Frage zum Zitat bezüglich Gott

Die Lehren Abrahams gechannelt von Esther Hicks

Frage zum Zitat bezüglich Gott

Beitragvon HerbertG » 5. Mai 2014, 22:18

Hallo, Ihr Lieben,

ich habe eine Frage zu diesem Zitat aus dem Juli 2013:
"Dieses Alles-Was-Ist, das auf Eure Schwingung antwortet, ist das, was Ihr Gott nennt."

Gibt es in den Lehren Abrahams, einen Schöpfergott, der alles geschaffen hat?
Dieses Alles-was-ist, die Quelle, erschaffen durch einen Gott?

Oder, wenn nicht: Woher kam nach Abraham dieses Universum und damit auch wir?
Doch durch den Urknall? Evolution?

Stehe im Moment durch dieses obige Zitat mit Gott etwas auf dem Schlauch und weiß nicht recht wie ich das einordnen soll.
Danke ganz herzlich für Eure Erklärungen.

Viele liebe Grüße von
Herbert
HerbertG
 

Re: Frage zum Zitat bezüglich Gott

Beitragvon lawofattraction » 6. Mai 2014, 09:11




Hallo Herbert,

Deine Frage war für mich Anstoss, eine Unterhaltung zwischen einem jungen Mann und Abraham zu übersetzen, der fragt, wo wir herkommen und wie unser aller Anfang ausgesehen hat. Hier zu lesen. Eigentlich hatte ich damals schon vor, den zu übersetzen, da ich das für eine höchst interessante Diskussion halte, habe aber statt dessen nur kurz darauf hingewiesen. Vielleicht kann das Deine Frage bereits beantworten oder aber auch zu einer fruchtbaren Diskussion führen.

Ich würde mich sehr freuen, Eure Gedanken und Euren Input dazu zu erfahren.

Lieben Gruss
Loa



*Resistance means feeling Singular instead of Plural* Abraham


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Re: Frage zum Zitat bezüglich Gott

Beitragvon HerbertG » 6. Mai 2014, 15:10

Liebe Loa,

erst mal ganz, ganz herzlichen Dank für Deine Übersetzung. :ros:
Das war wirklich eine große Freude!! :loveshower:

Der junge Mann stellte tatsächlich genau meine Frage.
Ich habe den Text jetzt schon m e h r m a l s gelesen, aber ich muss ehrlich sagen, ich könnte auch - wie dieser junge Mann - immer wieder sagen: "Das reicht mir nicht aus."

Ich fühle mich ein bißchen "abgespeist". Sie sagen sinngemäß: Das braucht ihr nicht wissen, kümmert Euch lieber darum, dass ihr jetzt hier seid und wohin ihr geht. Sie reden (für mich) "merkwürdig drumherum" und teilweise auch am Thema vorbei. Zum ersten Mal wirkt eine Antwort von Abraham auf mich ein bißchen unsicher......

Sie sagen: Am Anfang war Bewusstsein.......... Hhmmm. :hä: Das war ja auch nicht "einfach so" da.
Also doch der allmächtige Schöpfergott im kirchlich-religiösen Sinne? Doch wohl nicht.
Oder doch der Urknall, durch den dieses Schwingungsuniversum entstanden ist?

Ich weiß nicht, warum sie diese Frage nicht ganz einfach beantworten. :102:
Da Abraham sonst eigentlich immer sehr klar und auf den Punkt antworten, hatte ich beim Lesen auch teilweise den Eindruck, dass sie es selbst nicht wirklich wissen. Vielleicht endet an diesem Punkt auch schlichtweg das Wissen der Nicht-Physischen?

Mich würde wirklich sehr interessieren wie Du, liebe Loa und auch andere sich mit dieser Antwort fühlen.
Und vielleicht hat auch jemand für sich selbst eine Antwort auf diese Frage gefunden und mag sie mit mir teilen?
Würde mich sehr freuen!

Einen herzlichen Gruß von
Herbert
HerbertG
 

Re: Frage zum Zitat bezüglich Gott

Beitragvon lawofattraction » 7. Mai 2014, 08:21




Lieber Herbert,

die Übersetzung habe ich sehr gerne gemacht und freue mich, dass sie Dir - wenn auch nicht vollumfänglich, so doch ein wenig weiter geholfen hat.

Genau wie Du denke ich auch gelegentlich, dass ein Konzept von Abraham etwas weiter reichend behandelt werden könnte und wundere mich manchmal am Ende einer Diskussion, dass die eigentliche Frage von jemand nicht schlüssig beantwortet wurde, der Hotseater aber das Gefühl bekommt, dass das so sei. :mrgreen: Manchmal würde ich auch gerne noch weiter fragen.

Zum Thema "Gott" und unseren Ursprung sagen Abraham ja ziemlich deutlich, dass uns aus unserer menschlichen Perspektive der wahre Hintergrund nicht erschlossen werden kann. Eine der Charakteristika dieses unseres Spiels hier auf der Erde ist ja das Vergessen - vergessen um unseren göttlichen Ursprung, vergessen bzw. Ausblenden all dessen, was wir in unseren "anderen" physischen Leben erfahren haben, keine direkte Kenntnis dessen, was nach unserem physischen Tod geschieht und in welcher Form wir dann weiter existieren, so dass uns eine umfassende Wahrheit unserer Existenz als physisch/nicht-physische Entitäten gar nicht erschlossen werden kann.

Als Menschen machen wir unsere Erfahrungen hauptsächlich durch unsere physischen Sinne aufgrund der Summe aller Erfahrungen, die wir im Laufe des Lebens gemacht haben. Eine enorme Vielfalt von Erfahrungen, die selbst bei gleichen Ereignissen von jedem Menschen ganz subjektiv und unter Umständen vollkommen anders als durch eine andere Person interpretiert werden. Das alleine zeigt, wie individuell und subjektiv das Herangehen an Information ist, da wir alle sie nur anhand unserer persönlichen Weltsicht aufschlüsseln können.

Unterstützt werden diese Erfahrungen durch unser emotionales Leitsystem, das uns Abweichungen vom Grundprinzip Liebe und Wohlgefühl anzeigt. Würden wir den nicht-physischen Anteil von uns nun erklären wollen, müssten wir wieder Erfahrungswerte, Erklärungen und Worte herbeiziehen, die auf physische Erfahrungen begründet sind. Also ein sehr begrenztes Konzept, das schlicht und einfach nicht in der Lage ist, darüber Hinausgehendes zu erfassen oder zu erklären.

HerbertG hat geschrieben:Ich weiß nicht, warum sie diese Frage nicht ganz einfach beantworten. :102:


Ich denke, es gibt keine Antwort auf diese Frage, die unseren rationalen Verstand befriedigen könnte. Denn darum geht es ja. Nicht das Verständnis aus nicht-physischer Sicht, sondern ein Verständnis, das wir in unserer gewählten Begrenzung in Bezug auf ein Gesamt-Konzept haben möchten, von dem wir immer nur einen Teil erfahren, nämlich die Existenz im menschlichen Körper.

HerbertG hat geschrieben:Sie sagen: Am Anfang war Bewusstsein.......... Hhmmm. :hä: Das war ja auch nicht "einfach so" da.


