ich die Echtheit dadurch, dass es nur Vorschläge gibt, nicht Vorschriften. Abraham sagen ja nahezu immer "wenn wir ihr wären..." statt "ich finde, du musst...", weil sie den anderen nicht beeinflussen, kontrollieren oder dominieren wollen, sondern ihm die Wahl lassen. Das geht ntürlich nur, wenn das kleine ich nicht darauf beharrt, durch die Komunikation einen Orden zu verdienen und "Sieger" der Rede- oder Schreib-Schlacht zu werden.


Das sind jetzt mehrere Aussagen:

1. ist klar Eitelkeit verhindert die Güte und Liebe des anderen Menschen überhaupt aufnehmen zu können. Da ja nur die eigene erhabene Sicht als wertvoll betrachtet wird; also das verhindert die Ausdehnung.
2. Stimmt natürlich, dass die Abraham-Sicht, die der Infinite Intelligence, Potentiale, Vorschläge aufzeigt und die Freiheit des Menschen respektiert, zu wählen. Die Wahl findet allerdings auf Schwingungsebene statt, d.h. wenn der Sprung zu gross ist, kann der Mensch, der Vorschläge erhält, doch nicht wählen, er, sie müsste zuerst die Schwingung erhöhen. Und dazu verhelfen Abraham ja, indem sie diese ganzen Rampages machen mit den Hot-Seaters und auch zusätzlich viele wertvolle Informationen geben, die INNERE EINSICHT ermöglichen bei dem jeweiligen Menschen.
3. Das ist auch wieder das gleiche wie die Eitelkeit, das Dominanzdenken, der Stolz, was Du erwähnst mit "dem Orden verdienen." Also wenn einer der Kommunikationspartner Stolz ist auf das kleine ich und sich über den anderen Menschen drüber setzt, dann ist die Kommunikation praktisch nicht möglich, Austausch und Ausdehnung schlichtweg verhindert.

Ich danke Dir sehr, lieber Wodny, wir kommen hier Wichtigen Dingen auf den Grund :hug:

Dann noch danke für das Workshop Zitat von Nr. 70.
Es ist klar, das ist die beste Art, im Vortex sein und ohne Stolz, Vorurteil, Eitelkeit einfach die Göttliche Kommunikation fliessen zu lassen und es der anderen Ebene, dem Göttlichen in uns allen, zu überlassen, wen sie wählt, wer gerade in dem Moment der beste Kanal ist, auf dem gesendet werden kann. Das bedingt jedoch, dass alle im Vortex sind. Die Inner Beings von uns allen haben ja die aufgezählten Probleme nicht. Sie lieben sich einfach bedingungslos und lassen geschehen. Nach dem Motto IT IS DONE.

:danke: ich fand das alles sehr wichtig in den Raum zu rufen :gvibes:

Schönen Tag, ihr Lieben alle

Kia
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Re: Kommunikation in der Art von Abraham

Beitragvon Kia » 10. Dez 2010, 11:33

Nachträglich ist mir noch was eingefallen, das uns zu erkennen auch nutzt für gelungene Kommunikation hier miteinander:

Wenn ich im Mangel bin von der Bewusstheit der Quelle in mir, dann verhindert das ja in keiner Weise die Fähigkeit der Quelle sich meiner bewusst zu sein. D.h. die Quelle findet immer Dutzende von Möglichkeiten, sich mir mitzuteilen, sie ist all-präsent. Immer da, auch wenn ich nicht da bin.

Und wenn ich mich verweigere nach innen zu horchen, weil abgeschnitten und die Fühlweise des Inner Being ist nicht zugänglich für mich, weil ich nicht auf Empfang bin, dann findet die Quelle andere Personen, die mir sagen, was zu sagen ist.

Und diese andere Person steht dann vor mir und sagt es. Was zu sagen ist. Und dann habe ich wieder die Wahl zu sagen: Oh, Du spinnst einfach nur, ich weiss nicht, was Du willst. Oder zu sagen dankeschön, ich bedenke das. Oder vielmehr befühle das. Denn innerlich wissen wir alle sehr wohl, ob der Mensch da etwas anspricht, das befühlt werden will oder auch nicht.

Das Inner Being vermittelt dieses Wissen. Durch die Gefühle. Ich habe bei mir z.B. bemerkt: Immer wenn ein Knopf gedrückt wird, heisst das mal reinfühlen, wieso stört mich, was der andere gesagt hat? Was hat es mit mir zu tun?

Wenn ich nicht ärgerlich oder mit Widerstand reagiere, kann ich das Gesagte ja einfach durchlaufen lassen, als nicht mich betreffend. And I do not put it in my pie. Bei Ärger/Widerstand=erkennbar als Anspannung im Körper ist immer was anzuschauen. Und auch die freie Wahl ist da, den Ärger als das zu nehmen, was er ist: Ein Hinweis hinzuschauen, was ist jetzt da los?

