Ich gebe auf

Die Lehren Abrahams gechannelt von Esther Hicks

Re: Ich gebe auf

Beitragvon Kia » 20. Mai 2011, 10:15

Danke Euch, so gut - liebe Loa, lieber Thriver,

ja, genau so ist es. Um das fühlen zu können, geht es in den ganzen Teachings.

Also wenn ich in einem Satz sagen sollte, im Moment, worum es eigentlich geht in den Teaching, würde ich sagen:

Zu fühlen: Das Göttliche ist in mir und ich bin in ihm und
das Göttliche ist in Dir und Du bist in ihm.

Und die Konsequenz davon ist, mich einzuschwingen auf diese In-the-Vortex-Version von mir und Dir, weil es uns dann gut geht.

Und wie kann ich das am einfachsten bewirken? In dem ich der Freude folge, in dem ich dem Gefühl von Liebe, das ich jeden Moment real fühlen kann folge. Ganz winzige kleine Dinge, scheinen nicht der Rede wert, doch bewirken ALLES.

Ich finde, alles steht und fällt mit dem Allowing, also der Erlaubnis, dem mir zugestehen, dass ich es wert bin, grundlos, absichtslos wert bin, Teil zu sein von dieser Freude und Liebe, die das Göttliche IST. Ohne das begründen zu müssen.
lawofattraction hat geschrieben:Thriver hat geschrieben:Und irgendwie glaube ich zu ahnen, dass der Schlüssel in eben diesem Selbstzweck liegt.


Als Selbstzweck und SELBST-Zweck, als Zweck unseres Daseins als menschliche Wesen und Nicht-physische Wesen, Divine Being - Ja, beides nur aus innerer Freude und Liebe heraus. Und es ist meine Erfahrung, dass ich das nicht immer bedingungslos kann. Aber: die Quelle selbst erledigt das, was ich nicht kann. Ich kann ja nur so schwingen, wie ich kann und mich ausstrecken nach dem best möglichen, wieder dem best möglichen u.s.w.
Und die Quelle rast mir sozusagen entgegen, und gibt den Wind unter meine Flügel. Das ist etwas das ich nicht tun kann. Ich kann nur die Voraussetzungen schaffen, dass es geschehen kann.

Und seltsamer Weise war das für mich immer in den Situationen tiefster Verzweiflung am deutlichsten sichtbar, fühlbar, wenn alles in mir wirklich laut ausrief: Gut, ich gebe auf, ich kann nicht mehr. Macht doch was ihr wollt.

Zu lernen, diese Kontrolle loszulassen und Source-Energy nicht nur in der tiefsten Not, sondern immer "machen zu lassen", das war für mich der Weg zur Befreiung und ich bin mitten drin...

Lieben Gruss

Kia
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Re: Ich gebe auf

Beitragvon Luxus » 20. Mai 2011, 11:00

Lieber Thriver, :lieb:


Dankeschön für die Eröffnung dieses Threads und alle sich daraufhin
manifestierenden Antworten. Hier liest es sich leicht und ist gleich
dem Spaziergang durch ein Forschungsfeld, in dem es Freude macht
zu wandeln und jedes einzigartige Ergebnis allumfassend zu genießen
sowie wertzuschätzen

Auch, wenn ich in diesem Moment nicht Maria bin, kann ich zustimmend
nur nicken und bestätigen, dass das Spiel mit Glaubenssätzen/Affirmationen
erstaunlich, entspannend sowie wahrhaft erfolgreich sein kann. Abrahams
empfehlen an mancher Stelle ebenfalls Affirmationen und geben auch mal
den fragenden Teilnehmern in den Seminaren * gern die eine oder andere
Affirmation selbst vor, wahrscheinlich, weil sie im Überfluss davon haben. :)

Meine 1. Begegnung mit Wissen dieser Art * hatte ich mittels der Bücher von
Anthony Robbins und Joseph Murphy. Damals ging ich mit Neugier an die
Sache heran. Es las sich so unglaublich, dass es schon wieder wahr sein konnte. :nachdenk:
Aus welchem Grund auch immer, bastelte ich mir selbst einige Glaubenssätze
zu recht, welche flüssig und angenehme Empfindungen hinterlassend
sanft durch mein Denken liefen. Damit beschäftigte ich mich etwa ein halbes
Jahr und da nichts geschah, kaufte ich mir das nächste Buch, welches eine
andere Methode zur Selbstbefreiung anbot. :roll:

