Fokussieren vs. allowing

Die Lehren Abrahams gechannelt von Esther Hicks

Fokussieren vs. allowing

Beitragvon bliss » 5. Nov 2011, 10:56

Im Thread nebenan über "Co-Creation" hat Kia mir eben einen Schlüsselsatz geliefert (dank Dir dafür, liebe Kia - auch dies perfekte Co-Creation), über den ich mir schon länger den Kopf zerbreche, nämlich

"Deshalb ist Fokussieren so wichtig."

Ich bekomme das nicht zusammen mit der Bescheibung des Schöpfungsprozesses (step 1, 2 und 3). Denn da heißt es ja, dass der Wunsch automatisch abgeschickt wird, aufgrund des Contrasts, dass es im gleichen Moment bereits "done" ist - und dass es nun nur noch um das Allowing geht... wofür nichts anderes nötig ist, als dafür zu sorgen, dass es uns so gut wie möglich geht. Wie steht das nun im Zusammenhang mit der "Notwendigkeit" oder "Wichtigkeit" des Fokussierens? Für mich fühlt sich das wie Hü und Hott an.

Liebe Grüße
Bliss
bliss
 

Re: Fokussieren vs. allowing

Beitragvon Kia » 5. Nov 2011, 11:16

Liebe Bliss,


Nach den neuesten Teachings hören wir ja auf Dinge zu Fokussieren, sondern richten die Aufmerksamkeit auf Gefühle. Das Gefühl ist die Manifestation.

Du hältst also Deine eigene Wohlfühlschwingung, das was Du als Liebe, Freude, inneren Frieden, Selbstvertrauen, Kraft, Stärke, Glücklichsein, Klarheit innerlich fühlst im Allowing Zustand Deines höchst persönlichen Einsseins mit der Quelle. Das ist Dein Fokus. Das Gefühl.

Und die Umwelt verschwindet ja dadurch nicht, aber in der Umwelt nimmst Du wahr, fokussierst Du, was dazu passt und Deine innengerichtete Schwingung bestätigt. Du passt Dich sozusagen dem Stream of Life an, aber während Du in dem Fluss schwimmst kannst Du ja trotzdem noch fähig sein Wertschätzung zu fühlen für das, was Du willst. Und die Gefühle, und sie begleitenden Gedanken, die manifestieren sehr schnell... Abraham sagen es spielt nicht so eine grosse Rolle Gedanken und Gefühle (also was zuerst da war) zu unterscheiden, nach dem Motto, was beeinflusst was.

Ich schicke das mal ab, mir ist noch was wichtiges dazu eingefallen eben grad, muss mal einen Moment nach innen.

Bis gleich
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Re: Fokussieren vs. allowing

Beitragvon Kia » 5. Nov 2011, 11:30

Was mir mitten drin einfiel ist:

Also Dein ICH ist an sich weder innen- noch aussenbestimmt, es ist weder gut noch schlecht. Erst Deine Gedanken und Assoziationen und Gefühle und Fokus, die Du damit verknüpfst, WIE dieses Ich bestätigt wird führt zu Glück oder Frustration.

Die langfristigen Ergebnisse für ein ich das aussenbestimmt ist sind:
Neid, Kummer, Eifersucht, Wut, Angst, Übermüdung, Traurigkeit, Erschöpfung, Stolz, Enttäuschung, Überforderung, Frustration, Rachsucht, Lästern und leeres Geschwätz, Unausgefülltsein, Hass, Mangel und schliesslich komplette Antriebsschwäche.

Die langfristigen Ergebnisse für ein ich das innenbestimmt (in Verbindung mit der Quelle) fliesst sind:

Mich friedlich fühlen
Mich glücklich fühlen
Selbstvertrauen und Vertrauen haben
Energie haben, den Fluss des Lebens spüren
Lieben
Mich stark fühlen und mächtig
Ausdauer fühlen
Hoffnungsfroh fühlen
Klarheit im Herzen fühlen und im Geist
Verständnis fühlen für mich und andere, verstehen fühlen, alles ist gut fühlen, so wie es ist
Kontrolle über meine Gefühle fühlen
Mich veränderlich fühlen, in Bewegung

Wenn ich mich nach innen wende, habe ich keinen Mangel und brauche nichts von aussen, kann aber alles geniessen, was da ist und sich zeigt.

Ich denke Allowing heisst nicht alle Schwingung in mir und anderen einfach laufen zu lassen.
Allowing heisst sehr fokussiert die Schwingung der Quelle in mir zu fühlen und mit den Augen der Quelle das, was ich wähle die Aufmerksamkeit und Liebe und Wertschätzung zu schenken. Sozusagen freiwillig und nicht mehr der Sklave meiner out of Vortex automatisierten Gedanken-Gefühls-Schwingungen, die gemischt anziehen, zu sein.

