Frage zu Emotionen

Die Lehren Abrahams gechannelt von Esther Hicks

Frage zu Emotionen

Beitragvon Thriver » 13. Apr 2010, 21:22

Moin,

ich habe eine Frage zur den Emotionen. Meist bewege ich mich zur Zeit im Bereich "Randbereich des Vortex" also irgendwo bei Hoffnung, oft auch höher - selten niedriger.

Allerdings gibt da noch einen (wichtigen) Themenkomplex der ziemlich tief, um nicht zusagen nahe am unteren Rand rangiert. Nun bin ich mir noch nicht ganz sicher, wie ich damit verfahren soll. Wenn ich "in Richtung Wut gehe" fühle ich kaum "relief". Das Gefühl ist irgendwie zwiespältig, da ich ja die meiste Zeit und im momentanen "Normalzustand" deutlich höher schwinge. Auch mit dem Focus Wheel bin ich nicht weitergekommen.

Es scheint so, als wäre dieser Bereich bei meinem kontinuierlichen Hochschwingen - über Wut und Frustration zu Hoffnung (alles mit relief :gvibes: ) - da unten hängengeblieben.


Ich freue mich, wenn mir jemand einen Tipp geben kann, oder das vllt. ähnlich schon erlebt und gelöst hat!
:danke:
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Re: Frage zu Emotionen

Beitragvon Kia » 14. Apr 2010, 09:14

Moin, auch Dir lieber Thriver,

das schnellste Weg:

Wut ist weder gut noch schlecht, es ist einfach sehr viel Energie. Wenn Du den Mut hast - und davon gehe ich aus - lasse Dich, wenn Du die Wut fühlst hineinfallen. Hineinfallen lassen heisst nicht hineinsteigern, indem Du noch mehr schreckliche Gedanken heraufbeschwörst. Hineinfallen lassen heisst: ehrlich fühlen. Wie fühlt diese Energie sich an? Und Du erkennst, es fühlt sich an, als ob "die Hütte in Brand steht". Sehr sehr viel Energie. Dann lässt Du alle Gedanken los und nutzt diese Energie für etwas anderes, etwas das Dir am Herzen liegt. Du wählst, wofür Du diese Energie nutzen willst.
Bei mir war das so: Manchmal stand hinter der Wut eine riesige Angst vor meinem Potential, manchmal Verzweiflung, es ist egal, wirklich, Du musst das nicht analysieren. Fühle einfach die Freiheit, diese riesige Energie für Dich zu nutzen. Nicht gegen Dich. Das führt zu depressiven Zuständen. Der Prozess ist: fühlen, akzeptieren, umkehren für etwas nützliches für Dich. Du kannst die Wut jederzeit in Freude umwandeln, indem Du den Fokus der Ausrichtung, worauf Du die Energie lenkst, ausrichtest, änderst.
Das schlechteste, das Du machen kannst, ist die Energie weghaben wollen. Das funktioniert nicht. Energie ist. Sie ist da jetzt. Ich verstehe, dass du sie weghaben willst, weil sie so viel Kraft vergeudet. Aber das geschieht nur, wenn Du diese schmerzliche Energie falsch lenkst, das heisst Du richtest sie gegen Dich selbst oder gegen andere Menschen. Und sofort fühlst Du Dich ausgelaugt. Um im Vortext zu bleiben braucht es eine recht hohe Schwingung. Und wir können uns das nicht leisten in niedrige Energie langfristig abzudriften.
Aber kurzfristig, für einen Moment ehrlich fühlen was da ist und dann neu wählen ist klug.
Probiere einfach mal bisschen aus. Lege die Emotionale Leitskala vor Dich hin und fühle bewusst und absichtlich alle Gefühle auf der Leiter, damit Du fühlst, wie sich jedes einzelne anfühlt. Und fühle dann wie Du von Wut hoch schnellen kannst in Freude, indem Du die riesige Energie nutzt, wie in einem Aufzug.

