Frage zum Zitat vom 27.7 2013

Die Lehren Abrahams gechannelt von Esther Hicks

Frage zum Zitat vom 27.7 2013

Beitragvon Birdie » 28. Jul 2013, 10:52

Guten Morgen,

Ich habe eine kleine Anfrage zum gestrigen Zitat, welches lautet:



Was wir an Eurer Stelle für Euch selbst tun würden ... für Eure nächste physische Existenz (und Ihr seid dazu in der Lage): Wir würden genau jetzt beginnen, in dieser physischen Zeit-Raum-Realität ein möglichst umfassendes Verständnis des Gesetzes der Anziehung zu erlangen, das Ihr diesem Vortex des Wissens hinzufügt. Das macht es wahrscheinlicher, dass Ihr und andere, die das auch tun, einen leichten Zugang zu diesem Verständnis haben werden, dass alles gut ist.




Also ich kenne nun Abraham und lebe danach so gut es mir möglich ist.
REICHT das denn aus?
Oder muss ich im nächsten physischen Leben wieder bei Null anfangen?

Grüße,
Birdie
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Re: Frage zum Zitat vom 27.7 2013

Beitragvon labelle » 28. Jul 2013, 12:04

Hallo Birdie,

ich habe gerade gedacht, warum machst Du Dir Gedanken über ein anderes Leben, es reicht doch erst mal dieses Leben so gut es geht zu leben, und sich nicht schon um ein weiteres Leben zu kümmern. :shock:
Lebe Dein Leben jetzt so schön und gut wie es geht, und wenn dann das nächste Leben irgendwann da ist, dann kannst Du Dir dann Gedanken machen.


Einen schönen Sonntag
labelle
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Re: Frage zum Zitat vom 27.7 2013

Beitragvon katgirl » 28. Jul 2013, 12:10

Hallo Birdie,

ich habe es so verstanden, dass mir mein Vortexinhalt auf immer und ewig erhalten bleibt.
Mit dem Tod lösen sich alle Widerstände und Nichtzulassungen auf, aber die Lösungen, die durch mich erschaffen wurden, bleiben energetisch erhalten. Was ich da rein gepackt habe, ist die durch mich erschaffene Ausdehnung.

Sollte ich dann das nächste mal auf die Idee kommen, wieder Leading Edge spielen zu wollen, wird mir mein Vortex-Ausdehnungs-Pool weiterhin zur Verfügung stehen. Und es wird wieder nur um Energiefluß, Erleichterung, Gefühle usw. gehen.

Ich denke, dass wir dieses Wissen wiederentdeckt haben, ist in der gleichen Art und Weise abgespeichert.
Und das nächste Mal wird es einfach leichter und normal sein, das ganze Anzuwenden. Ich muss dann bestimmt nicht noch mal mein ganzes Leben danach suchen, wie es funktionieren könnte. Und ich werde von Anfang an wissen, dass ich ruhig meinen Gefühlen vertrauen kann, so wie ich es als Kleinkind getan habe, ohne dass mir irgendwer erklärt hat, wie sich Wut, Zufriedenheit oder Wissen anfühlen.

Also das nächste Leading Edge Spiel startet wieder ohne Widerstände und Beschränkungen, aber mit mehr Wissen und das von Anfang an.
Um mal kurz den Bogen zu den anderen Threads zu spannen; ich definiere meinen Bauplan, mit dem ich hier her komme, als den Inhalt meines Vortex oder die durch mich geschaffenen Ausdehnungen. Das was da vorhanden ist, fühlt sich automatisch gut an und ist fließende Energie.

lg
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Re: Frage zum Zitat vom 27.7 2013

Beitragvon Birdie » 28. Jul 2013, 13:12

Liebe Labelle,
warum ich mir jetzt schon Gedanken mache?
Gebranntes Kind.
Diese Existenz war für mich schrecklich und traumatisch.
Abgegessen und vorbei. aber irgendwo piekt es mich halt immer wieder und es macht mich traurig so viel Lebenszeit vertan zu haben.

Ich möchte nicht noch einmal fast eine gesamte Lebenszeit im trüben fischen und Angst/Not/Verlust/Opferlieder zwitschern, bis dann mal die Lampe angeht!

LG
Birdie
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Re: Frage zum Zitat vom 27.7 2013

Beitragvon Beautiful Mind » 28. Jul 2013, 18:51

Hallo Birdie,

da habe ich auch schon oft drüber nachgedacht, ob ich im nächsten Leben evtl. wieder bei Null anfangen muss. Ich bin für mich zu dem Ergebnis gekommen, dass das eigentlich nicht sein kann. Wir ziehen ja alles unserer Schwingung entsprechend an. Mit der Schwingung, die ich in diesem Leben aufgebaut habe werde ich diesen Körper verlassen und in die nichtphysische Welt eintreten. Dort wird mir vermutlich auch alles meiner Schwingung entsprechende begegnen. Und wenn ich wieder einmal in diese physische Welt zurück kehre, in einem neuen Körper, mit einer neuen Identität, werde ich an der bisherigen Schwingung und dem Bewusstseinsstand wieder anknüpfen.

Ich könnte mir vorstellen, dass wir das Gesetz der Anziehung erst einmal wieder lernen müssen, genauso wie unser Körper auch erst wieder laufen und sprechen lernen muss, aber ich glaube, dass dieses Wissen dann schneller und selbstverständlicher vorhanden sein wird. Vermutlich werden wir auch in eine Familie hinein geboren, in der wir von den Eltern die Kenntnisse schon vermittelt bekommen.

Liebe Grüße

Beautiful Mind :gvibes:
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Re: Frage zum Zitat vom 27.7 2013

Beitragvon lawofattraction » 29. Jul 2013, 07:48

Beautiful Mind hat geschrieben:Mit der Schwingung, die ich in diesem Leben aufgebaut habe werde ich diesen Körper verlassen und in die nichtphysische Welt eintreten. Dort wird mir vermutlich auch alles meiner Schwingung entsprechende begegnen. Und wenn ich wieder einmal in diese physische Welt zurück kehre, in einem neuen Körper, mit einer neuen Identität, werde ich an der bisherigen Schwingung und dem Bewusstseinsstand wieder anknüpfen.


Guten Morgen, Ihr Lieben, liebe Beautiful Mind,

das wäre aber schrecklich. Da würde ich nicht mitmachen. :clown: Dann käme der, der aus Verzweiflung Selbstmord begeht, wieder in dieser Schwingung wieder und auch der Massenmörder mit seinem ganz extremen Fehlen einer Verbindung mit der Quelle? Das würde ein beginnendes neues Leben so drastisch eingrenzen, dass sehr wahrscheinlich die Mehrheit der Menschen den Weg in Freude und Zufriedenheit und Freiheit in dieser Existenz nicht finden würden.

Abraham betonen immer wieder, dass mit Eintritt des physischen Todes aller Widerstand aufgegeben wird, es nur absoluten Bliss gibt, das Eintauchen in die Quelle, in reine positive Energie, und das sofortige Verschmelzen mit ihr. Das heisst, alles, was wir in unserem Vortex angesammelt haben, ist uns nun schlagartig zugänglich. Wir lassen alle Begrenzungen des physischen Lebens hinter uns. Wir tauchen ein in die reine Liebe.

Um mein obiges Beispiel aufzugreifen, werden demjenigen, der verzweifelt ist und seinem Leben ein Ende setzt, sofort auch alle aus diesem Zustand der Hilflosigkeit und Verzweiflung heraus geäusserten Wünsche zugänglich - natürlich nicht in materieller Form, sondern in Form von Emotionen, die ohnehin der Motor eines jeden unserer Wünsche sind.