Aber gell, ich bin auch noch am Üben und zwar seit Monaten Vertrauen in dieses SELBST, weil wenn ich die Welt anschaue, da ist eben dieses emotionale Gemisch der sehr verschiedenen Schwingungen. Ich kann nur in das SELBST gehen und immer wieder von frisch MICH neu erfinden im Sinne von: Wie will ich mich fühlen? Was ist jetzt möglich? Wie fühle ich mich der Quelle nahe, die durch mich fliesst.
Und wenn ich mich wieder abgeschnitten habe, z.B. durch vergleichen mit anderen oder vergleichen mit der Vergangenheit oder abgeschnitten durch die ganzen Affektprogramme, die da teilweise noch durchlaufen, ja dann kann ich nur immer wieder Ausrichtung auf die Quelle finden. Ich sage mir 1000 Mal am Tag:

Wenn ich im Vortex bin, also die Verbindung steht, dann fühle ich.... und fühle das dann auch...

Ansonsten:
Re-Connect with Source.

Lieben Gruss (ich enteile zu den Samstagseinkäufen)

Kia
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Re: Fokussieren vs. allowing

Beitragvon bliss » 5. Nov 2011, 11:40

Liebe Kia,

danke für Deine große Mühe - ich muss das erst mal in mir wirken lassen.

Viel Spaß beim Einkaufen!
Lieben Gruß
Bliss
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Re: Fokussieren vs. allowing

Beitragvon Kia » 5. Nov 2011, 11:46

Kurzform für mich im Alltag: Also wie ich im Vortex mich fühle:

Ich segne oder liebe oder fühle als kostbar alle Menschen, Plätze, Dinge in meiner Erfahrung aus der Erkenntnis, sie sind schon da. Von mir erschaffen.

Also ich segne alles in meiner Erfahrung jetzt mit Liebe, Fülle, Frieden, Gesundheit, Freude.
Mit segnen meine ich ich fühle das jetzt, für alles, was jetzt grad da ist. Dann fliesst es ja sofort weiter, verstehst Du ? Es dehnt sich immer sofort aus, wenn ich nichts dagegen unternehme (innerlich), also nicht Widerstand, sondern eben Allowing "gebe" als innere Haltung, als körperlich gefühlte Entspannung, dieses sein lassen.

Im Prinzip erschaffen wir mit jedem Atemzug die Welt.
Ich atme die Welt ein - behalte innen was zu meiner Source passt.
Ich atme aus, was ich loslasse, nicht brauche, nicht weil es schlecht wäre, sondern weil ich das nicht brauche. Jemand anders braucht das sehr wohl vielleicht.

Wir sind alle in diesem einen Atem des Non-physischen Quellen-Seins drin und unser Beitrag ist das wählen, was mir zu mehr Liebe und Freude dient, und Verzicht zu fokussieren, was mir eben nicht dient.

Im Moment fühle ich Allowing mehr als weglassen, was den Stream of Life stört. Dazu braucht es aber trotzdem Fokus. Etwas Unterlassen ist auch eine Handlung. Ein Weglassen der Behinderung des Widerstands. Ein Weglassen in der Erkenntnis, dass die Quelle in Schritt 2 sortiert, ich brauche mich um diese Details nicht zu kümmern.
Und der Contrast ist in Schritt 1 der Segen, der Gewünschtes durch Fokus festlegt und definiert, was ich will (unter weglassen von dem, was ich nicht will) Aufmerksamkeit weg davon, nicht mehr dagegen pushen.

Bei mir funktionieren die drei Schritte gut, wobei eben für das Allowing so viel Vertrauen nötig ist, weshalb ich das separat einübe :clown:

It is done funktioniert nur, wenn ich wirklich vertraue, dass das so ist.

Danke Dir herzlich für die Möglichkeit, da nochmals nachzuspüren.

Herzlich
Kia
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Re: Fokussieren vs. allowing

Beitragvon Kia » 5. Nov 2011, 12:04

Allowing Wellbeing
Diesem Strom von Wohlbefinden zu trauen, zu vertrauen.

Deinem Strom von Wohlbefinden zu trauen. Das ist der Fokus.

Denn Du fühlst Dich bei anderem Wohl wie ich mich wohl fühle.

Du bist der Allower von Deinem Stream. Dazu brauchst Du Fokus.

Hör mal noch das hier, es beschreibt sehr gut das Thema:




Steht nicht Abraham drauf, ist aber ein Abe-Teaching drin...
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Re: Fokussieren vs. allowing

Beitragvon Kia » 5. Nov 2011, 13:26

Liebe Bliss,

danke, dass Du hier am Ball bleibst - ich schätze sehr, dass Du innerlich reflektierst und freue mich auf Deine Erkenntnisse.

Ich möchte nur mal zwischendurch noch uns zwei als Beispiel nehmen hier in dem Thread und das Allowing und Fokussieren üben innerlich für mich durch gehen:

Wenn ich unsere Schwingungen anschaue innerlich, sind sie gemischt.
Oft sind wir im Vortex oder nahe bei Wertschätzung, manchmal sind wir draussen und fühlen allerlei verschiedenes Durchmischtes. Wodurch wir uns neu ausrichten. Contrast ermöglicht Fokus.

Fokussieren heisst jetzt: Ich stelle fest, wann ich im Vortex bin, und „melke“, das ein wenig, so wie Abraham das in ihren Beschreibungen erläutern. Und wenn ich drin bin, dann schaue ich auf Dich und – oh Wunder - sehe ich Dich in Deinen Vortex-Schwingungen, unabhängig davon ob Du drin bist oder nicht. Das ist mir egal. Aber dann sehe ich, wenn ich mich auf Deine guten Qualitäten fokussiere, erwecke ich in Dir mehr davon, falls/wenn diese da sind. Wenn nicht in Dir, ziehe ich jemand anderes an, bei dem sie da sind. Das ist Gesetz. Ich ziehe an, was ich schwinge.

