Hilfsmittel oder Bausteine?

Die Lehren Abrahams gechannelt von Esther Hicks

Hilfsmittel oder Bausteine?

Beitragvon bliss » 9. Nov 2011, 22:15

Mir war ein wenig unwohl, Tschitschis Thread nun weiter mit der Diskussion über Vorsorgeuntersuchungen oder andere "Hilfsmittel" vollzuspammen, deshalb habe ich diesen hier eröffnet. Ich will gern Loa in ihrem letzten Posting zitieren:

lawofattraction hat geschrieben:Das Ignorieren von "Vorsorge"untersuchungen macht für mich dort Sinn, wo jemand absolut und ohne den geringsten Zweifel weiss, dass sie/er eine solche Krankheit nicht bekommen wird. Ist eine solche innere Sicherheit nicht gegeben, so spricht absolut nichts dagegen, zweigleisig zu fahren und nach dem Wohlgefühl auszusuchen, was in jeder gegebenen Situation angebracht ist.


Hm. Ist es nicht so, dass ich mit der Entscheidung, eine Vorsorgeuntersuchung sei notwendig, meiner eventuellen Angst vor der entsprechenden Krankheit, die mit der Vorsorgeuntersuchung hoffentlich ausgeräumt wird, Vorschub leiste?

Ich hatte vor einiger Zeit eine Diskussion mit einer Freundin, die alle zwei Jahre eine Darmspiegelung machen lässt. Da liegt keine familienbedingte Disposition für eine Erkrankung vor, es ist allein die Information der mainstream-Medien, dass Darmkrebs blablabla. Ich fragte sie, ob sie Angst davor hat, Darmkrebs zu bekommen. Sie meinte nein. Ich fragte, warum sie denn dann zur Vorsorgeuntersuchung geht. Sie meinte, um sicher zu sein. Aha, also doch Angst? Nein, nein - nur, dass man sich hinterher keine Vorwürfe macht. Aha!

Ich will Untersuchungen generell gar nicht in Grund und Boden verteufeln, hatte auch schon zweimal in meinem Leben Symptome, wo mir dann eine Negativ-Diagnose Erleichterung gebracht hat. Aber Vorsorge-Untersuchungen sind - sorry, das kann ich nicht anders sehen - eine von der Medizin-Industrie durch Angstmacherei inszenierte Notwendigkeit. Man muss sich nur mal vergegenwärtigen, was Vorsorge-Untersuchungen eigentlich sagen: Es könnte sein, dass man diese oder jene Krankheit bekommt (=negative Erwartung), deshalb sollte man sich regelmäßig untersuchen lassen. Wenn man nun von Jahr zu Jahr diese negative Erwartungshaltung pflegt, ist die Wahrscheinlichkeit, dass es irgendwann zu einer Positiv-Diagnose kommt, recht hoch.

Es gibt viel mehr schlimme Krankheiten, als mit den gängigen Vorsorgeuntersuchungen ausgeschlossen werden könnten. Gehe ich zur alljährlichen gynäkologischen Vorsorgeuntersuchung, schließt die nämlich weder den Darmkrebs noch den Hirntumor aus. Ich habe also nur in einem winzig kleinen Bereich eine vermeintliche Sicherheit (denn die Krankheit kann einen Tag nach der Negativ-Diagnose ausbrechen)... und eine riesig große Unsicherheit, was alle anderen medizinischen Spezialgebiete angeht.

Eine angebliche genetische Disposition zu einer bestimmten Krankheit ist - das müsste zumindest bewussten Realitätsgestaltern klar sein - nichts anderes als ein (aus welchen Gründen auch immer) eingepflanzter Glaubenssatz. (Ich will natürlich niemandem die Vorsorgeuntersuchungen ausreden - aber zum Nachdenken anregen.)

