"Ich habe das verursacht"/"Das hat nichts mit mir zu tun"?

Die Lehren Abrahams gechannelt von Esther Hicks

"Ich habe das verursacht"/"Das hat nichts mit mir zu tun"?

Beitragvon Thriver » 23. Jun 2010, 19:32

Hi Ihr Lieben,

ich habe gerade auf youtube ein Abraham-Video ("Abraham Hicks - Eyes of Source") gesehen/gehört.

Es geht darum, alle Dinge, die einem passieren, durch die Augen der Quelle zu sehen.

Als Beispiel nennen Abraham einen "nervigen" Verkehrsteilnehmer :lol:.
Und sie empfehlen - durch die Augen der Quelle gesehen - zu sagen: "Ich weiss nichts über ihn und das hat nichts mit mir zu tun, sondern nur mit ihm."


An anderer Stelle sagen Abraham, dass Esther (immer?) sagt, wenn ihr etwas Schönes widerfährt:
"Ich habe das verursacht - I did that"

Und wenn es etwas Ärgerliches ist:
"Ich habe das verursacht - I did that"


Ich denke ich verstehe den Sinn hinter beiden Stellen :loveshower: aber dennoch scheint hier ja eine Diskrepanz vorzuliegen:

Einmal ist es nicht meine Sache - beim anderen Mal scheine ich ja eine Manifestation durch entsprechende Schwingung angezogen zu haben.



Ich freu mich auf Eure Beiträge :loveshower: :danke:


und wünsche Euch allen einen wünderschönen Fusball-/Sommerabend!


Lieben Gruß
Thriver
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Re: "Ich habe das verursacht"/"Das hat nichts mit mir zu tun"?

Beitragvon Kia » 23. Jun 2010, 20:53

Hallo, lieber Thriver,

Ich verstehe es so:

das" kleine ich" hatte seine unterschiedlichen Gefühls- Brillen auf und sieht nervige, ärgerlich, oder schlimme Sachen, Menschen. Es ist identifiziert mit dem physischen Körper, seinen eigenen Meinungen und Ansichten. Diesem kleinen ich sagen die Spirituellen Lehren:
Hör auf dir Leid zuzufügen, sehe lieber durch die Augen der Quelle, die Liebe, Freude, Glücklich sein ist. Dann ziehst Du schon mal eher selten nervige Sachen an, von denen du dich (klein geschrieben) verletzt, genervt und so weiter fühlst.
Wenn gesagt wird ICH (DIE VEREINTE SICHTWEISE), Inner Being, Göttliche Sicht hat etwas verursacht, oder geschaffen, dann wird vom Schöpfungsprozess als Göttliches Wesen gesprochen. Zulassen des Guten, Schönen, Kreativen u.s.w.

Das kleine Ich kann ja nur die begrenzte Sichtweise haben und nimmst immer nur sich selbst aussen wahr via der eigenen Gemütszustände, die es projiziert auf die Welt. Das kleine Ich sieht die Welt, wie ES gerade ist mit all den wechselhaften Gefühlen in der Dualität.

Das Grosse Ich kann nur Liebe, Freude u.s.w. sehen, da es das IST. Es sieht, nimmt wahr, was es selbst ist.

Ein Spiritueller Lehrer kann beides, aus den menschlichen Augen sehen und aus der Göttlichen Sichtweise sehen. Glücklicherweise ist das so, sonst könnten diese Lehrer uns ja nicht erklären, wie wir von dem einen in den anderen Zustand kommen.
Das Grosse ICH ist in einem Seinszustand. Das kleine ich ist in der Materie und hat die ganzen Contrasts zu sortieren.
Es ist auch der Unterschied zwischen Sein und Haben.
Jemand sagt, z.B. "heute habe ich eine Menge Ärger gehabt". Wer hat Ärger gehabt? Das kleine ich hat eine Wahrnehmung GEWÄHLT, die ihm nicht gefiel, nachdem es gewählt hat.
Das Grosse Ich kann keinen Ärger haben. Es kann aber die Schwingung Ärger wahrnehmen im Gewahrsein ohne die geringste Reaktion. Kein Gefühl entsteht.

Also lieber Thriver, ich nehme an im einen Fall sprechen Abraham davon, wer wir auch sind: Dieses köstliche Wesen, das laufend neu entscheidet und die Neue Variante dann später oder sofort (je nach Widerstandspegel) IST, im Sein.
Und im anderen Fall, "nehmt die Sicht der Quelle an" sprechen sie davon in den Vortex zu gehen und dort ist nur Wohlbefinden, und Ärger einfach nicht sichtbar oder fühlbar. Es ist dieser andere Bewusstseinszustand, der höher schwingt.

