Frage zum Klima und der Rettung von Tieren

Die Lehren Abrahams gechannelt von Esther Hicks

Frage zum Klima und der Rettung von Tieren

Beitragvon butea » 17. Jul 2010, 17:38

Hallo Foris,

könnt ihr mir bitte sagen, wer macht das Wetter?
Wer macht, woran liegt es, daß es so lange so heiß bei uns ist?

Warum macht irgendjemand/irgendetwas, daß die Mauerseglerküken zu Hunderten aus den Nestern springen, weil sie es vor Hitze nicht mehr aushalten, und am Boden verhungern würden, weil die Eltern sie da nicht füttern - wenn Menschen sie nicht aufsammeln und sich um sie kümmern würden?

In wessen Escrow ist diese Situation gewachsen, wer hat sie "gemacht"?

Ich bestimmt nicht, ich kann mir was Besseres vorstellen.

Wie kommt es, daß ich in dieser Wirklichkeit leben muß, obwohl ich sie nicht haben will? Ich wünsche mir ganz andere Umstände. Warum kann ich diese Situation nicht verändern Kraft meiner Gedanken und Wünsche?

Wie kommt es, daß meine gesamten Manifestationsversuche auf das Wetter so gar keinen Einfluß haben?

LG
butea
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Re: Frage zum Klima und der Rettung von Tieren

Beitragvon LillyB » 17. Jul 2010, 20:51

Hallo liebe Butea,

dem einen kommt das Wetter zu Gute, dem anderen nicht. Selbstverständlich kann ich auch Wetter machen. Und zwar in dem Sinne, worauf mein Fokus liegt. Meiner z.B. liegt einfach darauf: Es ist Sommer. Auch wenn es ein heißer Sommer ist.

Vielleicht haben auch viele übertrieben mit ihren Wünschen für Wärme, wegen des kalten Winters. :gvibes: Warum eine solche Situation entsteht glaub ich, ist - weil es sehr viele gibt, die anziehen: Helfen zu wollen. Und das ist immer so, wenn es scheinbare Opfer gibt. Im Winter oder im Sommer. Sie suchen das Alignment, die Anbindung zur Quelle mit helfen. Und genau diese Situationen ziehen sie dann auch an. Sie fühlen sich besser damit, jemanden behilflich zu sein, in diesem Fall den Mauerseglerküken. Und ich denke, es ist wundervoll, diesen Küken zu helfen. Das ergibt sehr viel schöne Selbsterfahrungsmomente.

:loveshower: ALOHA
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Re: Frage zum Klima und der Rettung von Tieren

Beitragvon achim-martin » 17. Jul 2010, 22:55

Hallo,

m.E. ist das gesamte Universum im Kern eine einzige große Energie, ein einziges Bewusstsein. Die Planeten, die Steine sind genauso ein Teil davon, wie Lebewesen, Tiere und letztlich auch wir Menschen.

Wenn das riesige Universum im Sinn hat, dass es wärmer wird oder womöglich die Erde verglühte, dann würde das geschehen. Und so ist das auch bei für uns großen Ereignissen, globalen Geschehnissen. Wir Menschen haben darauf zwar Einfluss, aber es gibt nicht nur das Individuum, welches seinen Einfluss mit geballter Kraft geltend machen kann. Alles fügt sich zusammen, ergänzt und erweitert sich.
Einst waren wir Teil einer chaotischen Staubwolke und von Metheoriten die sich zusammen gefunden haben, um diesen Planeten zu erschaffen. Heute sind wir Menschen, die zusammengehören - aber dennoch Teil des größeren Ganzen sind. Darin müssen wir uns einfügen lernen. Ich persönlich glaube gar nicht mal, dass wir tatsächlich eine große Klimakatastrophe herbeiführen, m.E. ist das nicht wahrscheinlich trotz der Predigten allerortens. Die Umwelt, die Sonne haben viel mehr Einfluss auf das Klima als wir denken.

Ist das gut? Von Nutzen? Für wen? - Wer weiß´das von uns?
Schützen wir die Robbenbabyies vor den Infektionen (damit meine ich nicht die Kanadier) oder retten die Lemminge vor ihrer alle paar Jahre stattfindenden Exodus-Selbstmordaktion schaden wir womöglich dem System ohne es zu ahnen. Unsere kleingeistige und engstirnige Moral und Glaubenssätze veranlassen uns Dinge gestalten zu wollen, von denen wir besser die Finger lassen sollten. Unser höheres Selbst, das Universum ist da erheblich kompetenter - und so, wie wir im Vortex uns dieser göttlichen Energie überlassen, so sollten wir auch versuchen im Einklang mit allem anderen zu leben. Unsere Wünsche mögen derart in Erfüllung gehen, dass wir als Individuum Erfüllung finden - es dürfte aber wohl (Gott sei Dank) ein Wunschtraum bleiben, das Wetter zu gestalten. Zumindest mit Gedankenkraft allein.
Fokussieren sich natürlich nun viele auf dieses Thema, dann könnte es tatsächlich in Erfüllung gehen, gewollt oder ungewollt. Und das hätte dann tatsächlich auch Einfluss darauf. Ob dies aber zu den gewünschten Ergebnissen führen würde, halte ich für fraglich.

Was der Sinn der Waldbrände, sog. Katastrophen ist - das kann man erst aus einer weit höheren Perspektive ersehen. Unser höheres Selbst ist es, welche diese Position inne hat. Auch hier gilt, Gelassenheit zu zeigen. Zu akzeptieren, dass es genauso wie es jetzt ist gut ist. Das kann zwar mal etwas pieken, aber dafür sind wir halt Menschen und keine körperlosen Wesen.

Zur Erinnerung, es gibt keinen wirklichen Raum, keine Zeit - es gibt nur das sich ausdehnende Bewusstsein. Tief im Kern ist es also nach unseren menschlichen Maßstäben eine Illusion. Es dient unserer Orientierung in diesem riesigen Bewusstsein. Alles ist eine Energiesignatur, nichts geht verloren. Auch nicht verdurstende Vogelbabys. Sie finden schon bald Erlösung, Erleuchtung und dienen mit ihren Kadavern zahllosen Tieren und Bakterien als Nahrung. Diese vermeintlich niederen Wesen sind nur eine Energiesignatur von uns verwandtschaftlich entfernt, dienten vor Milliarden von Jahren sogar uns als Basis der Entstehung.