Aber das Thema umfasst für mich noch sehr viel mehr. Der Thread heißt ja "Hilfsmittel oder Bausteine". Ich betrachte insofern eine ärztliche Untersuchung als ein Hilfsmittel, mir (oder wem auch immer) für den Moment zu helfen, den Floh einer schlimmen Krankheit aus dem Ohr zu bekommen. Ähnlich ist es aber mit der Anwendung vieler anderer Hilfsmittel - gerade in Bezug auf unseren Körper... die ich nach langem Überlegen für hilfreich erachte. Sei es nun die Handcreme... bei deren Anwendung ich mich auf eine zarte Haut meiner Hände konzentriere (68 Sekunden Fokus) - oder das Sportprogramm, das ich absolviere, um meinen Körper in Form zu halten (mehrmals 68 Sekunden) oder die gesunden Nahrungsmittel, die ich in dem Bewusstsein aussuche, dass sie meinem Körper gut tun werden (dito)... bis hin zu meiner sich anbahnenden Selbstständigkeit, die ja auch nur ein "Hilfsmittel" für materiellen Wohlstand und Freiheit für mein Leben darstellt.

Hm. Vielleicht alles ein bisschen durcheinander... Ich hatte ja vor längerer Zeit schon mal einen Faden über "Gesunde Lebensführung" eröffnet. Ehrlich gesagt bin ich in manchen Punkten immer noch nicht weiter gekommen. Da ist auf der einen Seite das Wissen um das Loa. Und auf der anderen Seite ist da... noch eine gewisse Unsicherheit. Wenn ich mir ein Schloss oder eine Traumvilla wünsche - dann soll es ja letztendlich ein Gebäude aus "echten Steinen" sein und kein Luftschloss. Auf der anderen Seite (s. Quantenphysik) nähern wir uns immer mehr der Erkenntnis an, dass Materie als solche ja gar nicht existiert. Oder anders ausgedrückt, alles ist ursprünglich Gedanke und insofern braucht es eben keine Bauarbeiter mit Ziegelsteinen und Zement, um mein echtes Märchenschloss entstehen zu lassen...?

Und noch mal zurück zum Körper. Es gibt den Lichtnahrungsprozess. Da essen offenbar Menschen über längere Zeit gar nichts und halten doch ihre Körperfunktionen aufrecht. Auf der anderen Seite sind da "wir", die wir Bestimmtes zu uns nehmen und bestimmte Wirkungen erfahren - alles nur Kollektivglaube?

Ich wünsche mir hier eine echte leading edge thinkers discussion.

Liebe Grüße
Bliss
bliss
 

Re: Hilfsmittel oder Bausteine?

Beitragvon zimtstern » 9. Nov 2011, 23:20

Liebe Bliss,

bliss hat geschrieben:Wenn ich mir ein Schloss oder eine Traumvilla wünsche - dann soll es ja letztendlich ein Gebäude aus "echten Steinen" sein und kein Luftschloss. Auf der anderen Seite (s. Quantenphysik) nähern wir uns immer mehr der Erkenntnis an, dass Materie als solche ja gar nicht existiert. Oder anders ausgedrückt, alles ist ursprünglich Gedanke und insofern braucht es eben keine Bauarbeiter mit Ziegelsteinen und Zement, um mein echtes Märchenschloss entstehen zu lassen...?


Ich denke hier ist es ein bisschen wie mit den Nieren die wir (so Abe) auch nachwachsen lassen könnten, und trotzdem sieht es heute so aus dass wir (noch) auf Fremd-Transplantate zurückgreifen, in naher Zukunft werden es vielleicht Nierenteile aus der Petrischale sein.

So viel mehr als wir uns vorstellen können, wäre, wären wir tatsächlich gänzlich davon überzeugt, wohl möglich, und jeder von uns könnte wahrscheinlich, würde er an einem bestimmten Thema ganz gezielt "arbeiten", sein Leben vielleicht dem nachwachsen eines Organes widmen, sehr viel mehr erreichen als das jetzt der Fall ist.

Aber wollen wir das überhaupt?
Ich meine.. klar, ich will so vieles, und es wäre toll wenn ich mir einfach so einen Zahn nachwachsen lassen könnte... aber wenn ich mir das genauer überlege und miteinbeziehe was ich über das LoA weiß, dann ist es für mich eher unwahrscheinlich.
Denn ich spüre dass es einfach nicht mein Ding ist, mich mit viel Freude auf das nachwachsen eines Zahnes zu konzentrieren. Da habe ich schneller und wahrscheinlich mit mehr Freude das Geld für Implantate zusammen.

