Frage zu Workshop 97

Die Lehren Abrahams gechannelt von Esther Hicks

Frage zu Workshop 97

Beitragvon Shaddai » 7. Feb 2012, 10:15

Guten Morgen Ihr Lieben alle,

ich habe gerade in Workshop 97 Folgendes gelesen:

"Ich habe gerade eine wirklich irritierende schlecht gelaunte Person in meine Erfahrung gezogen, die mich ganz einfach verrückt macht ..."
...
"Was wir erklären wollen ist, dass eure Absicht, jemanden aufzubauen, eure Absicht, ein Lehrer zu sein und eure Absicht, Lösungen zu finden der Grund ist, dass diese Person in Eurer Erfahrung ist.
Die Annahme, dass ihr sie trefft auf einem entsprechenden Problem-Niveau ist eine falsche Annahme.
Und das ist eine Leading-Edge-Konversation, die wir genau jetzt und hier haben."
...


Die letzten beiden Sätze kann ich nicht wirklich nachvollziehen:
Die Annahme, dass ihr sie trefft auf einem entsprechenden Problem-Niveau ist eine falsche Annahme.
Und das ist eine Leading-Edge-Konversation, die wir genau jetzt und hier haben.

Ich freue mich schon jetzt auf Eure Antworten, die mir das Verstehen näher bringen.

Einen wundervollen Tag :herzen:

Shaddai
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Re: Frage zu Workshop 97

Beitragvon lawofattraction » 7. Feb 2012, 11:50




Hallo Shaddai,

das Law of Attraction sagt ja, dass Gleiches Gleiches anzieht. Wenn wir also übel gelaunte Menschen in unserer Umgebung haben, könnte man annehmen, dass wir gleicher Schwingung sind und ihnen daher begegnen. Normalerweise ist das auch so.

Leading Edge bedeutet ja, dass durch die persönliche und kollektive Entwicklung und die daraus erfolgende Wissbegierde die Fragen an Abraham immer tiefer gehen und neues Wissens- und Erfahrungsterrain erobert wird. Ihre Antworten an jemanden, der sich in den Anfängen der Beschäftigung mit dem Themenkreis befindet, fallen ganz anders aus als die, die jemand bekommt, der sich bereits jahrelang mit der Materie auseinandersetzt. Daher sagen Abraham, dass sie zu den "Babies" nur sagen "Du bist eine Entsprechung zu dem, was Dir begegnet". Das ist die erste Verständnisstufe.

Das Thema hat aber weitere Facetten, muss näher betrachtet werden und das Wissen und Erkennen dehnt sich aus, wie im Workshop 97 beschrieben. Ist die Absicht die, zu helfen und aufzubauen, kann man zwar auch mit diesen Menschen mit schlechter Laune in Kontakt kommen. Nicht aber, weil man selbst so unfreundlich ist, sondern weil die Absicht besteht, diesen Leuten auf irgendeine Art und Weise zu helfen.

Was wir erklären wollten ist, dass Eure Absicht, jemanden aufzubauen, Eure Absicht, ein Lehrer zu sein und Eure Absicht, jemanden zu besänftigen, Eure Absicht, jemand zu sein, der andere bestärkt, Eure Absicht, Lösungen zu finden der Grund ist, dass diese Person in Eurer Erfahrung ist. Die Annahme, dass Ihr sie trefft auf einem entsprechenden Problem-Niveau ist eine falsche Annahme. Und das ist eine Leading-Edge Konversation, die wir genau jetzt und hier haben.


Vielleicht erkläre ich Dir das am besten an einem Beispiel.

Nimm dieses Forum. Es wurde von uns Initiatoren ins Leben gerufen mit der Absicht, die Abraham-Lehre in den deutsch sprechenden Gebieten zu verbreiten und zu diskutieren. Diese Absicht besteht weiter und schlägt sich schwingungsmässig im Forum nieder, liegt also immer über diesem Forum als übergeordneter schwingungsmässiger Anziehungspunkt.

Nun kommen Menschen aller Wissensstände, aller Vorurteile und Meinungen, aller Vorlieben und Abneigungen und aller persönlicher Erlebnisse und mit den vielfältigsten Absichten hierher. Und gerade bei den persönlichen Abneigungen wird dann auch mal auf die Forumsleitung projiziert und es wird kritisiert und verurteilt.