Wenn ich sofort den Ärger schnappe und den anderen Menschen als „daneben“ wahrzunehmen wähle, entgeht mir die kostbare Chance mich selbst zu verstehen. Es ist mein Ärger, oder Neid, oder gekränkter Stolz oder was auch immer. Die Methode, den Ärger zu verdrängen, zurückzuweisen innerlich, funktioniert auf Dauer nicht, das gibt dann diese psychosomatischen Symptome.

Und dann: Erlaube ich dem anderen, demjenigen der den Ärger antriggert, mich zu kontrollieren, indem ich die konditionierten Muster abspule? Zurückschlage. Oder nehme ich mir die Freiheit zu sagen, das esse ich nicht, das tut mir nicht gut und beginne mit der eigentlichen inneren Arbeit, so wie Abraham das ja empfehlen.

Das ist noch die Ergänzung zu dem oben gesagten. Es geht um Wohlbefinden. Um Ausdehnung. Schmerz zieht zusammen, wie Shiva das oben so schön beschrieben hat.

Lieben Gruss nochmals
Kia
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Re: Kommunikation in der Art von Abraham

Beitragvon wodny muz » 10. Dez 2010, 13:44

Allerdings hat der Sender auch die Aufgabe für Alignment zu sorgen, den Kontakt zwischen mir und MIR zu verschmelzen, sonst ist das, was ich GEBE in die Schwingungswelt für die anderen Menschen bestenfalls unverdauliche Nahrung, schlimmstenfalls spucken sie es ganz aus und das oft zurecht.


Ja, ganz genau, liebe Kia,

den Punkt hatte ich noch übersehen, deshalb ja auch die "Forumsregel":
Die Antworten sollten – ganz im Sinne Abrahams – aus einem Platz in der Vortex, der Angebundenheit, der eigenen Ermächtigung, gegeben werden.


Für mich ist diese "Regel" eine große Hilfe, weil ich jeden Beitrag durch diesen Filter laufen lasse, ob ich -wenigstens halbswegs- angebunden bin, nicht nur bei Antworten. Dadurch nehme ich ein wenig von Abrahams Sichtweise auf meine Fragen ein und manchmal erübrigt sich dann das Schreiben, weil das Formulieren schon die Lösung brachte. Meist schreibe ich dann nur noch, um zu teilen. Für mich ist diese Vereinbarung unter uns also eine sehr wichtige Hilfe und keine Einengung.

Kommunikation ohne Verbindung zur Quelle "passiert" ja meist dann, wenn man einfach drauf los kommuniziert, egal ob Telefon, Mail oder Forum. Manchmal merke ich erst beim Sprechen, dass ich vergessen habe, vor dem Gespräch das Ziel festzulegen. Ich hole es dann meist umgehend nach und habe schon ein paar Mal kritische Gespräche danach wieder wenden können. Wenn ich bewusst bin, sage ich mir den Satz, den Abraham vor jedem Gespräch empfehlen (ich weiß gerade nicht, in welchem Buch er auf welcher Seite steht) und der mir sehr geholfen hat, auch die schwierigsten Gespräche gut zu bestehen:

Was möchte ich vor allem erreichen in diesem Gespräch? Ich will den anderen erbauen. Ich will verstanden werden. Ich will, dass der andere mich versteht, und ich will, dass er oder sie positiv in Richtung meines Wunsches beeinflusst wird. Ich will, dass meine Worte den anderen anregen und erfreuen. Ich will, dass dies ein erfolgreiches Gespräch wird.


Den Satz habe ich in meinem Notizbuch, so dass ich ihn immer schnell lesen kann. Manchmal bitte ich den Gesprächspartner auch, kurz zu warten, halte ihn in de Warteschlange und lese erst mal. Und wenn nicht geht, verwende ich "meine" Kurzform "Ich will den anderen erbauen und erfreuen.", das fällt mir immer noch schnell ein.

Liebe Grüße,
wodny
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Re: Kommunikation in der Art von Abraham

Beitragvon Kia » 10. Dez 2010, 14:39

Danke Dir herzlich, lieber Wodny :lieb:

den Satz drucke ich mir - mit erlaub' :hug: - gleich aus. Du bist ein sehr "Allowing Being", das sind die, mit welchen ich natürlich kaum Schwierigkeiten habe :clown:

Ich schätze es, dass Du tiefgründiges Abrahamwissen hast und viel gelesen - das hat abgefärbt. Also die Beeinflussung durch spirituelle Lehrer ist ein grosser Segen, die guten Qualitäten übertragen sich mit der Zeit. Und stärken die Kommunikativen Fähigkeiten auf jeden Fall.