In diesem Sinne wünsche ich Dir, Du findest wahren Trost und Glück im Bewusstsein, dass wir Alle auf immer mit Allem vereint sind und hier auf der Erde oder in der Zukunft auch auf anderen Planeten abenteuerliche Ausdehnung und Glück erfahren werden!

Liebe Grüße

Achim :ros:
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Re: Frage zum Klima und der Rettung von Tieren

Beitragvon butea » 18. Jul 2010, 07:12

Hallo ihr Lieben
und Dank für eure Antworten :lieb:

Ich tendiere auch dazu, anzunehmen, daß es geschieht, weil viele Menschen sich einen recht heißen Sommer gewünscht haben nach dem harten Winter. Sozusagen eine kollektive Kreation der gesamten Deutschen.

Vielleicht ist der Klimawandel eine solche kollektive Kreation, vielleicht findet er statt, weil so viele Menschen sich jetzt in Angst und Schrecken darauf konzentrieren.

Ich selbst habe letztens auch ein Mauerseglerküken "gerettet". Wir Menschen zerstören ihre Brutbedingungen, wir sorgen dafür, daß diese Vögel aussterben. Ich kann das nicht so gelassen sehen. Ich kann das einzelne Tier, wenn es da am Boden liegt, nicht einfach liegenlassen, in dem Wissen, daß es garantiert stirbt, wenn ich mich nicht drum kümmere. Auch nicht in dem Wissen, daß es ja eh alles unsterbliche Energie ist und letztendlich "nichts ausmacht", ob dieses Tier nun stirbt oder nicht. Das Tier lebt nämlich sehr gern weiter, wenn es darf -- es will nicht sterben.

Ich möchte gern "trotz Abraham" menschlich bleiben ... dazu gehört für mich z. B. helfend einzugreifen, wenn ganz offensichtlich Not am Mann ist. Ich helfe auch einer Biene und sogar einer Wespe aus dem Brunnen heraus, wenn sie hineingefallen ist und nicht mehr rausklettern kann.

Ich habe längst aufgehört, Menschen meine "Hilfe" aufzudrängen oder überhaupt nur anzubieten, denn ich glaube, daß Menschen sich meistens gut allein helfen können, und daß Ratschläge letztendlich niemals nützen, weil jeder seinen eigenen Weg hat und seine eigenen Dinge auf seine Art tut.

Bei Tieren mag das noch ein bißchen anders sein, da sie nicht über unsere Mittel verfügen.

Trotzdem würde ich auch "helfend eingreifen", wenn ich sehe, daß eine alte Oma in der Hitze ohnmächtig wird oder ein Kind am Ertrinken ist.

Ich glaube nicht, daß Abraham gewollt haben können, daß wir danebenstehen und zuschauen, wenn ein anderer am Abnippeln ist. Oder daß wir dann am besten einfach wegschauen und an was Nettes denken, denn es könnte uns ja negative Gefühle machen, wenn wir dem anderen beim Abnippeln zuschauen.

Habt ihr den Film "die Zeitmaschine" aus den 60er Jahren gesehen? Da gibt es das Volk der Eloi, die sich um nichts kümmern brauchen, weil die Morloks sie mit allen versorgen. Eines Tages baden sie im Fluß, und eine junge Frau rutscht ins reißende Wasser und ist am Ertrinken. Die anderen schauen etwas gelangweilt zu, keiner greift ein, um ihr zu helfen.
So weit möchte ich nicht kommen -- ich möchte Mensch in all meiner Begrenztheit bleiben, ich bin gern Mensch.

Liebe Grüße und einen schönen Sonntag :ros:
wünscht euch
butea
butea
 

Re: Frage zum Klima und der Rettung von Tieren

Beitragvon lawofattraction » 18. Jul 2010, 09:20

butea hat geschrieben:Ich glaube nicht, daß Abraham gewollt haben können, daß wir danebenstehen und zuschauen, wenn ein anderer am Abnippeln ist. Oder daß wir dann am besten einfach wegschauen und an was Nettes denken, denn es könnte uns ja negative Gefühle machen, wenn wir dem anderen beim Abnippeln zuschauen.


Hallo Butea,

wer nach dem Kennenlernen von Abraham und ihrer Lehre eine solche Schlussfolgerung zieht bzw. Zweifel darüber hegt und es als Frage mit sich trägt, hat aber die Message vollkommen verkehrt verstanden. Wie kann es zu einer solchen Interpretation kommen? Wie bist Du zu dieser Schlussfolgerung gekommen, dass es möglicherweise zu sein könnte? Wo hast Du jemals gelesen oder gehört, dass Abraham Unmenschlichkeit oder Hartherzigkeit fördern oder sagen, man solle Menschen oder Tieren in Not nicht helfen?


butea hat geschrieben:Wir Menschen zerstören ihre Brutbedingungen, wir sorgen dafür, daß diese Vögel aussterben


Auch Tiere haben ihren Vortex, haben die gleiche Verbindung zu Alles-Was-Ist wie wir Menschen. Mehr noch, sie sind viel näher bei ihrem eigenen nicht-physischen Anteil und leben genau das, was ihre Absicht beim Erscheinen auf dieser Erde war, ohne dabei aber so spezifisch zu fokussieren, wie wir Menschen das tun. Zu denken, dass wir diese Absicht beeinträchtigen können, ist genauso falsch wie der Gedanke, dass wir die Realität eines anderen Menschen beeinflussen können.

Wir projizieren gerne unsere eigenen Ängste und unsere Verletzlichkeit auf das, was wir sehen. Und fühlen uns dann beflügelt, als Retter aufzutreten. Bei Mensch und Tier.


butea hat geschrieben:Das Tier lebt nämlich sehr gern weiter, wenn es darf -- es will nicht sterben.


Das zum Beispiel ist eine solche Projektion. Wer will das mit Absolutheit sagen? Du hälst doch auch keinen Menschen, der im Prozess des Sterbens begriffen ist, davon ab. Die äusseren Umstände sind bei den Tieren anders, sie liegen beim Tod nicht in einem Bett, so wie wir uns das wünschen.

