Frage zum Workshop 104/105

Die Lehren Abrahams gechannelt von Esther Hicks

Frage zum Workshop 104/105

Beitragvon Jennifer » 4. Jun 2011, 13:03

Hallo meine Lieben,
ich wünsch mir eine wichtige Sache in Bezug auf den Workshop 104/105 mit euch zu besprechen. Nebenbei bemerkt ein wundervoller Workshop lieben Dank fürs übersetzen!!!
Es geht mir um genau zu sein um das Thema Aufmerksamkeit vom Partner. Also sprich wie geht man damit um, wenn man vom Partner keinerlei Aufmerksamkeit geschenkt bekommt beziehungsweise gezeigt bekommt dass er einen nicht wirklich will (Im Prinzip können es auch ganz andere Dinge sein, aber das ist nun mal ein persönliches Thema von mir).
Ich weiß, dass der andere einen nur deswegen so behandelt, weil man selber diese Schwingung anbietet. Also so oft es geht in den Vortex und ganz viel selbst wertschätzen und Aufmerksamkeit schenken. Das ist für mich ganz verständlich und die essentielle Aussage des Workshops.
Das Verhalten des anderen ändert sich aber nicht, zumindest nicht sofort und dann kommt bei mir immer diese Stimme, die mir sagt er behandelt dich nicht gut er will dich nicht, du hast was Besseres verdient also geh. Der Wunsch mit ihm zusammen zu sein ist aber nicht verschwunden so entsteht in mir meistens ein Kampf, der mich dann dazu bringt über seine „Fehler“ und sein „falsches“ Verhalten zu reden. Kontraproduktiv ganz klar.
Nun was tun a) Ihn sein lassen wie er ist und gehen. Gaaanz viel wohlfühlen und dann kann ein anderer kommen der dem entspricht was ich mir wünsche. Oder b) Nicht gehen, meinen Wunsch akzeptieren die Situation und ihn akzeptieren und ganz viel wohlfühlen, solange bis ich an einem anderen Ort bin und er dann auf einer anderen Art und Weise mit mir kommunizieren kann.
Warum nicht gleich Lösung b)? Weil ich mich nun mal frage, ob das verweilen nur ein Ausdruck der Abhängigkeit meinerseits zu einer Partnerschaft ist. Und andererseits ist der Wunsch nun mal da und wünscht sich natürlich auch irgendwie erfüllt zu werden. Wie ihr seht steck ich ein wenig fest und wenn ich in den Vortex gehe und mich dieser Frage stelle bin ich ganz schnell wieder draußen :rleye: .
Ich freue mich eure Sichtweisen zu dem Thema zu hören.
:danke: Jennifer
Jennifer
 

Re: Frage zum Workshop 104/105

Beitragvon ZaWo » 4. Jun 2011, 13:45

Hallo Jennifer,

deine Auswahloptionen sind so nicht ganz korrekt.

a) Ihn sein lassen wie er ist und gehen. Gaaanz viel wohlfühlen und dann kann ein anderer kommen, der dem entspricht was ich mir wünsche oder dein jetziger findet in neuer Form zu dir.
Oder b) Nicht gehen, meinen Wunsch akzeptieren die Situation und ihn akzeptieren und ganz viel wohlfühlen, solange bis ich an einem anderen Ort bin und er dann auf einer anderen Art und Weise mit mir kommunizieren kann oder geht und ein anderer kommt.

Der rote Text ist von mir.

Egal, was du machst, beide Varianten führen so oder so zu deinem Vortexmann. Du brauchst dich nicht zu entscheiden, genauer: du kannst völlig frei entscheiden wonach auch immer dein Sinn steht. Du kannst nichts falsch machen.

Lieber Gruß
ZaWo
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Re: Frage zum Workshop 104/105

Beitragvon Klara » 4. Jun 2011, 21:17

Liebe Jennifer,

nach der zuversichtlichen und beruhigenden Antwort von Zawo fällt mir noch ein....