:danke: Kia
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Re: Kommunikation in der Art von Abraham

Beitragvon Kia » 10. Dez 2010, 15:27

Ihr Lieben alle,

nachdem Wodny seinen "Spitzzettel" enthüllt hat, habe ich auch mal meinen rausgesucht. Vor wichtigen Gesprächen lese ich diese Punkte durch, hat mir manches Mal geholfen, halbwegs "aligned" zu bleiben:

Als Überschrift steht:
Lesen vor Gesprächen zur Verbesserung des Lebens im Alltag:


1. Schutz entsteht durch Ehrlichkeit und Offenheit

2. Nicht werten, nicht urteilen, nicht kritisieren (da dies den anderen in die Defensive treibt)

3. Mich nicht identifizieren mit der eigenen Meinung. Ich habe eine Meinung, ich bin nicht diese Meinung.

4. Unterscheiden von: was ist innen, was ist aussen. Aufpassen!

5. Tun ohne Erwartung= nicht verändern wollen, den /die andern. Oder positive Erwartungshaltung einnehmen falls möglich

6. Einander ausreden lassen, Zuhören üben, notfalls Redezeit für die Einzelnen abmachen, bei sehr schwierigen Gesprächen.

7. Keine Schuldzuweisungen, keine Projektion; Verantwortung übernehmen für das Eigene

8. Vertrauen haben, dass sich alles ins Positive kehrt letztlich, auch wenn ich jetzt nicht weiss, wie das gehen soll.

9. Stets die grundsätzliche Liebe für den Gesprächspartner beibehalten, auch wenn es schwierig scheint und Widerstand auftaucht.

Seit ich Abraham kenne, übe ich vor Gesprächen auf jeden Fall das Pre-Paving. Ich stelle mir das Gespräch vor, wie es sich zufriedenstellend oder freudig oder ausdehnend oder bereichernd anfühlen wird. Meistens kommt es ganz anders, als ich dachte. Aber auch gut irgendwie, weil sich die Absichten, die ich oben gefasst habe auf ungeahnte Art durch"schwingen" irgendwie, d.h. das Gegenüber merkt sofort, ich bin bestens vorbereitet, der Mensch, der vor mir steht, ist mir wichtig.
Zuhören wünsche ich mir zu verbessern, spreche meistens eher zu viel.

Neu geübt habe ich es, alle Annahmen über den Menschen fallen zu lassen. Denn ich habe noch zu oft falsche Annahmen (The Vortex :teuflischgut: hat das an den Tag gebracht). Für mich ist es im Moment besser gar keine Annahmen zu haben, wenn ich merke, ich habe doch, sofort loslassen, sie stimmen oft nicht.
Die anderen Menschen verändern sich ja auch, nicht nur ich. Es geht sehr schnell in der heutigen Energie, schon nach einer Woche ist wieder alles ganz anders als vorher !

Dieser Zettel ändert sich natürlich immer mal wieder, wenn Neues hinzukommt. Vielleicht könnt ihr mit dem einen oder anderen Punkt etwas anfangen.

Lieben Gruss
Kia
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Re: Kommunikation in der Art von Abraham

Beitragvon Shiva » 10. Dez 2010, 18:18

Liebe Kia, lieber Wodny,

vielen Dank für Eure Gedanken - ich werde mir Eure Beiträge sicher noch ein paar Mal durchlesen, inkl. den Text von Wodny mit zur Anwendung birngen - Danke :lieb:

Bei Loas Text ging es mir wie Kia - ich war sagen wir mal regelrecht dankbar dafür, weil er mir weiterhilft, aber sehr. Aber wie schon gesagt - eine Person sendet - und bei anderen Personen kommt es komplett unterschiedlich an. Manchmal "bewundere" - oder "beneide" ich Menschen wie Kia (ich schätze Dich so ein), die so ziemlich in sich ruhen (das heißt jetzt nicht, dass ich nicht denke, dass Du kein Temperament hast, schließlich beweist ja auch Deine Schlauchboot-Storry, was für ein verrücktes Huhn Du bist 8-) )

Bei mir ist es so, dass ich sicherlich in den meisten Fällen gut mit Familienangehörigen, Freunden, Kunden und Geschäftspartner umgehen kann. Aber manchmal ist es einfach so, dass ich bei bestimmten Personen direkt auf Widerstand stoße. Auf Arbeit, wenn die Kunden wechseln, gelingt es mir immer wieder gut, Menschen, die auf Ärger aus sind, so auf Distanz zu halten, dass ich mich "nicht so aufrege" - kommt zwar selten vor, aber passiert.

