Erstes Mal ernsthaft am Zweifeln

Die Lehren Abrahams gechannelt von Esther Hicks

Re: Erstes Mal ernsthaft am Zweifeln

Beitragvon Maike » 1. Apr 2015, 22:08

Liebe Kein Schnee,

Kein_Schnee hat geschrieben:
alle großen, einschneidenden Manifestationen brauchen ja eine sehr starke und für einen längeren Zeitraum konstante Schwingung.


Brauchen sie das wirklich immer? Abraham sagen zwar, dass wir in der Regel keine quantum leaps machen können, aber es gibt durchaus Ausnahmen, wie in jenem Bsp., in dem eine Mutter in der Lage war eine Auto anzuheben, unter dem ihr Kind lag. Der Wunsch war größer als sämtliche Widerstände in dem Augenblick.

Vielleicht denke ich da zu dreidimensional, aber wenn Hugo sich gerade seinen Traumjob manifestiert hat, käme der Tod ihm doch in die Quere? Aber vielleicht war die Begegnung im Café nur eine Station und die nächste sein phys. Tod?

Ich meine, das sind ja jene Momente, in denen die Mehrheit sagt, der Verstorbene habe doch noch so viel vorgehabt.

Kein_Schnee hat geschrieben:Ich glaube deshalb, dass die Manifestation "Tod" auch dann gekommen wäre, wenn Hugo nicht ins Flugzeug eingestiegen wäre.


Du meinst also, er hätte eine andere Abzweigung nehmen können, z.b. eine Verlängerung seines Aufenthaltes und wäre dann am nächsten Tag vom Auto erfasst worden oder hätte sich einen tödlichen Keim eingefangen?

Immerhin hat es für diesen Absturz sehr viele co-creators gebraucht. Er ist eben genau in der Zeit nach Barcelona geflogen, hat diesen Rückflug gebucht und war nicht zu Hause oder mit der Fähre in London.

Kein_Schnee hat geschrieben:Aber das wird nicht in einen Zusammenhang gebracht, da der Ort nicht ein und derselbe ist.


Um den Ort geht es mir gerade auch gar nicht. Fakt ist für mich aber, dass viele Rädchen ineinander greifen mussten, damit dieser Absturz so überhaupt geschehen konnte, und dass nicht zufällig genau diese 150 Menschen an Board waren.
Und auch Menschen, die an einer Krankheit sterben und als einzige in tödlich verunglücken, hatten ja noch "was vor".

Liebe Grüße
Maike
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Re: Erstes Mal ernsthaft am Zweifeln

Beitragvon Kein_Schnee » 2. Apr 2015, 06:20

Liebe Maike,

Maike hat geschrieben:Immerhin hat es für diesen Absturz sehr viele co-creators gebraucht. Er ist eben genau in der Zeit nach Barcelona geflogen, hat diesen Rückflug gebucht und war nicht zu Hause oder mit der Fähre in London.


Mir ist gerade erst klar geworden, wie viele Rädchen ineinander greifen müssen, damit es zu einem Unfall auf einer gut befahrenen Autobahn kommt.
Damit sich dort genau die beiden Wagen treffen, die dann zusammen diesen Unfall haben.

Ein Familienmitglied eines guten Freundes von mir kam bei einem Flugzeugabsturz um.
In diesem Fall war es genau umgekehrt kurios, denn es kamen nur der Pilot und er ums Leben.
Es war ein Linienflug mit vielen Passagieren und alle anderen überlebten.
Das war auch für viele schwer zu begreifen.

Maike hat geschrieben:Und auch Menschen, die an einer Krankheit sterben und als einzige in tödlich verunglücken, hatten ja noch "was vor".