Manche würden sagen ich schränke mich damit selbst ein, aber für mich ist es eher eine realistische Einschätzung*, die mir ermöglicht mich mit den Dingen zu beschäftigen die mir wirklich Freude bereiten.
(*solche Einschätzungen betreffen natürlich nur einen überschaubaren Zeitraum).

Je nach Thema müssen einfach Menschen vorran gehen deren Absicht es für dieses Leben vielleicht war (oder die sie erst hier fassen) etwas möglich zu machen was vorher noch niemandem möglich war,
und haben es erst mal ein paar Menschen geschafft etwas vorher für unmöglich gehaltenes möglich zu machen, dann wird es auch für andere immer leichter sein dies auch zu realisieren.
Es wäre dann auch nicht mehr so viel "eigene" Überzeugungsarbeit möglich, - und dann wäre es vielleicht auch etwas für mich.

Ja, ich denke also es sind kollektive Überzeugungen, was für mich nicht heißt dass ein einzelner diese nicht überwinden kann, aber dahinter muss schon eine besonders starke Absicht stecken.


Aber Vorsorge-Untersuchungen sind - sorry, das kann ich nicht anders sehen - eine von der Medizin-Industrie durch Angstmacherei inszenierte Notwendigkeit.
Man muss sich nur mal vergegenwärtigen, was Vorsorge-Untersuchungen eigentlich sagen: Es könnte sein, dass man diese oder jene Krankheit bekommt
(=negative Erwartung), deshalb sollte man sich regelmäßig untersuchen lassen. Wenn man nun von Jahr zu Jahr diese negative Erwartungshaltung pflegt, ist die Wahrscheinlichkeit, dass es irgendwann zu einer Positiv-Diagnose kommt, recht hoch.

Es gibt viel mehr schlimme Krankheiten, als mit den gängigen Vorsorgeuntersuchungen ausgeschlossen werden könnten. Gehe ich zur alljährlichen gynäkologischen Vorsorgeuntersuchung, schließt die nämlich weder den Darmkrebs noch den Hirntumor aus. Ich habe also nur in einem winzig kleinen Bereich eine vermeintliche Sicherheit (denn die Krankheit kann einen Tag nach der Negativ-Diagnose ausbrechen)... und eine riesig große Unsicherheit, was alle anderen medizinischen Spezialgebiete angeht.


Du hast natürlich recht, wenn man regelmäßig mit Angst vor einer bestimmten Krankheit zum Arzt geht, dann verstärkt man diese Schwingung, deshalb ist es auch ganz wichtig - wie in jeden Lebensbereich - mit der richtigen Absicht zum Arzt zu gehen.

Ich gehe zum Arzt oder zur Kontrolluntersuchungen wenn ich merke da berührt mich etwas, das Thema ist in irgendeiner Art aktiv, und ich kann es für mich nicht ausschließen das da "nichts" ist.

Ich entscheide mich etwas zu tun, was sich für mich "erleichternd" anfühlt, und ab diesem Moment konzentriere ich mich natürlich nicht mehr auf das "was da möglicherweise ist", sondern auf die positive Absicht zum Arzt zu gehen und mir meine Gesundheit bestätigen zu lassen, - was in den aller meisten Fällen ja so wie so so ist, - sollte man doch etwas feststellen, dann weiß ich dass eine entsprechende Schwingung doch aktiv ist.

Und an diesem Punkt entscheide ich mich wieder für das was sich für mich "erleichternd" anfühlt.

Für mich sieht so der Weg des geringsten Widerstandes aus, der immer am sichersten und leichtesten ist.
(Nebenbei natürlich immer die gedankliche Ausrichtung auf das was ich will)

Und, und das ist auch ein wichtiger Punkt bei dieser Diskussion, darum geht es ja - das zu tun was für mich am leichtesten und freundvollsten ist.


Ich schau mir noch mal an was du noch geschrieben hast, vielleicht ergänze ich das hier dann,

ganz lieben Gruß,

Zimtstern
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Re: Hilfsmittel oder Bausteine?

