Gas oder Bremse

Die Lehren Abrahams gechannelt von Esther Hicks

Gas oder Bremse

Beitragvon Maria » 8. Jan 2012, 11:28

Hallo Ihr Lieben,

jetzt habe ich eine Frage, die mich immer wieder „am Rande“ beschäftigt.

Diese Woche bin ich auf folgendes Video gestoßen, in dem es wieder einmal um das Tempo bzw. die Beschleunigung geht, die wir für unser Leben wählen...


http://www.youtube.com/watch?v=ajlMbpfPSjM

Und heute hat mich das Zitat, noch einmal auf das Thema stoßen lassen:

„Die Emotion, die Ihr fühlt, dreht sich immer um den schwingungsmässigen Unterschied zwischen Eurem augenblicklichen Standpunkt und dem Punkt, an dem Ihr gerne sein möchtet. Wenn Ihr unausgeglichen seid, dann gibt es nur zwei Wege, Euch wieder in Balance zu bringen: Erhöht Eure Erwartungen, um ein Match zu Eurem Wunsch zu sein oder verringert Euren Wunsch, um Euren Erwartungen zu entsprechen.“

Was ich nicht ganz verstehe, ist die Sache mit dem Verringern der Erwartungen. Ich dachte wenn ich etwas in meinen Vortex lege gibt es kein zurück mehr. Dann ist der Wunsch doch bereits da und ich kann ihn nicht mehr zurück nehmen, oder gibt es da eine Möglichkeit ihn abzubremsen, um nicht so schnell gegen den „Baum zu rasen“?

Das Zitat scheint meine Frage zu bejahen, aber warum sagen Abraham im Video dann, dass Esther nicht mehr zurück kann? Und warum kann der Mann in dem Video (der negativ drauf ist und dennoch gesund) so leben? Er legt doch auch ständig etwas in seinen Vortex – ob er es nun bewusst macht oder nicht?

Oder habe ich das englische Video vielleicht falsch verstanden?

Meine persönlicher Erfahrungen spricht auch dafür, dass Menschen gibt die immer auf der Bremse stehen und andere, die Gas geben. Nur: Wie genau machen die/ich das?

Ich selbst lebe gerne ruhig, gemütlich und stecke mehr Energie in das „zufrieden sein mit dem was ist“, ich halte meine Wünsche bescheiden. Andererseits habe ich Freundinnen, die großes erwarten, großes bekommen (manchmal wieder verlieren) und dann häufig ziemlich harte „Schicksalsschläge“ erfahren – es scheint so, als ob diese ganz großen Erwartungen „überteuert“ sind. :shock:

Letzteres ist wohl ein Glaubenssatz von mir und wird mir durch das Gesetz der Anziehung widergespiegelt.

Ich weiß allerdings, dass ich auch viele große Wünsche in meinem Vortex habe, nur konzentriere ich mich nicht so darauf. Dennoch sind sie doch vorhanden und „it is done“, also müsste ich mich doch auch gar nicht darauf konzenrieren...

Mir scheint die Sache nicht ganz geklärt und mir wäre recht, wenn ich das „Feintuning“ besser verstehen könnte, um irgendwo in der Mitte ein angenehmes Tempo zu bekommen. Also um eine Metapher zu nutzen: Mit Tempo 90 auf der Autobahn erscheint mir genau so wenig verlockend wie mit 240.

Danke für Eure Aufmerksamkeit und für jeden erhellenden Gedanken. :danke:


Herzliche Grüße

Maria
Maria
 

Re: Gas oder Bremse

Beitragvon bliss » 8. Jan 2012, 23:30

Hallo Maria,

ich habe versucht, das Video zu verstehen, aber es hat mich sprachtechnisch überfordert - somit begnüge ich mich, auf Deine geposteten Worte zu antworten...

Ich empfinde es so, dass es darum geht (beim Verringern der Erwartungen), nicht etwas gedanklich aufrecht erhalten zu wollen, was man eh nicht glauben kann... diese Assoziation kommt mir, wenn ich bei Dir von "überteuerten Erwartungen" lese.