Woher weißt Du das? Von Aussagen der Hinterbliebenen, die Du ebenfalls nicht kanntest?
Alle Tode in meinem Umfeld waren bis ins letzte Detail für mich nachvollziehbar uns stimmig.
Das kann ich aber nur sagen, weil ich die Menschen gut kannte und ungeachtet dessen, was sie sagten, ihre Stimmung spürte.
Deshalb meinte ich ja: Dieser Flugzeugabsturz ist ein virtuelles Ereignis.
Wir wissen nichts über die beteiligten Personen und schießen unsere Projektionen dort hinein.

Liebe Grüsse,

KeinSchnee
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Re: Erstes Mal ernsthaft am Zweifeln

Beitragvon lawofattraction » 2. Apr 2015, 08:00




Guten Morgen, Ihr Lieben,

ich finde es interessant, wie stark hier der physische Tod immer noch aus der Sichtweise von Grauen, Unerwünschtem und um jeden Preis Abzuwendendem betrachtet wird. Zumindest sollte man doch trennen zwischen der Bedeutung des Todes einmal für Hinterbliebene und zum anderen für diejenigen, die hinübergehen. Das Verständnis kann nicht kommen, wenn wir das in den gleichen Topf werfen, da es zwei Komponenten miteinander vermischt, die nichts miteinander zu tun haben.

Ich frage mich: Wie passt diese Unsicherheit im Verständnis um eine eigene nicht bewusst erkannte Todesabsicht eigentlich mit der Aussage zusammen, dass im Todesmoment der ganze Vortex vollinhaltlich zugänglich wird? Und das ist so, für die Menschen, die hoffnungslos sind und ihr Leben selbst beenden, genau so wie für denjenigen, die bewusst keinen Freitod wählen würden, aber trotzdem abtreten.

Man kann sich doch durchaus vorstellen, dass ein Leben dadurch einen Abschluss bekommt, dass ein Lebensziel erreicht ist. Nichts mehr hinzu zu fügen, das Thema abgeschlossen. Ist es wirklich so, dass ein bestimmtes Ziel der emotionalen Erkenntnisfähigkeit erreicht ist, das vielleicht auch über mehrere Existenzen hinweg "bearbeitet" wurde, dann macht es doch absolut Sinn anzunehmen, dass nun ein Übergang ins Nicht-Physische stattfindet und eine neue Inkarnation geplant wird.

Nicht jedes Leben wird beendet, weil das Leben nicht mehr lebenswert ist und der Tod die Flucht vor psychischen und physischen Schmerzen ist. Manches Leben könnte beendet werden, weil die Absicht erreicht ist, in anderen Menschen Mitgefühl und Liebe zu wecken. Ich denke da an besondere Kinder, die durch ihr Anderssein aus medizinischen Gründen nur ein kurzes Leben leben oder auch die an Katastrophen Beteiligten wie im Fall des Flugzeugabsturzes. Ein solches Denken kann einen Sinn in allem erkennen, was geschieht und befreit vom Gefühl der Ohnmacht und des Ausgeliefertsein an etwas, was unsere Wünsche ausser Kraft setzt.

Im Verständnis um das Inner Being und seine Entscheidungsfähigkeit oder Getrenntheit von uns hat mir absolut das Erklärungsmodell von Kryon geholfen. Er sagt, dass unser IB = Höheres Selbst seinen "Sitz" in unserer DNA hat, also nicht irgendwo "da draussen" oder "da oben" residiert. Das Inner Being ist der Gott in uns.

Er erklärt, dass die gesamte Akasha-Chronik aller Leben eines Menschen in der DNA codiert ist. Alles aus diesen vergangen Leben ist uns im Hier und Jetzt zugänglich. Wir können die DNA nach Informationen durchforsten und durch Absicht dort Vorhandenes aktivieren oder verändern - wie Krankheit und Alterungsprozess. Das lässt auch auf einen frei wählbaren Todeszeitpunkt schliessen. Unser Inner Being als Verbindung zum Grossen Ganzen residiert in uns, in unserer DNA und ist immer für uns zugänglich, wenn wir das wünschen.