Jennifer hat geschrieben:Warum nicht gleich Lösung b)? Weil ich mich nun mal frage, ob das verweilen nur ein Ausdruck der Abhängigkeit meinerseits zu einer Partnerschaft ist. Und andererseits ist der Wunsch nun mal da und wünscht sich natürlich auch irgendwie erfüllt zu werden.



ich würde den Gedanken/Teil Abhängigkeit (fühlt sich für mich zu rational an beim Lesen) weglassen und mich auf den reinen Wunsch konzentrieren (wohlwissend, dass meine Wünsche eh erfüllt werden dank Loa, sofern du konstant die richtige Schwingung anbietest)..außer es fühlt sich "richtig" und gut an, wegzugehen (und wenn das der Fall ist, würde ich mal sagen, zweifelst du nicht mehr und weißt dass es die "richtige" Entscheidung für Dich ist)! Ansonsten würde ich in der Beziehung konstant (machst du das? oder schaust du zu schnell nach Ergebnissen ? Wäre Widerstand :lieb: ) und eifrig mir durch bewusst werden meiner Wünsche und mich hinfühlen eine klarere SChwingung aneignen....wissend, dass die Materie (also Vortexmann :gvibes: )nachziehen MUSS, sofern genügend Energie aufgebaut ist.
So hab ich das verstanden!
Alles Liebe für Dich und Deinen Vortexmann :ros:
Klara
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Re: Frage zum Workshop 104/105

Beitragvon Jennifer » 5. Jun 2011, 12:23

Tausend Dank euch beiden für die tollen Antworten.
@Zawo: Du hast natürlich Recht damit wenn du sagst dass ich nichts falsch machen kann, denn wenn ich die richtige Schwingung anbiete kommt auch das zu mir was ich mir wünsche, egal wo ich mich räumlich befinde.
@Klara: Danke vor allem für den Tipp mich auf meinen Wunsch zu konzentrieren. Und nein ich hab es bisher nicht wirklich geschafft konstant zu bleiben, weil mich diese beiden Impulse (gehen und zeigen dass du ihn nicht brauchst und der Wunsch mit ihm zusammen zu sein) immer wieder von einer Handlung/Stimmung in die nächste geschubst haben.
Durch eure Antworten ist mir auch noch deutlicher geworden wie wichtig es mir ist dass ich wertgeschätzt werde von meinem Partner. Und das daher eben auch diese innerliche Spannung entsteht. Er muss mich wertschätzen und ich muss ihm zeigen, dass ich wertvoll bin. Was ich aber nicht kann, weil es eine Schwingung in mir ist und die nur dann da ist, wenn ich bei mir selbst bin und nicht durch irgendwelche Handlungen entsteht. Und die Tatsache, dass ich nicht gehen muss, fühlt sich viel viel schöner an als auf Zwang etwas (auch wenn nur zeitlich) aufgeben zu müssen :loveshower: .

Einen dicken Kuss für euch beide und einen wunderschönen, bezaubernden Sonntag :danke: !!!
Jennifer
 

Re: Frage zum Workshop 104/105

Beitragvon Heartphilia » 7. Jun 2011, 20:05

Hallo, bin neu hier, aber ich dachte, ich trage auch mal ein bisschen was bei :)
Ich glaube nicht, dass du etwas musst. Mir gehts auch so ähnlich (ich weit das nicht aus, ist kontraproduktiv ;) und ich habe jetzt verstanden, dass die Hauptsache ja wirklich ist, dass du im Vortex bist und dich gut fühlst und da ja eh alles, was du willst, im Vortex ist, ist es egal weswegen du in den Vortex kommst. Dh wenn du zu viel Spannung und Widerstand aufbaust im Bezug auf deinen Partner, denk an was anderes, wodurch du in den Vortex kommst - eben wie bei dem Kind. Und was mir noch hilft, ist wirklich die Realität, die ganzen Indikatoren (die vielleicht unangenehm sind) zu ignorieren versuchen und stattdessen Virtual Reality zu üben. Ich stelle es mir richtig gut vor mit allen Gefühlen und allem, was man mit den Sinnen erfahren kann und fühl mich danach richtig toll. Meist mache ich das nach einer Meditation, weil da der Widerstand gesenkt ist.
Also ist vielleicht nicht viel Neues dabei, aber trotzdem :D Viel Erfolg!
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Re: Frage zum Workshop 104/105