Mehr oder weniger scheinen wir ja zu akzeptieren, dass es die Wahrheit ist, wenn Abraham sagen "Ihr kommt nie an ein Ende und Ihr könnt nie etwas falsch machen". Wenn es also kein Ende gibt, nur Ewigkeit (wieder ein Konzept, das der rationale Verstand nicht erfassen kann), muss man dann nicht schlussfolgern, dass es auch keinen Anfang gegeben hat?

Bei solcher Art Überlegungen baut sich vor mir die berühmte undurchdringliche gedankliche Wand auf, von der ich weiss, dass die Wahrheit dahinter liegt, ich nur danach greifen muss, es aber noch nicht kann. Inzwischen habe ich es aufgegeben, mich dann mit weiteren Gedanken zu foltern, denn manchmal war es regelrecht eine Folterung. Schon deshalb, weil durch Wollen niemals die Erleuchtung :idea: (im Sinne von Erkennen) kommen kann. Heute bin ich viel ruhiger, sage mir, dass Fragen dann beantwortet werden, wenn ich dafür bereit bin. Und dass ein solcher Zeitpunkt kommen kann oder auch nicht.

Letztendlich hat es mir auch geholfen mich zu fragen, wozu mir denn ein bestimmtes Wissen dienen wird. Lebe ich dann glücklicher? Bin ich weiser? Hilft mir das umfassend? Ich denke nicht, und das scheint mir auch ein weiterer Grund zu sein, warum Abraham uns immer wieder ins Jetzt zurückholen möchten. Uns auf die Wichtigkeit hinweisen, dass wir im Jetzt machtvoll sind.

Zum Glück - muss ich sagen - hat für mich die Frage und ihre Beantwortung bezüglich unseres Ursprungs und des Anfangs der Menschheit nie eine sonderliche Dringlichkeit gehabt. Und wenn ich früher alles verstehen, alles wissen und kennen lernen wollte und mir das oft das Leben sehr erschwert hat, so kann ich heute gut damit leben, dass es ganz viel gibt, was ich nicht verstehe oder weiss, nie verstehen oder wissen werde, nicht verstehen kann und trotzdem glücklich, erfüllt und zufrieden bin.

Contrast - Ausdehnung - weiterer Contrast - mehr Ausdehnung und so weiter und so weiter ist für mich heute ein Konzept, mit dem ich sehr gut und freudig leben kann. "Content where I am and eager for more" ist heute mein Lied. Ich weiss ja, dass mehr kommt, bis ich beschliesse, dass ich in diesem Körper kein Mehr erleben möchte.

Ich hoffe, dass Dir meine Gedanken einen weiteren Anstoss geben können und würde mich sehr freuen, wenn der eine oder die andere dazu auch etwas sagen mag.

Lieben Gruss
Loa



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Re: Frage zum Zitat bezüglich Gott

Beitragvon *Stern* » 7. Mai 2014, 17:48

Hallo zusammen,

als stiller Mitleser möchte ich zu diesem Thema hier gerne was schreiben:

Genau wie Du denke ich auch gelegentlich, dass ein Konzept von Abraham etwas weiter reichend behandelt werden könnte und wundere mich manchmal am Ende einer Diskussion, dass die eigentliche Frage von jemand nicht schlüssig beantwortet wurde, der Hotseater aber das Gefühl bekommt, dass das so sei. :mrgreen: Manchmal würde ich auch gerne noch weiter fragen.


Wenn es um die Beantwortung der tiefgründig(st)en Fragen geht, dann hakt es einfach komischerweise immer bei den Channelings, d.h., es wird um den heißen Brei herumgeredt, es erfolgt aber nie eine definitive Antwort. Und das ist genau der Punkt, an dem ich auch immer und immer wieder Channelings oder hier Abraham total in Frage stelle! Es geht mir hier nicht um eine Diskussion Pro und Contra Abraham, meine Meinung ganz ehrlich: Esther ist auch nur ein Mensch und wenn es Abraham wirklich gibt, dann könnten sie sicher eine Beantwortung geben, auch wenn sie umfangreich sein sollte, wenn sie wollten und vor allem könnten!!, dann würde Abraham das schon so vermitteln, das man die Antwort verstehen kann! Für mich klingt das immer nach einer (faulen) Ausrede "wir Menschen können es nicht vollumfänglich verstehen, leben im Jetzt ist das Wichtigste!" Versteht mich bitte nicht falsch, ich will hier nicht gegen Abraham wettern, jeder soll das glauben, was ihn glücklich macht, mich machen solche Aussagen wie Abraham sie hier gibt nur stutzig, das fühlt sich nicht stimmig an!

Inzwischen habe ich es aufgegeben, mich dann mit weiteren Gedanken zu foltern, denn manchmal war es regelrecht eine Folterung. Schon deshalb, weil durch Wollen niemals die Erleuchtung :idea: (im Sinne von Erkennen) kommen kann. Heute bin ich viel ruhiger, sage mir, dass Fragen dann beantwortet werden, wenn ich dafür bereit bin. Und dass ein solcher Zeitpunkt kommen kann oder auch nicht.


Einerseits gebe ich Dir Recht, Loa, andererseits, würde man es wissen, würde man das eigene Leben sicher viel besser verstehen können!

Liebe Grüße
*Stern*
 

Re: Frage zum Zitat bezüglich Gott

Beitragvon Ekieh » 7. Mai 2014, 21:15

Hallo miteinander,

ich denke auch dass Esther "auch nur ein Mensch" ist, dennoch macht sie ihre Sache sehr gut und sie ist besser als jeder Psychotherapeut. Ich glaube das es Dinge zwischen Himmel und Erde gibt, die wir mit unserem derzeitigen Bewusstseinsstand nicht erfassen geschweige verstehen können. Vielleicht würde das absolute Chaos ausbrechen wenn die Menschheit erfährt was gespielt wird, vielleicht wollen Abraham uns schützen, wer weis das schon. Meine persönlichen Erfahrungen zeigen das "Abraham" funktioniert, warum auch immer.

Gute Nacht
Ekieh
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Re: Frage zum Zitat bezüglich Gott

Beitragvon LICHT » 8. Mai 2014, 05:24

Hallo alle miteinander,

ich denke, dass, wenn wir die Antwort wüßten, wir, sowie wir in Situationen kommen, die uns zutiefst zuwider sind, in sogenannte Contrastsituationen , uns sofort selbst das Leben nehmen würden, um dahin zu gelangen, wovon Abraham uns erzählen würde.

Quasi kollektiven Selbstmord begehen. Das soll wohl verhindert werden, deswegen läßt man die Antwort offen.

In uns ist ein gewaltiger Drang zu überleben angelegt, der oftmals so stark ist, dass er noch nicht mal hinterfragt wird. Alles mögliche wird getan, um zu überleben. Wenn ich in einem anderen Forum sehe, wofür Menschen alles Vorbereitungen treffen um ja Überleben zu können, dann stelle ich mir schon die Frage, warum wollen sie unbedingt überleben?

Für diesen Drang, den sowohl wir haben, als auch Tiere, muß es einen Grund geben.

Lg Frau Licht
Sorget Euch nicht
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Re: Frage zum Zitat bezüglich Gott

Beitragvon lawofattraction » 8. Mai 2014, 08:33




Hallo Ihr Lieben,

vielen Dank für Eure Ansichten und interessanten Kommentare.

