Frage zu Zitat

Die Lehren Abrahams gechannelt von Esther Hicks

Frage zu Zitat

Beitragvon eimyrja » 6. Okt 2016, 12:28

Hallo :gvibes:

ich habe eine Frage zu einem Stück aus einem Zitat, welches katgirl gepostet hat:
Zitat
vielen Dank übrigens für den Post katgirl :ros:

You´re visiting with your friends, mommies that are sitting around, talking, and they´re getting into gossipy territory. That´s not the path of least resistance, so you try to say something more uplifting- that makes them decide that you are a Goody Two-Shoes, and you don´t belong to the group. And now you feel defensive- more resistance, more resistance, more resistance, more resistance, more resistance, more resistance. Now you are invited there again: DON´T GO! That´s the path of least resistance!


Kann mir das bitte jemand näher erklären? Mir geht es tatsächlich manchmal so und ich weiß dann nicht, wie ich mich verhalten soll... :nachdenk:

Vielen Dank u. LG :danke:
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Re: Frage zu Zitat

Beitragvon lawofattraction » 6. Okt 2016, 14:47




"Du bist bei Deinen Freunden, und die Muttis sitzen dort und unterhalten sich. Und dann fangen sie an zu tratschen. Und weil das nicht der Weg des geringsten Widerstands ist, versuchst Du die Unterhaltung auf etwas Erfreulicheres zu lenken, was sie davon überzeugt, dass Du eine Weltverbesserin bist und nicht zur Gruppe gehörst. Jetzt möchtest Du Dich verteidigen und baust Du Widerstand auf – mehr Widerstand, mehr Widerstand, mehr Widerstand, mehr Widerstand.

Und dann wirst Du wieder von ihnen eingeladen. GEH NICHT HIN! Das ist der Weg des geringsten Widerstandes."


Der Weg des geringsten Widerstandes ist nicht, andere zu etwas bewegen zu wollen, was wir für richtig oder besser als ihr Verhalten erachten, sondern sie das einfach tun lassen und dieses Umfeld nicht mehr zu frequentieren.



*Resistance means feeling Singular instead of Plural* Abraham


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Re: Frage zu Zitat

Beitragvon eimyrja » 6. Okt 2016, 15:07

Ich suche gerade den Smily, der mit dem Kopf den Kontakt mit der Tischplatte sucht... :roll:

Ich habe den englischen Text ganz anders verstanden als deine Übersetzung - vielen Dank :danke:

LG
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Re: Frage zu Zitat

Beitragvon katgirl » 6. Okt 2016, 16:38

eimyrja hat geschrieben:Mir geht es tatsächlich manchmal so und ich weiß dann nicht, wie ich mich verhalten soll...

Ganz ehrlich finde ich mich sehr oft in diesen Situationen, wo mir jemand etwas erzählt, wobei ich mich unwohl fühle, angefangen bei Familie, über Behördenkram/Politik, Geschichten von der Arbeit, bis zu Stories wem gerade was im Dorf passiert ist.

Und noch ehrlicher ist, daß meine Versuche, das Gespräch in eine andere Richtung zu lenken, fehl schlagen. Und dann bin ich a) sauer, weil mein Gegenüber sich nicht darauf einläßt und b) sauer auf mich, weil ich es trotz Abraham nicht auf die Reihe bekomme, Herr des Geschehens zu werden.

Und dann greife ich zum ultimativen Ausweg und der heißt *Flucht*. Und das kommt dann aber auch wieder nicht so gut an, besonders bei Familienfeiern; aber ich fühle mich wenigstens erst mal besser.

Man gerät in die Defensive, weil man etwas anderes will, als die anderen, nämlich das eigene Wohlbefinden. Die anderen möchten aber weiter *gleich schwingen*, also muss man sein *anders sein* verteidigen und das ist Widerstand.
Oder abhauen oder gar nicht erst hin gehen.

LG
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Re: Frage zu Zitat

Beitragvon eimyrja » 7. Okt 2016, 07:39

Hi katgirl!