Für weitere Anregungen kannst Du mal bei Mitglieder zu Zawo und Liebeszauber gehen, die beiden haben das Thema auch schon diskutiert. Wo weiss ich grade nicht, schaue aber gerne nach, wenn Du das noch brauchen solltest. Melde Dich einfach, würde mich sehr interessieren...
Viel Freude wünsche ich Dir
Kia
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Re: Frage zu Emotionen

Beitragvon Thriver » 14. Apr 2010, 19:24

Hi liebe Kia!

Vielen lieben Dank für Deine Antwort. :loveshower: Und ja, es geht letztlich wirklich um Energie - das ist mir jetzt noch klarer geworden. Ich denke, dass mein bisheriger Umgang (gleich mit NLP und EMDR alles auflösen) doch noch einen gehörigen Teil meiner alten "wrestle-it-to-the-ground-and-kill-it" Herangehensweise beinhaltet.

Ich möchte diese Phase nicht missen, denn sie hat mir viel geholfen und war ein wichtiger Schritt. Jetzt will ich aber meine Energie zurück und nehme diese Emotionen (die ja Teil meines Leitsystems sind) in Liebe an.

Und ich kratze immer wieder mal am Vortex, wie Deine Antwort beweist. :genau:

Das Fühlen und das Ausprobieren mit der emotionalen Leitskala habe ich heute schon gemacht und es war für mich auch "relief" dabei. Wie ich den "Energieaufzug" hinbekomme weiss ich noch nicht genau - wenn Du mir da noch etwas darüber sagen könntest, würde ich mich sehr freuen. Und auch wenn Dir der Thread von Zawo und Liebeszauber wieder einfällt.

Ich wünsche Dir und allen hier ein super Zeit
Thriver
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Re: Frage zu Emotionen

Beitragvon Kia » 14. Apr 2010, 21:40

Danke für Deine Antwort, Lieber Thriver,

also mit dem Energieaufzug:ich habe die Emotionale Leitskala heute auch nochmals angeschaut und angefühlt.
Ich bin in Unzufriedenheit, Ärger, Wut eingestiegen, indem ich einfach die im Geist erzeugt habe (habe mich an etwas früheres erinnert), dann habe ich die Energie genau gefühlt, es hat mir geholfen die Tageszeitung aufzuschlagen und zu lesen, was ich sonst nie lese über politische Konflikte, Schuldzuweisungen, Not, Verzweiflung und dann habe ich - nachdem ich das gefühlt habe - es wieder losgelassen und mich auf etwas Schönes konzentriert (habe das Kinoprogramm angeschaut, welchen Film ich demnächst anschauen will), dann war da Vorfreude.
Danach habe ich etwa 2 Stunden gearbeitet an etwas Kreativem und dann Mittagspause gemacht und einem sehr lieben Mann angezogen (siehe mal unter Erkenntnisse des Tages) da habe ich die Begegnung aufgeschrieben.
Für mich heisst das, meine Schwingung war wieder vortex-ausgerichtet.

Ich finde es gut so Trockenübungen zu machen, denn im Alltag geht manchmal alles viel zu schnell und vor allem bei der Interaktion mit anderen Menschen kann es absolut rauhen Sturm geben. Und die Gefühle, gerade Wut, sind so ansteckend. Deshalb ist es manchmal gut allein für sich zu üben.

Wichtig beim Üben ist einfach, dass Du erkennst, es ist eine Illusion, dass andere Leute oder äussere Umstände dich in Gefühle hinein manipulieren können. Das stimmt einfach nicht. Du kannst alle Gefühle selbst auslösen und auch wieder loslassen. Das fühlt sich für mich frei an.

Und noch was habe ich beobachtet beim Üben mit der Emotionalen Leitskala, also die lag so bei mir ausgedruckt auf dem Tisch und einmal ging es nicht aufwärts sondern abwärts, und ich liess mich fallen und fallen.
Und als ich ganz unten war und kaum noch geatmet und wirklich völlig ohnmächtig gefühlt in diesem Kellerloch, dann ging das nicht lange, dann hat es gekippt und ging hoch in Freude. Das ganze ist nicht nur eine Leiter, sondern auch ein Kreis. Ob Du hoch steigst oder ganz nach unten gehst, Dir kann nichts passieren, das läuft sowieso wieder hoch.
DAS BEOBACHTEN - jetzt geht es nach unten - und jetzt geht die Energie hoch, verändert Dein Gefühl. Du bist nicht ausgeliefert. Du beobachtest und alles, was Du beobachtest, kannst Du verändern.

