Ich gebe auf

Die Lehren Abrahams gechannelt von Esther Hicks

Ich gebe auf

Beitragvon Thriver » 13. Mai 2011, 08:13

Hallo Ihr Lieben!


Es gibt da ein wunderbares Video auf youtube: "Abraham: I'M IN THE VORTEX - Esther & Jerry Hicks"
[youtube]http://www.youtube.com/user/AbrahamHicks?blend=1&ob=5#p/u/16/BaRDlBWfANI[/youtube]

Es geht darin (insbesondere ab ca. 5:05) um das Aufgeben des Kampfes von außerhalb des Vortexes. Endlich die Kontrolle des offensichtlich Unkontrollierbaren aufzugeben, loszulassen und sich in den Vortex zu entspannen.


Für mich ist dieses Thema gerade aktuell (mal wieder), nachdem ich es nicht zuletzt mit Hilfe der Abe-Meditations-CD und des Abe-Forums - ganz besonderen Dank an Euch liebe Loa, lieber Kai-Ra-San und liebe Kia :ros: - nach vielen Jahren geschafft habe, meinen Frieden mit meiner Vergangenheit und dadurch mit meiner Gegenwart zu schließen. :gvibes:

Und wie es (bei mir) immer so ist, tauchte, während ich so auf Wolke sieben schwebte, nach ein paar Tagen das nächste große Thema auf - mal wieder das liebe Geld/Abundance.

Ich dachte mir so: Na schön, jetzt hast du es bei dem einen großen Thema geschafft - machs einfach genau so noch einmal. Denn die Gemeinsamkeiten sind groß: Beide Themen sind recht alt, recht intensiv und können mir ohne weiteres mein Leben vermiesen. Allerdings hat das bis jetzt noch nicht funktioniert.

Ich denke der entscheidende Unterschied liegt darin, dass zwar die Auswirkungen der Vergangenheit bis in die Gegenwart reichen, jedoch bezogen sich meine negativen Gefühle tatsächlich auf die Erlebnisse in der Vergangenheit. Die Abundance-Geschichte dagegen sehr präsent in der Gegenwart.


Ich will so sehr endlich diesen kleinlichen, erfolglosen Abundance-Kampf aufgeben und das was in meinem Vortex für mich bereitsteht erlauben - nur wie?


Daher meine Frage an die Aufgebe-Veteranen: Wie habt Ihr das konkret gemacht?



Lieben Gruß
Thriver
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Re: Ich gebe auf

Beitragvon bliss » 13. Mai 2011, 08:34

Hallo lieber Thriver,

ich bin zwar kein Aufgebe-Veteran - aber ich möchte mich ganz herzlich bei Dir bedanken, dass Du diesen Thread für mich eröffnet hast. :lol: :bussi:

Es ist exakt mein Thema, wie mir heute früh klar geworden ist... dieses eben nicht Abstandhaltenkönnen beim Thema Geld, weil ich ja tagtäglich damit konfrontiert bin. Wenn ich nun alles, was ich von Abraham bisher gelernt habe, zusammenfasse, komme ich zu dem Schluss, dass ich mir allein dadurch helfen kann, dass ich mantramäßig "ich bin reich" vor mich herbete. Ich weiß ja, dass mein Reichtum bereits IST - nur noch nicht manifestiert... aus bekannten Gründen. :rleye: Ich weiß aber andererseits auch, dass ein Glaube "nur" ein immer wieder gedachter Gedanke ist. Deshalb kümmere ich mich momentan einen feuchten Kehricht darum, ob ich dieses "ich bin reich" überhaupt glauben kann - denn ich weiß ja, ich werde es glauben, wenn ich es nur oft genug gedacht habe... ist irgendwie wie Vokabeln lernen. :kgrhl:

Jedenfalls kann ich sagen, dass ich nach wenigen Minuten Praxis heute morgen bereits sehr vergnügt an meine finanzielle Situation denken kann... ich fange an, mir mein ewiges Gejammere nicht mehr zu glauben. :shock: :gvibes:

Und im übrigen fängt gerade meine rechte Hand an, wie blöde zu jucken. Meine Mutter selig sagte früher immer: Wenn die linke Hand juckt, bekommt man Geld - wenn die rechte juckt, wird man welches ausgeben. Nun, um es ausgeben zu können, muss ich es ja vorher bekommen... also her damit! (Jaaaja, ich weiß doch, dass das nur ein dummer Aberglaube ist - aber wenn er wirkt? :lol: )

Ich bin sehr, sehr, sehr gespannt, welche Wege "das Uni" für meine materielle Fülle benutzen wird.

Ach, zur Aufgebe-Frage fällt mir gerade noch ein... Du kannst ja nicht aktiv aufgeben oder loslassen... das wäre ja wie "Festhalten wegmanifestieren wollen"... Geht nicht. Vielleicht hilft Dir meine Methode.

Lieben Gruß
Bliss
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Re: Ich gebe auf

Beitragvon lawofattraction » 13. Mai 2011, 08:49



Lieber Thriver,

ich freue mich mit Dir, dass eine der Altlasten nun verschwunden ist. Um es mit Abraham zu sagen: "You never get it done" - schon taucht das nächste Thema auf. Das ist eigentlich ganz normal, da Ausdehnung nach abgeschlossenen Kapiteln immer weiter strebt. Nur bist Du jetzt ja bereits viel geübter und kannst weitgehend auf Deine Erfahrungen und Erfolge mit dem einen grossen Thema zurückgreifen. Von der "Technik" her sind Themen ja auch austauschbar.

Thriver hat geschrieben:Wie habt Ihr das konkret gemacht?


Was eignet sich besser zum Thema Abundance als das Wertschätzen? Ich schaue mich jeden Tag um und sehe Fülle und Überfluss, wohin ich schaue. Angefangen bei der Luft, die ich atme über die Natur, die gerade jetzt im Frühling mit Milliarden neuen Blättern wohl das Paradebeispiel ist für Fülle als auch in meinem eigenen Umfeld wie meinem Haus, in dem ich Schätzenswertes im Überfluss finde.