Jedoch frage ich mich, warum ich auf Menschen in meinem Umfeld auf - sagen wir mal "Ablehnung" reagiere. Wenn wir jetzt ja von Kommunikation reden, ist es eben so, dass ich es wenn möglich lasse, weil ich mich einfach nicht verstellen kann und will. Meine Gedanken gehen jetzt in eine andere Richtung - also ich will sagen, (verhindere) ich Kommunikation, weil mir jemand zu ähnlich ist, oder weil er/sie mich in irgendeiner Art und Weise abstößt... :roll:

Ich hoffe, ich habe mich jetzt nicht zu diffus ausgedrückt.

Liebe Grüße Shiva
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Re: Kommunikation in der Art von Abraham

Beitragvon ZaWo » 10. Dez 2010, 18:55

Shiva hat geschrieben:Jedoch frage ich mich, warum ich auf Menschen in meinem Umfeld auf - sagen wir mal "Ablehnung" reagiere. Wenn wir jetzt ja von Kommunikation reden, ist es eben so, dass ich es wenn möglich lasse, weil ich mich einfach nicht verstellen kann und will. Meine Gedanken gehen jetzt in eine andere Richtung - also ich will sagen, (verhindere) ich Kommunikation, weil mir jemand zu ähnlich ist, oder weil er/sie mich in irgendeiner Art und Weise abstößt..


Hallo Shiva,

ich bin zwar nicht Kia, aber bei deinem letzten Absatz ist mir was aufgefallen:

Jedoch frage ich mich, warum ich auf Menschen in meinem Umfeld auf - sagen wir mal "Ablehnung" reagiere.

Weil sie sich auf eine Art verhalten oder sind, die du nicht magst und die dich aus dem Vortex knallen lässt. Da hilft sich langsam und stetig eine neue Sichtweise zu verschaffen. Das dann aber nicht wegen den anderen oder Heiligkeitsansprüche an sich, sondern, weil du zukünftig auch in solchen Fällen gerne im Vortex bleiben möchtest.

Wenn wir jetzt ja von Kommunikation reden, ist es eben so, dass ich es wenn möglich lasse, weil ich mich einfach nicht verstellen kann und will.


Das ist nach Lehre, das beste was du machen kannst, da du außerhalb des Vortex, also in den schlechten Gefühlen, nichts gutes bewirken kannst - weder durch Sprechen, Kommunizieren, Tun ...nicht mal durch Verstellen. :clown: Der Abraham-Tipp wäre sicherlich, sich umgehend um eigene gute Gefühle zu kümmern, weil nur die verbesserte Schwingung Besserung bewirken kann. Alles andere sind überlieferte falsche Annahmen.

Meine Gedanken gehen jetzt in eine andere Richtung - also ich will sagen, (verhindere) ich Kommunikation, weil mir jemand zu ähnlich ist, oder weil er/sie mich in irgendeiner Art und Weise abstößt..

Da könnte ich endlos drüber spekulieren..... :clown:

Was spricht denn überhaupt dagegen, nicht zu kommunizieren, wenn es sich schlecht anfühlt?
ZaWo
 

Re: Kommunikation in der Art von Abraham

Beitragvon Shiva » 10. Dez 2010, 19:07

Liebe ZaWo,

vielen herzlichen Dank für Deine Antwort. Ich bin erstmal froh, dass Du meine "wirren" Gedanken verstanden hast. :hug:

Wer mich im realen Leben kennt, würde mir sicher nicht zutrauen, dass ich mich einfach von Menschen, die mir aus welchem Grund auch immer nicht gut tun abwende. Du hast mir eine sehr starke Bestätugung dessen gegeben, was ich mir in den letzten Monaten und Wochen immer mehr vorgenommen habe und anwende.

Z.B. habe ich "Probleme" mit einer Kollegin. Da wir im Job-Sharing arbeiten, werde ich immer wieder auch für Fehler die sich macht (und sie macht immer mehr) mit verantwortlich gemacht. In den letzen Jahren!!! habe ich mich immer mehr darüber aufgeregt... Jetzt habe ich mir angewöhnt, statt ständig darüber zu reden und mich aufzuregen, immer zu sagen: "ich konzentrier mich auf mich..." das brubbel ich dann immer vor mir hin.. ich glaube, das hilft 8-)

Liebe Grüße Shiva
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Re: Kommunikation in der Art von Abraham

Beitragvon ZaWo » 10. Dez 2010, 19:24

Liebe Shiva,

ich finde dein Gedanken überhaupt nicht wirr. :P

Shiva hat geschrieben:Z.B. habe ich "Probleme" mit einer Kollegin. Da wir im Job-Sharing arbeiten, werde ich immer wieder auch für Fehler die sich macht (und sie macht immer mehr) mit verantwortlich gemacht. In den letzen Jahren!!! habe ich mich immer mehr darüber aufgeregt... Jetzt habe ich mir angewöhnt, statt ständig darüber zu reden und mich aufzuregen, immer zu sagen: "ich konzentrier mich auf mich..." das brubbel ich dann immer vor mir hin.. ich glaube, das hilft