Und im Vortex im Gefühl von ALLES IST GUT gibt es diese Wertungen nicht und die Gefühle sind nur noch Energie, sie sind nicht mehr definiert als dies oder das. Einfach Energie ohne Definition. Das ist so erleichternd.

Jetzt schaue ich mal noch, ob ich den anderen Threat finde...
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Re: Frage zu Emotionen

Beitragvon Kia » 14. Apr 2010, 22:04

Jetzt habe ich den Threat gefunden, er heisst: Bestimmte Reihenfolge zum Vortex, da schreiben Liebeszauber und Zawo. Du kannst das oben eingeben bei Suche...dann kannst Du das nachlesen.

Und dieses Zitat aus Vortex ist auch sehr gut für das Verständnis:

The Vortex, S. 80 (Englische Ausgabe)

„When you discover that your happiness is not depending upon outcomes of others, but that it is simply the result of your deliberate focus, you will finally find the freedom that is your most intense desire. And with that understanding will also come everything else you have ever wanted or will ever want. Control over the way you feel – over your response to things, over your response to others or your response to situations – is not only the key to your consistent happiness, but of everything you desire as well. It really is worth practicing.“

Übersetzung:

„Wenn du herausfindest, dass Dein Glück nicht abhängt von dem, was andere bewirken, sondern dass es einfach das Ergebnis Deines selbst-gewählten Fokusses ist (m.A. das, worauf Du Deine Aufmerksamkeit richtest) dann wirst Du endlich die Freiheit empfinden, die Dein eigentlicher tiefster Wunsch ist. Und mit diesem Verständnis wird alles zu dir kommen, was Du je gewünscht hast oder je wünschen wirst.
Kontrolle über die Art und Weise wie Du fühlst – über Deine Reaktion auf Dinge, auf andere Menschen oder Deine Reaktion auf Situationen – ist nicht nur der Schlüssel zu anhaltendem glücklich sein, sondern auch der Schlüssel zu allem, was Du Dir wünschst. Es lohnt sich wirklich das zu üben."

Lieben Gruss
Kia
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Re: Frage zu Emotionen

Beitragvon Thriver » 20. Apr 2010, 07:37

Hi liebe Kia!

Das ist wundebar, was Du da geschrieben hast! Und es trifft mein momentanes Thema auch so genau. Da stecken für mich so viele neue Ansatzpunkte darin, dass ich erst mal sehen musste, wo ich anfange. :gvibes:

Dass jeder sich seine eigene Realität erschafft, hatte ich schon vor meinem ersten Kontakt mit Estherham verinnerlicht. Und damit auch, dass Emotionen nicht durch die Umstände, sondern durch die eigene Reaktion auf diese entstehen. Und dieses Verständnis bedeutet eine gehörige Ausdehnung des Verantwortungs- und Machtbereiches.

Nur wie mir das dann in der Praxis gelingt, das war eine andere Sache... - früher.


Inspiriert durch Deine Gedanken habe ich jetzt begonnen, meine "negativen" (besser: niedrigschwingenden) Emotionen zu fühlen und hineinzuspüren. Und ganz langsam kam ein Gefühl hinzu, das ich am besten mit "in Liebe annehmen" beschreiben möchte. ("Bedingungslose Liebe" war mein Thema in der letzten Zeit.)
z.B.: Da ist ein Kontrast, der in mir Wut hervorruft und ich versuche nicht, diesen Kontrast anzunehmen, sondern ich lasse mich auf die Wut eine und kann diese dann in Liebe annehmen. Und durch diesen Zwischenschritt hat sich auch meine Einstellung zum Kontrast geändert.
"Seeing things through the eyes of Source" spielt da auch mit rein.