Wenn ich nicht im Vortex bin, empfehlen Abraham ja schweigen oder sehr reduzierte Interaktion, weil eben nur die verzerrten Projektionen meiner eigenen Fehler ich dann sehen kann bei dem anderen Menschen.

Ich vermute jetzt mal wir sind ausgerichtet hier, wenigstens teilweise. Ich will mit Dir eine Co-Creation, den Thread. :loveshower: Wenn ich Deine Qualitäten überhaupt gar nicht sehe, bin ich definitiv nicht im Vortex. Oder Du hast diese von mir bevorzugten Qualitäten nicht oder willst sie nicht leben im Moment oder viele andere Möglichkeiten... Ich bin da noch nicht ganz durch innerlich. Jedenfalls wage ich selten Interaktion ohne Ausrichtung auf die Quelle, da zu viele durchmischte Erfahrungen :teuflischgut: Ich will gut anfühlende Erfahrungen für mich und Dich gleichzeitig.

Also ich fühle mich für diesen Moment gut.

Bin ich im Vortex, gelingt es mir, gute Qualitäten zu sehen, und die verstärken sich durch Fokus. :gvibes: Das LoA verstärkt natürlich sowieso, doch ich bin jetzt mal entspannt und sage: Ich schwimme mit meinem Stream und von dort fokussiere ich, was da an von mir gewünschtem drin "floatet".

Wenn ich den Fokus auf Deine schlechten Qualitäten richte (gut ich kann das gar nicht so lange durchhalten, mein Inner Being, das Dich immer so sieht wie Du in der Verbindung mit Deiner Quelle bist, rebelliert und ich fühle das durch sehr negative Gefühle). Diese zeigen mir an, dass da Widerstand ist und wenn ich den loslasse, geht es mir wieder gut und prompt sehe ich wieder Deine guten Qualitäten, unabhängig davon ob Du sie auch siehst oder ob sie da sind oder was auch immer. Oder es tritt eine andere Person hinzu, die das gewünschte ausschwingt also ist.

Ich kann Deine guten Qualitäten fokussieren in meiner virtuellen Realität. Und diese virtuelle Realität, die nutzt mir (ich fühle mich gut) und sie nutzt Dir (freier Wille beachten), weil sie Dir eine Schwingungseinladung zusendet, da auch mit einzusteigen. Falls Du willst, falls das für Dich jetzt dran ist.

Ich denke, Liebe oder Wertschätzung zu fühlen, ist meine Einladung (an mich) meine Beschwerden/Kritikpunkte an mich und Dich loszulassen und mich auf die allgemeine Liebe, die da ist in mir und in Dir, in der, die wir wirklich sind, zuzulassen. "Wir" gibt es nicht, sorry, einzeln also: who I really am – who you really are.


Es funktioniert nur diese individuelle Variante: Ich in Ausrichtung auf die Quelle in mir, Du in Ausrichtung auf die Quelle in Dir. Dann kann nur Well-Being für uns herein kommen, weil wir dann Well-Being sind.
Liebe ist auch eine Einladung an Dich, diese allgemeine Liebe im Vortex zuzulassen und zu schauen, nachdem Dir klar ist, was Du willst, was genau dann die Source Energy herein bringt an Gutem. Und das bereit sein innerlich für die guten Gelegenheiten und Menschen und Situationen, die in dem Stream fliessen, das aufmerksame freudige Bereit sein, das ist auch Fokus, Fokus auf die freudige Erwartung, dass alles, was herein kommt, genau das ist, was jetzt dran ist: the next logical step, wie Abraham sagen.

Allowing praktizieren heisst also, die Weisheit zu haben, nicht so sehr die Unterschiede zu fokussieren, sondern mehr die ähnlichen Interessen, die Gemeinsamkeit, das, wofür ich echte Wertschätzung in dem Moment fühlen kann. Das beinhaltet auch sehr wohl den Contrast, der sich zwischendurch immer wieder zeigt. Und mich führt Richtung dem, was ich will. Da er mir zeigt, was ich ganz sicher nicht will. Fühlen will in erster Linie. Das Gefühl ist die primäre Manifestation, sagen Abraham. (Vertrauen, Liebe, Freude, diese Gefühle meinen sie da, die Gefühle im Vortex).

Und ich entscheide jedes Mal, mich auszudehnen, Widerstand sein zu lassen und die verbesserte Version herein zulassen, wenn der Contrast erscheint.
Passt Dir das aber nicht, Du willst was anderes, dann fokussierst Du frisch und lässt auch dort die Ausdehnung zu und schaust in deiner virtuellen Realität: dort ist es done! Und dann freust Du Dich und wenn das, was Du fokussierst in mir drin ist, dann aktivierst Du es, indem Du Dich auf meine verbesserte Version gleich stützt, wenn Du auch nur das kleinste bisschen davon fühlen kannst. Und dieses Gefühl hältst Du als Schwingung und prompt erhalte ich Deine Schwingungseinladung. Falls das von Dir fokussierte in mir drin ist und ich das zulassen kann, bewegt sich was in mir. Wenn ich die Einladung zurückweise, nicht, weil Du nicht recht bist, sondern, weil ich z.B. noch anderes haben will, kommt jemand anderes und akzeptiert Deine Schwingungseinladung.
Das ist Schwingungskommunikation, die immer so weiter geht...

