Gefühlsverwirrung

Die Lehren Abrahams gechannelt von Esther Hicks

Gefühlsverwirrung

Beitragvon caprera » 23. Nov 2009, 21:20

Liebe Foris,

ich verstehe folgendes nicht:

Meine Gefühle sind meine "Leitskala" - soweit alles klar!
Ich sollte mich immer darum bemühen, in der Skala nach oben zu klettern - Schritt für Schritt - auch klar!

Seit Jahren (!!) wünsche ich mir eine liebevolle und erfüllende Beziehung - und plötzlich gibt es zwei Herren, die sich um mich bemühen ... :oops: - plötzlich ist alles UN-klar

Ich bin verunsichert, habe plötzlich "Angst", etwas falsch zu machen - den "Falschen" zu ermutigen, den "Richtigen" nicht zu erkennen ... *seufz
Sagen nicht Abraham "Rede dir keinen ein, der Richtige fühlt sich wunderbar an?"
Aber es fühlen sich BEIDE wunderbar an!!!

Ich habe manchmal wilde und heftige Tagträume von dem einen, dann wieder von dem anderen - :oops:

Immer öfter habe ich das Gefühl, als müsste ich eine Entscheidung treffen - und meine Gefühle spielen Achterbahn - bei beiden! Ich habe mir so sehr gewünscht, mein Singledasein zu beenden, dass ich nun die Möglichkeit "keiner von beiden" nicht mal andenken mag (!) - immerhin habe ich über fünf Jahre gewartet, bis sich die Schmetterlinge in meinem Bauch wieder aktiviert haben!

Und ...... JA - ich komme gut allein klar - und ich mag mich auch!
ABER - es gibt eben Dinge, die man sich selber nicht geben kann!
Z.B. einen warmen Körper in der Nacht neben sich im Bett zu spüren, küssen, umarmen, ....... :loveshower:

Was mache ich jetzt bloß? Ich bin völlig durcheinander - hat jemand von Euch Ideen??

Caprera
caprera
 

Re: Gefühlsverwirrung

Beitragvon ZaWo » 23. Nov 2009, 21:38

Hallo Caprera,
na ist doch wunderbar :loveshower:. Wenn sich beide wunderbar anfühlen, dann würde ich auch beide nehmen...zumindest vorerst. Aus meiner Sicht spricht da nichts dagegen. Abe sagen, es gibt viele passende Partner, also nicht nur den E I N E N ominösen. Es geht vielmehr wohl derzeit darum, dass du dich mit der gegebenen Situation wohlfühlen kannst. Vielleicht sitz da in dir noch der Glaube, dich sofort und für immer :rleye: entscheiden zu müssen. Musst du aber nicht. Abe sagen es gibt keine großen Entscheidungen, sondern nur ganz viele kleine.

Ansonsten rate ich dir, den Weg des geringsten Widerstandes zu suchen und zu gehen. Also stelle dir die Frage: Was ist am wenigsten schlimm? Beide zu behalten oder einen zu verabschieden?

Zum Weg des geringsten Widerstandes (path of least Resistance) kann ich dir diesen Workshop empfehlen:

post1198.html#p1198

Lieber Gruss
ZaWo
ZaWo
 

Re: Gefühlsverwirrung

Beitragvon LillyB » 23. Nov 2009, 21:51

Hallöchen Caprera,

mach Dir keinen Kopf. Dort wo Du authentisch Du selbst bist. Da ist Dein Herz.Gib den Verstand an der Garderobe ab und folge Deinem Herzen.

ALOHA
Lilly
Der Himmel ist blau (Die Ärzte)
Benutzeravatar
LillyB
 
Beiträge: 1280
Registriert: 09.2009
Geschlecht: weiblich

Re: Gefühlsverwirrung

Beitragvon Summersun » 23. Nov 2009, 23:17

Loa hat völlig recht, warum JETZT schon eine entgültige Entscheidung treffen?

Wer weiß, wenn Du Dich so richtig schön sonnst in dieser Erfahrung, dann taucht Mann 3 auf - für den Du dann Mann 1 und 2 einfach stehen lässt, weil alles klar ist. Ja ich meine sonnen, ahlen, räkeln, zufrieden seufzen. GENIEßE die Situation einfach. Vielleicht kannst Du auch die Verwirrung in etwas Positives wandeln und sie so gut aushalten?

Es gibt keine Regel, dass Du schnell klare Verhältnisse schaffen musst. Sei einfach ehrlich und mache keinem der beidne vor, er wäre "the one and only".

Achte auf Dich. Ich hielte es für einen Fehler, dass Du Dir vorschnell einen "sicherst", aus lauter Angst, langes Zögern könnte am Ende bedeuten, dass sie beide weg sind. Das wäre angstbasierende Mangeldenken.

Die Fülle ist Dein :genau:

Aloha, Summersun
Summersun
 

Re: Gefühlsverwirrung

Beitragvon lawofattraction » 24. Nov 2009, 08:53



Hallo Caprera,

und jetzt steuere ich auch noch meine 2 Cents mit einem Gedanken bei (der gute vorher war nämlich von ZaWo, nicht von mir, liebe Summmersun).

Vielleicht sind es ja beide, wenn sich beide wunderbar anfühlen. Warum erwarten wir, in allen Bereichen unseres Lebens grosse Veränderung zu leben, beim Thema Beziehungen aber halten wir krampfhaft fest an Konzepten wie der Monogamie. Vielleicht bereitet es Dir einfach Unwohlsein, dass nun gleich zwei Männer um Dich werben, Du sie beide magst, das aber aufgrund der Konvention nicht sein darf. Und daher meinst, Dich zu einer Entscheidung zwingen zu müssen.