Würden wir denken, dass wir eine schwingungsmässige Entsprechung zu Angriffen oder Verurteilungen oder Vorurteilen sind, so würden wir uns auf Problemebene begeben und wären keine Hilfe. Vielmehr ist es aber so wie oben beschrieben, dass wir uns nicht auf Problemniveau begeben, sondern einfach unserer Vision folgen, Abraham-Wissen zu erklären, Fragen zu beantworten und zu diskutieren. Wir nehmen das Gesagte nicht persönlich, da wir wissen, dass die Menschen dann, wenn Kritik oder Negatives ventiliert wird, im Grund immer nur über sich selbst sprechen. Und da es nicht berührt und die übergeordnete Absicht nicht aus den Augen verloren wird, sind wir in einem solchen Fall keine schwingungsmässige Entsprechung zum Verhalten der Menschen.

Es kommt also immer auf die eigene Absicht an, mit der wir auf die Menschen zugehen. Ist die Absicht die, Lehrer zu sein oder Lösungen zu finden, wird man sie nicht aus den Augen verlieren und in auch adversen Situationen vortex-nah bleiben.

Lieben Gruss
Loa



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Re: Frage zu Workshop 97

Beitragvon Kia » 7. Feb 2012, 12:13

Ihr Lieben, liebe Loa,

sehr schön erklärt, bin froh, dass Du das nochmals so deutlich gesagt hast.
Ich weiss noch, dass ich es damals war, die Dich gebeten hat, dieses Teachings zu übersetzen, da es mich sehr erleichterte, diese Aussagen zu hören. :hug:


Liebe Shaddai,

im Alltag, denke ich, muss halt jeder selbst spüren entweder

hier bringt mir die Welt etwas schwingungsgleiches, das mich aus dem Vortex wirft, oder aus der Wertschätzung des Lebens oder

hier will jemand Unterstützung bei einem Thema, das schwierig für die Person ist. Und ich bin bereits in einem recht guten Gefühl zu der Sache.

Ich erlebe es manches Mal, dass ich - wenn ich grade ein Thema verändert habe, also auf der EGS, sagen wir von ständigem Pendeln zwischen Schuldgefühlen und Schuldzuweisung gewechselt habe in das wesentlich besser anfühlende Pendeln zwischen ärgerlich, irritiert, verwirrt sein zu hoffnungsfroh fühlen, ich dann einen Menschen anziehe, der auch gerne wechseln will. Ich merke das sofort.
Und empfinde das dann als Geschenk, nochmals mit einer anderen Person den ganzen Prozess durchgehen zu können, bis sie auch "draussen" ist und stabil besser. Das ist ein tolles Gefühl, diese Energiebewegung bewusst nochmals nachvollziehen zu können.

Für mich ist es allerdings wichtig, dass zwischen den beiden Prozessen ein bestimmter zeitlicher Abstand ist, sonst ist die Gefahr gross, dass mich die Person wieder auf ihre Ebene von sagen wir sich schuldig fühlen zieht.
Ich habe das erst hier im Forum gelernt, behutsam mit mir zu sein, wo ich antworten kann und wo nicht.

Es ist sehr ermutigend, dass ja Esther Hicks in Verbindung mit Abraham alle Menschen gleich inspiriert "behandeln" ohne jemals abzudriften in irgendwelche Verzweiflungsgefühle :oops: - für mich war und ist das sehr schön zuzuhören und zuzuschauen, wie das geht :loveshower: und ich weiss in der Zwischenzeit, es ist erlernbar, die eigene Schwingung zu halten. So ein gutes Gefühl.

Lieben Gruss

Kia
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Re: Frage zu Workshop 97

Beitragvon Kia » 7. Feb 2012, 13:21

Bin eben gerade mitten in diesem Thema - danke für den Thread - bin gar nicht drauf gekommen, um Unterstützung zu bitten. :oops: Weder nach innen noch nach aussen.