Also für mich ist im Moment das Wichtigste, zu üben immer bei mir zu bleiben, nicht lieb sein wollen, es niemandem recht machen wollen, das führt alles von mir weg und ins emotionale durchmischte Chaos. Ich kann und will nur noch für meine Gefühle die Verantwortung übernehmen, das aber wirklich ganz. :clown: So weit ich kann wenigstens.

Wenn ich die Ausrichtung auf meine Quelle halte, bin ich automatisch verbunden mit Deiner Vortex-Version, oder wir werden getrennt, weil’s nicht passt.

Ich erwarte keine Antwort hier, es ist wirklich nur eine Übung. Ich spüre halt, wenn ich im Vortex bin im Alltag und dann in Kontakt mit anderen trete, dann passt alles so gut und die ganze Gehirn-Akrobatik, das Abwägen ist gar nicht angesagt.
Trotzdem will ich lernen ooV-Zustände leichter wieder gehen zu lassen und dieses "milking the Vortex" lernen und dazu hat das Schreiben mir sehr gedient.

Danke Dir herzlich... war immer noch nicht einkaufen. Es hat sich so gut angefühlt, das alles innerlich zu fühlen und mal duchzuspielen.

:danke: Kia

Ich gehe jetzt auch mal (nach dem Einkaufen) nach innen, da kommen immer viele kleine Anstösse zu mehr Einfachheit :clown:
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Re: Fokussieren vs. allowing

Beitragvon Birdie » 5. Nov 2011, 19:09

Kia hat geschrieben:Also für mich ist im Moment das Wichtigste, zu üben immer bei mir zu bleiben, nicht lieb sein wollen, es niemandem recht machen wollen, das führt alles von mir weg und ins emotionale durchmischte Chaos. Ich kann und will nur noch für meine Gefühle die Verantwortung übernehmen, das aber wirklich ganz. :clown: So weit ich kann wenigstens.


Ich erwarte keine Antwort hier, es ist wirklich nur eine Übung.



Liebe Kia,
kriegst aber doch eine Antwort:
nämlich ein Dankeschön vor allem für diesen obigen Satz - damit hast du mir eine Frage beantwortet, die ich mir im Laufe des Tages hereingeholt habe...
LG
und schönes Wochenende
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Re: Fokussieren vs. allowing

Beitragvon zimtstern » 5. Nov 2011, 19:34

Danke liebe Kia :lieb: es war mal wieder sehr erhellend deinen Gedanken zu folgen :gvibes:

Was mir spontan einfiel und was bliss vielleicht auch hilft den scheinbaren Widerspruch zu überwinden,

Abraham sagen ja "..gedanklich die Emotion fokussieren".

Gedanklich etwas zu fokussieren und in einer guten Emotion Allowing praktizieren sind keine zwei getrennten Vorgänge.

Kia hat geschrieben:Im Moment fühle ich Allowing mehr als weglassen, was den Stream of Life stört. Dazu braucht es aber trotzdem Fokus. Etwas Unterlassen ist auch eine Handlung. Ein Weglassen der Behinderung des Widerstands. Ein Weglassen in der Erkenntnis, dass die Quelle in Schritt 2 sortiert, ich brauche mich um diese Details nicht zu kümmern.


Deshalb meine ich auch immer das loslassen eigentlich "unterlassen" bedeutet, denn wir lassen los (und lassen gleichzeitig zu) indem wir uns nicht auf das fokussieren was wir nicht wollen - (diese "nicht wollen" Seite der Gleichung gar nicht erst großartig beachten bzw. an ihr hängen bleiben), sondern das fokussieren/wählen was sich gut anfühlt.
Loslassen heißt eigentlich "es unterlassen auf etwas zu fokussieren das sich nicht gut anfühlt".


Ganz lieben Gruß,

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Re: Fokussieren vs. allowing

Beitragvon Summersun » 5. Nov 2011, 19:49

Liebe Bliss,

ich tendiere meistens zu Allowing - aber manchmal auch zum Fokusieren. Und zwar dann, wenn ich das Gefühl habe, dass ich das nun möchte.

Mir drängt sich zum Beispiel ein Thema auf, d.h. ich etwas, das ich nicht möchte zieht meine Aufmerksamkeit an. Hier sind die 3 Möglichkeiten damit umzugehen:

a) ich bade darin (aber das wollen wir ja nicht, sehr upstream!)
Die Mittel eines bewussten, freudvollen Erschaffers:
b) ich beschließe, dass es die beste Wahl ist meine Aufmerksamkeit komplett vom Thema abzuziehen. Ich lenke mich zum Beispiel ab. Diesen Weg wähle ich oft, wenn das Thema so stark ist, dass ich jetzt im Moment keinen Zugang zu irgendwelchen positiven Tools habe. Manchmal ergibt sich die Ablenkung von ganz alleine (ich hänge meinen trüben Gedanken nach aber da klingelt das Telefon / kommt ein Kunde vorbei / jemand spricht mich an / im Radio läuft ein Hammersong und ich singe laut mit....) und ich merke hinterher, wie gut mir das getan hat.
c) ich beschließe, dass ich mich bewusst auf das Gewünschte fokusieren möchte. Einfach, weil sich das gut anfühlt. Weil es meine Stimmung anhebt. Just for fun.