Ich denke nicht, dass es zwangsläufig "nur" ein Glaubenssatz ist - sondern dass es um das Ausloten des set points gegenüber den Wünschen geht. Wenn sich der "Griff nach den Sternen" allzu gewagt anfühlt, ist es vielleicht besser, ein Ziel zu fokussieren, das man als im Rahmen des Erreichbaren erachtet.

LG
Bliss
bliss
 

Re: Gas oder Bremse

Beitragvon lawofattraction » 9. Jan 2012, 08:41




Liebe Maria, liebe Bliss,

im Video fragt der Hotseater, warum Ram Dass, der ein spiritueller Führer war, einen Schlaganfall hatte und warum er starb. Abraham erklären, dass spirituelle Führer wie er, an den sehr viele Leute Erwartungen haben, sehr viel schneller aus der energetischen Balance kommen als eine durchschnittliche Person, weil die Energie so hoch ist. Als Beispiel erwähnen sie auch den Papst, zu dem Millionen als Heilsbringer schauen als Repräsentant dessen, an was sie glauben. Wenn jemand den Fokus so vieler Menschen anzieht, die alle durch den Vortex dieser Person fokussieren, dann muss er auch eine sehr hohe Schwingung haben, um das "auszuhalten".

Abraham erwähnen auch Esther, die einen Moment der Unsicherheit hatte und dann wieder ihre energetische Balance fand. Abraham sagen "Ihr könnt nie weniger werden, als Ihr geworden seid", daher müssen wir mit dem Strom fliessen, wenn wir nicht leiden wollen.

Interessant für mich war, was sie zu Jane Roberts sagen, die Seth gechannelt hat und ja auch sehr lange krank war, bevor sie gestorben ist. Abraham sagen, dass sie absichtlich mit Seth nicht einer Meinung war und immer alles hinterfragt hat, da sie unbedingt eine Trennung zwischen sich und Seth aufrecht erhalten wollte. Sie verband sich aber immer wieder mit dieser hohen Energie, konnte ihr dann aber nicht stand halten.

Maria hat geschrieben:Was ich nicht ganz verstehe, ist die Sache mit dem Verringern der Erwartungen. Ich dachte wenn ich etwas in meinen Vortex lege gibt es kein zurück mehr.


Natürlich kann man die Erwartungen verringern. Es ist genauso, als ob Du in den Supermarkt gehst und einen teuren Gegenstand in Deinen Einkaufskorb legst, dann aber etwas Preiswerteres siehst und das mit zur Kasse nimmst. Das andere bleibt dann halt im Regal. Wäre es so, wie Du es beschreibst, würden alle Wünsche erfüllt. Es ist aber doch so, dass wir Wünsche nur durch unseren positiven Fokus und fehlenden Widerstand manifestieren. Alles andere bleibt im Vortex. Darum sagen Abraham auch immer, dass wir genug in den Vortex gelegt haben für 40 oder 50 weitere Leben.

Maria hat geschrieben:aber warum sagen Abraham im Video dann, dass Esther nicht mehr zurück kann?


Wir können nie weniger werden, als wir bereits sind. Wenn wir also einmal eine hohe Energie hatten, können wir einfach nicht mehr zurückschrauben bzw. wenn wir das tun, dann schaffen wir einen enormen Contrast.

Maria hat geschrieben:Ich selbst lebe gerne ruhig, gemütlich und stecke mehr Energie in das „zufrieden sein mit dem was ist“, ich halte meine Wünsche bescheiden. Andererseits habe ich Freundinnen, die großes erwarten, großes bekommen (manchmal wieder verlieren) und dann häufig ziemlich harte „Schicksalsschläge“ erfahren – es scheint so, als ob diese ganz großen Erwartungen „überteuert“ sind. :shock:


Jeder sucht sich die Lebensform, die ihm genehm ist. Grosses erwarten ist genau so wenig negativ wie ein ruhiges, bescheidenes Leben - wenn man damit im Einklang ist. Der Rückschluss, dass Leute aufgrund vieler und grosser Wünsche Schicksalsschläge erleiden, ist eine vollkommen falsche kausale Verknüpfung, das heisst, das eine zieht nicht zwangsläufig das andere nach sich. Sie haben vielmehr ihren Fokus auf etwas gelenkt, das Probleme hervorbracht hat. Mit der Grösse ihrer Wünsche hat das nichts zu tun.