Was ich noch anmerken möchte und was generell Gültigkeit hat: Unsere grundsätzliche Einstellung bietet eine bestimmte Schwingung an, zu der das LoA die passende Information liefert.

Wer als Zweifler an Dinge herangeht, wird seine Zweifel bestätigt bekommen, das heisst, dem Zweifler ist keine andere Erklärung als weitere Zweifel und Unsicherheit zugänglich. Das weiss das LoA zu verhindern. Im Umkehrschluss bedeutet das, dass wir, je offener und aufgeschlossener wir Informationen behandeln und je mehr wir eine umfassende Palette von möglichen Erklärungen in Betracht ziehen, um so weiter gesteckt wird unser Schwingungsrahmen in Bezug auf die Information, die uns zugänglich wird.

Wenn ich an Information dringend interessiert bin, wird mir nur Offenheit in Bezug auf die Art der Übermittlung dieser Information und die grundsätzlich positive Einstellung, dass eine solche Information überhaupt gegeben werden kann, auch weitere Erkenntnisse anbieten.

Lieben Gruss
Loa



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Re: Frage zum Zitat bezüglich Gott

Beitragvon wodny muz » 8. Mai 2014, 08:40

Liebe Loa, lieber Herbert, hallo zusammen,

ich melde mich mal wieder :lol:, weil ich diese Diskussion interessant finde.

Für mich empfinde ich bei dem Thema woher wir kommen eine recht große Klarheit oder Ruhe. Die Antworten kamen mir beim Lesen von Gespräche mit Gott, die ich erst nach Abraham las. Und natürlich von Kryon, der im neuen Buch ganz neue Konzepte vorstellt.

Abraham haben sich ja auf das LoA "spezialisiert" und sie sprechen auch nicht über die übrigen universellen Gesetze, so dass sie verständlicherweise die Nebenthemen übergehen, die mit dem LoA zu wenig zu tun haben, sie (und Esther) sind eben stark fokussiert...

Die Erklärung(en), die mich zufriedenstellen sind, dass es unendlich viele Universen gibt, (zeitliche) Unendlichkeit und dass wir (z.Zt. als Menschen verkörpert) die einzigen Schöpfer sind. Ich sehe es so, dass wir das Universum, in dem wir leben, selber durch unsere "Wünsche" (Schöpferkraft) erschaffen haben, weil wir Erfahrungen machen wollten, die nur in dieser Konstellation möglich sind. Es gab nie einen Anfang, die Multiversen existierten schon immer und somit wir Seelen, unendliche Wesen, wie Abraham sagen, auch. Und da es nichts gibt, das wir nicht erschaffen können, haben wir auch immer wieder neue Labors (=Universen) erschaffen. Wir selber sind also "der Schöpfer" bzw. die unendliche Intelligenz, die Welten erschafft.

Kryon erklärt ja wissenschaftlich ziemlich gut, warum es den Urknall ohnehin nicht gegeben haben kann, aber unabhängig davon ist nicht ein Schöpfer außerhalb von uns dafür zuständig, sondern wir selber. Ich stelle mir vor, dass wir in diesen Multiversen in nicht-physischer Form existierten und dann den Impuls für ein neues Universum mit der Erde gaben. Dann haben wir ein paar 100.000 Jahre "abgewartet" bis die Erde belebbar war und uns dort inkarniert.

Die (zeitliche) Unendlichkeit stelle ich mir mit einem Bild von Kryon vor, der seit einiger Zeit von Zeitfraktalen spricht, also immer wieder wiederkehrender Zeit. Er benutzt das Bild eines Sportplatzes, der so groß ist, dass man tausende von Jahren für eine Runde braucht, so dass die "Runde" uns immer als eine Gerade erscheint und wir nicht merken, dass wir irgendwann wieder am gleichen Punkt sind. Den Punkt von 2012 haben wir auf der Erde wohl zum vierten Mal erreicht und diesmal mit einem anderen Ausgang (sonst gäbe es diese Diskussion zumindest nicht hier :lol:), weil wir, die gerade die Erde beleben, das so verändern wollten.

Natürlich ist mir auch bewusst, dass jedes 3D-Bild nur eine vereinfachende Darstellung ist und nie ganz exakt das beschreiben kann, was in Multi-D tatsächlich existiert. Aber da halte ich mich auch, wie du Loa, immer an Abraham und empfinde es als nicht so wichtig für das Leben hier. Die wichtigste Information für uns scheint mir die zu sein, dass wir "der/die Schöpfer" sind und nichts außerhalb von uns.

Liebe Grüße,
wodny
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Re: Frage zum Zitat bezüglich Gott

Beitragvon katgirl » 8. Mai 2014, 15:46

"... Abraham: Du hast uns unterbrochen, denn das wollten wir gerade erklären. Am Anfang war Bewusstsein, und in jedem Bewusstsein ist das enthalten, was erwünscht ist und seine Abwesenheit. Es gab also zwei Blickrichtungen innerhalb dieses Bewusstseins. Und das war genug Contrast, damit das Gesetz der Anziehung die Evolution beginnen konnte.

LoA war die natürliche Antwort auf das, was war. Das war der Anfang. Das war nicht sehr zufriedenstellend, stimmts? ..."


Stimmt!!!
Hallo Ihr Lieben.
Die Suche nach dem Anfang setzt die Gültigkeit von Zeit und Raum voraus. Wenn Zeit und Raum nur Illusion sind (zu meiner Orientierung) gibt es auch keinen Anfang und kein Ende.
Ich persönlich finde bei diesen "Grundlagenforschungen" bei Seth tiefere Erklärungen, aber Begreifen wird wohl aus dieser Perspektive nie möglich sein.
Mein materiell fixierter Verstand streikt einfach bei der Annahme, dass Bewußtsein einfach Ist oder dass sich Atome zu Tongruppen zusammenfinden sollen, die dann aus sich selbst heraus erschaffen bzw. Zeit durch Bewegung entsteht (nachzulesen bei Unbekannte Realität Bd.2).
lg

"It was a lot of Non-physical Energy imagining a physical environment of sensuality, a physical environment where the Earth itself was self-sustaining, and that everyone on it, a guest upon it, could have all of the resources that would ever be necessary to provide for a luxurious and delicious physical experience.
Thousands upon thousands upon thousands of Non-physical Energies imagined this place of bliss and opened this vortex that was so powerful that it literally reached to the boundaries of the Universe to draw the mass that was necessary in the creation of it. And this “big bang” they talked about wasn’t one fast explosion. It was a series of explosions, as the ideas and mass met."
-Abe 4/26/94

_______________________________________________________________________________________________

"......... Diese »Zeitstücke« dienen allesamt einem bestimmten Zweck. Es liegt in der Natur des Bewußtseins, daß es sich in möglichst vielen Dimensionen zu materialisieren sucht, um aus sich selber immer neue Bewußtseinsebenen, neue Verzweigungen hervorzubringen. Auf solche Weise schafft es alle Realität. Realität ist daher immerfort im Werden begriffen. Die Gedanken, die ihr beispielsweise in euren Rollen als Schauspieler denkt, sind immer vollkommen einmalig und führen zu neuer Kreativität. Gewisse Aspekte eures eigenen Bewußtseins könnten auf keine andere Weise Erfüllung finden.
...
Es gab keinen Anfang und wird kein Ende geben, und doch wurden euch Parabeln des Anfangs und Endes überliefert, einfach weil nach euren verdrehten Zeitbegriffen Anfang und Ende unzertrennliche, gültige Ereignisse darstellen.
..........."