Oh ja, das kenne ich auch! Bei mir ist es mehr geworden, seit dem mir aufgefallen ist, wieviele Menschen fast nur über das reden, was sie nicht wollen. Klar - bemerkt man etwas, richtet man den Fokus darauf und es wird mehr :evil:

"Problematisch" wird die Situation für mich, wenn über andere geurteilt wird oder wenn sich ein Gespräch ins herzlose entwickelt. Wenn ich dann noch aufgefordert werde, meine Meinung dazu zu geben, und ich weiß, dass meine Meinung sowie so nicht richtig ist, dann finde ich definitiv keinen Weg mehr, der mir ein gutes Gefühl bereitet. Ich fühle mich dann hilflos, ohnmächtig oder zum Teil sehr traurig oder böse, wenn meine Meinung belehrt oder herabgewürdigt wird. Später, wenn ich alleine bin, versuche ich die Situation aufzulösen, indem ich gute Gedanken finde, was aber oft einen riesen Batzen rosa Sauce produziert, sodass die negativen Gefühle unterschwellig weitergrummeln :oops:

Ich versuche nun generell öfter bei mir zu bleiben und mein Selbstbewusstsein zu stärken. Bei manchen Menschen hilft es jedoch nichts - ich falle in sekundenschnelle aus dem Flugzeug. Leider konnte ich es noch nicht manifestieren, dass ich zum Verhalten dieser Menschen kein Match mehr bilde. Ich schätze, dass ich noch ein paar alte GS in mir habe, die ich aus meiner Kindheit mithabe: nicht streiten, immer brav sein, mit allen gut auskommen, nicht aufmucken, selbstbewusste Menschen sind schlecht weil sie andere unterdrücken,...

Wobei ich auch wieder dazu sagen muss, dass es schon wenig besser geworden ist :gvibes:

Liebe Grüße und einen schönen Tag :lieb:
Eimyrja
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Re: Frage zu Zitat

Beitragvon lawofattraction » 7. Okt 2016, 09:10




Hallo Eimyrja,

vielleicht helfen Dir ein paar meiner Gedanken, wenn wir das Thema der unterschiedlichen Meinungen einmal betrachten und ein wenig relativieren.

Grundsätzlich ist ja nichts Negatives daran, dass jemand eine andere Meinung hat. Sie sind das Salz in unserer Contrast-Suppe, das uns die Möglichkeit gibt, unsere eigene Meinung auch mal gegen die von anderen Menschen zu stellen und auf Bestand zu prüfen, zu ändern oder auch zu stärken.

Jeder Mensch hat immer das Bestreben nach Wohlgefühl, und zwar dem eigenen :mrgreen: . Selbst Beleidigungen und verletzende Aussagen entstehen nur deshalb, weil das für manche eine Erleichterung ihrer schlechten Gefühle ist. Sie haben also im Grund immer nur mit dem zu tun, der sie äussert. Lediglich dann, wenn wir uns den Schuh anziehen und ins Thema einsteigen - offen oder auch nur in Gedanken-, begeben wir uns in das Wechselspiel der Schwingung.

Gerade bei unterschiedlichen Meinungen, deren Aussagen als für uns selbst wichtig erachtet werden, wird eine Kritik an unserer Meinung gerne auf der Ebene der Identität empfunden, und da reagieren die meisten Menschen empfindlich. Wir sind aber durch Kritik oder andere Meinungen nicht in unserer Identität betroffen, sondern lediglich in einem Teilaspekt unserer Überzeugungen, die wir zu einem bestimmten Thema haben. Nicht wir als Menschen sind durch andere Meinungen infrage gestellt, sondern unsere Ansichten. Diese Erkenntnis könnte eine Menge Erleichterung bringen, da wir unsere Meinungen und Ansichten ja ständig ändern können und sie keine festgeschriebene Grösse sind.

