Re: Interaktion des Physischen und des Nicht-Physischen

Die Lehren Abrahams gechannelt von Esther Hicks

Re: Interaktion des Physischen und des Nicht-Physischen

Beitragvon Andre » 18. Jan 2015, 10:12

Guten Morgen!

Danke für eure Erklärung! :danke:

Dazu meine Gedanken:

Das Gesetz ist demnach eine neutrale Kraft die jeder für seine Zwecke einsetzen kann, unabhängig von der Gesinnung.

Leute die andere wegen ihrer Taten verurteilen und dabei heftig dagegen protestieren, könnten von diesem Wissen enorm profitieren. So viele Menschen setzen sich GEGEN etwas ein und protestieren um eine Sache zu verhindern. Dabei kann diese Herangehensweise gemäß dem Gesetz niemals von Erfolg gekrönt sein. Anstatt sich zum Beispiel gegen Tierquälerei einzusetzen, sollte man Wege finden arme Tiere zu retten.

Es gibt sicher Leute die das absolut richtig machen und unsere Welt durch Taten in Ausrichtung mit ihren Wünschen wirklich verbessern.

Ich für meinen Teil möchte weiterhin neutral bleiben und mich den negativen Dingen weitgehend entziehen. Stattdessen ist es mein Wunsch, dass die Menschheit als Kollektiv wächst und dazu lernt. Mittlerweile bin ich davon überzeugt dass man nicht nur durch Taten, sondern auch durch mächtige Visualisierungen/Absichten helfen kann, denen vielleicht auch Taten folgen. Vielleicht gelangt die Idee auch zu einer anderen Person, die in der
entsprechenden Position ist den eigenen Wunsch umzusetzen. :gvibes:

Ich stelle mir sehr oft vor, welche Verbesserungen unsere Welt benötigen könnte; welche Technologien zum Beispiel hilfreich wären. Ich sehe mir aber auch keine Nachrichten im Fernsehen an, sondern male mir einfach aus wie mir die Welt gefallen würde. Ich mache es nicht aus dem Zustand des Mangels heraus, sondern weil ich bestimmte Veränderungen wirklich sehen möchte.

Ich habe aber ebenfalls erkannt, dass man andere nicht zu ihrem Glück verhelfen kann, wenn sie nicht bereit dazu (Alignment) sind. So wird es immer Leute geben die hungern, auch wenn wir zum Beispiel im Besitz von Nahrungsreplikatoren wären und Essen auf Knopfdruck herstellen könnten. Ich glaube dass es auch so sein muss, da die Dualität des Seins ein wichtiger Bestandteil des Lebens ist um Vergleiche anstellen zu können - bis zu
dem Punkt an dem sich das kollektive Bewusstsein der Menschheit so weit verändert und weiterentwickeln hat, dass wir einen Stand erreicht haben an dem wir alle mit dem Grossen Ganzen verbunden sind.

Bis dahin kann ein bisschen Kontrast für unsere Weiterentwicklung allerdings nicht schaden. ;)

Es ist also nicht nur wichtig in Alignment mit dem eigenen Wunsch zu sein sondern auch mit dem Grossen Ganzen, wenn man die Schönheit des Lebens in ihrer Vollständigkeit erleben möchte. Und es ist schön dass man die freie Wahl hat, sich auszusuchen was man erreichen möchte und wie man sein will.

Was mir eigentlich in diesem Thread wirklich klar geworden ist, ist die Freiheit die man hat. Wendet man das LoA richtig an, dann muss man eigentlich keine Konkurrenz fürchten. Man braucht kein besonders guter Mensch oder ein Genie zu sein und man muss auch auf niemanden neidisch sein, der erfolgreicher ist als man selbst. Es ist vollkommen ausreichend sich widerstandsfrei auf die gewünschte Sache auszurichten und sie wird sich zum
rechten Zeitpunkt manifestieren.

Nur noch schöner ist es, wenn man in Alignment mit dem nicht-physischen Teil ist, der die Welt und alles um uns herum erschafft.

Bitte korrigiert mich, falls ich etwas falsch wiedergegeben habe oder teilt es mir mit, wenn ihr ergänzende Gedanken zu diesem Thema habt.


Loa, zu deiner Antwort auf eine meiner früheren Fragen möchte ich sagen dass mir der Gedanke daran ein immer subtileres Verständnis von unserer physischen und nicht-physischen Welt zu erwerben, äußerst gut gefällt.

Bei einer Sache würde ich dich/euch darum bitten noch etwas mehr in die Tiefe zu gehen. Es sind einige Fragen. Ich habe Zeit, die Beantwortung eilt nicht. Aber eure Sichtweisen zu diesem Thema wären mir sehr willkommen!


:hä:
1) Kann nur ein hochentwickelter Mensch der beispielsweise über ein besonderes Einfühlungsvermögen und eine gewisse Vernunft verfügt sich mit dem Grossen Ganzen verbunden fühlen? Oder allgemeiner: Wie entsteht eine Verbindung mit dem Grossen Ganzen?

2) Wo liegt die Schnittstelle zwischen dem Physischen und dem Nicht-Physischen?


3) Ist ein Zustand in dem Individuen frei von Widerständen miteinander leben möglich bzw. erstrebenswert? Oder muss es angesichts der Unendlichkeit unserer Existenz immer Kontrastsituationen geben?


LG
Andre
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Re: Manifestation ohne Alignment?

Beitragvon lawofattraction » 18. Jan 2015, 10:35




Moin lieber Andre,

Du bist ja ein wahrhaftiger Studiosus der Abrahamlehre. :gvibes: Es macht mir grossen Spass, Dich hier mit Deiner Ernsthaftigkeit und Deiner Bereitschaft zum Hinterfragen on Board zu haben. Mir scheint, dass ich den heute neuen Workshop speziell für Dich übersetzt habe. 8-)

Deine Fragen kann ich sehr einfach und schnell beantworten:

Andre hat geschrieben:1) Kann nur ein hochentwickelter Mensch der beispielsweise über ein besonderes Einfühlungsvermögen und eine gewisse Vernunft verfügt sich mit dem Grossen Ganzen verbunden fühlen? Oder allgemeiner: Wie entsteht eine Verbindung mit dem Grossen Ganzen?


Nein, nein und nochmal nein.

Die Verbindung mit dem Grossen Ganzen entsteht nicht, sie war seit Anbeginn unseres Universums vorhanden. Das Verständnis um diese Unendlichkeit stellt uns Menschen natürlich vor gedankliche Herausforderungen, weil wir sie nicht in unser lineares Denken einordnen können. Wir als Menschen kommen in ständiger Abfolge aus dem und gehen wieder ins Nicht-Physische. Auch als Menschen sind wir immer noch ein Teil dieser grossen Energie und an sie angeschlossen.

Von Menschen im Körper sind wohl Babies - mal abgesehen von denjenigen, die man Meister nennt - die am meisten angebundenden Wesen. Sie kommen aus dem Nicht-Physischen, aus dem allumfassenden Sein und dem unendlichen Wissen und haben den Weg in die Körperlichkeit und in das Vergessen gewählt. Sie haben noch keine Vernunft, die ja auf menschlichem Training beruht, sie bringen das Alignment mit sich.

Andre hat geschrieben:2) Wo liegt die Schnittstelle zwischen dem Physischen und dem Nicht-Physischen?


Weil es niemals keine Verbindung zum Nicht-Physischen gibt, gibt es für mein Verständnis auch keine Schnittstelle. Man könnte, so man das zur Erklärung heranziehen möchte, die Geburt als die Schnittstelle betrachten, an der das grosse umfassende Alignment durch den Eintritt in die Physis eingeschränkt ist, da wir vergessen. Die Verbindung aber reisst nie ab, da unser Inner Being, die Quelle immer auf uns ausgerichtet und immer erreichbar ist für uns. Wir sind nicht-physische Energie, ausgedrückt in einem menschlichen Körper.

Andre hat geschrieben:3) Ist ein Zustand in dem Individuen frei von Widerständen miteinander leben möglich bzw. erstrebenswert? Oder muss es angesichts der Unendlichkeit unserer Existenz immer Kontrastsituationen geben?


Nein, ja. Ohne Contrast käme das Universum zum Erliegen. Contrast ist die Macht und Kraft, die die ständige Ausdehnung forciert. Auf einer persönlich-menschlichen Ebene bedeutet Widerstandslosigkeit Eintritt in das Nicht-Physische.

Lieben Gruss
Loa


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Re: Manifestation ohne Alignment?

Beitragvon Lichtblume » 18. Jan 2015, 11:27

lawofattraction hat geschrieben:
Sie kommen aus dem Nicht-Physischen, aus dem allumfassenden Sein und dem unendlichen Wissen und haben den Weg in die Körperlichkeit und in das Vergessen gewählt.


Hallo Loa,

wenn ich deine Zeilen richtig verstehe, entscheiden wir uns wenn wir in Physische Leben eintreten für das Vergessen?

Aber dieses Vergessen geht ja nicht von Heute auf Morgen.

Wenn ich meine kleine Tochter (jetzt 14 Monate alt) so erlebe, dann spüre ich eine starke Klarheit. Ist also ein Vergessen vielleicht doch nicht zwingend?

Als Sie noch sehr klein war und zu lächeln begann, lächelte Sie fast immer. Auch als sie schon ca. 6 Monate war und mein Sohn wütend wurde lächelte Sie ihn weiterhin strahlend an. Mein Sohn fragte dann, warum Sie lächelte wenn er so wütend war. Ich habe ihm dann erklärt, dass sie weiterhin ihn mit den Augen der Liebe ansieht - egal wie er sich verhält. Das machte ihn nachdenklich... besonders aber auch mich selber. Ich lerne sehr viel von ihr. Irgendwie ist es als würde sie mich an der Hand nehmen und sie will mir die Welt mit ihren Augen zeigen.

Liebe Grüsse
Lichtblume
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Interaktion des Physischen und des Nicht-Physischen

Beitragvon Andre » 18. Jan 2015, 11:34

lawofattraction hat geschrieben:
Du bist ja ein wahrhaftiger Studiosus der Abrahamlehre. :gvibes: Es macht mir grossen Spass, Dich hier mit Deiner Ernsthaftigkeit und Deiner Bereitschaft zum Hinterfragen on Board zu haben. Mir scheint, dass ich den heute neuen Workshop speziell für Dich übersetzt habe. 8-)


Vielen Dank! Man tut was man kann! ;) Auch super, dass du mich auf den aktuellen Workshop hingewiesen hast, den ich sonst übersehen hätte. Ich lese mir das später durch und melde mich gegebenenfalls wieder. Auch deine Antwort muss ich noch ein bisschen auf mich wirken lassen, bevor ich mich dazu äußern kann. :gvibes:
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Re: Manifestation ohne Alignment?

Beitragvon Andre » 20. Jan 2015, 20:33

Hallo Loa und alle die das lesen!

Nun muss ich nochmals Nachhilfeunterricht in Sachen LoA nehmen und bitte um deine/eure Hilfe! Heute geht es mir vor allem darum die verwendeten Begriffe aus dem Glossar in Zusammenhang mit meinen Fragen zu verstehen.

Ich bin mir nicht sicher ob ich den Unterschied zwischen Inner Being und Source Energy wirklich verstehe. Inner Being ist mein nicht-physischer Körper, der ewig existiert und ein Teil des Grossen Ganzen, also der Source Energy ist. Mit beiden Teilen ist unser physischer Körper ständig verbunden. Wenn wir sterben, dann sind wir nur noch als Inner Being existent. Beide sind nicht-physisch. Stimmt das so? Ich verstehe nicht so recht wie das Eternal You (Glossar) dazu passt.

lawofattraction hat geschrieben:
Menschen, die Verwerfliches tun, haben sich selbst von der Quelle abgeschnitten. Sie sind nicht in Alignment mit dem Grossen Ganzen, mit dem Inner Being, mit der Quelle.


Alles ein und derselbe Begriff für das Nicht-Physische?

Um mir Wünsche zu erfüllen muss ich in Alignment mit dem eigenen nicht-physischen Teil kommen, mich also ohne Widerstand auf das Inner Being oder auf was genau ausrichten?

Ich glaube diese Frage ist noch unbeantwortet geblieben:

Lichtblume hat geschrieben:wenn ich deine Zeilen richtig verstehe, entscheiden wir uns wenn wir in Physische Leben eintreten für das Vergessen?

Aber dieses Vergessen geht ja nicht von Heute auf Morgen.

Wenn ich meine kleine Tochter (jetzt 14 Monate alt) so erlebe, dann spüre ich eine starke Klarheit. Ist also ein Vergessen vielleicht doch nicht zwingend?
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Re: Manifestation ohne Alignment?

Beitragvon lawofattraction » 21. Jan 2015, 09:54




Hallo Andre,

alle diese Ausdrücke sind ja ziemlich unzureichende Versuche, etwas zu erklären, was wir von seinem Umfang und Ursprung her kaum mit unserem menschlichen Verstand verstehen können. Das beste Verständnis bekommen wir, wenn wir uns darauf einlassen, es zu er-fühlen.

Da ist das Grosse Ganze, Gott, Quelle, Nicht-Physische, Inner Being - alle diese Ausdrücke, die Du genannt hast und noch viele andere beschreiben das Gleiche. Bist Du nicht inkarniert, schwimmst Du in dieser grossen Suppe, bist ihr Teil, bist ein Löffel Suppe.