Ich schaue mir inzwischen jegliche Situation auf der Schwingungsebene an, bevor ich die "Realität" betrachte. Fakt ist, es gibt zwei Männer in Deinem Leben, also ist auch Deine Schwingung entsprechend. Fakt ist auch, dass diese beiden Männer der Schwingung entsprechen, auch der des "Konkurrenzgedankens", anderenfalls hätten sie nicht zu Dir gefunden. Vielleicht befreit Dich dieser Gedanke etwas vom Druck, nun eine Entscheidung zu treffen und dass diese Entscheidung nicht "richtig" sein kann.

Daher gibt es auch keine "falschen" Menschen in unserem Leben - alles ist Schwingung. Und ob einer oder zwei oder keiner oder ein ganz anderer, auch das ist letztlich keine Sache der rationalen Entscheidung, sondern immer der Schwingung - auch wenn wir uns gerne das Gegenteil einreden.

Ich würde relaxen, mich an der Aufmerksamkeit der beiden Herren erfreuen im vollen Vertrauen darauf, dass "all is well" und es immer sein wird.

Lieben Gruss
Loa

P.S. Abraham empfehlen als (Heirats-)versprechen einen Spruch wie "Ich mag Dich ziemlich gerne, lass es uns einmal miteinander versuchen. Ich mache Dich nicht dafür verantwortlich, dass es mir gut geht und werde mich auch nicht verantwortlich fühlen, dass es Dir gut geht. Also lass uns mal zusammen spielen."



*Resistance means feeling Singular instead of Plural* Abraham


Benutzeravatar
lawofattraction
 
Beiträge: 8976
Registriert: 09.2009
Wohnort: Im Hohen Norden
Geschlecht: weiblich

Re: Gefühlsverwirrung

Beitragvon caprera » 25. Nov 2009, 19:22

Guten Abend Euch allen,
und vielen Dank für die Antworten! Ich habe erst wirklich mal laut schallend lachen müssen :kgrhl:
JA KLAR - ich nehme alle beide :oops:

Anmerkung dazu: Ich selbst kann es mir ja durchaus gut vorstellen, mit zwei Männern zu leben! Allerdings ist da kein Platz für eine zusätzliche Frau! Die dulde ich weder bei dem einen, noch bei dem anderen - ich selbst bestehe bei meinen Männern auf meinen Status als "the-one-and-only"!!!!!

Nein, Scherz beiseite:

Ich genieße es natürlich schon, so umworben zu werden. Andererseits habe ich ein schlechtes Gewissen; ich habe das Gefühl nicht ganz ehrlich zu sein. Die beiden Herren wissen natürlich nichts voneinander - anfangs wäre es mir sehr eigenartig vorgekommen, den jeweils "anderen" zu erwähnen - mittlerweile ist es dazu zu spät; und die Situation entwickelt sich ziemlich dynamisch.

Und ich frage mich wirklich, warum ich diese Situation in mein Leben gezogen habe; was soll ich daraus lernen??
*amkopfkratz*
caprera
 

Re: Gefühlsverwirrung

Beitragvon Shiva » 26. Nov 2009, 21:02

Liebe Caprera,

eigentlich wolle ich Dir gestern schon antworten.. aber ich war nicht gerade gut drauf und heute kommt die alte Shiva wieder durch und antworte mal.

Mir ist bei Deiner Frage spontan eingefallen: "Energie folgt der Aufmerksamkeit".. Eigentlich "mein" Satz. Ich habe beruflich immer mal wieder mit Menschen zu tun, die einen neuen Partner/in suchen (bin keine Partnervermittlung) :tja:

Jedenfalls erzählen die Leute mir dann immer einiges von sich. Und im Umkehrschluss ist es so, dass die Leute anders herum nie glücklich werden, wenn sie es nicht langsam mal zulassen, dass sie lieben und geliebt werden. Ich sage dann immer... "Tasten sie sich langsam mal ran"... "Üben Sie das Gefühl, indem sie mit einer Person mal einen Kaffee trinken gehen, oder was auch immer". Ich selber habe schon festgestellt, wenn man in einem emotionalen Dornrößchenschlaf (also was z.B. Liebe betrifft) befindet, "kein Rannkommen ist".

Wenn man sich aber irgendwie öffnet.. ist es so, dass man dann auch :tja: empfänglich für andere ist. Verstehst Du? Du warst halt irgndwie offen... und dann ups... waren 2 Türen offen - und 2 Herren "drin" :kgrhl:

Vertrau dem Universum, dass "der Richtige" sich in irgendeiner Weise herauskritalisiert und genieße es einfach, begehrt zu sein und zu lieben....

Lieb Grüße Shiva :tja:
Energie folgt der Aufmerksamkeit
Benutzeravatar
Shiva
 
Beiträge: 540
Registriert: 09.2009
Wohnort: mitten drin ;-))
Geschlecht: weiblich

Re: Gefühlsverwirrung

Beitragvon caprera » 27. Nov 2009, 22:20

Liebe Shiva,

danke für deinen Beitrag! Und natürlich hast Du recht!
Ihr habt alle recht mit Euren Beiträgen!

Wenn ich den Fokus von den beiden Männern abwende und mich wieder auf mich selbst konzentriere, dann stoße ich auf "altbekannte" Themen:

Das Vertrauen fehlt mir (manchmal und auch immer wieder) ...
Das Vertrauen, dass mir das Universum - also "Alles-was-ist" - Mr. Right bringen wird!!

Ich habe mir immer wieder "Vision Boards" gemacht, die für mich wichtigen Themen visualisiert, Ziele benannt - und ich habe darauf hingearbeitet ... Wohnung, Job, Karriere ... Beziehung ..........

Plötzlich habe ich KEIN ZIEL - ich lasse mich treiben - ich kann und soll nichts TUN - außer mich einfach nur treiben lassen ..
pffff - Das ist nicht so einfach für mich!

Manchmal wünschte ich mir, ich wäre besser im gestalten meiner Realitäten ........

Ich danke Euch für´s Mitlesen und kommentieren!!