Durch unsere physischen Erfahrungen eines jeden Lebens tragen wir in uns einen Erfahrungsschatz von Emotionen, die die reinste Komponente von Schwingung sind. Das heisst, wir kommen nicht mit der alten Schwingung wieder in das neue Leben, sondern mit dem Wissen um diese erlebten Emotionen. Es ist die Erfahrung erlebter Emotionen, so wie wir im Laufe eines physischen Lebens am Lebensende auf eine grosse Bandbreite erlebter Emotionen zurückschauen können. Im besten Fall erlangen wir durch unsere Lebenserfahrung eine Reife und Einsicht, die das Erleben der niedrigen Emotionen nicht mehr notwendig macht. Das bedeutet aber nicht, dass wir nicht um sie wissen und sie irgendwann einmal erlebt haben.

Sicherlich kommen wir in ein neues Leben nicht als unbeschriebenes Blatt, sondern als Summe all dessen, was wir auf unserem vorherigen Weg gelernt haben. Wir kommen mit Bewusstsein auf die Welt, mit dem Bewusstsein, Teil der Quelle und aus diesem Ursprung heraus reine Liebe zu sein. Wir sind uns unserer Wertigkeit bewusst und wissen um die "Regeln", mit denen wir uns auch für dieses neuen Leben einverstanden erklärt haben:

Contrast zu erleben, daraus Wahlen zu treffen und Ausdehnung zu leben. Das vor dem Hintergrund der Universellen Gesetze mit dem intuitiven Wissen um unsere Wertigkeit und unsere physisch/nicht-physische Realität. Unsere Emotionen sind als reinste Komponente von Schwingung dabei unser Leitsystem und zeigen uns den Grad der Verbindung mit der Quelle an.

Erlernte Fähigkeiten und Kenntnisse bringen wir ebenfalls als angesammelten Schatz mit uns. So erklärt sich das extreme Talent eines Kindes für Musik, wobei in diese Überlegungen wieder das Thema der Seelenanteile, an denen wir teilnehmen, hineinspielt. Und mathematische oder künstlerische oder Sprachbegabungen, in die wir uns einklinken und aus ihnen Nutzen ziehen können, wenn wir unsere Absicht und unseren Fokus darauf lenken.

Was wir an Eurer Stelle für Euch selbst tun würden ... für Eure nächste physische Existenz (und Ihr seid dazu in der Lage): Wir würden genau jetzt beginnen, in dieser physischen Zeit-Raum-Realität ein möglichst umfassendes Verständnis des Gesetzes der Anziehung zu erlangen, das Ihr diesem Vortex des Wissens hinzufügt. Das macht es wahrscheinlicher, dass Ihr und andere, die das auch tun, einen leichten Zugang zu diesem Verständnis haben werden, dass alles gut ist.


Für mich ist das ganz klar. Durch das Wissen, das wir jetzt ansammeln, dehnen wir nicht nur uns selbst aus, sondern auch das Grosse Ganze. Das heisst, alles das, was wir uns aneignen, steht als Wissen auch dem Kollektiv zur Verfügung. Und je besser wir es heute beherrschen und verstehen, um so leichter wird es uns sein, dieses Wissen beim nächsten physischen Antritt wieder aufzurufen. Einmal durch unser persönliches "Wissens-Paket", das wir bei Geburt mitbringen und zum anderen als Schwingungs-Resonanz auf das Kollektiv, dem wir heute durch bewusste Erkenntnis zu Ausdehnung verhelfen.

Lieben Gruss
Loa



*Resistance means feeling Singular instead of Plural* Abraham


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Re: Frage zum Zitat vom 27.7 2013

Beitragvon Beautiful Mind » 29. Jul 2013, 21:27

Guten Abend, ihr Lieben,

lawofattraction hat geschrieben:Abraham betonen immer wieder, dass mit Eintritt des physischen Todes aller Widerstand aufgegeben wird, es nur absoluten Bliss gibt, das Eintauchen in die Quelle, in reine positive Energie, und das sofortige Verschmelzen mit ihr. Das heisst, alles, was wir in unserem Vortex angesammelt haben, ist uns nun schlagartig zugänglich. Wir lassen alle Begrenzungen des physischen Lebens hinter uns. Wir tauchen ein in die reine Liebe.


liebe Loa, ja, wenn wir sterben, tauchen wir in die reine Liebe ein, da freue ich mich schon drauf und wenn ich das nicht glauben könnte, müsste ich wieder Angst vor dem Tod haben.

Was ich nur nicht verstehe ist, wenn wir dann dort im Nichtphysischen, in der puren, allumfassenden Liebe zuhause sind und wenn wir dann mal das Gesetz der Anziehung zu Grunde legen für den Eintritt in ein neues Leben hier auf Erden - wieso kommen dann manche Babys in ungeliebten Verhältnissen zu Welt und andere in wohlbehütete, liebevolle Familien? Ich meine, nach dem Loa müssten wir doch, gemäß der unendlichen Liebesschwingung aus der wir kommen alle nur Liebe und Wohlbefinden hier im physischen Leben erfahren.

Das Gesetz der Anziehung bringt mich in Situationen und Umgebungen, die meiner Schwingung entsprechen. Die Schwingung habe ich selbst durch meine Gedanken verursacht. Wenn ich nun also durch den Tod in die Göttlichkeit zurück kehre, in die Liebe, in die höchste und reinste Schwingung die es gibt, wieso ziehe ich von dort aus dann eventuell eine Schwingung für das nächste Leben an, die dieser Schwingung nicht entspricht???

Also, ein Baby kommt von dieser reinen Liebe und wird in eine schlagende Familie geboren - wie passt das zusammen? Gibt es dann doch etwa vorgeburtliche Absichten?

lawofattraction hat geschrieben:Wir sind uns unserer Wertigkeit bewusst und wissen um die "Regeln", mit denen wir uns auch für dieses neuen Leben einverstanden erklärt haben:

Contrast zu erleben, daraus Wahlen zu treffen und Ausdehnung zu leben. Das vor dem Hintergrund der Universellen Gesetze mit dem intuitiven Wissen um unsere Wertigkeit und unsere physisch/nicht-physische Realität.


Der Contrast fängt ja schon bei der Geburt an, der eine erlebt heftigeren als der andere, obwohl alle aus der gleichen hohen Schwingung der Liebe kommen.

So ergibt sich für mich die Überlegung, dass es doch Sinn machen muss, dass ich jetzt mein Bewusstsein für das Leben und das Gesetz der Anziehung stärke und ich deshalb im nächsten Leben nicht wieder in eine unbewusste Familie hineingeboren werde und nicht erneut mit dem gleichen Opferdenken, wie vielleicht noch einige Leben zuvor starte. Ist es nicht so, dass unser Bewusstsein erhalten bleibt und sich im nächsten Leben weiter aufbaut?

Wenn ich Birdie richtig verstanden habe, war das Ihre Sorge, dass man durch diese Unbewusstheit nochmals durch muss.

Liebe Grüße

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Re: Frage zum Zitat vom 27.7 2013

Beitragvon lawofattraction » 30. Jul 2013, 07:37




Guten Morgen, liebe Beautiful Mind,

Beautiful Mind hat geschrieben: Ich meine, nach dem Loa müssten wir doch, gemäß der unendlichen Liebesschwingung aus der wir kommen alle nur Liebe und Wohlbefinden hier im physischen Leben erfahren.


Das würde ja unser Spiel obsolet machen. Ich höre immer wieder von Abraham, wie wir im Nicht-Physischenn begierig sind, wieder in die physische Welt zu gehen und den Contrast durchzuarbeiten und uns als Schöpfer zu erfahren. Das ist der Sinn und Zweck einer jeden Lebensreise. Sicherlich hat man aus dieser uneingeschränkten Anbindung heraus ein umfassenderes Bild und Konzept. So wie wir uns schwer tun und leiden, wenn wir uns mitten in einer schwierigen Situation befinden, sie sich mit zeitlichem Abstand betrachtet aber lange nicht so entsetzlich anfühlt.