Nun wirst Du geboren, um bei diesem Menschenspiel mitzumischen. Du hast zugestimmt, auf die Welt zu gehen und den Mantel des Vergessens über Deine wahre Herkunft, den, der Du wirklich bist, zu legen. Aber auch im physischen Körper bist Du mit dieser grossen Energie verbunden = die Quelle ist in uns und wir sind in ihr. Sie fokussiert in jedem Moment in der wohlwollendsten Art und Weise auf uns alle, die wir hier im physischen Körper leben.

Wie sehr wir in jedem Moment verbunden sind mit dieser grossen Kraft sagen uns unsere Gefühle. Da die Quelle nur wohlwollend fokussiert, merken wir, wenn wir das nicht tun = schlechtes Gefühl. Diese Unwohl-Gefühle sagen uns, dass wir etwas anders betrachten als das die Quelle in uns tut.

Andre hat geschrieben:Um mir Wünsche zu erfüllen muss ich in Alignment mit dem eigenen nicht-physischen Teil kommen, mich also ohne Widerstand auf das Inner Being oder auf was genau ausrichten?


Nein. Du musst in Ausrichtung, in Alignment mit Deinem Wunsch kommen. Das bedeutet, Gedanken, die Zweifel oder Einschränkungen haben oder nicht auf ganzer Linie Pro-Wunsch sind, verhindern dieses Alignment.

Was Lichtblumes Frage angeht: Je länger ein Baby in seiner physischen Umgebung lebt und auch abhängig davon, wie sehr die Menschen in seinem Umfeld das eigene Wohlgefühl von äusseren Bedingungen abhängig machen, um so mehr wird ihm die bei Geburt noch sehr enge Verbindung mit der Quelle abtrainiert.

Das Vergessen, wie oben gesagt, ist ja die Voraussetzung am Lebensspiel teilzunehmen. Der Grund dieses Spiels ist die Ausdehnung des Universums, die durch unser Leben im physischen Körper und unsere Erfahrungen und den Umgang mit Contrast, mit Vielfalt von Freud und Leid, gewährleistet ist.

Den ganzen Umfang unseres wahren Ursprungs aber erkennen wir erst dann wieder, wenn wir ins Nicht-Physische zurückgehen, wenn wir sterben.

Lieben Gruss
Loa



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Re: Manifestation ohne Alignment?

Beitragvon Andre » 21. Jan 2015, 19:08

Hallo Loa!

Zunächst einmal ein Dankeschön dass du dir die Zeit nimmst um auf meine Fragen einzugehen. Damit hilfst du mir wirklich sehr und ich bin dankbar dafür, weil ich es nicht als selbstverständlich erachte, dass jemand kostenlos seine Zeit in meine Weiterentwicklung investiert und mir dabei sehr hilft. Es zeigt auch den Wert dieses Forums und es ist schön dass es Menschen gibt die es betreiben. Ich hoffe auch andere Mitglieder des Forums profitieren von diesem Austausch.

lawofattraction hat geschrieben:
Ursprung her kaum mit unserem menschlichen Verstand verstehen können. Das beste Verständnis bekommen wir, wenn wir uns darauf einlassen, es zu er-fühlen.

Da ist das Grosse Ganze, Gott, Quelle, Nicht-Physische, Inner Being - alle diese Ausdrücke, die Du genannt hast und noch viele andere beschreiben das Gleiche.


Im Grunde genommen habe ich es auch so empfunden, weshalb mich die Beschreibungen im Glossar irritiert haben.

lawofattraction hat geschrieben:
Bist Du nicht inkarniert, schwimmst Du in dieser grossen Suppe, bist ihr Teil, bist ein Löffel Suppe.


Demnach also weiterhin als ein Individuum mit eigenen Empfindungen?

Ich versuche mal zusammenzufassen wie ich es verstehe:

Das Leben besteht aus einem nicht-physischen und einem physischen Teil. Letzterer ist der Vergänglichkeit unterworfen, während die nicht-physische Existenz ewig währt. Die Schöpfung erfolgt dabei als ein Wechselspiel zwischen der nicht-physischen und der physischen Welt.

Der wesentliche Bestandteil für die Funktion unserer materiellen Welt ist Contrast. Es muss Vielfalt geben und wir benötigen die Dualität des Seins (warm/kalt, oben/unten, Leben/Tod etc.) um Vergleiche anstellen zu können. Ansonsten wäre der Sinn unseres Daseins nicht gewährleistet.

Während auf nicht-physischer Ebene alles gleichzeitig passiert, gibt es im irdischen Leben eine chronologische Abfolge von Ereignissen. Eine Existenz ohne Zeit ist unvorstellbar, da unsere Sinne lediglich zur Wahrnehmung des physischen Lebens erschaffen worden sind. Wir sollen nicht die geistige Welt im Rohzustand, sondern die fertige Schöpfung erleben, die erst durch das Zusammenspiel des Nicht-Physischen und Physischen ihre Vollständigkeit erlangt.

Der nicht-physische Teil ist allumfassend, sozusagen die Summe aller bisherigen Erfahrungen, ja des gesamten Lebens auf beiden Ebenen der Existenz und befindet sich in unendlicher Weiterentwicklung, was auch als Ausdehnung bezeichnet werden kann.

Wir stehen in ständiger Verbindung mit dem nicht-physischen Teil der unsere Realität erschafft und uns durch kreierten Contrast (= Gegensatz, Vergleich) Wahlmöglichkeiten bietet. Dabei wird uns auch ein Ideal angeboten, auf welches unser "höheres Selbst" stets ausgerichtet ist. Wenn wir im Einklang mit unserem Gegenstück der geistigen Welt sind, dann fühlt es sich gut an. Unsere Gefühle stellen also auch eine Art Leitsystem dar, um uns zu zeigen wo wir gerade stehen.

lawofattraction hat geschrieben:
Wie sehr wir in jedem Moment verbunden sind mit dieser grossen Kraft sagen uns unsere Gefühle. Da die Quelle nur wohlwollend fokussiert, merken wir, wenn wir das nicht tun = schlechtes Gefühl. Diese Unwohl-Gefühle sagen uns, dass wir etwas anders betrachten als das die Quelle in uns tut.


Durch unsere Emotionen beeinflussen wir wiederum die Entwicklung der geistigen Welt, wodurch die Ausdehnung des gesamten Lebens erfolgen kann. Dadurch dass wir mit unseren Wünschen in Alignment (= schwingungsmässige Angleichung an den eigenen nicht-physischen Teil) geraten, wählen wir sie quasi aus und sie können sich als Manifestation zeigen.

Wir können allerdings nicht bestimmen wie und wann genau diese Manifestation erfolgen wird. Dies zu erzwingen, verursacht einen Widerstand, der die erfolgreiche Manifestation verhindert. Ist dies der Fall, können wir durch allgemeine Gedankensätze Erleichterung finden.

Wenn wir sterben lösen wir uns vom physischen Körper und existieren vorübergehend ausschließlich als individueller Teil der nicht-physischen Existenz, also als eine Art Seele. Dennoch sind wir mit dem Grossen Ganzen verbunden.

Lässt sich das so in etwa erklären?

lawofattraction hat geschrieben:
Das Vergessen, wie oben gesagt, ist ja die Voraussetzung am Lebensspiel teilzunehmen. Der Grund dieses Spiels ist die Ausdehnung des Universums, die durch unser Leben im physischen Körper und unsere Erfahrungen und den Umgang mit Contrast, mit Vielfalt von Freud und Leid, gewährleistet ist.

Den ganzen Umfang unseres wahren Ursprungs aber erkennen wir erst dann wieder, wenn wir ins Nicht-Physische zurückgehen, wenn wir sterben.


Aber unsere Erkenntnisse und der Entwicklungsstand den wir bei unserem Ableben haben, behalten wir im Nicht-Physischen bei? Oder wird alles neu "entworfen"? Wenn nichts außer der Möglichkeit eines neuen Lebens bliebe, dann können wir eigentlich an nichts festhalten. Das klingt zwar negativ, muss es aber nicht unbedingt sein. Der Wert des Lebens wäre dann das Leben an sich, so meine Überlegung. Umso bedeutender wäre das, was wir heute erleben.

Allerdings würde es auch bedeuten nie wieder verstorbene Menschen zu sehen, die man geliebt hat. Irgendwie kann ich mir das nicht vorstellen und im Forum wird erwähnt dass man sogar Kontakt zu Verstorbenen herstellen kann. Esther hat ja laut eigenen Angaben auch Kontakt zu Jerry, wenn es stimmt. (ich schließe es nicht aus)

Warum überhaupt der Übergang ins Nicht-Physische?

Mir erscheint dass die Wiedergeburt, also der erneute Eintritt in das physische Leben essentiell dafür ist, dass überhaupt eine Entwicklung stattfinden kann. Handelt es sich um ein ewiges Wechselspiel zwischen Leben und Tod bzw. physischer und nicht-physischer Existenz?
Contrast kann ja eigentlich nur in Verbindung mit der physischen Existenz existieren oder täusche ich mich da?

lawofattraction hat geschrieben:
Nein. Du musst in Ausrichtung, in Alignment mit Deinem Wunsch kommen. Das bedeutet, Gedanken, die Zweifel oder Einschränkungen haben oder nicht auf ganzer Linie Pro-Wunsch sind, verhindern dieses Alignment.


Ja, war ein Denkfehler von mir! Eigentlich logisch!

LG
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Re: Manifestation ohne Alignment?

Beitragvon lawofattraction » 22. Jan 2015, 09:38




Hallo lieber Andre,

danke für Deinen anerkennenden Worte - mir macht das Erklären grossen Spass, wenn ich erkenne, dass jemand wirklich am Verständnis interessiert ist. Es ist ja eine Co-Creation, bei der wir alle miteinander "tanzen" und entscheidende Impulse geben, durch Fragen genau so wie durch die Antworten.

Andre hat geschrieben:
lawofattraction hat geschrieben: Bist Du nicht inkarniert, schwimmst Du in dieser grossen Suppe, bist ihr Teil, bist ein Löffel Suppe.


Demnach also weiterhin als ein Individuum mit eigenen Empfindungen?


Ja, so verstehe ich das. Nicht-physisches Bewusstssein fliesst durch uns verkörperte Menschen. Dazu haben wir dann Zugang, wenn wir uns für eine solche Möglichkeit öffnen. Vorher inkarnierte Menschen verlieren nicht das Interesse an dem, was sie während ihres Erdenlebens begeistert oder interessiert hat. So sagen Abraham, dass jeder Zugriff nehmen kann zu den Fähigkeiten und Interessensgebieten, zu denen wir durch das Nicht-Physische Zugang bekommen möchten. Esther hat sich der Hilfe ihrer verstorbenen Buchhalterin "versichert", und diese Verbindung ist jedem möglich, der sich auf eine bestimmte Frequenz einstimmt. Und Jerry "arbeitet" mit ihr zusammen, die Lehre Abrahams zu teilen, da das sein wichtiger Teil seines Lebensinhalts war.

Was wir als "unsere" Ideen betrachten, ist vielmehr der Input aus dem Nicht-Physischen, den wir zulassen. Da alles von Anbeginn existiert hat, kann ja keine Idee ursprünglich aus uns als Individuen auf dieser Erde geboren werden. So erklären sich zum Beispiel Erfindungen, die zur gleichen Zeit als Intuition down-geloaded wurden, weil die kollektive Entwicklung sie als notwendig bedingt hat und die Erfinder Zugang zu nicht-physischer Intelligenz gefunden haben. Auto, Telefon und jegliche technische Erfindung genau so wie Musik oder Literatur. Brauchst Du kreative Ideen für Deine Geschäfte, kannst Du Dich zum Beispiel auf die Unterstützung von Steve Jobs einschwingen. Ins Nicht-Physische hinübergegangene Menschen sind höchst bereit, mit uns in energetischen Kontakt zu treten, der ihre Vorlieben in der Physis zum Inhalt hat.

Andre hat geschrieben:Der wesentliche Bestandteil für die Funktion unserer materiellen Welt ist Contrast. Es muss Vielfalt geben und wir benötigen die Dualität des Seins (warm/kalt, oben/unten, Leben/Tod etc.) um Vergleiche anstellen zu können. Ansonsten wäre der Sinn unseres Daseins nicht gewährleistet.


Man kann das ein klein wenig anders sagen. Der Sinn unseres Daseins ist Freude, die Basis unserer Existenz sind Freiheit, Freude und Ausdehnung. Ohne Contrast wäre keine Ausdehnung möglich, ohne die Dualität wäre das Erfahren von Freude nicht gegeben.

Andre hat geschrieben: Wir sollen nicht die geistige Welt im Rohzustand, sondern die fertige Schöpfung erleben, die erst durch das Zusammenspiel des Nicht-Physischen und Physischen ihre Vollständigkeit erlangt.


Ich glaube nicht, dass die geistige Welt im Rohzustand ist. Ich denke, sie ist Perfektion, die immer weiter verfeinert wird. Und zwar durch evolutive Gedanken, die das Zusammenspiel hervorbringt. Wäre sie im Rohzustand und würde sie nach Vollständigkeit streben, so würde das implizieren, dass sie auch einmal "fertig" sein wird. Das ist aber nicht der Fall. Alles ist unendlich. Es gibt keinen Anfang, und es gibt kein Ende.

Du erkennst das in dem dem Zitat folgenden Satz selbst an.