Voraussetzung für ein solches Verständnis ist aber wirklich die Bereitschaft, eingetretene Gedankenpfade und lineares Denken zugunsten einer umfangreicheren Sichtweise aufzugeben. Ich bin überzeugt, dass uns Erklärungen rein durch unseren Verstand nicht zum Verständnis bringen können. Was kann denn schon passieren, wenn wir die linearen Gedankenpfade verlassen? Wir sind nun einmal kein singuläres, biologisches Selbst, sondern ein Teil Gottes - und alles ist in unserer DNA als Verbindung zur anderen Seite verankert. Es wird immer noch aussen gesucht, dabei ist alles in uns und uns jederzeit zugänglich.

Lieben Gruss
Loa




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Re: Erstes Mal ernsthaft am Zweifeln

Beitragvon Maike » 2. Apr 2015, 08:59

Liebe Kein Schnee,

Kein_Schnee hat geschrieben:
Mir ist gerade erst klar geworden, wie viele Rädchen ineinander greifen müssen, damit es zu einem Unfall auf einer gut befahrenen Autobahn kommt.
Damit sich dort genau die beiden Wagen treffen, die dann zusammen diesen Unfall haben.


Ich glaube, du gehst hier von der falschen Annahme aus, dass ich den Absturz als etwas Besonderes erachte, dabei nehme ich ihn nur als Beispiel, weil er hier thematisiert wird. Setze von mir aus beliebig Autounfall, Krankheit, Fenstersturz oder Arbeitsunfall ein.

Kein_Schnee hat geschrieben:Woher weißt Du das? Von Aussagen der Hinterbliebenen, die Du ebenfalls nicht kanntest?
Alle Tode in meinem Umfeld waren bis ins letzte Detail für mich nachvollziehbar uns stimmig.


Es ist ein Gedankenspiel und durchaus eines, welches ich aus meinem Umfeld bestätigen kann. Ein Familienmitglied, das während einer OP gestorben ist, hat wenige Tage zuvor noch erzählt, was er noch alles vorhat. Er sprühte vor Lebensfreude und Plänen. Für uns alle hat sich sein Tod deshalb falsch angefühlt.

Bei diesen Gedanken sehe ich den Tod auch nicht als etwas Negatives an. Ich kann nur Banshees kritischen Einwurf vor einigen Tagen gut nachvollziehen, dass man ja nur seinem Wohlgefühl folgen soll und dann alles erreichen kann, was man will. Und es ist einfach Fakt, dass, wenn ich tot bin, eine Arbeitsstelle nicht mehr antreten kann, nicht mehr heiraten kann, nicht mehr verreisen, im Lotto gewinnen oder mein Traumauto fahren kann.

Liebe Grüße
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Re: Erstes Mal ernsthaft am Zweifeln

Beitragvon Mina » 2. Apr 2015, 10:16

Maike hat geschrieben:Es ist ein Gedankenspiel und durchaus eines, welches ich aus meinem Umfeld bestätigen kann. Ein Familienmitglied, das während einer OP gestorben ist, hat wenige Tage zuvor noch erzählt, was er noch alles vorhat. Er sprühte vor Lebensfreude und Plänen. Für uns alle hat sich sein Tod deshalb falsch angefühlt.


Hallo Maike,

genau solche Beispiele kenne ich auch. Und gerade mit Abraham im Hintergrund, der ja immer wieder sagt, dass die Gedanken, insbeondere optimistische Gedanken, inspired actions u.s.w. die Realität gestalten, verwirren mich solche Todesfälle sehr.

Auf der anderen Seite kenne ich Leute (auch in meiner nahen Verwandtschaft), für die ist ihr Leben völlig uninteressant, wollen nicht mehr leben, sehen keinen Sinn mehr, wollen nur noch sterben und werden sehr alt.

Was mich an Beispielen wie diesen so frustriert und verwirrt ist, dass sie - zumindest vordergründig - Aussagen von Abraham zu widersprechen scheinen. Je mehr man vor Begierde auf das Leben sprüht, desto mehr pflastern man diese Zukunft. Aber wenn man auf einer Ebene beschlossen hat zu sterben, dann sind all diese Pläne offenbar nur Makulatur.