10 Jahre später machte ich dann eine ganz erstaunliche Erfahrung. Zu diesem
Zeitpunkt arbeitete ich in einer großen Firma als Personalbetreuerin und war
auch für das Ein- und Auschecken von Leiharbeitnehmern zuständig. Teilweise
betrug die Mitarbeiteranzahl mehr als 200 Personen. Wöchentlich kamen
neue Mitarbeiter und andere gingen wieder. Irgendwann sprach mich mal
jemand darauf an, dass es toll sei, dass ich mir so viele Namen und Gesichter
merken könne. Ich war über dieses Lob erstaunt, erkannte jedoch, dass es
gerechtfertigt war. …und ich erinnerte mich, dass einer meiner Zehn Jahre zuvor
heiß geliebten Glaubenssätze wie folgt lautete:

Ich habe ein fotografisches Gedächtnis und kann mir
Namen und Gesichter ausgezeichnet merken.


Damals hatte ich diesen Satz in mein Programm genommen, weil ich mir die Namen
der Abteilungsleiter, die alle ähnliche Anzüge trugen und auch Gesichter hatten,
nicht merken konnte. Dort hat es nichts genützt. Doch als ich die Fähigkeit wahrhaft
brauchte, wurde sie still und effizient von Innen aktiviert. Dem Leben sei Dank!

Nach dieser Erkenntnis habe ich dann wieder ganz viel mit Glaubenssätzen
gearbeitet. Überwiegend auch mit Geldaffirmationen, die bisher noch keine
vom Verstand vorgegebenen Erfolge brachten.

Über alle Maßen erfolgreich waren dafür in den letzten beiden Jahren
folgende Glaubenssätze:

Ich bin Liebe. Liebe heilt Alles.

Alles regelt und entwickelt sich allein, bis zu meiner allumfassenden
Liebe, Freude und Glückseeligkeit.


Der Erstere macht irgendwie weicher, gelassener und sanfter,
was vom Umfeld mit erstaunlicher Offenheit für andere Denkweisen und
zunehmender Großzügigkeit erwidert wird.

Der Zweite lässt den Gelassenen mehr und mehr Erkennen,
dass alles tatsächlich und fühlbar so ist…

Alles setzt sich Jetzt selbstverständlich schneller um. Aus den Jahren wurden
Wochen, manchmal Stunden oder gar nur Minuten.

In den letzten Wochen arbeite ich auch wieder an Geldaffirmationen und bin
teilweise erstaunlich erfolgreich. Eine Affirmation lautet z. B.:

Ich sehe zu und nehme wahr, wie die Guthaben auf meinen Konten steigen
und das Geld auf den Tischen vor mir Stapel bildet.


…und erstaunlicherweise habe ich tatsächlich in der letzten Zeit häufig
Geldstapel auf meinem Tisch zu liegen und kann die Guthaben auf meinen
Konten steigen sehen. Es ist allerdings Geld von Freuden, die z. B. kein Konto
haben und zweckgebundenes Geld, welches für mich nicht frei verfügbar ist.
Dennoch kann ich den Fakt, dass der Glaubenssatz bereits Wirkung zeigt, nicht ignorieren. :gvibes:

Allgemein Affirmation und Selbstzweck im Zusammenhang zu betrachten,
ist eine äußerst inspirierende Anregung von Dir. Dankeschön. Leicht reflektiert fiel mir auf,
dass alle in meinem Leben bisher erzeugten 17 Sekunden*Manifestationen
jeweils Wünschen entsprangen, die ohne Ziel waren,
es sich viel mehr lediglich um ein Verlangen bzw. eine Sehnsucht handelte,
das Gewünschte einfach mal zu erfahren, um zu wissen, wie es ist.

Mit 17 Sekunden*Manifestationen meine ich all jene Wünsche und
Gedanken, die lediglich kurz mal in meinem Kopf aufleuchteten und
dann nicht weiter bedacht wurden. Manchmal merkte ich erst, wenn
ich schon mittendrin stand, dass die Erfahrung meinem einstmals
unbedachtem Wünschen entsprang.

