If it feels good, its always right

Die Lehren Abrahams gechannelt von Esther Hicks

If it feels good, its always right

Beitragvon liondave » 14. Dez 2014, 21:40

Guten Abend zusammen,

Abraham sagen ja das wenn sich etwas gut anfühlt, es automatisch auch immer das richtige ist, da man im Einklang mit seiner inneren Führung handelt bzw. denkt.
Es macht für mich Sinn und über die Jahre hinweg habe ich eine gute Beziehung zu meiner inneren Führung entwickelt und kann meine Gefühle sehr gut lenken.

Jedoch verstehe ich eine Sache nicht so ganz. Wenn es immer richtig ist, wenn es sich gut anfühlt, was ist dann mit Sachen wie Junk Food, welche einem ja zuerst ein gewisses "high" verschaffen, jedoch anschließend ein ziemliches Tief da man etwas mit wertlosen Inhaltsstoffen gegessen hat. Oder was ist mit Drogen, wie zB. Heroin, was einem definitiv ein unglaubliches high Gefühl verschafft wie man es ohne die Droge kaum haben kann, jedoch macht es schwer abhängig und ruiniert viele Leben.

Ich weiß das Abraham sagen, das es nur eine Ersatzbefriedigung ist, da man nicht in "alignment" ist, dennoch lässt sich nicht abstreiten das sich diese Sachen gut anfühlen um nochmal auf Abrahams Prämisse von oben zurück zu kommen "if it feels good, it's always right".

Kann mir das jemand erklären?

Vielen Dank,
David
liondave
 

Re: If it feels good, its always right

Beitragvon ZaWo » 14. Dez 2014, 21:58

Hallo David,

Jedoch verstehe ich eine Sache nicht so ganz. Wenn es immer richtig ist, wenn es sich gut anfühlt, was ist dann mit Sachen wie Junk Food, welche einem ja zuerst ein gewisses "high" verschaffen, jedoch anschließend ein ziemliches Tief da man etwas mit wertlosen Inhaltsstoffen gegessen hat.


Hast du Appetit auf Junk Food und fühlt sich der Gedanke daran gut an, dann iss es. Das anschließende Tief hängt damit zusammen, dass du es im Nachgang verteufelst. Dieses Verteufeln fühlt sich schlecht an, also ist es nach Abraham eine Denke, die nicht förderlich ist. Unter den Workshops hier im Forum gibt es auch einen über Essen/Abnehmen. Da kannst du das nachlesen, wenn du möchtest.

Zu Drogen habe ich keine Erfahrung.

Liebe Grüße
ZaWo
ZaWo
 

Re: If it feels good, its always right

Beitragvon liondave » 14. Dez 2014, 22:41

Hallo ZaWo,

bei dem Junk Food stimme ich dir zu zu, da kann ich es auch genau wie bei Zigaretten nachvollziehen, da Abraham hier dasselbe sagen. Jedoch kann ich es gerade beim Thema harte Drogen nicht nachvollziehen, da diese Dinge einem definitiv ein unglaubliches High geben und es hierbei auch nichts mehr mit einem schlechten Gewissen nach Einnahme zu tun hat, sondern der Körper und die Psyche in jedem Fall geschädigt wird.

Viele grüße
liondave
 

Re: If it feels good, its always right

Beitragvon ZaWo » 14. Dez 2014, 23:32

sondern der Körper und die Psyche in jedem Fall geschädigt wird.


Ist das wahr? Kannst du das sicher wissen? Wie würde es sich anfühlen, wenn du das so nicht denken würdest? Und würde sich die Realität dem anderen Glauben anpassen (müssen)? :clown: Und wie könnte diese neue Realität dann aussehen? :P
ZaWo
 

Re: If it feels good, its always right

Beitragvon lawofattraction » 15. Dez 2014, 08:53




Hallo David,

warum wird nicht jeder, der Alkohol trinkt, ein Alkoholiker und jeder, der Drogen ausprobiert, davon abhängig?

Wir alle sind bei unserer Geburt noch vollkommen erfüllt vom nicht-physischen Energiestrom, der uns geschaffen hat und der uns unterhält. Wir sind Geist im Körper. Und dann leben wir unser Leben, probieren uns aus, haben Erfolge und Enttäuschungen und erleben Zurückweisung und Bedingungen, denen wir uns anpassen sollen. So wird die Verbindung mit dem Energiestrom immer schwächer.

Das fühlt so gut wie jeder, aber manche eben stärker als andere. Nämlich diejenigen, die mit der stärksten Überzeugung gekommen sind, mit dem Strom verbunden zu bleiben. Sie leiden besonders stark, wenn sie eine Schwingung wählen, die die Verbindung nicht mehr zulässt.

Sie fühlen diesen Mangel an Freude, an Klarheit und Energie und an Lebenslust, den sie mit Drogen oder einer anderen Substanz zu ersetzen suchen. Am Anfang ist das High da, sie werden abgelenkt von ihren destruktiven Gedanken, die sie immer wieder aus der Verbindung werfen.