Ja, das hilft, um aus einer Situation herauszugehen und zu üben bei sich zu bleiben. Ich selbst empfinde es als noch ein bisschen defensiv und du schreibst ja selbst, dass das schon jahre so geht. Das hast du nicht nötig! Du bist ein Creator und kannst die Umstände schaffen, wie sie dir gefallen.
Vielleicht kannst du da ein bisschen offensiver reingehen. Was willst du statt dessen? Mir kommt es vor, wie ein organisatorisches Problem. Also könnte ich mir folgende Fokussierungsrichtungen (Bestellungen, wenn du den Ausdruck lieber magst) vorstellen:
Ich möchte gerne meinen eigenen Verantwortungsbereich oder ein eigener Verantwortungsbereich wäre schön.
Ich fände es schön, mehr Hand in Hand mit meiner Kollegin arbeiten zu können.
Ich fände es schön, wenn die Kollegen mich nicht mit anderen in einen Topf schmeißen
Ich möchte eine Full-Time-Stelle.
Ich möchte Menschen um mich rum, die mich sehen und mögen

Ich weiß ja nicht was du willst. :102: Welche Arbeitsumstände würden dir denn gefallen? Das sind dann genau die, die du bereits virtuell kreiert hast. It's done. Vielleicht mal ein bisschen in der Ernte schwelgen?

Fällt mir jetzt dazu ein.

Lieber Gruß
ZaWo
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Re: Kommunikation in der Art von Abraham

Beitragvon Kia » 10. Dez 2010, 19:51

Danke, liebe Shiva, für Deine Offenheit, und das klärende Gespräch mit Zawo
ZaWo hat geschrieben:Vielleicht kannst du da ein bisschen offensiver reingehen. Was willst du statt dessen? Mir kommt es vor, wie ein organisatorisches Problem. Also könnte ich mir folgende Fokussierungsrichtungen (Bestellungen, wenn du den Ausdruck lieber magst) vorstellen:
Ich möchte gerne meinen eigenen Verantwortungsbereich oder ein eigener Verantwortungsbereich wäre schön.
Ich fände es schön, mehr Hand in Hand mit meiner Kollegin arbeiten zu können.
Ich fände es schön, wenn die Kollegen mich nicht mit anderen in einen Topf schmeißen
Ich möchte eine Full-Time-Stelle.
Ich möchte Menschen um mich rum, die mich sehen und mögen


Und dann erlauben, dass das kommt und auf Empfang gehen. Es ist bestimmt nicht leicht, wenn in der Gegenwart noch die Kollegin jetzt da ist. Doch die Vision zu halten, in der Zeit, in der Du ohne die Kollegin bist, das geht bestimmt. Und durch die andere innere Einstellung ist es gut möglich, dass sich die Situation schneller ändert, als Du denkst, Shiva. :gvibes:
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Re: Kommunikation in der Art von Abraham

Beitragvon Kia » 10. Dez 2010, 19:53

Ich hatte eher an die Kommunikation hier im Forum gedacht, als ausserhalb, doch es ist gut, Shiva, es ist ja leicht übertragbar auf die Situation hier im Forum :stimmt:
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Re: Kommunikation in der Art von Abraham

Beitragvon LillyB » 10. Dez 2010, 20:44

Liebe Kia,

die Kommunikation hier im Forum ist ausgezeichnet. Jedenfalls empfinde ich das so. Im Jobleben, wie Shiva schreibt ist es eh so, dass ich es nicht allen recht machen kann. Niemals. Shiva, wenn ich sowas in meinem Jobumfeld habe, dann schalte ich sofort meinen Fokus um. Ich kenne da fast alle Extreme. Keine Übertreibung. Bei sich zu bleiben ist das einzig wirksame Mittel für die Beziehung von mir zu MIR. Es ist sehr sinnvoll und Abraham haben es mit der virtuellen Realität vorgeschlagen, zu lernen, schnell den Fokus zu wechseln.

ALOHA
Lilly

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Re: Kommunikation in der Art von Abraham

Beitragvon Daisy » 10. Dez 2010, 20:53

LillyB hat geschrieben:die Kommunikation hier im Forum ist ausgezeichnet.