Oder, falls Du etwas ratio-betonter bist, schau das Internet an mit seinen ebenfalls Milliarden Informationen, die so gut wie frei Haus zu Dir kommen in einer Fülle, die Du gar nicht ausnutzen kannst. So gibt es endlose Themen von Überfluss und Reichtum die angeschaut werden können und Dich in den Flow und das Gefühl der Fülle bringen. Ich bin in ständigem Wertschätzmodus, das gehört schon einfach zu meinem Leben und hat es auf ungeahnte Weise bereichert - ganz konkret 8-) und ebenfalls durch die dadurch immer weiter ausgedehnte Vortex-Zeit. :gvibes:

Einen Punkt will ich noch aufgreifen, der manchem helfen kann, der auch vergeblich auf Fülle wartet. Es fiel mir vor ein paar Tagen auf, als ich mich mit jemandem unterhielt darüber, dass Microsoft Skype für 8 ? Milliarden Dollar gekauft hat. Die ganzen Verbindungen der einzelnen Gesellschaften interessieren mich nicht, ob Ebay oder wer dabei den grossen Gewinn macht, der Tenor der Unterhaltung ging aber eindeutig dahin, dass es "ungerecht" sei, dass einige wenig sich den grossen Kuchen aufteilen.

Ein solches Denken wird immer in eine eigene finanzielle Sackgasse führen. Wer darauf schaut, wie jemand anders seine Fülle erschafft und diese Art und Weise kritisiert, wird selbst keine Fülle erleben. Und dabei ist es egal, ob es der neue Porsche des Nachbarn ist oder Ebay oder Versicherungsgesellschaften oder Banken oder Pharmakonzerne - alles sehr beliebte Objekte, deren finanzielle "Machenschaften" gerne kritisiert werden.

Für diesen Aspekt hat mich vor Jahren etwas sensibilisiert, was Jerry in einem Abraham-Buch als Vorwort schreibt. Er hatte als junger Mann grosse Ambitionen, ein erfolgreicher Geschäftsmann zu werden, war aber nicht sehr erfolgreich. Bis ihm eines Tages ein Freund sagte "Jerry, Du wirst nie den Erfolg haben, den Du anstrebst". Und auf die Frage "warum?" antwortete er "weil Du erfolgreiche Geschäftsleute kritisierst". Jerry antwortete "klar, weil sie lügen, betrügen und stehlen". Und der Freund antwortete "Du kannst ihr Lügen, Stehlen und Betrügen kritisieren, Du aber kritisierst den Erfolg, den sie dadurch haben und das Geld, das sie damit verdienen. Du kannst Erfolg nicht kritisieren und dann erwarten, selbst Erfolg zu haben und reich zu werden." Jerry hat das wohl beherzigt. :gvibes:

Ich wünsche Dir ganz viel Erfolg beim Next Step. :five:
Loa



*Resistance means feeling Singular instead of Plural* Abraham


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Re: Ich gebe auf

Beitragvon Flower1973 » 13. Mai 2011, 10:14

Liebe LoA,

Genauso ist es! Du sprichst mir schon wieder aus der Seele! :gvibes:

Ich freue mich mit jedem Menschen über seine Erfolge vom ganzen Herzen und aufrichtig. Nicht nur, weil der Mensch dies oder das hat, was wunderschön ist, sondern weil es mir zeigt was alles möglich ist. Ich freue mich unermesslich über jeden Wohlstand und jeden Luxus, über andere Pärchen die sich lieben, über Menschen die im Lotto gewinnen, über euch und mit eich, wenn ihr in euren Vortex sein und wunderbare Dinge manifestiert. Ich freue mich mit jedem Menschen der glücklich ist und diese aufrichtige Freude zeigt mir täglich, dass alles möglich ist!!!!

Es ist möglich gesund zu sein, obwohl man eine scheinbar unheilbare Krankheit hatte, es ist möglich schlank zu sein, obwohl man dick war, es ist möglich Reich zu sein, obwohl man in Mangel geborgen wurde, es ist möglich Allergien zu verlieren, einfach alles ist möglich und wenn wir uns das ansehen, und verinnerlichen und sich darüber fruen und mit all dem glücklich sind, dann kann gar nichts mehr unerwünscht kommen, dann zeiht ihr genau das an, was ihr liebt d was euch glücklich macht, dann befindet ihr euch im Vortex und könnt mit euren Gedanken Welten erschaffen :loveshower: . Eure Welten!

Viel Erfolg uns allen beim Erschaffen!!
:uns:

Lg Petra
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Re: Ich gebe auf

Beitragvon katgirl » 13. Mai 2011, 10:47

Ich danke Euch für das Thema :danke:

Wenn es mit meinen Gedanken mal wieder abwärts geht :verdammt: , versuche ich mit Affirmationen dagegen zu steuern; indem Moment ist mir das Thema dann egal, Hauptsache ich habe einen Stop.
Fokus abziehen klappt manchmal und Wertschätzen geht immer, besonders bei schönen Autos :loveshower: und Blumen, die ich sehe.
Die "Ich weiß jetzt, was ich nicht will, aber was will ich"-Frage bringt mir auch Klarheit. Damit schaffe ich es auch meine Gedanken in die andere Richtung zu bringen.
Mein Problem ist das "Beobachten". :verdammt: Ich muß mir aktiv sagen/denken, daß ist jetzt nicht Deins; Zulassen; oder daß mir das jetzt egal ist.
LG
:herzen: :gvibes:
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Re: Ich gebe auf

Beitragvon Feather » 13. Mai 2011, 14:11

Lieber Thriver,

ich schließe mich den Danksagungen für das Thema an :danke: , mir ist dadurch aufgefallen, dass ich das Loslassen mal wieder durch Kontrollwahn ersetzt hatte :mrgreen: .
Ein Aufgebe-Veteran bin ich leider auch nicht (schön wär's aber :pfeif: ), aber wenn ich merke, dass ich mich zu sehr an meinen "Paddeln" festkralle und nichts mehr geht, gebe ich den ganzen "Kram" am liebsten an meinen Universellen Manager ab. Die Erleichterung, mich um nichts mehr kümmern zu müssen, finde ich enorm - und gleichzeitig habe ich die Gewissheit und das Gefühl, dass sich ja trotzdem gekümmert wird. 8-)

Ansonsten finde ich es auch ganz hilfreich, mir einen ruhigen Fluss mit sanfter Strömung vorzustellen, auf dem ich mit meinem kleinen Boot einfach vor mich hintreibe. Anfangs hatte ich ein Ruderboot mit Paddeln, die ich dann ins Wasser geworfen habe. Inzwischen mag ich es luxuriöser :clown: und visualisiere eine kleine schicke Motoryacht, ich liege im Liegestuhl, es ist angenehm warm, leichter Fahrtwind säuselt mir um die Nase, ich lasse mich treiben ... alles eeeeaaaasy ... Den Motor und die Notfallpaddel benutze ich allerdings nie, es ist ja viiiiel angenehmer, einfach im Liegestuhl alles an mir vorbeiziehen zu lassen :gvibes: ...