Mit anderen Worten: Drama, Ärger, Schlimmes empfindet das kleine ich, das für den Moment vergessen hat, wer es ist. Und das Göttliche Wesen kennt diese Gemütszustände der Dualität jetzt nicht mehr als erlebtes Gefühl, kann sie aber trotzdem ERKENNEN. Es schwingt in bedingungsloser Liebe und die anderen dürfen es selbstverständlich ärgern, es merkt das nicht. Keine Resonanz.
Wahrscheinlich läuft ein Wesen, das im Vortex verweilt, auch eher nicht an nervige Wesen heran, da die beiden auf verschiedenen Wellenlängen schwingen.
Und wenn es doch geschieht, ist es günstig die Sichtweise der Quelle einzunehmen und über diesen ungünstigen Umstand hinwegzusehen.

So verstehe ich es.

Schönen Sommer-Fussball-Abend, je nach dem oder beides :hug:

Kia
Zuletzt geändert von Kia am 23. Jun 2010, 21:22, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: "Ich habe das verursacht"/"Das hat nichts mit mir zu tun"?

Beitragvon abrakadabra » 23. Jun 2010, 21:16

Dann gibt es aber auch noch den "dritten" Seinszustand, in dem ICH MIR MEINER völlig bewusst bin und einen Heidenspaß an den Spielchen von "mir" habe und voll einsteige. Das ist "Monopoly" mit vollem Bewusstsein, dass ICH der Spieler, aber nicht das blaue (grüne, rote, gelbe) Männchen bin, das da über das Spielfeld flitzt, und TROTZDEM - bei vollem Bewusstsein - vor Ärger fast einen Herzinfarkt bekomme, wenn ich - ohne über Los zu gehen - direkt ins Gefängnis muss. Das macht Spaß! :loveshower: Haha, so wie ich jetzt glaube, irgendwelchen "ANDEREN" Menschen ( :lol: ) meine Weisheiten auf's Auge drücken zu können. :kgrhl:

Kringelnde Grüße
abrakadabra
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Re: "Ich habe das verursacht"/"Das hat nichts mit mir zu tun"?

Beitragvon Thriver » 24. Jun 2010, 08:13

Hi liebe Kia,

das hast Du sehr schön und wie immer sehr liebevoll geschrieben. :gvibes:


Ich denke mir das so: Wenn sich etwas "kontrastiges" ereignet, ist eigentlich immer zu erst das physische, kleine Ich involviert. Wie Du es auch geschrieben hast.

Kia hat geschrieben:Das Grosse ICH ist in einem Seinszustand. Das kleine ich ist in der Materie und hat die ganzen Contrasts zu sortieren.


Die Aussagen "Ich habe das verursacht" und "Das hat nichts mit mir zu tun" entspringen ja beide einer höheren Sichtweise.

Das Witzige an der Sache ist imho Folgendes:

Obwohl sich die die beiden Aussagen ja diametral widersprechen, sind die jeweils zugrunde liegenden Schwingungen nahezu identisch.

Beide ermöglichen, sich aus der Opferrolle zu erheben und seinen Fokus neu auszurichten.
Und das einmal durch das Ausweiten des eigenen Machtbereiches und einmal durch das Verändern eines beschränkten, kleinlichen Horizonts hin zu einer umfassenden, weiten und liebevollen Wahrnehmung.

Ich liebe es...
:loveshower: :loveshower: :loveshower:


Ganz lieben Gruß
Thriver
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Re: "Ich habe das verursacht"/"Das hat nichts mit mir zu tun"?

Beitragvon Shiva » 24. Jun 2010, 18:41

Hallo Ihr Lieben,

vielen Dank für Eure Beiträge. Ich beobachte mich ja auch immer mal beim Autofahren - und "erziehe" mich ab und an. Ich schimpf mich dann "He He.. Shiva, das hast du doch gar nicht nötig Dich jetzt aufzuregen.."

Es ist so, dass ich ein etwas größeres Auto fahre und manche sich dazu berufen fühlen, sich mit mir "Rennen" zu liefern.. ich mache aber nicht mit "Püh.. habe ich nicht nötig - wenn ich mal richtig Gas geben würde, wäre ich eh weg - ich weiß es ja aber warum?"

In letzer Zeit versuchen es komischerweise immer Audis, fahren eng auf.. überholen usw. Ich mache mir da keinen Kopf.. lass se fahren.. Gestern wieder.. Als ich dann in mein Dorf komme, kommt mir ein Audi-Fahrer entgegen und fuchtelt wild.. ich denke: "Hä.. kenne ich den?".. Jedenfall ich zu meinem Grundstück und hinter mir prescht DER Audi hinterher - ein super netter Freund, den ich lange nicht gesehen habe, stellt mir seine Freundin vor - und wenn alles klappt, wird er wie geplant mein Geschäftspartner werden.. jipiiii (kicher - ich liebe Audi - Fahrer)

Liebe Grüße Eure Shiva
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Re: "Ich habe das verursacht"/"Das hat nichts mit mir zu tun"?