Was mir an vielen Posts hier auffällt ist, dass sie sich lesen, als würde man an so was wie Schicksal, Gott wirds schon richten glauben. Wo ist da der freie Wille?
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Re: Erstes Mal ernsthaft am Zweifeln

Beitragvon lawofattraction » 2. Apr 2015, 11:00

Mina hat geschrieben:Was mir an vielen Posts hier auffällt ist, dass sie sich lesen, als würde man an so was wie Schicksal, Gott wirds schon richten glauben. Wo ist da der freie Wille?


Hallo Mina,

ich habe jetzt nochmal einiges nachgelesen, da ich gar nicht weiss, auf wen Du Dich explizit beziehst. Denn es geht doch gerade darum, dass bei den meisten Schreiberinnen nach dem Beweis der eigenen Annahme gesucht wird, dass der freie menschliche Wille erkennbar auch für die Todesentscheidung gegeben ist.

:nachdenk:
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Re: Erstes Mal ernsthaft am Zweifeln

Beitragvon Stella » 2. Apr 2015, 11:51

Hallo ihr Lieben,

ich schreibe ja so gut wie nie etwas im Forum, da ich immer noch "Anfängerin" bin und sich für mich vieles erklärt, wenn ich eure posts lese und darüber nachdenke. Und vllt. nähere ich mich hiermit offtopic, keine Ahnung, jedenfalls:
Wenn man seinen Zeitpunkt des Todes im Grunde selbst wählt, wie passt das damit zusammen, dass jemand durch jahrelange negative Gedankenmuster beispielsweise die Krankheit Krebs bekommt und letztendlich daran stirbt?
Wäre er dann zur selben Zeit an etwas anderem gestorben?

Liebe Grüße
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Re: Erstes Mal ernsthaft am Zweifeln

Beitragvon zimtstern » 2. Apr 2015, 12:24

Maike hat geschrieben:
Es ist ein Gedankenspiel und durchaus eines, welches ich aus meinem Umfeld bestätigen kann. Ein Familienmitglied, das während einer OP gestorben ist, hat wenige Tage zuvor noch erzählt, was er noch alles vorhat. Er sprühte vor Lebensfreude und Plänen. Für uns alle hat sich sein Tod deshalb falsch angefühlt.

Bei diesen Gedanken sehe ich den Tod auch nicht als etwas Negatives an. Ich kann nur Banshees kritischen Einwurf vor einigen Tagen gut nachvollziehen, dass man ja nur seinem Wohlgefühl folgen soll und dann alles erreichen kann, was man will. Und es ist einfach Fakt, dass, wenn ich tot bin, eine Arbeitsstelle nicht mehr antreten kann, nicht mehr heiraten kann, nicht mehr verreisen, im Lotto gewinnen oder mein Traumauto fahren kann.




Vielleicht ja doch.. der Tod soll ja der kürzeste Weg in den Vortex sein. Und je nach Absicht inkarniert die Person vom Nicht-Physischen aus dann ja vielleicht in ihr Traumleben.

Was ich mich frage, - wie erkenne ich meine vorgeburtliche Absicht die ich für dieses Leben habe?
Und ist diese bei manchen Menschen enger gefasst (zb. bei Kindern die früh sterben, oder bei Menschen die ein sehr außergewöhnliches Leben leben o. einen sehr außergewöhnlichen Tod sterben) als bei anderen?
Das müßte eigentlich so sein, oder?


lawofattraction hat geschrieben:

Im Verständnis um das Inner Being und seine Entscheidungsfähigkeit oder Getrenntheit von uns hat mir absolut das Erklärungsmodell von Kryon geholfen. Er sagt, dass unser IB = Höheres Selbst seinen "Sitz" in unserer DNA hat, also nicht irgendwo "da draussen" oder "da oben" residiert. Das Inner Being ist der Gott in uns.

