Herzenswünsche und Kopf-Wünsche?

Die Lehren Abrahams gechannelt von Esther Hicks

Herzenswünsche und Kopf-Wünsche?

Beitragvon lawofattraction » 9. Jan 2010, 12:24

Sanaei hat geschrieben:... - oder noch schöner: sie lösen sich als erkannt auf und verflüchtigen sich... das natürlich eher bei Kopf-Wünschen und nicht bei Herzens-Wünschen...



Hallo Ihr Lieben,

Die Quote von Sanaei stammt aus dem Thread Geld haben oder nicht haben in der RG Allgemein. Ich habe diesen Satz gelesen und erinnerte mich an eine Diskussion über die Herzens- und Kopfwünsche, weiss allerdings nicht mehr wo, nur dass ich die Meinung vertrat - und immer noch vertrete - es gäbe keinen Unterschied zwischen Kopf- und Herzwünschen, sondern dass sie alle aus einem kreativen Impuls heraus entstehen, der garnicht gesteuert ist und der auch nicht bewertet werden kann.

Irgendwie kam die Diskussion zu keinem Ergebnis. Und jetzt lese ich das wieder. Wenn wir im Sinne der RG von Wünschen sprechen, dann sind wir uns ja darüber im Klaren, dass sie nicht etwas sind, was ich bewusst erdenke und dem Universum zur Erfüllung übergebe. Sondern dass Wünsche immer aus einer Kontrastsituation entstehen, also ganz spontan geboren werden. Ohne unser Zutun bzw. ohne eine konkrete Absicht ausser der, den Kontrast aufzuheben.

Und die Wünsche gehen direkt als erfüllt in den Vortex, können sich also auch nicht auflösen, da Energie nie verloren gehen kann. Jeder jemals gedachte Gedanke ist im Universum noch existent. Und wenn sich mehrere ähnliche und gleiche Gedanken dazu gesellen, hat dieser Gedanke Manifestationspotential. Anderenfalls mag er als nicht manifestiertes Potential dort verbleiben.

Was mir so ein komisches Gefühl verursacht, ist wohl diese Trennung in bzw. Kopf- und Herzenswünsche im Sinne von "gute Wünsche - schlechte Wünsche", weil ich denke, alle Wünsche haben den gleichen Ursprung und sind vollkommen wertfrei. Denn wer sollte werten? Sobald wir nämlich eine Wertung abgeben, scheinen mir beide Kategorien nicht mehr erfüllbar - die eine aufgrund der Abwertung, die andere aufgrund des Vergleiches.

Hat jemand Lust, das zu diskutieren?

Lieben Gruss
Loa

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Re: Herzenswünsche und Kopf-Wünsche?

Beitragvon ZaWo » 9. Jan 2010, 13:23

Hallo Loa,

ich erinnere mich. Ich glaub das war eine These - damals - von Daisy. Diese Kopfwünsche werden auch als Egowünsche bezeichnet. Das Thema an sich ist ja auch mit der esoterischen Mär vom bösen Ego verbunden, das es, so wie früher die Erbsünde, zu bekämpfen bzw. aufzulösen gilt.

Außerdem kommt es mir vor, wie eine versuchte Erklärung, warum sich manche Wünsche erfüllen und manche eben nicht. Wenn mann/frau es sich nicht anders erklären kann, dann muss das Außen eben herhalten. Sei es in Form von erfüllbaren Wünschen /unerfüllbaren Wünschen, Egowünschen, Karma, Lernprozess, Unwertsein oder wie sie alle heißen, die üblichen Verdächtigen.

Ich glaube, es macht wenig Sinn, Sachen, die sowieso nicht beweisbar sind als falsch nachzuweisen. Das geht nämlich auch nicht. Endlose fruchtlose Diskussionen, die immer nur hypothetisch sein können.

Ich persönlich habe das Konzept von Abraham als in sich schlüssig für mich gefunden. Dieses Konzept kann ich mit vielen Erfahrungen verankern. Und in diesem Konzept ist kein Platz für die Trennung von Kopf und Herz oder Ego und Selbst.