Liebe Grüße
Feather
Ich muss nichts tun. Es reicht aus, dass ich BIN.
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Re: Ich gebe auf

Beitragvon Kia » 13. Mai 2011, 19:32

Lieber Thriver,

mir fällt so viel ein zu dem Thema, dass ich gar nicht weiss, wo anfangen. :oops: :P

Zuerst das wichtigste: Ich habe um Loslassen zu üben viel geatmet, Energiearbeit mit dem Körper gemacht, Yoga, Kampfsport, und noch ein paar asiatische Künste, alles, um zu fühlen, wie die Energie fliesst durch Körper und Geist. Mir ging es immer um diesen inneren Fluss. Viel innerer Fluss machte mich schon immer sehr glücklich und reich.

Mal hatte ich sehr viel Geld, mal weniger, mal ganz wenig und das hing immer mit diesem inneren Fliessen zusammen.
War es stark, war der Geldfluss gut, war es nicht so stark nahm der Geldfluss ab. Es hing aber auch zusammen mit dem Gefühl von Liebe innerlich, wenn ich innen an Liebe ein riesiges Konto hatte, floss das nach aussen als irgendwas, manchmal die unterschiedlichsten Formen...

Dann habe ich mir überlegt: Was ist für mich Fülle? Und musste erkennen, dass das nicht mit den gesellschaftlichen Begriffen von Fülle übereinstimmte. Wie viel ist genug? Wie viel ist für mich genug? Wann kann ich fühlen und anderen sagen: Ich lebe in der Fülle. Ich bin wohl-habend. Ich habe also viel Wohl sein. Wann kann ich das sagen?

Z.B. habe ich öfter fachfremd ausserhalb meiner Berufe gearbeitet z.B. mal ein Jahr in einer Bio-Gärtnerei und obwohl ich weit unter dem Existenzminimum verdiente, kam ich mit dem Geld gut aus und fühlte mich reich wie nie. Richtig super-reich an frischer Luft, an Bewegung, an Körperwärme, an Liebe zu der Erde und den Pflanzen und den Tieren, denen ich begegnete. Ich spürte, ich kann loslassen durch atmen und bewegen und geniessen der Schönheit, die einfach da ist, vor meiner Nase.

Ich konnte durch die Bewegung im Freien viel blockierte verzerrte Energie loslassen. Und heute lasse ich die Projekte zu mir fliessen, die ich liebe. Ich habe immer mit diesen Sachen, die ich machte, eine heisse Liebesgeschichte am laufen. Sonst kann ich das nicht. Sonst mache ich lieber mal nichts. Und lebe ganz einfach und geniesse dann das. Das war bei mir schon immer so. Für mich war schon immer Zeit in Hülle und Fülle das aller Wichtigste. Zeit zum Sein.

Und in Zeiten, in denen ich gar nicht arbeitete, kam das Geld auch irgendwie zu mir. Durch andere Menschen, denen es Spass machte, den Überfluss zu teilen. Oder die mir was vererbten oder schenkten. Oder ich arbeitete für Essen und Wohnen in irgend einem Retreatzentrum und brauchte kein zusätzliches Geld. Weil der Ort so genial war.


Jetzt fällt mir noch was ein, was sich bei mir geändert hat, bin aber noch ungeübt: also, ich denke, solange ich die Rechte/Realitäten der anderen Menschen nicht tangiere, kann ich ja Geld manifestieren wie ich will: durch Gedanken, durch Worte, durch Taten, durch Arbeit, durch Nicht-Arbeit, durch Zuwendungen anderer Menschen, durch irgendwelche so genannte Wunder, durch Logik, durch Nicht-Logik. Es ist egal. Ich habe die Entscheidung getroffen, dass ich alles darf. Oh das war schwierig diese Entscheidung. Ich dachte früher, ich muss seriöse Arbeit machen, und je spassiger, um so weniger Geld gibt es. Heute ist es umgekehrt.

Ganz früher, direkt nach der Uni standen mal kurze Zeit auf meiner To-do Liste so Sachen wie Bäume ausreissen, vor Begeisterung beim die Welt retten :oops: :oops: :oops: Konten checken, loslegen, noch mehr machen.

Heute ist es mir das Wichtigste in jeder Situation das Vertrauen bewahren zu können. Einfach vertrauensvoll den Dingen entgegen sehen können, die auf mich zukommen. Nichts ist wichtiger als das.

Wichtig ist mir auch noch eines: dass meine Arbeit oder Nicht-Arbeit mir und den anderen um mich Freude macht, dann fühle ich mich reich.

Was mir auch noch hilft ist, wenn ich Stress habe, weiss ich heute definitiv, dass das nur eine mentale Illusion ist, also innerer Widerstand, es ist nicht fix und fest, sondern kann sich einen Moment später wieder verändern. Ich atme viel und bewege mich viel in der Natur. Dieses Jahr werde ich noch bei einem Bergbauern arbeiten, Ziegen hüten und Esel betreuen und Gartenarbeit, statt der Sommerferien. Da fühle ich mich als der reichste Mensch auf dem Planeten, weil ich mit diesen lieben Tieren sein kann, und Tag und Nacht unter freiem Himmel leben. Absolut ekstatisch, ich weiss das jetzt schon, da schon ausprobiert...

Vielleicht ist was dabei für Dich? Was ist für Dich Fülle? Lebe das und lass das andere weg, Schritt für Schritt. Wenn ich wüsste, mir bleibt nur noch ganz wenig Zeit, dann würde ich genau das tun, was ich jetzt auch tue, das ist für mich ein gutes Zeichen. Was würdest Du tun, wenn Du nur noch wenig Zeit hättest? Was würdest Du tun, wenn Geld keinerlei Rolle spielte? Also innerlich Dich vielleicht fragen?