Maria hat geschrieben:Letzteres ist wohl ein Glaubenssatz von mir und wird mir durch das Gesetz der Anziehung widergespiegelt.


Ein Leben in Bescheidenheit verhütet keinen Contrast. Es mag aber dazu führen, dass man sich aus Angst vor dem "Schicksal" mit sehr wenig begnügt, da der Glaubenssatz aufgebaut wurde, dass das eine das andere bedeutet.

Maria hat geschrieben:Ich weiß allerdings, dass ich auch viele große Wünsche in meinem Vortex habe, nur konzentriere ich mich nicht so darauf. Dennoch sind sie doch vorhanden und „it is done“, also müsste ich mich doch auch gar nicht darauf konzenrieren...


Du kannst nicht einerseits "zufrieden sein, mit dem was Du hast" und auf der anderen Seite erwarten, dass diese grossen Wünsche zu Dir kommen. Das ist ein Widerspruch in sich selbst. Wir leben in einem Schwingungsuniversum, das durch Fokus Manifestationen hervorbringt.

Maria hat geschrieben:Mir scheint die Sache nicht ganz geklärt und mir wäre recht, wenn ich das „Feintuning“ besser verstehen könnte, um irgendwo in der Mitte ein angenehmes Tempo zu bekommen.


Vielleicht solltest Du einmal überdenken, dass es absolut nichts Negatives an grossen Wünschen gibt. Bescheidenheit ist wirklich keine Zier, auch wenn man versucht hat, das in uns hin ein zu hämmern. Sehr wahrscheinlich auch aus der Angst, dass die, die grosse Wünsche haben, auch viel "tiefer fallen" können. Oft spielt auch die Ansicht eine Rolle, dass "spirituelle Menschen" bescheiden und ohne grosse materielle Güter sein sollten.

Niemand straft Dich, wenn Du grosse Dinge für Dich wünschst. Das Universum ist ein Universum der Anziehung, es wertet und be- oder verurteilt nicht. Bescheidenheit ist eine "Tugend", die die Menschen sich antrainiert haben, da der Glaube bestand, dass sie Wert und Würde verleiht.

Es liegt ganz alleine an Dir, solche Gedanken zu denken, damit sich die Dinge manifestieren. Ob die gross oder klein sind, bescheiden oder teuer hängt einzig und allein von Deinen Gedanken und Deinem Fokus ab und ob Du der Manifestation Widerstand leistest oder nicht.

Lieben Gruss
Loa



*Resistance means feeling Singular instead of Plural* Abraham


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Re: Gas oder Bremse

Beitragvon Kia » 9. Jan 2012, 08:45

Liebe Maria,

das „it is done“ heisst ja, dass in der Virtuellen Realität die Sache/Person da ist, und ich habe dann die Schwingungsfrequenz zu erhöhen, damit ich ein Match bin, zu dem, was dort ist. Wenn ich kein Match bin, kann ich ein ganzes Leben oder viele Leben mir das ersehnen, und doch nicht bekommen, weil ich kein Match bin.
Es kommen dann die Dinge stets „by default“ herein – schlimmstenfalls das Gegenteil von dem, was ich will, da ich den Fokus auf dem Unerwünschten habe – der anderen „Seite des Stocks.“

Das ist das eine.

Dann das andere, wenn alles zu schnell geht und ich blockiere und mich unwohl fühle und den Widerstand fühle (meistens ist das bei mir aus Angst vor Veränderung) und den Drehmoment nicht verlangsamen kann, so ist es für mich am besten, den Fokus einmal ganz wegzunehmen, damit die Geschwindigkeit sich verringert und die gewünschte Sache zwar wieder weiter weg ist, aber der innere Druck nachlässt und das Momentum langsamer wird. Dieses innere Unbalancegefühl, das in dem Video beschrieben ist, kenne ich gut. Ich kann dann nur entspannen und vollkommen loslassen und zwar alles loslassen – damit die Vortex-Realität überhaupt wieder fühlbar wird. Wer bin ich im Vortex? Wie fühlt sich das für mich an?