Beitragvon Jennifer » 8. Jun 2011, 00:48

Hallo Heartphilla,
lieben Dank für deinen Post. Ich stimme dir vollkommen zu. Die Herausforderung für mich dabei ist, dass ich durch Ablehnung immer sofort aus dem Vortex geschmissen werde und zwar ganz weit. Von dem Platz aus wieder in den Vortex hineinzukommen und vor allem nicht aus dem Mangel heraus zu handeln, ist eine schwierige Sache für mich. Wertschätzen, Rad der Aufmerksameit, Afffirmationen, Atemmeditationen helfen mir in diesen Situationen nicht so richtig. Ich werds mal mit imaginieren probieren, vielleicht nimmt dass ja ein wenig den innerlichen Zwang jetzt sofort nach Zuneigung und Aufmerksamkeit des anderen zu bitten. Sollte jemand dazu noch eine Idee haben, wie er/sie schnell wieder aus einen Mangelzustand in den Vortex kommt bevor er innerlich zur Handlung „gezwungen“ wird, würde ich mich freuen davon zu hören.
Eine gute Nacht allen miteinander
:lieb:
Jennifer
 

Re: Frage zum Workshop 104/105

Beitragvon lawofattraction » 8. Jun 2011, 06:34

Jennifer hat geschrieben:Sollte jemand dazu noch eine Idee haben, wie er/sie schnell wieder aus einen Mangelzustand in den Vortex kommt bevor er innerlich zur Handlung „gezwungen“ wird, würde ich mich freuen davon zu hören.


Hallo Jennifer,

es ist ein viel zu grosser Schritt, aus einem solchen Zustand, Dich nicht ge- und beachtet zu fühlen, sofort wieder in den Vortex zu kommen. Wenn Du den nämlich versuchst, dann wirst Du nur noch unglücklicher, weil das so gar nicht funktionieren will. Der Versuch, aus einem Zustand der Unwürdigkeit, die ganz unten auf der EGS steht und der Dir durch Nicht-Achtung Deines Partners gezeigt wird, in den Vortex zu springen, wird Dir nur noch viel mehr ungute Gefühle bescheren. Auch die Idee, Du "musst" nun unbedingt in den Vortex kommen, hilft Dir nicht.

Beschäftige Dich mal mit der Emotional Guidance Scale - findest Du hier. Dort ist auch ein Beispiel, wie das in der Praxis gemacht werden kann. Es gibt eine gewisse "logische" Sequenz, die die Gefühle durchlaufen, bis man wieder in den grünen Bereichen ankommt. Wenn Du versuchst, gewisse Stufen zu überspringen, wirst Du immer wieder auf die unteren Stufen zurückgeworfen.

Grundsätzlich kann ich Dir und jedem anderen hier empfehlen, einmal ein paar Tage eine Aufmerksamkeitsschulung zu machen, wie oft Ihr wirklich im Vortex seid und wie oft es Euch wieder rausschiesst. Wirklich auf die Gefühle achten und feststellen, wie selbst der kleinste Gedanke - eigene Befindlichkeit, Nachrichten, Wetter, Verhalten anderer und so unendlich vieles mehr - dazu führt, dass man nicht mehr im Vortex ist.

Die meisten Menschen können das nämlich nicht richtig definieren. Leg also auch für Dich die Messlatte nicht so hoch, denn ein auch nur Stunden dauernder konstanter Vortexzustand ist den wenigsten Menschen möglich. Denn so geht das den ganzen Tag - itV/ooV. Und zwar vollkommen automatisiert. Das mag bei einer Maschine wünschenswert sein, nicht aber bei den eigenen automatischen Reaktionen auf die Dinge, die meist von aussen an uns heran getragen werden. Daher ist Bewusstseinsschulung auch das A und O der Realitätsgestaltung.