Lieben Gruss

Kia
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Re: Ich gebe auf

Beitragvon Kia » 13. Mai 2011, 19:57

Während ich Dir schrieb, ist mir grade etwas ganz Wichtiges klar geworden, auch in Erinnerung an meine Lektüre von heute morgen:

"Und das ist unsere stärkste Botschaft an euch: Das Leben soll für euch gut laufen. Ihr lebt, ob ihr es wisst oder nicht, als Empfänger eines Hurrikans der Gnade, der euch zu allen Zeiten zufließt, als Reaktion auf all das, worum ihr gebeten habt. Nicht ein Einziger von euch wurde als jemand aussortiert, der diese Gnade nicht empfangen darf. Ihr alle befindet euch im vollen Fluss dieses Hurrikans des Wohlbefindens. Und wenn ihr das versteht und euch mit einer Haltung der Bereitschaft hinzustellen beginnt, die Gunst dieses Wohlbefindens und dieses Wertes zu empfangen, die euch zu allen Zeiten zufließt, wenn ihr auch nur einen Hauch davon mitbekommt ... und am besten bekommt ihr einen Hauch davon mit, indem ihr einfach an Ort und Stelle bleibt und euch nach Kräften bemüht, unter den positiven Aspekten, die euch umgeben, die besten zu finden. Haltet nach Dingen Ausschau, die ihr wertschätzen könnt, selbst wenn es nicht viele sind. Haltet nach Dingen Ausschau, mit denen ihr euch wohl fühlt, selbst wenn es mehr Dinge gibt, mit denen ihr euch schlecht fühlt. Richtet eure Aufmerksamkeit nach Kräften auf die besten Dinge, die sich in eurer Erfahrung abspielen, entschlossen, euch auf die am besten sich anfühlende Schwingung einzustimmen, die ihr gerade erreichen könnt."


Dieser Hurrikane von Liebe, das bist DU. Und wenn Du die Liebe, die Du wirklich BIST auch fühlst und fliessen lässt, oh Mann das ist so stark, dieses Fliessen, wie ein rasender Wasserfall. Und wenn Du das umsetzt als irgendetwas, das Du mit anderen teilst als Deine höchst persönliche Liebesgeschichte, ja, dann muss dieses Fliessen alles zu Dir schwemmen, es geht gar nicht anders. Genau so ist es ja dem Mann gegangen der den italienischen Kaffee als "Starbucks" vermarktet hat; der musste super reich werden, es ging gar nicht anders. Er liebte über alles guten italienischen Kaffee. Fällt mir nur grad ein, weil der liebe Mann heute zum 10 jährigen Jubiläum seiner Schweizer Niederlassungen in Zürich war...

Ich weiss, dass es so ist. Das Universum ist Liebe. Du bist Liebe. Ihr seid Co-Creators. Und meine Güte, wenn das ins Rollen kommt, überflutet das Dein Leben so oder so. Deshalb ist Abundance, Fülle, immer die manifestierte Liebe, die Du ins Fliessen bringst in DIR. Den Widerstand knallts dann von allein in die Büsche... :clown:

Liebste Grüsse

Kia
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Re: Ich gebe auf

Beitragvon Stadtfrau » 14. Mai 2011, 00:13

Hallo,
wollte nur kurz mitteilen:
dieser Thread hat mich ja heute echt den ganzen Tag beschäftigt. Gedanklich.
(trotz viel Arbeit heute usw.)
Ich bin euch echt dankbar, dass ihr diese Antworten gepostet habt.
Jetzt habe ich in Gedanken viele viele viele "aha DARUM`S"!
Und dass es FÜR UNS selber gut ist, sich dem Leben zu beugen, bzw.
auf unsere Quelle zu hören und sich sozusagen an die Spielregeln des Lebens zu halten.
DANKE Herzlich!!!
(dies ist echt unbezahlbar u. wertvoll)
:danke:
lg Stadtfrau
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Re: Ich gebe auf

Beitragvon Thriver » 14. Mai 2011, 10:44

Hallo Ihr Lieben,

ich freue mich, dass dieses Thema auf so viel Resonanz stößt. :stimmt:


Momentan habe ich so das Gefühl, dass diesmal der Schlüssel für mich in "deconstructing thoughts" liegt. Als ich das erste mal davon gehört habe, wusste ich dass das für mich eine große Bedeutung haben wird. Mir fiel auch sofort die Verwandschaft zum "Focus wheel" auf (mit dem ich noch nie so richtig was anfangen konnte).

Mir erscheint deconstructing thoughts (dt) viel freier und harmonischer und dadurch relaxter als ihre Vorgängertechnik das Focus wheel. Ohne den "Druck" von ganz unten in der EGS gleich in den Vortex zu kommen.

Ich bin gerade noch dabei mir einen Leitfaden fürs dt zuasammenzustellen. Bis jetzt orientiere ich mich vor allem diesen youtube-Video:

"Abraham - Gentle rampage toward the vortex"

Mir gefällt hier besonders wie Abraham erstmal den Druck und damit Widerstand (für die Dame) rausnehmen.




Wertschätzen mache ich mir - wie Du mir liebe Loa früher schon einmal empfohlen hattest - immer mehr zur Gewohnheit. Ich hatte das in der Vergangenheit eigentlich so gut wie nie gemacht und hatte natürlich die besten Gründe dafür :lol:

Deshalb hatte ich auch erstmal mit leichteren Sachen angefangen und die mir begegnenden Porsche als schöne Autos gewertschätzt - zuerst mal allein für sich und ohne Fahrer 8-).
Und jetzt gelingt es mir immer häufiger, auch den Fahrer für seinen Autogeschmack zu wertschätzen... :loveshower:


Und diese Differenzierung zwischen Erfolg einerseits und etwaigen fragwürdigen Geschäftspraktiken andererseits, die Du angesprochen hast (steht glaub ich in "The Vortex"), hat mir damals auch wirklich die Augen geöffnet.




Liebe Kia, ich fühle richtig wie Du Los- und Fließenlassen lebst - und das finde ich einfach wunderschön!

Kia hat geschrieben:Was würdest Du tun, wenn Du nur noch wenig Zeit hättest? Was würdest Du tun, wenn Geld keinerlei Rolle spielte? Kia


Ja diese Fragen habe ich mir schon oft gestellt - bis jetzt aber noch keine Antwort gefunden. Eine lange Zeit dachte ich, ich hätte die Antwort darauf gefunden. Doch dann hatte ich auch damals einen Kampf aufgeben (den ich noch sehr viel verzweifelter geführt habe als den letzten - und dementsprechend ging es mir auch) und mit der Beendigung dieses Kampfes löste sich auch mein Wunsch und damit die Antwort auf diese Fragen in Luft auf.