Caprera
caprera
 

Re: Gefühlsverwirrung

Beitragvon caprera » 27. Nov 2009, 22:37

Liebe Zawo,

danke für den Hinweis auf den Workshop über den "Weg des geringsten Widerstandes"!

Ich habe dazu eine Frage - völlig OT:

Ich habe ja auch gelernt, dass ich dem Universum niemals ein Zeitlimit setzen darf ... :nachdenk:

Manchmal hat mich das ja auch frustriert und manchmal habe ich mich auch gefragt, ob Abraham auch immer vor Augen haben, dass eine Frau mit Vierzig anders aussieht als mit Fünfzig - und ob Abraham auch berücksichtigen, dass meine Zeit hier auf Erden in diesem Leben begrenzt ist ... dass ich für dieses Leben Wünsche habe, die sich bitte auch in DIESEM Leben und nicht erst im nächsten erfüllen sollten ...

Bei diesem Workshop ist plötzlich die Rede von 20 (!) Tagen ...

"Wenn Ihr Euch konsequent auf den Weg des geringsten Widerstandes begebt, so wird all das, was in Euch noch Widerstand hervorruft, innnerhalb von 20 Tagen an die Oberfläche kommen .."

Dieser Gedanke verschafft mir Erleichterung! :genau:
Die Vorstellung, dass ich in den nächsten drei Wochen erkenne, welche Widerstände ich aufzulösen habe!
Also die drei Wochen schaffe ich locker ... :gvibes:

Ich bitte Euch um ein kurzes Feed-back - bin ich auf dem Holzweg?
Oder kann ich mich darauf verlassen?

Alles Liebe
Caprera
caprera
 

Re: Gefühlsverwirrung

Beitragvon LillyB » 27. Nov 2009, 23:13

""Manchmal hat mich das ja auch frustriert und manchmal habe ich mich auch gefragt, ob Abraham auch immer vor Augen haben, dass eine Frau mit Vierzig anders aussieht als mit Fünfzig - und ob Abraham auch berücksichtigen, dass meine Zeit hier auf Erden in diesem Leben begrenzt ist ... dass ich für dieses Leben Wünsche habe, die sich bitte auch in DIESEM Leben und nicht erst im nächsten erfüllen sollten ...

Oder kann ich mich darauf verlassen?"

Da ist wieder der Garantieschein, der durch Konzepte versucht wird zu erreichen-sprich durch Verstand.
Abraham haben kein Alter vor Augen. Lesen wir die gleichen Bücher? Abraham berücksichtigen nicht, dass die Zeit hier begrenzt ist - was hast Du gelesen?

:tja:
Der Himmel ist blau (Die Ärzte)
Benutzeravatar
LillyB
 
Beiträge: 1280
Registriert: 09.2009
Geschlecht: weiblich

Re: Gefühlsverwirrung

Beitragvon abrakadabra » 27. Nov 2009, 23:49

Die Zeit ist ein Element, das zur Erlebnissphäre unserer irdischen Existenz untrennbar dazu gehört. Insofern ist für mich die Aussage, man dürfe keine Zeitlimits setzen, auch nichts weiter als ein Konzept. Wenn ich davon ausgehe, dass wir Erdenmenschlein nichts anderes sind als "Gott", und weiter davon ausgehe, dass wir dieselbe Schöpferkraft haben, dann steht für mich außer Frage, dass die Erfüllung eines Wunsches innerhalb eines Zeitlimits selbstverständlich möglich ist. Was dem entgegensteht, sind nur unsere übernommenen Glaubensmuster.

LG
abrakadabra
abrakadabra
 

Re: Gefühlsverwirrung

Beitragvon Summersun » 27. Nov 2009, 23:58

caprera hat geschrieben:Bei diesem Workshop ist plötzlich die Rede von 20 (!) Tagen ...

"Wenn Ihr Euch konsequent auf den Weg des geringsten Widerstandes begebt, so wird all das, was in Euch noch Widerstand hervorruft, innnerhalb von 20 Tagen an die Oberfläche kommen .."

Dieser Gedanke verschafft mir Erleichterung! :genau:
Die Vorstellung, dass ich in den nächsten drei Wochen erkenne, welche Widerstände ich aufzulösen habe!
Also die drei Wochen schaffe ich locker ... :gvibes:



Hallo Caprera,
ich hatte mir kürzlich auf Grund dieses Workshops bewusst meinen eigenen 20 Tage Zeitrahmen festgesteckt und versucht, das durchzuziehen.

Ich kann nur sagen: Ich schaffte es garnicht locker!

Denn wirklich konsequent und durchgehend JEDEN Widerstands-Gedanken zu bemerken (das Bemerken ist ja die Voraussetzung dafür, sich auf den Weg des geringsten Widerstandes zu machen) erfordert ein hohes Maß an Aufmerksamkeit bzw. Bewusstheit.

Ich habe also so oft es mir ins Bewusstsein kam, den Weg des geringsten Widerstandes gesucht. Und es KAM einiges hoch! Ob ich mit allem durch bin, das kann ich nicht sagen. Denn was (noch ?) im Dunklen liegt, das kenne ich ja nicht. Wie gesagt, mir ist es im Alltag nicht gelungen, IMMER jeden Widerstands-Gedanken zu bemerken. Aber dennoch würde ich dieses Projekt nochmals machen... irgendwann. Momentan bin ich an anderen Dingen. Ich habe schon den Eindruck, dass es mich weitergebracht hat. Nicht mit konkreten Erfolgen... aber mit größerer Bewusstheit.