Letztendlich solltest Du Dich hier einmal einlesen dazu, wie die Beziehung mit Deinem Inner Being, dem grossen nicht-physischen Teil von Dir, die einzig wichtige Beziehung für Dich ist und sein soll. Wenn eine Verbindung zu Deinem Inner Being hergestellt ist, wenn Dir klar wird, dass Du auch ohne Anerkennung von aussen ein liebenswerter, wertvoller, geliebter Menschen bist, dann fällt auch diese Suche nach Bestätigung im Aussen fort. Die übrigens, wie Du sicher selbst festgestellt hast, nie befriedigt werden kann und immer nach "mehr" verlangt.

Lieben Gruss
Loa



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Re: Frage zum Workshop 104/105

Beitragvon lawofattraction » 8. Jun 2011, 07:02

Klara hat geschrieben:..außer es fühlt sich "richtig" und gut an, wegzugehen (und wenn das der Fall ist, würde ich mal sagen, zweifelst du nicht mehr und weißt dass es die "richtige" Entscheidung für Dich ist)


Liebe Klara,

dazu kommt ja die heutige Quote gerade recht: :gvibes:

Trefft eine Entscheidung, und und steht dann zu ihr. Kommt in Ausrichtung mit Eurer Energie damit. In den meisten Fällen ist es nicht wirklich wichtig, was Ihr entscheidet. Entscheidet ganz einfach. Es gibt unendlich viele Optionen, die Euch ganz ausgesprochen gut dienen würden, und alle und jede einzelne davon ist besser als keine Entscheidung zu treffen.

Es gibt keine richtigen und vor allem keine falschen Entscheidungen. "You can never get it wrong - Ihr könnt ganz einfach nichts falsch machen". Das Aufschieben von Entscheidungen geschieht meist aus Angst. Und einen Schritt ins Ungewisse zu machen, also eine Entscheidung zu treffen, ohne zu wissen, wohin sie führt, ob sie also "richtig" ist, ist oft besser, als in Situationen zu verharren, die nur ein ständiges Wechselbad der Gefühle bedeuten und ständig den Selbstwert unterminieren.

Das einzig Wichtige ist, zu einer solchen Entscheidung zu stehen, nachdem sie gefallen ist. Ohne Wenn und Aber und ohne Zweifel, ob sie "richtig" war. Denn sie ist immer richtig.

Lieben Gruss
Loa



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Re: Frage zum Workshop 104/105

Beitragvon Heartphilia » 8. Jun 2011, 12:53

Jennifer hat geschrieben:Hallo Heartphilla,
lieben Dank für deinen Post. Ich stimme dir vollkommen zu. Die Herausforderung für mich dabei ist, dass ich durch Ablehnung immer sofort aus dem Vortex geschmissen werde und zwar ganz weit. Von dem Platz aus wieder in den Vortex hineinzukommen und vor allem nicht aus dem Mangel heraus zu handeln, ist eine schwierige Sache für mich. Wertschätzen, Rad der Aufmerksameit, Afffirmationen, Atemmeditationen helfen mir in diesen Situationen nicht so richtig. Ich werds mal mit imaginieren probieren, vielleicht nimmt dass ja ein wenig den innerlichen Zwang jetzt sofort nach Zuneigung und Aufmerksamkeit des anderen zu bitten. Sollte jemand dazu noch eine Idee haben, wie er/sie schnell wieder aus einen Mangelzustand in den Vortex kommt bevor er innerlich zur Handlung „gezwungen“ wird, würde ich mich freuen davon zu hören.
Eine gute Nacht allen miteinander
:lieb:


Gern geschehen :) Ja so geht es mir auch. Ich sehe immer Indikatoren, die mir nicht gefallen und die bringen mich raus. Darauf sagten Abraham mal so witzig "aber ihr seht überall eure Beweise, von dem, was nicht ist, ihr sagt 'Ich hab Beweise! Ich hab EMAILS!'" Bei mir ist es buchstäblich so und es ist schon am Anfang als ob man sich selbst anlügt. Und bei mir ist es, dass ich fast schon diese unerwünschten Indikatoren erwarte, weil ich ja immer nachgucke, ob welche da sind. Das ist das, woran ich zB gerade arbeite und ich mache das so, dass ich mir sage "da ist nichts oder nur was Gutes" oder "eigentlich ist mir das doch egal, was da steht, das ist nicht meine Realität" und versuche nicht hinzuschauen und stelle mir dann eine virtuelle Realität vor, von der ich sage, die muss nicht unbedingt so sein, aber es geht mir um das Gefühl, das sie in mir erzeugt. Und wenn ich nicht an eine Szene mit der Person denken kann, weil die Ablehnung gleich aufpoppt und mich rausschmeißt, denke ich eben an etwas anderes, was sich für mich gut anfühlt. Gerade ist es der Wunsch nach einer Katze, die ich seeeehr wahrscheinlich bekommen werde und ich kann mich jetzt schon auf sie einstimmen, wenn ich mir vorstelle, wie weich und warm sie ist, wie sie schnurrt, wie sie mich einfach so lieb hat und ich sie.... Einfach herrlich. Dadurch komme ich in den Vortex und dort befindet sich ja alles, was ich möchte. Wie gesagt, es ist nicht einfach, aber ich denke, es wird immer und immer einfacher. Denke nur daran, dass du dich gut fühlen willst, ganz egal, was jemand tut. Das ist für mich zB. schon ein Fortschritt, weil ich vor kurzem nicht mal das richtig verstanden habe und nun kämpfe ich mit den Resten dieses Gedankenmusters. Das ist wohl wirklich das Schwierige: Gedankenmuster ersetzen. Du kannst es schaffen, denn wenn du's schaffst, fühlst du dich immer gut und das ist doch mal eine Supervorstellung. Mich haben diese Leute aus einem der 2011-er Workshops so inspiriert und motiviert, die nach vorne kommen sollten und schon im Vortex waren - sie klangen so voller Ekstase und konnten gar nicht aufhören zu reden, wie toll alles ist, dass ich unwillkürlich von einem Ohr zum anderen grinsen musste. Schau/Hör dir das doch einfach mal als kleine Motivation an :stimmt:
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Re: Frage zum Workshop 104/105

Beitragvon Jennifer » 8. Jun 2011, 13:30

Liebe Loa,
ja das ist eben genau das was passiert. Es geht nicht zurück in die oberen Emotionen ich will aber so sehr dass es zu einem Muss wird. Ich kenn die EGS schon länger, hab aber noch nie versucht damit zu arbeiten. Ich frage mich dazu, ob es wirklich hilft diese Liste bewusst entlang zu gehen? Jedes Gefühl will ja gelebt werden und ich kann mir vorstellen, dass das kurze Verweilen auf einer Stufe nicht ausreicht und man das hochklettern der Emotionen nicht erzwingen kann, sondern warten sollte bis man von selbst die nächste Stufe erklimmt. Was sind da deine Erfahrungen?

Ich praktiziere schon sehr lange Achtsamkeitsübungen für Gefühle, Gedanken und Körper, daher kenne ich meine Gefühle und Gedankenmuster ganz gut. Und ja ich geb dir Recht, da sind viele kleine Dinge die einen immer wieder rausschmeißen. Dennoch bin ich ein Mensch der sich viel Zeit in den oberen Emotionen der EGS aufhält. Daher ist es für mich auch so enorm schwer, wenn ich plötzlich so weit nach unten „geworfen“ werde und es dann immer sehr lange dauert bis ich wieder hinaufkomme. Ich hab dann immer große Schwierigkeiten damit zu Recht zukommen. Und will am liebsten gleich wieder zurück zum Glücklich sein, zurück zu dem wie ICH eigentlich bin.