Es ist m.E. nicht die Frage Allowing vs. Fokusieren.

Sondern:

Allowing mit oder ohne Fokusieren.

Ich meine: Fokusieren kann ein Weg des Zulassens sein. Aber Zulassen kann mit oder ohne Fokus geschehen. Nichts ist wichtiger als dass ich mich wohlfühle - das ist mein Abe-Credo, auf das es immer wieder hinausläuft.

Abe sprechen an mehreren Stellen davon, dass man solche Werkzeuge wie Fokusieren auf gewünschte Ergebnisse nicht ausüben sollte um das gewünschte Ergebniss zu bekommen. Denn dadurch konzentrierst du dich immer wieder auf die Tatsache, dass die gewünschten Ergebnisse noch nicht da sind. Sondern wir fokusieren um unser Wohlgefühl anzuheben, aus reiner Freude.

Ich habe in Lachfältchens Thread zum Fokusieren geraten, weil mir mein Bauchgefühl sagte, dass dies der Ratschlag ist, den ich ihr geben möchte.

Ich persönlich habe schon länger Abstand genommen vom gezielten Fokusieren von Endergebnissen, zumindest bei den "großen" Themen. Wie oben schon beschrieben, fokusiere ich mich heute lieber auf gute Gefühle. Sehe mich glücklich, klar, zutiefst zufrieden, lachend, tanzend, singend).

Siehe mein Post aus 2009 in meinem Uralt-Thread

Grüße von Summersun
Summersun
 

Re: Fokussieren vs. allowing

Beitragvon zimtstern » 5. Nov 2011, 20:29

Summersun hat geschrieben:
Allowing mit oder ohne Fokusieren.

Ich meine: Fokusieren kann ein Weg des Zulassens sein. Aber Zulassen kann mit oder ohne Fokus geschehen. Nichts ist wichtiger als dass ich mich wohlfühle - das ist mein Abe-Credo, auf das es immer wieder hinausläuft.

Abe sprechen an mehreren Stellen davon, dass man solche Werkzeuge wie Fokusieren auf gewünschte Ergebnisse nicht ausüben sollte um das gewünschte Ergebniss zu bekommen. Denn dadurch konzentrierst du dich immer wieder auf die Tatsache, dass die gewünschten Ergebnisse noch nicht da sind. Sondern wir fokusieren um unser Wohlgefühl anzuheben, aus reiner Freude.

Ich habe in Lachfältchens Thread zum Fokusieren geraten, weil mir mein Bauchgefühl sagte, dass dies der Ratschlag ist, den ich ihr geben möchte.

Ich persönlich habe schon länger Abstand genommen vom gezielten Fokusieren von Endergebnissen, zumindest bei den "großen" Themen. Wie oben schon beschrieben, fokusiere ich mich heute lieber auf gute Gefühle. Sehe mich glücklich, klar, zutiefst zufrieden, lachend, tanzend, singend).


Liebe Summersun,

müßte es dann aber nicht eigentlich heißen

"allowing mit Fokus auf die konkrete Wunschsituation oder mit Fokus auf die Emotion?"

erst dachte ich du meinst etwas anderes als ich,
aber so wie es aussieht meinen wir doch das gleiche.

Ganz lieben Gruß,

Zimtstern :lieb:
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Re: Fokussieren vs. allowing

Beitragvon bliss » 5. Nov 2011, 20:37

Hallo Ihr Lieben,

jetzt ist im Laufe des Tages so viel geschrieben worden, da komme ich ja gar nicht mehr nach, darauf zu antworten.

Hm, geklärt hat sich für mich allerdings bis jetzt trotzdem noch nix. Ich empfinde nach wie vor diesen Widerspruch zwischen Fokussieren und Allowing, vor allem auch deshalb, weil ich meine mich zu erinnern, die Abraham-Empfehlung gelesen zu haben, NICHT mehr zu fokussieren - und dann auf der anderen Seite die (ebenfalls Abraham-)Aussage, dass Fokussieren wichtig sei. Letztes kann natürlich in einem täglichen Zitat gewesen sein; diese Zitate sind ja mitunter schon älteren Datums.

Was ich meine, kann man in diesem Posting von ZaWo nachlesen.

Ich lasse das Thema jetzt erst mal ruhen. Danke für Eure Antworten.

Lieben Gruß
Bliss
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Re: Fokussieren vs. allowing

Beitragvon zimtstern » 5. Nov 2011, 21:03

bliss hat geschrieben:Hm, geklärt hat sich für mich allerdings bis jetzt trotzdem noch nix. Ich empfinde nach wie vor diesen Widerspruch zwischen Fokussieren und Allowing, vor allem auch deshalb, weil ich meine mich zu erinnern, die Abraham-Empfehlung gelesen zu haben, NICHT mehr zu fokussieren - und dann auf der anderen Seite die (ebenfalls Abraham-)Aussage, dass Fokussieren wichtig sei. Letztes kann natürlich in einem täglichen Zitat gewesen sein; diese Zitate sind ja mitunter schon älteren Datums.