So sehe ich das auch, Lilly.
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Re: Kommunikation in der Art von Abraham

Beitragvon Kia » 10. Dez 2010, 22:41

LillyB hat geschrieben:die Kommunikation hier im Forum ist ausgezeichnet
:stimmt:

Ihr Lieben,

Vieles, das mir am Herzen lag, wurde auch bereits im spontan entstandenen Thread von Zawo hier

Schwingungsmässige Korrektheit - Authentizität

erörtert, irgendwie lief das paralell und ich hinkte MIR hinterher :kgrhl:

Das Wichtigste schrieb meiner Meinung nach Wodny hier
wodny muz hat geschrieben:
Das andere ist, dass ich im Außen ja nur das verstehen kann, das im Innen schon vorhanden ist, zumindest als Essenz oder Keim. Auch die Interpretation -und damit manchmal der Ausgangspunkt für Diskussionen- hängt vom Vorverständnis oder besser der eigenen Schwingung zu dem Thema ab. Ein noch so wohlwollend formulierter Text wird vermutlich auf Ablehnung stoßen, wenn das Thema beim Empfänger innerlich negativ schwingt. Ich glaube, da helfen auch die übrigen Kommunikationsmittel (Gestik, Mimik) wenig, um zu weit auseinanderliegende Schwingungsebenen zu überbrücken. Es muss ja keine genrelle Differenz bestehen, sie kann ja auch nur bei einigen Themen existieren. Der Ausgangspunkt für ein Missverständnis liegt ja nicht beim Sender, sondern beim Empfänger, denn der reagiert ja mit dem, was in ihm existiert.


Und mir war eben aufgefallen, dass wir immer eine Art Wellenbewegung machen, mal ist die Energie ganz hoch, dann wieder gibt es Crashes und danach Sendepause, vielleicht ist das eben auch wie bei einzelnen Menschen bei Foren oder Institutionen so, dass Ausdehnung via Contrast geschieht :loveshower:
Jetzt, wo ich es geschrieben habe, denke ich, ja, ist so.

Und wir hatten uns letztes Mal recht ausgedehnt :gvibes: dafür haben vor allem Loa und Zawo gesorgt, finde ich, doch natürlich, wie Abraham immer sagen, wir sind alle in dem Ganzen drin.

Na, mal schauen ... ich lasse das mal so stehen und
wünsche Euch ein wunderbares Wochenende

geniesst die Vorweihnachtszeit, ja?
herzlich
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Re: Kommunikation in der Art von Abraham

Beitragvon Marian » 12. Dez 2010, 09:44

Liebe Kia,

da hast Du wieder ein interessantes Thema eröffnet. Leider komme ich erst jetzt dazu, etwas zu schreiben, und im Wesentlichen wurde schon vieles gesagt, was für mich stimmig ist.

Ich kann einmal mehr nur von mir sprechen, und ich handhabe es bei jeglicher Art von Kommunikation so, dass ich mein Bestmögliches tue, erst einmal kurz innezuhalten und zu schauen, wie das Gesagte bzw. Geschriebene gerade auf mich wirkt. Und auf das Forum bezogen, habe ich gelernt, dass es weder mir noch anderen etwas bringt, wenn ich schreibe, ohne zumindest in Vortex-Nähe zu sein. Wenn ich allerdings eine Frage habe und diese Frage mit der Intention stelle, auch wirklich eine Antwort zu bekommen und mich für diese Antworten auch öffne, dann habe ich bisher hier immer die Erfahrung gemacht, dass mir geholfen wird. Und wenn ich so verwirrt bin, dass ich mir noch etwas Zeit gebe, ehe ich die Frage stelle - damit ich für die Antwort empfänglich bin -, dann ist es bisher schon häufig vorgekommen, dass irgendwann jemand anderes "meine" Frage stellt und ich Antworten bekomme, ohne selbst in Aktion getreten zu sein. Das finde ich immer spannend, und deswegen schätze ich dieses Forum auch so. Hier findet Kommunikation auf vielen, wunderbaren Ebenen statt.

In den Forumsregeln steht sinngemäß, dass Baustellen nicht in die Mitleids- oder Mitgefühlsspirale abgleiten, sondern das auf den Teachings basierende Lösungsansätze gefunden und diskutiert werden sollen. Dieser Fokus auf die Lösung anstatt auf Verstärkung des Problems hat mir persönlich zum Beispiel viel gebracht, und das nicht nur hier im Forum, sondern auch "draußen". Ebenso habe ich hier gelernt, dass ich je nach Schwingungsunterschied gar nicht hörbar bin, weswegen ich es zum Beispiel aufgegeben habe, jemandem, der ständig auf das Negative fokussiert ist, gut zuzureden. Ebensowenig höre ich jemanden, der mir etwas von seiner Schwingungsebene mitteilt, wenn ich gerade ganz woanders bzw. nicht in meiner Mitte bin. Ich glaube auch, dass es da so etwas wie einen Filter gibt, und deswegen werden mitunter konstruktive und gut gemeinte Statements ganz anders empfangen, als vom Absender beabsichtigt.

Ich war in letzter Zeit sehr beschäftigt, weswegen ich nicht einmal die Zeit gefunden habe, weiter hier mitzulesen. Deswegen seht es mir bitte nach, wenn ich noch nicht auf dem aktuellen Stand bin und etwas geschrieben habe, was an anderer Stelle schon längst erwähnt worden ist.