Auch beschäftige ich mich seit Jahren mit meiner Beziehung zu meiner Quelle. Ich weiß, dass ich wie ihr sagt Abraham bin und ich sowie jeder andere daher wertvoll und vollkommen bin und ich spüre dass auch sehr wenn ich mich mit meinem Inner Being im Einklang befinde. Aber das „Wissen“ hat bisher noch nicht ausgereicht es komplett zu verinnerlich, sonst würde ich nicht diese Ablehnungs- und Wertlosigkeitsprobleme mit mir rumschleppen (Interessanter Weise nur auf meine Partnerschaften bezogen). Sprich zu dem Thema komm ich meiner Meinung nach intellektuell nicht mehr viel weiter. Hier meine ich ist es wichtig dass ich versuche es zu Leben. In dem ich mich beispielsweise trotz einer Ablehnung versuche nicht wertlos zu fühle und aus der Ablehnung kein Drama mache. Das ich mir selber die Zuwendung gebe die mir anscheinend im Außen „verwehrt“ wird. Eben versuche meinen Weg wieder zurück zu meinem Inner Being zu finden (Gefühlsmäßig zumindest, da ich selber weiß dass ich nie von meinem Inner Being getrennt sein kann). Was mir zum Beispiel sehr hilft ist Dinge zu tun, die mir Spass machen. Sobald ich aber dann auf der Arbeit sitze und mich konzentrieren muss oder alleine bin, klopfen die Gefühle Unsicherheit, Unwürdigkeit, Kummer und Depression an meine Tür und es geht mir auf gut deutsch gesagt scheiße. Und genau hier wünsche ich mir einen Weg der Erleichterung. Vor allem damit ich dann nicht Handle und noch mehr Ablehnung präsentiert bekomme. Ich werds auf jeden Fall mal mit den EGS probieren (Sprich versuchen in den Vortex zu gehen und nicht zu springen) und eben mit viel Ablenkung in der Zeit.

Zum Zitat: :stimmt:

Danke für die liebe Hilfe. :ros:
Jennifer
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Re: Frage zum Workshop 104/105

Beitragvon Klara » 8. Jun 2011, 15:30

Liebe Loa,
danke für Deinen Post :ros: Denn das zu wissen (das jede Entscheidung richtig ist), ist eine große Erleichterung, wie ich finde!
Und dein Post an Jennifer führt mich auch zu einer Frage, die mich schon seit längerem irritiert:
Abe sagen ja, dass die Quelle in uns sofort diesen neuen und erwünschten Schwingungsort einnimmt nach/während der Contrastsituation und würden wir uns dafür öffnen und zulassen, würden wir einen beschwingten Augenblick erleben (da wir ja an diesen neuen Schwingungsort mitgehen würden, somit würden wir nicht stehen bleiben während die Quelle in uns weitergeht und wir hätten ein Erlebnis des Einsseins). Nun hat ja auch LillyB das praktiziert, dass sie die Virtuellen Realität gelebt hat und wenn ich das richtig verstanden habe, hat sie keine Stufen der EGS benötigt sondern ist sofort immer umgeswitcht. ODER (und das nun meine Verständnisfrage), ich benötige auch hier die EGS nur eben viel schneller?
Diesen Moment des mitgehens und des Beschwingtseins/Einsseins in Contrassituationen kenne ich übrigens, es gelingt mir aber nur, wenn ich sofort mitgehe und nicht in den unteren Stufen der EGS feststecken bleibe.

Und deshalb ist vielleicht auch die Weiterentwicklung unserer Glaubenssätze (positiver Glaube ist ja obere Stufe EGS) so wichtig und eine Voraussetzung für das bewusste und freudvolle Anwenden des LOA. Je fester ich den Glauben an's Gute etabliere desto höher ist meine Gesamtschwingung und desto schneller kann ich auch die EGS beim Contrast durchlaufen....!?

Herzliche Grüße von Klara :danke:
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Re: Frage zum Workshop 104/105

Beitragvon lawofattraction » 8. Jun 2011, 16:37

Jennifer hat geschrieben:Was sind da deine Erfahrungen?

Klara hat geschrieben:Nun hat ja auch LillyB das praktiziert, dass sie die Virtuellen Realität gelebt hat und wenn ich das richtig verstanden habe, hat sie keine Stufen der EGS benötigt sondern ist sofort immer umgeswitcht. ODER (und das nun meine Verständnisfrage), ich benötige auch hier die EGS nur eben viel schneller?