Aber die Absicht des Tieres kannst Du nicht kennen, und die Absicht nicht zu sterben als gegeben zu nehmen, halte ich für ziemlich vermessen. Tiere haben das innere Wissen, dass es kein Ende und keinen Anfang gibt. Sie leben viel mehr im Moment, im Jetzt, ohne Angst vor der Zukunft und ohne Angst vor dem Sterben.

Du überträgst Deine Gefühle auf ein Lebewesen, von dem Du weder weisst, ob genau jetzt zu sterben zu seiner Absicht gehört noch wie das Tier in diesem Moment empfindet. Wenn Du nicht solche Gedanken hättest, dass Du helfen musst und dass die Tiere Deiner Hilfe bedürfen, würdest Du sehr wahrscheinlich garnicht in die Situation kommen, sterbende Tiere zu sehen, die Dich an Deine eigene Verletzlichkeit erinnern.


butea hat geschrieben:Bei Tieren mag das noch ein bißchen anders sein, da sie nicht über unsere Mittel verfügen


Sie sind aber als Tiere und nicht als Menschen auf diese Erde gekommen. Und daher fehlen ihnen auch unsere Mittel nicht. Sie haben beschlossen, etwas gänzlich anderes als wir Menschen zu leben. Und ich denke, sie tun das sehr glücklich, wenn Menschen nicht denken, sie müssten "helfend" eingreifen.

butea hat geschrieben:Trotzdem würde ich auch "helfend eingreifen", wenn ich sehe, daß eine alte Oma in der Hitze ohnmächtig wird oder ein Kind am Ertrinken ist.


Solche Sätze hier in diesem Forum zu lesen, die einen Zusammenhang mit der Lehre Abrahams und dem Gedanken an unterlassene Hilfeleistung herstellen, macht mich traurig. Wie ist es nur möglich, die Quelle, die Liebe über alles setzt, so falsch zu interpretieren?

Ich wünsche Euch allen einen schönen Sonntag
Loa



*Resistance means feeling Singular instead of Plural* Abraham


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Re: Frage zum Klima und der Rettung von Tieren

Beitragvon wicky » 18. Jul 2010, 10:32

Liebe butea,

könnt ihr mir bitte sagen, wer macht das Wetter?
Wer macht, woran liegt es, daß es so lange so heiß bei uns ist?


Vielleicht ist der Klimawandel eine solche kollektive Kreation, vielleicht findet er statt, weil so viele Menschen sich jetzt in Angst und Schrecken darauf konzentrieren.


Wetter und klimatische Veränderungen gibt es schon so lange die Erde existiert und das die meiste Zeit ohne Menschen und Tiere. Auch sind unzählige Tierarten schon „vor der Menschheit“ ausgestorben und entstanden. (Ich kann mir das Modell, dass alles nebeneinander her passiert nicht vorstellen - geben mag es das schon...)

Es gibt unterschiedliche Annahmen, wie der Klimawandel zustande kommt, oder ob schon ein paar heiße Tage einen so heißen Sommer bescheren. (Mal ehrlich das Frühjahr war dieses Jahr kühl und feucht, auch der Juni war nicht heiß und richtig warm ist es erst seit 3 Wochen… man vergisst so schnell).
Es gibt Wissenschaftler, die davon überzeugt sind, dass die Menschheit den Planten und ihre Einwohner zugrunde richtet, aber auch solche, die meinen, dass sich das Klima schon immer gewandelt hat und immer wandeln wird und Menschen ein vorübergehendes Naturphänomen sind. Die einen meinen, dass den Menschen die Erde gehört und sie für ihren Erhalt/ihre Zerstörung verantwortlich sind, die anderen glauben, dass wir ein zu kleines Licht sind und die Erde/Natur sich selbst hilft.

Wie kommt es, daß meine gesamten Manifestationsversuche auf das Wetter so gar keinen Einfluß haben?

Wenn man die Natur als eigenständig betrachtet, können wir auf sie gar keinen Einfluss haben, da sie ihre eigene Schöpferkraft hat.

Was davon richtig ist, werden wir wahrscheinlich erst erfahren, wenn es so weit ist, oder wir so weit sind.


Ich möchte gern "trotz Abraham" menschlich bleiben ... dazu gehört für mich z. B. helfend einzugreifen, wenn ganz offensichtlich Not am Mann ist.

Bei Tieren mag das noch ein bißchen anders sein, da sie nicht über unsere Mittel verfügen.
...
Ich glaube nicht, daß Abraham gewollt haben können, daß wir danebenstehen und zuschauen, ...


Ich bin nicht ganz so tief in der Abraham-Materie wie hier viele andere, aber ich habe erkannt, dass Abraham nicht Schöpfer (unserer Realität) sind und somit nicht unseren Willen zur Hilfe beeinflussen können, sondern allein wir selbst.
Abraham sind nicht diejenigen, die erlauben, lassen, wollen und zulassen (dürfen) sondern wir. Sie sind es nicht, die das Wetter und die Gegebenheiten machen, sie versorgen uns lediglich mit Informationen, die wir tief in uns tragen.

Tiere haben einen anderen Sinn im Leben als Menschen. Sie mit uns zu vergleichen geht nicht. Natürlich möchte ich Tieren mit Respekt begegnen, helfen wo es notwendig erscheint. Aber ihre Mittel mit unseren zu vergleichen ist unmöglich. Was passiert mit dir, wenn du über die Mauerseglerbrut hinweg an andere Tiere in wirklich heißen Ländern denkst, oder an solche, die bei anderen Naturschauspielen umkommen?

Hilf wenn du dich gut dabei fühlst. Genieße das was aus diesem Sommer resultiert.

Ich sehe mir den blauen Himmel an, leide zeitweise unter der Hitze, freue mich über Regentage und schätze, was der Wechsel der Jahreszeiten bringt.

Da ich glaube, dass die Natur eigenständig ist, meine ich, keinen Einfluss auf das Wetter zu haben. Trotzdem oder gerade deshalb gehe ich mit ihr so um, wie es mir und meiner Persönlichkeit entspricht.


Liebe Grüße

Wicky
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Re: Frage zum Klima und der Rettung von Tieren

Beitragvon Liebeszauber » 18. Jul 2010, 11:38

Meine Mama sorgt sich um die Vögel in ihrem Garten. Bild Sobald ein Kätzchen auftaucht,
kommt Groll auf, dass der Nachbar dies zulasse. Zugleich liebt sie jedoch Katzen
ebenso wie Vögel. Sie liebt von Herzen her alle Tiere.