Dementsprechend können auch Glaubenssätze zu greifbaren Manifestationen
führen, wenn ich für den Ausdruck des Ergebnisses offen bin und keine
konkrete Vorstellung vom „Was tue ich nach dem Erreichen des Ziels?“
habe. Was ja auch Quatsch ist, denn dann ist sowieso wieder alles
ganz anders. :heartsmiel:

Grüße aus Freude
und Wohlgefühl


Luxus
Zuletzt geändert von Luxus am 20. Mai 2011, 11:07, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Ich gebe auf

Beitragvon katgirl » 20. Mai 2011, 11:05

Hallo Liebe Kia,
Dein Satz raste mir sofort entgegen.
Kia hat geschrieben:Und seltsamer Weise war das für mich immer in den Situationen tiefster Verzweiflung am deutlichsten sichtbar, fühlbar, wenn alles in mir wirklich laut ausrief: Gut, ich gebe auf, ich kann nicht mehr. Macht doch was ihr wollt.

Du beschreibst den Moment, wo der Geist keine Antworten mehr hat,
wo den Gedanken keine Lösungsmöglichkeiten zur Verfügung stehen,
wo unser Bewußtsein kapitulieren muß.
Aus dieser Kapitulation kommt diese Befreiung, dieses Zurückfinden zum Urvertrauen.
Wir hören in dieser Situation auf zu Denken, Abzuwägen, Reinzuinterpretieren.
Alle Prägungen, Glaubenssätze, alles was uns beigebracht wurde, wird in diesem Augenblick ausgeschaltet, weil es für die "Problemlösung" nicht mehr hilfreich ist.
Wenn das bewußte Denken keine Lösung mehr findet und meldet, daß nichts mehr geht, aufgibt;
gibt es die Kontrolle weiter an unser Unterbewußtsein bzw. unsere Quelle.
Dann kann dieser wundervolle Energiestrom fließen, der alles für uns regelt und uns dahin bringt, wo wir sein wollen.

Es muß uns gelingen aus dieser Situation Kraft zu schöpfen und uns die Situation bewußt zu machen; nicht an die negative Situation;
sondern an diesen einen Punkt des Los-Lassens von unserem bewußten Denken.
LG

:gvibes:
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Re: Ich gebe auf

Beitragvon Kia » 20. Mai 2011, 11:06

PS:

Wenn ich abgeschickt habe und dadurch loslasse, fällt mir manchmal noch Wichtiges ein.

Lieber Thriver,

vielleicht ist es noch hilfreich zwei Glaubenssysteme zu fühlen und loszulassen (aber nur kurz, es fühlt sich ein wenig OFF an). Doch loslassen kann ich nur, was mir bewusst ist. Und es ist wichtig, diese loszulassen.

Also:

Die spirituelle Trance der letzten Jahrhunderte war ja, das, was Wodny in einem anderen Thread (Mein Geld) beschreibt, entweder

1. die anderen Menschen sind das Wichtigste, lasst uns immer zuerst schauen, dass es ihnen gut geht; wir müssen selbstlos lieben, bedingungslos lieben. Und damit einhergehend eine riesige Überforderung für die Menschen, dass sie zum lieben einfach an bestimmte Bedingungen gebunden sich fühlten, und das selbstlose und bedingungslose nicht "hinbekamen" im Alltag. Ging mir auch lange so und ich übte und übte :teuflischgut:

2. die Karma-Geschichte, also dass die Menschen Angst hatten, ihr eigenes Wohlbefinden zu fühlen und zu leben aus der Angst heraus, damit den anderen etwas wegzunehmen und so Negativität anzusammeln, weil ja (im Mangelbewusstsein) nicht genug für alle da ist; d.h. wenn ich für mich sorge, dass es mir gut geht, kann es Dir nicht ganz so gut gehen, weil ich zu viel „Gutgehen“ bereits genommen habe, so dass für Dich nicht mehr genug „Gutgehen“ übrig bleibt. Für Gutgehen kann alles eingesetzt werden Geld, Ressourcen, Partner u.s.w.