Liebe Jennifer und Klara,

ich habe noch nie die EGS benutzt und bin immer sofort in einen anderen Fokus gegangen. Das erfordert Übung, die ich aber schon seit langem durch andere Techniken hatte.

Die Virtuelle Realität bezieht sich eher auf die Vortex-Zustände (it´s done), die man einer Manifestation "vorauslebt", sie bezieht sich weniger auf das Umswitchen in Problemsituationen.

Ich empfehle die EGS dann, wenn ich bemerke, dass jemand auf der Stelle tritt und von dort nicht weiter kommt. Und wenn ich den Eindruck habe, dass es da durch die EGS noch einiges "aufzuräumen" gibt, manche Stufen dieser logischen Sequenz verdrängt werden oder aber ein direkter Sprung unmöglich ist.

Ein sofortiges Schalter-Umlegen erfordert viel Aufmerksamkeitsschulung und das vorwiegende Leben im Jetzt.

Lieben Gruss
Loa



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Re: Frage zum Workshop 104/105

Beitragvon Klara » 8. Jun 2011, 19:51

Super, liebe Loa! Hilft mir sehr weiter. Danke erstmal... :bussi:
Liebgrüße von Klara
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Re: Frage zum Workshop 104/105

Beitragvon Jennifer » 9. Jun 2011, 22:48

Hallo ihr Lieben,
@Loa: Ich werds mal probieren hab auch den neuen Post gesehen zum einordnen von Gefühlen. Fokus wechseln geht bei mir ganz leicht eben nur so gar nicht bei diesem Thema, vielleicht löst sich ja tatsächlich etwas, wenn ich die EGS in diesen Fällen immer wieder entlang hangel.
@Heartphilla:Jaaa was du beschreibst, kenn ich so gut! :kgrhl: Ich mache mir immer wieder bewusst: Erst in den Vortex dann handeln! Klappt manchmal eben nicht. Was für mich auch sehr hilfreich ist, ist mich immer absichtlich hinzusetzen und Dinge zu suchen, die mir gezeigt haben, dass ich angenommen werde, also sprich ich weiß ja was ich will, also suche ich nach Momenten und Gesten die mir das gebracht haben und zwar genau mit der Person. Denn diese ewige Suche nach "Fehlern" oder "Unsicherheiten" ist ein Programm was man gewohnter weise fährt und das man ja nun umprogrammieren möchten. Also vorzugsweise so oft es geht nach Bestätigung deines Wunsches suchen. Und auch gut ist, jedes Mal wenn man etwas beobachtet was man nciht möchte sich zu fragen was möchte ich stattdessen. Dann fokussiere ich mich also darauf was ich will und das bringt mich meistens schnell wieder in den Vortex. Und ich stimme dir zu gaaanz viel Ablenkung. Kannst du mir vielleicht die Titel deiner Motivationsvideos sagen :danke: Und ich wünsch dir ganz viel Freude mit deiner Katze!

:loveshower: Habt eine schöne erholsame Nacht
Jennifer
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Re: Frage zum Workshop 104/105

Beitragvon Heartphilia » 12. Jun 2011, 18:23

Danke Jennifer, ich sehe meine Katze schon in meinen Träumen und irgendwie sehe ich überall, wo ich hinschaue Katzen :D Allein gestern kam "Königreich der Katzen" im Fernsehen! :kgrhl:
Also ich meinte das hier - es geht erst im dritten Drittel richtig los mit den supermotivierten Leuten:




Schönen Sonntag!
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Re: Frage zum Workshop 104/105

Beitragvon Jennifer » 15. Jun 2011, 14:52

:danke: liebe Heartphilia!!!
Jennifer
 

Re: Frage zum Workshop 104/105

Beitragvon Heartphilia » 17. Jun 2011, 19:25

Gern geschehen, liebe Jennifer :lieb:
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Re: Frage zum Workshop 104/105

Beitragvon ZaWo » 19. Jun 2011, 11:28

push
ZaWo
 


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