Doch wie kann sie die eine Art lieben, obgleich die andere Art - während eines Aufeinandertreffens beider-
auf ihre Liebe verzichten soll, ja mehr noch, plötzlich ihren Groll und ihren Hass ( so äußert sie sich)
zugeworfen bekommt?

Lange Jahre habe ich zwar so etwas wie einen Widerspruch gefühlt, doch ausdrücken, worum es
wirklich geht, kann ich erst- seitdem ich alles weiß über meine Mutter und ihre Einstellung zu Leben und Tod.
Dies ging mit viel Schmerz einher.
Heute ist mir bewusst... durch Erleben gräulichster Taten ( Krieg) haben sich ihre Ansichten
komplett verschoben, tiefste Blockierungen verhindern den Fluss des Lebens. Ohne Aufarbeitung ( oder Neu- Schreibung wie ABRAHAM es empfehlen) reagiert(e) sie reflexartig auf das nicht-überwundene Geschehen. Sie projeziert ihre eigene Hilflosigkeit + das starke Bedürfnis, zu helfen, (vielleicht wieder gut zu machen?) auf Tiere, andere Menschen usf. ohne sich ( -diesbezüglich-) je mit ihrem eigenen Schmerz auseinander gesetzt zu haben.
Lt. Abraham habe ich alles richtig gemacht :lol: , als ich mich nie auf Diskussionen zum Thema Vögel in ihrem Garten ( "die werden immer weniger") mit ihr einließ, obwohl sie das gerne gehabt hätte. Doch ich spürte wohl instinktiv- lass sie ihre eigene Wahrheit finden.

Und so kam es.. Sie machte sich tatsächlich auf den Weg und entdeckte auf völlig anderen Wegen, was ihr weiterhalf, auf Wegen, von denen unsereins wirklich nie geträumt hätte, die man aber auch niemanden so schnell wünschte :shock: , was es für sie zu entdecken gab. Hier wurde sie fündig, was ihr sehr half.
Wieder einmal vertraute ich... jeder seinen Weg.. :lol:

Und auch ich konnte gut nachempfinden, worum es geht, erst vor wenigen Monaten löste ich auf, was des Rätsels Lösung sein sollte. Ich kenne das Gefühl, retten zu müssen- und fühlte mich immer elendiger damit. Zuletzt zog es mich hin, hinein, dass mir das schon mysteriös vorkam. Hinzu kam..einerseits gilt das Retten in der Gesellschaft als vorbildlich, andererseits spürte ich tief in mir drin, dass dem nicht so ist. Nicht in mir, nicht bei mir. Meine Wahrheit war eine andere- doch welche ? :102: Vielleicht führt das jetzt zu weit, daher kürze ich ab.

Ich erkannte für mich- alles Projektion. Das war nicht einfach. Erst unter reiflich Kompost entdeckte ich Dinge, die mir sehr seltsam vorkamen, die mich vor allem schmerzten. Außerordentlich.
Nun ja, vorüber ist vorüber, und ich weiß, wie wohl ich mich heute fühle mit " Sorge für dein Wohlbefinden. Nur das".

Nur wenn ich in meiner Kraft bin, an den Trog unermesslicher Freude angeschlossen bin, es fließen darf in mir, helfe ich- oder helfe ich auch nicht. Ich bin unendlich froh, dies jedes Mal neu `entscheiden ` zu können, der Druck, helfen zu müssen ( im Verborgenen wurde er gewaltig) ist fort. Komplett. Ich bin frei geworden, nach meinem Spass, nach meiner Lust, nach meiner Freude zu suchen, und darin zu baden, sobald ich die Verbindung wieder aufnehmen kann. Meine Mam findet übrigens meine Verwandlung großartig. Sie beobachtet sehr genau, was geschieht und...lässt sich halt mal anstecken.

Übrigens meine ich, da ist gar kein `entscheiden` mehr, es fühlt sich nicht so an. Warum kann ich nicht so sagen, doch es ist keine Entscheidung mehr. Vielleicht hat es damit zu tun, dass ich in der Liebe bin.
Ich purzel nicht herein, heraus ( heute liebe ich die Vögel, morgen die Katze, und dazwischen alle beide) , es fühlt sich an wie.. alles ist gut.
Ich fließe eher mit dem mit, was IST, ich akzeptiere, was immer auch IST.


Alles Liebe für euch und die Tiere..Bild
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Re: Frage zum Klima und der Rettung von Tieren

Beitragvon segelbrot » 18. Jul 2010, 11:57

wenn unsere gedanken so mächtig sind, dass wir jede einzelheit unseres lebens selbst gestalten, dann muss das auch für das wetter gelten. entweder es gibt ein gesetz der anziehung oder es gibt keins. m. e. hapert es einfach daran, dass wir die zielgerichtete rg noch nicht in aller konsequenz beherrschen. und das trifft nicht nur auf die unglücklichen leute wie die ertrinkende frau selbst zu, sondern auch auf die menschen, denen entweder eine hitzegeschädigte oma oder ein küken vor die füße fällt. die kunst ist doch nicht, so etwas zu ignorieren, sondern solche sachen gar nicht erst passieren zu lassen.

für die aktuelle hitze bin u. a. ich verantwortlich. ich hab mir die vielen wintermonate über einen langen heißen sommer gewünscht, weil ich erst ab .. sagen wir 27 grad ins wasser gehe und lust auf baden hatte.
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Re: Frage zum Klima und der Rettung von Tieren

Beitragvon lawofattraction » 18. Jul 2010, 12:26




Hallo Ihr Lieben,

ich bin auch davon überzeugt, dass wir das Wetter gestalten, allerdings ist das keine individuelle Angelegenheit, sondern eine kollektive. Ich vermute, dass während des harten Winters Millionen von Menschen immer wieder Wärme und Sonne gewünscht haben. Nun hat wohl kaum jemand in konkreten Angaben wie Temperatur und Stunden von Sonnenschein etc. gewünscht, also sind aufgrund dieser immer wieder abgeschossenen Wunschraketen die Temperaturen auch in die Höhe geschossen.