Ich wünsche Dir viel Spaß und viele Erkenntnisse bei Deinem eigenen 20-Tage-Projekt! :stimmt:
Summersun
 

Re: Gefühlsverwirrung

Beitragvon ZaWo » 28. Nov 2009, 00:10

Hallo Caprera,

Himmel mit deinen Fragen öffnest du ja ein Pulverfass. :P

Ich habe ja auch gelernt, dass ich dem Universum niemals ein Zeitlimit setzen darf ... :nachdenk:


Du kannst dem Universum durchaus ein Zeitlimit setzen.....nur es hält sich nicht dran, weil der Manifestationsablauf ein anderer ist. Deine Wünsche sind immer sofort erfüllt sobald sie entstehen und in deinem Vibrational Escrow - eine Art Wunschdepot. Abrufen musst du die Manifestation allerdings selbst und zwar indem du dich in die entsprechende Schwingung versetzt. Passt die Schwingung, dann wird subito geliefert...also quasi auf Knopfdruck. Aus diesem Grund ist es sinnlos, dem Universum Zeitlimits zu setzen. Wenn überhaupt müsstest du es eigentlich dir setzen, denn du selbst betätigst die Auslieferklingel. Nur, wenn du eine Dringlichkeit verspürst und daher zeitlimits setzen willst, ist das Kontrolle verbunden mit Mangel und dieser Gefühlszustand ist weit weg von der Schwingung, die du benötigst, um die Manifestationen auch physisch zu sehen.
Somit behält dich die Konzentration auf ein Zeitlimit in der Unerfüllbarkeit dieses Zeitlimits. Also ein Widerspruch in sich.

Manchmal hat mich das ja auch frustriert und manchmal habe ich mich auch gefragt, ob Abraham auch immer vor Augen haben, dass eine Frau mit Vierzig anders aussieht als mit Fünfzig


Hier gehst du davon aus, dass Frauen mit Vierzig bessere Chancen haben einen Mann abzukriegen, als Fünfzigjährige. Das ist aber nicht so. In deinem Escrow sind mehrere Männer, die genau so eine Frau, wie dich wollen und da ist alles miteingeschlossen, Alter, Aussehen.....
Weiterhin willst du ja nicht irgendeinen Mann, sondern den besten und da haben Frauen, die sich mit ihrer Quelle verbunden haben nicht nur die besten Chancen, sondern eine Garantie. Vermutlich bekommt die übelgelaunte Miss World dann eher Schrott und die gutgelaunte, faltige Oma den Traumprinz. :lieb: Also vom Alignment hängt auch dieses ab.

- und ob Abraham auch berücksichtigen, dass meine Zeit hier auf Erden in diesem Leben begrenzt ist ... dass ich für dieses Leben Wünsche habe, die sich bitte auch in DIESEM Leben und nicht erst im nächsten erfüllen sollten ...


Abraham verwalten nicht deine Lebenszeit und haben auf die Auslieferung der WÜnsche keinen Einfluss. Das hast nur du. Abe erklären lediglich wie es geht. Ausserdem sagen sie, dass wir nur deswegen leben, weil wir Wünsche haben und genau dann sterben, wenn wir keine Wünsche mehr haben. Somit musst du nicht deine Wünsche enger packen und drängeln, sondern dich ihnen öffnen. Theoretisch kannst du also deine Lebenszeit deinen Wunschanforderungen anpassen und nicht umgekehrt.
Dass sich deine unerledigten Wünsche dann in einem nächsten Leben erfüllen, ist übrigens auch nicht richtig. Nach Abe switcht du beim Übergang ins Nichtphysische direkt in deine Wünsche, sie werden also direkt nach deinem Tod erfüllt. Dein Inner Being lebt dein Wunsch-Ich schon und mit der Vereinigung im Nichtphysischen, der Rest von Dir dann auch. Da ist dann sofort nix mehr offen und du ernstest spätestend dann alle Erfahrungsfrüchte deines Lebens.

Ich schimpfe aber auch öfter über sie, wenn ich mich den EGS hocharbeite. Oder schimpfe mit Gott. Da befinde ich mich dann gerade im Gefühlszustand Blame und den brauchts zum Klettern. Musst halt sehen, dass du da nicht hängen bleibst.

Bei diesem Workshop ist plötzlich die Rede von 20 (!) Tagen ...

"Wenn Ihr Euch konsequent auf den Weg des geringsten Widerstandes begebt, so wird all das, was in Euch noch Widerstand hervorruft, innnerhalb von 20 Tagen an die Oberfläche kommen .."

Dieser Gedanke verschafft mir Erleichterung! :genau:


Prima. Da bist dann jetzt schon bei der Hoffnung.
Die Vorstellung, dass ich in den nächsten drei Wochen erkenne, welche Widerstände ich aufzulösen habe!
Also die drei Wochen schaffe ich locker ... :gvibes:


Optimismus :P

Ich bitte Euch um ein kurzes Feed-back - bin ich auf dem Holzweg?



Jetzt fällst du in Zweifel zurück. Also ist Optimismus vielleicht noch zu schnell für dich.
Kann ich mich darauf verlassen?


Nein, das kannst du nicht. Weil diese Herangehensweise schon eine Widerstandshaltung ist. Ausserdem beschreiben Abe den idealtypischen Vorgang eines Menschen der ununterbrochen den Weg des geringsten Widerstandes findet (!) und dann geht. Ich kann mir persönlich nicht vorstellen, dass es überhaupt so einen Superfokussierer in menschlicher Form gibt. Selbst Jesus hatte ja einige unerfreuliche Erlebnisse.

Dein Leben ändert sich mit jedem Quentchen mehr Zulassen zu Positiverem hin. Da kannst dir Zeit lassen und Widerstand für Widerstand nach und nach auflösen. Bewegen wird sich auch schon bei wenigem enorm viel.

Ich würde das Thema umgekehrt angehen: Was hindert dich daran, es einfach auszuprobieren?

Meine Gedanken dazu.
ZaWo
 

Re: Gefühlsverwirrung

Beitragvon lawofattraction » 28. Nov 2009, 09:33




Guten Morgen, Ihr Lieben,

Das ist ein wunderbarer, klarer Beitrag, liebe Zawo - daher möchte ich zum Thema auch nur das anmerken, was mir noch zusätzlich auffällt.