Mein Zitat mit dem "..sich gedanklich auf die Emotion fokussieren" stammte (wenn auch nicht wortwörtlich, aber ich meinte es) aus dem vorletzten Workshop 117, hier der Ausschnitt:

"Nun, bei all dem – und dies ist der Teil, der neu ist – in dieser ganzen Unterhaltung über bewusste Realitätsgestaltung haben wir Euch immer ermutigt zu fokussieren. Fokussiert Eure Gedanken. Heute fordern wir Euch immer noch auf, Eure Gedanken zu fokussieren, aber fokussiert sie auf das Thema der Emotionen. Fokussiert Eure Gedanken darauf, wie Ihr Euch fühlen möchtet und belasst es dabei.

Denn wir haben Euch auch seit längerer Zeit gesagt, dass Ihr eine ausreichend grosse schwingungsmässige Basis in Eurem Schöpfungs-Vortex habt, um Euch 20 oder 30 Lebenszeiten beschäftigt zu halten. Es ist also Zeit, Eure Gutscheine einzulösen. Es ist die Zeit gekommen, das einzulösen, was Ihr dort hinein gelegt habt. Der Weg, auf dem das geschieht, ist den Fokus zu lenken auf Eure emotionale Basis.

Wir haben mit diesen Law-of-Attraction-Karten gespielt. Wir haben darauf hingewiesen, dass dann, wenn Ihr versucht, etwas aus dem Mangel heraus zu affirmieren, das Ergebnis lediglich eine weitere Bestätigung seiner Abwesenheit auf eine noch machtvollere Art und Weise ist. Und das wollt Ihr nicht. Das heisst, wenn Ihr sagt „Ich will mehr Geld, ich will mehr Geld, ich will mehr Geld“, so macht dieser Wunsch nach mehr Geld die Abwesenheit von Geld nur noch schmerzhafter."


Das meint doch eigentlich auch genau das was ZaWo hier sagt:

ZaWo hat geschrieben:Genaugenommen erschaffst du natürlich aus dem Mangel heraus. Denn wäre da kein Mangel, dann wäre da kein offener Wunsch. Es geht jetzt nicht darum, sich den Mangel auszureden (Verleugnung des IST-Zustandes) , sondern den Fokus vom zuvor akzeptierten Mangel wegzunehmen. Und das funktioniert mit entweder einem völlig anderen gutfühlenden Fokus oder mit neuen erleichternden Gedanken zu dem Problem-Objekt.


und dieses "den Fokus vom zuvor akzeptierten Mangel wegzunehmen" ist das was wir oben mit "unterlassen" meinten. Unterlassen = loslassen = Zulassen/Allowing.

Ganz lieben Gruß,

Zimtstern
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Re: Fokussieren vs. allowing

Beitragvon ZaWo » 5. Nov 2011, 21:07

Liebe bliss,

fokussieren ist ein anderes Wort für "Aufmerksamkeit lenken auf". Wir befinden uns hier in einem einschließenden Universum und können unsere Aufmerksamkeit nicht ersatzlos abziehen, sondern abziehen durch umlenken. Insofern fokussieren wir immer irgendwas.

Was Abraham da wohl meinten, ist nicht mehr zu visualisieren oder sich abzumühen, ins positive Detail zu kommen.
Sie empfehlen die Manifestation von allgemeinen Wohlgefühlen (positive Generalisierung) , die dann unser emotional Grid wünschenswerter ausstatten. Das LoA füllt dann die geeigneten Details ein. Um die Details brauchen wir uns nicht zu kümmern. Eine Riesenerleichterung wie ich finde. Sie haben das aber schon immer gesagt. Alles, was du dir wünscht, ist downstream. Du brauchst es nicht zu kennen; du darfst es entdecken.

Konzentration auf die gewünschten Gefühle, ist auch ein Fokussieren (nicht zu verwechseln mit Visualisieren).

Das ganze ist vermutlich eine Unklarheit sprachlicher Art. Erlauben tust du immer dann, wenn du keine Widerstandsgedanken denkst. Um das hinzubekommen, benötigst du die Lenkung des Fokus.

Lieber Gruß
ZaWo
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Re: Fokussieren vs. allowing

Beitragvon bliss » 5. Nov 2011, 21:15

Boah, Zimtstern! :danke:

Ich habe diesen Workshop jetzt noch mal ganz (und nicht zum ersten Mal) gelesen - aber als ich ihn bisher las, hatte ich keine innere Fragestellung. Jetzt hat's geklickert.

Und neben der Frage "Fokussieren vs. allowing" ist nun auch gleich ein weiteres Thema mit erledigt. Das poste ich aber ggf. in einem neuen Faden, um hier in meinem eigenen nicht OT zu werden. :lol:

Ganz lieben Dank - ich weiß jetzt, wie ich mit den beiden "Dingen" umgehen werde.

Lieben Gruß
Bliss
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Re: Fokussieren vs. allowing

Beitragvon Kia » 5. Nov 2011, 21:17

Danke Euch allen :uns: für das Mitgehen hier, und ja - ich empfinde es auch so wie Zawo -
ZaWo hat geschrieben: Das LoA füllt dann die geeigneten Details ein. Um die Details brauchen wir uns nicht zu kümmern. Eine Riesenerleichterung wie ich finde. Sie haben das aber schon immer gesagt. Alles, was du dir wünscht, ist downstream. Du brauchst es nicht zu kennen; du darfst es entdecken.