In einigen der Rampages in den Workshops sagen Abraham sogar, dass wir absolut begeistert vor einem neuen Antritt sind und in vollem Bewusstsein, dass es diese Regeln des Spiels gibt, kommen und absolut bereit sind, ihnen auch zu folgen. Wir als Teil des Grossen Ganzen haben dieses Spiel ja sogar durch unseren Wunsch, unsere eigene Grossartigkeit zu erfahren, erfunden.

Beautiful Mind hat geschrieben:Das Gesetz der Anziehung bringt mich in Situationen und Umgebungen, die meiner Schwingung entsprechen. Die Schwingung habe ich selbst durch meine Gedanken verursacht.


Schwingung ist eine Konsequenz der Gedanken und Gefühle. Denn nur dann macht es Sinn, dass wir durch unser Umfeld bei Eintritt in das neue Leben so geprägt werden können, dass wir Contrast unterschiedlicher Ausformung erleben. Es ist also nicht zuerst eine niedrige Schwingung da, der in einem adäquaten Umfeld entsprochen wird, sondern das Baby wird als reine positive Energie gezeugt. Zusammen mit den vorgeburtlichen Absichten findet dieses Kind dann das adäquate Umfeld für seinen Eintritt ins Leben. Es ist bereits im Uterus den Einflüssen der Mutter und ihrem Umfeld ausgesetzt und baut eine Schwingung auf.

Aus dem Nicht-Physischen liegt unser Fokus auf dem Immateriellen, dem, was nicht ausgedrückt werden kann - der Schwingung. Diese Schwingung, deren Basis unsere Emotionen sind, ist das, was wir ausdrücken wollen. Emotionen sind die reinste Komponente von Schwingung, alles andere ist nur eine weitere Manifestation der Emotionen. Im Zentrum, im Inneren, in ihrer reinen Form, ist die Emotion.

Auf dem physischen Weg formen wir durch Erlebtes immer wieder neue Absichten und senden Wunschraketen ab; bei Erfüllung dieser Wünsche bietet das schon bereits eine neue Plattform für mehr Wünsche. Durch den Prozess des Aussiebens entdecken wir, was sich für uns am besten anfühlt und wer wir sind. Wir definieren, was wir nicht wollen und was wir stattdessen wollen. Auf einer emotionalen Basis wissen wir immer, was wir wollen: uns machtvoll fühlen und glücklich und zufrieden und wertig. Die Absicht bei Antritt war also vollkommen weitgesteckt und umfassend, nämlich das Einschwingen in die Macht, die im Physischen zu finden ist.

Zitat aus dem Vortex-Buch:

Babies denken und üben Anziehung aus, bevor sie sprechen. Auch wenn Ihr erst Monate in Eurem physischen Körper lebt, so seid Ihr trotzdem alte und weise Schöpfer, die in diesem Körper eines kleinen Kindes leben. Und Ihr kamt mit machtvollen Absichten, um Contrast zu erfahren und zum Zwecke der Ausdehnung klare Wunschraketen in Eure schwingungsmässige Realität abzuschicken.

Oft nehmen die Leute an, dass ein Kind nicht Schöpfer seiner eigenen Erfahrungen sein kann, da es noch nicht spricht; aber wir versichern Euch, dass niemand in Eurer Erfahrung kreieren kann. Kinder senden Schwingung aus, die die Grundlage dessen sind, was sie anziehen - sogar ab dem Moment ihrer Geburt.


Beautiful Mind hat geschrieben:Also, ein Baby kommt von dieser reinen Liebe und wird in eine schlagende Familie geboren - wie passt das zusammen? Gibt es dann doch etwa vorgeburtliche Absichten?


Ja, sicherlich. Die muss es geben, da wir sonst zufällig in diese oder jene Familie geboren würden werden. Vielmehr haben wir vor Antritt Absichten, welche Emotionen wir in diesem neuen Umfeld erfahren möchten. Die Absichten sind also nicht konkret "ich möchte erfahren, wie es ist geschlagen zu werden", sondern das Erfahren der Emotion, die gefühlt wird, wenn ein Kind in einer lieblosen Familie aufwächst und ihm physische Gewalt zugefügt wird. Aus dem Nicht-Physischen heraus kann der Fokus nur auf Schwingung liegen und nicht auf konkreten physischen Umständen, da die nicht ausgedrückt werden können.

Schwingung ist die Basis unserer Emotionen und ist das, was wir ausdrücken wollen. Emotionen sind die reinste Komponente von Schwingung, alles andere ist nur eine weitere Manifestation der Emotionen. Im Zentrum, im Inneren in seiner reinen Form ist die Emotion. Das "Spiel" im Physischen dreht sich also darum, Emotionen zu erfahren. Daher wird auch klar, dass das in der ganzen Bandbreite der Emotions-Skala nur dann möglich ist, wenn wir auch Contrast erleben.

Beautiful Mind hat geschrieben:So ergibt sich für mich die Überlegung, dass es doch Sinn machen muss, dass ich jetzt mein Bewusstsein für das Leben und das Gesetz der Anziehung stärke und ich deshalb im nächsten Leben nicht wieder in eine unbewusste Familie hineingeboren werde und nicht erneut mit dem gleichen Opferdenken, wie vielleicht noch einige Leben zuvor starte. Ist es nicht so, dass unser Bewusstsein erhalten bleibt und sich im nächsten Leben weiter aufbaut?


Durchaus ist das möglich, und genau das bestätigt das Zitat. Nichts im Universum geht verloren. Was ich heute lerne, kann ich auch zukünftig abrufen, wenn ich meinen Fokus darauf richte. Wir fahren gedanklich auf einer ziemlich eingleisigen Route, da wir uns meist in Bezug auf das, was wir können, an dem orientieren, was wir in diesem Leben gelernt haben. Erweitern wir unseren Gedankenhorizont, so leuchtet es ein, dass wir im Laufe unserer vielen, vielen Leben noch eine ganze Menge mehr gelernt haben, was latent schlafend ist, aber bei Ausrichtung und Absicht aktiviert werden kann. Seth spricht übrigens ausführlich und sehr einleuchtend darüber.

Lieben Gruss
Loa



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Re: Frage zum Zitat vom 27.7 2013

Beitragvon Beautiful Mind » 31. Jul 2013, 21:37

Liebe Loa,

Danke für die ausführliche, einleuchtende Erklärung. :kniefall:

Wenn es nun darum geht, im Physischen Emotionen zu erleben, wieso leben wir dann jetzt in einem Zeitalter, in dem so viel Wissen auf die Erde kommt über unsere Eigenmacht, unsere Schöpferkraft? Durch dieses Bewusstwerden bin ich doch immer mehr Herr meiner Emotionen. Gerade durch Abraham lerne ich doch, dass nichts wichtiger ist als mich gut zu fühlen und - dass ich selbst dafür verantwortlich bin.

Ich meine, wie viel Sinn macht dieses Spiel noch, wenn ich mich gar nicht mehr auf bestimmte Emotionen einlasse? Mir kommt es so vor, als sei für lange, lange Zeit ein Teil der Spielregeln die Unbewusstheit gewesen. Im Opferdenken ist es doch viel leichter, Wut, Depression, Traurigkeit zu fühlen als wenn ich mir meiner Eigenmacht bewusst bin.

Und wenn der Sinn des Spiels die Freude ist (für mich ist die Freude der einzige Sinn des Lebens), wieso hat die Menschheit dann in Äonen von Generationen im dunklen Sumpf des Opferdaseins gedümpelt - größtenteils an der Freude vorbei?