Meine Schlussfolgerungen zu dem Workshop und zu zwei Situationen in meinem Alltag:

Jede negative Situation hat ja die „Bounce-side of it“ als die ausgedehnte Version, die Sicht des Inner Being, der Quelle, in der die Beteiligten der Situation auch sind, die Vibrational Reality, aber die ist nur im Vortex zu sehen. Und wenn ich im Vortex bin kann ich die Flip-Side sehen, und sie können sie nicht sehen; Und was ist der Vorteil davon? Wenn ich das, was mir im Vortex in den Sinn kommt, als Bild oder als Idee, kommuniziere, dann kann ich das so ausdrücken dass die beteiligte Person dann eher glauben oder vertrauen kann, dass die ausgedehnte Version im Vortex wirklich im kommen ist. Aber ich kann nicht sehr detailliert schauen, nur sehr allgemein, sonst wirft es mich aus dem Vortex.

Und, das ist letzte Woche passiert, eine Nachbarin wurde sehr wütend und angriffig, weil ich so allgemein war, und nicht auf die spezifischen negativen Details der Situation eingegangen bin. Doch ich habe ihr dann gesagt: Wenn Du so negativ bist, dann muss ich mich distanzieren, sonst wirft es mich selbst aus der Verbundenheit mit meinem Vertrauensgefühl, dass alles gut ist, und dann habe ich gar nichts mehr zu geben.
Sie sagte, ich sei aber sehr hart. Nun gut, ich habe mich nicht erklärt, gerechtfertigt.
Wir machten dann, auf meinen Wunsch, „Gesprächspause“ drei Tage und dann ging es wieder recht gut. D.h. die Frau merkte, dass ich die Sicht ihres Inneren Seins, der Ausdehnung, kommunizierte und nicht einfach gleichgültig war zu ihrem Problem. Diese Innerhalb-des-Vortex-Seite eines jeden Problems fühlt sich für den betroffenen Mensch teilweise sehr seltsam an, da so fremd, da völlig anders als die gewohnten Denk-Pfade; doch wenn sie dann Zeit hatten drüber nachzuspüren, ist es wieder möglich zu sprechen. Vorher ist es zu schwierig, also für mich. Ich bin einfach nicht stabil genug im Vortex zu dem Thema Sterben – Tod. Das war unser Thema.

Ich nehme Schuldzuweisungen zwar bei weitem nicht mehr so oft persönlich als früher, trotzdem fühlt es sich nicht immer gut an. Da braucht es von meiner Seite her noch einiges an Übung, um meinem Vortex mehr zu vertrauen, und auch um öfter in meinem Vortex zu sein überhaupt. Wenn ich aus „Wertschätzung“ rausfalle, bitte ich im Moment einfach um Pause, sei es paar Minuten, sei es paar Stunden oder Tage; es macht keinen Sinn, zu warten bis es zu einer Verletzung kommt auf einer Seite.

Und ich will auch mehr Gespür bekommen, welche Unterstützung ich geben kann und welche nicht. Es ist sinnlos mich zu überfordern.
Letzte Woche zwei mal fast passiert; nun ja – ich habe endlos viel gelernt und stehe jetzt wieder an einem anderen Punkt – nachdem ich mir wie ein Mantra vorgebetet habe: es gibt keine Fehler –

"you never get it wrong" and "you never get it done".

Alles ist immer im Werden und Ausdehnen. Danke, dass ich das noch aufschreiben konnte hier –
schönen Tag und

lieben Gruss

Kia

PS: Ihr Lieben,
das ist so eine Mischung aus Workshop-Reflexion und Erfahrung - ich lass es mal stehen - wenn noch mehr kommt zu dem Thema, kann ich das als neues Thema in neuen Thread kopieren - im Moment ist es abgeschlossen und fühlt sich gut an so. Bleibt nur zu üben. :gvibes:
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Re: Frage zu Workshop 97

Beitragvon Shaddai » 7. Feb 2012, 14:19

Liebe Loa, liebe Kia,

Dank Euch für Eure ausführlichen Antworten. Ich lasse sie jetzt wirken in mir... :danke:

Noch einmal zur aktuellen Situation:
In den letzten beiden Wochen war ich nach den Behandlungen etlicher meiner Kunden, mit denen ich oft bis zu 2 Stunden eng zusammen bin, vollkommen erschöpft und "schwer". Sie waren jetzt nicht unbedingt übelst gelaunt, sondern erzählten Negatives und Schwieriges. Für diese Woche sagte ich alle Termine ab, um mir erst einmal wieder klar zu werden. Ich weiß, meine Intention ist, "Lehrer" zu sein, den Menschen etwas zu geben, und wenn es nur ein Wort oder Satz ist, den sie mitnehmen. Aber irgendwie ging es so an meine Substanz, irgendwas lief ziemlich schief. Und wie es so schön in dem Workshop beschrieben ist, ich habe sie angezogen durch meine Intention.