Habt eine gute Zeit.

Marian
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Re: Kommunikation in der Art von Abraham

Beitragvon Kia » 12. Dez 2010, 16:29

Liebe Marian,

ich schätze Deine Einsichten sehr und danke Dir herzlich

Marian hat geschrieben:Wenn ich allerdings eine Frage habe und diese Frage mit der Intention stelle, auch wirklich eine Antwort zu bekommen und mich für diese Antworten auch öffne, dann habe ich bisher hier immer die Erfahrung gemacht, dass mir geholfen wird. Und wenn ich so verwirrt bin, dass ich mir noch etwas Zeit gebe, ehe ich die Frage stelle - damit ich für die Antwort empfänglich bin -, dann ist es bisher schon häufig vorgekommen, dass irgendwann jemand anderes "meine" Frage stellt und ich Antworten bekomme, ohne selbst in Aktion getreten zu sein. Das finde ich immer spannend, und deswegen schätze ich dieses Forum auch so. Hier findet Kommunikation auf vielen, wunderbaren Ebenen statt.


:
Marian hat geschrieben:In den Forumsregeln steht sinngemäß, dass Baustellen nicht in die Mitleids- oder Mitgefühlsspirale abgleiten, sondern das auf den Teachings basierende Lösungsansätze gefunden und diskutiert werden sollen. Dieser Fokus auf die Lösung anstatt auf Verstärkung des Problems hat mir persönlich zum Beispiel viel gebracht, und das nicht nur hier im Forum, sondern auch "draußen".


Geht mir auch so :stimmt:
Marian hat geschrieben:Ebenso habe ich hier gelernt, dass ich je nach Schwingungsunterschied gar nicht hörbar bin, weswegen ich es zum Beispiel aufgegeben habe, jemandem, der ständig auf das Negative fokussiert ist, gut zuzureden. Ebensowenig höre ich jemanden, der mir etwas von seiner Schwingungsebene mitteilt, wenn ich gerade ganz woanders bzw. nicht in meiner Mitte bin. Ich glaube auch, dass es da so etwas wie einen Filter gibt, und deswegen werden mitunter konstruktive und gut gemeinte Statements ganz anders empfangen, als vom Absender beabsichtigt.


Ja, ich denke alles hängt davon ab, in welcher Gefühlslage Sender und Empfänger sind. In the Vortex, Out of Vortex. Natürlich meine ich das hier nicht als Wertung, sondern einfach als Unterscheidung.

Jetzt bin ich an dem Punkt, an dem ich Werten/Urteilen und Unterscheiden auseinanderhalten will. Ich merke, das ist mir sehr wichtig geworden, seit ich Abraham/Esther zuhöre. Es braucht ein sehr gut funktionierendes Unterscheidungsvermögen von Schwingungen, um nicht ins Werten und Urteilen abzurutschen. Das ist auch der Grund, weshalb ich die You-Tube-Ausschnitte aus den Teachings so sehr schätze. Es kommt immer ganz genau rüber, dass Abraham sehr gut differenzieren, ob In the Vortex oder Out of Vortex gerade läuft, also ob die Kommunikation erhebt und erbaut, ohne das allerdings zu verurteilen, sondern die Tendenz ist stets, den Gesprächspartner auf dem Hot-Seat wieder in the Vortex hinein zu schwingen, zu inspirieren und dieses Kunststück anzuhören ist einfach immer wieder grossartig. Doch ich denke, Abraham wählt via Esther auch sehr sorgfältig die Hot-Seaters und ich habe daraus gelernt, auch sehr sorgfältig zu schauen, wo ich am meisten Freudiges bei mir und anderen teilen kann; und das nicht-freudige immer mehr sein zu lassen. Das braucht Gespür, das ich manchmal besser manchmal nicht so gut habe.
Wie Du richtig sagst, wenn die GAP zu gross ist (Schwingungsunterschied von Sender und Empfänger), kann nicht gehört werden. :stimmt:
Das gilt für mich auch innerlich, ohne Gesprächspartner. Wenn die GAP zu gross ist, zwischen meinem Inner Being und mir, kleines ich, höre ich es auch nicht mehr. Dann hilft nur noch entspannen, alles loslassen und sein lassen, abwarten und Tee trinken, ohne frischen Widerstand aufzubauen freilich, nicht tun heisst nicht nichts tun, es ist höchste Sammlung innen auf das Wohlbefinden, das natürlich ist, zulassen, das ist von aussen natürlich nicht sichtbar. :gvibes: Weshalb ich auch sehr vorsichtig geworden bin, beim anschauen, wie andere Menschen leben. Es ist von aussen nicht sichtbar, was wirklich läuft.

:danke: Euch allen

Lieben Gruss

Kia
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Re: Kommunikation in der Art von Abraham

Beitragvon Marian » 12. Dez 2010, 22:11

Hallo, liebe Kia, und selbstverständlich auch an alle anderen!