Ich frage mich seit längerem, warum erleben wir gerade JETZT diesen Wandel im Bewusstsein? Gab es dazu eine Spielregel, die das vorgeschrieben hat? Hat die Quelle sich das im laufe der Zeit so überlegt, dass die Menschheit lange genug gelitten hat und an Götter außerhalb ihrer selbst geglaubt hat, die ihnen wohlgesonnen sein können oder auch nicht?

Gedanken über Gedanken...

Liebe Grüße

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Re: Frage zum Zitat vom 27.7 2013

Beitragvon lawofattraction » 1. Aug 2013, 08:03




Guten Morgen, liebe Beautiful Mind,

unser ganzes Universum ist in ständiger Evolution befindlich. Das, was wir heute als unsere Realität um uns finden, wurde nicht zuletzt auch durch uns selbst in unzähligen vergangenen Existenzen geschaffen. Wir sind also immer auch die direkten Nutzniesser ebenso wie Verursacher dessen, was sich in ständiger Entwicklung des Bewusstseins hervor tut.

Contrast als eine Unmenge von Vielfalt, aus der es auszuwählen gilt, ist Bestandteil dieses Spiel unseres Lebens. Der war früher ganz anders gelagert; als wir z.B. als Jäger und Sammler durch die Wälder zogen, lag der Fokus auf etwas ganz anderem, hauptsächlich oft auf dem reinen Überleben in einem Umfeld, das viele Gefahren barg, sowie Nahrung zu finden, eine Unterkunft als Schutz vor den Elementen und nachfolgenden Generationen in diesem Rahmen Bedingungen zu bieten, dass sie überhaupt überleben konnten.

Epidemien konnten in der westlichen Welt weitgehend ausgemerzt worden, nicht zuletzt deshalb, weil sich die Lebensbedingungen und die hygienischen Zustände verbessert haben. Krankheiten wurden erforscht und Mittel und Wege gefunden, diese zu lindern. Aber auch hier wurde durch Fokus neuer Contrast geschaffen, neue Krankheiten wurden "gefunden" und die allgemeine Aufmerksamkeit auf diesen ganzen Themenkomplex schuf wiederum einen eigenen Contrast.

Wir stehen heute an einem Punkt der Evolution, der gerade im letzten Jahrhundert eine enorme Beschleunigung erfahren hat - und alles das ist entstanden aus dem immer neuen Wünschen vergangener Generationen.

Ich denke, es wäre kurzsichtig zu denken, dass unser augenblicklicher Evolutionszustand ein Plateau erreicht hat, so dass man sagen könnte "es ist erreicht". Die Vielfalt, der Contrast, wird immer grösser. Maschinen werden komplizierter, wir können in wenigen Stunden mit Flugzeugen durch die ganze Welt reisen, wo wir mit Kulturen und Lebensweisen in Kontakt kommen, die unserem Wesen und unserem Denken und unserer Lebensform vollkommen fremd sind.

Egal auf welcher Ebene man nachschaut - das alles fordert das Denken und Verhalten der Menschen heraus, man muss sich mit Unbekanntem auseinandersetzen, Neues lernen, erfährt dadurch Emotionen und hat wiederum neuen Contrast. Der seinerseits neue Wunschraketen abschickt - und so weiter in einer ewigen Folge.

Unsere Ansprüche steigen, da wir aus einer viel grösseren Bandbreite auswählen können und die Wünsche immer umfangreicher werden. Während wir als Jäger und Sammler mit einem dichten Blätterdach über dem Kopf zufrieden waren, gibt es heute Menschen, die in -zig Millionen Euro teuren Villen leben und ebenso teure Yachten haben. Selbst hier wird deutlich, wie auch diese Ausdehnung einen enormen Contrast schaffen kann. Die Besitze müssen unterhalten und verwaltet werden, Angestellte sind für Haus und Garten und Yachten und Flugzeuge und und und notwendig - alles wiederum Contrast-Verursacher, wenn auch auf einer ganz anderen Ebene als der des Jägers, dem der Sturm das Dach wegreisst oder ein Unwetter die Höhle überflutet, in der er lebt.

Beautiful Mind hat geschrieben:Ich frage mich seit längerem, warum erleben wir gerade JETZT diesen Wandel im Bewusstsein? Gab es dazu eine Spielregel, die das vorgeschrieben hat? Hat die Quelle sich das im laufe der Zeit so überlegt, dass die Menschheit lange genug gelitten hat und an Götter außerhalb ihrer selbst geglaubt hat, die ihnen wohlgesonnen sein können oder auch nicht?


Evolution bedingt sich immer in sich selbst, genau wie ein Perpetuum Mobile. Einmal angestossen, ist sie in ewiger Bewegung befindlich. Die Quelle, da sie nur aus Schwingung = Energie = besteht, also nicht-physisch ist, kann keine Entwicklung des Physischen voraussagen. Aufgrund der sich ständig bewegenden Emotionen erkennt das Nicht-Physische zwar wahrscheinliche Entwicklungen, nicht aber deren Ausformung im Physischen. Die Quelle beschränkt niemals unsere freie Wahl, auch nicht die von Contrast, der die Grundlage der ewigen Ausdehnung des Universums ist.

Die Quelle greift also nicht aktiv in unser Leben ein, um ihm eine bestimmte Richtung zu geben oder "Regeln" zu verändern. Alles das, was sich verändert hat, hat das deswegen getan, weil Menschen gelebt und Contrast erfahren haben. Daraus entstanden Wünsche, die zur Erfüllung kamen und die wiederum eine Plattform waren für neues Wünschen. "You never get it done." Jeder erfüllte Wunsch hat einen neuen im Schlepptau. Gleichzeitig findet auch unbewusste Realitätsgestaltung statt, die oft etwas Unerwünschtes bringt, da wir dem Unerwünschten unsere Aufmerksamkeit zuwenden - mehr Contrast, mehr Wunschraketen.

Emotionen sind die reinste Komponente von Schwingung, und Emotionen sind untrennbar mit uns verbunden. Ich glaube nicht, dass wir jemals an einen Punkt kommen, an dem wir jede Facette unseres Lebens emotional so kontrollieren können, dass wir nur noch positive Emotionen erfahren. Zu gross ist diese immense Vielfalt, die uns umgibt, aus der wir jederzeit auswählen können und die ständig grösser wird, da diese Auswahlmöglichkeiten uns auch immer wieder etwas Neues präsentieren, das Contrast bedeutet und neue Wünsche hervorbringt.

Lieben Gruss
Loa



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Re: Frage zum Zitat vom 27.7 2013

Beitragvon Lumina » 5. Aug 2013, 21:38

Hallo ihr Lieben,

ich muss zu diesem sehr interressanten Thread auch noch kurz meinen Senf dazugeben.

@Birdie:
warum ich mir jetzt schon Gedanken mache?
Gebranntes Kind.
Diese Existenz war für mich schrecklich und traumatisch.
Abgegessen und vorbei. aber irgendwo piekt es mich halt immer wieder und es macht mich traurig so viel Lebenszeit vertan zu haben.

Ich möchte nicht noch einmal fast eine gesamte Lebenszeit im trüben fischen und Angst/Not/Verlust/Opferlieder zwitschern, bis dann mal die Lampe angeht!