Beitragvon Summersun » 9. Nov 2011, 23:29

Na, dann packe ich mal meine geliebte Pragmatismus-Keule aus :mrgreen:

Von Abraham habe ich gelernt, dass wir immer nach "Relief" (Linderung, Besserung, Erleichterung) Ausschau halten sollten. Eine zentrale Frage: "Welcher Gedanke fühlt sich besser an?"

Und unter dieser Prämisse bin ich mit dem Thema - für mich - ziemlich schnell durch:

Der Gedanke, dass ich nicht zu gewissen Vorsorge-Untersuchungen ginge (bei mir ist es Zahnart und Frauenarzt), würde mich immer mal wieder beunruhigen.

Warum? :102: Keine Ahnung, Loa erwähnte in dem anderen Thread "Massenhypnose". Mir auch wurscht, ich grab da nicht rum. Für mich ist es einfach so, zumindest momentan.

Der Gedanke, dass ich diese Untersuchungen machen lasse, verschafft mir recht wenig Beschäftigung mit dem Thema Krankheit. Für mich ist der Fokus auf "Gesundheit". Ich mach das einfach 2 mal im Jahr, bekomme gesagt, dass ich gesund bin, und Thema ist abgehakt.

Für mich persönlich kein Zweifel, dass der 2. Gedanke der ist, der sich besser anfühlt.

Und damit ist der Fall für mich erledigt. (Pragmatismus wieder ab in die Kiste.....)

Du schreibst:

Aber das Thema umfasst für mich noch sehr viel mehr. Der Thread heißt ja "Hilfsmittel oder Bausteine". Ich betrachte insofern eine ärztliche Untersuchung als ein Hilfsmittel, mir (oder wem auch immer) für den Moment zu helfen, den Floh einer schlimmen Krankheit aus dem Ohr zu bekommen. Ähnlich ist es aber mit der Anwendung vieler anderer Hilfsmittel - gerade in Bezug auf unseren Körper... die ich nach langem Überlegen für hilfreich erachte. Sei es nun die Handcreme... bei deren Anwendung ich mich auf eine zarte Haut meiner Hände konzentriere (68 Sekunden Fokus) - oder das Sportprogramm, das ich absolviere, um meinen Körper in Form zu halten (mehrmals 68 Sekunden) oder die gesunden Nahrungsmittel, die ich in dem Bewusstsein aussuche, dass sie meinem Körper gut tun werden (dito)... bis hin zu meiner sich anbahnenden Selbstständigkeit, die ja auch nur ein "Hilfsmittel" für materiellen Wohlstand und Freiheit für mein Leben darstellt.

ich steh jetzt etwas auf dem Schlauch - was willst Du uns sagen?

Dass Handcreme eine Krücke für Anfänger ist.... :hä:
.....der fortgeschrittene Manifestierer sich aber rein durch die Kraft seiner Gedanken zarte Hände erschafft :hä:

Mir ist das alles zu theoretisch, fast dogmatisch.

Ich creme mir die Hände ein und suche mir zu jedem Thema, dem ich gewahr werde, der Gedanke, der sich besser anfühlt.

Jetzt gerade:
All is well, jeder geht seinen Weg, ich habe immer Zugang zu Relief.......

gute Nacht und viele Grüße, Summersun
Summersun
 

Re: Hilfsmittel oder Bausteine?

Beitragvon bliss » 10. Nov 2011, 06:29

Summersun hat geschrieben:ich steh jetzt etwas auf dem Schlauch - was willst Du uns sagen?


Danke dass Du fragst, liebe Summersun; genau das wollte ich nämlich jetzt noch schnell klarstellen, weil mir gleich beim Aufstellen bewusst war, dass wahrscheinlich kaum jemand versteht, worum es mir geht.

Ich will nichts damit sagen, sondern herausfinden, in der Diskussion abgrenzen, was "muss" (Baustein) und was nicht muss (Hilfsmittel). Antworten auf Deinen und Zimtsterns Beitrag werde ich später, will jetzt erst mal meine Kinder wecken und zur Schule schicken.

LG
Bliss
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Re: Hilfsmittel oder Bausteine?