So, und nun wurde der angesprochene Workshop von mir angezogen und ich dachte: genau so ist es. Ich werde meine Intention, den Menschen "zu geben" wahrscheinlich nicht wirklich ändern können (obwohl ich in der letzten Woche dachte: die können mich alle mal, ich geb gar nichts mehr... :cry: ), doch das ist es nicht.

Ich sehe praktisch bei vielen, was bei ihnen nicht läuft und ich kann dieses Sehen nicht "wegmachen". Es liegt wie auf einem Serviertablett vor mir. Auch will ich nicht immer besserwisserisch daherkommen.

Es muss einen anderen Weg geben, mit Leichtigkeit und Freude, und bei mir bleiben... :loveshower:

Seit Jahren empfinde ich: Meine Aufgabe ist es, den Menschen zu "helfen", weiterzuhelfen, zu geben... Und habe meine Arbeit vor Jahren gewechseln, um nah am Menschen zu sein. Das war mein tiefster Wunsch. Und nun, da es manchmal so anstrengend ist, kommt leiser Zweifel auf (mein Wissen an andere weiterzugeben - wo ist denn dieses Wissen, wenn ich abends vollkommen erschöpft bin :hä: )
Vielleicht kann ich es verändern, indem ich denke und fühle, ich mache dies auf eine leichte Weise und mit Freude und Humor... :lol:

Ich bin sehr dankbar für diese Erkenntnisse.

Ich danke Euch von Herzen :kl:

Shaddai
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Re: Frage zu Workshop 97

Beitragvon lawofattraction » 7. Feb 2012, 15:32




Hallo Shaddai,

manchen Menschen kann man nicht helfen, nämlich dann, wenn sie keine Veränderung wollen. Ich weiss zwar nicht, in welchem Beruf Du arbeitest, aber manchmal ist jedes Wort zu viel. Wollen die Menschen, die zu Dir kommen, wirklich Hilfestellung, um etwas zu verändern? Oder möchten sie ein offenes Ohr für ihre Klagen und Bestätigung einer Opferrolle?

Wir haben darüber kürzlich in einem Thread zum Thema LoA in helfenden Berufen geschrieben.

Shaddai hat geschrieben:Aber irgendwie ging es so an meine Substanz, irgendwas lief ziemlich schief. Und wie es so schön in dem Workshop beschrieben ist, ich habe sie angezogen durch meine Intention.


Wenn Du jemanden durch Intention einer Lösung anziehst und sie aufrecht erhalten kannst, d.h. im Vortex bist mit Deiner Absicht Richtungen aufzuzeigen, dann wirst Du niemals erschöpft sein. Denn aus dem Vortex heraus weisst Du auch, wann Du aufhören musst und wann es besser ist, sich vom Hilfesuchenden zu trennen.

Shaddai hat geschrieben: Auch will ich nicht immer besserwisserisch daherkommen.


Die Abrahamlehre ist nicht besserwisserisch, da sie idealerweise nur Antworten gibt, zu denen auch Fragen gestellt wurden. Aber, und das erlebe ich auch hier immer wieder, oft wird zwar gefragt, aber die Antworten sind nicht das, was erwartet wird und dann mögen die Frager diesen Eindruck haben. Der Vorteil im Beruf ist der, dass bei "sauberem Fokus" nur solche Leute zu Dir kommen, die die Hilfe auch annehmen möchten, da die Schwingung stimmt. Da ist Dein Ansatz, dass nur solche Leute kommen, die auch Dein Angebot annehmen können.