Das könnte ich auch selbst gesagt haben, vor einiger Zeit noch. In den Lebensjahren von etwa 12/13 bis 18/19 hab ich mich auch ziemlich im Contrast-Morast verfangen. (Sagt jetzt nicht, das war die Pubertät, es war weit mehr als das 8-) ) Ich habe schlimme Sachen erlebt und hatte dann auch nachts Albträume von den Sachen, die passiert sind und es haben sich dann immer wieder ähnliche Situationen (und noch schlimmere) manifestiert. Mit etwa 18/19 habe ich mich dann mit dem Leben nach dem Tod beschäftigt, weil ich dachte, dieses Leben sei einfach schief gelaufen, vielleicht wird das nächste ja besser. :roll: Und ich war dann auch ziemlich schnell überzeugt, dass es weitere Leben geben muss und konnte ein wenig Erleichterung finden und loslassen. Die Albträume bin ich dann durch NLP losgeworden und auch die Realität wurde weit weniger düster.
So im Nachhinein war dieser Weg aus dieser unglücklichen Existenz in das erfüllte Leben, was ich jetzt führe, eine wirklich schöne Reise. Ich wurde Schritt für Schritt glücklicher und erkannte mehr von meiner eigenen Kraft und von meinem Wert und von dem Wert anderer. Und es war auch schön, das alles selbst herauszufinden und jetzt kann ich ganz unbeschwert auf meinem schnell fließenden Strom reiten. Und sehr viel von meinen einzigartigen Wünschen und Erkenntnissen hätte ich ohne meinen Contrast nicht gehabt.
Ich mache mir jetzt keine Gedanken mehr darüber, ob ich im nächsten Leben wieder in starken Contrast erlebe, denn man weiß ja im Inneren durch die Gefühle schon immer wie es steht und man wird immer versuchen, aus den negativen Emotionen herauszukommen und wird es irgendwann auch schaffen.

@Loa:
Von all deinen langen und wieder mal sehr lehrreichen Beiträgen hier in der Diskussion, kam mir nur eine Sache nicht ganz schlüssig vor (und auf die richte ich jetzt meine Aufmerksamkeit, wie wir physischen Wesen es immer tun :P )
Epidemien konnten in der westlichen Welt weitgehend ausgemerzt worden, nicht zuletzt deshalb, weil sich die Lebensbedingungen und die hygienischen Zustände verbessert haben. Krankheiten wurden erforscht und Mittel und Wege gefunden, diese zu lindern. Aber auch hier wurde durch Fokus neuer Contrast geschaffen, neue Krankheiten wurden "gefunden" und die allgemeine Aufmerksamkeit auf diesen ganzen Themenkomplex schuf wiederum einen eigenen Contrast

Ich stimme dir auch hier größtenteils zu, aber ich glaube nicht, das Contrast "erschaffen" wird. Abraham sagt, jeder Partikel dieses Universums besteht aus zwei Seiten: Was erwünscht ist und was nicht erwünscht ist.
Klar kannst du durch Fokus mehr (für dich) Negatives in dein Leben ziehen, aber das Gleichgewicht vom Gegensatz bleibt davon unberührt und es gibt Leute, die wollen genau das haben, was du für negativ hälst.
Wenn du jetzt eine Sache bewusst erschaffst, weil du sie magst, dann hat auch diese Sache, was auch immer es ist, wieder zwei Seiten, daher bleibt der Gegensatz immer in der Welt und immer in Balance.
Krankheit ist einfach die negative Seite von Gesundheit, aber es gibt keine Gesundheit ohne Krankheit und keine Krankheit ohne Gesundheit. (Gesundheit wäre ganz einfach NICHTS, nicht vorhanden, wenn es keine Krankheit gäbe, niemand würde seine Aufmerksamkeit darauf richten oder sich Gesundheit wünschen).
Ich habe auch von Abraham gehört, dass genau wie du schreibst, der Contrast immer größer wird, weil die Vielfalt wächst und das Potenzial für Glück, sowie das Potenzial für Leid wächst. Daran sieht man doch auch, dass es immer die perfekte Balance geben muss zwischen Gutem und Schlechtem (immer relativ aus Sicht eines Individuums betrachtet).

Liebe Grüße, :lieb:
Lumina
You are loved. All is well.


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Re: Frage zum Zitat vom 27.7 2013

Beitragvon Beautiful Mind » 5. Aug 2013, 22:30

Hallo Lumina,

das ist ein interessantes Detail, das du da rausgeucht hast. Ich bin zwar nicht Loa, möchte aber auch kurz meine Ansicht dazu kund tun. :pfeif:

Einerseits hast du sicher Recht, dass wir bis zum letzten Atemzug hier auf Erden Kontrast erleben werden, das ist Teil unserer Spielregeln hier. Dennoch glaube ich, dass Kontrast in seiner Intensität und in seinem Ausmaß auch produziert wird.

Gerade das Beispiel von Loa, wenn es um Krankeheiten geht, zeigt dass Kontrast durch Fokus vermehrt wird. Kaum ist eine Krankheit besiegt, entsteht auch schon eine neue - und warum? Weil sich die Ärzte und Forscher eben ständig mit Krankheiten beschäftigen. Der Fokus, auch durch die Medien verstärkt, liegt so sehr darauf, dass nichts anderes entstehen kann als Krankheit. Vor hundert Jahren haben die Menschen sicher gesünder gelebt als heute, obwohl wir jetzt die besten Voraussetzungen haben, bis ins hohe Alter ein vitales Leben führen zu können werden viele jedoch schwer krank.

Die Menschen haben leider auch verlernt, auf ihren Körper zu hören. Anstatt zum Arzt zu gehen, wenn sie sich nicht wohl fühlen, gehen sie hin bevor sie krank sind, zur sogenannten Vor-Sorge. Allein dieses Wort ist in meinen Augen ein Krankheitsmacher. Es drückt aus, dass ich mir doch besser schon mal vorher Sorgen machen sollte...

So entsteht in meinen Augen gerade im Bereich Krankheiten immer mehr Kontrast.

Liebe Grüße

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Re: Frage zum Zitat vom 27.7 2013

Beitragvon lawofattraction » 6. Aug 2013, 07:55

Lumina hat geschrieben:Wenn du jetzt eine Sache bewusst erschaffst, weil du sie magst, dann hat auch diese Sache, was auch immer es ist, wieder zwei Seiten, daher bleibt der Gegensatz immer in der Welt und immer in Balance.


Hallo Lumina,

natürlich ist in jedem Teilchen des Universums das Erwünschte genauso enthalten wie seine Abwesenheit. Es gibt aber keinen Strom von Schlechtigkeit und es gibt keine Quelle von Krankheit. Es gibt nur einen Strom von Wohlergehen. Ausschlaggebend ist nur, ob Du dieses Wohlergehen zulässt oder nicht.

Eine der beiden Seiten jeder Angelegenheit, also Erwünschtes oder seine Abwesenheit, wird durch unseren Fokus aktiviert. Wenn Du Deinen Fokus auf die Abwesenheit des Erwünschten = "andere Seite des Stockes" = lenkst, dann erschaffst Du Contrast. Die Abwesenheit von Wohlergehen wird aktiviert dadurch, dass jemand die Aufmerksamkeit darauf lenkt und als Schöpfer entsprechende Situationen erschafft.

Lumina hat geschrieben:Klar kannst du durch Fokus mehr (für dich) Negatives in dein Leben ziehen, aber das Gleichgewicht vom Gegensatz bleibt davon unberührt und es gibt Leute, die wollen genau das haben, was du für negativ hälst.


Wo habe ich von negativ gesprochen? :shock: Es gibt kein positiv und negativ, es gibt nur Wohlergehen und die Abwesenheit davon - auf diese einfache Formel lässt sich alles herunterbrechen, sei es der Wunsch nach dem schnellen Auto oder nach Gesundheit. Ich würde es allerdings anders formulieren als Du, da ich nicht glaube, dass irgend jemand bewusst etwas fokussiert, was ihn nicht glücklich macht. Niemand will bewusst etwas von dem, was Du negativ nennst. Unser Leben ist ein ständiges Streben nach Wohlergehen.

Lumina hat geschrieben:Krankheit ist einfach die negative Seite von Gesundheit, aber es gibt keine Gesundheit ohne Krankheit und keine Krankheit ohne Gesundheit. (Gesundheit wäre ganz einfach NICHTS, nicht vorhanden, wenn es keine Krankheit gäbe, niemand würde seine Aufmerksamkeit darauf richten oder sich Gesundheit wünschen).