Beitragvon Tschitschimaus » 10. Nov 2011, 07:49

Liebe Bliss! :huhu2:
Ich (für mich) denke,dass ein jeder Mensch für sich verschiedene,andere Gedanken bzgl. diesem Thema hegt.
Ich persönlich gehe dann,wenn es mir Erleichterung bringt.Ich denke nicht daran,dass etwas sein wird.Einfach zur Abklärung.Ich behaupte mal,ich fühle auch wann es wichtig ist und wann nicht.
Ich sehe es so,dass alles zusammenspielt.Wir selbst mit der Medizin.Und die Menschen,die es ganz alleine schaffen -Hut ab.
Jeder soll das machen,was Erleichterung bringt.
Hab jetzt sicher einiges vergessen-schreib aber übers Telefon und das ist a bisserl mühsam... :lol:
Alles Liebe,Tschitschi :gvibes:
Geduld ist eine Eigenschaft, die Ihr nur dann entwickeln müsst, wenn Ihr Dinge wollt und dazu Widerstand aufgebaut habt.
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Re: Hilfsmittel oder Bausteine?

Beitragvon Tschitschimaus » 10. Nov 2011, 08:04

Mir ist noch etwas eingefallen-Das an was wir glauben,ist ja unsere Wahrheit die wir in unser Leben ziehen und hat dann auch seine Richtigkeit für uns.Und wenn Jemand denkt dass er keine Vorsorgeuntersuchungen oder was auch immer braucht,dann ist es so.Und umgekehrt genauso.
Hmmm...
:gvibes:
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Re: Hilfsmittel oder Bausteine?

Beitragvon bliss » 10. Nov 2011, 08:19

Hm. Ich bemerke an den bisherigen Antworten, dass ich nicht klar genug rüberbringen konnte, was ich meine. Ich habe diesen Thread absichtlich unter "Abraham-Hicks - Diskussion" gepostet und nicht unter "Erfahrungsberichte". Mir geht es nicht darum nachzufragen, wie jede/r einzelne mit diesem Thema umgeht, sondern herauszufinden, was (auf der Basis der Abraham-Lehre) IST.

Abraham haben gesagt, dass es z. B. möglich ist, Organe nachwachsen zu lassen - und das glaube ich auch. Meine Fragestellung geht in die Richtung: Braucht es dafür "Bausteine" (z. B. Proteine etc.) - oder sind diese Bausteine nur notwendig, um unseren Glauben zu stärken. Bisher gilt doch: Wenn ich Körpergewebe aufbauen will, muss ich dem Körper dafür die Bausteine zur Verfügung stellen. Die Äußerungen Abrahams sind - bezogen auf das Wenige, was ich weiß, zugegeben - für mich da nicht klar. Einerseits heißt es, es sei egal, was wir essen - wir sollen nur genügend reines Wasser trinken. Auf der anderen Seite heißt es, wir sollen mehr natürliche Dinge essen. Ich hatte an anderer Stelle ja schon mal gepostet (habe mich mit der Thematik einigermaßen intensiv beschäftigt), dass es unendlich viele Ernährungsformen gibt - und solange die Menschen, die nach der jeweiligen, meist traditionellen, Ernährungsform leben, davon überzeugt sind, dass ihre Ernährungsform gesund ist, bleiben sie auch gesund.

Hm. In Kombination mit den Gedanken über Lichtnahrung habe ich mir meine Frage(n) damit eigentlich schon selbst beantwortet. Da das ganze Universum aus Energie besteht - Gedankenenergie gewissermaßen - wäre tatsächlich kein "Baustein" nötig, alles ist Hilfsmittel - Glaubenshilfsmittel...

Theoretisch ist tatsächlich alles möglich. Theoretisch könnten wir sogar das erwähnte Schloss rein aus Gedankenkraft manifestieren - nur praktisch können "wir" das (noch) nicht.

Nicht dass ich falsch verstanden werde: Ich will hier nicht die für mich optimale Ernährungsform herausfinden, und ich will aktuell auch weder Organe noch Zähne nachwachsen lassen (und auch kein Märchenschloss manifestieren :lol: ). Ich will Grundlagenforschung betreiben; meine Fragestellung geht über das Persönliche, mich Betreffende hinaus. Der persönliche Bezug ergibt sich dann hinterher aus den Schlussfolgerungen.