ZaWo hat geschrieben:Ausserdem beschreiben Abe den idealtypischen Vorgang eines Menschen der ununterbrochen den Weg des geringsten Widerstandes findet (!) und dann geht. Ich kann mir persönlich nicht vorstellen, dass es überhaupt so einen Superfokussierer in menschlicher Form gibt. Selbst Jesus hatte ja einige unerfreuliche Erlebnisse.


Ich weiss, es kann in Angelegenheiten persönlicher Dringlichkeit sehr schwer sein, diesen Gedanken zu akzeptieren - aber unser Sinn und Zweck in diesem Spiel ist die Ausdehnung des Universums. Anfangs konnte ich mit dieser Idee nicht so viel anfangen, sah sie als übergeordneten Sinn meiner Existenz und scheinbar "wichtiger" als mein persönliches Wohlgefühl. Wobei das einen Denkfehler beinhaltete, denn das persönliche Erleben ist der direkte Katalysator für die kollektive Evolution.

Immerwährende innere Freude und Frieden ohne Contrast kann ich mir allemal bei jemandem vorstellen, der sich vom menschlichen Zusammenleben abwendet und in der Einsamkeit vielleicht seinem Prozess der Erleuchtung widmet. Aber selbst da wird er Contrast leben, da anderenfalls sein physisches Leben beendet wäre. Für uns ist der ja gerade "eingebaut", damit die erwähnte Ausdehnung stattfinden kann, ohne die es keine weitere Existenz gäbe. So fangen Abraham jeden Workshop mit den Worten an "are you enjoying the contrast?", da genau das unser Ziel sein soll - nicht das Leben "glücklich bis an ihr seliges Ende", sondern die Freude am Leben mit seinen Höhen und Tiefen.


Summersun hat geschrieben:Denn wirklich konsequent und durchgehend JEDEN Widerstands-Gedanken zu bemerken (das Bemerken ist ja die Voraussetzung dafür, sich auf den Weg des geringsten Widerstandes zu machen) erfordert ein hohes Maß an Aufmerksamkeit bzw. Bewusstheit.
...
Wie gesagt, mir ist es im Alltag nicht gelungen, IMMER jeden Widerstands-Gedanken zu bemerken.


Genau das ist ja aber garnicht notwendig. Wir denken im Duchschnitt 60.000 Gedanken am Tag. Die nachzuhalten ist unmöglich. Wer mal eine eigene gedankliche Assoziationskette nachverfolgt, stellt fest, dass die Gedanken beim Wetter anfangen und vielleicht einer Erinnerung der Kindheit enden, ohne, dass wir dazu aktiv etwas getan haben. In solchen unbewussten Gedankenschleifen stecken wir ständig.


caprera hat geschrieben:"Wenn Ihr Euch konsequent auf den Weg des geringsten Widerstandes begebt, so wird all das, was in Euch noch Widerstand hervorruft, innnerhalb von 20 Tagen an die Oberfläche kommen .."


Der Weg des geringsten Widerstandes ist ja immer der leichteste Weg. Und genau aus dem Grund sind die Emotionen ja unser Leitsystem - es ist unverhältnismässig einfacher inne zu halten und sich zu fragen "wie fühle ich mich im Moment?" und dann gegebenenfalls umgehend etwas zu tun, statt den unmöglichen Versuch zu unternehmen, Gedanken zu überwachen. Das Umkehren der uns bewussten Widerstandsgedanken als konkrete Übung kann natürlich als Schritt-3-Vorgang gemacht werden. Wobei auch das ein zweischneidiges Schwert sein kann, wenn der Vorgang mit der Absicht unternommen wird, Manifestation zu erreichen - dann ist man nämlich schon wieder im Mangelgedanken.

Abraham betonen immer wieder, dass die Sache, das Thema, an sich egal ist. Aus dem erwähnten Workshop: "Wir sagen Euch aber, Ihr braucht Euch um die speziellen Angelegenheiten nicht zu kümmern, braucht sie nicht zu aktivieren." Wenn wir uns abwenden können von den Mangelgedanken, so führt ein immer häufiger Aufenthalt im Vortex zur Manifestation aller Wünsche und aller Absichten. Es ist nicht notwendig, zum Thema "Mann" oder "Geld" konkret zu fokussieren - es reicht, den Hund zu streicheln oder was immer jemanden in eine solche Wohlgefühl-Stimmung versetzt, dass der Weg in den Vortex sofort geebnet ist. Und dort befinden wir uns bereits als die Inhaber und in der Identität - je nach Wunsch - unserer Manifestationen.

Ohne Absicht ein freudvolles Leben zu führen, Wertschätzung zu erfahren für alles, was uns umgibt - selbst die kleinsten "unwichtigsten" Angelegenheiten - und den Spass und die Freude zu suchen, wo immer wir sie finden können, ist der absolut garantierte Beschleuniger für unsere Wünsche.

Das heisst, wenn wir Frieden schliessen können mit dem Noch-Nicht-Vorhandensein unserer Wünsche und die Mechanismen des LoA verstanden haben, ist jede "Ausrede" uns so oft wie möglich so wohl wie möglich zu fühlen der direkte Weg zur Manifestation.

Ich habe das für mich definiert als absichtslos glücklich sein und erfahre dabei immer öfter einen absoluten Frieden und die reine Freude am Sein und das Erkennen des Glücks, zur jetzigen Zeit in meinem jetzigen Körper in meinen jetzigen Lebensumständen zu leben.