Er erklärt, dass die gesamte Akasha-Chronik aller Leben eines Menschen in der DNA codiert ist. Alles aus diesen vergangen Leben ist uns im Hier und Jetzt zugänglich. Wir können die DNA nach Informationen durchforsten und durch Absicht dort Vorhandenes aktivieren oder verändern - wie Krankheit und Alterungsprozess. Das lässt auch auf einen frei wählbaren Todeszeitpunkt schliessen. Unser Inner Being als Verbindung zum Grossen Ganzen residiert in uns, in unserer DNA und ist immer für uns zugänglich, wenn wir das wünschen.



Irgendwie verwirrt mich das total. Wenn Abraham zum Beispiel sagen dass Jerry, Esther und Tracy in einem vorherigem Leben in einer physischen Person verkörpert waren, und somit ein IB hatten, dann haben sie das ja heute auch noch.. ehrlich gesagt habe ich daraus geschlossen dass es so etwas wie ein "persönliches" IB gar nicht gibt, das IB oder größere Ich ist einfach das große Ganze, die Quelle. Hmm...

:nachdenk:
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Re: Erstes Mal ernsthaft am Zweifeln

Beitragvon Maike » 2. Apr 2015, 12:47

Hallo zusammen,

zimtstern hat geschrieben:Vielleicht ja doch.. der Tod soll ja der kürzeste Weg in den Vortex sein. Und je nach Absicht inkarniert die Person vom Nicht-Physischen aus dann ja vielleicht in ihr Traumleben.


Hinter jedem Wunsch steckt der Wunsch nach Wohlgefühl und im Vortex zu sein. Deswegen sagen Abraham ja auch, dass der Weg zur Erfüllung eines Wunsches über das Wohlgefühl geht. Wenn nun aber jemand, der noch inspiriert war von Wünschen und Plänen, stirbt, dann kann ich aus meinem aktuellen Verständnis heraus, daraus nur schlussfolgern, dass schlussendlich die Wünsche nur Mittel zum Zweck sind und es egal ist und wir niemals sicher sein können, ob und das sich etwas verwirklicht. Dann macht aus irdischer Sicht das ganze Wünschen aber keinen Sinn, wenn es am Ende eh nur darum geht, dass ich den Vortex "erreiche", der sich dann in Lottogewinn oder Tod manifestiert. In dem Fall müsste ich mich doch gar nicht fragen, warum sich etwas noch nicht manifestiert hat, sondern einfach nur möglichst häufig im Wohlgefühl leben und gucken, was passiert und mich über die ganzen Überraschungsgeschenke freuen. Dann könnte ich es tatsächlich nämlich so sehen, dass immer für mich gesorgt wird und ich das bekomme, was ich eben bekomme - oder auch nicht. Aber konkrete Dinge und Umstände wünschen, bräuchte ich dann nicht mehr.

zimtstern hat geschrieben:Was ich mich frage, - wie erkenne ich meine vorgeburtliche Absicht die ich für dieses Leben habe?


Wie ich es verstehe, sind Absichten allgemeiner gefasst, d.h. sie beziehen sich auf das Erleben bestimmter Gefühle. Diesbezüglich könntest du dir anschauen, welche Gefühle bisher dein Leben überwiegend begleitet haben, wie ein roter Faden, der sich durch dein Leben zieht.

Liebe Grüße
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Re: Erstes Mal ernsthaft am Zweifeln

Beitragvon katgirl » 2. Apr 2015, 12:59

Maike hat geschrieben:Wenn nun aber jemand, der noch inspiriert war von Wünschen und Plänen, stirbt,

Woher willst Du das denn objektiv wissen? Ich kann auch von tollen Wünschen und Plänen erzählen, wenn ich mich innerlich total depressiv fühle. Das klappt sogar sehr gut.
Und ich habe einige Leute gekannt, die dieses "Theater" hervorragend beherrscht haben, bis zum finalen Schritt.
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Re: Erstes Mal ernsthaft am Zweifeln

Beitragvon Kein_Schnee » 2. Apr 2015, 13:03

katgirl hat geschrieben:Woher willst Du das denn objektiv wissen? Ich kann auch von tollen Wünschen und Plänen erzählen, wenn ich mich innerlich total depressiv fühle. Das klappt sogar sehr gut.
Und ich habe einige Leute gekannt, die dieses "Theater" hervorragend beherrscht haben, bis zum finalen Schritt.