Andre hat geschrieben:Wir stehen in ständiger Verbindung mit dem nicht-physischen Teil der unsere Realität erschafft und uns durch kreierten Contrast (= Gegensatz, Vergleich) Wahlmöglichkeiten bietet. Dabei wird uns auch ein Ideal angeboten, auf welches unser "höheres Selbst" stets ausgerichtet ist. Wenn wir im Einklang mit unserem Gegenstück der geistigen Welt sind, dann fühlt es sich gut an. Unsere Gefühle stellen also auch eine Art Leitsystem dar, um uns zu zeigen wo wir gerade stehen.


Nicht das Nicht-Physische erschafft, sondern der Mensch. Wir erschaffen durch unsere Gedanken, wobei die Gedanken-Gefühlsstruktur uns Aufschluss darüber gibt, wie diese Gedanken gerichtet sind. Contrast ist die Voraussetzung für das Erschaffen, indem wir aus dieser Vielfalt für uns erkennen, was wir nicht wollen und was wir wollen. Dieser Schöpfungsprozess ermöglicht individuelle und Ausdehnung des Grossen Ganzen.

Uns wird kein Ideal "angeboten" im Sinne, dass ein bestimmter Weg vorgegeben ist. Das Nicht-Physische greift niemals regulierend in unseren freien Willen ein. Da das NP aber nur wohlwollend und auf Perfektion fokussiert und wir mit ihm verbunden sind, haben wir durch unsere Gefühle ein Leitsystem, um zu erkennen, wie die Ausrichtung unserer Gedanken ist.

Andre hat geschrieben:Dadurch dass wir mit unseren Wünschen in Alignment (= schwingungsmässige Angleichung an den eigenen nicht-physischen Teil) geraten, wählen wir sie quasi aus und sie können sich als Manifestation zeigen.


Die Sequenz ist folgendermassen: Step 1: Wir erkennen, dass ein Wunsch vorhanden ist. Wünsche sind kaum jemals eine bewusste Wahl, sondern tauchen irgendwann im Bewusstssein auf. Step 2: Das NP "legt" diesen Wunsch in unseren Vortex und ist sozusagen Platzhalter bis zur Manifestation. Step 3: Manifestieren tun sich Wünsche dann, wenn wir keine Gedanken des Widerspruchs oder Zweifel haben und wir sie uneingeschränkt hereinlassen können.

Nicht der nicht-physische Teil wünscht, sondern wir Menschen. Wunscherfüllung ist eine rein physische Sache, die Bestandteil des "Erdenspiels" ist. Wobei natürlich die Verbindung zum Inner Being immer unsere Leitinstanz auf dem Weg ist.

Andre hat geschrieben:Wir können allerdings nicht bestimmen wie und wann genau diese Manifestation erfolgen wird. Dies zu erzwingen, verursacht einen Widerstand, der die erfolgreiche Manifestation verhindert. Ist dies der Fall, können wir durch allgemeine Gedankensätze Erleichterung finden.


Das wann und wie ist nicht unsere Aufgabe, die wird durch das NP orchestriert. Es führt die co-operativen Komponenten zusammen, die eine Manifestation ermöglichen. Erleichterung vom Widerstand und Wohlgefühl kann man auf vielerlei Art und Weise finden, auch dadurch, an einer Blume zu riechen, den Hund zu streicheln oder einen Teller Spaghetti zu essen.

Andre hat geschrieben:Aber unsere Erkenntnisse und der Entwicklungsstand den wir bei unserem Ableben haben, behalten wir im Nicht-Physischen bei? Oder wird alles neu "entworfen"?


Den behalten wir bei. Genau so, wie wir in der Nacht unbewusst sind, aber am Morgen dort anknüpfen, wo wir am Abend bewusst waren, ist das Eintauchen in das NP und Wiedergeburt in Folge eine reine Unterbrechung, kein Ausradieren. Wir sind die Summe aller Erfahrungen und Erkenntnisse, nehmen sie als Erfahrungsschatz mit in das nächste Leben im Körper. Genau so, wie wir nach dem Schlaf auch nicht wieder bei Null anfangen.

Andre hat geschrieben:Warum überhaupt der Übergang ins Nicht-Physische?


Gute Frage, Andre. Die erklärst Du ja selbst.

Andre hat geschrieben:Mir erscheint dass die Wiedergeburt, also der erneute Eintritt in das physische Leben essentiell dafür ist, dass überhaupt eine Entwicklung stattfinden kann. Handelt es sich um ein ewiges Wechselspiel zwischen Leben und Tod bzw. physischer und nicht-physischer Existenz? Contrast kann ja eigentlich nur in Verbindung mit der physischen Existenz existieren oder täusche ich mich da?


Vielleicht brauchen wir zwischendurch so etwas wie eine Pause, eine Erholungspause. :clown: Oder eine Auffrischung unseres Wissens um die Verbindung. Oder um, wie in den letzten beiden Workshops erklärt, in unseren Vortex einzutauchen, den wir während der Lebenszeit nur sehr begrenzt zugelassen haben.

Das Nicht-Physische ist ja unser Ursprung, aus dem wir kommen. Wir entscheiden, wann wir wieder in ihn eintauchen. Der Tod ist eine Rückkehr nach Hause.

Lieben Gruss
Loa




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Re: Manifestation ohne Alignment?

Beitragvon Andre » 22. Jan 2015, 22:43

Hallo Loa!

Ich wünsche dir und allen Mitlesenden einen schönen Abend! Deine Antwort war wie immer sehr erbauend und hilft mir ein gutes Verständnis über die Lebensprozesse zu erlangen, die im Verborgenen liegen. Besonders schön ist es, dass sämtliche meiner Ideen die ich mir über Jahre recht mühsam erarbeitet habe, nun doch erstaunlich gut mit der Lehre dieses Forums übereinstimmen. Ich habe das Gefühl weiterführende Antworten zu erhalten und danach habe ich wirklich lange gesucht. Wenn ich sage dass ich dafür dankbar bin, sind es keine leeren Worte.

Doch nun zu deiner letzten Antwort auf meinen Beitrag:

lawofattraction hat geschrieben:
Was wir als "unsere" Ideen betrachten, ist vielmehr der Input aus dem Nicht-Physischen, den wir zulassen. Da alles von Anbeginn existiert hat, kann ja keine Idee ursprünglich aus uns als Individuen auf dieser Erde geboren werden.


Rein intuitiv habe ich es bisher auch so empfunden, dass wir vom Nicht-Physischen geistige Führung erhalten können. Das ist etwas worüber man mit einigen Leuten stundenlang ohne Ergebnis diskutieren könnte. Viele Leute sind bei dem Gedanken daran zu einem Verstorbenen Kontakt aufnehmen zu können und vielleicht sogar Hilfe von ihm zu erhalten nur all zu schnell verängstigt.
Ein Freund von mir, der Mitglied der freien Christengemeinde ist, hält davon beispielsweise überhaupt nichts, da er glaubt von Dämonen beeinflusst zu werden und nicht von echten Verstorbenen. Ich habe diesen Glauben sehr lange geprüft und eindeutig festgestellt, dass es so etwas nicht gibt - zumindest nicht in der von mir wahrgenommenen Realität.

Ich weiß dass Esther in einem Video mal erwähnt hat, dass es dunkle Mächte (Im Speziellen Satan) nicht gibt. Die Vielfalt des Lebens muss auch Böses beinhalten, aber Contrast gibt es ja ausschließlich auf physischer Ebene. Meinem Gefühl nach bietet das NP stets Fairness und Sicherheit, weshalb ich die Ebene des Nicht-Physischen als 100%ig sicher einschätzen würde.

Ist diese Annahme aus deiner Sicht richtig?

lawofattraction hat geschrieben:
Ich glaube nicht, dass die geistige Welt im Rohzustand ist. Ich denke, sie ist Perfektion, die immer weiter verfeinert wird. Und zwar durch evolutive Gedanken, die das Zusammenspiel hervorbringt. Wäre sie im Rohzustand und würde sie nach Vollständigkeit streben, so würde das implizieren, dass sie auch einmal "fertig" sein wird. Das ist aber nicht der Fall. Alles ist unendlich. Es gibt keinen Anfang, und es gibt kein Ende.


Da musste ich umdenken. Demnach entwickeln sich beide Teile des Lebens - der Physische sowie auch das NP - bis in die Unendlichkeit weiter. Somit lässt sich wohl auch nicht feststellen dass eine Seite besser ist als die andere, oder? Das war jedenfalls mein nächster Gedanke, der mich irgendwie fasziniert. Man wird zwar im NP mehr Leichtigkeit erfahren, aber wäre dieser Teil wirklich besser, würde es keinen Grund für eine Reinkarnation geben. Und umgekehrt würde man gar nicht erst ins NP eintreten wollen, wäre dies nur eine Welt im "Rohbau", die dann eigentlich eine Verschlechterung gegenüber dem Diesseits darstellen würde.

Es müsste demnach mehr so sein, dass beide Welten Vor- und Nachteile bieten. Die Dualität verlangt nach einem Anfang und einem Ende. Da das Leben von Natur aus unendlich ist, kann es keinen wirklichen Tod, sondern nur einen
Wechsel zwischen den Realitäten/Dimensionen geben. So kehren wir in unsere nicht-physische Realität zurück, wenn wir diese Welt verlassen.

Dies sind jedenfalls meine Schlussfolgerungen, aber vielleicht täusche ich mich auch.

lawofattraction hat geschrieben:
Uns wird kein Ideal "angeboten" im Sinne, dass ein bestimmter Weg vorgegeben ist. Das Nicht-Physische greift niemals regulierend in unseren freien Willen ein. Da das NP aber nur wohlwollend und auf Perfektion fokussiert und wir mit ihm verbunden sind, haben wir durch unsere Gefühle ein Leitsystem, um zu erkennen, wie die Ausrichtung unserer Gedanken ist.


Ansonsten wäre die Freiheit eigentlich nur eine Illusion. Wir hätten keine Wünsche mit denen wir in Alignment sein müssten, damit sie sich erfüllen, sondern wir würden nur einem idealen Weg folgen ohne dabei eine echte Wahlmöglichkeit zu besitzen. Ein Pfad, anstelle mehrerer die wir auswählen könnten.

lawofattraction hat geschrieben:
Die Sequenz ist folgendermassen: Step 1: Wir erkennen, dass ein Wunsch vorhanden ist. Wünsche sind kaum jemals eine bewusste Wahl, sondern tauchen irgendwann im Bewusstssein auf. Step 2: Das NP "legt" diesen Wunsch in unseren Vortex und ist sozusagen Platzhalter bis zur Manifestation. Step 3: Manifestieren tun sich Wünsche dann, wenn wir keine Gedanken des Widerspruchs oder Zweifel haben und wir sie uneingeschränkt hereinlassen können.

Nicht der nicht-physische Teil wünscht, sondern wir Menschen. Wunscherfüllung ist eine rein physische Sache, die Bestandteil des "Erdenspiels" ist. Wobei natürlich die Verbindung zum Inner Being immer unsere Leitinstanz auf dem Weg ist.


Ich habe das im Forum schon gelesen, aber es ist hilfreich dass du es in diesem Text erwähnst. Zuerst dachte ich mir dass ich verstehe wie es funktioniert, aber jetzt stelle ich fest, dass es mir doch nicht ganz klar ist.

Step 3 verstehe ich. Unklar sind mir Step 1 und Step 2. Wer macht dann eigentlich die Wünsche? Wenn das NP uns Wünsche in den Verstand legt und diese uns dann bewusst werden, wo bleibt dann die Wahlmöglichkeit? Dann hätte ich ja nur die Möglichkeit diese Wünsche durch Step 3 umzusetzen, aber nicht mehr.

Vielleicht bin ich heute einfach schon etwas zu müde, um durchzublicken, aber es wäre auf jeden Fall hilfreich dies noch etwas genauer erklärt zu bekommen - vielleicht auch anhand eines Beispiels.

Noch einen schönen Abend!
Andre
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Re: Manifestation ohne Alignment?

Beitragvon lawofattraction » 24. Jan 2015, 10:00




Lieber Andre,

Andre hat geschrieben:Ich weiß dass Esther in einem Video mal erwähnt hat, dass es dunkle Mächte (Im Speziellen Satan) nicht gibt. Die Vielfalt des Lebens muss auch Böses beinhalten, aber Contrast gibt es ja ausschließlich auf physischer Ebene. Meinem Gefühl nach bietet das NP stets Fairness und Sicherheit, weshalb ich die Ebene des Nicht-Physischen als 100%ig sicher einschätzen würde.


In einem System der Dualität muss alles als Wahlmöglichkeit vorhanden sein. Das ist ja gerade das Eindrucksvolle unseres Lebens mit dem LoA als Basis: es gibt alles, aber es liegt an uns, ob wir es in unsere Erfahrung einladen.

Sicher gibt es "das Böse", das will auch niemand abstreiten. Kriege und Greueltaten sind für die meisten Menschen keine erstrebenswerten Alternativen. Trotzdem klassifizieren Abraham nicht, da es in dem von uns verwandten Sinne kein gut und schlecht, kein richtig oder falsch gibt, da jeder Mensch aufgrund seiner Schwingung das für ihn "richtig" erscheinende wählen kann.