Heute weiss ich, dass es der Kampf um mein Wert-sein war und alles verzweifelt darauf abzielte dieses zu beweisen.

Seitdem blieb diese Frage für mich unbeantwortet bzw. noch habe ich wohl keinen Zugang zur Antwort. :tja:



Ich möchte mich bei Euch allen herzlich für Eure Beiträge bedanken und freue mich auf weiterhin rege Beteiligung.


Ganz lieben Gruß
Thriver
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Re: Ich gebe auf

Beitragvon Kia » 14. Mai 2011, 13:53

Lieber Thriver,

ich schätze es sehr, dass Du uns immer so intensiv an Deinen inneren Studien teilnehmen lässt. Es ist ein kostbares Geschenk, das empfinde ich immer wieder so, dass wir hier im Forum diese bewegte Göttliche Seele offenbaren, ohne Angst und Scham und ehrlich kommunizieren miteinander.
Das ist für mich wertvoller als alles, das in der Welt zu haben, zu sein und zu tun ist. Da wir das ja machen und geschehen lassen für die Ewigkeit. Und es ist für uns und die anderen Menschen unermesslich nützlich unsere Inspirationen zu teilen. :uns:

Immer, wenn Du wieder einen Schritt gemacht hast, stand auch der nächste für mich wieder bevor oder umgekehrt, ich hatte ihn grad hinter mir.
Es ist wundervoll zu sehen: es tut sich wieder was!
Die inneren Seelenbilder bekommen Füsse zum Laufen und Hände zum Formen. Das macht mich glücklich, Energie in Fluss zu bringen, ins Laufen zu bringen, bis sie wieder eine schöne frische Form hat.

Bei mir war das auch so wie Du hier beschreibst
Thriver hat geschrieben:Ja diese Fragen habe ich mir schon oft gestellt - bis jetzt aber noch keine Antwort gefunden. Eine lange Zeit dachte ich, ich hätte die Antwort darauf gefunden. Doch dann hatte ich auch damals einen Kampf aufgeben (den ich noch sehr viel verzweifelter geführt habe als den letzten - und dementsprechend ging es mir auch) und mit der Beendigung dieses Kampfes löste sich auch mein Wunsch und damit die Antwort auf diese Fragen in Luft auf.


Ich finde das in der Zwischenzeit nicht nur akzeptabel, sondern auch schön, dass Aufgaben da sind, um die Seele zu nähren, und ist das nicht mehr so, dann kommt was Neues, und dann das nächste und dann wieder was Neues.

Und ja, ich hatte das gleiche Gefühl wie Du: De-constructing Thoughts tut mir so gut. Immer wenn ich quer und schräg denke, sitze ich still, atme, bringe die Gedanken zur Ruhe und fühle in mich, was eigentlich los ist in dem Moment. Es ist so wichtig, Blockierungen beim Atmen immer wieder gleich loszulassen, damit dieser chronische Muskelpanzer-Schutz, der ja das Gegenteil von dem erreicht, was wir denken, nämlich statt zu schützen, beschert er nur diese festgefahrenen Denk- und Fühlmuster, und verhindert die Source-Energy ungestört zu fliessen. Und deshalb ist es das Wichtigste frei zu atmen und der Energie zu erlauben, mich zu füllen und zu inspirieren. Und ich merke immer wieder, wenn ich ganz entspannt bin, kommen Eingebungen leicht und fliessend und wenn ich angespannt bin oder ängstlich, besorgt - kann ich grad aufhören mit allem und erst mal wieder atmen und sein lassen.

Ich bin überzeugt, dass diese Viertel Stunde Atmen / Meditieren viel mehr Gutes bewirkt im Laufe der Monate, als wir uns jetzt in unseren kühnsten Träumen vorstellen können.
Bei mir ist es allerdings so, dass ich oft eine Stunde brauche, weil ich manchmal viel zu angestrengt nachgedacht habe und die Source Energy keinen Milimeter Freiraum finden konnte, weil alles zugekleistert wurde (von mir) mit meinen mentalen Konzepten und Vorstellungen, die sooooooo kompliziert sind. Und wenn ich diese loslasse, kommt mir sofort eine wundervolle Idee in den Sinn, auf die ich trotz tiefgründigen Nachbrütens niemals gekommen wäre.
:danke:

Jetzt schaue ich noch das Video, das Du oben erwähnst.

Schönes Wochenende

Kia
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Re: Ich gebe auf

Beitragvon Kia » 14. Mai 2011, 15:08

Lieber Thriver,

hast Du das hier schon gehört ? Wahrscheinlich ja.




Grüsslis
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Re: Ich gebe auf

Beitragvon laugh » 14. Mai 2011, 21:36

Vielen vielen Dank, Kia.
Deine Antworten werde ich sicher noch öfter durchlesen. Sie motivieren mich unheimlich, bald in eine Richtung zu gehen, nach der ich mich schon seit Längerem sehne. Mittlerweile sind die Rückenschmerzen echt arg, Und der ständige gestresste Ausdruck, mit dem mir mein Spiegelbild entgegenkuckt, ruft nach einer Kehrtwende.
In der Theorie weiss ich so Manches, in der Praxis null.
Wenn Du erlaubst, werde ich Dir, wenn es soweit ist, vielleicht per pn ein paar Fragen stellen...?