Liebe Grüße
Bliss
bliss
 

Re: Hilfsmittel oder Bausteine?

Beitragvon lawofattraction » 10. Nov 2011, 09:00

bliss hat geschrieben:Theoretisch ist tatsächlich alles möglich. Theoretisch könnten wir sogar das erwähnte Schloss rein aus Gedankenkraft manifestieren - nur praktisch können "wir" das (noch) nicht.


Hallo Bliss,

genau darum geht es. Abraham bieten uns die breiteste Palette von möglichen Manifestationen an. Sie lassen nichts aus und nehmen als oberste Grenze also das, was wir als Spezies Mensch manifestieren können. Wo jeder individuell steht, muss man selbst heraus finden. Und die Bausteine, nach denen Du suchst, sind immer nur unsere Gedanken.

Jeder weiss doch, an welchem Punkt er oder sie mit der eigenen Realitätsgestaltung steht. Man braucht sich doch nur sein eigenes Leben anschauen, um zu sehen, wie weit die Kunst fortgeschritten ist. Wenn ich immer noch nach dem Liebhaber seufze, werde ich wohl auch keine Nieren nachwachsen lassen können. Wenn die direkten Lebensbedingungen weniger als ideal sind, kann man dann wirklich annehmen, dass man perfekte Gesundheit ohne jegliche Hilfe manifestieren kann?

Das wäre dann ein Widerspruch in sich selbst, wenn Widerstand im manifestierten Jetzt klar ersichtlich ist. Bewusste Realitätsgestaltung erfordert auch die Fähigkeit des Einschätzens des eigenen Fortschritts und Könnens. Selbstüberschätzung, weil andere das bereits können, kann gerade auf dem Gebiet der Gesundheit nicht abzusehende Folgen haben. Genau deswegen habe ich auch darauf hingewiesen.

Warum sollten wir uns heute darüber Frust-Gedanken machen, dass wir "Hilfsmittel" in Anspruch nehmen, wenn wir doch genau die Grenzen unserer bewussten Realitätsgestaltung erkennen können? Der Viertklässler macht sich doch auch keine Gedanken, ob er das Abitur schaffen wird. Sollten wir heute wirklich betrauern, dass wir keine Glieder nachwachsen lassen können und immer noch ein Medikament nehmen oder einen Arztbesuch machen? Je mehr wir damit in Übereinstimmung sind, um so besser geht es uns, um so wohler fühlen wir uns, um so weniger Nebenwirkungen haben wir und umso erfreulicher wird die Konsultation.

Ich verstehe dieses Andrücken gegen alles, was der "Medizinapparat" im weitesten Sinne ist, gar nicht mehr. Der irgendwo erwähnten Ärzte-Machtherrschaft kann ja wohl nur über die Schulung der eigenen Fähigkeiten der Durchsetzung der eigenen Wünsche und Selbstbestimmtheit begegnet werden. Nicht aber, indem man sich gegen etwas wendet, was andere für richtig empfinden.

Früher war ich auch radikaler in Bezug auf diesen ganzen Komplex, habe aber heute ein anderes Denken. Ich muss doch nichts tun, niemand zwingt mich, es ist ein Angebot, das ich annehme oder auch nicht. Genau wie die bestens bekannte Buffet-Analogie.

Warum lassen wir nicht jene zur Vorsorge - oder wie immer man das nennen mag - gehen in der Gewissheit, dass es für sie die richtige Entscheidung ist? Und fertig. Egal, ob sie gehen, weil es für sie eine absolut vortexy Entscheidung ist oder aus Angst. Ich frage auch niemanden, was ich tun soll und treffe für mich die richtigen Entscheidungen. Und natürlich verhindert man keine Krankheiten durch Untersuchungen. Aber wir stellen die besten Voraussetzungen für Gesundheit dann bereit, wenn wir immer unser Wohlgefühl suchen und Widerstände abbauen. Für manche ist eben die Vorsorge der Weg des geringsten Widerstandes. Das "Rezept" ist ja ziemlich einfach und immer das gleiche.