Mir ist bei mir aufgefallen, dass das, was wirklich wichtig ist, als Thema, als Wert, sich erst dann zeigt, wenn ich vollkommen entspanne, loslasse und ins Sein hineingehe – und zwar längere Zeit. Wenn das Unwichtige weg ist, habe ich wieder den Überblick über das Grosse Ganze. Dann kann ich mich sicher im Vortex fühlen, klar fokussieren, ohne Widerstand sein, oder wenig Widerstand und die Geschwindigkeit entspricht mir dann auch gut.

Du schreibst:

„Meine persönlicher Erfahrungen spricht auch dafür, dass es Menschen gibt die immer auf der Bremse stehen und andere, die Gas geben. Nur: Wie genau machen die/ich das?“

Also auf die Bremse stehst Du, wenn Du Widerstandsgedanken hast zur Erfüllung Deiner Realität. Beschleunigen tust Du, wenn Du klar fokussierst und ohne Widerstand bist. Vorzugsweise natürlich möglichst vom Setpoint eines höher schwingenden Gefühls auf der EGS aus. Bei Zweidrittel der Gefühle auf der EGS handle ich gar nicht, es ist sinnlos, bringt nur mehr zu tun, das auch wieder ohne Sinn ist.

Entweder die Veränderung, die ich anstrebe, fühlt sich gut bis sehr gut an oder ich lasse es sein.

Wenn es sich gut anfühlt, genügt es, den Fokus zu halten.
Wenn es sich nicht gut anfühlt, zuerst den Widerstand lösen, und dann fokussieren.

Die Schnelligkeit des Drehmoments/Momentum ist abhängig von

Fähigkeit mich zu entspannen, loszulassen
Fähigkeit widerstandsfrei oder mit wenig Widerstand zu sein zum jeweiligen Thema
Fähigkeit zu klarer Konzentration, Fokus halten
Fähigkeit die Gefühle zu fühlen und darin zu verweilen

Also ich bin das ja auch alles erst am üben, mir nützt es im Moment am meisten, wenn ich weiss

Bin ich im Vortex?
Bin ich eher auf dem Weg dahin? Welcher Set-Point?
Bin ich grade dabei dort rauszufliegen? Dann drauf achten, welches Thema war es, das mich rauswarf?

Und entsprechend verhalte ich mich und übe weiter.

Dieser neue Glaubenssatz von Abraham, dass immer alles gut ist, ich nichts falsch machen kann, und es sowieso immer weiter geht, hilft mir enorm.

Ich lese nochmals Deinen Text, war etwas lang - ich hab das Gefühl, es fehlt hier noch etwas...

Lieben Gruss

Kia
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Re: Gas oder Bremse

Beitragvon Kia » 9. Jan 2012, 08:53

Liebe Loa,

hab Deinen Text erst nach dem Abschicken gesehen und lese ihn noch...
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Re: Gas oder Bremse

Beitragvon Kia » 9. Jan 2012, 09:03

Alles, was fehlt bei meinem Post, ist in Loa's Post drin - so gut :P :oops:

Danke, liebe Loa,

ist ganz fantastisch erklärt, ich lese es noch mehrmals.

Deine Erklärung von Jane Roberts Widerstand zu Seth finde ich sehr eindrücklich. Ich habe nur ein Buch gelesen bisher, konnte das genau so fühlen wie Du schreibst.
Und ich verstehe gut Jane Roberts Weigerung der kompletten Verschmelzung mit Seth - ich finde die Seth-Energie irgendwie auch viel "schwieriger" als die Abraham-Schwingung. Warum kann ich nicht sagen, es fühlt sich weniger "menschlich" an, als die Abrahamschwingung.