Ich wünsche Euch allen einen wunderschönen ersten Advent - schöne Metapher für alle unsere Wünsche. :gvibes:

Loa



*Resistance means feeling Singular instead of Plural* Abraham


Benutzeravatar
lawofattraction
 
Beiträge: 8976
Registriert: 09.2009
Wohnort: Im Hohen Norden
Geschlecht: weiblich

Re: Gefühlsverwirrung

Beitragvon caprera » 28. Nov 2009, 17:05

Guten Abend meine Lieben,

ich danke Euch allen für die Antworten, für die Gedanken, die Ihr Euch "für mich" macht und für die Zeit, die Ihr mir widmet! :thxx:

Gestern Abend war ich grantig! :oops:
Natürlich ist mir klar, dass Abraham nicht für meine Wünsche verantwortlich sind! Mein Grant war von der Sorte "Brave Schülerin macht alles wie von den Lehrern emp- und befohlen - und dann kommt als Ergebnis nicht das erwartete "Sehr gut" als Lohn für den Fleiß, sondern was völlig anderes ..."
Ich weiß schon, dass ich selbst für mich verantwortlich bin - und dass ich mir dieses Chaos selbst kreiert habe ...
Und mein Herz macht immer noch :loveshower:

Ich muss über Eure Antworten in Ruhe nachdenken; das muss erst sickern bei mir - vielen Dank noch mal!

Alles Liebe
Caprera
caprera
 

Re: Gefühlsverwirrung

Beitragvon caprera » 28. Nov 2009, 17:26

Liebe Zawo,

danke für das lange Statement - ich glaube ich kapiere es!
Und über diesen Satz:
Vermutlich bekommt die übelgelaunte Miss World dann eher Schrott und die gutgelaunte, faltige Oma den Traumprinz.

habe ich laut schallend lachen müssen! Super!! Danke!!

Liebe Loa,

Warum erwarten wir, in allen Bereichen unseres Lebens grosse Veränderung zu leben, beim Thema Beziehungen aber halten wir krampfhaft fest an Konzepten wie der Monogamie. Vielleicht bereitet es Dir einfach Unwohlsein, dass nun gleich zwei Männer um Dich werben, Du sie beide magst, das aber aufgrund der Konvention nicht sein darf. Und daher meinst, Dich zu einer Entscheidung zwingen zu müssen.


Danke für deine Gedanken! :genau:

Alles Liebe
Caprera
caprera
 

Re: Gefühlsverwirrung

Beitragvon LillyB » 28. Nov 2009, 22:31

caprera hat geschrieben:
Und ...... JA - ich komme gut allein klar - und ich mag mich auch!
ABER - es gibt eben Dinge, die man sich selber nicht geben kann!
Z.B. einen warmen Körper in der Nacht neben sich im Bett zu spüren, küssen, umarmen, ....... :loveshower:


Da liegt für mich der Kasus Knacktus. Es gibt absolut nichts, was man sich selbst nicht geben
kann. Denn hinter diesem Glaubenssatz steckt fehlendes Urvertrauen und die eigene Geborgenheit im SEIN zu finden. Und das ist, was ich bei Dir lese. Außen suchen.

Deine Wünsche sind erfüllt. Deine Zufriedenheit nicht. Also kann ich Dir nur raten, INNEN Ausschau zu halten. Denn scheinbar ist Deine Seele nicht glücklich damit und auf Deinem Pfad. Das hast Du auch mit"The one and only" ausgedrückt, was ich sehr gut nachvollziehen kann.

Modifiziere durch diese Erlebnisse Deine perfekte glückliche Partnerschaft. Zieh Dich zurück, wenn Du Dich nicht wohl fühlst, folge Deinen Gefühlen. Vergiss nicht, Du schaust immer auf Deine vergangenen Gedanken und Gefühle. Sie schaffen Dinge. Und sei Dir selbst der beste Partner, die beste Freundin, die größte Liebe.

:loveshower:

Lilly
Der Himmel ist blau (Die Ärzte)
Benutzeravatar
LillyB
 
Beiträge: 1280
Registriert: 09.2009
Geschlecht: weiblich

Re: Gefühlsverwirrung

Beitragvon abrakadabra » 29. Nov 2009, 00:08

LillyB hat geschrieben:
caprera hat geschrieben:ABER - es gibt eben Dinge, die man sich selber nicht geben kann!
Z.B. einen warmen Körper in der Nacht neben sich im Bett zu spüren, küssen, umarmen, .......


Es gibt absolut nichts, was man sich selbst nicht geben kann.


Mit sich selbst glücklich und zufrieden zu sein funktioniert meiner Meinung nach nur in einem abgesteckten Rahmen, nämlich wenn der Wunsch nach Austausch ausgeklammert wird, ob das nun der Austausch von Gedanken oder von Zärtlichkeiten ist - dafür braucht es einfach das "Du". Und ich empfinde es so, dass dies ein Grund, wenn nicht sogar der einzige, ist, warum wir uns in separate Seelenanteile inkarnieren, nämlich, um das "Du" zu erleben.

Frage an Lilly: Warum, wenn man sich doch alles selbst geben kann, kommunizierst Du in diesem Forum?

LG
abrakadabra
abrakadabra
 

Re: Gefühlsverwirrung

Beitragvon lawofattraction » 29. Nov 2009, 09:17




Hallo Abakadabra und Caprera,

ich kann gut nachvollziehen, was Ihr sagt - und ich kann auch verstehen, was Lilly sagt. Dabei stütze ich mich nicht auf graue Theorie, sondern sieben Jahre des Alleinlebens, die zudem auch noch in einem sehr extremen Umfeld in einer anderen Kultur auf einem anderen Kontinent stattfanden. Heute sage ich, das waren wunderbare Jahre, die mich zu mir zurück geführt haben und mir die Zeit gegeben haben, genau den wunderbaren Mann zu treffen, der dann auch schliesslich in mein Leben trat.