Beitragvon Sunflower » 24. Jun 2010, 21:50

Hm also auch beim Autofahren komm ich mir oft auf die Sput grins :kgrhl: :kgrhl: ,wenn da plötzlich besonders viele Blödmänner Idioten oder Schleichnasen fahren ,dann denke ups wie fährst du denn heute ??
Denn ich weiss die Leute fahren so wie immer nur ich richte meine Aufmerksamkeit auf "merkwürdiges" Fahrverhalten .Nachdem ich drauf gucke wie ich fahre fahren die Anderen wieder alle völlig normal .
Also hat es für mich etwas mit mir zu tun :) meine Aufmerksamkeit...
Deshalb keine Diskrepanz ?
Ich weiss es nicht Thriver :) übrigends Fußball und Sommerabend :genau:
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Guten Morgen,
hier spricht das Universum.Ich werde mich heute um all deine Probleme und Wünsche kümmern.
Dazu werde ich deine Hilfe nicht brauchen.
Also genieße den Tag
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Re: "Ich habe das verursacht"/"Das hat nichts mit mir zu tun"?

Beitragvon Kia » 25. Jun 2010, 07:40

Lieber Thriver,

Thriver hat geschrieben:Beide ermöglichen, sich aus der Opferrolle zu erheben und seinen Fokus neu auszurichten.
Und das einmal durch das Ausweiten des eigenen Machtbereiches und einmal durch das Verändern eines beschränkten, kleinlichen Horizonts hin zu einer umfassenden, weiten und liebevollen Wahrnehmung.


Sehe ich auch so, lieber Thriver,

also heute um 20.30 schaue ich Fussball. Ich habe jetzt diese Woche trainiert in verschiedenen Restaurants zu schauen und immer meinen Fokus zu halten, egal, was die anderen fühlen und schwingen.
Absolut grossartige Übung. Die Freude der Menschen ist so riesig, meistens gehen sie singend und lachend auf die Strasse. Einmal - an einer Strassenkreuzung mit ganz vielen singenden Leuten, keine Busse mehr, die Autos kamen nicht mehr durch, die Leute tanzten wie wild und spontane Imbissbuden auf Rändern kamen hinzu ein richtiges Fest mitten auf der Kreuzung. Die Polizei versuchte Ordnung zu schaffen. Aber die Party-Fest-Ordnung setzte sich durch.
Die ablsolut süssen Polizisten verzichteten auf ihre Schwingung von "Ordnung schaffen" hier und leiteten die Autos und Busse sachgemäss um, für Freien Fahrtfluss und dann, oh Wunder, feierten sie noch ein bisschen mit. Sie assen Würstchen...mit uns.

Es macht mich sehr glücklich, wenn die Dinge so in ihre natürliche Ordnung fallen und es allen gut geht. Viele Autofahrer änderten auch ihre Pläne und feierten mit. So entstanden noch spontane Parkplätze....

Ach, hier in der Stadt ist im Moment laufend ein Fest. Morgen schon wieder. Musik und Tanz und Internationales Essen auf allen Plätzen der autofreien Innenstadt. Ich liebe meine Stadt. Es sind so unglaublich gütige, freundliche Menschen. Und alle tragen immer so viel Gutes, Freundliches, Musikalisches, Kulinarisches bei. Es ist eine derartige Vielfalt, für wirklich jeden ist was dabei.
Viel Spass beim Fussball schauen. Ich bin immer auf der Seite derjenigen, die sehr gut und humorvoll spielen. Nicht so verbissen, locker bleiben. Nicht dass ich das überhaupt beurteilen könnte :kgrhl: - einfach nach meiner inneren Fühlung, was fair und gut ist. Einmal bei einem Spiel Chile gegen Schweiz, schlug ein Chilene einen Schweizer ganz fest, der fiel um (wahrscheinlich hatte der Schweizer ihn unauffällig vorher gebissen oder auch geschlagen, in seiner Schwingung m u s s es ja gewesen sein :stimmt: ) jedenfalls ich stand empört auf stuhlkrachend und wies den Chilenen lautstark zurecht, er solle sofort stoppen, und merkte augenblicklich: ich habe alle Neutralität verloren, setzte mich beschämt hin und mein Nebenmann schlug mir beruhigend auf die Schultern: kann jedem mal passieren, grinste er :teuflischgut:
Also ein guter Grund heute abend nochmals zu üben !!!

Freudesschwingung unabhängig davon, wer gewinnt. Mit Salzbrezelchen essen :ros:

Herzlich
Kia
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Re: "Ich habe das verursacht"/"Das hat nichts mit mir zu tun"?

Beitragvon Thriver » 26. Jun 2010, 09:21

Liebe Kia,

ich finde das herrlich, dass Du bei der WM einfach mitfeierst und Dich über die gute Stimmung freust. Und auch dass Du Deinen Fokus halten kannst. :gvibes:


Bei mir heisst WM-Spiel immer 90 Minuten "Step 1 - Arbeit". :teuflischgut:

Schöne Emotionen und dann danach wieder in Alignment zu kommen.


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