Jane Roberts - Gespräche mit Seth
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Re: Frage zum Zitat bezüglich Gott

Beitragvon *Stern* » 8. Mai 2014, 17:40

Hallo zusammen,

da ich hier ja immer wieder stille Mitleserin war/bin und ich das noch nirgendwo gelesen habe oder vielleicht auch überlesen habe, die Frage: hat sich Abraham schon mal darüber geäußert, wie Abraham selbst erschaffen wurden oder haben sie sich als Schöpfer selbst erschaffen oder gab es sie auch schon immer - gibt es dazu irgendwas zu lesen, was sie darüber gesagt haben?

OK, Abraham haben sich auf das Loa spezialisiert - haben sie trotzdem nicht das allumfassende Wissen/den Weitblick über die Schöpfung insgesamt und wer der Schöpfer ist ?

Hoffentlich sind meine Fragen jetzt nicht im falschen Thread, würde mich aber über Rückantworten freuen.

Liebe Grüße
*Stern*
 

Re: Frage zum Zitat bezüglich Gott

Beitragvon Maria » 8. Mai 2014, 18:26

Danke liebe Katgirl :danke:

Ich dachte mir doch, dass bei Seth einiges erhellendes zu finden ist...

Zum Konzept der Zeit habe ich einen interessanten Gedanken bei Thich Nhat Hanh (Die Heilkraft buddhistischer Psychologie, Kapitel: Der Fluss des Bewusstseins) gelesen:

"Wenn Sie einen Film anschauen, haben Sie den Eindruck dass da eine wirkliche Geschichte passiert. Aber wenn Sie den Film anhalten und ihn untersuchen, stellen Sie fest, dass es nur einzelne aufeinander folgende Bilder gibt, die den Eindruck vermitteln es handele sich um eine Einheit, um eoin Kontinuum.....Nicht nur unser Bewusstsein, sondern auch die Objekte unseres Bewusstseins sind von dieser kinematografischen Natur. Alle Dinge, ob körperlich oder geistig verändern sich unablässig."

Er meint: "Wissen ist ein Hindernis für Wissen" - weil wir ein vorgefasstes Konzept mit uns herum tragen und dieses Konzept etwas anderes verhindert.

Ich finde es erstaunlich was in Büchern über Buddhismus zu lesen ist. Vieles was unsere neuste Hirnforschung jetzt erst entdeckt und auch einiges was Abraham sagen. Mit dem analytischen Verstand alleine kommt man nicht so weit, aber die Versenkung, um die Wirklichkeit hinter allem zu berühren, bringt offensichtlich eine Menge an Erkenntnis und Begreifen mit sich.


Herzliche Grüße

Maria
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Re: Frage zum Zitat bezüglich Gott

Beitragvon katgirl » 8. Mai 2014, 19:01

HerbertG hat geschrieben:Gibt es in den Lehren Abrahams, einen Schöpfergott, der alles geschaffen hat?
Dieses Alles-was-ist, die Quelle, erschaffen durch einen Gott?


*Stern* hat geschrieben: wie Abraham selbst erschaffen wurden oder haben sie sich als Schöpfer selbst erschaffen oder gab es sie auch schon immer


Hallo an alle,
ich glaube hier liegt schon der erste Stolperstein auf dem Weg des Begreifen Wollens.
Ich gehe davon aus, dass irgendetwas mich erschaffen haben muss oder Dich oder alles andere oder Abe oder oder oder.
Wenn ich doch aber selber diese all umfängliche Macht bin und das auch akzeptieren würde, dann würde ich doch gar nicht auf die Idee kommen diese Frage zu stellen.
Ich bin Schöpfer und Schöpfung gleichzeitig bzw. Autor, Schauspieler, Regisseur und Publikum. Ist nur blöd, dass ich aus der jeweiligen Perspektive nur immer diese eine wahrnehmen kann.
lg
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Re: Frage zum Zitat bezüglich Gott

Beitragvon *Stern* » 8. Mai 2014, 19:49

Hallo katgirl,

katgirl hat geschrieben:Ich gehe davon aus, dass irgendetwas mich erschaffen haben muss oder Dich oder alles andere oder Abe oder oder oder.


Okay - ich habe aber nicht die Erfahrung gemacht, das es so ist oder das es nicht so ist - schlichtweg, ich weiß es nicht!

Wenn ich doch aber selber diese all umfängliche Macht bin und das auch akzeptieren würde, dann würde ich doch gar nicht auf die Idee kommen diese Frage zu stellen.
I

Das habe ich auch schon oft gelesen! Ich hinterfrage mich und frage mich, ob ich es glaube, weil ich es so gelesen habe, weil es mir jemand erzählt hat oder weil es meine ureigene Erfahrung ist? Letzteres ist es bei mir zum Großteil nicht. Schlichtweg - auch das gestehe ich mir zu, es nicht zu 100% zu wissen!

Liebe Grüße
*Stern*
 

Re: Frage zum Zitat bezüglich Gott

Beitragvon katgirl » 8. Mai 2014, 20:30

Dank Loa gibt es diesen schönen Workshop übersetzt.
Was passiert wenn man den Zeitfaktor wegnimmt? Der Gedanke ist da, der die Materienteile ordnet, was aber nicht nacheinander passiert, sondern gleichzeitig.
Wie schon gesagt; aus dieser Perspektive nicht zu erklären oder annährend zu begreifen.

Wenn irgendetwas mich erschaffen hat, dann wäre es auch nicht schlimm. Die übernommene Annahme, dass irgendwas Erschaffen haben muss, rührt ja immer noch aus unserem bisherigen religiösen Hintergrund. Es fühlt sich halt schlechter an. Und da ich meinen Gefühlen mittlerweile mehr vertraue und weiss, dass sie mir die richtige Richtung zeigen, ist die Selbsterschaffung einfach ein besseres Gefühl und somit das Richtigere für mich.
Wenn ich irgendetwas manifestieren kann, dann mich ja wohl auch. Und wenn es keinen Tod gibt, dann muss ich ja irgendwas zwischen meinen Leben auch machen; Denken.

Seth ist hier deutlicher.
Ein lustiger Absatz, der mir vorhin beim Durchkramen auffiel war, dass wir lediglich aus Kohlenstoff-, Wasserstoff-, Sauerstoff- und einigen anderen anorganischen Atomen bzw. Molekülen bestehen. Schön; allesamt sind im Prinzip lebensunfähig.
Ich denke nun aber doch, dass ich existiere :teuflischgut:
lg

Workshop in Boca Raton, FL, Mai 2009
34. Warum existieren wir? Aus der Freude an der Existenz.
"... Anders gesagt, wenn Du jemals verstehen möchtest, wie die Welt funktioniert oder das Universum oder das kosmische Universum oder irgendetwas, was grösser ist, als Du Dich selbst siehst, so musst Du Dich nur einem kleinen Aspekt zuwenden, den Du lebst, es dazu herausfinden und kannst es dann auf alles anwenden. Wenn Du also nun in Deinem Jetzt stehst und zustimmst, dass es in jedem Moment des Lebens eine neue und verbesserte Idee von etwas gibt, was ein wenig besser sein könnte – diese Unterhaltung könnte besser sein, dieser Moment des Lebens könnte besser sein - so ist es einfach dieses immerwährende Ausreichen. Und dann möchtest Du tiefer hinein gehen und fragen „wer hat die Welt erschaffen?“ „Nun, Gott.“ „Und wer hat Gott erschaffen?“ Die Leute wisssen aber nicht, wie sie das beantworten können und manchmal fragen unsere physischen Freunde dann uns und fragen „wer oder was hat dies erschaffen?“

Und wir antworten „Gedanken“ und die Frage ist dann „wer hat denn diese Gedanken gedacht?“ Unsere Antwort ist „es gab Denker, die Gedanken dachten, bevor das, was Ihr als Erde kennt oder sogar bevor dieses Universum, das Ihr nun im Begriff seid zu studieren und zu entdecken und zu verstehen, existierte. Gedanken sind all dem vorangegangen, und Manifestationen sind einfach nur Gedanken, die öfter gedacht wurden. Es bringt uns aber wieder in den Kreis der Frage, was denn zuerst da gewesen sei.