Ich habe es mir zu einer lieben Gewohnheit gemacht, mir die Workshops immer wieder anzuhören, und ja, ich mag es auch sehr, dass Abraham differenzieren, aber niemals werten oder urteilen. Außerdem mag ich den Humor. Ich glaube, es war Lilly, die mal empfohlen hat, die Bücher im Original zu lesen, und seitdem ich das tue und im Grunde meine eigene Übersetzung anwende bzw. manchmal auch durchspiele, welche Formulierung meiner Ansicht nach am besten passen würde, empfange und verstehe ich viel mehr. In Kombination mit den Workshops auf YouTube gefällt mir das sehr, sehr gut. Manche Worte oder Wendungen übernehme ich auch ohne sie zu übersetzen, weil sie nach meinem Empfinden im Original aussagekräftiger und weniger assoziationsbelastet sind. Kommunikation hat wirklich viele Ebenen, und ich finde es gerade interessant, darüber nachzudenken.

Abraham sagen ja auch zu Beginn der Workshops, dass sie zwar nur ein paar Hot-Seater auswählen, dass aber alle Fragen, die buchstäblich im Raum stehen, beantwortet werden. Sie kommunizieren also einerseits mit dem Hot-Seater, aber sprechen gleichzeitig jeden anderen an, der in seiner Schwingung eine ähnliche Frage bereithält, und das gilt ja nicht nur für die Workshop-Teilnehmer sondern für jeden einzelnen Menschen, der dann z.B. bei YouTube „zufällig“ den einen Workshop anklickt und genau die Antwort bekommt, nach der er gesucht hat.

Natürlich ist in-the-Vortex der erstrebenswerte Zustand, aber ebenso sagen Abraham ja auch, dass es langweilig wäre, ständig im Vortex zu sein, und wenn man ab und zu nicht aus dem Vortex fällt, käme man ja gar nicht mehr in den Genuss, wieder hineinzugelangen. Seitdem sehe ich das richtig entspannt. Wenn ich nicht im Vortex bin, dann freu ich mich darauf, bald wieder hinein zu gehen, aber ich forciere es nicht, weil Druck oder Zwang nicht downstream sind. Ich sehe das für mich als sehr positive Entwicklung, dass ich mich im Loslassen übe.

Ebenso verhält es sich auch mit der Aufmerksamkeit. Werten und Urteilen tue ich vielleicht doch dahingehend, für mich zu differenzieren, ob diese Situation oder jener Mensch gerade dazu beiträgt, dass ich mich wohlfühle. Wenn nicht, entziehe ich ihm meine Aufmerksamkeit. Das gilt auch für den inneren GAP, wenn – wie Du geschrieben hast – Inner Being und „kleines Ich“ nicht konform gehen. Dann ziehe ich mich zurück, weil ich in diesem Zustand der Nicht-Verbundenheit weder Wichtiges entscheiden noch handeln, noch sagen, noch schreiben möchte. Aber ich bewerte es nicht und verurteile mich deswegen auch nicht mehr. Ich suche dann nach dem best-feeling thought, und erinnere mich daran, dass die wichtigste Verbindung die zwischen mir und mir ist, und dass hier die Kommunikation als erstes stimmen sollte.

Alles Liebe und Danke für die Impulse! :gvibes:

Marian
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Re: Kommunikation in der Art von Abraham

Beitragvon Kia » 13. Dez 2010, 08:52

Liebe Marian,

danke Dir auch für Deine Inspirationen hier.

Marian hat geschrieben: Das gilt auch für den inneren GAP, wenn – wie Du geschrieben hast – Inner Being und „kleines Ich“ nicht konform gehen. Dann ziehe ich mich zurück, weil ich in diesem Zustand der Nicht-Verbundenheit weder Wichtiges entscheiden noch handeln, noch sagen, noch schreiben möchte. Aber ich bewerte es nicht und verurteile mich deswegen auch nicht mehr. Ich suche dann nach dem best-feeling thought, und erinnere mich daran, dass die wichtigste Verbindung die zwischen mir und mir ist, und dass hier die Kommunikation als erstes stimmen sollte.


Gut, dass Du es merkst :stimmt: Bin das die ganze Zeit am üben, denn ich habe festgestellt, wenn die Kluft zu gross ist, entsteht der Schmerz. Vorher ist es eigentlich eine ganz angenehme Wellenbewegung zwischen wie Zawo so schön sagt dem Co-Creation-Team ich und ICH.

Schöne Woche, ihr lieben alle

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Re: Kommunikation in der Art von Abraham

Beitragvon Kia » 29. Dez 2010, 16:08







Kommunikation nach innen und nach aussen :stimmt:

Wunderbare Beschreibung - :danke:
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