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Re: Erstes Mal ernsthaft am Zweifeln

Beitragvon Kein_Schnee » 2. Apr 2015, 13:07

lawofattraction hat geschrieben:ich finde es interessant, wie stark hier der physische Tod immer noch aus der Sichtweise von Grauen, Unerwünschtem und um jeden Preis Abzuwendendem betrachtet wird.


Genau so geht es mir.
Würden wir den physischen Tod als das Schönste Betrachten, was man sich vorstellen kann, oder zumindest neutral, würde es diese Diskussion gar nicht geben.
Für mich gilt das LOA immer, ohne Ausnahme, also auch im Bezug auf unseren Übergang.
Wenn man die freie Entscheidung, bzw. die Gültigkeit des LOA (was das Selbe ist, da ich meine Schwingung selbst wählen kann) in diesem Zusammenhang anzweifelt, müsste man sich auch fragen: Warum bin ich nicht Multimillionär, wenn dies doch mein Wunsch ist?
Die Antwort lautet: Weil ich nicht auf dieser Schwingung bin.
Und wenn jemand durch Krankheit dem Tode nah ist und von Dingen spricht, die er noch tun möchte, wird er nicht wirklich auf dieser Schwingung gewesen sein, denn sonst hätte er sie auch noch tun können.
Das ist das LOA und ich vertraue ihm voll und ganz und habe, wie gesagt auch noch keine entgegengesetzten Beispiele erlebt.

Liebe Grüsse,

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Re: Erstes Mal ernsthaft am Zweifeln

Beitragvon lawofattraction » 2. Apr 2015, 13:10

zimtstern hat geschrieben:Irgendwie verwirrt mich das total. Wenn Abraham zum Beispiel sagen dass Jerry, Esther und Tracy in einem vorherigem Leben in einer physischen Person verkörpert waren, und somit ein IB hatten, dann haben sie das ja heute auch noch.. ehrlich gesagt habe ich daraus geschlossen dass es so etwas wie ein "persönliches" IB gar nicht gibt, das IB oder größere Ich ist einfach das große Ganze, die Quelle. Hmm.


Hallo Zimtstern,

ich habe das nicht so verstanden, dass unser IB vollumfänglich das Grosse Ganze ist - dann wären wir nicht physisch. Das IB ist unserer nicht-physischer Teil am Grossen Ganzen. Als Splitteranteil mit dem Anteil-IB anderer physischer Menschen in jeder Existenz anders "zusammengesetzt", um den eigenen Absichten nachkommen zu können - und die anderen Splitteranteile den ihren.

Bashar erklärt das gut:

Viel ist schon über das Höhere Selbst gesagt worden, und viele haben sich gefragt, was denn dieses Höhere Selbst sei? Lasst es uns so erklären: das HS ist, in gewissem Sinne, das idealisierte Selbst jedes bestimmten Lebens, das man haben kann. Es ist das, was das Ziel für dieses Leben darstellt, es steht für die Ziele, die Themen, die Bestimmung, die ihr euch selbst, als die Person, die ihr, in diesem Leben sein wollt, gegeben habt, das, was ihr, Stück für Stück und Tag für Tag, zu werden lernt.

Die Kommunikation mit dem HS für jedes einzelne Leben...... und es gibt ein HS für jedes einzelne Leben..... das wichtigste daran ist der Prozess, zum HS zu werden, als das HS zu handeln. Es geht nicht nur einfach darum, mit etwas über einen selbst zu sprechen, sondern dazu zu werden. Das habt ihr euch für dieses Leben vorgenommen, so gut ihr es nur könnt.