Fühle ich nach, welche Konstruktion sich besser anfühlt, dann ist es sicherlich die, dass wir uns alles wünschen dürfen, was diese Realität uns zu inspirieren in der Lage ist. Die Vorstellung, dass ich selbst meine Wünsche nach Kopf, Herz, Unterleib oder sonstwas sezieren muss, fühlt sich verkrampft, blockiert und irgendwie....mittlerweile auch....lächerlich an. :grllll:

Wir sind ok, so wie wir sind und alle unsere Wünsche als Teil von uns auch. :gvibes:

:hug:
ZaWo

PS: Eine andere Betrachtungsweise natürlich ist, dass diese sogenannten Kopfwünsche in Wirklichkeit eigene Ausarbeitungen des Erfüllungsweges sind und somit nur vermeintliche Wünsche.
ZaWo
 

Re: Herzenswünsche und Kopf-Wünsche?

Beitragvon LillyB » 9. Jan 2010, 13:38

Hallo Ihr,

da habe ich eben heute noch in "The Vortex" gelesen: Comparison und Competition / Vergleichen und Wettbewerb oder Konkurrenz (Ego - Kopf?) ist sehr gut für Step 1 = bewußt (oder unbewußt) Wünsche losschicken. Z.B. bei jemand anderen sehe ich etwas NOCH besseres. Kann ich meinen Wunsch modifizieren.

Empfangen = Step 3 (im Vortex) geschieht wertfrei und immer nur das beste für mich, dabei hindert also das Ego (trennt = Kopf).

Finde ich logisch. Daher ist mir das Herzenswünsche gleichbedeutend völlig bewußt mit meiner Quelle zu wünschen aus tiefstem Herzen.

ALOHA
Lilly im Schnee :gvibes:
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Re: Herzenswünsche und Kopf-Wünsche?

Beitragvon Sanaei » 9. Jan 2010, 13:42

hola... das ist aber schön... :gvibes:

Also, ich habe das für mich (ganz persönlich) so gemeint: ein Kopfwunsch ist für mich ein Wunsch, den ich vielleicht aus Neid oder Geltungssucht heraus habe... also ein Wunsch, der entspringt, wenn ich mich nicht in meiner Mitte befinde... mmmhhh - Beispiele sind schwierig mit meinem jetztigen Bewusstsein - da ich ja weiss, das ich mir alles erfüllen kann - aber ich konstruiere ein Beispiel - ich wünsche mir etwas, um jemandem zu imponieren oder um Besser zu sein als der andere...

So, wenn ich also im Neid einen Wunsch kreiere - dann ist das für mich eine Kopf-Kreation. Und wenn ich mich emotional wieder in der Mitte habe - dann kommt das Herz ins Spiel, und meine Gedanken kreisen um diese Kopf-Kreation... und dann kann sich ein Herzenswunsch entwicklen oder halt auch ein Auflösen dieser Kopf-Kreation.

Ich wollte damit nicht das eine über das andere stellen und habe das auch nicht wertend gemeint, sondern eine Kopf-Kreation ist für mich ein Beginn eines Prozesses, der etwas auslöst... ein Wunsch, den ich aus Geltungssucht geäussert habe, öffnet mir vielleicht Türen und Tore, aus welchen sich dann der Wunsch hinter dem Wunsch entwickeln kann - und wenn ich dann dem nachgehe, dann bekomme ich sicher was besseres als meine Kopf-Kreation... auch wenn die Kopf-Kreation nicht "verloren" ist - es ist für mich ein Schritt in mich zu gehen, was mir denn wirklich fehlt, was ich mir wirklich wünsche - und wenn ich diesem Prozess nachgehe, mich darin hingebe und meinen Gefühlen folge - dann ist die Kopf-Kreation sogar sehr hilfreich.

Es war also keine Wertung - und der Satz von mir ist in diesem Sinne auch falsch platziert - aber ich finde die Diskussion darüber sehr schön - weil es mir einmal mehr die Augen öffnet...