Und nun ist das Kollektiv wieder damit beschäftigt, sich auf Kühle zu konzentrieren. Jeder einzelne Mensch ist nur ein klitzekleiner Prozentsatz derer, die Einfluss aufs Wetter nehmen. Als Individuum, denke ich, haben wir keinen direkten Einfluss - lediglich unseren Beitrag zum kollektiven Gestalten.

Liebe sonnige Grüsse
Loa



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Re: Frage zum Klima und der Rettung von Tieren

Beitragvon LillyB » 18. Jul 2010, 12:41

Das denke ich auch. Als ich letzens glücklich und leicht amüsiert über Wetterklagen im Cafè saß, hörte ich hinter mir Leute grummeln wie oft in den letzten Tagen: Ja - natürlich der Winter war so lang und kalt. Ich hab mir so sehr Wärme gewünscht und mich so drauf gefreut. Aber doch nicht so. Sondern 25 Grad und angenehm. :kgrhl:

Ich denke, das wird jetzt kollektiv korrigiert :loveshower: ALOHA
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Re: Frage zum Klima und der Rettung von Tieren

Beitragvon abrakadabra » 18. Jul 2010, 13:22

Wie wunderbar... bei jedem neuen Beitrag hier durchzuckt es mich, etwas zu schreiben... dann lasse ich es sein... und finde meine Gedanken im nächsten Beitrag von jemand anders hier niedergeschrieben.

:bheart:

Apropos wunderbar: C. G. Jung soll (so hat mir mal jemand erzählt), als er starb, gesagt haben: "How wonderful, how wonderful!"

Ich wünsche allen einen wundervollen Sommertag mit den jeweiligen Wunsch-Temperaturen. Denn natürlich kann nicht der Einzelne das im Kollektiv herbeigewünschte Wetter beeinflussen - aber die individuelle Erlebnislage... Im Keller ist es kühl, in einer Badewanne voll lauwarmem Wasser kratzt mich die Hitze nicht im Geringsten... und im übrigen erlebe ich gerade einen permanenten Wetter-Wechsel: Die Sonne ist da - es ist heiß; die Sonne verschwindet hinter einer dicken Wolke - sofort wird es kühler. So kommt jeder auf seine Kosten. :kgrhl:

LG
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Re: Frage zum Klima und der Rettung von Tieren

Beitragvon ZaWo » 18. Jul 2010, 13:54

Ich habe mir hin und her überlegt, ob ich hier was zum Thema Sterben schreibe, da ich eine derjenigen bin, die gewissermaßen am "Sterben" war. Möchte da nicht zu ausführlich werden :P und kann versichern, dass ein Wesen, was nicht in die Zukunft denken kann, also nur im Jetzt lebt und noch nichtmal weiß was Sterben (mitsamt aller dazugehörigen Mythen) ist, den Tod nur dann wahrnehmen kann, wenn es bereits tot ist. .....und da sitzt es dann schon im Honigtopf.

Ebenso stelle ich mir das für diese Wesen mit der Vergangenheit vor. Existiert die Vergangenheit nicht, dann gibt es auch keine lange Quälerei.

Wünsche euch einen wundervollen Sommertag. :ros:
ZaWo
 

Re: Frage zum Klima und der Rettung von Tieren

Beitragvon achim-martin » 18. Jul 2010, 14:02

Hallo,

es ist schon spannend zu lesen, wie sehr doch einige Menschen bemüht sind, sich selbst die Verantworung geben zu wollen. Dann haben sie alle ein schlechtes Gewissen, oder beklagen die Mitmenschen, die das dann offenbar verursacht haben. Dass das inzwischen bis zum Wettermachen reicht, hätte man sich vor wenigen Jahren noch nicht ausgedacht.
Wo es aber keinen echten kalten Krieg mehr gibt, da müssen andere Sündenböcke her, um dem Volk wieder ein schlechtes Gewissen einzureden, es schuldig zu erklären - dann ist es leichter manipulierbar. Es war nur eine Frage der Zeit, bis ein neuer Sündenbock herkommt, und das ist nun also das Wetter.

Bitte glaubt mir, es ist in gemäßigten Breiten völlig normal, dass auf einen kalten Winter ein warmer Sommer folgt. Während die übrigen 8 Jahre eines Jahrzehnts eher Mischmasch-Wetter sind. Gemäßigte Zone bedeutet, man ist nah dran an der kalten, und auch relativ nah an der warmen Zone. Entweder die Strömungen (der Jetstream) holen die heiße Luft hoch zu Euch (ich bin ja eh in der heißen Zone hier), oder der Jetstream holt feuchte oder kalte aus dem Norden. Das sind dann die Extreme - und daraus errechnet sich die Durchschnittstemperatur.
Soviel zum Wetter. Genießt es einfach.

Eines möchte ich jedoch noch zum anklingenden Vorwurf der Kaltherzigkeit sagen.
Wir sind hier um individuell unsere Erlebnisse auszuleben, uns auszudehnen, Erfahrungen zu machen. Wenn ich beginne, meine Aufmerksamkeit mehr und mehr in eine bestimmte Richtung zu lenken, dann erhalte ich mehr von dem Fokussierten. Wer sich bei Green Peace engagiert, der wird mehr und mehr Infos, Bilder , Mails und Menschen aus diesem "Genre" ins Leben ziehen.
Wer in die Politik geht, der bekommts mit Lobbyisten, Diplomaten, fleißigen Wahlkampfhelfern und erzürnten Bürgern zu tun. Seine Welt wird sich fast nur noch darum drehen.
Sehe ich überall nur die Schwächen einer Sache, dann fällt mir jedes Schlagloch in der Straße auf. Bin ich optimistischer, danke für das Vorhandene, dann sehe ich die neu gesetzten Blumen im Park viel deutlicher.

Mutter Theresa war ursprünglich ein reiches albanisches Mädchen. Sie wollte helfen und zog es vor, nach Indien zu gehen. Sie legte die Aufmerksamkeit darauf und erschuf sich ihre eigene Welt. Bewundernswert, aber eigentlich nichts anderes als das, was wir alle hier tun. Jeder auf seine Art.

Komischerweise finden Leute, die im Tierschutz engagiert sind, ständig katzen in Mülltonnen oder Beuteln. Überall lauert das Elend - ganz ehrlich, ich habe noch keine dort gefunden. Vielleicht jetzt, wo ich damit beginne, darüber zu philosophieren und die Aufmerksamkeit dorthin zu lenken.
Meine wohlhabenden Freunde legen ihren Fokus auf ihre Villen und Flugzeuge - und prompt geschieht alles um sie herum, dass das so bleibt.