Eure Aussagen heute sind noch von Mangelgefühl geprägt, und mir ging es damals genauso. Nicht nur waren es die fehlende Ansprache und Austausch und der Körperkontakt, hinzu kam auch noch eine immer latente Angst ob der Lebensumstände. Mit jedem Jahr, mit jeder Unternehmung, die ich allein tat und mit jedem freudvoll erlebten Tag war ich mehr und mehr mit der Situation versöhnt. Ich lernte interessante Leute kennen, die mir als be-partnerter Frau nie über den Weg gelaufen wären, hatte Einblicke in Themenkreise und Zugang zu Information und Gelegenheit des Austausches, die ich nie bekommen hätte, wäre ich nicht allein gewesen. Und ich fühlte mich zunehmend immer mehr "genug" und "ganz" mit mir selbst.

Ich machte Unmengen von Workshops (das waren, wie ich heute weiss, ja auch meine sieben Jahren der Suche), las die Bücher stapelweise, nahm ein neues Studium auf, arbeitete mit Schamanen und lernte, mit Freude alleine zu verreisen - lauter Dinge, die ich mit Partner nicht getan hätte und die jedesmal die bewusste Auseinandersetzung mit der Entscheidung und dem Ergebnis erforderten. Und jeder Schritt brachte die glückliche Erkenntnis, dass ich alleine so viel Reichtum und Freude leben kann wie mit Partner, nur halt anders. Nicht, dass ich nicht weiter wünschte, (m)einen Mann kennenzulernen, aber es war keine Dringlichkeit mehr da, weil ich den Mangel nicht mehr sah, sondern nur den Reichtum, den mir genau diese Situation bescherte.

Ich erinnere mich an die Angst vor dem ersten Weihnachten - allein, alle anderen feierten mit ihren Familien, die eigene Familie weit weg in Deutschland. Es wurde eines meiner schönsten Weihnachtsfeste, das ich zelebrierte mit festlicher Kleidung und Musik und mit mir vollkommen eins und "zufrieden" war. Denn ich erkannte, dass allein nicht einsam bedeutet.

Meine Erkenntnis ist heute die, dass ich, solange ich im Mangelmodus bin, auch entsprechende Energie im Aussen anziehe - in jeder Beziehung, nicht nur in der Partnerschaft. Wobei sich das dort aber besonders gravierend bemerkbar macht und man den Partner eben nicht mal so schnell austauscht wie ein falsch gewähltes Konzert-Ticket. Im schlimmsten Fall (für mein Empfinden) könnte man dann einen Partner anziehen, der emotional abhängig ist und seine Zufriedenheit und Freude aus dem Zusammensein oder gar vom Partner erfüllt erwartet, statt sich selbst als eigenen Vortex der Freude und Zufriedenheit zu sehen.

Und, um die Geschichte abzuschliessen, nachdem ich niemanden mehr "brauchte", kam der richtige Partner - jemand, der genau so frei ist wie ich und der mich ebenso wenig als "Erfüllungsgehilfen" seines Glücks und Wohlbefindens sieht wie ich ihn. Was wir geben, geben wir aus liebendem Herzen, aber auch in der Gewissheit, dass der andere lediglich eine wundervolle Zugabe zur eigenen Verwirklichung und dem eigenen Glück ist, nicht deren Voraussetzung.

Liebe Grüsse und einen wunderschönen ersten Adventssonntag
Loa



*Resistance means feeling Singular instead of Plural* Abraham


Benutzeravatar
lawofattraction
 
Beiträge: 8976
Registriert: 09.2009
Wohnort: Im Hohen Norden
Geschlecht: weiblich

Re: Gefühlsverwirrung

Beitragvon Jamisa » 29. Nov 2009, 15:55

Danke, LOA für diesen wunderbaren Post, der für mich gerade zum richtigen Zeitpunkt kam und mir viele Anstöße gibt

Ich scheine auch noch zuviel im Außen zu suchen, denn das was du, Caprera, schreibst, nehme ich auch so wahr --ich kann gut mit mir allein sein, bin nicht abhängig von anderen und brauch die nicht zwangsweise, um glücklich zu sein, vermisse aber auch gerade in der kalten Jahreszeit, "einen warmen Körper in der Nacht neben sich im Bett zu spüren, küssen, umarmen, ....... " usw.

Und witzigerweise:
es gibt einen, an dem ich Interesse habe, den ich gerne näher kennenlernen möchte, aber das dümpelt gerad in einem Schneckentempo vor sich hin-missfällt mir.
Vor 2-3 Wochen dachte ich so "ich will einen Mann, der sich von Anfang an um mich bemüht, mir zeigt, dass er mich will und Interesse hat und bei dem ich nicht das Gefühl habe, ihm hinterzurennen (bei dem anderen mangelt es meiner Meinung nach an der Eigeninitiative) --und schwupps --gerad gedacht: tauchte so einer auf --- ja, der meldet sich zig mal am Tag, per Mail, per SMS, per Anruf etc ---- das krasse Gegenteil von dem anderen ---das ist schon soweit eskaliert, dass ich ihm sagen musste, dass mir das zuviel ist (mir fehlte die Luft zum Atmen-bin freiheitsliebend, habe gern die Mischung aus Nähe und trotzdem noch Zeit und Freiraum für mich selbst) --der ist nett, nicht mehr --aber dem hab ichs extrem angetan.
Da hab ich mich auch schon gefragt, wie ich mir die Situationen mit den beiden so kreiert habe...
Am Ende wird alles gut --und wenn es nicht gut ist, ist es nicht das Ende...
Benutzeravatar
Jamisa
 
Beiträge: 82
Registriert: 09.2009
Geschlecht: nicht angegeben

Re: Gefühlsverwirrung

Beitragvon lawofattraction » 30. Nov 2009, 09:22




Hallo Jamisa,

das Allerwichtigste ist die Erkenntnis, dass wir als Gegenüber immer eine Entsprechung unserer eigenen Schwingung treffen. Daher hat es wirklich wenig Sinn zu wünschen, der andere möge sich in eine Richtung verändern, die unseren bewussten Wünschen besser entspricht. Solange wir die eigene Schwingung nicht verändern, werden wir immer mit genau dieser Schwingung konfrontiert.