Danke Euch dafür... :loveshower:

Sanaei
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Re: Herzenswünsche und Kopf-Wünsche?

Beitragvon lawofattraction » 9. Jan 2010, 13:59


Hallo Ihr Lieben,

was für eine reiche Ernte an tollen Antworten!

Ich kann mich am besten mit ZaWos Aussagen identifizieren. Da ich auch die Abrahamsche Sichtweise für mich intellektuell und gefühlsmässig und aufgrund meiner eigenen Erfahrungen am stimmigsten finde.


ZaWo hat geschrieben:PS: Eine andere Betrachtungsweise natürlich ist, dass diese sogenannten Kopfwünsche in Wirklichkeit eigene Ausarbeitungen des Erfüllungsweges sind und somit nur vermeintliche Wünsche.


Genau das kann ich mir als Quelle der Idee der Kopfwünsche vorstellen. Wobei das schon der zweite oder dritte Gedankenschritt wäre, aber definitiv nach dem Spontanwunsch, der aus dem Contrast geboren wird. Und der frei von Beurteilungen ist.

Sanaei hat geschrieben:So, wenn ich also im Neid einen Wunsch kreiere - dann ist das für mich eine Kopf-Kreation. Und wenn ich mich emotional wieder in der Mitte habe - dann kommt das Herz ins Spiel, und meine Gedanken kreisen um diese Kopf-Kreation... und dann kann sich ein Herzenswunsch entwicklen oder halt auch ein Auflösen dieser Kopf-Kreation.


Im Vortex kann aber eine "Misskreation" = Kopfkreation nicht als solche erkannt werden - Vortex erkennt nur Vollkommenheit. Solche Gedanken müssten dann out-of-Vortex-Gedanken sein. Hier schreitet der Intellekt ein, beurteilt und teilt auf nach richtig und nicht so richtig. Und zieht die Glaubenssätze herbei, die das untermauern.

Liebe Sanaei, es ging mir nicht darum, die Wortwahl oder Deine Gedanken zu kritisieren, sondern einfach Meinungen zu diesem Thema zu bekommen. Vor allem, da das Zitat aus dem Thread mit dem Geldthema stammt und ich die Vermutung habe, dass sich bei vielen Menschen kein echter Wohlstand einstellen kann, da sie den Wunsch nach finanziellem Reichtum immer noch als schlechten Egowunsch ansehen, der den Herzenswünschen unterlegen ist und eigentlich nicht existieren dürfte.

Insofern hast Du mir nur den Aufhänger gegeben für etwas, was in meinem Kopf rumspukte. Danke Euch allen für Eure Gedanken. :lieb:

Liebe Grüsse
Loa


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Re: Herzenswünsche und Kopf-Wünsche?

Beitragvon ZaWo » 9. Jan 2010, 14:07

Sanaei schrieb
ich wünsche mir etwas, um jemandem zu imponieren oder um Besser zu sein als der andere...


Na und? Warum soll man sich nicht was besseres wünschen als....... oder warum soll ich nicht jemandem imponieren/gefallen wollen. Wertschätzung, die ein anderer über dich ergießt, fühlst sich toll an. :gvibes: Lilly hat es ja oben schon erwähnt, das ist Step 1, da entsteht der Wunsch.

In diesem Step1-Moment allerdings kannst du zwar den Wunsch losschicken, aber die Lösung noch nicht sehen. Deine Aufgabe in diesem Gefühlszustandes ist es, dich in eine bessere Schwingung zu versetzen und ein guter Weg nach oben kann sicherlich sein, wie man noch besser oder noch schöner als sonstwer wird. Damit kletterst du die Skala hoch. Wunschideen lassen auch klettern.

Indem Moment, wo du im Vortex bist, ist klettern nicht mehr nötig und ebenso unwichtig ist es, wie andere im Vergleich zu dir aussehen, du fühlst dich ja sowieso gut. Wenn es anderen dann auch gut geht, dann "stört" dich das nicht mehr. Du magst dich dann ja am allerliebsten und würdest mit niemandem tauschen wollen. Wunsch erfüllt.