Du erwähnst Deinen Freund und seine Angst vor der "Anderwelt". Auch hier greift das LoA. Wer denkt, dass es Seelen gibt, die nach ihrem Tod "unerlöst" aus dem Nicht-Physischen ihr Unwesen treiben, wird diesen Glauben bestätigt sehen. Er begibt sich auf eine Schwingungsebene, die aus dem Pott alles dessen, was jemals gewesen ist - und als Gedankenenergie immer noch vorhanden ist, da nichts verschwinden kann - das herausgreift, was die eigene Überzeugung bestätigt.

Nicht anders ist das mit den sogenannten Spuk-Häusern und Orten, an denen eine besonders unangenehme Gedankenenergie "hängt". Durch die Schwingung kann jemand da hineintauchen. Abraham gaben einmal das Beispiel einer Dame, die in San Francisco über die Golden Gate Bridge fuhr und eine Panikattacke bekam. Sie hatte sich in die Gedanken eingeklinkt, die manche Menschen beim Überqueren der Brücke hatten, nämlich Angstgedanken und Furcht vor dem hilfslosen Ausgeliefertsein an ein Erdbeben. Zum Verständnis: Nicht jeder hat dann zwangsläufig Angst vor einem Erdbeben, aber die Schwingung der Hilfslosigkeit und der Machtlosigkeit entspricht den der dort er-spürbaren Gedanken. Ein Mensch, der sich in Bezug auf irgendein Thema seines Lebens machtlos fühlt, kann sich dann mit diesen Angst-Gedanken verbinden.

Andre hat geschrieben:Es müsste demnach mehr so sein, dass beide Welten Vor- und Nachteile bieten. Die Dualität verlangt nach einem Anfang und einem Ende. Da das Leben von Natur aus unendlich ist, kann es keinen wirklichen Tod, sondern nur einen Wechsel zwischen den Realitäten/Dimensionen geben. So kehren wir in unsere nicht-physische Realität zurück, wenn wir diese Welt verlassen.


Vielleicht geht es weniger um Vorteile, sondern um "anders". Einmal ist da das Wissen um unseren göttlichen Ursprung und einmal das Vergessen darum. Warum spielen Kinder so gerne "Blinde Kuh"? Weil es schöpferisch ist, aus einem anderen Fokus heraus etwas zu erfahren. Die Freude unserer Entdeckung hier, dass wir es selbst in der Hand haben, ob wir glücklich sind und dass das keiner äusseren Instanz zu verdanken ist und genausowenig eigenes Leid einen Schuldigen im Aussen hat, ist der Finderlohn. Dass Freude sich besser anfühlt als Leid kann jeder herausfinden, dazu muss man keine Abraham-Lehre kennen.

Andre hat geschrieben:Step 3 verstehe ich. Unklar sind mir Step 1 und Step 2. Wer macht dann eigentlich die Wünsche? Wenn das NP uns Wünsche in den Verstand legt und diese uns dann bewusst werden, wo bleibt dann die Wahlmöglichkeit? Dann hätte ich ja nur die Möglichkeit diese Wünsche durch Step 3 umzusetzen, aber nicht mehr.


Unser Leben bringt die Wünsche hervor. Das, was wir beobachten, was wir leben, was wir als gefühls-orientierte Wesen als nicht erwünschenswert erkennen, wird als sein Gegenteil, den Wunsch, ins Universum geschossen. Jedes Mal, wenn uns etwas widerfährt, was wir nicht wollen, wird auch der Wunsch nach dem anderen Ende des Pols geboren.

Und das weitgehend unbewusst, da sich niemand hinstellt und sagt: Ich werde misshandelt und wünsche mir nun gute Behandlungen. Bewusstes Wünschen impliziert, dass wir eine Mangelsituation erkennen oder analysieren und dann zu dem Schluss kommen, dass wird das Fehlende wollen. Wenn das geschieht, hat die Musik schon längst ausgespielt, liegt der Wunsch schon lange im Vortex. Unsere Gefühle bringen den Wunsch hervor, und die bewusste gedankliche Erkenntnis hinkt den Gefühlen weit hinterher.

Ich hoffe, dass ich weiter ein wenig Klarheit in Dein Verständnis bringen konnte. Mir macht das Spass. :five:

Lieben Gruss
Loa



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Re: Manifestation ohne Alignment?

Beitragvon Andre » 24. Jan 2015, 19:22

Hi Loa!

lawofattraction hat geschrieben:
In einem System der Dualität muss alles als Wahlmöglichkeit vorhanden sein. Das ist ja gerade das Eindrucksvolle unseres Lebens mit dem LoA als Basis: es gibt alles, aber es liegt an uns, ob wir es in unsere Erfahrung einladen.


Daran zweifle ich nicht im Geringsten! Ich habe die Wirkweise des Gesetzes der Anziehung in meinem Leben im Guten wie im Schlechten erfahren und kann deshalb mit Gewissheit sagen, dass diese Mechanismen Teil unserer physischen Welt sind.

Es wurde oft erwähnt, dass das LoA unabhängig von seinem Glauben daran funktioniert, weshalb es auch nicht weiter verwunderlich ist, wenn Christen mit einem starken Glauben eine erfolgreiche Manifestation des Gewünschten erleben. Gerne möchte ich das anhand eines Beispiels genauer erläutern.

Hierzu möchte ich nochmals meinen guten Freund erwähnen, der in den letzten Jahren Anhänger des evangelischen Glaubens geworden ist: Von schweren Schicksalsschlägen belastet (Krankheit, Tod des Vaters etc.), hat er Trost in dieser Religion gefunden und sich einer Gemeinde angeschlossen in der ein liebevoller Umgang untereinander stattfindet. Ich wurde zu Veranstaltungen eingeladen und habe auch gelegentlich an Gottesdiensten teilgenommen und muss sagen dass man dort wirklich eine nette Atmosphäre vorfindet.

Dieser Freund von mir der etwas jünger ist als ich, ist ein sehr feinfühliger und sensibler Mensch und verfügt über ein musikalisches Talent, welches ihm bereits in die Wiege gelegt worden ist. Bereits im Alter von sechs Jahren, konnte er die meisten Lieder die er im Radio gehört hat ohne lange zu überlegen auf dem Klavier nachspielen. Ich durfte mich glücklich schätzen ihm damals zuzuhören und komme auch heute noch in den Genuss persönlicher Vorspielstunden. Derzeit macht er eine klassische Musikausbildung und ist auf dem besten Weg sich als Künstler zu verwirklichen.

Oftmals habe ich mich mit ihm über seinen Glauben unterhalten und teilweise zwecks Erlangung eines besseren Verständnisses (nicht nur ihm zuliebe) in der Bibel gelesen und mir die Bedeutung einzelner Verse erklären lassen. Ich habe ihm offen mitgeteilt, dass mir bestimmte Dinge zu widersprüchlich erscheinen, aber auch erkannt, dass manche Stellen einer Erklärung bedürfen, um nicht falsch interpretiert zu werden.
Auf jeden Fall respektiere ich seine Überzeugungen und konnte beobachten wie sich sein Leben nach und nach zum Besseren gewandelt hat. Er ist ein gewissenhafter Mensch geworden und hat vieles erreicht, was ihm vor Jahren noch unerreichbar erschien.

Im Laufe der Zeit bin ich zu der Erkenntnis gelangt, dass dieser Glaube nur eine von vielen Möglichkeiten darstellt um sich dem „Grossen Ganzen“ anzunähern. Viele Wünsche meines Freundes sind in Erfüllung gegangen, weil er gebetet und auf Gott vertraut hat. Er glaubt daran dass Gott ihn liebevoll führt und ich zweifle keinen Augenblick daran, dass dies geschieht, auch wenn ich es anders formulieren würde.
Er „wirft seine Sorgen“ im Gebet „auf ihn“ und vertraut darauf dass Gott ihn anleitet und führt. Ich sehe es so, dass er sich dabei von Widerständen frei macht, während er über seine Sorgen klagt, da es ja in der Absicht geschieht, dass Gott ihn erhört und ihm hilft diese Widerstände zu überwinden. Nachdem er seine Sorgen losgeworden ist, fühlt er Erleichterung und ein Gebet in diesem Zustand muss ihn zum Ziel führen, da er weder den Zeitpunkt noch die Art wie sein Gebet erhört werden soll, vorgibt. Er lässt tatsächlich los und legt es in die Hände seines Schöpfers, an den er glaubt.

Somit MUSS – sofern kein Zweifel besteht – gemäß dem LoA früher oder später eine Manifestation erfolgen. Es ist auch eine schöne Art in Alignment mit seinem Wunsch zu kommen.

Ich respektiere diese Religion bis zu einem gewissen Grad, aber ich komme nicht umher festzustellen, dass vieles nicht mit meinen persönlichen Überzeugungen übereinstimmt. Doch dies soll nicht Thema sein. Ich habe mich für einen anderen Weg entschieden und erhalte dadurch glücklicherweise Zugang zu einer Realität, die meinem Lebensweg entspricht. Und wegen den Unterschieden muss es nicht auch notwendigerweise Konflikte geben.

Ich manifestiere meine Welt, er die seine! :gvibes:

lawofattraction hat geschrieben:
Sicher gibt es "das Böse", das will auch niemand abstreiten. Kriege und Greueltaten sind für die meisten Menschen keine erstrebenswerten Alternativen.

Du erwähnst Deinen Freund und seine Angst vor der "Anderwelt". Auch hier greift das LoA. Wer denkt, dass es Seelen gibt, die nach ihrem Tod "unerlöst" aus dem Nicht-Physischen ihr Unwesen treiben, wird diesen Glauben bestätigt


Ein Glück dass er an einen schützenden Gott glaubt, ansonsten hätten solche Mächte womöglich wirklich einen Einfluss auf sein Leben.
Mein erster Gedanke ist, dass diese Seelen (oder Geister) sich auf gar keinen Fall im nicht-physischen Bereich aufhalten können, sondern nach wie vor auf einer Ebene der physischen Realität befinden müssen. Wenn wir im NP unser göttliches Bewusstsein erlangt haben, dann dürfte uns eigentlich niemand etwas anhaben können. Ich sehe das NP als einen Bereich an, in dem wir vernünftig miteinander agieren. Das Böse entsteht durch Contrast und der ist im NP ja nicht vorhanden, wenn ich es richtig verstanden habe.
In diesem Zusammenhang noch eine Frage: Da wir unsere Realität weitgehend selbst bestimmen, verfügen wir da auch über die Macht uns ein Leben nach dem Tod auf physischer Ebene zu manifestieren und erst zu einem späteren Zeitpunkt ins NP zurückzukehren?

lawofattraction hat geschrieben:
Vielleicht geht es weniger um Vorteile, sondern um "anders". Einmal ist da das Wissen um unseren göttlichen Ursprung und einmal das Vergessen darum.


Ein schöner Gedanke der sich wunderbar in den Gesamtkontext des Bildes das ich mir gemacht habe einfügt!

lawofattraction hat geschrieben:
Unser Leben bringt die Wünsche hervor. Das, was wir beobachten, was wir leben, was wir als gefühls-orientierte Wesen als nicht erwünschenswert erkennen, wird als sein Gegenteil, den Wunsch, ins Universum geschossen. Jedes Mal, wenn uns etwas widerfährt, was wir nicht wollen, wird auch der Wunsch nach dem anderen Ende des Pols geboren.


Eine gute Erklärung!

lawofattraction hat geschrieben:
Ich hoffe, dass ich weiter ein wenig Klarheit in Dein Verständnis bringen konnte. Mir macht das Spass. :five:


Auf jeden Fall! :five: Wie immer ein Dankeschön!

Abschließend noch eine Bitte, Loa: Wäre es möglich diesen Thread umzubenennen? Die ursprüngliche Frage ist längst beantwortet und das neue Thema viel zu wichtig um es hinter dem alten Titel zu verstecken. Mein Vorschlag wäre eine Auslagerung der ersten Beiträge, aber lieber wäre es mir wenn man den Thread ganz lässt, damit man die Entwicklung erkennen kann. Als neuer Titel würde sich meiner Meinung nach "Die Funktionsweise des Lebens" hervorragend eignen, da es in meinen Fragen ja eigentlich genau darum geht: Ein gutes Verständnis über die Funktionsweise des Lebens bzw. die Hintergründe zu erlangen. Im Idealfall sollte am Ende des Threads jeder mit einem guten Gefühl erkannt haben worum es geht. Vielleicht fällt dir auch ein noch besserer Titel ein.

Ich wünsche noch einen schönen Abend!
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Re: Manifestation ohne Alignment?

Beitragvon lawofattraction » 25. Jan 2015, 09:58




Guten Morgen, lieber Andre, dear All (falls noch jemand mitliest :clown: ),

das Beispiel Deines Freundes ist sehr einleuchtend, und es zeigt, dass Menschen auf vielerlei Wegen mit vielen unterschiedlichen Glaubenskonzepten ein wunderbares und zufriedenes Leben leben können und durch ihren unerschütterlichen Glauben die positive Resonanz der Schwingung hervorrufen.

Man muss nicht von Abraham gehört haben oder ihre Lehre studieren, um ein glückliches Leben zu führen - der Wege gibt es millionenfach andere, die alle das uns innewohnende Streben nach Glücklichsein als inneres Gefühl zum Motor haben. Wenn wir denn einmal so "vermessen" sind zu glauben, dass unsere Wahrheit die "richtige" ist, dann haben diese Menschen wie jeder andere ein Inner Being, das sie in stets liebevoller Betrachtung dahin lockt, wo das Glücklichsein und die Zufriedenheit, wo innerer Frieden und Freiheit und die Erfüllung der Wünsche liegt. Das, was wir hier den Vortex nennen.