Ich bin mir nicht sicher, ob das Deiner Übung ähnlich ist, jedoch ist das so ohne meine (bewusste) Intention geschehen und fühlt sich sehr gut an. Ich werde auf jeden Fall weiter mit dieser Thematik herumexperimentieren.


Noch mal ganz herzlichen Dank, liebe Kia!
Thriver
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Re: Frage zu Emotionen

Beitragvon Kia » 20. Apr 2010, 07:55

Guten Morgen, Lieber Thriver,

habe nur ganz kurz in Deine Nachricht hier reingeschaut und bin sehr glücklich mit Dir, dass Du da für Dich was nehmen und gebrauchen konntest...
Melde mich später nochmals :ros:
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Re: Frage zu Emotionen

Beitragvon lawofattraction » 20. Apr 2010, 09:20




Hallo Thriver,

vielleicht hilft Dir die folgende Betrachtung, die noch einmal Grundsätzliches aufgreift. Zuerst einmal das Klarmachen, dass unsere Gefühle immer eine Reaktion auf unsere Gedanken sind. Und dass wir durch veränderte Gedanken unsere Gefühle verändern können.

Emotionen sind unser Leitsystem, sind Anzeiger, dass unsere Gedanken in eine Richtung gehen, von denen die Quelle und unser Inner Being wissen, dass sie nicht "richtig" ist. Ziel der Emotional Guidance Scale ist, durch die Veränderung unserer Gedanken stufenweise in eine Richtung gehen, die immer näher an unser Inner Being heranführt. Ob das der Fall ist, zeigen uns die veränderten besseren Gefühle an, wenn wir die EGS raufklettern.

Das Raufklettern auf der Emotional Guidance Scale ist also ein Verändern unserer Gedanken zum Thema, und diese Veränderung zieht ein besseres Gefühl nach sich. Das Gefühl ist dann wiederum ein Indikator, dass die Gedanken "besser" sind als sie es vorher waren.

Es geht also nicht darum, unangenehme Gefühle aufzulösen, sondern darum, sie als Indikatoren dessen zu erkennen, was wir denken. Wollten wir die Gefühle weg bekommen, wäre das, als ob wir den Anzeiger des Benzinstandes im Auto zudecken, der uns wichtige Informationen gibt. Ziel ist also nicht, die Gefühle umzuwandeln, sondern die Gedanken, die diese Gefühle verursachen. Die Umwandlung der Gefühle erfolgt dann automatisch - und sie sind immer eine Folge dessen, was wir denken.

Es sind unsere Gedanken, die unsere Realität erschaffen, und unsere Gefühle sind der Anzeiger. Unsere Gedanken sind die Macht. Das Gesetz der Anziehung, das darauf antwortet, ist die Maschine. Die Gefühle zeigen uns an, welche Gedanken wir denken.

Lieben Gruss
Loa



*Resistance means feeling Singular instead of Plural* Abraham


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Re: Frage zu Emotionen

Beitragvon Kia » 20. Apr 2010, 10:27

Danke, liebe Loa, das ist so perfekt, ich ging weg und Du hast hier an dieser Stelle genau das geschrieben, was noch gefehlt hat:

The Vortex, p. 208

„So, when you feel elation, it means you expanded; and in this moment of thought, you went with the expansion. When you feel love, it means you’ve expanded; and, in this moment of thought, you have gone with the thought of love. When you feel interest; when you feel excited; when you feel passion...that means you expanded and you are not...keeping you from going and being with who-you-really-are.

But if, in any moment, you feel frustration or anger or fear, if you feel powerless, if you feel those negative emotions, that feel so awful to you,....you’ve got something going on in your mind...where you are not anywhere near the vicinity of who-you-really-are. And the negative emotion that you feel is your indication of separation... When you feel negative emotion, it simply means you’re not keeping up with You.”