Ein letztes zu den Vögelchen. Es ist sehr wichtig, dass ein Großteil der Brut aus dem Nest fliegt und verstirbt. Erstens leben einige Tierarten ausschließlich davon und zweitens überleben so die stärkeren Tiere. Der nächste Winter kommt bestimmt und wer kümmert sich dann um die schwächsten? Die meisten, welche nicht von Menschen in "Schutzhaft" genommen werden, werden dann elendig zu Grunde gehen.

Was ich damit sagen möchte ist, wer Tieren helfen möchte, wer sich das Leben als Tierschützer gewählt hat, der ist hochwillkommen, dies zu tun. Er wird reichlich Lebensraum für seine Art zu leben finden. Wer das aber nicht macht und aus welchen Gründen auch immer anders lebt, seinen Fokus in andere Richtungen lenkt, der ist um keinen Deut moralisch zweifelhafter oder schlechter. Das Beurteilen sollten wir lassen, es ist unfair und ganz objektiv gesehen falsch.
Was Kriminelle angeht, die richten sich selbst.

Folgen wir also unseren individuellen Emotionen, dahin wo wir uns wohl und glücklich fühlen, wo es nur so flutscht. Dann bekommt jeder, was er für dieses Leben ersehnt und braucht.

In diesem Sinne

Liebe Grüße und einen wunderbar erfüllten Sonntag!
Achim :ros:
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Re: Frage zum Klima und der Rettung von Tieren

Beitragvon achim-martin » 18. Jul 2010, 14:22

Liebe Butea,

an Dich persönlich gerichtet möchte ich ergänzen, dass wir hier aller verstehen, wie sehr Dich die Problematik quält. Wenn mir ein Tier auffällt, was leidet, dann versuche ich auch mein Möglichstes, ihm zu helfen. Verstehe meinen Beitrag nicht als Versuch, kaltschneuzig zu reagieren, sondern als ernsthafte Bemühung aus der Distanz neutraler zu antworten. Loa, ich und alle anderen kennen sehrwohl die vermeintlichen Diskrepanzen im täglichen Leben - die Ansätze sind halt etwas anders gelagert als man es im herkömmlichen Leben/Medien findet. Wer annimmt, dass alles aus der Liebe heraus kreiert wird, bekommt eine andere Perspektive. Abraham befreit uns von der Schuld - das hat Jesus auch schon versucht, scheiterte aber an den altbekannten Strukturen der Kirchen.

Liebe Grüße

Achim :ros:
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Re: Frage zum Klima und der Rettung von Tieren

Beitragvon butea » 18. Jul 2010, 15:01

Liebe Leute,

ich habe mein Posting oben geschrieben, obwohl ich genau wußte, daß ich eines dafür auf den Deckel kriegen würde. Mir war klar, daß ich diese Reaktionen *anziehen* würde, genau diese Situation habe ich mir ganz bewußt erschaffen.

Ich wollte aber auch ehrlich gesagt mal schauen, wie es mit eurer "Allowance" steht. Denn ich habe auch schon in anderen Threads gesehen, daß Leute, die sich mal konträr äußern, gern kollektiv eins auf den Deckel kriegen.

Ich habe hier "Contrast" gemacht und *eigentlich* hättet ihr mich genau dafür wertschätzen müssen. Nicht nur tolerieren, also meine Anwesenheit und meinen Blödsinn, den ich hier schreibe, hinnehmen ... sondern meine Andersartigkeit wertschätzen, da daraus Creation entsteht. Das wäre *Allowance* gewesen.

Danke für eure HInweise und euren Input, die Zeit hier im Forum war schön und wertvoll für mich und ich habe hier viel mitnehmen können. Aber ich stelle fest, daß ich offenbar für Abraham noch nicht reif bin.

Frohes Erschaffen
& herzliche Grüße

und könnte bitte einer der Moderatoren meinen Account löschen / sperren -- dafür wäre ich sehr dankbar :ros:
butea
 

Re: Frage zum Klima und der Rettung von Tieren

Beitragvon LillyB » 18. Jul 2010, 15:07

Hallo Butea,

ich hoffe sehr, dass Du bleibst. Überlegs Dir doch noch einmal. Ich kann auch hier nichts anderes als Wertschätzung für Dich sehen. :hug:

"Erlauben" bedeutet nach Abraham nicht in etwa: Seine Toleranzgrenze ausweiten und sich auf andere Ebenen zu begeben, oder in anderen Contrast hinein, sondern es bedeutet schlicht: Seine Schwingung auf Empfangen zu halten. Kurz: In Vortex (nähe) zu bleiben.

Alles Liebe & ALOHA
Lilly
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Re: Frage zum Klima und der Rettung von Tieren

Beitragvon butea » 18. Jul 2010, 15:27

Liebe Lilly,
danke. Von Herzen und aufrichtig. :lieb: :hug: Das war sehr lieb von Dir.

Ich sag jetzt einfach mal, wie es mir hier geht. Ich fühle mich hier nicht "zuhause". Anfangs gefiel es mir gut, aber mir sind die Abraham'schen Lehren zu radikal, ich kann ihnen nicht 100%ig folgen. Ich werde daher immer wieder hier etwas Konträres schreiben (oder gar nichts mehr schreiben und dann brauch ich auch kein Mitglied sein).

Ich finde das Abwatschen nicht gut, das stattfindet, wenn sich hier jemand konträr äußert, auch ohne daß derjenige irgendjemanden angegriffen hätte. Ich habe mit meinem obigen Posting niemanden angegriffen und trotzdem wurde ich dafür schon fast beschimpft (ich sah da keine Wertschätzung). Ich bin nicht dafür verantwortlich, daß es jemanden "traurig macht", wenn ich etwas sage. Ich mache niemandem Gefühle, das macht derjenige selbst.