Gast: Oder warum, das ist eigentlich meine Frage: Warum? Was ist der Nutzen? Nicht, dass ich infrage stelle, dass es einen gäbe, aber ...

Abraham: Wir freuen uns, dass Du nun Deine Frage etwas weiter ausgedehnt hast und das mit eingeschlossen hast. Denn diesen Teil zu beantworten ist für uns sehr einfach. Wir haben das vorher schon kurz angesprochen. Es ist die Freude, die gefühlt wird, wenn Ihr in einem physischen Körper lebt und das Leben Euch veranlasst hat, schwingungsmässig nach einem neuen Platz Ausschau zu halten, der bisher unbekannt für Euch war, da noch nicht manifestiert – zumindest in Eurer Erfahrung. Aber der grössere Teil Eurer Selbst hat die Suche und auch die Erfüllung schwingungsmässig bereits erfahren, bevor sie sich manifestiert, und so ist da dieser immanente Ruf, so dass es, wenn Ihr schwingungsmässige Übereinstimmung damit errreicht, keine grössere Zufriedenheit gibt.

Wenn die Dinge einfach nur geschehen und Ihr seid Euch dessen nicht bewusst, wenn Ihr also nach dem Zufallsprinzip erschafft, so kann darin keine Freude gefunden werden. Wenn Ihr aber durch den Kontrast, den Ihr lebt, einen fokussierten Wunsch in Euch entstehen lässt, und wenn Ihr die erhebende Erfahrung macht zu erkennen, dass ein Wunsch in Euch geboren wurde, mit dem Ihr nicht in Übereinstimmung seid, und wenn Ihr dann bewusst Eure Fähigkeit den Fokus auszurichten anwendet und Euren Gefühlen Aufmerksamkeit schenkt und merkt, wie Ihr Erleichterung und noch mehr Erleichterung erfahrt und fühlt, wie Ihr schwingungsmässig den richtigen Platz findet, dann habt Ihr bewusstes Erkennen, wie die Gesetze des Universums alles um Euch herum auf den neuesten Stand bringen und Euch geben, was Ihr wünscht. Das Leben kann ganz einfach nichts Besseres liefern. ..."
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Re: Frage zum Zitat bezüglich Gott

Beitragvon *Stern* » 8. Mai 2014, 20:44

Hallo Katgirl,

katgirl hat geschrieben:Wenn irgendetwas mich erschaffen hat, dann wäre es auch nicht schlimm. Die übernommene Annahme, dass irgendwas Erschaffen haben muss, rührt ja immer noch aus unserem bisherigen religiösen Hintergrund. Es fühlt sich halt schlechter an. Und da ich meinen Gefühlen mittlerweile mehr vertraue und weiss, dass sie mir die richtige Richtung zeigen, ist die Selbsterschaffung einfach ein besseres Gefühl und somit das Richtigere für mich.
Wenn ich irgendetwas manifestieren kann, dann mich ja wohl auch. Und wenn es keinen Tod gibt, dann muss ich ja irgendwas zwischen meinen Leben auch machen; Denken.


Wie hast Du das selbst manifestieren gemacht? Wie hast Du Augen erschaffen, die sehen können, Füße, die gehen können - wie machst Du das, daß alles im Körper funktioniert, wie es funktioniert? Wenn ich weiter darüber nachdenke, wie hat sich alles selbst manifestiert? Das ganze All, die Planeten usw. - wer hält alles zusammen? Wer gibt jeder Pflanze, jedem Tier und jedem Lebewesen überhaupt die individuelle Schönheit und vor allem, mit welcher Kreativität das erschaffen wurde? Haben wir das alles erschaffen - wie machen wir das? Das sind Gedanken, die mir manches mal durch den Kopf gehen, wenn ich der Annahme nachgehe, daß ich alles selbst erschaffen haben könnte.

Ich nehme dann gerne die physischen Gegenstände als Beispiel: Möbel, Gebäude, Straßen, etc. - es gab immer jemanden, der es erschaffen hat, ein Möbelstück wurde erschaffen, hat sich aber nicht selbst erschaffen. Wenn ich eine Figur aus Ton herstelle, habe ich sie erschaffen, ja... Hier auf der Erde gibt es also immer jemanden, der irgendetwas erschaffen hat - aber mit dem ganzen Universum an sich?

Jeder findet für sich seine Antworten, ich mag trotzdem immer wieder gerne darüber nachdenken.

Danke für den Workshop, werde ich gleich lesen.

Liebe Grüße
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Re: Frage zum Zitat bezüglich Gott

Beitragvon katgirl » 8. Mai 2014, 21:41

Hallo Stern,
hast Du noch nie beobachtet, wie sich Dein Körper verändert, wenn Du Dich selber wertschätzt? Wie sich Deine Gesundheit verbessert, wenn Du gut drauf bist? Hast Du wirklich noch nie gesehen, wie Du attraktiver bist, schöner, anziehender, gesünder; wenn Du wohlfühlende Gedanken denkst?
Das mag ich jetzt aber nicht so richtig glauben.

Wir erschaffen uns ständig neu. Unsere Zellen folgen unseren Gedanken. In ihren Grundbausteinen sind sie einfach Atome, die sich neu zusammen setzen.
Dein jetziger Körper ist ein komplett anderer, als der, den Du vor 10 Jahren hattest. Nur Dein Verstand ist der Meinung, dass es noch der Selbe ist. Sogar unser Skelett erneuert sich, davon verbrauchen wir ca. 7 Stück im Laufe eines Lebens.

Die Vielfalt der Natur liegt im Erschaffen von Tieren und Pflanzen selbst und in der Betrachtungsweise von uns. Jeder hat seine eigene unterschiedliche Wahrnehmung und seine eigenen weiter ausdehnenden Gedanken zu ein und dem Selben Sachverhalt.

Warum sollte sich denn ein Möbel selbst erschaffen? Hat ein Möbel Bewußtsein? Nö. :clown:
lg
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Re: Frage zum Zitat bezüglich Gott

Beitragvon HerbertG » 9. Mai 2014, 03:48

Liebe Loa und ein hallo in die Runde,

erst mal vielen Dank für all die interessanten Beiträge, die ich intensiv zur Kenntnis genommen habe.
Nebenbei: Ich gehe nicht zweifelnd heran, sondern interessiert. Und das ist, denke ich, doch ok.