Bei Abraham steht so sehr die bedingungslose Liebe zu fühlen im Vordergrund, was diese Teachings für mich extrem attraktiv macht. Auch habe ich bei Abraham das Gefühl, dass diese Wesen die Menschen sehr gut verstehen und die Brücke zum menschlichen hin für mich eher begehbar ist. Es ist wie eine Einladung gut in beiden Welten zu leben.
Sorry, Maria, bin off topic zu Deinem Thema...

Herzlichen Dank Dir, liebe Loa, für die Zusammenfassung des Videos
und lieben Gruss

Kia
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Re: Gas oder Bremse

Beitragvon Kia » 9. Jan 2012, 09:47

Liebe Maria,

ich habe noch ein paar Überlegungen angestellt, wie ich Erleichterung finden kann zu dem Thema „Gas oder Bremse“, das sich, nachdem ich alles nochmals gelesen habe, nicht mehr so gut angefühlt hat, da ich ja nicht ständig das Drehmoment im Auge behalten kann im Alltag.

Mir ist folgendes dazu eingefallen:

Jeder Gedanke wird ja zum Denker (Workshop 49), und gut anfühlende Gedanken erschaffen gut anfühlende Denker, also ich erschaffe mich mit den sich für mich gut anfühlenden Gedanken, die ganze Universen – meine höchst eigenen Schwingungsuniversen - erschaffen, in denen ich mich wohl fühlen werde. Weil ich mich jetzt wohlfühle. Dieser Gedanke fühlt sich erleichternd an.
Also:
Wenn der Weg freudig ist, ist das Ergebnis freudig sozusagen. Immer.
Es kann also immer gut weiter gehen, solange ich mich gut fühle und immer wieder korrigiere bei unguten Gefühlen.

Und dieses Gefühl, das ich jetzt habe wird auch in Workshop 36 über Erwartungen bestätigt:

„Und das ist das Erschaffen, über das wir heute vorrangig sprechen möchten. Ihr sendet eine Schwingung aus, da Ihr fokussiert – Ihr könnt garnicht anders als zu fokussieren. Und in jedem Moment, während dem Ihr fokussiert – ob Ihr nun über die Vergangenheit nachdenkt oder etwas in Eurer Gegenwart untersucht oder ob Ihr über die Zukunft spekuliert – jedes Mal, wenn Ihr fokussiert, setzt Ihr eine schwingungsmässige Frequenz fest, die von ihrer Natur her schöpferisch ist. Vor allem aber ist sie von ihrer Natur her anziehend, und das bedeutet,. dass Ihr Schwingungen aussendet, auf die ein Universeller Manager antwortet, den wir Law of Attraction nennen. LoA gibt Euch ständiges Feedback und bringt zu Euch das zurück, was Ihr schwingungsmässig aussendet.“

Was ich mit dem allem hier sagen will, ist, dass der gut anfühlende innere Ort, meine „melted version“ mit meinem Inner Being genügt als tägliche Grundschwingung, um mich in Balance mit meinen gut anfühlenden "Schwingungswelten" zu halten.

Die Versionen von mir, existieren bereits alle, ich kann mich in eine beliebige gut anfühlende einklinken. Und dann brauche ich eben, so wie die neueren Teachings das vorschlagen, nur noch auf meine Schwingungsversion, die sich für den Moment gut anfühlt - in jedem Moment - zu achten.

Also, ich finde das ist leichter, als auf all die anderen Dinge achten zu wollen.
Es ist leicht, mich in Balance zu fühlen - und wenn ich es nicht mehr fühlen kann, mich wieder in Balance zu bringen. Die Balance - so empfinde ich es - entsteht von selbst, wenn ich immer wieder der Ausdehnung nachgebe, wenn ich in der sich ausdehnenden Version meiner Selbst zu leben geniesse.

Lieben Gruss

Kia
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Re: Gas oder Bremse

Beitragvon Kia » 9. Jan 2012, 11:42

Nach dem Abschicken ist mir noch eines aufgefallen:

Alles steht und fällt (an dem Punkt an dem ich jetzt stehe) mit meinem Vertrauen in die Synchronizität, d.h. : kann ich glauben, dass alles, was ich brauche/will/wünsche – einfach alles im genau richtigen Moment in der genau richtigen Form, immer zu mir kommt, genau dann, wenn ich es brauche.