Wer eine Substanz nimmt oder in anderer Weise diese Leere zu füllen versucht, fühlt sich anfangs sehr gut und kann sich ablenken von dem, was sie in der niedrigen Schwingung hält. Die Schwingung wird angehoben – nicht umsonst spricht man von einem High. Aber das bedeutet nicht automatisch, dass die Verbindung zum Inner Being wieder hergestellt wird. Es ist vielmehr eine von aussen induzierte Betäubung des Schmerzes, daher ist dieses "good feeling" nicht zu verwechseln mit dem einer Anbindung, die ohne Substanz gefunden wurde.

Die Abhängigkeit ist also weniger eine Abhängigkeit von der Substanz, sondern von dem guten Gefühl, das sie verschafft. Denn interessanterweise hört das körperliche Bedürfnis nach etwa drei Tagen auf, die Zellen finden wieder einen Zustand des Wohlergehens und bei Verzicht würde die körperliche Abhängigkeit enden. Was aber die Ursache für den Konsum war, ist damit noch nicht behoben. Schlechte Gefühle setzen wieder ein und daraus resultierend das erneute Verlangen nach der Erleichterung, die die Substanz ihnen gegeben hat.

Lieben Gruss
Loa





*Resistance means feeling Singular instead of Plural* Abraham


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Re: If it feels good, its always right

Beitragvon Birdie » 15. Dez 2014, 15:19

lawofattraction hat geschrieben:
aber manche eben stärker als andere. Nämlich diejenigen, die mit der stärksten Überzeugung gekommen sind, mit dem Strom verbunden zu bleiben. Sie leiden besonders stark, wenn sie eine Schwingung wählen, die die Verbindung nicht mehr zulässt.

Sie fühlen diesen Mangel an Freude, an Klarheit und Energie und an Lebenslust, den sie mit Drogen oder einer anderen Substanz zu ersetzen suchen. Am Anfang ist das High da, sie werden abgelenkt von ihren destruktiven Gedanken, die sie immer wieder aus der Verbindung werfen.


oops.....dann trifft das auf mich bestimmt zu. Ich habe das schon sehr früh bemerkt und mich schon sehr früh bewusst für Drogen entschieden,bereits als Teenager ich bin nicht irgendwie"reingeschlittert"....., weil ich mein Leben so unerträglich fand, dass ich wusste, das halte ich nicht nüchtern aus und ich will es auch nicht, ich will den Schmerz nicht fühlen. Ich will eigentlich überhaupt nicht leben.
Ich war fast mein gesamtes Leben von irgendwelchen Substanzen abhängig, mal mehr, mal weniger.

Interessanterweise habe ich gerade heute morgen darüber nachgedacht, über dieses Thema Abhängigkeit. Vllt weil ich gerade einen Roman lese, wo das Thema angeschnitten wird.

Ich bin schon 10 Jahre clean und hatte aber immer wieder zwischendurch den Suchtdruck verspürt.

Erst seit einiger Zeit ist das wirklich weg und das ist mir erst heute richtig aufgefallen, als ich darüber nachdachte, was ich machen würde, wenn ich jetzt Zugang zu meiner Lieblingsdroge hätte.
Würde ich sie nehmen?
Nein.

Nicht, weil ich weiß, dass es mir schaden würde, sondern weil ich absolut kein Bedürfnis mehr verspüre.
Ich weiß jetzt wer ich bin...in a physical body with non- physical roots...ich kann meine Anbindung herstellen und aufrecht erhalten (klappt nicht immer), ich fühle diese Ohnmacht nicht mehr.....ich habe das gefunden, was ich früher versucht habe mit Drogen zu finden,


LG,
Birdie
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Re: If it feels good, its always right

Beitragvon liondave » 16. Dez 2014, 10:17

Guten Morgen zusammen 8-)

Ich stimme mit den Meinungen hier komplett überein. Ich denke halt auch das der übermäßige Konsum von Drogen erst einmal die Folge eines Denkens ist, das nicht mit der inneren Führung übereinstimmt. Ich denke auch das letztendlich die Verbindung mit dem inneren Wesen darüber entscheidet ob man sein Leben in die gewünschte Richtung lenkt oder nicht. Das war unter anderem öfter mein Fehler in der Vergangenheit, das ich auf andere Instanzen mehr gehört habe als auf mein inneres Wesen, unter anderem auch bestimmte Prozesse von Abraham die sich für mich nicht gut angefühlt haben ( zu diesem Zeitpunkt) und trotzdem habe ich sie weiter versucht was natürlich in innerem Widerstand geendet hat und daher eher Kontraproduktiv war. Daher denke ich das es vor allem darum geht mit dieser Führung im Einklang zu stehen, sogar noch vor dem was Abraham sagt.

Viele Grüße :ros:
liondave
 

Re: If it feels good, its always right

Beitragvon Birdie » 17. Dez 2014, 17:09

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Re: If it feels good, its always right

Beitragvon katgirl » 18. Dez 2014, 12:19

Deswegen betonen Abe ja immer wieder die Bedeutung von Unconditional Love, Gutfühlen ohne die Beachtung der Bedingungen. (Bedingung ist so gut wie alles um uns herum.)
Mein Fühlen und mein bewußtes Denken hat nichts mit den Bedingungen zu tun. Ich bin mir so wichtig, dass ich meine Priorität und meinen Willen auf mein erleichtertes Besser Fühlen ausrichte.
Je mehr ich das übe, desto besser und schneller klappt es in dieses Fühlen wieder reinzufinden.
Wir haben das Wissen und sind in der Lage dazu.
lg
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