Liebe Loa, Du schreibst: "Zum Thema "Gott" und unseren Ursprung sagen Abraham ja ziemlich deutlich, dass uns aus unserer menschlichen Perspektive der wahre Hintergrund nicht erschlossen werden kann."

Was für mich trotzdem eine Antwort nicht ausschließen muss! Abraham könnte die Frage, ob es einen Schöpfergott im kirchlichen Sinne gibt, einfach mit Ja oder Nein beantworten.

Irgendjemand hat hier jetzt geschrieben, sinngemäß, dass Abraham "LoA-Spezialisten" sind und uns das auch wunderbar nahebringen. Stimmt! Ich frage mich aber nach diesen ausweichenden Antworten von Abraham (in diesem Workshop), ob es nicht tatsächlich auch so sein könnte, dass die Nicht-Physischen auch ihre Grenzen haben und nicht alles bis ins letzte durchdringen können. Eine nicht-körperliche Existenzform muss nicht automatisch die höchstmögliche Bewusstseinsstufe sein, die alles durchdringt. Auch wenn Abraham "nur" LoA-Lehrer wären, wäre das ja auch nicht weiter schlimm. Sie bringen ja äußerst wertvolle Hilfestellungen für uns. Aber vielleicht sind sie eben nicht a l l w i s s e n d.

Ich habe den Text noch 2 mal gelesen und es fühlt sich immer noch wie ein "um den heißen Brei herum reden" an und diese Erfahrung mit Abraham ist für mich neu und macht mich doch recht nachdenklich........

Liebe Loa, Du hast geschrieben, dass Du hoffst, dass mir Deine Gedanken einen weiteren Anstoss geben können.
Ja, das konnten sie und hab nochmals recht vielen Dank dafür! :ros:

Viele liebe Grüße von
Herbert
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Re: Frage zum Zitat bezüglich Gott

Beitragvon lawofattraction » 9. Mai 2014, 08:21

HerbertG hat geschrieben:Irgendjemand hat hier jetzt geschrieben, sinngemäß, dass Abraham "LoA-Spezialisten" sind und uns das auch wunderbar nahebringen. Stimmt! Ich frage mich aber nach diesen ausweichenden Antworten von Abraham (in diesem Workshop), ob es nicht tatsächlich auch so sein könnte, dass die Nicht-Physischen auch ihre Grenzen haben und nicht alles bis ins letzte durchdringen können. Eine nicht-körperliche Existenzform muss nicht automatisch die höchstmögliche Bewusstseinsstufe sein, die alles durchdringt. Auch wenn Abraham "nur" LoA-Lehrer wären, wäre das ja auch nicht weiter schlimm. Sie bringen ja äußerst wertvolle Hilfestellungen für uns. Aber vielleicht sind sie eben nicht a l l w i s s e n d.


Guten Morgen, Ihr Lieben,

so vollkommen unkommentiert möchte ich das nicht stehenlassen, und ich denke, dass ein etwas weiter gesteckter Gedankenrahmen angemessen wäre.

Zuerst einmal ist es sicher hilfreich, sich von dem Gedanken eines Individuums oder einer Gruppe von Individuen als Verkörperung von Abraham zu trennen, auch wenn es kaum anders möglich ist, sie für unser Gehirn zu repräsentieren und zu beschreiben. Denn es ist ausgesprochen schwierig, etwas zu erklären, was sich schon deshalb der Beschreibung entzieht, weil es mit physischen Attributen, die wir zwangsläufig benützen müssen, nicht beschreibbar ist. Wie will man Bewusstsein in adäquaten Worten erklären?

Abraham nennen sich selbst Unendliche Intelligenz, was für mich bedeutet: Keine Einschränkung. Keine Einschränkung des Wissens, und erst recht keine Einschränkung des Bewusstseins oder wie Du sagst Bewusstseinsstufe. Abraham, ebenso wie Kryon und auch andere Channeling-Quellen, geben die Information, dass sich ihre "Formation" ändert, je nachdem welche Themen angesprochen werden. Die "Zusammensetzung" der Gruppe der Informationsgeber ist also niemals die gleiche, sondern richtet sich in Form und Inhalt nach den Fragen.

Vielleicht sollten wir uns nochmal ins Gedächtnis rufen, dass das Nicht-Physische uns nicht wahllos Information anbietet, sondern die Antworten auf unsere Fragen immer nur die Tiefe und das Ausmass und den Umfang der Fragen haben können. Wobei das nicht einmal mündlich geäusserte Fragen sein müssen, sondern viel eher schwingungsmässig übermittelte Information über den Erkenntnisstand der Menschheit. Was nicht gefragt wird, wird also auch nicht beantwortet. Das heisst, dass wir als Menschen schon aufgrund unserer physischen Begrenzung niemals vollinhaltlich ein Verständnis dessen erlangen können, was Unendliche Intelligenz weiss.

Dass Abraham nun mit ihren Antworten wirklich ausweichend sind, möchte ich gerne dahin gestellt lassen. Als Analogie vielleicht dieses Szenario: Der Vierjährige fragt die Mutter, wie denn Äpfel wachsen. Statt sich nun auf eine kindgerechte Erklärung zu beschränken, die "das mit den Bienen" erklärt, ergeht sich die Mutter in langatmigen und detaillierten Erklärungen, die einem Biologie-Professor alle Ehre machen würden. Es würde dem Kind nichts nützen, wäre im Gegenteil sogar kontra-produktiv, weil es heillos überfordert wäre mit einer solchen Information.

Abraham:"Menschen in physischer Form benutzen viele Beschreibungen - gemäss ihrem gegenwärtigen Gefühlszustand - um Ihre Interaktion mit dem Nicht-Physischen zu definieren. Wir sind die Energie der Quelle. Wir sind kollektives Bewusstsein, ein ständiger Strom. Wir sind der Zusammenschluss vieler (so würdet Ihr das ausdrücken) nicht-physischer Stimmen. Wir sind das, was manche von Euch Engel nennen. Wir sind das, was manche Gott nennen. Wir sind das, was manche von Euch Inneres Wesen nennen. Aber vor allem (und hier benutzen wir wieder einige unserer Lieblingswörter) sind wir gezielt ausgerichtetes Bewusstsein, das genau auf die Schwingung antwortet, die Ihr durch Eurer Wünschen erschafft."
........
"Abraham sind kein Einzelbewusstsein, so wie Ihr Euch in Euren einzelnen Körpern erlebt. Abraham sind kollektives Bewusstsein. Es gibt einen Strom oder Fluss von Bewusstsein. Wenn einer von Euch eine Frage stellt, so gibt es viele, viele Teile von Bewusstsein, die sich kanalisieren in dem, was sich wie eine einzelne Perspektive anfühlt, da in diesem Fall ein einzelner Mensch, Esther, das interpretiert oder artikuliert und es Euch daher als Einzahl vorkommt. Wir sind multi-dimensional und viel-facettenreich, und sicherlich Multi-Bewusstsein."


*Stern* hat geschrieben:Wenn ich weiter darüber nachdenke, wie hat sich alles selbst manifestiert? Das ganze All, die Planeten usw. - wer hält alles zusammen? Wer gibt jeder Pflanze, jedem Tier und jedem Lebewesen überhaupt die individuelle Schönheit und vor allem, mit welcher Kreativität das erschaffen wurde? Haben wir das alles erschaffen - wie machen wir das?