Wenn wir das verstanden haben, sind wir in der Lage sozusagen zu "steuern", was uns im Aussen begegnet. Du wirst im Moment bei den Herren mit zwei Extremen konfrontiert, jeder ist "zu" - tranig oder übereifrig. Wo lebst Du selbst solche Extreme - das wäre eine Frage, die ich mir stellen würde, wenn ich in Deiner Situation wäre.

Lieben Gruss
Loa



*Resistance means feeling Singular instead of Plural* Abraham


Benutzeravatar
lawofattraction
 
Beiträge: 8976
Registriert: 09.2009
Wohnort: Im Hohen Norden
Geschlecht: weiblich

Re: Gefühlsverwirrung

Beitragvon caprera » 30. Nov 2009, 18:45

Guten Abend meine Lieben,

liebe Loa - danke für deinen wundervollen Beitrag, der mir tiefe Einsichten beschert hat! :hug:

liebe Jasmina - danke auch dir ;-) (und ... JA - mir geht es auch so ;-))

liebe Abrakadabra - danke für deine Gedanken!

liebe Lilly - danke für deine Anregungen!

Ich bin etwas "out of service", weil ich sehr viel mit (Nach)Denken beschäftigt bin. Aber es geht mir seit gestern wieder sehr viel besser - ich fühle mich wieder ruhig und klar; ein gutes Gefühl!

Ganz wichtig für mich:
Ich habe wieder Vertrauen in meine eigene Schöpferkraft - ich weiß ja, dass ich es kann 8-) :gvibes:

Alles Liebe
Caprera

PS: Und jetzt kümmere ich mich mal um meine zahlreichen Manisfestationen und guck mir das mal näher an, anstatt immer nur herum zu meckern ....
:kgrhl:
caprera
 

Re: Gefühlsverwirrung

Beitragvon abrakadabra » 1. Dez 2009, 00:51

Hallo Loa,

lawofattraction hat geschrieben:Eure Aussagen heute sind noch von Mangelgefühl geprägt


nein, meine Gedanken sind rein philosophisch. Ich empfinde keinen Mangel im Hinblick auf Austauschmöglichkeiten jedweder Art. Und ich hatte auch bei Caprera nicht den Eindruck eines Mangelempfindens. Ich wolle nur ausdrücken, dass der Austausch mit anderen Menschen, auf welcher Ebene auch immer, in meinen Augen zum menschlichen Dasein dazu gehört, ihm auch erst den eigentlichen Sinn gibt. "Ich" zu sagen, ergibt nur dann einen Sinn, wenn es auch ein "Du", ein "Nicht-Ich", gibt. Wer diesen Austausch nicht mehr braucht, zieht sich zum Meditieren in eine einsame Höhle zurück und findet Erleuchtung. Wir anderen sind davon noch weit entfernt, sonst würden wir uns z. B. nicht in solch einem Forum austauschen.

Ich habe Capreras Fragen im Sinne von "Wäre es nicht schön, wenn..." interpretiert, und sie hat ganz klar zum Ausdruck gebracht, dass sie sich mit sich selbst wohl fühlt. Ich finde es ...fragwürdig, jedweden aufkommenden Wunsch gleich als "Mangeldenken" darzustellen.

Was mich selbst angeht, ist mir die Richtigstellung meiner "Position" nur insofern wichtig, als der falsche Eindruck, ich hätte in puncto Austausch ein Mangelempfinden, mich in eine Schublade verfrachten könnte, die künftige Diskussionen in eine falsche Richtung lenken könnten. (Gottogottogott, was für ein Kettensatz. :shock: ) Ist nicht so schlimm, ich bin es gewöhnt, erst mal in einer falschen Schublade zu landen - kennt mich ja keiner hier... Ich fände es schön, wenn erst mal nachgefragt würde, bevor "Diagnosen gestellt" werden.

LG
abrakadabra
abrakadabra
 

Re: Gefühlsverwirrung

Beitragvon LillyB » 1. Dez 2009, 06:58

Moin abakadabra,

das scheint ein missverständnis zu sein. Hier geht es ja nicht darum, wie ein Einsiedler zu leben, sondern allein ohne Partner. Und das mit dem Mangelgefühl würde ich nicht überbewerten. Es heißt ja das mir hier noch ein paar Bausteinchen fehlen um mir das Beste zu manifastieren, was ich mir vorstellen kann. Persönliche Wertung ist eine ganz andere Story.

Happy day und ALOHA
Lilly
Der Himmel ist blau (Die Ärzte)
Benutzeravatar
LillyB
 
Beiträge: 1280
Registriert: 09.2009
Geschlecht: weiblich

Re: Gefühlsverwirrung

Beitragvon lawofattraction » 1. Dez 2009, 08:42




Hallo Abakadabra,

Im Abrahamschen Sinne ist jeder Gedanke, der etwas Nichtvorhandenes, aber Erwünschtes, in den Vordergrund stellt, ein Mangelgedanke.

Nichts liegt mir ferner als Menschen in Schubladen zu stecken. Tut mir leid, dass meine Ausdrucksweise bei Dir eine so heftige Reaktion hervorgerufen hat, die ich allerdings durchaus verstehen kann, wenn Du, wie Du schreibst, gewöhnt bist, dass man Dich in Schubladen steckt - da bestätigt sich wohl die unbewusste "Erwartungshaltung".

Caprera hat ja ein paar Posts weiter oben für sich selbst gesprochen, und zu meinen Aussagen eine starke und positive Resonanz bestätigt.

Lieben Gruss
Loa



*Resistance means feeling Singular instead of Plural* Abraham


Benutzeravatar
lawofattraction
 
Beiträge: 8976
Registriert: 09.2009
Wohnort: Im Hohen Norden
Geschlecht: weiblich

Nächste

Zurück zu "Abraham-Hicks - Diskussion"


 

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 2 Gäste

web tracker