Übersetzung:
“Wenn Du Dich angehoben, heiter fühlst, heisst das, Du hast Dich ausgedehnt; und in eben diesem Moment des Gedankens bist Du mitgegangen mit der Ausdehnung. Wenn Du Liebe fühlst, so heisst das, dass Du Dich ausgedehnt hast, und in dem Moment des Gedankens, bist Du mitgegangen mit dem Gedanken der Liebe. Wenn Du Interesse empfindest, wenn Du Dich angeregt fühlst, wenn Du dich begeistert fühlst, dann heisst das, dass Du Dich ausgedehnt hast und Du hältst Dich nicht davon ab, da mitzugehen und das zu SEIN, was Du bist in dieser Ausdehnung.

Wenn Du aber, das gilt für jeden Moment, Frustration oder Ärger oder Angst fühlst, wenn Du Dich machtlos, ohnmächtig fühlst, wenn Du all diese schmerzlichen Gefühle fühlst, die sich für Dich so schrecklich anfühlen, immer dann geht Dir was im Kopf herum...bei dem Du noch nicht mal in der Nähe bist, von dem Was-Du-Wirklich-Bist. Und die negative Emotion, die Du fühlst, ist das Anzeichen, der Indikator, für diese Trennung...(zwischen dir und DIR). Wenn du eine negative Emotion fühlst, dann heisst das, dass du nicht Schritt hältst mit Deinem Ausdehnungsaspekt. (Mit dem, was Du gerade geworden bist)”.

Und lieber Thriver,

zu dem von Dir oben geschriebenen wollte ich noch sagen: immer wenn es Dir gut geht, hast Du es auch gut "gemacht", für Dich richtig in dem jetzigen Moment und immer wenn es Dir schlecht geht, dann ist diese Bresche zwischen dir und Dir (Ausdehnung von dir, Erweiterung von dir ). Und wenn Du die Bresche schliesst, ist es sofort wieder gut :gvibes: :uns:

Es ist so erleichternd, dass es für Realitätsgestalter das Wort "falsch" nicht mehr gibt, jedenfalls nicht im konventionellen Sinn. Es gibt - wie Loa so gut beschreibt - nur noch Indikatoren - die Du, mit der nötigen Achtsamkeit, wahrnimmst als solche und daraufhin weisst Du ganz genau, wo es FÜR DICH IN DEM MOMENT durch geht.

Viel Freude weiterhin beim Üben
herzlich
Kia
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Re: Frage zu Emotionen

Beitragvon Thriver » 20. Apr 2010, 10:30

Hi lawofattraction,

danke für Deine Antwort und ich bin mir der Tatsache, dass Emotionen unser Leitsystem darstellen und in jeglicher Art sinnvoll sind, vollkommen bewusst.


Ich versuchs noch mal anders:
Stell Dir vor, ich richte meinen Fokus auf ein bestimmtes Thema, das jetzt für mich vllt. nicht so toll ist und ich daran arbeiten möchte (es ist zu wichtig, um es zu ignorieren; sprich etwas wie Gesundheit, Geld, Arbeit etc.).
Sofort wurden jedoch übelst heftige Emotionen "getriggert" (stimulus -> response) und stürzten auf mich ein - also erlittene Schocks kamen wieder hoch. Sowas wie Wut, Trauer, Ausgeliefertsein und diese paralysierten mich regelrecht. Veilleicht in der Auswirkung ähnlich wie bei einer Phobie.

Um damit und der daraus resultierenden Panik überhaupt umgehen zu können habe ich einige Zeit mit EMDR uä. diese Schocks verabeitet und bin dadurch überhaupt erst handlungsfähig geworden. Jetzt bin ich gerade dabei meine Schwingung in dem Bereich zu reinigen und auf ein höheres Niveau zu bringen. Die Emotionen sind dabei noch die alten (natürlich), haben jedoch an Intensität verloren und "hauen mich nicht mehr um".

Mein Denken in Bezug auf das Thema habe ich schon stark verändert, allerdings noch ohne große Wirkung. Ich denke mein Weg ist jetzt erst einmal, mir diese Emotionen anzuschauen, sie zu fühlen und anzunehmen - alles was ich vorher nicht konnte. Und von diesem Standpunkt des Annehmens, Frieden machen und "happy where I am" dann weiterzugehen.