"Jede einzelne Person auf dem Planeten und jedes einzelne Bewusstsein im Universum macht die gleiche Erfahrung, hier zu sein und den Wunsch zu haben, hier zu sein. Anders ausgedrückt ist das das Versprechen dieses ewigen Universums. Ihr werdet immer, immer, immer auf Eurem Weg zu etwas mehr sein - immer."

In jedem Partikel der Materie der Erde wohnt schwingungsmässiges Bewusstsein, das individuellen Ausgleich sucht - das Bewusstsein richtet sich aus auf die weiter ausgedehnte nicht-physische Version der Zukunft der Erde.

*Stern* hat geschrieben:Ich nehme dann gerne die physischen Gegenstände als Beispiel: Möbel, Gebäude, Straßen, etc. - es gab immer jemanden, der es erschaffen hat, ein Möbelstück wurde erschaffen, hat sich aber nicht selbst erschaffen. Wenn ich eine Figur aus Ton herstelle, habe ich sie erschaffen, ja... Hier auf der Erde gibt es also immer jemanden, der irgendetwas erschaffen hat - aber mit dem ganzen Universum an sich?


Materie ist die Evolution von Energie. Zuerst ist der Gedanke, dann Gedankenform und dann Materie. Materie ist ganz einfach nur ein Gedanke, der häufiger gedacht wurde. Der Gedanke manifestiert sich sich, sofern er keinen Widerstand erfährt. Unsere Zeit/Raum-Realität, so wie wir Menschen sie erfahren, ist nichts weiter als eine Interpretation von Schwingung. Alles, was wir durch unsere physischen Sinne erfahren, ist die Interpretation von Schwingungs-Energie. Wobei Manifestation immer eine ganz persönliche Betrachtungssache ist - niemand interpretiert Schwingung auf die gleiche Art und Weise.

Workshop 49.: Der Gedanke wird zum Denker, der denkt

Gedanken, die projiziert werden, denken nun. Es ist also nicht möglich, den Denker zu trennen vom Gedanken, da der Denker einen Gedanken denkt, und dann denkt der Gedanke und wird zum Denker, und dann denkt der Gedanke, der ein Gedanke war und nun ein Denker ist, einen weiteren Gedanken, der auch wiederum zum Denker wird. Es wird also laufend Lebenskraft heraufbeschwört. Und nun wird ein Gedanke, der länger gedacht wird, zur Gedankenform. Ein Gedanke, der von vielen gedacht wird, wird zur Gedankenform.

Ein Gedanke, der von vielen in reiner, unvermischter Art gedacht wird, so wie das ohne Widerstand in der nicht-physischen Perspektive der Fall ist, wird zu physischer Materie. Daher ist das physische Universum auch ein Nebenprodukt des Aufmerksamkeitsfokus des Nicht-Physischen. Und so wird die nicht-physische Energie, die physische Materie aus der Energie des Universums geschaffen hat, also die Masse selbst, zum Gedanken, der denkt und Energie anzieht.


Lieben Gruss
Loa




*Resistance means feeling Singular instead of Plural* Abraham


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Re: Frage zum Zitat bezüglich Gott

Beitragvon katgirl » 9. Mai 2014, 08:58

Hallo Herbert!
HerbertG hat geschrieben: Abraham könnte die Frage, ob es einen Schöpfergott im kirchlichen Sinne gibt, einfach mit Ja oder Nein beantworten.

Ich stelle dann einfach mal Deine Frage weiter: Wenn Gott ja; wer hat diesen dann erschaffen? Und wer den davor? Und davor? Und davor? Und und und ....
Und wenn Gott nein, wer/was hat dann erschaffen? Und wer/was davor? Und davor? Und und und ...
Bis wohin wollen wir die Fragen stellen?
Es bleibt nichts anderes übrig als die Unendlichkeit ebenso wie das LOA als statische Größe zu akzeptieren. Abe raten davon ab eine Frage bis auf den Boden ergründen zu wollen, weil es den nicht gibt.
Unendlichkeit hat keinen Anfang und kein Ende.
Wenn ich die Zitate so lese, dann finde ich schon, dass es konkrete Aussagen sind. Ob die Antworten mir nun gefallen oder nicht oder ob ich sie einordnen kann, steht auf einem anderen Blatt.

@ Loa: Perfekt !

lg
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Re: Frage zum Zitat bezüglich Gott

Beitragvon ZaWo » 9. Mai 2014, 10:57

Ich habe mir gerade mal überlegt: Was erhofft ihr euch (ich mir) durch die Kenntnis der genauen verständlichen Herkunft?
Wenn ich versuche mich da rein zu denken, dann kommen wir Sachen wie Lebenssinn, Wer-bin-ich usw. in den Sinn.
Selbst interessiert es mich seltsamerweise nicht sonderlich. Ich persönlich bin wirklich eher an zukünftigem Glück interessiert, egal ob aligned oder nicht. Schon sonderbar.

Wenn der reine alignte Wunsch nach der Beantwortung dieser Frage vorhanden ist, dann wird sie auch beantwortet, bzw. ist zu beantworten.
Abraham weisen am Anfang auf Alignment hin. Also ist entweder der Fragesteller nicht in Harmonie mit der Beantwortung und dann kann auch Abraham nicht gegen das Loa wirken (und muss unbefriedigend antworten) oder die Frage würde aligned überhaupt nicht gestellt werden oder sie ist überhaupt nur durch "Körperwissen" im aligntem Zustand erfahrbar. Ich tippe auf "Körperwissen", denn so verstehe ich den ersten Absatz des Workshops.

Das Ganze erinnert mich an die oft aufkommende Fragestellung: Warum hilf Abraham nicht der Polizei?

Wünsche euch einen schönen Tag.
ZaWo

PS: Mit Körperwissen meine ich diese Erkenntnisse, die einen plötzlich treffen und erfüllen, ohne dass man sie ausdrücken oder herleiten könnte. Man kann sie nur leben.
ZaWo
 

Re: Frage zum Zitat bezüglich Gott

Beitragvon *Stern* » 9. Mai 2014, 16:38

Hallo ZaWo und alle anderen,

ZaWo hat geschrieben:Ich habe mir gerade mal überlegt: Was erhofft ihr euch (ich mir) durch die Kenntnis der genauen verständlichen Herkunft?
Wenn ich versuche mich da rein zu denken, dann kommen wir Sachen wie Lebenssinn, Wer-bin-ich usw. in den Sinn.
Selbst interessiert es mich seltsamerweise nicht sonderlich. Ich persönlich bin wirklich eher an zukünftigem Glück interessiert, egal ob aligned oder nicht. Schon sonderbar.


Bei mir ist es einfach nur reines Interesse, da mich das Leben insgesamt, egal ob physisch oder nicht-physisch interessiert, wie was zusammenhängt usw., hochspannend finde ich das. Wenn Du daran kein sonderliches Interesse hast, ist es doch auch völlig ok, da jeder Mensch einfach andere Interessensgebiete hat und das ist auch gut und schön so, die Vielfalt eben!