Wohlergehen ist unser natürlicher Zustand. Es gibt keine negative Seite von Gesundheit, es gibt keine Quelle von Krankheit. Krankheit ist die Abwesenheit von Gesundheit, ist das Nicht-Zulassen von Gesundheit. Das Streben nach Gesundheit wird auch nicht durch Krankheit ins Leben gerufen, sondern weil Gesundheit unser natürlicher Zustand ist und wir immer danach streben, in Einklang mit unserem umfassenderen ICH zu kommen. Krankheit entsteht, weil Menschen sich selbst in schwingungsmässigem Missklang mit Wohlergehen halten.

Jede Krankheit oder jeder unerwünschte Zustand existiert, weil Wohlergehen nicht zugelassen wird, und das Wohlergehen kann dann wiederkehren, wenn ein Nicht-Zulassen nicht mehr vorhanden ist.

So ganz verstehe ich allerdings nicht, worauf Du hinaus willst. Dass in allem das Erwünschte ebenso vorhanden ist wie Unerwünschtes ist die zwingende Voraussetzung für die Ausdehnung des Universums - ohne Contrast wäre Ausdehnung doch gar nicht möglich. Wir haben die Möglichkeit der Wahl, worauf wir uns fokussieren.

Lumina hat geschrieben:Ich stimme dir auch hier größtenteils zu, aber ich glaube nicht, das Contrast "erschaffen" wird.


Aber das, liebe Lumina, ist doch der Dreh- und Angelpunkt des Gesetzes der Anziehung. :shock: Durch unseren Fokus bestimmen wir, was in unserem Leben aktiv wird und womit wir uns auseinandersetzen werden.

Wir wählen, ob wir uns auf Erwünschtes oder seine Abwesenheit konzentrieren. Ist letzteres der Fall, erschaffen wir Contrast-Situationen, aus denen wiederum Wunschraketen abgeschickt werden und die eine neue Plattform für weiteres Wünschen bieten - der ewige Fluss des Universums, ohne den es zum Erliegen käme.

Lieben Gruss
Loa



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Re: Frage zum Zitat vom 27.7 2013

Beitragvon lawofattraction » 6. Aug 2013, 09:33




Um nochmals auf das Zitat zurückzukommen:

Was wir an Eurer Stelle für Euch selbst tun würden ... für Eure nächste physische Existenz (und Ihr seid dazu in der Lage): Wir würden genau jetzt beginnen, in dieser physischen Zeit-Raum-Realität ein möglichst umfassendes Verständnis des Gesetzes der Anziehung zu erlangen, das Ihr diesem Vortex des Wissens hinzufügt. Das macht es wahrscheinlicher, dass Ihr und andere, die das auch tun, einen leichten Zugang zu diesem Verständnis haben werden, dass alles gut ist.

Gestern schmökerte ich ein wenig bei Seth, der ja viel über die Zeitgleichheit geschrieben hat und dass - ein für uns mit unserem Zeit-Raum-Denken ziemlich fremder Gedanke - unsere Existenzen nicht chronologisch aufeinander folgen, sondern gleichzeitig existieren. Alles geschieht buchstäblich Jetzt.

Genauso wie Abraham spricht er darüber, dass unser Kraftpunkt in der Gegenwart ist. Und das hat eine viel umfassendere Bedeutung als nur die Gegenwart unser jetzigen Existenz. Zusammen mit der Information der Nicht-Existenz linearer Zeit macht es deutlich, wie wir heute durch bewusste Wahl all das mit beeinflussen, was über unsere augenblickliche Ich-Existenz hinaus geht. Zugänglich ist uns das, was WIR darüber hinaus sind, allerdings nur in anderen Bewusstseinszuständen wie z.B. Träumen oder Spontan-"Regressionen" oder Out-of-Body-Erfahrungen. Um es mit unserem Verständnis interpretieren zu können, müssen wir ihm wiederum einen Zeitrahmen geben.

Ein Ereignis kann sich also tatsächlich in der Vergangenheit oder Zukunft "jetzt" zutragen. Verändern wir unsere Überzeugungen zu etwas, so hat das eine Auswirkung auf alles das, was unser ICH umfasst. Je mehr wir jetzt bewusst das, was jenseits unserer physisch-sinnlichen Erfahrung liegt, einschliessen in unsere Absicht, Wissen auszudehnen, um so einschneidender beeinflussen wir alle "vorherigen" und "zukünftigen" Existenzen.

Pretty cool, oder?



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Re: Frage zum Zitat vom 27.7 2013

Beitragvon Birdie » 6. Aug 2013, 10:17

Lumina hat geschrieben:Hallo ihr Lieben,

@Birdie:
warum ich mir jetzt schon Gedanken mache?
Gebranntes Kind.
Diese Existenz war für mich schrecklich und traumatisch.
Abgegessen und vorbei. aber irgendwo piekt es mich halt immer wieder und es macht mich traurig so viel Lebenszeit vertan zu haben.

Ich möchte nicht noch einmal fast eine gesamte Lebenszeit im trüben fischen und Angst/Not/Verlust/Opferlieder zwitschern, bis dann mal die Lampe angeht!


So im Nachhinein war dieser Weg aus dieser unglücklichen Existenz in das erfüllte Leben, was ich jetzt führe, eine wirklich schöne Reise. Ich wurde Schritt für Schritt glücklicher und erkannte mehr von meiner eigenen Kraft und von meinem Wert und von dem Wert anderer. Und es war auch schön, das alles selbst herauszufinden und jetzt kann ich ganz unbeschwert auf meinem schnell fließenden Strom reiten. Und sehr viel von meinen einzigartigen Wünschen und Erkenntnissen hätte ich ohne meinen Contrast nicht gehabt.
Ich mache mir jetzt keine Gedanken mehr darüber, ob ich im nächsten Leben wieder in starken Contrast erlebe, denn man weiß ja im Inneren durch die Gefühle schon immer wie es steht und man wird immer versuchen, aus den negativen Emotionen herauszukommen und wird es irgendwann auch schaffen.



Liebe Lumina,
es ist schön, wie du das für dich geregelt gekriegt hast...und wie du jetzt entspannt auf deine Vergangenheit schauen kannst und genauso entspannt in die mögliche Zukunft in einem anderen Körper.

Wir sind halt verschieden...Ich will nicht auf alten Geschichten rumreiten, ABER es war für mich so schlimm, dieses Leben, dass ich mir WÜNSCHE, ganz fest und stark, es möge NIE wieder so eine Art Kontrast auf mich warten...NIE WIEDER....
So etwas Ähnliches wie in dieser Existenz will ich nicht wieder erleben, mich nicht noch einmal in diesen negativen Strudel in den Abgrund und eine persönliche Hölle hineindenken und fühlen , "einfach" weil ich die Regeln nicht kenne .....und darum machte ich mir diese Gedanken zum Zitat....das ist dann wohl "Vorsorge" :teuflischgut:
schaun wir mal...
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Re: Frage zum Zitat vom 27.7 2013

Beitragvon Birdie » 6. Aug 2013, 15:57

lawofattraction hat geschrieben:Ein Ereignis kann sich also tatsächlich in der Vergangenheit oder Zukunft "jetzt" zutragen. Verändern wir unsere Überzeugungen zu etwas, so hat das eine Auswirkung auf alles das, was unser ICH umfasst. Je mehr wir jetzt bewusst das, was jenseits unserer physisch-sinnlichen Erfahrung liegt, einschliessen in unsere Absicht, Wissen auszudehnen, um so einschneidender beeinflussen wir alle "vorherigen" und "zukünftigen" Existenzen.

Pretty cool, oder?