Konzentration auf die gewünschten Gefühle ist aber auch ein Fokussieren (nicht zu verwechseln mit Visualisieren).


Die Erleichterung besteht für mich vor allem darin, dass ich fühlen leichter finde als Anwendung von Methoden vor allem für die grösseren Sachen, wie Summersun das so schön sagt.

Liebe Bliss, ich finde das sinnvoll, mal wirken zu lassen und eigene Erfahrungen zu machen.

Danke allen nochmals ganz herzlich
und schönen Abend noch

Kia
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Re: Fokussieren vs. allowing

Beitragvon Kia » 5. Nov 2011, 21:36

Liebe Zimtstern

ich wollte Dir noch sagen, wie sehr ich es schätze, dass Du so wundervoll zitierst und so viel. Das ist immer eine gute Gelegenheit nochmals das Wichtigste zu lesen ...

Danke Dir herzlich, ich werde mir da ein Beispiel nehmen, was ich bisher nicht gewagt habe, da ich sowieso so viel schreibe :oops:

Herbstblumen für alle :danke:
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Re: Fokussieren vs. allowing

Beitragvon bliss » 5. Nov 2011, 22:48

Kia hat geschrieben:Danke Euch allen :uns: für das Mitgehen hier, und ja - ich empfinde es auch so wie Zawo -
ZaWo hat geschrieben: Das LoA füllt dann die geeigneten Details ein. Um die Details brauchen wir uns nicht zu kümmern. Eine Riesenerleichterung wie ich finde. Sie haben das aber schon immer gesagt. Alles, was du dir wünscht, ist downstream. Du brauchst es nicht zu kennen; du darfst es entdecken.

Konzentration auf die gewünschten Gefühle ist aber auch ein Fokussieren (nicht zu verwechseln mit Visualisieren).



Liebe Kia,

verrätst Du noch, wo Du das Zitat von ZaWo ausgegraben hast? :danke:

Lieben Gruß
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Re: Fokussieren vs. allowing

Beitragvon Pink » 5. Nov 2011, 22:51

Hey bliss,

Du musst nur ein paar Beiträge nach oben scrollen und zack bist schon Du bei ZaWo´s Post, der an Dich höchst persönlich, gerichtet ist.
Und dieser Absatz ist für mich Gold wert. Nochmal zur Erinnerung.
ZaWo hat geschrieben:
Sie empfehlen die Manifestation von allgemeinen Wohlgefühlen (positive Generalisierung) , die dann unser emotional Grid wünschenswerter ausstatten. Das LoA füllt dann die geeigneten Details ein. Um die Details brauchen wir uns nicht zu kümmern. Eine Riesenerleichterung wie ich finde. Sie haben das aber schon immer gesagt. Alles, was du dir wünscht, ist downstream. Du brauchst es nicht zu kennen; du darfst es entdecken.Konzentration auf die gewünschten Gefühle, ist auch ein Fokussieren (nicht zu verwechseln mit Visualisieren).
Von mir hervorgehoben.

Gute Nacht
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Re: Fokussieren vs. allowing

Beitragvon bliss » 5. Nov 2011, 22:58

Tatsächlich. Danke, Pink. ZaWos Posting muss mir durchgegangen sein, während ich an Zimtstern schrieb. Komisch, normalerweise erscheint doch immer eine Meldung, wenn in der Zwischenzeit (während des Schreibens) ein neuer Beitrag gepostet wurde. Naja, es ist wie es ist.

Dir - und allen anderen - auch eine gute Nacht!
Liebe Grüße
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Re: Fokussieren vs. allowing

Beitragvon Kia » 6. Nov 2011, 12:28

Guten Morgen Ihr Lieben,

habe grade ein Teachings gehört, das hier als Beispiel gelten kann für Allowing und Focussing, beides,
und zwar Abraham erklären 40 Minuten die Emotional Guidance Scale und wie wir Allowing und Focussing anwenden, ist nichts neues, doch wunderbare Wiederholung.




Viel Freude und schönen Sonntag

Kia
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Re: Fokussieren vs. allowing

Beitragvon Pink » 7. Nov 2011, 20:43

Guten Abend liebe ZaWo,

ZaWo hat geschrieben:
Alles, was du dir wünscht, ist downstream. Du brauchst es nicht zu kennen; du darfst es entdecken.

Konzentration auf die gewünschten Gefühle, ist auch ein Fokussieren (nicht zu verwechseln mit Visualisieren).

Das ganze ist vermutlich eine Unklarheit sprachlicher Art. Erlauben tust du immer dann, wenn du keine Widerstandsgedanken denkst. Um das hinzubekommen, benötigst du die Lenkung des Fokus.

Von mir hervorgehoben.

Ich muss also nicht ganau wissen, was ich will? :nachdenk:
Das wäre eine unglaubliche Erleichterung, denn manchmal ist man ja nicht immer so klar und weiß, was man möchte oder worauf man seinen Fokus lenken soll.
Kann man aber ganz entspannt und freudig die Ruder loslassen, ist man automatisch downstream. Und dann, ja dann, sieht man es eh.