Das ist das Wichtigste, das ich mit Abraham/Esther Hicks gelernt habe: Abraham/Esther Hicks, oder anders ausgedrückt Abraham in dem Aspekt von Esther Hicks vertraut immer in jedem Moment, dass alle Informationen, die für den Moment für diesen Menschen auf dem Hotseat wichtig sind, da sind. Da wird ja nichts vorbereitet, oder erschaffen, es ist einfach in der Jetzt-Realität immer da – absolut – ohne Ausnahme, völlig unkontrolliert, immer perfekt richtig für diesen Moment.

Alles ist in jedem Moment verfügbar, wenn es gebraucht wird.
Frage und Antwort sind gleichzeitig da und immer genau richtig. Einfach Moment für Moment in ständiger Ausdehnung.

Und so will ich auch leben: Im Vertrauen, im Allowing, im Jetzt, in dem immer alles zum richtigen Moment in der genau richtigen angemessenen Form da ist.

Und wie das für mich geht, kann ich nur erfühlen. Und das geht nur Moment für Moment und das geht auch nur individuell. Weil wir alle eins sind und doch individuelle Aspekte des Einsseins leben.

Mir fällt eben grade das Bild ein von Indras Netz. Dieses Bild von einem Holographischen Universum, in dem einzelne Perlen alle miteinander verbunden sind und doch ist in jeder Perle das ganze Universum, jede Perle ist vollständig und doch einzigartig. Und in jeder Perle sind alle anderen Perlen gespiegelt.

Und wenn ich verstehe, wie die Perle, die ich bin, mit jeder einzelnen anderen Perle zusammenhängt und wieso in jeder alles drin ist, dann kann ich verstehen wie die Synchronizität funktioniert. Oder kann es erfühlen, vielmehr.

Das als Nachtrag zu dem oben.

Herzlich
Kia
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Re: Gas oder Bremse

Beitragvon Shaddai » 9. Jan 2012, 12:17

Liebe Kia,

mich hat das Thema "Gas oder Bremse" auch angesprochen und Deine Erklärungen taten mir sehr sehr gut.
Vielen Dank und liebe Grüße

Shaddai
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Re: Gas oder Bremse

Beitragvon Kia » 9. Jan 2012, 12:33

Danke liebe Shaddai,

dass Du Dein Gefühl von Wohlbefinden mit uns teilst -
ich finde das ist das Wichtigste überhaupt - gut Anfühlendes zu mehren durch Teilen.

:danke: Kia
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Re: Gas oder Bremse

Beitragvon Shaddai » 9. Jan 2012, 14:53

Ja Kia, genau so war es, ich wollte mein Wohlgefühl, welches ich beim Lesen empfand mit-teilen. Du bringst es mal wieder auf den Punkt. Wundervoll.

Lieben Gruß
Shaddai
 

Re: Gas oder Bremse

Beitragvon Maria » 9. Jan 2012, 21:02

Hallo Ihr Lieben,

vielen Dank!!! Die Antworten sind ganz wunderbar erhellend und ich habe jetzt einiges verstanden, was wohl noch gefehlt hat zu meinem Glück!


Liebe Loa,

ganz besonderen Dank an Dich, das hat mir viele Kronleuchter aufgehen lassen und ich werde das Thema "Bescheidenheit" jetzt den anderen überlassen :kgrhl: .

Auch ich habe mich lange Zeit gefragt warum Jane Roberts gestorben ist, obwohl sie mit Seth in stetem Kontakt stand. Deine deutsche Zusammenfassung hat mir den Inhalt noch einmal deutlicher gemacht.

Liebe Kia,

auch Dir vielen Dank für die besonders ausführlichen Texte und die vielen wertvollen Anmerkungen. Vertrauen ist ein wichtiges Stichwort.