Lieben Gruß
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Re: Frage zu Emotionen

Beitragvon Kia » 20. Apr 2010, 10:53

Ja und nochwas,

diese Freiheit, die Du Dir gibst, die Gefühle erstmals zu fühlen, das habe ich bei Dir ganz gut wahrgenommen, dass das ein Fortschritt für Dich ist, fühlen, benennen, verändern. Einfach frei sein, nicht mehr ausgeliefert. Kreativ mit dieser Energie, was Gefühle ja sind, umzugehen. Sie FÜR DICH ZU VERWENDEN, nicht gegen Dich, was sich so schrecklich anfühlt, wegen dem Widerstand. Es ist wie ein Knoten in der Energieleitung. Und das tut wirklich weh. Und alle Methoden, die zu dieser wunderbaren Selbsterkenntnis führen sind heilsam, DU LERNST DICH KENNEN.
Und von aussen hat dann kein Mensch, kein Umstand die Macht "irgendetwas mit dir anzustellen".
Dann bist Du der Meister Deiner Realität, weil Du der Meister Deiner Gefühle bist.
Du bestimmst, welche Gefühle heilsam sind, welche Dich behindern, schmerzen.
Und dann hast Du die Freiheit zu wählen. Wo gehe ich durch? Wo fühlt es sich besser an wie vorher.
Aber es stimmt ganz sicher, dass das Fühlen der Gefühle der 1. Schritt ist. Und die Angst vor manchen Gefühlen, resultierend aus dem Ausgeliefertsein und der Ohnmacht, die kannst Du dann mit der Zeit vergessen; denn Du weisst, dass Du nicht ausgeliefert bist. Du weisst, wo Dein Weg durchführt zu Wohlgefühl.
Und das kreative Spielen mit der Emotionalen Leitskala, und dafür bin ich dir dankbar für Deine Frage, ich habe das jetzt die Tage auch nochmals durchgespielt, das zeigt dann ganz genau: ich meistere diese Gefühle, ich gebe ihnen nicht die Macht über mich das Leben zu vermiesen. Indem ich meine Gedanken in dem jetztigen Moment anschaue, anfühle und dann wähle. Ganz bewusst.
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Re: Frage zu Emotionen

Beitragvon Thriver » 23. Apr 2010, 11:18

Hi liebe Kia!

Nochmals vielen lieben Dank für Deine inspirierenden Zeilen.

In den letzten Tagen habe ich mich ganz darauf eingelassen, was an Emotionen auf mich zukommt. Ich habe das Gefühl, dass sich dadurch meine "Durchschnittsschwingung" auf der Skala nach unten bewegt hat. Allerdings habe ich nicht mehr so das Gefühl einer "mixed vibration" und "negative" Emotionen sind auch bei weitem nicht mehr so unangenehm wie früher.

Es kommt mir so vor, als würde ich gerade an meinem Fundament arbeiten, das bis jetzt einfach zu instabil war, um mir dauerhaft und vor allem leicht mein Aufschwingen in den Vortex zu ermöglichen. Retrospektiv hatte ich doch bis jetzt schon ziemlich Mühe, mich am Rand des Vortex zu halten. Jetzt fühlt sich alles gelassener an und da ich ja da oben schon gut reingeschmeckt habe, glaube ich dass ich zügig vorankomme. :tja: Nicht mehr so viel Achterbahn wie früher - dafür gemütlicher. :gvibes:

Lieben Gruß
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Re: Frage zu Emotionen