Trotzdem bin ich unendlich froh, dass ich mich freimachen konnte von dem Glauben an einen Gott, der uns das Gute zuteilt. Schon als Kind habe ich, sehr zum Unmut meiner Familie - der sicherlich daher kam, das niemand mir Antworten auf meine unbequemen und immer fordernder werdenden Fragen geben konnte - solche Konzepte hinterfragt und nach Antworten gesucht habe.

Wenn es denn diesen liebenden Gott geben sollte, warum strafte er denn unschuldige Menschen, gar Babies mit den schlimmsten Krankheiten und einem schlimmen Schicksal; und wenn er uns Gutes gewährte, wer war dann für all das Schlechte zuständig? Ich kann heute noch nachspüren, wie sich das alles falsch und körperlich schlecht anfühlte, weil ich irgendwie "wusste", dass es so nicht sein konnte. Aber niemand konnte mir helfen, aus diesen Gedanken einen wie immer gearteten Rückhalt für meine Religio, meine Anbindung an das Grosse Ganze zu finden. Ich kann mich an regelrechte "Gedankenqualen" erinnern, als ich im Alter von etwa 10 Jahren erfassen wollte, was denn diese Ewigkeit sei. Irgendwann muss ich dann resigniert aufgegeben haben und habe mich schon mit 14 Jahren von Kirche und dadurch auch Gott, der für mich aufgrund der Lehren damit eng verbunden war, abgewandt.

Fast möchte ich es zur grössten Freude meines Lebens erklären, dann in den 1990er Jahren Literatur zu finden, die solche Zusammenhänge durchleuchtete und mein Bild sich immer mehr klärte. Endgültig "zuhause" fühlte ich mich aber erst wirklich, als ich die Lektüre von Kryon und kurz danach Abraham fand.

Andre hat geschrieben:In diesem Zusammenhang noch eine Frage: Da wir unsere Realität weitgehend selbst bestimmen, verfügen wir da auch über die Macht uns ein Leben nach dem Tod auf physischer Ebene zu manifestieren und erst zu einem späteren Zeitpunkt ins NP zurückzukehren?


So ganz verstehe ich Deine Frage nicht. Da ist das physische Leben und das nicht-physische. Nehmen wir an, es stimmt, was Abraham sagen, dann bestimmen wir selbst, wann wir aus dem Leben zurück in den Ursprung gehen. Sie sagen "jeder Tod ist ein Selbstmord", dass wir also - auch wenn wir das nicht mit unserem Verstand erkennen, als Menschen selbst die Entscheidung treffen, wann wir sterben wollen. Meinem Verständnis nach entscheiden wir auch, wann und mit welcher Absicht wir wieder auf der Erde antreten.

Als Konzept ist es nicht einfach, das zu verstehen, da wir auf keine der Ratio zugänglichen Erfahrungswerte zurückgreifen können. Es ist also vielmehr ein glauben oder nicht glauben. Ich habe mich entschieden, solchen Dingen, die ich nicht mit meinem Verstand erklären kann, den "benefit of the doubt" zu geben, das heisst, wenn ich etwas als nicht bewiesen anschauen, aber auch keinen konketen Gegenbeweis antreten kann, dann behandle ich es nach dem Günstigkeitsprinzip. "Solange ich es nicht sicher weiss, nehme ich an, dass es zumindest so sein könnte." Ich habe für mich grundsätzlich ein Glauben an Absoluta ausgeschlossen.

Andre hat geschrieben:Abschließend noch eine Bitte, Loa: Wäre es möglich diesen Thread umzubenennen?


Ich komme Deiner Bitte natürlich nach, möchte aber gerne folgendes zu bedenken geben. Der Thread hat sich ja entwickelt dadurch, dass Du eine Frage gestellt hast und sich mehrere Menschen dazu Gedanken gemacht haben, die sie mit uns allen geteilt haben. Deine Frage hat eine Evolution durch den unterschiedlichen Input erfahren und der Inhalt ist gemeinschaftlich gewachsen. Er steht nun nicht mehr am Ausgangspunkt A, sondern vielleicht am Punkt P. Theoretisch könnte man annehmen, dass er irgendwann auch an einem Punkt Z ankommt, um dann bei A wieder auf einer höheren Ebene weiter zu gehen. Er ist potenziell unendlich.

Ich gebe Dir zu meinem Argument einmal einen Vergleich. Nimm an, Du hast einen Blog über das Gärtnern und möchtest darüber berichten, wie man einen neuen Garten im japanischen Stil von Grund auf anlegt und belegst das mit Fotos. Thema war dann "Neuanlage eines japanischen Gartens". Irgendwann ist der Garten "fertig" und nun willst Du den Artikel umbenennen in "Vollendeter japanischer Garten". Die lesende Zielgruppe ist nun eine andere, denn diejenigen, die das Wissen über die Konstruktion erlangen wollen, können mit Bildern einer fertigen Gartenanlage nicht so viel anfangen. Abgesehen davon ist ein Garten niemals vollendet, denn im Moment einer "Fertigstellung" geht das Wirken darin weiter - erste "Beikräuter" tauchen auf und die Jahreszeiten machen ein immer weiteres Kümmern notwendig.

Dein vorgeschlagener Titel "Die Funktionsweise des Lebens" ist für mein Empfinden ein alles umfassender Titel, der einen überzogen grossen Anspruch weckt. Wir schauen uns doch hier nur Teilaspekte an, wir haben doch keine Erörterungen, die in Tiefe "das Leben" erklären können. Der Thread wird daher einem solchen Titel gar nicht gerecht. Eigentlich möchte ich meine Gedanken unter einer solchen Überschrift nicht so gerne finden. Lesen würde ich daher nur, um nachzuschauen, wer denn da für sich in Anspruch nimmt, das herausgefunden zu haben. :clown: Wir können das aber gerne diskutieren, wenn Du anderer Ansicht bist.

Ich wünsche Dir und allen einen schönen Sonntag
Loa



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Re: Manifestation ohne Alignment?

Beitragvon Winterbraut » 25. Jan 2015, 10:12

Hallo Ihr Lieben,

Klar - es gibt Mitleser :genau:

Ich bin auch dafür die Überschrift zu lassen, schon aus dem einfachen Grund weil ich gern lese - sacken lasse - nachvollziehe - nochmal lese - ich hätte Probleme ihn wiederzufinden :pfeif:

Danke Euch und einen tollen Sonntag.
Herzlich
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Re: Manifestation ohne Alignment?

Beitragvon backagain » 25. Jan 2015, 12:57

Titelvorschlag: "Einige Fragen zur Funktionsweise des loa"

"loa - mehr als Wunscherfüllung"

"loa - hüben und drüben"

"Details zum loa - Fragen"....

???

Ich wär' für Änderung -

lese noch mit, aber sehr überfliegend. Aber irgendwann guck ich auch gerne nochmal genauer - den Titel find ich schon lange unpassend....eigentlich beinahe seit Beginn....da es eigentlich nicht um "ohne Alignement" ging, sondern eher darum, womit man alignt ist....aber das ist sicher ne Menge Arbeit, hier Ordnung und Struktur rein zu bringen.... :clown:

B.
Bild: „Sonnenaufgang penon de ifach“. Lizenziert unter CC BY-SA 3.0 über Wikimedia Commons
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Re: Manifestation ohne Alignment?

Beitragvon Andre » 25. Jan 2015, 16:11

Hallo Loa & alle Leser dieses Threads!

Am Freitag war ich mit einer Freundin bei einem großen Zeitschriftenhändler in einem Einkaufszentrum, wo wir uns Magazine und neue Bücher angesehen haben. Dort ist mir ein Esoterik-Buch mit einem unglaublich schlechten Cover aufgefallen. Das Layout als amateurhaft zu bezeichnen, wäre fast noch zu gut für diese Publikation. Auf jeden Fall habe ich es mir nicht nehmen lassen, die Einführung Probe zu lesen und bereits beim ersten Satz mussten wir lachen, da der Autor behauptet, dass man als Leser „das bestmögliche Buch“ zum Gesetz der Anziehung finden kann. Ähnlich kurios und hochtrabend waren auch die darauffolgenden Zeilen. Vielleicht war es auch beabsichtigt. Titel und Autor wollte ich mir jedenfalls nicht merken.

Ich habe das erwähnt weil mich deine Anmerkung zur Umbenennung des Threads irgendwie daran erinnert hat, liebe Loa. Die alles erklärende „Funktionsweise des Lebens“ dürfte wohl wirklich stark übertrieben sein. Fehlt nur noch dass ich schreibe, dass das der „bestmögliche Thread“ zum Gesetz der Anziehung ist, den man finden kann. (obwohl er das natürlich ist) ;)

Winterbraut hat geschrieben:Klar - es gibt Mitleser :genau:


Hallo Winterbraut! Das freut mich! :gvibes:

Winterbraut hat geschrieben:Ich bin auch dafür die Überschrift zu lassen, schon aus dem einfachen Grund weil ich gern lese - sacken lasse -


backagain hat geschrieben:Ich wär' für Änderung


Mir ist es im Grunde genommen nicht so wichtig, dass der Titel geändert wird. Wir können die Überschrift gerne so lassen wie sie ist. Ansonsten noch ein Vorschlag der inhaltlich für den gesamten Thread passen würde: „Hintergründe zur Realitätsgestaltung mittels LoA “ (oder so ähnlich) Übrigens danke für deine Vorschläge backagain! Du hast mich irgendwie auf die Idee mit der Realitätsgestaltung gebracht, die, wie ich noch etwas klangvoller finde.
Und deine Argumentation hat mich dazu inspiriert mir Bilder eines japanischen Gartens bei Pinterest anzusehen, Loa! Reizt mich irgendwie …

Nun aber zu deinem Antwortschreiben:

Ich kann gut nachvollziehen was du meinst. Ich bin christlich erzogen worden und dann mit Erreichen der Volljährigkeit bei der Fälligkeit des ersten Kirchenbeitrages ausgestiegen. Meine Eltern selbst hatten aber überhaupt kein Problem damit. Es gab dann zwar immer wieder Personen die Anhänger dieses Glaubens waren und mit mir darüber gesprochen haben, aber mir war stets klar, dass dies für mich nur die halbe Wahrheit ist. Der Glaube als wunscherfüllender Mechanismus funktioniert zwar, aber dafür benötigt man keine Hintergrundgeschichte. Das ist nicht abwertend gemeint, es entspricht einfach nicht meinem Lebensweg religiös zu sein. Ich suche nach Antworten in kompaktester Form; einer Theorie die leicht zu verstehen und zugleich in der Praxis erfolgreich anwendbar ist. Das dafür geeignete geistige Werkzeug habe ich ja bereits entdeckt (LoA). Nun geht es mir darum noch die Hintergründe besser zu verstehen und mir ein paar Begriffe aus dem Forum anzueignen.

Gestern sind mir noch einige Dinge eingefallen, die es hinsichtlich dieser Religion (oder auch anderen) in Verbindung mit dem LoA zu diskutieren gäbe. Zuerst dachte ich es wäre vielleicht nicht schlecht sich mit damit intensiver zu befassen, aber dann ist mir bewusst geworden, dass es eigentlich nicht all zu viel bringen würde.
Ich möchte mit Leuten die einen anderen Glauben haben nicht mehr diskutieren, da ich ihnen meine Überzeugungen nicht aufzwingen will und auch nicht wissen kann ob diese für sie überhaupt gut wären. Wenn ich sehe mit welchem Eifer dieser Freund von mir bei der Sache ist und sein Leben verbessert, dann kann ich nichts Schlechtes daran erkennen. Allerdings lasse auch ich mich nicht bekehren.

lawofattraction hat geschrieben:
Man muss nicht von Abraham gehört haben oder ihre Lehre studieren, um ein glückliches Leben zu führen - der Wege gibt es millionenfach andere, die alle das uns innewohnende Streben nach Glücklichsein als inneres Gefühl zum Motor haben.


Eben! Mehr muss man eigentlich nicht wissen. Ein jeder wie er gerne möchte! Und wir, die wir hier im Forum größtenteils ähnliche Ansichten und Interessen haben, verfolgen unseren eigenen Weg, der ebenfalls funktioniert.

lawofattraction hat geschrieben:
Fast möchte ich es zur grössten Freude meines Lebens erklären, dann in den 1990er Jahren Literatur zu finden, die solche Zusammenhänge durchleuchtete und mein Bild sich immer mehr klärte. Endgültig "zuhause" fühlte ich mich aber erst wirklich, als ich die Lektüre von Kryon und kurz danach Abraham fand.


Ich habe in den letzten zwei Jahrzehnten auch eine Vielzahl an Büchern gelesen, mich bisher aber noch nie näher mit Kryon beschäftigt. Ich werde wohl mal googeln. Mit „Abe“ komme ich bis jetzt am besten zurecht und in diesem Forum finde ich teilweise anregende Diskussionen die sehr wichtig für mich waren bzw. es sind das LoA besser zu verstehen. Und dieser Thread ist für mich das bisherige Highlight, obwohl es zuerst gar nicht danach ausgesehen hat. :gvibes:

lawofattraction hat geschrieben:
So ganz verstehe ich Deine Frage nicht. Da ist das physische Leben und das nicht-physische. Nehmen wir an, es stimmt, was Abraham sagen, dann bestimmen wir selbst, wann wir aus dem Leben zurück in den Ursprung gehen.