Shaddai hat geschrieben:Ich sehe praktisch bei vielen, was bei ihnen nicht läuft und ich kann dieses Sehen nicht "wegmachen". Es liegt wie auf einem Serviertablett vor mir.


Genau das ist der Unterschied zwischen dem Schauen aus dem Vortex und dem Anschauen des Problems. Und das zu trennen bedarf der Übung.

Shaddai hat geschrieben:Und nun, da es manchmal so anstrengend ist, kommt leiser Zweifel auf (mein Wissen an andere weiterzugeben - wo ist denn dieses Wissen, wenn ich abends vollkommen erschöpft bin :hä: )


Ich habe das im anderen Thread thematisiert. Warum möchtest Du "nahe am Menschen" sein, welches war Deine Absicht, in einen Helferberuf zu gehen? Da genau hinzuschauen, mag Dir neue Erkenntnisse bringen. Denn manchmal tun wir das Helfen nicht, um anderen zu helfen, sondern uns selbst via andere Menschen. Der Konflikt, der daraus entsteht, kann sehr entkräftend sein, wenn man sich der Dynamik nicht gewahr ist. (Das nur als Gedankenanstoss einer möglichen Richtung.) Erschöpfung entsteht dann, wenn die Absicht nicht mit der Vorgehensweise übereinstimmt.

Lieben Gruss
Loa



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Re: Frage zu Workshop 97

Beitragvon Shaddai » 7. Feb 2012, 15:41

Ihr Lieben,

beim Spaziergang an der kalten frischen Luft kamen mir noch ein paar weiterführende Gedanken dazu.

Woran erkenne ich, dass dieses "den Menschen guttun, den Menschen etwas geben, wollen dass es den Menschen gut geht usw" nicht nur ein Glaubenssatz ist - Gedanken, die ich schon lange lange gedacht habe, vielleicht seit der Kindheit. Da war es sehr angesagt, die anderen sich gut fühlen zu lassen.

Wie erkenne ich, ob es meine Intention ist, für die Menschen da zu sein oder nur ein Glaubenssatz, der gar nicht mehr wahr ist? :roll:

Und es kam noch der Gedanke: Warum siehst du denn auf dem Silbertablett nicht das, was gut läuft bei den anderen?

Es fühlt sich alles nach Erleichterung an

Ich fühle mich auf einem guten wundervollen Weg. :herzhpf:

Nochmal lieben Dank Euch

Shaddai
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Re: Frage zu Workshop 97

Beitragvon Shaddai » 7. Feb 2012, 15:45

Wir haben uns überschnitten beim Schreiben, liebe Loa...

Danke Loa, das kann ich alles so nachvollziehen und unterstreichen und mir ist leicht ums Herz.

Ich freue mich so sehr, dass ich das Thema angegangen bin.

Alles Liebe :ros:

Shaddai
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Re: Frage zu Workshop 97

Beitragvon lawofattraction » 7. Feb 2012, 15:51

Shaddai hat geschrieben:Woran erkenne ich, dass dieses "den Menschen guttun, den Menschen etwas geben, wollen dass es den Menschen gut geht usw" nicht nur ein Glaubenssatz ist - Gedanken, die ich schon lange lange gedacht habe, vielleicht seit der Kindheit. Da war es sehr angesagt, die anderen sich gut fühlen zu lassen.


Das ist ein Glaubenssatz, und zwar einer, der nicht ermächtigend ist. Er sieht die anderen als Bedürftige an, die Hilfe brauchen, um sich wohl zu fühlen. Und legt die Bürde des Wohlergehens anderer auf die eigenen Schultern. Das ist keine Win-Win, sondern eine Lose-Lose-Situation, da beide Seiten sich dabei schlecht fühlen.

Die Arbeit mit Fokus auf Wohlergehen aus dem Vortex heraus ist etwas anderes. Es ist das, was Abraham immer als Beispiel heranziehen: Jesus hat die Menschen, die zu ihm kamen, immer als heil angesehen, obwohl sie "dripping with illness" waren, also ganz eindeutig krank waren. Und genau das ist es:


Shaddai hat geschrieben:Und es kam noch der Gedanke: Warum siehst du denn auf dem Silbertablett nicht das, was gut läuft bei den anderen?