An alle anderen - :danke:

Liebe Grüße
*Stern*
 

Re: Frage zum Zitat bezüglich Gott

Beitragvon ZaWo » 9. Mai 2014, 19:39

Das finde ich jetzt aber richtig nett von dir, dass du mir eigene Interessensgebiete zugestehst und trotzdem alles gut und richtig ist. :P
ZaWo
 

Re: Frage zum Zitat bezüglich Gott

Beitragvon HerbertG » 10. Mai 2014, 00:12

Liebe Loa,

vielen Dank für Deine wirklich interessanten und hilfreichen Gedanken! Und auch für die ergänzenden Abraham-Zitate. Ganz herzlichen Dank!

Hierzu möchte ich aber noch eine kleine Anmerkung machen:

lawofattraction hat geschrieben:Der Vierjährige fragt die Mutter, wie denn Äpfel wachsen. Statt sich nun auf eine kindgerechte Erklärung zu beschränken, die "das mit den Bienen" erklärt, ergeht sich die Mutter in langatmigen und detaillierten Erklärungen, die einem Biologie-Professor alle Ehre machen würden. Es würde dem Kind nichts nützen, wäre im Gegenteil sogar kontra-produktiv, weil es heillos überfordert wäre mit einer solchen Information.


Eine Antwort aber in dem Stil "Das verstehst Du nicht. Geh wieder spielen." ist auch nicht gut. Und so fühlte ich mich stellenweise bei Abrahams Antwort für den jungen Mann. Aber ich will das jetzt gar nicht weiter vertiefen. Deine Beiträge, liebe Loa, fand ich schon wirklich sehr gut.

lawofattraction hat geschrieben:
Abraham nennen sich selbst Unendliche Intelligenz, was für mich bedeutet: Keine Einschränkung. Keine Einschränkung des Wissens, und erst recht keine Einschränkung des Bewusstseins oder wie Du sagst Bewusstseinsstufe.


Ich habe das deshalb überlegt, weil es nach der buddhistischen Lehre auch nicht-physische (formlose) Wiedergeburten des Bewusstseins gibt und zwar auf unterschiedlich hohen Bewusstseinsstufen, die dann alle noch vor der Erleuchtung und dem Eingehen ins Nirwana liegen. Daher meine Überlegung, dass wir ja letztlich nicht wissen können, wer mit Esther Kontakt aufnimmt, ob es sich nicht auch um nicht-physische Wesen im Sinne der Buddha-Lehre handeln könnte, die zwar hochentwickelt sind, aber die letzte Stufe noch nicht erreicht haben. Ich bin aber da kein Spezialist, habe das nur mal gelesen.

Diese Überlegung war jedenfalls nicht respektlos gemeint!

ZaWo hat geschrieben:Ich habe mir gerade mal überlegt: Was erhofft ihr euch (ich mir) durch die Kenntnis der genauen verständlichen Herkunft?


Ich e r h o f f e mir gar nichts davon. Es interessiert mich nur ganz einfach.
Vielleicht der menschliche Forschergeist?
Ohne den säßen wir ja "noch auf den Bäumen".... und hätten Angst vor dem Feuer :tja:

katgirl hat geschrieben:Hallo Herbert! Ich stelle dann einfach mal Deine Frage weiter: Wenn Gott ja; wer hat diesen dann erschaffen? Und wer den davor? Und davor? Und davor? Und und und ....
Und wenn Gott nein, wer/was hat dann erschaffen? Und wer/was davor? Und davor? Und und und ...
Bis wohin wollen wir die Fragen stellen?


Ich stelle die Frage nicht unendlich weiter und weiter und weiter. Das machen schon die Quanten-Physiker :genau:

Für mich steht nun nach dieser Diskussion hier unterm Strich fest, dass es nach Abraham den "lieben Gott", der den Menschen erschaffen hat (so wie die Kirchen es verbreiten), den die Gläubigen um Vergebung ihrer Sünden bitten, dessen Wille geschehen soll, "er" ihnen gnädig sein soll, etc. NICHT gibt. Damit ist meine Frage beantwortet. Aufgekommen ist sie, weil Abraham in dem anfangs von mir zitiertem Absatz sagte, "das, was Ihr Gott nennt". Aber das, was die Menschen üblicherweise Gott nennen, bezieht sich auf das kirchlich geprägte Gottes-Verständnis und das ist etwas anderes als das, wovon Abraham sprechen.
Zum Glück. Für mich jedenfalls.

Viele liebe Grüße von
Herbert
HerbertG
 

Re: Frage zum Zitat bezüglich Gott

Beitragvon lawofattraction » 10. Mai 2014, 09:03




Guten Morgen, Ihr Lieben,

co-creation at its best - gerade veröffentlicht aus den Unterhaltungen in Cancun, Mexico, im März: Workshop 180. Bewusstsein post48316.html#p48316 - frisch übersetzt aus meinen Tasten. :gvibes:

HerbertG hat geschrieben:Ich habe das deshalb überlegt, weil es nach der buddhistischen Lehre auch nicht-physische (formlose) Wiedergeburten des Bewusstseins gibt und zwar auf unterschiedlich hohen Bewusstseinsstufen, die dann alle noch vor der Erleuchtung und dem Eingehen ins Nirwana liegen. Daher meine Überlegung, dass wir ja letztlich nicht wissen können, wer mit Esther Kontakt aufnimmt, ob es sich nicht auch um nicht-physische Wesen im Sinne der Buddha-Lehre handeln könnte, die zwar hochentwickelt sind, aber die letzte Stufe noch nicht erreicht haben. Ich bin aber da kein Spezialist, habe das nur mal gelesen.


Ganz kürzlich sprach Kryon ausführlich darüber, ob es im Universum Hierarchien gibt, ob es höher gestellte oder entwickeltere Seelen oder Wesen geben kann und ob eine Bewusstseinsform "besser" ist als die andere. Denn nichts anderes insinuiert das, was Du oben ansprichst. Führt man den Gedanken weiter, so wäre da "Gott" als Spitze der Bewusstseinsentwicklung und alles andere auf unterschiedlichen niedrigeren Stufen. Womit wir wieder alles in einem Gedankenmodell wieder finden, das Konditionen des Physischen auf das Nicht-Physische projiziert.

Haben Seelen wirklich einen unterschiedlichen Entwicklungsstand oder wird hier nicht wieder der verführerische Fehler gemacht, eine Parallele zu schaffen, die allenfalls auf der physischen Ebene Sinn macht? Für mein Empfinden kann das nicht so sein, wenn wir doch Teil des Grossen Ganzen sind und als solcher uneingeschränkt Quellenenergie. Kann die denn zu irgendeinem Zeitpunkt in Teilen minder entwickelt sein? Und sollte sie dann strukturiert sein und wie fügt sie aufgrund welcher Kriterien Seelen in diese nicht-physische Hierarchie ein? Das fühlt sich wieder sehr nach dem Karma-Gedanken an - hat die Seele mehr oder weniger würdige, liebe-volle oder "wertvolle" Existenzen durchlebt, die für quantifizierbare Bewusstseinsstufen qualifizieren?

Ohne die Lehre des Buddhismus diskreditieren zu wollen, frage ich mich, ob es sinnvoll ist, eine östliche Religion zu mischen mit den Lehren Abrahams. Zumal es sich auch um eine Religion handelt, die sich seit ihrer Entstehung kaum verändert hat. Man mag das gerne mal unter dem Blickpunkt der Evolution betrachten.

Liebe Grüsse und ein wunderschönes Wochenende :lieb:
Loa



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