[/color]

Yes! :bheart:
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Re: Frage zum Zitat vom 27.7 2013

Beitragvon Lumina » 6. Aug 2013, 18:04

Liebe Loa,
ich habe jetzt eine halbe Stunde versucht, dir zu antworten, aber irgendwie wird das im Moment nichts, entweder habe ich etwas falsch verstanden oder dich missverstanden oder..? :shock: Diese ganze Contrast-Geschichte macht mir irgendwie einen Knoten ins Gehirn. Ist der Contrast jetzt die Vielfalt im Universum oder doch nur die Abwesenheit des Guten? Wenn es wirklich nur die Abwesenheit des Guten wäre, könnten wir doch gut darauf verzichten, oder nicht, denn Vielfalt ist doch alles, was wir zum Wunschraketen abschicken brauchen. Aber Abraham sagt doch immer, wir kamen hier her in dieses Leben wegen dem Contrast, weil er uns helfen würde zu entscheiden, was wir wollen. Andererseits sagt Abraham in neueren Videos, dass wir auch im Zustand der Wertschätzung erschaffen und Wunschraketen abschicken können, häää? :hä:

LG, Lumina
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Re: Frage zum Zitat vom 27.7 2013

Beitragvon lawofattraction » 7. Aug 2013, 07:37




Hallo Lumina,

Lumina hat geschrieben: Diese ganze Contrast-Geschichte macht mir irgendwie einen Knoten ins Gehirn. Ist der Contrast jetzt die Vielfalt im Universum oder doch nur die Abwesenheit des Guten? Wenn es wirklich nur die Abwesenheit des Guten wäre, könnten wir doch gut darauf verzichten, oder nicht, denn Vielfalt ist doch alles, was wir zum Wunschraketen abschicken brauchen.


Contrast ist beides, immense Vielfalt und Abwesenheit des Guten, wobei ich es Abwesenheit des Erwünschten nennen möchte, also Abwesenheit unseres natürlichen Zustandes von Wohlergehen. Contrast ist das umfassende Konzept der Auswahlmöglichkeiten aus Vielfalt, die durch ihren unermesslichen Umfang auf jeglichem Gebiet immer die beiden Seiten einer jeden Angelegenheit in sich trägt - tragen muss, wie Du oben ja selbst ganz richtig sagst.

Vielleicht ist es für Dich hilfreich, einmal näher die Idee von Vielfalt zu betrachten. Auf den ersten Blick scheint Vielfalt durchaus etwas Angenehmes, Wünschenswertes zu sein. Möglichkeiten der Auswahl aus einer Unmenge von Angeboten. Vielfalt bedeutet aber keine reine Auswahl aus uns genehmen Dingen.

Denn Vielfalt beinhaltet in ihrem ganzen Spektrum Dinge, die Dir gefallen genau so wie Dinge, die nicht nach Deinem Geschmack sind. Das Weltgeschehen, dem Aufmerksamkeit geschenkt wird, ist Vielfalt und in seinen Ereignissen oft alles andere als wünschenswert. Vielfalt sind auch Menschen, die durch ihre unterschiedlichen Charaktere und Verhaltensweisen oft keine Resonanz oder gar Abneigung in Dir finden und bei deren Kontakt Situationen auf persönlicher Ebene provoziert werden, die klar machen, was Du nicht willst und was Du stattdessen willst.

Du kommst mit einer riesigen Palette anderer Meinungen, Situationen, Lebensformen und Informationen in Kontakt, die Deine eigenen Überzeugungen herausfordern, weil Dein augenblickliches Glaubenssystem sie nicht unterstützt und siehst Dich Herausforderungen gegenüber, die neue Wünsche hervorbringen. Aus der Vielfalt, die wir durchsieben und aus der wir auswählen, entstehen daher die Situationen, die Contrast sind, wobei die Vielfalt als solche bereits einen Contrast darstellt.

Selbst reine Auswahlsituationen aus einer Reihe von Wunsch-Möglichkeiten bergen Contrast, wenn Zweifel an einer getroffenen Entscheidung aufkommen und so "die andere Seite des Stockes" aktiviert wird.

Lumina hat geschrieben:Andererseits sagt Abraham in neueren Videos, dass wir auch im Zustand der Wertschätzung erschaffen und Wunschraketen abschicken können, häää?


Erschaffen bezieht sich immer auf den ganzen Schöpfungsprozess in seinen drei Schritten. Wir müssen also unterscheiden zwischen dem Prozess des Erschaffens und Wunschraketen abschiessen. Letzteres ist immer ein Schritt 1, der durchaus auch aus einer Situation des Wertschätzens erfolgen kann.

Bist Du zum Beispiel in einer persönlichen Situation, die Du verbessern möchtest, so kannst Du durchaus diese Situation wertschätzen, da sie Dir Einsicht und die Möglichkeit zu Verbesserung geboten hat. Trotzdem ist sie dann Abschussrampe für neue Wünsche, weil sie Verbesserung erfahren kann.

Auch wenn Du in Kontakt mit etwas kommst, was Du schön und gut findest und es auch haben möchtest, schiesst Du Wunschraketen ab. Wir müssen nicht in einem tiefen Loch der Verzweiflung sitzen, um zu wünschen. Wunschrakete besagt lediglich, dass Du in der Vielfalt auf etwas gestossen bist, das Du noch nicht hast oder bist oder tust, es Dir wünschst und es daher in Deinen Vortex gelegt hast.

Lieben Gruss
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Re: Frage zum Zitat vom 27.7 2013

Beitragvon lawofattraction » 7. Aug 2013, 08:05

Birdie hat geschrieben:warum ich mir jetzt schon Gedanken mache?
Gebranntes Kind.
Diese Existenz war für mich schrecklich und traumatisch.
Abgegessen und vorbei. aber irgendwo piekt es mich halt immer wieder und es macht mich traurig so viel Lebenszeit vertan zu haben.

Ich möchte nicht noch einmal fast eine gesamte Lebenszeit im trüben fischen und Angst/Not/Verlust/Opferlieder zwitschern, bis dann mal die Lampe angeht!


Hallo Birdie,

ich würde mich einmal fragen, ob aus einem solchen Fokus heraus Deine Absichten wirklich in die gewünschte Richtung gehen. Solange wir in die Vergangenheit schauen und bedauern, was dort passiert ist, aktivieren wir sie auch immer wieder.

Und war es wirklich vertane Lebenszeit? Hat Dich diese Lebenszeit nicht geprägt als Mensch? Wärst Du gerne jemand anders? Würdest Du eine Umfrage starten unter Menschen mit schlimmen Erlebnissen, ob sie gerne jemand anders wäre, so würde die Mehrzahl "nein" sagen. Wir haben uns "eingerichtet" in diesem Ich, und ich denke, der Grund dafür ist, dass wir Verbindung zu unserem ICH haben, das einen viel umfassenderen Überblick hat über Geschehenes und dessen Sinnhaftigkeit, als wir das aus unserer begrenzten Sicht tun.

In einem Workshop sagt ein Mann, dass er sich an die Vergangenheit erinnern möchte, um zu wissen, dass alle die schlimmen Ereignisse "nicht umsonst" waren. Oft halten Menschen die Vergangenheit fest, weil ein Loslassen bedeuten würde, alle Beteiligten aus der Verantwortung zu entlassen. Und das fällt dann schwer, wenn jemand den letzten Schritt aus dem Denken im Sinne von Tätern und Opfern noch nicht getan hat. Oder aber die Vergangenheit wird immer wieder betrachtet, weil alle die schrecklichen Ereignisse dann, wenn wir Frieden schliessen würden, ihren Stellenwert als Inhalt des vergangenen Lebens verlieren.