Allen anderen viel Spass und Freude beim Loslassen :clown:

laugh
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Re: Ich gebe auf

Beitragvon Kia » 15. Mai 2011, 06:12

Gerne, liebe Laugh,

lass zwischenzeitig aber schon mal Deine Paddelchen los :ros:
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Re: Ich gebe auf

Beitragvon laugh » 15. Mai 2011, 10:03

Hallo Kia

Das "geistige " Loslassen praktiziere ich seit einer Weile, mit tollen Erfolgen. Besonders die Beziehung hat es unheimlich aufgemöbelt :gvibes:

Aber alles in mir ruft auch nach - hm - körperlichen Übungen..nein, auch falsch...nach einer Verbindung von beidem.
Atmen lasse ich immer mal wieder gerne einfach sein, der Kopf steckt manchmal irgendwo unterm Bauchnabel, usw... :lol:
Was natürlich heisst, dass auch das geistige Loslassen nicht so ganz weit gediehen ist. (Für mich sind Geist und Körper mehr oder weniger ein und dieselbe Sache...wobei der Geist, weil er halt reflektiert, schon irgendwie Vorrang hat...)
Ich sitze noch an meiner Philosophie-Abschlussarbeit, und wenn die fertig ist, möchte ich beginnen zu meditieren, Atemübungen zu machen usw...
Das Fliessen ins Strömen zu bringen :clown:

Einen wunderschönen Sonntag euch allen!

laugh
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Re: Ich gebe auf

Beitragvon Kia » 15. Mai 2011, 10:27

Liebste Philosophie-Energie-Bewegerin,

ich wünsche Dir gesegnete, freudige Erkenntnisse :loveshower:
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Re: Ich gebe auf

Beitragvon katgirl » 15. Mai 2011, 19:48

Ich hoffe, das paßt noch zum Thema. :102:
Nach meiner Negativmanifestation von letzter Woche (RA Brief) habe ich gedanklich nach einer Lösung gesucht.
Ich habe angefangen zu visualisieren, wie die Lösung aussehen könnte (ich rede mit meinem RA darüber).
Das war so nebenbei, nicht richtig aktiv.
Aber mein Gefühl meldete, dass etwas nicht stimmt. Ich fühlte mich nicht richtig wohl damit.
Heute nach meiner Meditation fiel mir schlagartig auf, daß ich dem Problem meine Aufmerksamkeit gewidmet habe. :verdammt:
Auf den ersten Blick (für mein Bewußtsein) war es ok und sah nach der Lösung aus; aber tiefer in meinem Unterbewußtsein war es genau das Gegenteil, obwohl ich mir wirklich mühe gegeben hatte.
Aber die Essenz meiner Visualisierung war das Problem.
Ich war auf dem falschen Dampfer ohne es zu merken :hä:
Jetzt visualisiere ich, daß mir jemand anderes erzählt, daß es erledigt ist.
Ich will jetzt nicht weiter auf Details eingehen.
Aber ich war 2 Tage lang voll der Meinung, dass ich mich auf die Lösung konzentriere, was auch so schien.
Aber die Essenz und mein Gefühl dabei war das Entscheidende.

Ich glaube genauso ist es mit dem Wertschätzen; Sachen kann ich gut wertschätzen.
Aber beim Wertschätzen; wo hört konstruktive Kritik mit Verbesserungsgedanken auf und wo fängt blockierende Kritik an ???
Ich glaube ich muss hier noch mehr auf mein Gefühl hören.
Wenn ich jemanden gut finde und mir denke was ich noch besser machen könnte ist das ok;
wenn ich aber das Gutfinden nur aufsetze und der Kritik die Abwertung zugrunde lege, baue ich die Blokade auf
LG
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Re: Ich gebe auf

Beitragvon lawofattraction » 16. Mai 2011, 06:46

katgirl hat geschrieben:Aber beim Wertschätzen; wo hört konstruktive Kritik mit Verbesserungsgedanken auf und wo fängt blockierende Kritik an ???


Hallo Katgirl,

wertschätzen im Sinne Abrahams ist das reine positive Anerkennen von etwas oder jemandem. Im Sinne von "wie wunderbar ist ...". Da gehört Kritik, auch wenn sie konstruktiv ist, gar nicht hin. Wertschätzen kommt immer aus einem absoluten Gefühl der Freude, dass etwas so ist, wie es ist.

Das Wertschätzen von Menschen, die man eigentlich lieber kritisieren möchte, ist gar nicht so einfach, da hier schon am Anfang Überwindung steht - und zwar dann, wenn die ungeliebten Eigenschaften sofort präsent sind, Gutes aber erst mühsam gesucht werden will. Ich halte davon auf einer solchen Ausgangsbasis nicht viel, da dann nur eine sehr gemischte Schwingung entsteht. Allenfalls könntest Du Dich auf die guten Eigenschaften oder Aspekte - "er ist aber sehr hilfsbereit" oder "sie hat wunderschöne Haut" - konzentrieren. Hilfreich ist das nur dann, wenn dabei auch nicht nur das kleinste negative Gefühl entsteht, ansonsten ist Sein-Lassen unbedingt besser.

Wertschätzen im Sinne von Abraham und so, wie ich das oben meinte, ist das bewusste Anerkennen dessen, was wir in unserem Leben vorfinden und woran wir uns erfreuen können. Die Ausgangsbasis ist positiv, dass heisst, es sollte keine Überwindung sein, diese Dinge oder Menschen positiv anzuerkennen, sondern das Wertschätzen kommt immer aus einer neutralen oder guten Stimmungsposition. Und nach dem Wertschätzen ist das positive Gefühl vielfach verstärkt und hält hoffentlich eine Weile an.

Ich finde Wertschätzen am schönsten, wenn es ganz spontan geschieht. Wertschätzen ist eine Aufmerksamkeitsschulung, die Dinge, die wir täglich hundertmal unbewusst anschauen und benutzen, bewusst zu erkennen und zu schätzen, dass sie uns bereichern. Wenn meine Aufmerksamkeit nun bewusst auf mein Laptop fällt, dann freue ich mich wirklich über all die Möglichkeiten, die mir dieses Gerät bieten kann. Und wenn ich die Augen hebe, sehe ich verschwenderische Fülle von Blüten und Blumen in meinem Garten. Das aufmerksame Aufnehmen führt dann unweigerlich zur Ausdehnung auf mehr und mehr Dinge, die als bereichernd erkannt werden.

Das Wertschätzen schult ganz stark das bewusste Schauen und das bewusste Sein und zieht die Aufmerksamkeit auf all die wunderbaren Dinge oder Menschen, die JETZT in meinem Leben vorhanden sind und mich bereichern und froh machen und führen so automatisch zu einem Freudegefühl und einem Gefühl der Fülle und des Reichtums.

Lieben Gruss
Loa



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Re: Ich gebe auf

Beitragvon katgirl » 16. Mai 2011, 07:42

Danke Loa,
jetzt ist es für mich klarer.
LG
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Re: Ich gebe auf

Beitragvon Thriver » 19. Mai 2011, 07:33

Vielen Dank für das Video, liebe Kia.