Diese falschen Annahmen führten zu unzähligen anderen falschen Annahmen, die ich nicht aufzähle, weil sie so energie-zehrend sind.

Die richtigen Annahmen, die mir dieses Teaching of Allowing überhaupt möglich machen, sind:

1. Das Wichtigste ist Ausrichtung auf die Quelle in mir – und gleichzeitig in der Begegnung Ausrichtung auf Deine In-the-Vortex-Version, also dass ich mich übe oder bereits fühlen kann, wie die Quelle Dich sieht – und das nicht geringe Innere Commitment, das im Alltag wirklich zu üben und zu fühlen.
Für mich eine sich ständig ausdehnende Übung, die mich glücklich macht, wenn ich übe, um Freude und Liebe zu fühlen. Die mich völlig überfordert, wenn ich noch zusätzlich anderes Zeug damit bezwecke. Oh dann geht es mir so schnell ganz schlecht, weil meinem Inner Being genügt das ja, das Liebe-Freude-fühlen. Es ist für mein Inner Being das Höchste und Best mögliche. Wenn ich mehr will als das, ist das Ballast und mein Inner Being strampelt sich davon frei durch ungünstige Umstände, Missgeschicke, Krankheiten, Hindernisse auf dem Weg, u.s.w.

2. Das neue Verständnis von Karma, also alle Teachings sind, von einer Perspektive des Göttlichen aus gesehen, das Gesetz der Anziehung, das Welten erschafft, in Aktion, also alles, was ich fühle, denke und mache hat Schwingungs-Konsequenzen, die immer im JETZT schwingen und im JETZT sofort neu eingeschwingt werden können durch freies Wählen und Entscheiden.

Das fiel mir noch ein zu „Ich gebe auf“. Denn, wenn ich wirklich aufgebe, dann WERDE ich die beste Version meiner SELBST in dieser Leading Edge Position in ständiger Ausdehnung und ich kann gar nicht schlecht sein und etwas falsch machen, denn meine Identität ist dann dieses Divine Being zu sein, Alles-was-ist, das nicht wertet, nicht tadelt, nicht vergleicht, sondern das NUR den menschlichen Teil liebt und ehrt und respektiert, diesen Teil SEINER SELBST, der im menschlichen Körper ist. Also mich und Dich. Und uns alle natürlich. Immer und zu jeder Zeit ist diese Liebe, höchste Wertschätzung da vom Göttlichen in uns für das menschliche, das wir auch sind, und unsere einzige Aufgabe ist es : das zu fühlen und daraus inspiriert zu handeln, falls uns das nur fühlen dieser Liebe und Freude langweilig wird. :oops:
Als ich das erkannt habe, war plötzlich die ganze Ernsthaftigkeit, der ganz Kampf und Krampf weg. Es gibt keine höhere Stelle im Universum, die irgendetwas von mir erwartet. Im Prinzip kann ich mich den Rest dieser Zeit hier in diesem Körper auch nur entspannen und glücklich sein. Niemand wertet das. Niemand richtet mich. Niemand vergleicht mich. Niemand bestraft mich. Und wenn ich aufgebe, mich einzumischen, packt mich diese Source-Energie am "Schlawittchen" und wirft mich in hohem Bogen in all das rein, was ich BIN (Vortex-Version), allerdings, oh Schreck, fallen die Out-of-the-Vortex-Dinger, Beziehungen, Situation weg, worauf ich laut Hilferufe schreie, weil mir das seltsam und widernatürlich erscheint, dass die Welt untergeht. Jedenfalls meine jeweils momentane Schwingungswelt. In der Zwischenzeit habe ich mich daran gewöhnt, dass einfach diese ständige Bewegung und Veränderung das Leben ist, das besser und besser wird. Mit anderen Worten bin ich dann nicht mehr Fix und Fest, sondern ich bin diese Fliess-Bewegung ohne Etikette, dauernd in Veränderung und Neu-Schöpfung Moment für Moment. Und das ist wirklich wirklich gewöhnungsbedürftig :oops:
Hoffentlich war das noch verständlich am Schluss. :hug:

Lieben Gruss
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Re: Ich gebe auf

Beitragvon katgirl » 20. Mai 2011, 11:36

Dieser Satz "Ich gebe auf" war mein ganzes Leben immer negativ belastet.
Er war damit verbunden, meine Ziele oder Wünsche aufzugeben, der Verlierer zu sein.
Seit Abrahams Geschichte mit dem Bus, dreht dieser Satz sich ins Positive.
Ich gebe nicht mein Ziel auf, sondern die Blokade, die mich behindert.
Dieses "Ich gebe auf" fühlt sich immer mehr nach "frei sein" an.