Ich bin auch keine manisch-besessene Tierschutztante, die an nichts anderes mehr denken kann als an ihre Viecherl. Noch nie ist mir eine ohnmächtige Oma vor die Füße gefallen und der Mauersegler dieses Jahr war der erste überhaupt. Auch habe ich noch nie Katzen in einer Mülltonne gefunden und überhaupt noch nie ein Tier in Not "retten" müssen. Das einzige Tier, dem ich jemals geholfen habe, war ein Grünfink, der noch nicht fliegen konnte, den habe ich in einen Busch gesetzt, wo seine Eltern ihn weiter füttern konnten, bis er einige Tage später flügge war und davonflog.

Ist schon irgendwie fast lustig, was mir hier unterstellt wird.

Ja, Achim, ich sehe *Diskrepanzen* und mit denen komme ich nicht klar. Entweder es gibt ein LoA oder es gibt keins. Entweder wir machen das Wetter, oder wir machen es nicht. Ich glaube NICHT, daß wir es machen, ganz ehrlich. Das geht mir zu weit.

Aus diesen Gründen ist das hier nicht der richtige Platz für mich.

Sorry und nichts für ungut,
alles Liebe Euch und gutes Gelingen
b.
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Re: Frage zum Klima und der Rettung von Tieren

Beitragvon LillyB » 18. Jul 2010, 15:43

Hallo Butea,

ich kann verstehen was Du meinst. Ich denke auch nicht, dass das Thema "helfen" irgendetwas "Negatives" aussagt, bevor ich dem nicht eine Beurteilung aufdrücke. Im Gegensatz zu Dir z.B. gehört das Tieren helfen ziemlich viel in mein Leben. Es ist immer mal wieder Thema und eine Selbstverständlichkeit. Seit meiner Kindheit habe ich Tiere gefunden, bei mir aufgenommen und auch gesund gepflegt, mit Inbrunst sogar. Ich rede mit Tieren :gvibes: Für mich sind es die wunderbarsten Mitmenschen :) Mitwesen. Ich bin sogar bei "Tasso" und WWF mit Spenden unterwegs.

Ich mache das einfach, ohne groß nach zu denken, weil ich sie immer liebte und liebe. Für mich fühlt sich das sehr gut an :loveshower: Ich empfinde jedoch kein Helferzwang oder sowas. Ich lass das einfach laufen und solange ich ein gutes Feeling habe und respektiere es bei anderen genauso. Jeder ist da individuell. Heute habe ich jedoch durch Abraham soviel gelernt, dass ich auch weiß, wie ich mich (gibt einen Thread darüber) mit den Tieren bzw. deren Quelle verbinden und mit ihnen kommunizieren kann. Das wußte ich früher nicht, bzw. tat ich unbewußt doch. Und durch meine Tiere, den Vögeln habe ich am meisten gelernt. Sie sind auch unsere Lehrmeister. Und auch Abraham lieben alle Tiere.

ALOHA
Lilly

EDIT: Und was Du als Diskrepanzen erkennst, da geht ja um Dich. Und nicht um die Mauersegler. Dein Gefühl sagt Dir ja etwas, was Du durch die Mauersegler bzw. die Erlebnisse als Beispiel nach außen projezierst. Und da geht das Ding dann los. Das LOA wirkt - ob so oder so. Energie folgt der Aufmerksamkeit. Und es geht immer nur um Energie und um Schwingung.
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Re: Frage zum Klima und der Rettung von Tieren

Beitragvon butea » 18. Jul 2010, 16:13

Hallo Lilly,

ich möchte Dein Post nicht unbeantwortet lassen, da ich mich freue, daß Du mir geantwortet hast, und mich freue, daß Du mir *helfen* magst :-)

Ich wäre niemals auf die Idee gekommen, das Helfen hier zum Thema zu machen, wenn mir nicht von mehreren Usern sozusagen ein "Helfersyndrom" unterstellt worden wäre, und daß ich meine inneren Befindlichkeiten unreflektiert nach außen projiziere. Ich bin zu lang in die Therapie gegangen, um das nicht selbst zu merken, was da abläuft. Selbstverständlich projizieren wir Hilflosigkeit nach außen auf andere "hilflos erscheinende" Wesen -- Tiere, Kinder, Kranke. Ich habe das so gelernt: Das innere Kind bedauert andere und fühlt mit ihnen, wenn sie leiden -- weil es selbst in seiner Kindheit gelitten hat, mißbraucht, schlecht behandelt wurde. Ich halte das für weit verbreitet, denn viele Menschen (wenn nicht die meisten) haben solche mißhandelten inneren Kinder.

Doch kann und möchte ich dieses "Muster" gar nicht ablegen, es gehört zu mir, zu meiner Persönlichkeit und ich finde das okay.

Ich finde es auch okay, wenn andere nicht so einen Draht haben und sich mehr auf andere Dinge konzentrieren. Ich lebe ziemlich nach dem Prinzip "leben und leben lassen".

Ich finde es toll, daß Du mit Tieren so gut klarkommst und mit ihnen kommunizierst. Du wirst jetzt sicher nicht lachen, wenn ich Dir erzähle, daß ich sogar mit den Habichten rede und sie fliegen nicht weg, sondern "hören mir zu" und schauen mich dabei an. (Das sorgte schon für Erheiterung bei einem Freund, der zufällig dabei war ;-))

Jetzt ist es inzwischen total Off Topic geworden und der Thread wäre wohl besser im OT-Bereich geblieben ;-)))))

OK Lilly, vielen Dank noch mal. Hab 'ne gute Zeit,
LG butea
butea
 

Re: Frage zum Klima und der Rettung von Tieren

Beitragvon butea » 18. Jul 2010, 16:17

Hallo Loa,

kannst Du bitte so gut sein und mich als User löschen oder sperren?
Ich muß auf einer anderen Ebene weiter graben, ich bin noch nicht soweit für Abraham.
Danke :ros:

Alles Gute,
butea
butea
 

Re: Frage zum Klima und der Rettung von Tieren

Beitragvon achim-martin » 18. Jul 2010, 16:17

Liebe Butea,

offen gesagt, bin ich überrascht über Deine Reaktion zuletzt. Du hattest zum Testen einen Thread eröffnet, bei dem es um Tierleid und menschliche Schuld daran ging. Das Wetter war ein weiteres Thema was mit einfloss.

Daraufhin haben wir unsere eigenen Meinungen dazu geäußert. Einige sagten, sie halten das Wetter auch für menschengemacht, ich selbst bezweifle das und meine es ist von unserem höheren Selbst und dem Gesamten gemacht. Ich halte persönlich uns Menschen nicht als die alleinigen Schöpfer, auch wenn sie an forderster Front stehen mögen. Wir alle sind Eins und untrennbar - alle Energieschwingungen sind miteinander verbunden.