Von dem deconstructing thoughts (dt)-Thema kann ich momentan gar nicht genug bekommen.
Die Videos "Abraham - Gentle rampage toward the vortex" und "Abraham-Hicks: Deconstruct thoughts of what really, really matters 2011" auf youtube sind nahezu identisch. :gvibes:

Die für mich entscheidende Erkenntnis war, als Abraham mal sagten, dass (wirkungsvolle :gvibes: ) Affirmationen nicht Step 1, sondern Step 3 sind. Ich erschaffe meine Kreation nicht durch Affirmationen, sondern erlaube mit ihnen, dass sie zu mir kommen. Oder besser ich selbst werde dadurch zur Schwingungsübereinstimmung (vibrational match) bzw. übe diese Schwingung immer mehr.

Affrimationen = Erlauben. :gvibes:


Und Affirmationen sind (mein momentaner Wissensstand) sowas wie Teil 2 von dt.

Teil 1 beinhaltet verschiedene "Drücke" :lol: aus dem Thema herauszunehmen. Vor allem den Zeitdruck und dann natürlich den inneren Druck, der durch die eigenen Glaubenssätze verursacht wird. Und letztlich den scheinbaren "Druck von außen", der sich wiederum in den eigenen Glaubenssätzen widerspiegelt.

Schlussendlich gibt es nur den inneren, eigenen Druck, den ich mir selbst mache - aber das will auch erst einmal erkannt werden. :gvibes:


Teil 1 ist also die Abrissbirne für alte, überkommene Gedankengebäude und mit Teil 2 wird dann wieder schön aufgebaut.

lawofattraction hat geschrieben:
Beim "Zerlegen" der Gedanken, dem "deconstructing" nimmt man dem Thema auf einer schwingungsmässigen Ebene aus dem Gefühl herausdie Wichtigkeit und verhindert dadurch ein mögliches Manifestationspotential. Im Workshop ist das Vorgehen ja sehr gut beschrieben
...
Es ist im Prinzip eine Art Fokus-Veränderung, indem die Dinge gefühlt werden, die im Leben gut laufen, um dann aus diesem neuen Fühl-Fokus heraus andere Themen des Lebens ins Positive zu generalisieren.



Hab ich was vergessen oder falsch verstanden?


Ganz lieben Gruß
Thriver
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Re: Ich gebe auf

Beitragvon Stadtfrau » 19. Mai 2011, 19:52

nein, falsch verstanden vermutlich nicht.
Du musst nur den Druck aus deinen eigenen Affirmationen rausnehmen.
Affis mit Druck klappen sowieso nicht!

oder:

Einfach GLAUBEN

Dass es sooo ist, wie es ist.

Mensch: DU bist der Schöpfer deines Lebens.

Du packst das schon!
:lol:
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Re: Ich gebe auf

Beitragvon Maria » 20. Mai 2011, 07:49

Hallo Ihr Lieben,

ich verfolge die Diskussion nun schon eine Weile und möchte gerne darüber berichten wie es mir im Moment mit dem Thema geht.

Ich habe vor ein paar Wochen beschlossen „aufzugeben“ in dem Sinne, dass ich mich um bewusste Realitätssteuerung gar nicht mehr kümmere, sondern nur noch um meine Gefühle. Ob der Traummann und der Erfolg sich nun einstellt ode nicht ist mir gerade schnurz, habtsache ich habe diese kleinen wunderbaren Glückshormone im Blut.

Und ich bin voller Energie, ich komme abends nach hause und frage mich: „Wo ist der Baum den ich jetzt ausreisen kann?“

Ich nutze dabei einige NLP Technicken mit deren Hilfe man seine Gefühle erzeugen und an bestimmte Reize anknüpfen kann. So „programmiere“ ich mich im Moment darauf immer wenn ich die „Maus“am Computer nutze mich mit „Freude“ an zu füllen.

Manchmal erwische ich mich bei dem Gedanken: „Ach was soll ich die Zeit mit analytischem „Denken“ verschwenden, wenn ich mich in der Zeit freuen kann? – Und bisher war Gedanken aueinander nehmen (und kritisch beäugen) mein liebstes Hobby.

Es muss ja auch so funktionieren, sonst hätten Menschen, die geistig weniger agil kane Chance gezielt in den Vortex zu kommen.

Wen es interessiert, ich nutze Thomas Klühs CD „Das Isses“:

http://www.amazon.de/Das-isses-Audio-CD ... 816&sr=8-3

Darauf sind die Technicken so erklärt, dass man sie gleich mit machen kann. Natürlich sind diese Technicken auch in vielen NLP Büchern nach zu lesen.

Ich habe im Moment auch einen viel besseren Kontakt zu meinem Körper und meinen Gefühlen. Die Motivation ist ziemlich hoch die vermehrte Lebensqualität zu halten – wer einmal vom Honig probiert hat…


Ich wünsche viel Erfolg und Freude und ein schönes Wochenende.

Herzliche Grüße

Maria
Maria
 

Re: Ich gebe auf

Beitragvon Kia » 20. Mai 2011, 08:19

„Beim "Zerlegen" der Gedanken, dem "de-constructing" nimmt man dem Thema auf einer schwingungsmäßigen Ebene aus dem Gefühl heraus die Wichtigkeit und verhindert dadurch ein mögliches Manifestationspotential. Im Workshop ist das Vorgehen ja sehr gut beschrieben
...
Es ist im Prinzip eine Art Fokus-Veränderung, indem die Dinge gefühlt werden, die im Leben gut laufen, um dann aus diesem neuen Fühl-Fokus heraus andere Themen des Lebens ins Positive zu generalisieren.“


Lieber Thriver,

ich werde mal mit eigenen Worten das obige Zitat von Loa beschreiben, wie ich es im Moment verstehen kann.

Also: Je mehr Du fokussierst auf ein Out-of-Vortex-Moment, umso mehr Detail gibst Du ihm, und umso schlimmer wird es. Also geht es darum, damit es besser wird, weg zu gehen von der Gedankenebene und auf die Schwingungsebene, Gefühlsebene, Gemütsebene zu gehen.

Der Grund weshalb ich bestimmte Gedanken denke ist, weil ich, oft über ein Leben hinweg Schwingung aufrechterhalten habe, die ich nicht wollte. Ich habe ein unbewusstes Schwingungsmuster aufrechterhalten. Deshalb de-konstruiere ich das Gedankenmuster, das der Schwingung zugrunde liegt. Dann machen Abraham einen Schritt und nennen es emotionales Muster, Stimmungsmuster, Schwingungsmuster, Haltungsmuster, Gemüts-Muster.