Als Konzept ist es nicht einfach, das zu verstehen, da wir auf keine der Ratio zugänglichen Erfahrungswerte zurückgreifen können. Es ist also vielmehr ein glauben oder nicht glauben.


Meine Frage lautet ob es möglich ist sich eine Art „Scheintod“ zu manifestieren, soll heißen dass man vor dem Eintritt in das NP noch eine andere (physische) Ebene der Realität erlebt? Vielleicht so etwas wie eine Zwischenwelt wo Seelen umherwandern, die keine Ruhe finden können.

Da ja gemäß dem LoA alles möglich ist, stelle ich mir vor dass es vielleicht auch funktioniert andere Welten zu manifestieren und das Leben im Physischen in Wirklichkeit gemäß seiner Absicht fortführt, bis dann irgendwann der richtige Eintritt in das NP erfolgt.

Christen würden auf diese Weise in ihr Paradies einkehren und dort die (vermeintliche) Ewigkeit mit dem Schöpfer verbringen. Doch da die Ewigkeit nicht wirklich auf physischer Ebene existiert, würden sie sich irgendwann wissentlich oder unwissentlich dafür entscheiden dieses Paradies zu verlassen.

Im Gegensatz dazu müsste es dann eigentlich auch möglich sein so etwas wie eine Hölle zu erleben, wenn man davon überzeugt ist es zu verdienen dort hin verbannt werden zu müssen. Aber auch hier würde gelten: nicht für immer.

Gehe ich mit dieser Annahme zu weit oder könnte so etwas tatsächlich passieren? :nachdenk:

Noch einen schönen Nachmittag!
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Re: Manifestation ohne Alignment?

Beitragvon lawofattraction » 25. Jan 2015, 16:31

Andre hat geschrieben:Wir können die Überschrift gerne so lassen wie sie ist. Ansonsten noch ein Vorschlag der inhaltlich für den gesamten Thread passen würde: „Hintergründe zur Realitätsgestaltung mittels LoA


Hallo lieber Andre, dear All,

da ist ein Denkfehler enthalten, daher könnte dies nicht die Überschrift sein. Wir gestalten unsere Realität nicht mittels LoA, weil es nicht von uns "angewandt" wird. Vielmehr ist es ein Wirkgesetz, das unserer physischen Erfahrung unterliegt. Das heisst, das LoA ist die beständige unbestechliche und unparteiische Grundlage unserer physischen Realität, die wir aufgrund der Kenntnis um dieses Gesetz auf eine gewisse Weise gestaltend formen. Das nur zur Klarheit.

Ich würde sagen, gefühlsmässig ist es bei so wenig Inspiration - meine Einwände, zwei gegensätzliche Meinungen und einem unklaren Titel - vielleicht angebracht, die Überschrift im Moment so zu belassen. :pfeif:

Andre hat geschrieben:Meine Frage lautet ob es möglich ist sich eine Art „Scheintod“ zu manifestieren, soll heißen dass man vor dem Eintritt in das NP noch eine andere (physische) Ebene der Realität erlebt? Vielleicht so etwas wie eine Zwischenwelt wo Seelen umherwandern, die keine Ruhe finden können.


Das könnte man positiv nur dann beantworten, wenn jemand vom Tode "auferstehen" würde, um das zu bestätigen. Denkbar wäre es durchaus, da unsere Gedanken über das Leben nach dem Tode wohl massgeblich mitbestimmen, wie sich das gestaltet.

Andre hat geschrieben:Im Gegensatz dazu müsste es dann eigentlich auch möglich sein so etwas wie eine Hölle zu erleben, wenn man davon überzeugt ist es zu verdienen dort hin verbannt werden zu müssen. Aber auch hier würde gelten: nicht für immer.


Testrun through hell. :teuflischgut: Definitiv für mich keine Alternative, die ich auch nur ansatzweise in Betracht ziehen möchte. :clown:

Apropos Kryon, unter der Rubrik der Allgemeinen Realitätsgestaltung hier ist ein Thread mit Links für mehr Information und Adressen für sehr gute Übersetzungen ins Deutsche. Wenn ich von Kryon spreche, dann meine ich übrigens explizit den Kryon, der durch Lee Carroll gechannelt wird.

Lieben Gruss und weiterhin schönen Sonntag
Loa


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Re: Manifestation ohne Alignment?

Beitragvon Andre » 26. Jan 2015, 17:15

Shaoli und Kat, ich bin euch dankbar für die Anregungen in meinem Thread, die mittlerweile in einen eigenen ausgelagert worden sind. Ich habe mir ein Buch von Seth heruntergeladen und bereits ein paar Seiten Probe gelesen.

Liebe Loa!

Ich habe alles was du hier bisher erklärt hast in einem Textdokument zusammengefasst. Der Text liest sich gut, man fühlt Leichtigkeit. Ein paar Fragen gibt es noch, aber dazu komme ich ein anderes Mal, da ich noch nicht alles verarbeitet habe.

lawofattraction hat geschrieben:
da ist ein Denkfehler enthalten, daher könnte dies nicht die Überschrift sein. Wir gestalten unsere Realität nicht mittels LoA, weil es nicht von uns "angewandt" wird. Vielmehr ist es ein Wirkgesetz, das unserer physischen Erfahrung unterliegt.


Habe ich in der Zusammenfassung berücksichtigt, danke!

Wir haben uns bisher mit den Hintergründen des Physischen und des Nicht-Physischen befasst und nun würde ich sehr gerne mehr darüber erfahren, wie sich die Begriffe Vortex, Grid und Momentum in den bisherigen Inhalt einfügen.

Die Analogie des Grids mag ich besonders gerne. Hierzu ein Link zu einem Video von Abraham, das mich immer wieder inspiriert:

abraham-ressourcen/abraham-erklaren-das-raster-the-grid-t1643.html#p41054

So wie ich es verstehe, wird diese Art Raster bzw. dieser Grid im NP gebaut. Alle unsere Gedanken wirken auf dieser Ebene und gestalten unsere Wünsche. Durch Momentum, das sich durch die Intensität und Häufigkeit unserer Gedanken aufbaut, erfolgt die Verwirklichung. Dieses Moment entsteht durch Alignment, oder? Ist Vortex nur ein anderer Begriff für Grid?

Ich habe mir diese Begriffe bereits einzeln angesehen, verstehe sie aber im Gesamtkontext nicht so recht, weshalb eine Erklärung hilfreich wäre.

lawofattraction hat geschrieben:
Apropos Kryon, unter der Rubrik der Allgemeinen Realitätsgestaltung hier ist ein Thread mit Links für mehr Information und Adressen für sehr gute Übersetzungen ins Deutsche. Wenn ich von Kryon spreche, dann meine ich übrigens explizit den Kryon, der durch Lee Carroll gechannelt wird.


Lese ich mir bei Gelegenheit mal durch, danke!

Noch einen schönen Nachmittag!
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Re: Manifestation ohne Alignment?

Beitragvon lawofattraction » 27. Jan 2015, 08:33



Guten Morgen, lieber Andre,

Andre hat geschrieben:So wie ich es verstehe, wird diese Art Raster bzw. dieser Grid im NP gebaut. Alle unsere Gedanken wirken auf dieser Ebene und gestalten unsere Wünsche.


Ich erinnere mich an die Protest-Schreie, als Abraham mit einem Mal diesen Ausdruck des Grid als Erklärungs-Alternative einführte. Bei all diesen Bezeichnungen dürfen wir nicht vergessen, dass sie etwas beschreiben, was nicht in unserer physisch fassbaren Existenz vorhanden ist, sondern vielmehr etwas auszudrücken versucht, was weder im allgemeinen Wortschatz noch in der allgemeinen Denke vorhanden ist.

Sie haben den Grid als ein Raster, ein Gitter beschrieben, in das etwas eingefüllt wird. Ich muss gestehen, dass ich anfangs diesen Vergleich nicht so recht nachvollziehen konnte. Der Grid ist unser Schwingungs-Anziehungspunkt. Will man ihn sich als dieses Raster oder auch einen Container vorstellen, so sammelt sich in ihm all das an, was wir zu einem bestimmten Thema denken. Der Grid ist unser Anziehungspunkt, unser Schwingungs-Anziehungspunkt, an dem sich via LoA Gedanken zu einem Thema akkumulieren.

Zu Beginn der Einführung dieses Wortes habe ich mir überlegt, ob sich das denn nur auf positive Gedanken zum Thema bezieht oder auch gegenteilige Gedanken beinhaltet, bin dann zu der Überzeugung gekommen, dass er die Variable aller Gedanken zum Thema ist. Alle Gedanken in Bezug auf ein Thema oder einen Wunsch konzentrieren sich in diesem Grid und sind der Anzeiger für den Fortschritt des Manifestationsweges eines Wunsches.

Eine andere Analogie wäre der Vergleich mit einem Thermometer, das anzeigt, wie die "Schwingungs-Temperatur" in Bezug auf einen Wunsch aussieht. Positiv-Gedanken lassen sie steigen, Negativ-Gedanken lassen sie fallen. Nicht umsonst sagen Abraham, dass wir nicht durch unüberlegte Aktionen oder aus Angst oder Ungeduld unseren eigenen Grid einfüllen sollen. Ist die Schwingungs-Temperatur hoch, gibt es also keine gefühls- und gedankenmässigen Widerstände zum Wunsch, erfolgt die Manifestation.

Du siehst, der Grid, der Schwingungs-Anziehungspunkt wird nicht im Nicht-Pysischen erstellt, sondern ausschliesslich durch unsere Gedanken und Gefühle zu einem bestimmten Wunsch berührt. Und zwar ganz konkrete Wünsche, die wir gerne durch unsere Sinne erfahren möchten, also anfassen, sehen und hören und schmecken und fühlen möchten. Wenn man dieser Erklärung folgt, dann kann man erkennen, dass es zu unseren verschiedenen Lebensthemen einzelne und unterschiedliche Grids gibt, ebenso wie eine Gesamtschwingung = Gesamt-Grid.

Die nun mehr benutzte Ausdrucksweise der Disk beschreibt übrigens auch diese verschiedenen "Temperaturen" - nur in der bildlichen Sprache als hoch drehendes Disk oder niedrig drehendes Disk. Sie beschreiben unsere Schwingungs"höhe", die wie die EGS von schlechten Gefühlen bis hin zu Jubelgefühlen reichen kann. Wobei auch hier themenbezogen unterschiedliche Dreh-Höhen existieren.

Andre hat geschrieben:Durch Momentum, das sich durch die Intensität und Häufigkeit unserer Gedanken aufbaut, erfolgt die Verwirklichung.


Richtig. Erwünscht und unerwünscht. Momentum ist Schwung, ist die Wucht und Intensität, die wir unseren Gedanken durch Häufigkeit des Denkens geben. Intensives gedankliches und gefühlsmässiges Beschäftigen mit einer Angelegenheit bringt ein immer grösseres Momentum in Gang - und das ist so für förderliche genauso wie für hinderliche Gedanken. Die Analogie Abrahams dazu ist ein Auto, das an einer abschüssigen Strasse einen Anstosser bekommt und kontinuierlich eine höhere Geschwindigkeit bekommt, die irgendwann nicht mehr ohne einen starken Aufprall zu bremsen wäre.

Je intensiver und je häufiger wir also etwas denken, um so mehr "Schwung" bekommt es. Sind die Gedanken positiver Art, führt das zur Manifestation, sind sie hinderlicher Art, verzögern sie die.

Andre hat geschrieben:Dieses Moment entsteht durch Alignment, oder?


Alignment ist so etwas wie die Endstufe des Momentum. Alignment ist der Moment, an dem unsere Gedanken zu einem Wunsch so "rein" und ohne jeglichen Widerspruch oder Zweifel sind, dass die physische Manifestation erfolgen kann. Alignment ist das "Allowing", das Zulassen der Manifestation. Es ist das Stadium, an dem ein Wunsch, ohne dass er bereits sinnlich erfahren werden kann, schon mit so viel Freude und innerer Überzeugung seines bevorstehenden Vorhandenseins in unserer Imagination erlebt werden kann, dass er ins Physische eintreten kann.

Andre hat geschrieben:Ist Vortex nur ein anderer Begriff für Grid?


Früher nannten Abraham den Vortex Vibrational Escrow. Escrow ist im Bankgeschäft ein Anderkonto, die Übersetzung wäre also ein Schwingungs-Anderkonto. Ein Konto, auf dem etwas verwaltet und zurückbehalten wird, bis bestimmte Bedingungen erfüllt sind. In unserem Fall das Zurückhalten der Manifestation, solange, bis wir sie durch Alignment zulassen.

Ein Vortex ist ein Wirbel, eine Kreisströmung, die sich in ständiger Bewegung findet. Die Erklärung ist die, dass im Moment des Wünschens alle diese Wünsche in diesen Vortex gelegt werden und sofort virtuell erfüllt sind. Das Grosse Ganze, Inner Being hält in diesem Vortex unsere Wünsche als Platzhalter für uns bereit, und zwar so lange, bis wir mit den Wünschen in Ausrichtung kommen und sie zulassen. Dann sind sie für uns in physischer Form erfahrbar. Durch die Ausrichtung, das Alignment, unsere unwidersprochenen Gedanken zum Wunsch "holen" wir einen Wunsch aus dem Vortex heraus und erfahren ihn physisch.