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Re: Frage zu Workshop 97

Beitragvon Shaddai » 7. Feb 2012, 16:15

Genau, liebe Loa, und bei diesem letzten Gedanken kam die Erleichterung.

Ich habe meist das "wundervolle und heile" Wesen gesehen, aber dazwischen schob sich immer das, was nicht gut lief und das war wirklich ein anstrengendes Spannungsfeld für mich.

Allerliebsten Dank :danke:

Shaddai
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Re: Frage zu Workshop 97

Beitragvon Shaddai » 7. Feb 2012, 16:46

Hi Kia,

habe mir Deine ausführlichen Antworten jetzt in Ruhe durchgelesen.
Ich danke Dir von Herzen für Deine wundervolle Art, die Dinge zu beschreiben - ich liebe es, es macht mir Freude.

Liebevolle Umarmung :hug:

Shaddai
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Re: Frage zu Workshop 97

Beitragvon Kia » 7. Feb 2012, 18:32

Ihr Lieben - Loa und Shaddai,

ich danke Euch auch sehr, habe mit dem Thema hier auch noch ein paar weitere Schritte gehen können

lawofattraction hat geschrieben:Die Abrahamlehre ist nicht besserwisserisch, da sie idealerweise nur Antworten gibt, zu denen auch Fragen gestellt wurden. Aber, und das erlebe ich auch hier immer wieder, oft wird zwar gefragt, aber die Antworten sind nicht das, was erwartet wird und dann mögen die Frager diesen Eindruck haben.


Ja, wenn die Antwort nicht dem vorgefertigten Wissen der Fragenden entspricht, werden sie manchmal sehr ungehalten; weiss das auch von mir selbst, wenn ich einfach (noch) kein Match zu der Antwort bin, kann ich das Gute im Sinne von Lösungsbezogene einfach gar nicht richtig hören, oder nur einen Teil hören. Deshalb höre ich viele Teachings auch ganz oft, bis dann die Essenz irgendwann zu mir durchgedrungen ist.

lawofattraction hat geschrieben:Denn manchmal tun wir das Helfen nicht, um anderen zu helfen, sondern uns selbst via andere Menschen. Der Konflikt, der daraus entsteht, kann sehr entkräftend sein, wenn man sich der Dynamik nicht gewahr ist. (Das nur als Gedankenanstoss einer möglichen Richtung.) Erschöpfung entsteht dann, wenn die Absicht nicht mit der Vorgehensweise übereinstimmt.


Ja, auch das kenne ich gut von mir selbst.

Liebe Shaddai, ich weiss, dass Du Dich auch so stark im Vortex-Bewusstsein verankern kannst, dass mehr Klarheit herein kommt und Du mehr Menschen anziehst, die mit wirklichem Interesse fragen und freudig die Lösung empfangen, weil sie an echter Änderung Interesse haben und nicht daran ihre Schutzpanzer zu stabilisieren.

Dass Du das Problem der Menschen leicht wahrnehmen kannst - und vom Vortex aus trotzdem die ausgedehnte Version wahrnehmen kannst und sozusagen diese Variante - einbringst

Kia hat geschrieben:..... die „Bounce-side of it“ als die ausgedehnte Version, die Sicht des Inner Being, der Quelle, in der die Beteiligten der Situation auch sind, die Vibrational Reality, aber die ist nur im Vortex zu sehen. Und wenn ich im Vortex bin kann ich die Flip-Side sehen, und sie können sie nicht sehen; Und was ist der Vorteil davon? Wenn ich das, was mir im Vortex in den Sinn kommt, als Bild oder als Idee, kommuniziere, dann kann ich das so ausdrücken dass die beteiligte Person dann eher glauben oder vertrauen kann, dass die ausgedehnte Version im Vortex wirklich im kommen ist. Aber ich kann nicht sehr detailliert schauen, nur sehr allgemein, sonst wirft es mich aus dem Vortex.
,

daran glaube ich fest. Und ich habe es auch für mich schon oft erlebt, und wenn ich weiter übe, werde ich es mit Bestimmtheit verwirklichen: in diesem anderen Gewahrsein öfter zu schwingen.
:herzen:

Und liebe Loa, danke nochmals, Du hast das so gut erklärt, wie diese Erschöpfung zustande kommt. Ich glaube das ist ein allgemeines Phänomen und betrifft nicht nur Helfende Berufe, sondern alle Berufe, in denen mit Menschen kommuniziert, ausgetauscht wird.