....und gleichzeitig ziehst du paradoxerweise dann all die Dinge an, die du dir vorher erträumt hast. Das Anziehen ist dann allerdings der Nebeneffekt.

Solange sich das Nochbessersein gut anfühlt würde ich es mir auch erlauben und diese gutanfühlenden Wunschvorstellungen melken, wie Abraham sagen würde.
ZaWo
 

Re: Herzenswünsche und Kopf-Wünsche?

Beitragvon Sanaei » 9. Jan 2010, 14:08

grins... super - danke auch nochmal für die Augen - Öffner... tut gut... :gvibes:
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Re: Herzenswünsche und Kopf-Wünsche?

Beitragvon ZaWo » 9. Jan 2010, 14:21

Loa schrieb
Vor allem, da das Zitat aus dem Thread mit dem Geldthema stammt und ich die Vermutung habe, dass sich bei vielen Menschen kein echter Wohlstand einstellen kann, da sie den Wunsch nach finanziellem Reichtum immer noch als schlechten Egowunsch ansehen, der den Herzenswünschen unterlegen ist und eigentlich nicht existieren dürfte.


Ich finde es in so einem Zusammenhang sinnvoll, sich mal zu überlegen, woher diese Wünsche überhaupt kommen. Woher kommt mein Geschmack? Habe ich persönlich mit meinem Geschmack überhaupt was zu tun oder ist er nicht etwas, was durch mich hindurch geschieht.

Für mich ist die Antwort Ja. Und wenn da etwas durch mich hindurch geschehen will, dann brauche ich es (meine geschmacklichen Entscheidungen bzgl. einer Situation = Wunsch) nicht inhaltlich zu bewerten. Meine Wünsche sind einfach nur.

Stelle ich mich also außerhalb dieser Wunschkraft, dann kann ich staunend beobachten, was mit mir geschieht und es bewusst fördern.
ZaWo
 

Re: Herzenswünsche und Kopf-Wünsche?

Beitragvon lawofattraction » 9. Jan 2010, 14:25



Ohjeh, ZaWo, jetzt rührst Du es doch an, das Thema, das mich aufmerksam werden liess. Ich schlage mich nämlich gedanklich mit dem Thema des freien Willens in der RG rum.

Wer wünscht?

Und wer erschafft?



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Re: Herzenswünsche und Kopf-Wünsche?

Beitragvon ZaWo » 9. Jan 2010, 15:18

Wir wünschen und wir erschaffen mithilfe der Quellenergie.

Die Frage ist, wer hat uns erschaffen und warum so und nicht anders? Da weiss ich keine Antwort drauf. Ich vermute, das hat was mit den Erschaffungs-Potentialen zu tun, die in unserer jeweiligen Strukturierung enthalten sind. Und vermutlich benötigt es eine übergeordnete Sichtweise, um diese erkennen zu können. Sowas wie ein Experiment mit garantiert positivem Ausgang. Bei einer Reise wählst du ja auch einen bestimmten Ort, einen bestimmten Bus etc. weil du da Erlebenspotentiale vermutest. Aber wissen, was genau geschieht, weisst du vorher nie. Wir sind unser eigenes Reisegefährt und die Reise ist bereits gebucht. Oder andersrum ausgedrückt: Wir sind das Reisegefährt und der Sensor unseres eigenen IBs.
Derzeit genügt mir diese annähernde Sichtweise.
ZaWo
 

Re: Herzenswünsche und Kopf-Wünsche?

Beitragvon lawofattraction » 9. Jan 2010, 16:31




Ja, ich sehe das ähnlich. Das Experiment ist ein Selbstläufer - aufgrund der universellen Gesetze operieren wir immer innerhalb der göttlichen Ordnung. Als Teilnehmer, der vergessen hat, dass er selbst dieses Spiel mit-erfunden hat. Das Spiel hat von Anfang an alle möglichen Varianten enthalten.