Alles ist Schwingung, wir, unsere Krankheiten ebenso wie die Ärzte und die Information, mit denen wir in Kontakt kommen. Und gemäss unserer Schwingung finden wir Information, die für oder gegen zB Vorsorgeuntersuchungen sprechen und mit uns in Resonanz gehen. Und dementsprechend gestaltet sich unser Leben. Wir finden aufgeklärte Ärzte oder konservativ denkende, je nachdem, welcher Schwingung wir sind. Oder Heiler oder Schamanen, die uns Alternativen aufzeigen. Finden vielleicht jemanden, der sich von Licht ernährt oder jemanden, der sich ein neues Herz selbst hat nachwachsen lassen.

Das ist doch alles unser Tun, ist unser Fokus, ist unsere Schwingung und unsere Fähigkeit, immer weiter als Leading Edge zu denken. Aber jeder steht dort, wo er steht, und wo er steht, steht er genau richtig.

Lieben Gruss
Loa



*Resistance means feeling Singular instead of Plural* Abraham


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Re: Hilfsmittel oder Bausteine?

Beitragvon Lilith » 10. Nov 2011, 21:38

lawofattraction hat geschrieben:Jeder weiss doch, an welchem Punkt er oder sie mit der eigenen Realitätsgestaltung steht. Man braucht sich doch nur sein eigenes Leben anschauen, um zu sehen, wie weit die Kunst fortgeschritten ist. Wenn ich immer noch nach dem Liebhaber seufze, werde ich wohl auch keine Nieren nachwachsen lassen können. Wenn die direkten Lebensbedingungen weniger als ideal sind, kann man dann wirklich annehmen, dass man perfekte Gesundheit ohne jegliche Hilfe manifestieren kann?

[...]

Bewusste Realitätsgestaltung erfordert auch die Fähigkeit des Einschätzens des eigenen Fortschritts und Könnens. Selbstüberschätzung, weil andere das bereits können, kann gerade auf dem Gebiet der Gesundheit nicht abzusehende Folgen haben. Genau deswegen habe ich auch darauf hingewiesen.

[...]

Das ist doch alles unser Tun, ist unser Fokus, ist unsere Schwingung und unsere Fähigkeit, immer weiter als Leading Edge zu denken. Aber jeder steht dort, wo er steht, und wo er steht, steht er genau richtig.



Wunderbar. Einfach wunderbar. :kniefall:

Wenn ich mich in die Diskussion einklinken darf: Ich als Literaturwissenschaftlerin habe mir mal das Wort Vor-Sorge-Untersuchung angeschaut. Die Frage ist natürlich, ob man untersucht, ob man sich schon mal im Voraus SORGEN MACHEN soll :mrgreen: oder, im positiven Sinne des Wörtchens "für etwas sorgen" soll, in diesem Fall für eine sorgenfreie Schwingung.

Ich bin mittlerweile an einem Punkt angekommen, wo ich JEDE AKTIVITÄT als abe-konform betrachte, wenn sie das Potential hat, dafür zu sorgen, dass ich mich angesichts einer bestimmten Schwingung ein Stückchen besser fühle. Auch wenn rückblickend diese Aktivität ein wenig lächerlich oder überflüssig oder übertrieben scheint. Das passiert dann meistens, wenn ich mich dauerhaft im Bezug auf ein bestimmtes Theme in einer höheren Schwingung befinde. Da ist es vielleicht wichtig, kein Bedauern zu empfinden oder sich selbst zu verurteilen, dass man dies oder jenes getan hat. Zum gegebenen Zeitpunkt war es auf der Emotionsskala ein soooo wichtiger Schritt nach oben.