Beitragvon Kia » 23. Apr 2010, 13:58

Lieber Thriver,

danke für Deinen Mut Deine Gefühle zu fühlen. Das ist grossartig und kostbar. Und zeigt, Du bist nicht mehr ausgeliefert. Und dass es manchmal statt hoch nach unten gehen kann auf der Gefühlsskala, finde ich logisch, war bei mir auch so, da ich vorher chronisch bestimmte Gefühle grundsätzlich mal gemieden habe. Sie wanderten, schon bevor sie richtig auf dem Tisch waren, ab in den "Keller", ins Unbewusste. Mein falscher Glaubenssatz war so eine spirituelle Trance: Ich muss gute Gefühle haben, sonst bin ich eine schlechte Frau. Ich muss um jeden Preis Neid, Eifersucht, Wut vermeiden, denn das ist unspirituell und wenn mein hoch-spirituelles Umfeld merkt wie klein und unterentwickelt ich bin, dann gibt es Haue in Richtung: Am besten Du fängst nochmals ganz von vorne an....Schau Dich doch mal an. Und ich schaute und sah eine Frau, die ein Mensch ist mit der ganzen Bandbreite an Gefühlen. Ich konnte mit der Zeit meine Zuschreibungen von: das ist schlecht, das ist gut, einfach nicht mehr aufrechterhalten und erkannte. Gefühle sind nur Indikatoren. Wir sind nicht die Gefühle. Wir sind göttliches Gewahrsein in menschlischer Form, das Gefühle hat (glücklicher Weise) um zu fühlen, wo wir stehen und wohin wir gehen wollen.

Das ehrliche sich Eingestehen: wir sind Menschen, alle Gefühle, die ganze Bandbreite ist da und sinnvoll, denn sie zeigt uns wo wir stehen und was wir wollen, das ist ein riesiger Quantensprung für mich gewesen. Und auch heute noch geschieht es manchmal, dass ich innerlich Freude als hochwertig und Unsicherheit oder Sorgen und Schuld als minderwertig zu qualifizieren beginne, aber ich merke es sofort: welch ein Unterschied zu früher, als alles unterhalb von Zufriedenheit sofort in den Keller geschickt wurde. Und dort war es ja nicht weg, sondern moderte vor sich hin um mir im absolut dümmsten Moment um die Ohren zu fliegen.

Danke für Deine Ehrlichkeit, ich spüre Du kannst souveräner umgehen mit dem, was Du fühlst. Und die Sicherheit, die Du erlangst durch das Dich ehrlich kennen lernen kann Dir niemand mehr wegnehmen, Du stärkst Dein Sein und Bewusstsein, und der Aspekt in Dir "who you really are" erhält eine kraftvolle klare Zustimmung. Und ich habe im Vortex - Threat gelesen, dass Du Dir das Buch kaufst, das finde ich wundervoll. Dieses Buch hat mein Sein so stark geprägt wie niemals zuvor ein Buch. Und das Leben hat immer noch die Güte und Freundlichkeit mir täglich Beispiele für das zu schicken, was ich gerade gelesen habe, meine Selbsterkenntnis wird liebevoll geförert. Es ist eine kurze Zusammenfassung der spirituellen Gesetze und dazu noch spannend und humorvoll geschrieben.
Viel Spass beim Lesen, danke für Dein Feed-Back, das ist sehr wertvoll.
Und denke an eine Runde Wertschätzung für Dich und Deine Arbeit, die Du da innerlich machst. :ros: :lieb: :hug:
Herzlich
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Re: Frage zu Emotionen

Beitragvon Kia » 23. Apr 2010, 15:17

Hallo nochmals, lieber Thriver,

jetzt habe ich grad noch mal das Klettern auf der Emotionalen Leiter geübt. Die Krux bei der Sache ist die: solange ich irgendein Gefühl noch bewerte, dann ziehts mich genau da wieder rein: Flawed Premise Nr. 3 aus the Vortex:
Was ich wegstosse, ist dann weg. Genau falsch. Was ich wegstosse kommt sofort wieder und wieder. Endlos.

Freiheit heisst frei fliessen lassen, was ist. Und dann den Fokus wählen. z.B. hoch. Das Wegstossen, Weghaben-Wollen innerlich bewirkt ein magnetisches anziehen dessen, was ich nicht will. Das Law of Attraction sagt:
Wenn Du etwas wünschst und den Fokus drauf hälst und dann loslässt und empfängt, dann ist es.
Wenn Du etwas nicht wünschst und den Fokus drauf hälst, dann ist das, was du nicht willst. Und Du empfängst das.

Jetzt habe ich es, glaube ich, gut und kurz sagen können.
Herzlich
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