Nun, das und mehr wurde hier erläutert. Dafür bist Du von niemandem hier abewatscht worden oder ausgegrenzt. Wir haben lediglichlich wie Du auch versucht, anhand von Beispielen deutlich zu machen, wie das Law auf einzelne wirkt. Ein Satz wie "entweder funktioniert das Law oder nicht" auf das Wetter zu beziehen ist schon dazu angetan, Widerstand hervorzurufen. Ich wage mir kaum vorzustellen, wenn jeder einzelne Mensch für sich das Wetter beeinflusen könnte.
Ich könnte ja verstehen, wenn es geheißen hätte "mach Dich vom Acker" oder in ähnlichem Tenor, aber das fand doch überhaupt nicht statt. Wir alle haben doch diese Gedanken ebenfalls im Kopf, kennen die gefühlsmäßig oder auch intellektuell unterschiedlichen Erfahrungen, die manchmal vermeintlich im Gegensatz zum Law zu stehen scheinen.
Du selbst sagst, Du interessierst Dich für die Lehren von Abraham -welche im Übrigen überhaupt nicht absolut sind, gerade Abraham legt Wert auf Glaubensfreiheit. Dann sprichst Du auf einen heißen Sommer an und die Tiere und lässt uns darauf eingehen, um uns dann komplett mehr oder weniger Ignoranz vorzuwerfen. Ich hoffe aber, Du überdenkst den voreiligen Schritt nochmal. Hier bist Du jedenfalls herzlich willkommen, das sage ich einfach mal im Namen aller übrigen Mitglieder! :hug:

Liebe Grüße
Achim :ros:
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Re: Frage zum Klima und der Rettung von Tieren

Beitragvon lawofattraction » 18. Jul 2010, 16:40


Hallo Butea,

in einem Forum, das explizit als Diskussionsforum deklariert ist, gibt es nun einmal verschiedene Meinungen, aber es sollte nicht verwundern, dass hier alles durch den "Abraham-Filter" läuft. Das hat nichts damit zu tun, ob wir zulassen, dass Du oder jeder andere eine andere Meinung hat. Aber betrachtet werden diese Meinungen nun einmal vor dem Abraham-Hintergrund.


butea hat geschrieben:ich habe mein Posting oben geschrieben, obwohl ich genau wußte, daß ich eines dafür auf den Deckel kriegen würde. Mir war klar, daß ich diese Reaktionen *anziehen* würde, genau diese Situation habe ich mir ganz bewußt erschaffen.


Du wählst, weiterhin Dein verletztes inneres Kind anzuschauen und Dich wissentlich in Situationen zu begeben, in denen Du bereits voraussetzt, dass Du verletzt wirst. Das LoA wird Dir immer das bringen, was Du erwartest. Wenn Du das mit vollem Bewusstsein tust, ist das natürlich Deine Wahl. Ob Dich das glücklich macht oder nicht, kannst nur Du entscheiden.

"Nicht soweit für Abraham", das gibt es meiner Meinung nach nicht. Sich mit der Quelle verbinden, die eigene Schöpfungskraft in Anspruch nehmen, dazu ist es nie zu früh. Und bisher habe ich aufgrund Deiner Beiträge nie daran gezweifelt, dass Du hier an genau der richtigen Stelle zum Austausch bist. Sei versichert, jeder hier hat nur die allerbesten Absichten. Und ich kann in keinem der Posts erkennen, dass jemand Dir Böses oder Dich "abwatschen" wollte.

Ich möchte Dir gerne die Möglichkeit geben, Deine Entscheidung einmal zu überschlafen, da dieses Ereignis und eine Entscheidung gegen das Weglaufen möglicherweise ein grosser und wichtiger Schritt sein könnte, Wegweiser für Dein zukünftiges Leben zu stellen, in denen die Verletzungen nicht mehr Gegenstand Deiner täglichen Überlegungen sind. Ich werde daher mit dem Löschen warten bis morgen.

Ich wünsche Dir alles Gute
Loa



*Resistance means feeling Singular instead of Plural* Abraham


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Re: Frage zum Klima und der Rettung von Tieren

Beitragvon butea » 18. Jul 2010, 16:55

Hallo Loa,

Danke :ros:
butea
 

Re: Frage zum Klima und der Rettung von Tieren

Beitragvon butea » 18. Jul 2010, 17:10

Hallo Achim,

ich denke heute zuviel. ;-)) Es ist alles Theorie in meinem Hirn und wahrscheinlich hatte mein manchmal auch etwas zänkisches inneres Kind heute gerade Bock auf Provokation. Geführt hat es zu nichts und "gehabt" habe ich auch nichts davon, außer daß ich jetzt etwas beschämt :lieb: grinsen muß, weil alles so albern ist und ich Sturm im Wasserglas verursacht habe.

LG :ros:
butea
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Re: Frage zum Klima und der Rettung von Tieren

Beitragvon Kia » 18. Jul 2010, 17:34

Liebe Butea,

auch ich schätze Dein Sein hier und Deine Beiträge sehr. Und die Gefühle, die Du fühlst jetzt kenne ich gut. "Das nicht hier her gehören", das "nicht gut genug sein", das "Gefühl des Abgelehnt seins" all diese Sachen. Sie laufen einfach durch, teils aus ganz banalen Gründen, wie z.B. Überhitzung bei mir die letzten Tage.
Wenn Du es kannst, trete einen Schritt zurück. Es ist nichts Schlimmes passiert, es erscheint nur gerade so.

Und selbstverständlich hast Du lediglich die Verantwortung für Deine Gefühle, nicht für die Gefühle von anderen Menschen. Fühle den Schmerz, was auch immer er ist, und lasse ihn los. Unabhängig davon, ob Du nun bleibst oder nicht:
Du bist völlig in Ordnung wie Du bist, es gibt nichts zu rechtfertigen.
Lass Dich selbst auch los und sein.

Release everything, release also youself. And welcome the New You. The You without fear and pain. Your Divine New You.

With love and peace and joy
Kia

Wir sind unermesslich geliebt, alle, ohne Ausnahme.
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