Solche Überlegungen haben mir geholfen, das Thema unterschiedlicher Ansichten und Glaubensinhalte an die richtige Stelle zu rücken und den Stachel herauszunehmen, dass ich als Person angegriffen sein könnte. Wird diese andere Ebene erkannt, die viel weniger wichtig ist als ich in meiner Identität, dann tut es auch nicht mehr so weh.

Das Ganze kann dann in einen Prozess führen, der aufgrund der nun mangelnden Intensität der Gefühle das Thema immer mehr verblassen lässt. Schöner "Nebeneffekt": die Kritiker verschwinden.

Lieben Gruss
Loa



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Re: Frage zu Zitat

Beitragvon lawofattraction » 7. Okt 2016, 09:29




Ein anderer Punkt, der viel Erleichterung schaffen kann, ist dieser:

Irgendwann habe ich begriffen, dass jedes Aufbegehren gegen andere, jegliche Kritik an ihnen, jede gedankliche "Schlacht" mit Andersdenkenden, jedes Schauen auf das, was sie tun und was nicht mit meinen Ideen und Überzeugungen übereinstimmt, direkt gegen mich gerichtet ist.

Denn ich habe die schlechten Gefühle, ich vermassele mir meine Schwingung, ich ziehe mich herunter - die anderen werden davon gar nicht berührt. Sie leben in ihrer eigenen Gedanken- und Gefühlswelt, für die sie ebenso wie ich für meine ganz alleine verantwortlich sind. Sie sind lediglich willige Mitspieler in diesem Spiel, das genau betrachtet immer nur unser eigenes ist. Die anderen sind lediglich die Schauspieler, denen wir eine Rolle zuteilen.

Nicht sie tun mir etwas an, das mache ich ganz alleine. Die Erkenntnis hat bei mir unsichtbare Wände eingerissen und mir das Verständnis gebracht, dass andere nur die Rollen spielen, die wir ihnen zugedacht haben. Wir können immer nur auf uns selbst zurückfallen.



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Re: Frage zu Zitat

Beitragvon Komet » 7. Okt 2016, 10:05

Hallo LOA,

Danke für die Erinnerung!
Ich liebe diese Goldgrube.

:danke:

Grüße
Komet
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Re: Frage zu Zitat

Beitragvon eimyrja » 7. Okt 2016, 10:25

Hi Loa,
richtig - mir hilft es oft, die entsprechenden Absatze aus dem ersten Buch zum Thema zulassen zu lesen. Ich muss das aber ganz bewusst machen, weil es sonst auf EGS schnell ganz runter zu Unwürdigkeit geht a la ich bin schlecht, weil ich im anderen etwas Negatives gesehen habe oder weil ich noch immer Situationen anziehe, denen ich nicht gewachsen bin.

Was mir auch extrem geholfen hat, war dein Tipp aus einem anderen Post, dass man sich ruhig auch mal auf der EGS in den unteren Rängen austoben "darf":

lawofattraction hat geschrieben:
Das zusammen mit Deinem eigenen Prozess der Selbstfindung und den Glauben an Dich selbst aufzubauen, ist in der Lage, solch unangenehme Situationen zu verwandeln. Und wenn Du offen nicht explodieren kannst oder willst, dann tue es für Dich. Nimm Dir die EGS vor, wenn etwas nicht so gelaufen ist wie gewünscht, suche Dir die entsprechende Stufe und hangel Dich Stufe für Stufe mit den entsprechenden Erleichterungssätzen hoch. Und dabei darfst Du auch mal richtig fies sein. :clown:

Ich habe immer versucht, vom schlechten Gefühl zu schnell zu einem guten hochzuspringen.

Ein weiterer, großer Erleichterungsfaktor war der Post mit dem Trainer der besagt, dass man sich seine Spiele aussuchen "darf" Link
Weiters war für mich der Hinweis, dass wir oft an der falschen Stelle nach Bestätigung, Liebe, Harmonie, etc. suchen hilfreich (leider weiß ich den Workshop nicht mehr - ich lese noch immer sehr viel).

Komet hat geschrieben:Ich liebe diese Goldgrube.


Dem kann ich nur beipflichten! Danke! :loveshower:

LG
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