Denn Gedanken, die lange genug gedacht worden sind, dass die Schwingung wirkt und alles, was im Leben kommt, kommt wegen dieser Gemütslage, Schwingungslage, möchten wir ja unterbrechen.

Was ich also mache ist detaillierter werden über die Dinge, über die ich mich gut fühle und weniger detailliert über die Dinge, die sich nicht gut anfühlen.

Also wir brechen die Gedanken herunter, die sich nicht gut anfühlen und werden detailliert über die Dinge, die sich gut anfühlen.

Denn eine Rampage ist nur gut, wenn man in der Nähe ist von dem, wie man sich fühlen will. (Geben Abraham in dem Video als Grund an.)

de-constructing thoughts heisst also: Ich entwickle eine Gemütslage absichtlich und dann vertraue ich darauf, dass das Gesetz der Anziehung mehr davon herein bringt.

Mit anderen Worten: Abraham wollen, dass die absichtlich erschaffene Rampage inspiriert ist und nicht erfunden, also dass die Rampage, die beabsichtige Schwingung wirklich verstärkt. Und das geh ja nur, wenn sie „echt gefühlt ist“.

de-constructing thoughts heisst also, ich entwickle eine Gemütslage absichtlich und dann vertraue ich darauf, dass das Gesetz der Anziehung mehr davon anzieht.

Die Rampage ist inspiriert und nicht erfunden, also die Rampage verstärkt die beabsichtigte Schwingung.

Also die Gedanken sind genug De-konstruiert, sodass die Emotion und die Schwingung das Wichtigste werden und dann das Gesetz der Anziehung die Schwingungen und Gefühle hereinbringt, die dazu passen.

Also nochmals der Grund für das De-constructing ist: die Rampage kann man nur machen, wenn man in der Stimmung, Gemütslage, Schwingung ist, die nahe am gewünschten ist; und das de-constructing bringt einem dazu erst einmal die Stimmung, Schwingung, Gemütslage herzustellen, bewusst und absichtlich.

Ich kenne mich mit Affirmationen nicht so gut aus, habe diese Methode nie benutzt. Was ich oben schreibe ist nur mein Verständnis des Zitats von Loa, was das gleiche aussagt, wie die ersten 6 Minuten des De-Constructing Thought Videos von oben...

Ich höre es jetzt nochmals, um zu schauen, ob ich es richtig in Erinnerung habe.

Lieben Gruss

Kia
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Re: Ich gebe auf

Beitragvon Thriver » 20. Mai 2011, 09:00

Liebe Maria, liebe Kia,

herzlichen Dank für Eure Beiträge!


Ich wollte gerade Dir, liebe Maria auf Deinen Beitrag antworten, da mich Deine Erfahrungen mit den NLP-Techniken interessieren. Ich selbst habe den Master-Practitioner gemacht (schon etwas her) und hatte damals ohne Ende mit den gelernten Techniken meine Probleme bekämpft. Hat natürlich fast nichts gebracht...

Jetzt aber mit dem Abe-Wissen und meinen ganzen Abe-Erfahrungen sieht das bestimmt ganz anders aus.
Und genau hier hatte ich folgenden Gedanken: Wie sieht das aus mit so einem Computermaus-Freude-Anker?
Das ist ja irgendwie doch etwas anders, als wenn meine Freude aus meiner Wertschätzung kommt, oder?

Auch so von wegen Gefühle als mein Leitsystem...

Und während ich noch am überlegen war, wie ich meinen Gedanken präzise auf den Punkt bringe, habe ich Deinen Beitrag, liebe Kia gelesen. :gvibes:

Kia hat geschrieben:Mit anderen Worten: Abraham wollen, dass die absichtlich erschaffene Rampage inspiriert ist und nicht erfunden, also dass die Rampage, die beabsichtige Schwingung wirklich verstärkt. Und das geh ja nur, wenn sie „echt gefühlt ist“.


Besser kann ich es nicht ausdrücken.


Liebe Maria ich freue mich, dass das für Dich funktioniert. Und durch Abe weiss ich, dass man keinen Grund dafür haben muss, um sich gute Gefühle zu machen - sie sind ein Selbstzweck. :gvibes:
Umso mehr interessiere ich mich für Deine Erfahrungen, die Du damit gemacht hast.

Und irgendwie glaube ich zu ahnen, dass der Schlüssel in eben diesem Selbstzweck liegt. Denn als ich damit erfolglos rumexperimentiert habe, hatte ich immer ein anderes Ziel...

:gvibes: :gvibes: :gvibes:


Ganz lieben Gruß
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Re: Ich gebe auf

Beitragvon lawofattraction » 20. Mai 2011, 09:17




Hallo lieber Thriver,

Du hast immer interessante Threads und gibst viele Gedankenanstösse - bist ein richtig ernsthafter "Studiosus" des Abraham-Materials. Das gefällt mir ausgesprochen gut. :hug:

Thriver hat geschrieben:Und irgendwie glaube ich zu ahnen, dass der Schlüssel in eben diesem Selbstzweck liegt.


Yes, yes und nochmals yes. :genau: Zitat vom 14.5.:

Alles existiert der Freude wegen. Es gibt keinen anderen Grund für das Leben als Freude. Wir müssen niemandem etwas beweisen, da niemand anderer als Alles-Was-Ist zuschaut. Anders gesagt, wir versuchen nicht, Fleisspunkte anderer Galaxien zu bekommen. Wir versuchen nicht, an einen anderen Ort zukommen, wir versuchen nicht, es zu einem Abschluss zu bringen, weil es kein Ende gibt - wir können es niemals abschliessen. Alles existiert aus dem alleinigen Grund der Freude des Moments.


Everything exists for joy. There is not one other reason for life than joy. We've got nothing to prove to anyone, because nobody other than All-That-Is is watching. In other words, we're not trying to get brownie points from some other galaxy. We're not trying to get someplace else; we're not trying to get it done, because there is no ending—we cannot get it done. Everything exists for the purpose of joy in the moment.

Abraham - Excerpted from the workshop in Silver Spring, MD on Saturday, May 11th, 2002 # 73


Lieben Gruss
Loa :bussi:



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