Liebe Bliss,

Danke, dass Du so schnell geantwortet hast und ja, das mit dem daran glauben, dass es erreichbar ist, ist ein wertvoller Hinweiß. Letzteres kommt wohl mit der Übung - wie ja Kia zum Thema Vertrauen anschaulich beschrieben hat.



Herzliche Grüße

Maria
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Re: Gas oder Bremse

Beitragvon Kia » 9. Jan 2012, 21:22

Gerne möchte ich Euch auch allen danken :uns: Dir liebe Maria, für die sehr gute Fragen, die so viel innerlich bei mir in Bewegung gebracht haben. Ganz toll. Habe wieder so viel mehr verstanden heute - über mich und über Euch - verschiedene Aspekte der Quelle und alle so wunderbar :danke:

Gute Nachtgrüsse

Kia
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Re: Gas oder Bremse

Beitragvon Kri » 18. Nov 2014, 20:17

Hallo alle miteinander!

Auch wenn dieser Beitrag schon gealtert ist, wird das Thema lange aktuell bleiben.

Gas oder Bremse? Ich würd sagen, dass das Öl weg muss.

Ich persönlich habe mit großen Wünschen keine guten Erfahrungen und glaube auch, dass sie emotionale Leere kompensieren sollen :nachdenk:

Los gehts

Den Glauben (Erwartungen) erhöhe ich mit der Schwingung, also gehe ich in einen sehr selbstzentrierten (aktiv meditativen) Zustand, den Ab ja Vortex reingehen nennt. Hierzu die Aufmerksamkeit stark zu dir selber und in dich richten (= sozusagen Selbstbeobachtung von Innen). Im externen Fokus kann man eher Details in der Weltbemerken und suchen, was meistens nicht viel bringt. Stell dir dich einfach vor, du seist ein Strudel, der sogar seine eigene Aufmerksamkeit ansaugt. Versucht nicht irgendwas auszustrahlen, sondern so eine Art Einstrahlung. Sei einfach total auf dich selber konzentriert und das Außen ist nicht so wichtig. Wenn du was Nettes findest, darfst du ihm schon Aufmerksamkeit geben, denn es wirft dich nicht aus dem "Vortex". Ansonsten ist dieser extrovertierte Fokus nur ein Bewertungsmodus, oder ein Suchmodus, was ja eher negativ wirkt. Man muss das üben und die Meditation würde ich immer gleich nach dem Erwachen machen, weil man dann sehr sensibel ist und der Verstand noch ruhiger ist. Da dein Inneres Wesen eine hohe Schwingung hat und du dich mit Selbstzentriertheit mit ihm stärker verbindest, sollte dadurch auch deine Schwingung höher werden. Dies verbessert deine Erwartungen.


Den Wunsch würde ich so oder so reduzieren, denn man kann ja noch immer etwas nachbestellen :-)

Zum Wunsch refuzieren gehört auch die Dringlichkeit, Wichtigkeit, Ungeduld usw. runterzufahren.

Warum 20.000 pro Monat wünschen, wenn man nicht mal 2.000 hat? Sind 5.000 unter diesen Umständen nicht zum Niederknien? Der Verstand kann das besser zulassen. 20.000 sind dem Verstand noch zu ungewohnt und da zweifelt er. Es passiert öfters, dass man sich erleichtert fühlt, wenn man den Wunsch verkleinert. Erfüllen wird er sich exakt dann, wenn du deine emotionale Abhängigkeit bezüglich des Wunsches beendet hast.

Gebt einfach die Illusion auf, dass ihr den Wunsch braucht, um glücklich zu sein :stimmt:

(Das Problem macht euch auch nicht unglücklicher und ist oft nur eine Ausrede, weil man zu faul fürs Positiv und Glücklich sein ist)

Wenn man Alternative B und C hat, wird der Wunsch auch auf 1/3 reduziert. Dollar, Euro und Yen? Nein, bei Geld ist das etwas blöder. Das WIE dürft ihr sowieso nicht fokussieren, denn das vergrößert am meisten den Wunsch, da zu spezifisch. Wahrer Glaube kümmert sich nie um das WIE in der Zukunft! Aber das WAS ist gut. Erbe, versteckter Gelder, Gutscheine, Vergünstigung, Schuldenerlass, etwas finden, Gewinne, Beteiligung, altes Konto, Versicherung, von einem Reichen als Luxuskind entlarvt werden und selbstverständlich Schweigegeld ;) Das WAS soll etwas gestreut werden und somit streut sich die Aufmerksamkeit und ihr seid dann auch weniger frustriert, wenn am Konto nichts geschah.