Jede out-of-the Vortex Interaktion hat ja beide Potentiale: mich auszudehnen oder mich zu erschöpfen in den Gefühlen, die sich so "off" anfühlen.

Oder anders ausgedrückt: Schliesse ich die Gap zwischen mir und MIR oder mache ich sie grösser. Keine Wertung hier, leider mache ich sie auch manchmal noch bisschen grösser, bis das schlechte Gefühl ein Ausmass erreicht hat, dass ich loslassen muss, weil ich sonst die Selbstachtung verliere :cry: und die Verbindung reisst. Und das fühlt sich so schrecklich an. :oops:

:danke: Euch beiden ganz herzlich - fühle mich gerade auch sehr erleichtert und inspiriert von dem, was ihr gesagt habt. Und bin voller Zuversicht und Vertrauen :gvibes:

Herzliche Abendgrüsse

Kia
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Re: Frage zu Workshop 97

Beitragvon Shaddai » 7. Feb 2012, 19:34

Wunderbar, Kia, ich danke Dir und ich fühle eine Freude bei Deinen Worten.

Dir einen schönen Abend :five:

Shaddai
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Re: Frage zu Workshop 97

Beitragvon lawofattraction » 8. Feb 2012, 08:11




Guten Morgen, Ihr Lieben,

ich möchte noch ein wenig weiter greifen und globalere Probleme in die Betrachtung einbeziehen. Als 2010 die Oil-Spill-Kathastrophe im Golf von Mexico geschah, erzählten Abraham, dass Jerry und Esther grossen Spass daran hatten, für das Problem Lösungen auszudenken. Denn es muss ja irgend jemanden geben, der die Lösungen findet. Und wenn sich viele Menschen darauf ausrichten, werden im Kollektiv auch Lösungen gefunden.

Manche Menschen mögen es frivol finden, Freude beim kreativen Erdenken von Lösungen für ein so ernstes Problem zu empfinden. Aber genau das ist die Crux der Sache - die Freude, die man empfindet, wenn man Lösungen schafft, kann ja nur ein unterliegendes gutes Gefühl haben - und genau das zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg zum Finden von Lösungen sind. OoV findet man keine Lösungen, und ist man IV ist Wohlgefühl garantiert.

Wir sollten uns also immer wieder fragen: Bin ich gegen ein Problem, das heisst, versuche ich ein Problem zu beheben, oder bin ich auf seine Lösung ausgerichtet? Wenn wir uns aus dem Vortex heraus auf das Betrachten der Lösung fokussieren, üben wir wahrhaft unsere Macht als Schöpfer aus.

Lieben Gruss und schönen Tag
Loa



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Re: Frage zu Workshop 97

Beitragvon Lilith » 8. Feb 2012, 09:17

lawofattraction hat geschrieben:

ich möchte noch ein wenig weiter greifen und globalere Probleme in die Betrachtung einbeziehen. Als 2010 die Oil-Spill-Kathastrophe im Golf von Mexico geschah, erzählten Abraham, dass Jerry und Esther grossen Spass daran hatten, für das Problem Lösungen auszudenken. Denn es muss ja irgend jemanden geben, der die Lösungen findet. Und wenn sich viele Menschen darauf ausrichten, werden im Kollektiv auch Lösungen gefunden.



Liebe Loa, ihr Lieben,

genau dieser Workshop hat bei mir dazu geführt, dass ich Fukushima so betrachte.

Das was wir als Katastrophen einstufen würden, sind einfach nur Kontraste, die kollektive Monumentallösungen hervorbringen, sofern wir uns darauf ausrichten...(wie Loa schon oben sagt)

Morgengruß, eure Lilith
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Re: Frage zu Workshop 97

Beitragvon Shaddai » 8. Feb 2012, 09:44

Liebe Loa,

ich spüre in das von Dir Geschriebene hinein - und es fühlt sich unendlich wahr und stimmig, und auch wohl an.
Danke.

Lieben Gruß

Shaddai
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