Und Thriver, ich gebe Dir recht. Mir haben Affirmationen auch schon sehr viel gebracht. Ich habe beispielsweise meine kleinen Nothilfe-Affis, die mich vor dem "Absturz" ins Negative schützen. Wenn ich mir Affis denke, kann ich nicht negativ denken; ich muß sie nur stur wiederholen, um diesen Stoppunkt zu haben. Dann kann ich mich wieder hochhangeln.

LG :gvibes:
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Re: Ich gebe auf

Beitragvon Thriver » 20. Mai 2011, 11:57

Meine lieben Co-creators,

meine Wertschätzung für uns und unsere Schöpfungen!

:loveshower: :loveshower: :loveshower:
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Re: Ich gebe auf

Beitragvon katgirl » 20. Mai 2011, 12:01

Danke :danke:
gebe das Kompliment gerne zurück. :lieb:

LG :gvibes:
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Re: Ich gebe auf

Beitragvon Kia » 20. Mai 2011, 18:24

Danke Euch auch, Ihr wunderbaren Co-Creators,

es ist schön, dass es Euch gibt - und ich bin voller Wertschätzung für unseren lebhaften Austausch :uns:

Guten Einstieg ins Wochenende

Kia :danke:
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Re: Ich gebe auf

Beitragvon Maria » 20. Mai 2011, 21:29

Lieber Thriver,

ich denke es liegt bei mir daran, dass ich ein typischer Kopfmensch bin. Ich kann ewig lange Wertschätzungsliste machen und mir 100 mal sagen. dass ich mich über den blauen Himmel freue – ich fühle es nicht!

Liegt wohl daran, dass ich gewohnt bin im Kopf zu sein und nicht im Rest des Körpers. Also ist das erst mal wichtig – mich spüren. Dafür brauche ich einen ruhigen Raum und Zeit für mich. Dann erinnere ich mich an einer Situation in der ich z.B. Freude gespürt hatte.

Ich fühle immer noch nichts, aber dank NLP komme ich durch abfragen wieder dahin. Es kommen die üblichen Fragen aus NLP: Wo im Körper war das Gefühl am stärksten? War es kalt oder warm, ruhig oder energetisch, hat es eine Farbe usw.

Langsam werde ich warm mit meinem Körper und irgendwann ist es da, zunächst noch vermischt mit anderem, aber dann immer deutlicher (das ist wohl der Konzentrations- oder Fokusierenprozess).

Ich mache das mehrmals am Tag und es kommt immer schneller und mittlerweile auch in Situationen in denen ich nicht so ungestört bin.

Ich lege mehr Wert auf dieses hinein spüren, rücke mein Gefühl im Alltag automatisch in den Vordergrund.

Diese NLP Übungen habe ich bereits vor einigen Jahre mit Erfolg umgesetzt, aber die Motivation war nicht so stark. Jetzt wo ich, dank Abraham, weiß wie wichtig das Fühlen ist, habe ich wieder dahin zurück gefunden.

Am besten gefällt mir das Anker setzen. Da gehe ich in ein Gefühl hinein (das habe ich – wie oben beschrieben bereits geübt) und wenn es stark genug ist berühre ich die Maus. Ein paar Sekunden nur, das genügt, dann nehme ich meine Finge weg und denke an etwas neutrales – auch ein paar Sekunden. Anschließend beginnt der Prozess von neuem. Das kann man mit allem möglichen Handbewegungen, Gefühlen, sogar mit (dem Gedankenbild von) Personen oder Räumen machen.

Eine ähnliche Übung habe ich mal beim Warten im Arbeitsamt gemacht – immer wenn ich dort warten musste. Mit der Zeit musste ich nur auf den Stühlen sitzen und die Atmosphäre des Zimmers wahrnehmen, schon kamen schöne Gefühle hoch. Dementsprechend hatte ich nie Probleme mit meinem Sachbearbeiter und habe dann auch recht schnell eine gute Stelle bekommen.