Wenn alles bereits erschaffen ist, bedienen wir uns dann nicht an etwas, was uns nur als Auswahl vorgelegt wird? Wie passt dann das Zitat "You can be, have or do anything you wish?" Müsste dann nicht der Zusatz dabei stehen, im Rahmen dessen, was vorhanden ist? Anscheinend können wir nichts "Neues" kreieren, weil alles bereits als Potential vorhanden ist. Und alles, was geschehen wird, ist bereits geschehen. Von Anfang an.





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Re: Herzenswünsche und Kopf-Wünsche?

Beitragvon ZaWo » 9. Jan 2010, 16:55

Ich meine mit Potentialen keine vordefinierten Manifestationen, sondern Veränderungspotentiale z.B. in Form von Mangeldenken, Unwissenheit, ungewöhnlichen Glaubenssätzen etc.
Bildlich stelle ich mir vor, dass der Spieler eine andersgeformte Kugel ins Roulette wirft und guckt, was passiert. In diesem Spiel allerdings verändern sich Kugel und Roulette.

Ich glaube, dass das nicht vorhersehbare Wachstum des Universums in der Kombinatorik aller Wünsche entsteht. Aus der Erfüllung entsteht dann wieder ein neues noch größeres Büffet und aus diesem Büfett werden wieder neue Wünsche generiert und so weiter. Die Inspirationsquelle wird damit erweitert und sobald diese Inspirationsquelle da ist, entstehen neue Wünsche, für deren Erfüllung sich das LoA neue, vorher nie dagewesene Wirklichkeiten "ausdenken" muss.

"You can be, have or do anything you wish?" Müsste dann nicht der Zusatz dabei stehen, im Rahmen dessen, was vorhanden ist?

Abraham haben da ja auch Einschränkungen drin. Sie sagen "you wish". Es muss ein Wünschender da sein. Womit wir wieder an den Ursprung kommen: Wie entsteht ein Wunsch? Wir können nichts erschaffen ohne es auch zu wünschen.
Außerdem sagen sie, dass das Universum in der Lage ist, alle die Wünsche zu erfüllen zu denen es selbst uns zu inspierieren imstande ist. Also ohne geeignete Inspirationsbasis keine Inspiration und ohne Inspiration kein Wunsch und ohne Wunsch keine Manifestation.

Somit dehnt sich das Universum aus sich selbst von innen aus indem es sicher stellt, dass da welche sind, die unablässig wünschen. Deswegen ist unsere unbescheidene Raffgier so wichtig. :mrgreen:
ZaWo
 

Re: Herzenswünsche und Kopf-Wünsche?

Beitragvon lawofattraction » 9. Jan 2010, 17:26



Ich liebe Deine Erklärungen - vielen Dank, liebe ZaWo. :bussi: Ich belasse es auch mal dabei, auch wenn ich da noch Widersprüche erkenne. Es darf sich langsam entwickeln, dann kommt die Antwort von selbst - oder ist nicht mehr wichtig - whatever comes first.


ZaWo hat geschrieben:Somit dehnt sich das Universum aus sich selbst von innen aus indem es sicher stellt, dass da welche sind, die unablässig wünschen. Deswegen ist unsere unbescheidene Raffgier so wichtig. :mrgreen:


:kgrhl:

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Re: Herzenswünsche und Kopf-Wünsche?

Beitragvon ZaWo » 9. Jan 2010, 17:47

Gut, ich hab mein Pulver auch komplett verschossen. :kgrhl: Weiter mag ich selbst nicht groß weiter denken. Wie ich es dreh und wende, es kommt eh immer das gleiche raus: Meine Aufgabe ist es mich auf mein Wohlgefühl auszurichten, egal was und warum was passiert.

Vielleicht hat ja jemand anderer Kreativer noch ein paar Ideen. Danke für die interessante Diskussion. :danke:
ZaWo
 

Re: Herzenswünsche und Kopf-Wünsche?

