Frage zum WS 229

Die Lehren Abrahams gechannelt von Esther Hicks

Frage zum WS 229

Beitragvon Kirasunny » 12. Mai 2017, 19:14

Seit ein paar Tagen schleiche ich, wie die Katze um den heissen Brei, um den Thread "Grüsse aus dem Jenseits" herum. Schreibe ich dazu etwas, oder nicht? :nachdenk:

Naja, in diesem Zusammenhang habe ich heute noch einmal den Workshop 229 gelesen und bin dabei über eine Aussage gespolpert, " dass Ihr keine Gedanken denkt, sondern erhaltet". Verstehe ich nicht. Aus meiner Sicht passt das nicht zu Abraham.

Nun bin ich allerdings kein großer Abrahamkenner. Wahrscheinlich fehlt mir da ein Puzzleteil, um das Ganze zu verstehen. Hmm. :hä: Kann mir da jemand auf die Sprünge helfen? :roll:
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Re: Frage zum WS 229

Beitragvon lawofattraction » 13. Mai 2017, 09:57




Hallo Kirasunny,

am besten lässt sich das am Beispiel des Schöpfungsvorgangs erklären, der ja allen unseren menschlichen Erfahrungen zugrunde liegt: Du sendest einen Wunsch aus (Step 1), der Wunsch wird gewährt Step 2), das heisst, die Quelle wird zu ihm, und wenn wir widerstandslos sind, wird er sich in physischer Weise zeigen (Step 3).

Unser Mind ist ja kein Archiv, in dem begrenzte Information aufbewahrt wird, auf die wir zugreifen. Wir sind vielmehr ein Sender und Empfänger zur gleichen Zeit. Senden tun wir, wenn wir uns im Step 1 befinden, dann wünschen wir und dann denken wir. Dieses Denken ist das Aussortieren und Sichten des Contrast, das Vergleichen und Abwägen von Alternativen. Aus diesen Überlegungen treffen wir Entscheidungen, denken an das, was wir bevorzugen. Diese Gedanken sind zuerst einmal Schwingung, die wir aussenden.

Wir haben also eine Schwingung, und die Quelle in uns hat ebenfalls eine Schwingung. Diese Schwingung der Quelle kennt unsere Wertigkeit und weiss, wer wir sind und was wir wünschen. Wenn wir das unwidersprochen akzeptieren und wenn wir sie aufrecht erhalten können, wird die Schwingung zu einem Gedanken. Wir bereiten also durch unsere Schwingung vor, dass wir Inspiration und Gedanken erhalten können.

Im Step 2 – der nicht unsere Aufgabe ist – sammelt die Quelle alle Einzelheiten unserer Wünsche, weiss, dass sie bereits erfüllt sind und wird zu ihrem Platzhalter.

Zu diesem Zeitpunkt hören wir auf, aktiv zu denken (Step 1) und begeben uns in die Empfangsschwingung. In diesem Zustand denken wir keine Gedanken, sondern empfangen sie. Im Zustand unserer Widerstandslosigkeit und Gedankenfreiheit können sich alle co-operativen Komponenten arrangieren, deren Bereitschaft uns in Form von Gedankenimpulsen und Inspiration bewusst wird. In dieser Gedankenfreiheit begeben wir uns vertrauensvoll in das Wissen, dass die Quelle alles gewährt und es lediglich an unserer Widerstandslosigkeit liegt, dass sich unsere Wünsche realisieren.

In diesem Zustand sind wir im Einklang mit der Quellenenergie, die Platzhalter ist für unsere gesammelten Wünsche und bereit steht, so dass sie durch unser Alignment in physischer Form erscheinen können. Das wäre dann der Step 3.

Lieben Gruss
Loa





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Re: Frage zum WS 229

Beitragvon Kirasunny » 13. Mai 2017, 23:24

Danke für Eure Antworten.

Katgirl, den Workshop kannte ich bisher nicht. 😊

Loa, super Erklärung. :ros: Ich schicke mal was von der Schwingung, die ich meistens empfinde, wenn ich Texte von Dir lese.
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Re: Frage zum WS 229

Beitragvon Nordi » 14. Mai 2017, 15:09

Sehr gute Frage Kirasunny,

stellte mir selber eine ähnliche Frage zu dem Thema, danke an Loa für die Erklärung! :stimmt:
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Re: Frage zum WS 229

Beitragvon Kirasunny » 30. Apr 2018, 22:38

Kann ich eigentlich auch "negative" Gedanken von der Quelle empfangen?

Die Quelle sieht alles "positiv". Aus der Sicht meines ICH ist ja immer alles okay, was ich aus menschlicher Sicht nicht immer so sehe. :rleye:

Woher erhalte ich dann aber beispielsweise den Gedanken, dass etwas nicht "passend" ist?

Ich habe als Kind mal eine Situation von Weitem gesehen, die erstmal harmlos erschien. Plötzlich kam mir der Gedanke, dass das Ganze ziemlich schlimm ist (und so habe ich eine längere Kette der Unterstützung in gang gesetzt). Es war dann auch so, dass bei einer Person Lebensgefahr bestand - die Person hat mit medizinischer Hilfe überlebt ☺. Von wem habe ich diesen Gedanken "empfangen"? Von der Quelle, meinem ICH, kann ja so ein Gedanke - das etwas schlimm ist- nicht kommen, oder?
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Re: Frage zum WS 229

Beitragvon Birdie » 1. Mai 2018, 09:37

Liebe Kirasunny.
es war ja nicht "schlimm" im Sinne von negativ....denn es hat dich veranlasst Hilfsmaßnahmen in Gang zu setzen. Du hast damit einer Person vermutlich das Leben gerettet!
Ich denke schon, dass der Impuls von deinem IB/Quelle kam,

LG
Birdie
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Re: Frage zum WS 229

Beitragvon lawofattraction » 1. Mai 2018, 15:59



Liebe Kira,

ich sehe das genau so wie Birdie - hier war die Schwingung einer Person so, dass sie nicht sterben sollte/wollte und jemand - irgend jemand - einschreiten und helfen sollte. Und das warst Du. Schwingungsmässig bereit zu helfen.

Der Fokus Deines IB lag ja nicht auf dem schlimmen Ereignis, sondern war vollkommen auf Hilfe ausgerichtet. Inner Beings sind ja alle verbunden, auch das des Verunglückten und Deines. Also gabs da "IB-Kommunikation", die dazu führte, dass Du nach Hilfe gesucht hast.

Lieben Gruss
Loa




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Re: Frage zum WS 229

Beitragvon Kirasunny » 3. Mai 2018, 15:59

:danke: für Eure Antworten.

lawofattraction hat geschrieben:


Der Fokus Deines IB lag ja nicht auf dem schlimmen Ereignis, sondern war vollkommen auf Hilfe ausgerichtet.



Ja, hört sich plausibel an, dass der Fokus meines IB darauf ausgerichtet war, ein kooperatives Element zu sein. Ich dachte , ein Gedanke, dass etwas schlimm ist, kann nicht von meinem IB gekommen sein.

... Eigentlich wollte ich noch etwas dazu schreiben, aber da wir hier im www sind, habe ich dann doch keine Lust dazu.

Liebe Grüsse
Kirasunny
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