Was bleibt dann noch, fragt man dann, und wozu war das alles denn "gut"? Es war nütze, um heute an einem Punkt zu stehen, an dem man Frieden mit der Vergangenheit schliessen kann in dem Bewusstsein, dass uns diese Vergangenheit die Möglichkeit zum Abschiessen unzähliger Wunschraketen geboten hat. In deren Genuss wir dann kommen, wenn wir das Buch endgültig zuklappen und uns dem Jetzt zuwenden, aus dem heraus wir unsere Zukunft gestalten.

Lieben Gruss
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Re: Frage zum Zitat vom 27.7 2013

Beitragvon Birdie » 7. Aug 2013, 09:41

Liebe Loa,
da hast du recht....und ich würde ich Morgen tot umfallen...mhm....wer weiß, ob die nächste physische Existenz nicht wieder ein "ohnmachts/Opferdasein" wird.

Es sind weder die "anderen" denen ich noch was nachtrage und auch nicht der Stellenwert, den die langen vergeudeten Jahre noch hätten für mein jetziges Leben,

Ich bin es selbst...ich trage es mir immer noch nach, ich hadere immer noch mit mir und ich kann mir nicht verzeihen....immer wenn ich dachte, ja, da bist du jetzt durch, hast Frieden mit dir geschlossen, du magst dich jetzt mehr....dann wumm....muss ich erkennen, es ist nicht wahr!...da steckt immer noch viel Härte gegen mich selbst, Bitterkeit und Wut auf mich selbst drin.

Ich denke gar nicht im einzelnen an bestimmte Jahre oder Ereignisse...es ist einfach immer wieder das Gefühl von vertaner Zeit und dann kommt der Gedanke wo könntest du heute stehen wenn du nicht das meiste deines Lebens in diesem Leidens/ Opferdunstkreis verbracht hättest.
Ich weiß, dass das bescheuert ist, aber ich dreh mich da immer im Kreis...

lawofattraction hat geschrieben:
Was bleibt dann noch, fragt man dann, und wozu war das alles denn "gut"? Es war nütze, um heute an einem Punkt zu stehen, an dem man Frieden mit der Vergangenheit schliessen kann in dem Bewusstsein, dass uns diese Vergangenheit die Möglichkeit zum Abschiessen unzähliger Wunschraketen geboten hat. In deren Genuss wir dann kommen, wenn wir das Buch endgültig zuklappen und uns dem Jetzt zuwenden, aus dem heraus wir unsere Zukunft gestalten.



....und daran denke ich dann einfach gar nicht...sollte ich vllt mal mehr in den Fokus rücken... :rleye:

LG
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Re: Frage zum Zitat vom 27.7 2013

Beitragvon lawofattraction » 7. Aug 2013, 11:03

Birdie hat geschrieben:Ich denke gar nicht im einzelnen an bestimmte Jahre oder Ereignisse...es ist einfach immer wieder das Gefühl von vertaner Zeit und dann kommt der Gedanke wo könntest du heute stehen wenn du nicht das meiste deines Lebens in diesem Leidens/ Opferdunstkreis verbracht hättest.


Vertane Zeit - was hättest Du denn gerne getan, was Du heute nicht tun kannst, damit die Zeit nicht "vertan" gewesen wäre? Was wären die Freuden, wären die Emotionen daraus gewesen? Und sag mir jetzt bitte nicht Dinge wie "ich bin zu alt" oder "dazu braucht man Geld, was ich nicht habe" - das zählt nicht mehr.

Der Grund, dass Du Dich heute schlecht fühlst, ist nicht Deine Vergangenheit, sondern dass Du heute durch Deine Gedanken immer noch in der Vergangenheit hängst und die Schwingung aktivierst.

Jetzt, jetzt, jetzt ist der richtige Zeitpunkt. Ohne das zu sehen, dreht man sich immer weiter im Hamsterrad, die Begrenzungen der augenblicklichen Umstände als gültig und sie als endgültig zu betrachten.



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Re: Frage zum Zitat vom 27.7 2013

Beitragvon Lumina » 8. Aug 2013, 15:28

Danke Loa,
du hast jetzt wirklich für mehr Klarheit in meinem Verständnis von Contrast gesorgt! :loveshower:
lawofattraction hat geschrieben:
Wunschrakete besagt lediglich, dass Du in der Vielfalt auf etwas gestossen bist, das Du noch nicht hast oder bist oder tust, es Dir wünschst und es daher in Deinen Vortex gelegt hast.

Ja, stimmt, aber das meine ich nicht. Ich spreche von einem ziemlich neuen Workshop, ich glaube vom Juni diesen Jahres, der war eine Zeit lang vollständig auf Youtube zu sehen, jetzt wurde er leider entfernt (habe ihn vorher aber komplett runtergeladen :P) . Darin sagt Abraham, dass wir Menschen oft das Wünschen, Bitten und Fragen mit dem Gefühl gleichsetzen etwas nicht zu haben, obwohl das gar nicht richtig ist. Wir können einfach unsere Aufmerksamkeit auf etwas Wunderbares richten, es lieben und wertschätzen und dadurch auch gleichzeitig um mehr davon bitten (=Wunschraketen, mit denen wir schon in Alignment sind während des Fragens in diesem Fall).

Ansonsten ziehe ich wieder meinen (nicht vorhandenen) Hut vor deiner Weisheit und Ausführlichkeit. :kniefall:
LG :lieb: ,
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Re: Frage zum Zitat vom 27.7 2013

Beitragvon Lumina » 8. Aug 2013, 15:37

Hallo Beautiful Mind,

ich hatte bis jetzt gar nicht gesehen, dass du mir auch geantwortet hattest, (war wohl nicht in Reichweite meiner Schwingung :mrgreen: ).
Beautiful Mind hat geschrieben:Die Menschen haben leider auch verlernt, auf ihren Körper zu hören. Anstatt zum Arzt zu gehen, wenn sie sich nicht wohl fühlen, gehen sie hin bevor sie krank sind, zur sogenannten Vor-Sorge. Allein dieses Wort ist in meinen Augen ein Krankheitsmacher. Es drückt aus, dass ich mir doch besser schon mal vorher Sorgen machen sollte...

Ja ganz meine Meinung! Ich persönlich gehe seit ca. 5 Jahren meistens nicht mal zum Arzt, wenn ich etwas habe (was selten der Fall ist), ich warte immer erstmal ab, ob es nicht von selbst weg geht. Und es geht immer von selbst weg. :mrgreen: Dagegen höre ich immer wieder von Leuten, die erst im Krankenhaus richtig krank werden (diesen Monat allein drei aus meinem Bekanntenkreis, einer davon (mein Nachbar, 77 jahre) ist sogar gestorben an einer Infektion, die er sich bei einer Operation zugezogen hat).
Außerdem verwende ich Grünen Tee immer als Allheilmittel von innen und von außen und es funktioniert auch jedes mal. Ich liebe grünen Tee! :gvibes:

Liebe Grüße,
Lumina
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Re: Frage zum Zitat vom 27.7 2013

Beitragvon Birdie » 9. Aug 2013, 09:01

Liebe Loa,
vielen Dank für deine Erkärungen.
Ich muss darüber nachdenken....im Moment ist mein Kopf und bin ich selbst durcheinander und da schreibe ich besser jetzt erst einmal nichts dazu....
:ros:
Birdie
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Re: Frage zum Zitat vom 27.7 2013

Beitragvon Lumina » 9. Aug 2013, 19:40

Birdie hat geschrieben:Liebe Loa,
vielen Dank für deine Erkärungen.
Ich muss darüber nachdenken....im Moment ist mein Kopf und bin ich selbst durcheinander und da schreibe ich besser jetzt erst einmal nichts dazu....
:ros:
Birdie


Das Gefühl kenne ich, war ja vor kurzem auch an dem Punkt.
Hab ein wunderschönes Video von Abraham zum Thema Contrast gefunden. Ich hoffe, dein Englisch ist gut! :stimmt: (Aber es ist auch nicht so schnell und ganz einfach)


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