Beste Grüße
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Re: Fokussieren vs. allowing

Beitragvon bliss » 7. Nov 2011, 21:41

Liebe ZaWo,

Dir auch noch lieben Dank für Deine Erklärung - Du wirst gelesen haben, dass sie mir während meiner Antwort an Zimtstern "durchgeflutscht" ist.

Stimmt, fokussieren und visualisieren werden ja häufig synonym benutzt... und so ganz sehe ich auch noch nicht, dass Abraham da wirklich differenzieren. Neu ist ja allerdings das Fokussieren auf das gewünschte Gefühl. Mir leuchtet absolut ein, dass ich nicht rational wissen muss, was ich mir wünsche - mein IB oder das Loa (oder wer/was auch immer) weiß am allerbesten, mithilfe welcher Manifestation(en) sich das gewünschte Gefühl bei mir einstellen wird. Insofern ist von uns wohl so eine Art "kindliches Vertrauen" gefragt, wie wir es zur Mutter gehabt haben - sie wusste immer, was das Beste für uns war(wenn es denn gut lief). Im Grunde geht es beim Loslassen, beim downstream gehen, doch um ein Urvertrauen - die Quelle wird es schon aufs Beste für uns richten. Das passt auch hervorragend zu einem Video von Gregg Braden, das ich heute sah, wo er von einem tibetischen Meister sprach, der sagte (sinngemäß): Das wahre Gebet ist, sich so zu fühlen, als sei das Gebet bereits erhört worden.

Ich denke inzwischen, dass Fokussieren (im Sinne von Visualisieren und wie ich es auch im Thread-Titel meinte) nur für den Bruchteil einer Sekunde stattzufinden braucht - nämlich dann, wenn Contrast erfahren wird... der berühmte Blick auf das andere Ende des Stockes. Entweder man weiß dann, was man sich "stattdessen" wünscht - oder aber man weiß zumindest, wie man sich stattdessen fühlen will. Und dann (im ersteren Fall) aber nicht krampfhaft Visualisieren, Focus Wheels machen, Bopas oder Drehbücher schreiben, Vision Boards basteln etc. - sondern sich entspannt zurücklehnen... sich downstream begeben und eben allowen.

Liebe Grüße
Bliss
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Re: Fokussieren vs. allowing

Beitragvon Summersun » 7. Nov 2011, 22:01

Pink hat geschrieben:
Ich muss also nicht ganau wissen, was ich will? :nachdenk:
Das wäre eine unglaubliche Erleichterung, denn manchmal ist man ja nicht immer so klar und weiß, was man möchte oder worauf man seinen Fokus lenken soll.
Kann man aber ganz entspannt und freudig die Ruder loslassen, ist man automatisch downstream. Und dann, ja dann, sieht man es eh.

Beste Grüße
Pink


Hallo Pink,

wenn ich es richtig verstanden habe, dann braucht dein Bewusstsein das wirklich nicht zu wissen. Dein Vortex, dein Schwingungskonto, hat alle Details gespeichert. Dort weiß dein größeres Ich ganz genau was du willst. Dass wir hier im pysischen Körper dieses Wissen mit all diesen tausend Details nicht abrufen können, macht garnichts.

Jeder Kontrast zu einem Thema, jeder noch so kleine Gedanke, macht das Bild dessen, was wir wollen, runder.

z.B. das Thema Traumwohnung:
Die Wohnung von Bekannten - du findest die Raumaufteilung super aber die Einrichtung scheuslich ---- ab in den Vortex
Die Kommode im Schaufenster vom Nobel-Einrichter - viel zu teuer ---- ab in den Vortex
Du siehst im Fernsehen eine Traumwohnung ----- ab in den Vortex
Du siehst eine Kuscheldecke und denkst: Die würde sich auf einem weißen Ledersofa gut machen ---- ab in den Vortex
....
....
.... und so hast du im Laufe der Jahre so unglaublich viele Details über die perfekte Wohnung gesammlt, dass dein Bewusstsein das nicht abrufen kann. Du denkst, du weißt nicht genau, was du willst. Aber du weißt es. Dein Inner Being weiß alles.

Vertrauen und es sich gut gehen lassen..... :loveshower:

Summersun
Summersun
 

Re: Fokussieren vs. allowing

Beitragvon Pink » 7. Nov 2011, 22:33

Hallo Summersun,

Deine Beispiele sind wirklich der Hit. :gvibes: ... husch, in den Vortex. Und ich zappel mir manchmal einen ab. :grllll:

Summersun hat geschrieben:
Vertrauen und es sich gut gehen lassen.....

Das klingt so gut, so einfach, so leicht, so entspannend, so traumhaft schön.

Zusammengefasst kann man sagen, dass ich nicht unbedingt wissen muss, was ich alles will. Dein Zitat von oben, Dein aufschlußreicher Post und diese Aussage: Huhu bliss,
bliss hat geschrieben:
sondern sich entspannt zurücklehnen... sich downstream begeben und eben allowen.

sind völlig ausreichend.
Hach, es wird nicht nur einfacher, sondern auch besser und besser.

Einen ganz wundervollen Abend, Euch allen.
Pink
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