Ich hoffe, dass ich Dir das erklären konnte. Manchmal fühle ich mich dabei wie ein Kunstturner, der komplizierte Bewegungsabläufe durch seinen Körper aufzeigt. Die "Abraham-Sprache" ist der Versuch, etwas, für das wir keinen Wortschatz und auch keine physische Entsprechung haben, so darzustellen, dass es allgemein verständlich ist.

Lieben Gruss
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Re: Manifestation ohne Alignment?

Beitragvon Andre » 27. Jan 2015, 17:50

Liebe Leute, liebe Loa!

Nachfolgend eine kurze Zusammenfassung von dem was wir bisher so durchgegangen sind, mit eigenen Worten (bitte auch zur Verständniskontrolle) und dazu meine Gedankengänge die durch die letzten Antworten in diesem Thread entstanden sind.

Das Leben hat eigentlich nur wenige Grundregeln …

Es existiert ein nicht-physisches und ein physisches Ich, beide miteinander verbunden. Mit unseren Gedanken bestimmen wir die Entwicklung unseres physischen Lebens – im Guten wie im Schlechten. Contrast ist die Voraussetzung für das Erschaffen, indem wir aus dieser Vielfalt für uns erkennen, was wir nicht wollen und was wir wollen. Das LoA bringt alle zueinander passenden Personen oder Objekte zusammen – ob wir uns dessen bewusst sind oder nicht. Richten wir uns auf unseren Wunsch aus und empfinden keinen Widerstand dabei (Alignment), erhalten wir was wir anstreben. Zeitdauer und Umstände der Manifestation sind dabei nicht direkt beeinflussbar. Durch die Wirkweise des Gesetzes der Anziehung nehmen wir indirekt Einfluss auf unser Leben und erhalten auf unvorhersehbare Weise das, was wir uns wünschen.
Mit dem Tod des physischen Körpers endet die Existenz unseres physischen Ichs, aber der nicht-physische, ewige Teil (Inner Being) existiert weiterhin. Das Wissen um unsere frühere Existenz bleibt erhalten, während das Wissen um unseren göttlichen Ursprung wiederhergestellt wird. Umgekehrt geschieht dies, beim erneuten Eintritt in das physische Leben (Wiedergeburt oder Reinkarnation). Das sogenannte Inner-Being ist Teil der Source Energy (dem Großen Ganzen).

Ausnahmen …

Ich denke dass Ausnahmen der Regeln dabei nicht auszuschließen sind, jedoch nur äußerst selten eintreten dürften. Mögliche Beispiele die mir einfallen sind:

Kein Einfluss auf den Zeitpunkt/Einfluss auf den Zeitpunkt der Manifestation:
Ich sehe es so, dass das eine extrem wichtige Regel ist, damit wir den Überraschungseffekt im Leben nicht verlieren. Ansonsten wäre es eine monotone Abfolge völlig vorhersehbarer Ereignisse.
Würde jemand das Gesetz der Anziehung meisterhaft beherrschen, wären eventuell Manifestationen in Echtzeit möglich. Zum Beispiel könnte man mittels Gedankenkraft gewünschte Objekte sofort materialisieren. Vollständig beeinflussbar wäre der Zeitpunkt dann immer noch nicht, zum Beispiel dann wenn ein Wunsch von Co-Creation mit anderen abhängig ist.

Wiedergeburt:
Ein Anhänger einer Religion entwickelt eine bestimmte Glaubensvorstellung, die sich nach seinem physischen Ableben verwirklicht. Irgendwann löst er sich davon und tritt ins NP ein.

Freier Wille/Schicksal:
Wenn jemand daran glaubt dass er sein Leben nicht selbst in der Hand hat, wird ihm gemäß LoA der Beweis geliefert.

Diese Überlegungen haben mich zu der Idee gebracht dass wirklich nur einfache Grundgesetze im Leben wirken und der Rest völlig variabel und grenzenlos sein müsste. Raum und Zeit sowie Materie und Individuen die darin wirken sind Grundvoraussetzungen. Alles kann aber auf jede erdenkliche Art und in jeder Form auftauchen. Dabei lässt sich nicht einmal sagen dass jemand nach dem Tod sofort ins Nicht-Physische zurückkehren muss. Er könnte sich einfach nur auf eine andere Ebene der Existenz begeben – im Guten wie im Schlechten (die Wahrscheinlichkeit letzteres zu erleben müsste deutlich geringer sein).

Das Nicht-Physische bedeutet für mich Sicherheit und Harmonie und wenn wir uns danach sehnen, weil wir uns an einem bösen Ort eines physischen Universums aufhalten an dem wir nicht mehr sein möchten, werden wir bestimmt erlöst und „heim“ gebracht. Es muss so etwas wie einen Sicherheitsmechanismus geben um wieder zurückgeholt zu werden und der liegt bereits in der Natur des Gesetzes der Anziehung selbst: Das Böse ist auch nur Contrast, der „durchgesiebt“ wird.

Die unendliche Bandbreite an Möglichkeiten klingt einerseits toll, andererseits aber auch beängstigend. Man muss aber eigentlich keine Angst haben, wenn man sich erst seiner eigentlichen Macht bewusst ist.

So in etwa stelle ich mir das jedenfalls vor.

Dazu noch ein paar Fragen:

1) Wird wirklich ausnahmslos jeder Wunsch erfüllt, wenn man sich in Alignment befindet?

2) Ist es möglich das Leben eines anderen Menschen durch Gedanken positiv zu beeinflussen? Kann ich sozusagen für ihn beten und seinen Zustand im Leben verbessern? Ich glaube dass es funktionieren müsste, wenn diese Person meine positive Schwingung spürt, die ich ihr anbiete und sich darauf einlässt.

3) Was passiert während des Schlafes? Ich bin mir nicht sicher wie ich das formulieren soll. Geht unser „bewusstes Ich“ ins NP zurück?

4) Sind Gedanken Teil des physischen Lebens? (so etwas wie feinstoffliche Materie)


Auf den Inhalt letzten Antwort gehe ich in einem der nächsten Beiträge näher ein! Muss ich eventuell noch ein paar Mal lesen und mir weitere Beiträge dazu im Forum ansehen.
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Re: Manifestation ohne Alignment?

Beitragvon lawofattraction » 28. Jan 2015, 13:05




Hallo Andre,

Andre hat geschrieben:Contrast ist die Voraussetzung für das Erschaffen, indem wir aus dieser Vielfalt für uns erkennen, was wir nicht wollen und was wir wollen.


Contrast ist nicht die Voraussetzung für das Erschaffen, Voraussetzung für das Erschaffen sind unsere Gedanken und Gefühle. Wir können durchaus auch ohne Contrast aus der Freude heraus erschaffen, wenn weitere Wünsche nur der logische nächste Schritt ist.

Andre hat geschrieben:Durch die Wirkweise des Gesetzes der Anziehung nehmen wir indirekt Einfluss auf unser Leben und erhalten auf unvorhersehbare Weise das, was wir uns wünschen.


Wir nehmen direkten Einfluss, da wir die Wahl der Gedanken haben.

Andre hat geschrieben:Das Wissen um unsere frühere Existenz bleibt erhalten ...


Ich würde es eher ein Gefühl nennen, ein Gefühl der Verbindung mit etwas, was grösser ist als wir. Denn "wissen" darum tut nur der, der sich mit der Materie befasst hat. Für die Überzahl der Menschen ist das nicht der Fall, trotzdem aber hat jeder diese Verbindung zum Grossen Ganzen.

Andre hat geschrieben:Ich sehe es so, dass das eine extrem wichtige Regel ist, damit wir den Überraschungseffekt im Leben nicht verlieren. Ansonsten wäre es eine monotone Abfolge völlig vorhersehbarer Ereignisse.


Ausserdem könnten wir diese enge Verknüpfung von Synchronizitäten und Menschen gar nicht herstellen. Das bedarf einer Orchestrierung auf einer viel umfassenderen Ebene. Nur einmal das Beispiel des Treffens eines Menschen. Damit Du ihn triffst, musste im Leben dieses anderen Menschen vorher eine zeitliche Abfolge so gestaltet sein, dass die Begegnung möglich war. Das kann unter Umständen durch Verzögerung oder Beschleunigung viele weitere andere Menschen involvieren, die vordergründig damit absolut nichts zu tun haben.

Andre hat geschrieben:Vollständig beeinflussbar wäre der Zeitpunkt dann immer noch nicht, zum Beispiel dann wenn ein Wunsch von Co-Creation mit anderen abhängig ist.


Es gibt so gut wie keine Kreation im Universum ohne Co-Creatoren. Der oder die Liebste musste von Eltern geboren werden und das Auto von einem Designer erdacht und von Menschen gebaut werden .... Wir sind hier wieder bei allgemeinen Verbundenheit von allem mit allem, ohne die ein solches Orchesterwerk nicht gespielt werden könnte.

Andre hat geschrieben:Wiedergeburt: Ein Anhänger einer Religion entwickelt eine bestimmte Glaubensvorstellung, die sich nach seinem physischen Ableben verwirklicht. Irgendwann löst er sich davon und tritt ins NP ein.


Weniger Wiedergeburt als direkte Erfahrungen nach dem Tod. Mit dem Tod tritt er ins Nicht-Physische ein, egal, wie seine Glaubensstruktur in Bezug auf das Afterlife ist.

Andre hat geschrieben:Freier Wille/Schicksal: Wenn jemand daran glaubt dass er sein Leben nicht selbst in der Hand hat, wird ihm gemäß LoA der Beweis geliefert.


Freier Wille ist uns durch Gedankenwahl gegeben. In positive und die Gegenrichtung. Allerdings halte ich das Thema des Freien Willens für viel komplexer als nur diese Facette - das haben wir schon vielfach hier diskutiert, meist mit einem nicht schlüssigen Ausgang. :clown:

Andre hat geschrieben: Raum und Zeit sowie Materie und Individuen die darin wirken sind Grundvoraussetzungen.


Ich würde ergänzen "Raum und Zeit im physischen Erleben".

Andre hat geschrieben: Alles kann aber auf jede erdenkliche Art und in jeder Form auftauchen.


Würde das aufgrund der Formulierung nicht eine Beliebigkeit unseres Erlebens bedeuten? Dinge gestalten sich aber, weil wir auf eine bestimmte Art und Weise gedacht haben.

Andre hat geschrieben:Dabei lässt sich nicht einmal sagen dass jemand nach dem Tod sofort ins Nicht-Physische zurückkehren muss. Er könnte sich einfach nur auf eine andere Ebene der Existenz begeben – im Guten wie im Schlechten (die Wahrscheinlichkeit letzteres zu erleben müsste deutlich geringer sein).


Doch, jeder kehrt mit dem Tod ins Nicht-Physische zurück. Unterschiedlich ist nur die Art des Erlebens dieses NP, und zwar gemäss der Überzeugungen, die der Mensch in Bezug auf dieses Afterlife hatte. Wer an ein jüngstes Gericht glaubt oder an abzulegende Rechenschaft nach dem Ableben, wird das genau so erfahren wie der, der himmlische Harmonie erwartet.

Andre hat geschrieben:Das Nicht-Physische bedeutet für mich Sicherheit und Harmonie und wenn wir uns danach sehnen, weil wir uns an einem bösen Ort eines physischen Universums aufhalten an dem wir nicht mehr sein möchten, werden wir bestimmt erlöst und „heim“ gebracht.


Wir selbst bestimmen unseren Todeszeitpunkt, auch wenn das nicht bewusst geschieht.

Das Leben ist nichts, von dem wir "erlöst" werden müssen. Menschen schaffen lediglich durch ihre Denkweise Situationen, die ihnen irgendwann unlösbar vorkommen. Für sie ist der Tod dann der Weg des geringsten Widerstandes.

Andre hat geschrieben:1) Wird wirklich ausnahmslos jeder Wunsch erfüllt, wenn man sich in Alignment befindet?


So verstehe ich das. Jeder Wunsch, der aktiv ist.

Andre hat geschrieben:2) Ist es möglich das Leben eines anderen Menschen durch Gedanken positiv zu beeinflussen? Kann ich sozusagen für ihn beten und seinen Zustand im Leben verbessern? Ich glaube dass es funktionieren müsste, wenn diese Person meine positive Schwingung spürt, die ich ihr anbiete und sich darauf einlässt.


Wenn das aus einem Blickwinkel geschehen kann, der das Unheil-Sein ausblenden kann und wenn der andere Mensch ein Heilwerden überhaupt zulässt - sicher. Dazu gibt es einiges in unseren Workshops zu lesen. Beeinflussung aus eigenen Motiven ist nicht möglich.

Andre hat geschrieben:3) Was passiert während des Schlafes? Ich bin mir nicht sicher wie ich das formulieren soll. Geht unser „bewusstes Ich“ ins NP zurück?


Im Schlaf sind wir nicht bewusst, haben aber meist nicht steuerbare Gedankenaktivität, wie man an den Träumen erkennen kann. Das würde ich nicht eine Rückkehr ins NP nennen, sondern vielmehr ein Zurückziehen des Bewusstseins zur Erholung der Gedanken.

Andre hat geschrieben:4) Sind Gedanken Teil des physischen Lebens? (so etwas wie feinstoffliche Materie)


Ja, wobei Gedanken auch Schwingung sind. Schwingung - Gedanken - Materie.