Ich bin mittlerweile der Meinung, dass es nur sehr wenig „Denkprozesse“ braucht. Bin ich nicht im Vortex komme ich eher ins Grübeln durch viel denken, bin ich im Vortex kommen die guten Ideen und die wertschätzenden Gedanken ungefragt und von alleine.

Soviel meine Schlussfolgerungen aus den gemachten Erfahrungen.

Herzliche Grüße

Maria
Maria
 

Re: Ich gebe auf

Beitragvon Flower1973 » 21. Mai 2011, 06:35

Hallo Maria,

ich finde es sehr schön, dass du einen Weg für dich gefundenhast zu fühlen, obwohl du anfangs Schwierigkeiten damit hattest. Das ist doch herrlich :loveshower: . Egal wie, aber das Wichtigste ist dann das Resultat!

Ich finde dein Tread gibt Hoffnung und verbreitet Freude, denn es zeigt mir, dass, wenn man will, alles möglich ist, egal wie verzwickt es anfangs scheint. Und dass es immer von Out of the Vortex ein In the Vortex gibt, jeder auf seine Art.

Lg Petra
Flower1973
 

Re: Ich gebe auf

Beitragvon bliss » 21. Mai 2011, 06:56

katgirl hat geschrieben:Ich habe beispielsweise meine kleinen Nothilfe-Affis, die mich vor dem "Absturz" ins Negative schützen.


Ich musste schon gestern schmunzeln, als ich das las - weil ich mir dabei spontan Affen vorstellte, die in der jeweils affirmierten Situation sind. :lol: Süß!

Liebe Maria,

Dein letztes Posting hat mich mehrmals nicken lassen - ich bin auch so eine Verkopfte und hatte auch so enorme Schwierigkeiten, überhaupt was zu fühlen. Ich weiß, dass ich negative Gefühle immer verdrängt habe und somit insgesamt emotional immer dumpfer wurde. Entsprechend wurden die Situationen, in denen ich unangenehmen Gefühlen nicht mehr ausweichen konnte, weil sie einfach so extrem stark waren, immer häufiger... als hätte mein Inner Being meinem Menschen-Ich immer wieder die Aufforderung "Fühle!!!" zugerufen. Durch die Beschäftigung mit Abraham bin ich gerade in den letzten Wochen dahinter gekommen, dass dieses Verdrängen von Gefühlen ja absolut kontraproduktiv ist - wie soll ich bewusst erschaffen, wenn ich nicht fühle, ob ich gerade Mist oder Gold anziehe? Das hat bei mir zu einer Art "Kapitulation" geführt. Das Wissen, dass meine Angst vor schmerzlichen Emotionen völlig unbegründet ist - es sind nur Gefühle, die gefühlt sein wollen... sie tun mir nichts, mir kann nichts passieren - hat mir dabei sehr geholfen und hilft immer noch, nicht mehr gegen aufkommenden Schmerz anzudrücken.

Und mir wird immer bewusster, dass zumindest ich mit den Abraham-Weisheiten zunächst viel weiter "unten" ansetzen muss, als mich gleich den großen Themen wie Geld, Gesundheit, Liebe etc. zu widmen (erlebe aber dennoch eine Anhebung auf allen Ebenen, sobald ich aufhöre, gegen irgendwas anzukämpfen). Ganz bei mir anfangen... bei den Gedanken über mich selbst... wie fühlt es sich an, wenn ich denke "ich kann nichts fühlen"? Merkwürdigerweise fühle ich dabei dann doch etwas... Traurigkeit... und weiß im nächsten Moment: Ich will fühlen! And it's done! :loveshower:

Lieben Gruß
Bliss
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Re: Ich gebe auf

Beitragvon Maria » 21. Mai 2011, 09:04

Liebe Bliss,

danke für Deinen Beitrag. „Weiter unten ansetzen“ ist eine schöne Formulierung dafür! :danke:

Es ist so erleichternd für mich nicht mehr mit „Gewalt“ etwas manifestieren zu „müssen“, sondern mir einzugestehen: „Es fängt viel früher an!“

Zwar hätte ich das nie zugegeben, aber eine Weile habe ich meinen Wert oder auch Erfolg als Mensch darin gesehen, wie gut ich manifestieren kann...Gut, dass ich mich jetzt soviel mit den Abraham-Teachings beschäftigt habe. Jetzt kann ich fühlen, dass mein Wert unantastbar ist und das Erfolg nicht das Wichtigste ist.