Beitragvon Kia » 10. Feb 2010, 14:07

Hallo Ihr Lieben,

Als das Buch, The Vortex, am Wochenende eingetroffen ist, wollte ich zuerst die Zusammenfassung lesen hinten auf dem Buchumschlag und da steht oben als erstes:

"A blueprint for understanding and implementing your own destiny", Dr. Wayne W. Dyer, author of The Power of Intention.
Intention heisst ja Absicht oder Wunsch und mich hat es magisch zu diesem Buch hingezogen, worauf ich es gekauft und sofort gelesen habe. Was mir gut getan hat, ist der völlige Verzicht auf Kopf- oder Herzwünsche und nur eine sachliche Beschreibung, vor allem in einem Kapitel, das ich hier kurz zusammenfassen will (in eigenen Worten):

Wie bringe ich meine Wünsche/Absichten in schwingungsmäßige Resonanz mit der göttlichen Absicht / der Absicht des Universums? Wayne Dyer beschreibt sieben Qualitäten dieser Dimension:

1. die universelle Absicht ist schöpferisch/kreativ: der lebensspendende Geist in seinem innersten Wesenskern ist schöpferisch, wir atmen und leben in einem Körper und einer Umgebung, die unseren Bedürfnissen entspricht. Dem Bedürfnis nach Entwicklung. Kann ich diesen kreativen Ausdruck, der ich bin, akzeptieren und lieben? In all seinen Aspekten?
Kann ich die Umgebung, in der ich lebe, als Ausdruck von kreativen Möglichkeiten, mich zu entwickeln, sehen?

2. Die universelle Absicht ist gütig. Sie ist eine freundliche Energie, die will, dass das, was sie erschafft, blüht und gedeiht, dass es glücklich ist und seine Erfüllung findet. Mit dem Vorsatz zur Güte entscheidet man sich aktiv für ein Leben aus der Kraft der universellen Absicht. Kann ich mir selbst und anderen Menschen Güte erlauben?

3. Die universelle Absicht ist liebevoll. Sie ist Liebe. Ihr Energiefeld ist reine Liebe.
Wenn wir dieses Feld mit unseren Augen wahrnehmen könnten, würden wir Kreativität und Güte in einem unendlichen Meer von Liebe sehen.
(Wenn wir zum Beispiel nicht das tun, was wir liebend gern tun würden, oder nicht lieben, was wir tun, fehlt uns die Kraft, unseren Lebensplan zu verwirklichen.) Kann ich fühlen, dass ich Liebe bin und die anderen auch?

4. Die universelle Absicht schafft Schönheit. Wie können Kreativität, Freundlichkeit und Liebe anders zum Ausdruck kommen, als in Schönheit. Ihrem Sein nach besteht eine ewige Wechselbeziehung zwischen Liebe und Schönheit.
Und der Entschluss, in allem die Schönheit zu sehen, versetzt auch Menschen, die arm und unwissend geboren wurden, in die Lage das Kraftfeld der universellen Absicht zu erfahren.

5. Die universelle Absicht ist sich ständig ausdehnend, ist Ausdehnung, Entfaltung. Die Kraft der Intention manifestiert sich als stetig zunehmende Kreativität, Güte, Liebe und Schönheit. Wenn wir eine persönliche Beziehung zu der göttlichen Absicht eingehen, wird unser Leben reicher und dehnt sich fortlaufend aus.
Die einzige Bedingung für diese Fortentwicklung der universellen Absicht ist die, mich immer und überall von ihr leiten zu lassen und ihr zu erlauben, immer stärker für mich und andere zu wirken und immer vielfältiger in mir und meinen Mitmenschen zum Ausdruck zu kommen.

Wenn ich der göttlichen Absicht vertraue und ihr erlaube sich auszubreiten und das tue, was ich tue, weil ich es liebe, dann wird mein Leben eine ständige Entfaltung und Ausbreitung der universellen Absicht sein.