Aus dem WS 197: Zuerst ist da die Schwingung. Sie ist nicht so sehr fokussiert und daher nicht interessant. Wenn aber das Momentum zugelassen wird, das unwidersprochene Momentum, so dass sie sich selbst nicht wieder aufhebt, dann wird die Schwingung zu einem Gedanken werden. Gleichzeitig kann der Gedanke in Emotion übersetzt werden oder erfahren oder verstanden werden. Das kann sicher noch ausführlicher beschrieben werden, ist aber nichts, von dem wir denken, dass Du darüber nachdenken musst. Es gibt nichts weiter, das Du dazu denken musst ausser die Sequenz zu verstehen, dass Schwingung, der man Momentum zugestanden hat, zu einem Gedanken und zu einer Emotion wurde.

Lieben Gruss
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Re: Manifestation ohne Alignment?

Beitragvon Andre » 29. Jan 2015, 09:01

Hallo Loa & „friends“! ;)

Ich versuche einen neuen Anlauf mit eigenen Worten und auf andere Art – so wie es für mich stimmig klingt. Wenn ich in der Zusammenfassung nur ersetze und wiederhole was du korrigiert hast, würde es nicht so viel bringen und ich denke es wäre für die Mitlesenden dieses „Lern“-Threads extrem langweilig. Los geht’s …


Wir verfügen immer über das subjektive Empfinden eines Ichs, egal ob wir von unserem physischen Körper hier auf Erden losgelöst sind oder nicht. Als Mensch besitzen wir eine einzigartige Persönlichkeitsstruktur, die sich im Laufe des Lebens weiterentwickelt.

Unsere Identität wird nachhaltig von unterschiedlichen Faktoren wie zum Beispiel unseren sozialen Beziehungen, dem beruflichen Status oder dem Besitz materieller Dinge bestimmt.
Mit dem Tod erfolgt die Trennung von weltlichen Gütern und Identifikationsmerkmalen, doch der außergewöhnliche Wert unserer Individualität bleibt dennoch erhalten. Eigentlich müsste man sagen, dass er schon vor dem Eintritt in den physischen Körper vorhanden war und durch das Erleben im Physischen lediglich eine Erweiterung des Charakters erfährt.

Wenn wir sterben, verschwinden Raum und Zeit der uns bekannten Realität und wir erkennen dass wir reines Bewusstsein, umhüllt von Leichtigkeit und Freude sind. Unser Fokus liegt nun auf mehreren Dingen gleichzeitig, da die Begrenzung durch unsere Sinnesorgane der physischen Realität entfällt. Unsere Erfahrungen sind ausgedehnter, wir sind nun wieder in der Lage auf mehrere Dinge gleichzeitig zu fokussieren. Dennoch geht der Bezug zur physischen Realität niemals verloren. Bewusstsein und Materie stehen in enger Verbindung zu einander – die Schöpfung ist ein dauerhaftes Wechselspiel zwischen dem Nicht-physischen und dem Physischen, die beide untrennbar sind. In Wirklichkeit ist alles eins und einzig der Wechsel der Perspektive erlaubt es uns die Existenz aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten.

Unser individuelles Bewusstsein, das auch als unsere Seele oder das Inner Being bezeichnet werden kann, ist Teil des Großen Ganzen, der sogenannten Source Energy. Diese allumfassende Perspektive ist der erweiterte Fokus auf die gesamte Schöpfung, die vollkommen ist. Man könnte annehmen dass sie vollendet ist, doch das würde implizieren, dass es sich um etwas handelt das abgeschlossen ist. Doch das Leben ist kein in sich geschlossenes System. Im Gegenteil bietet es grenzenlose Freiheit und eine offene „Spielwelt“ mit schier unendlichen Variationen.

Der Sinn unseres Daseins ist Freude, die Basis unserer Existenz sind Freiheit, Freude und Ausdehnung und zwar auf beiden Ebenen der Existenz – wir sind Empfänger und Schöpfer sowohl in nicht-physischer als auch in physischer Form und waren und werden es immer sein. Das Leben befindet sich in ewiger Entfaltung und wird uns stets neue Anreize bieten an diesem Spiel teilzuhaben.

Bewusstsein ist Schwingung und aus dieser heraus entsteht alles was wir wahrnehmen. Es sind unser eigenes Bewusstsein (Inner Being) und das der Quelle (S. Energy), die das Universum um uns herum entstehen lassen und gerade in diesem Moment aufrechterhalten. Dies sind keine getrennten Bewusstseinszustände. Gerade in diesem Augenblick sind wir mit dem Großen Ganzen verbunden. Auch wenn wir die Identifikation mit unserem physischen Körper aufgeben sobald wir ihn zurücklassen, wird unser Leben auf Erden niemals in Vergessenheit geraten. In Wirklichkeit kann nichts für immer ausgelöscht werden.

Und obwohl das Weltliche von einer geistigen Kraft durchdrungen ist die alles ordnet und orchestriert, besitzen wir das einzigartige Geschenk die Realität bewusst selbst zu gestalten, in dem wir durch unsere Gedanken und Emotionen das auswählen, was wir haben möchten.


So, an dieser Stelle muss ich aus zeitlichen Gründen unterbrechen. Mir ist es wichtig vor allem diesen Teil der Lehre Abrahams zu verstehen, da ich glaube dass ich die anderen Inhalte dann viel leichter aufnehmen kann. Für mich ist gerade dieser Teil (noch) sehr schwierig. Ich glaube eine erneute Korrektur bzw. Anpassung an die Lehre Abrahams wäre äußerst hilfreich. Loa, wenn es zu viel wird, einfach sagen. ;) Ich will nicht unverschämt sein und die Sache überstrapazieren. Andererseits denke ich, dass es (hoffentlich) nicht nur für mich interessant und lehrreich ist.

Ich freue mich auf eine Antwort und darauf weiterzumachen. Die Inhalte deiner Erklärungen aus vorherigen Beiträgen werde ich dann im Laufe der Zeit einbauen und mich damit auseinandersetzen.


Folgende Threads und Workshops finde ich in diesem Zusammenhang sehr interessant:

Workshop 197 und 154:
abraham-workshops-f42/auszuge-von-abraham-workshops-teil-t1804-50.html#p51171

abraham-workshops-f42/auszuge-von-abraham-workshops-teil-t1804.html#p45532

In Bezug auf die Ausdehnung bin ich noch auf einen anderen Thread gestoßen, der nicht uninteressant ist:

abraham-hicks/ausdehnung-des-universums-t1005.html?hilit=oneness#p26407
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Re: Manifestation ohne Alignment?

Beitragvon lawofattraction » 29. Jan 2015, 10:04




Guten Morgen, lieber Andre,

ich denke, die Zeit ist gekommen, den Thread zu teilen. :genau:

Ich schlage vor, ab Deinem Post vom 18.1. 10:12 Uhr. Verschieben möchte ich den gerne in die AH-Diskussion, da unsere Unterhaltung kein Erfahrungsaustausch ist.

Wir brauchen einen aussagekräftigen Titel. Wie wärs mit "Das Physische und das Nicht-Physische (in Interaktion)"?? Gerne auch ein anderer - ist ja Dein Thread.

Lieben Gruss
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Re: Interaktion des Physischen und des Nicht-Physischen

Beitragvon Andre » 29. Jan 2015, 16:53

lawofattraction hat geschrieben:
ich denke, die Zeit ist gekommen, den Thread zu teilen. :genau:

Ich schlage vor, ab Deinem Post vom 18.1. 10:12 Uhr. Verschieben möchte ich den gerne in die AH-Diskussion, da unsere Unterhaltung kein Erfahrungsaustausch ist.


Ja, gerne! Zum Erfahrungsaustausch passt es nun ja wirklich nicht mehr so recht.

Vorschläge zum Titel:

"Die Beschaffenheit der nicht-physischen Welt"
"Die Verbindung zwischen dem Physischen und dem Nicht-Physischen"
"Interaktion zwischen dem Physischen und dem Nicht-physischen"
"Interaktion zwischen der nicht-physischen und physischen Realität"

Oder gerne auch dein Vorschlag! Ich favorisiere den ersten Titel, aber ich glaube dass die anderen thematisch besser passen würden. Suche einfach den Titel aus, der deiner Meinung nach am besten passt.
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Re: Interaktion des Physischen und des Nicht-Physischen

Beitragvon lawofattraction » 29. Jan 2015, 18:07




Lieber Andre, dear All,

ich habe den kürzesten Titel gewählt, damit der auf einen Blick auf der Übersichtsseite der Foren sichtbar ist.

Zu Deinem Post von heute morgen ein paar kurze Anmerkungen:

Zuerst einmal eine Begriffsklärung. Gott, Inner Being, Quelle, das Grosse Ganze. Alles-Was-Ist, und einige andere sind alles Synonyme.

In Deinem Text fällt mir einzig diese Trennung des P und des NP auf. Diese Trennung existiert nicht, denn das Grosse Ganze umfasst das Physische ebenso wie das Nicht-Physische. Da das Grosse Ganze keine Individualität hat, sondern Bewusstsein ist, muss man nicht einmal sagen, dass wir „Teil von Gott“, Teil des Grossen Ganzen sind. Teile von Bewusstsein gibt es nicht, Bewusstsein ist allumfassend und nicht teilbar. Wir sind Gott. Uns selbst Gott zu nennen mag für manchen blasphemisch klingen, de facto kann man das aber so ausdrücken.

Selbst dann, während wir im Körper leben, „haben“ wir also einen grösseren nicht-physischen Teil, der uns mit dem NP immer verbindet. Wir sind damit einverstanden, im Physischen mit Blindheit in Bezug auf unsere wahre Existenz geschlagen zu sein.

Lieben Gruss
Loa


P.S. Der Transparenz wegen möchte ich noch einmal betonen, dass das meine Erklärungen und Interpretationen sind, die keinen absoluten Wahrheitsansspruch erheben, sondern lediglich mein Verständnis so gut wie möglich weitergeben.



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Re: Interaktion des Physischen und des Nicht-Physischen

Beitragvon Andre » 29. Jan 2015, 18:59

lawofattraction hat geschrieben:
Zuerst einmal eine Begriffsklärung. Gott, Inner Being, Quelle, das Grosse Ganze. Alles-Was-Ist, und einige andere sind alles Synonyme.

In Deinem Text fällt mir einzig diese Trennung des P und des NP auf. Diese Trennung existiert nicht, denn das Grosse Ganze umfasst das Physische ebenso wie das Nicht-Physische. Da das Grosse Ganze keine Individualität hat, sondern Bewusstsein ist, muss man nicht einmal sagen, dass wir „Teil von Gott“, Teil des Grossen Ganzen sind. Teile von Bewusstsein gibt es nicht, Bewusstsein ist allumfassend und nicht teilbar. Wir sind Gott. Uns selbst Gott zu nennen mag für manchen blasphemisch klingen, de facto kann man das aber so ausdrücken.


Hmm, ich erkenne jetzt erst, dass ich eine andere Vorstellung diesbezüglich hatte. Ich habe angenommen dass das Inner Being die Seele ist die separat existiert, aber mit dem Großen Ganzen verbunden ist. Wenn ich deine Beschreibung richtig verstehe, dürfte es dann eigentlich nur ein einziges Bewusstsein geben, das durch die gesamte physische Existenz wirkt. In der physischen Welt wäre dieses Bewusstsein durch unsere Sinneswahrnehmung stark eingeschränkt, aber sobald der physische Körper stirbt wären wir selbst quasi wieder im Zustand eines Gottes.
Und dann kommt dazu dass die Trennung zwischen der physischen Welt und der nicht-physischen ja auch nie wirklich passieren kann. Das verstehe ich aber, denn da es im Grunde genommen Raum und Zeit nicht gibt bleibt das "göttliche Bewusstsein" ohnehin stets mit der Materie verbunden.

Blasphemisch würde das für mich nicht klingen, aber der Gedanke ist schon sehr gewöhnungsbedürftig. Wo bleibt die Individualität? Ist sie lediglich eine Illusion, die nur in der physischen Welt existiert?

Ich hoffe ich habe das falsch verstanden, da ich mich mit dieser Idee nicht so recht anfreunden kann. Kann ich momentan nicht zufriedenstellend in mein Weltbild einordnen.

lawofattraction hat geschrieben:
Selbst dann, während wir im Körper leben, „haben“ wir also einen grösseren nicht-physischen Teil, der uns mit dem NP immer verbindet. Wir sind damit einverstanden, im Physischen mit Blindheit in Bezug auf unsere wahre Existenz geschlagen zu sein.


Damit wiederum komme ich schon zurecht! (habe mich daran gewöhnt) :clown:

lawofattraction hat geschrieben:
P.S. Der Transparenz wegen möchte ich noch einmal betonen, dass das meine Erklärungen und Interpretationen sind, die keinen absoluten Wahrheitsansspruch erheben, sondern lediglich mein Verständnis so gut wie möglich weitergeben.


Ja, das ist mir bewusst! Selbst wenn ich die vermittelten Ideen über das NP nicht annehmen kann, bekomme ich immer noch die besten Erklärungen über das LoA. Ich kenne niemanden der auf diesem Gebiet so kompetent ist wie du. Nicht einmal Esther, denn die channelt ja "nur" Abe. :kgrhl: Natürlich sind einige Leute im Forum auch absolut top.
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