Ganz davon abgesehen messen Abraham den Erfolg ja an dem Fühlen – also bekomme ich den jetzt gratis dazu geliefert, zusammen mit den guten Gefühlen, dann nehme ich ihn also, auch wenn ich ihn nicht mehr brauche, um mich wertvoll zu fühlen.

„Weiter unten ansetzen“ – da steigt in mir die Formulierung „tiefgreifend“ auf, an der „Basis“ ansetzen. Ja und genau das ist es – mich mit meinen Wurzeln (also den Gefühlen als Verbindung zum „Göttlichen“) verbinden, um innere Sicherheit, Freiheit, Unabhängigkeit zu genießen! :lieb:

Ich wünsche ein wunderbares Fühlwochenende! :gvibes:

Herzliche Grüße

Maria
Maria
 

Re: Ich gebe auf

Beitragvon fun » 21. Mai 2011, 09:49

hi ihr lieben

auch soooo ein schöner thread :danke: thriver und euch allen :danke: :herzhpf:

mit den gefühlen hatte ich auch so meine probleme...ich konnte manchmal gar nicht erfühlen , welcher gedanke
sich nun besser anfühlt , da war mir die egs mit den beispielen eine grosse hilfe und an manchen tagen
(besonders an denen wo die hormone getobt haben...) hab ich mich schwer getan rauszufinden und zuzuordnen woher sie genau kommen und warum ...dann bin ich so nach und nach einfach ein thema das mich noch nervt nach dem anderen angegangen und es wird immer besser ...puuuuh , was für eine erleichterung :loveshower: :gvibes:

liebe maria , was ist ein anker setzen ?
falls es zu aufwendig zu beschreiben ist , hast du eventl einen buch-tip ? oder ist es auf der vorstellten cd vielleicht erklärt ?

lieben dank schonmal und euch allen ein wunderbares und freudiges wochenende
liebe grüsse
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Re: Ich gebe auf

Beitragvon Maria » 21. Mai 2011, 10:11

Liebe Fun,

"Anker setzen" ist ein Fachausdruck aus dem NLP und heißt, dass Du einen Sinnesreiz mit einer Körperreaktion verknüpfst. Pawlows Hund ist das berühnteste Besipiel. Immer wenn eine Glocke ertönte bekam der Hund fressen und mit der Zeit hatte er schon zuviel Speichel wenn nur die Glocke alleine ertönte.

Du kannst also z.B. das ertasten einer Computermaus mit einem Gefühl (z.B. Freude bzw. entsprechende Hormonausschüttung) verknüpfen. So dass Du immer ein schönes Gefühl bekommst, wenn Du die Maus anfasst...Es gibt viele denkbare Spielarten dieser Methode.

Wir alle nutzen es schon die ganze Zeit. Habe ich viele Erfahrungen mit einem anderen Menschen, die mit gewissen Gefühlen verbunden sind, so genügt oft schon die Stimme des anderen und die vorwiegenden Gefühle werden aktiviert. Da hat der andere noch gar nichts zu mir gesagt, oder mich vielleicht noch nicht einmal bemerkt, spüre ich schon was für Gefühle mit ihm "verknüpft" bzw. auf NLP-Fachdeutsch "verankert" sind.

Das alles wird aber auf der CD erklärt und vor allem gleich praktisch angeleitet.

Herzliche Grüße

Maria
Maria
 

Re: Ich gebe auf

Beitragvon fun » 21. Mai 2011, 16:13

hi liebe maria

:danke: vielen dank für deine wunderbare und sehr verständliche erklärung , das hört sich spannend an .
die cd habe ich mir gerade bestellt , aber ich werde erstmal meine freie zeit noch nutzen
um die abe-workshops noch mehr zu verinnerlichen :loveshower:

gaaaanz liebe grüsse :kuss: :herzhpf:
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