6. Und so entsteht Fülle, die keine Grenzen hat, die universelle Absicht sprudelt unerschöpflich. Und aus diesem wundervollen Geschenk der Fülle sind wir geschaffen. Und diese Fülle kommt in unserer Lebensführung zum Ausdruck. Wenn wir uns entscheiden, uns an diese Fülle anzuschließen. Und dieses göttliche Bewusstsein, dieses Fülle-Bewusstsein übersteigt mein eigenes und das kollektive Bewusstsein der Menschheit. Die Kraft der universellen Absicht waltet überall. Sie sorgt dafür, dass sich alles manifestieren kann, dass es wächst und dass es ihm bis in alle Ewigkeit an nichts fehlt.
Es ist wichtig sich klar zu machen, dass wir mit dieser Lebenskraft verbunden sind (wenn wir das wählen) und dass wir Sie mit allem und jedem teilen, auch mit allem, von dem wir glauben, dass es uns fehlt.
Es braucht die innere Gewissheit, dass dieses universelle Bewusstsein die Qualität von unendlicher Fülle hat.

7. Die universelle Absicht ist empfänglich. Sie ist einfach für alles aufnahmebereit. Nichts und niemand werden vom empfänglichen Antlitz der Absicht zurückgewiesen. Sie heisst ausnahmslos alles Lebendige urteilsfrei willkommen ohne jemals die Kraft der Absicht den einen zu gewähren und den anderen vorzuenthalten.
D.h. uneinsichtig und zurückweisend zu sein heisst, sich den Zugang zum Kraftfeld der universellen Absicht zu versagen. Das eigene Bewusstsein muss mit dem Bewusstsein der universellen Absicht schwingungsmäßig in Einklang sein. Wir müssen nicht nur empfänglich sein für Anweisungen, wie wir unsere menschliche Bestimmung verwirklichen können, sondern uns auch dazu bereit finden, diese Energie der Welt zurückzugeben auf für uns liebevolle, freudige Art.
Wir müssen nicht wissen wie. Es reicht zu sagen: Ja, ja, ich bin bereit, ja ich weiß, dass die Absicht eine universelle Kraft ist. Sie wird niemandem versagt.
DAS KRAFTFELD DER UNIVERSELLEN ABSICHT ERLAUBT ALLEM FORM ANZUNEHMEN und seine unbegrenzten Möglichkeiten wohnen allem inne, was sich je manifestiert. Wir selbst waren schon darin angelegt, bevor wir geboren wurden. (Hervorhebung von mir).

Nachdem ich das Buch (The Power of Intention) in einem Zug durchgelesen hatte, war mir klar, wieso ich das noch lesen sollte vor The Vortex. Nach Verständnis des Autors heisst Intention gerade nicht, dass wir mit verbissener Entschlossenheit etwas verfolgen, was wir uns einmal vorgenommen haben, um nun für immer daran kleben zu bleiben. Intention heisst tief in uns hineinzuhorchen und der schöpferischen Kraft nachzuspüren, die uns alle umfängt, das schöpferische Feld der Intention anzuzapfen heisst in Einklang mit unserer innersten Quelle zu kommen. Und die Kraft, die uns dann zur Verfügung steht, lässt Wunder geschehen und die Dinge fügen sich im Alltag mühelos. Und dazu braucht es Kopf und Herz gleichzeitig.

Was ich persönlich gespürt habe beim Lesen ist jetzt für mich, meinen inneren Krititker und die Meinung der anderen auf der Seite zu lassen und meine Blickrichtung nach innen zu wenden. Vielleicht bin ich jetzt eher fähig das nächste Buch von Abraham (The Vortex) zu lesen. Ich freue mich... :loveshower: :vortex:

Kia

Liebe Zawo, Liebe Loa,
ihr habt mich beide mehrmals darauf hingewiesen, dass das LoA völlig neutral ist, also nicht nur Herzenswünsche erfüllt, sondern a l l e s nach dem Gesetz der Anziehung einfach anzieht. Es ist nun absolut nicht so, dass ich Euch nicht geglaubt habe. Nur, ich konnte es nicht fühlen selbst. Nach dem Lesen dieses Buches nun kann ich es sehr wohl fühlen und dafür bin ich dankbar. :gvibes:
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