Also nicht dringend, zu schnell, emotional und fixiert wollen. Man ist einfach Ohne glücklich, da ja alles da ist, um jetzt glücklich sein zu können und erwartet nicht mehr, durch den Wunsch glücklich zu werden.

Haus, normale Wohnung oder mehr? Wenn du 100.000 erschaffen kannst, kannst du auch 800.000 erschaffen. Was du wirklich willst, kannst du ja erst wissen, wenn du ein schwingungsmäßiges Match zum Wunsch bist. Vielleicht magst du doch kein Penthouse, weil diese Gebäude schlecht geerdet sind und weißt dies erst nach so einer Information?! Daher ist eine Fixation nie gut. Das Wesentliche ist außerdem, dass du nicht nass wirst und vor Dieben geschützt bist. Das Sekundäre, dass du deinen Geschmack und zukünftige Gewohnheiten entfalten kannst. Man will mal Verbesserung, oder einfach MEHR. Auch mehr von dem, was jetzt schon gut ist. Da das Wesentliche gut ist, ist alles in Ordnung. Wenn du das JETZT nicht schätzen kannst, ziehst du Kontrast an, um es schätzen zu lernen, da man ja diese Schwingung bereinigen muss!!! Wenn du also etwas aus der Vergangenheit oder Zukunft geringschätzt, ladest du Bereinigung von Schwingung in der Zukunft ein. (Passierte mir immer wieder, bis ich das entdeckt habe)

Wenn man nicht gerade ein Superoptimist ist, dann erfüllen sich Wunsche meistens dann, wenn man es gewohnt ist, oder wenn man sich gedanklich nicht mehr darum kümmert. Man sagt ja immer, dass man "es" loslassen soll. Daher ist das Verkleinern des Wunsches doch eine kleines Loslassen.
Widerstand Nummer 1 ist nun mal der Zweifel, welchen man nicht so schnell verändert, aber den Wunsch reduzieren, macht automatisch auch den Zweifel geringer.

  1. Also mal selbstzentrierter sein, um den Glauben (Erwartung) mit der Schwingung zu erhöhen und die negative Schwingung namens Zweifel zu reduzieren.

    Dann Dringlichkeit, Wichtigkeit, Schnelligkeit, Spezifische reduzieren; alternative WAS etablieren und mehr.


Aus emotionaler Sicht ist es so, dass Emotionen (Gier) den Wunsch vergrößern. Du bist Ohne unglücklich und du bildest dir ein, dass er dich glücklich macht. (Ist in der Realität auch nicht so) Mache dir selber bewusst, dass dich der Wunsch nicht glücklicher macht und das du jetzt alles hast, um glücklich zu sein.

Die emotionale Verkleinerung des Wunsches führt dazu, dass die Schwingung rauf geht, weswegen die Erwartung höher besser und der Wunsch wird (emotional) kleiner und als Bonus brauchst du weniger, weswegen du weniger wünschen wirst. Bekommen tut man immer mehr, als man glaubt.

Das funktioniert echt gut und bei garantiert jedem, weswegen ich dir rate, es dreimal zu lesen und darüber nachzudenken, bis du verstanden hast, was ich meine. Lesen und Verstehen tritt selten gleichzeitig auf. Du musst nur verstehen, dass die Erwartung emotional verbessert wird, der Wunsch emotional verkleinert wird und dies alles wird durch emotionale Unabhängigkeit erreicht.

Emotionale Unabhängigkeit = nicht emotional wollen = wählen von Applikationen, wo die emotionale Substanz unveränderlich ist = was wäre praktischer? = es ist Bonus = Ohne geht es auch = es wird mir nicht ewig gefallen und so weiter
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