Gesundheitstechnisch traue ich mir momentan nicht zu, den gewünschten Zeitpunkt meiner Schwangerschaft und die Geburtstermine meiner vier Wunschsöhne schwingungstechnisch zu bestimmen. Deshalb sorge ich vor. :mrgreen: Dafür bin ich mittlerweile HERVORRAGEND darin, Halsweh und Pickel wegzumanifestieren. :mrgreen:

Abraham sagen ja, dass es im Vortex keine Ärzte gibt. Aber ich weiß auch genau, wie ich im Bezug auf ein bestimmtes Thema schwinge. Dafür bin ich aber entschlossen, meine Schwingung zu bereinigen, oder wenigstens zu erhöhen. Wenn ich dafür im Schlamm baden oder auf dem Frauenarztstuhl die Beine auseinandergrätschen muss, ist mir das recht. Da kenn ich nix.

Lieben Abendgruß, eure Lilith
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Re: Hilfsmittel oder Bausteine?

Beitragvon Lilith » 10. Nov 2011, 22:02

Ungünstig, jetzt habe ich hier einen Erfahrungsbericht gepostet...ich war so in Fahrt. :mrgreen:

Dafür habe ich einen theoretischen, vielleicht sogar leading-edge Gedanken zum Thema Ernährung. Mein Verständnis von Nahrung ist, dass sie, wie alles andere, Schwingung ist. Sie hat eine höhere oder eine niedrigere Schwingung und man hat zu ihr genau so eine Beziehung wie zu anderen Dingen auch. Wenn ich meine Beziehung zu Nahrung im Vergleich zu allen anderen Beziehungen setze, dann ergeben sich, meinem Verständnis nach, dieselben Muster.

Wenn man im Vortex ist, kann man sich theoretisch in einem wütenden Mob oder im Krieg befinden und man ist unbesiegbar, weil man eben nicht mit Zerstörung, Negativität oder mit dem mitschwingt, was eigentlich kollektive Erwartung wäre. So erkläre ich mir in Sachen Konsum z.B. Kettenraucher, die 90 werden. So erkläre ich mir Altkanzler Helmut Schmidt. :mrgreen:

Wenn man im Vortex ist oder zumindest keine negativen Erwartungen an all die Kalorien, all das Fett, all den Nikotin hat, kann einem Negativität nichts anhaben, selbst wenn man sie in den Mund nimmt. Esther gibt ja einmal dieses Beispiel von dieser beneidenswerten Bekannten, die Essen zu ihrem Freund erklärt hat und fröhlich Riesenportionen verputzt und die Teller anderer Leute leer macht.

Wenn die Beziehung zum Essen der Beziehung zu den Menschen gleicht, dann werden bei dauerhaft höherer Schwingung "schlechte" Nahrungsmittel einem uninteressant oder vielleicht sogar ungenießbar erscheinen. Genauso wie bei hoher Schwingung all diejenigen Gesellen um einen verschwinden, die wir hier im Forum mal als "Mistmöpse" bezeichnet haben.

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Re: Hilfsmittel oder Bausteine?

Beitragvon Sonrisa » 10. Nov 2011, 22:09

Hallo Lilith,

ich finde das äußerst leading edge. Vielen Dank!

Gute Nacht.
p.s. Außerdem gefällt mir der Gedanke, dass es Vortex-Raucher und Vortex-Esser gibt. Es ist also nichts, das sich gegenseitig ausschließen muss, sich vielleicht aber ausschließt, weil es dann nicht mehr zu einem passt. Jetzt macht die Aussage "nimm xy aus der Gleichung" für mich auch Sinn. Extrem gut.
Sonrisa
 

Re: Hilfsmittel oder Bausteine?

Beitragvon Kia » 13. Nov 2011, 15:49

Liebe Loa und liebe Lilith,

bin wieder so begeistert über Eure wunderbaren Posts, die ich eben nochmals gelesen habe.

Und spüre das Bedürfnis Euch ganz herzlich zu danken.

:hregen:

einfach wundervoll.

"Das ist doch alles unser Tun, ist unser Fokus, ist unsere Schwingung und unsere Fähigkeit, immer weiter als Leading Edge zu denken. Aber jeder steht dort, wo er steht, und wo er steht, steht er genau richtig."

Langsam komm ich auch auf den Geschmack der Einfachheit :gvibes: Und in das Vertrauen :gvibes: , dass es so schnell oder langsam geht, wie für mich gut und richtig ist.

Herzlichen Gruss an alle hier
:danke:

Kia
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