Den ganzen Text gibts hier.



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Re: Erstes Mal ernsthaft am Zweifeln

Beitragvon lawofattraction » 2. Apr 2015, 13:21

Kein_Schnee hat geschrieben:
katgirl hat geschrieben:Woher willst Du das denn objektiv wissen? Ich kann auch von tollen Wünschen und Plänen erzählen, wenn ich mich innerlich total depressiv fühle. Das klappt sogar sehr gut.
Und ich habe einige Leute gekannt, die dieses "Theater" hervorragend beherrscht haben, bis zum finalen Schritt.


Ja! :stimmt:


Dem schliesse ich mich uneingeschränkt an. Ich halte es für verführerisch, aber vollkommen fehleranfällig, ein Verständnis der Realitätsgestaltung auf die Betrachtung anderer Menschen und Rückschlüsse auf deren Gedanken zu basieren.

Wer ehrlich zu sich selbst ist, stimmt mir bei, dass wir auch vor unseren liebsten Menschen Gedanken verheimlichen, weil wir sie mit niemandem teilen möchten.

Wenn man sich darüber hinausgehend überlegt, wie sehr Menschen generell die Kommunikation mit dem Aussen aufgrund ihrer Überzeugungen und Glaubenssätze strukturieren und Absichten hegen, in die wir keine Einsicht und von denen wir keine Kenntnis haben, so werden solche Äusserungen * gegenstandslos, weil vollkommen unbewiesen.


* Editierter Zusatz: Äusserungen in Bezug auf Pläne und vorhandene Wünsche


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Re: Erstes Mal ernsthaft am Zweifeln

Beitragvon katgirl » 2. Apr 2015, 13:24

Unsere Wünsche sind doch immer nur das Gefühl von Erleichterung und Alignment. Absolutes Alignment ist nunmal das Zurückziehen in das Nicht-Physische. Wie der Weg des geringsten Widerstandes in dieses absolute Gefühl aussehen wird, mag dem LoA überlassen bleiben.

Mir hat mal jemand geschrieben das es bemerkenswert ist, daß bis vor ca. 15 Jahren Krebs ein wachsendes Phänomen war; der Widerstand als Weg, um sich Alignment zu erlauben.
Heute sind Koma- und Demenzpatienten ein Phänomen; das Bewußtsein verläßt einfach den weiterlebenden Körper. lg
Zuletzt geändert von katgirl am 2. Apr 2015, 13:28, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Erstes Mal ernsthaft am Zweifeln

Beitragvon lawofattraction » 2. Apr 2015, 13:28

katgirl hat geschrieben:Unsere Wünsche sind doch immer nur das Gefühl von Erleichterung und Alignment.


:genau: Das zeigt schon die Tatsache, dass jeder erfüllte Wunsch lediglich die nächste Plattform für neuen Contrast und neue Wünsche ist. Egal, ob neues Auto, Lottogewinn oder bevorstehende Hochzeit.



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Re: Erstes Mal ernsthaft am Zweifeln

Beitragvon katgirl » 2. Apr 2015, 13:29

lawofattraction hat geschrieben:
katgirl hat geschrieben:Unsere Wünsche sind doch immer nur das Gefühl von Erleichterung und Alignment.


:genau: Das zeigt schon die Tatsache, dass jeder erfüllte Wunsch lediglich die nächste Plattform für neuen Contrast und neue Wünsche ist. Egal, ob neues Auto, Lottogewinn oder bevorstehende Hochzeit.



Ja! :gvibes:
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Re: Erstes Mal ernsthaft am Zweifeln

Beitragvon Maike » 2. Apr 2015, 13:34

Hallo,

katgirl hat geschrieben:Woher willst Du das denn objektiv wissen?


Ist das jetzt das standardmäßige Totschlagargument? Mich nervt das gerade und es sagt auch nichts aus.

katgirl hat geschrieben:Ich kann auch von tollen Wünschen und Plänen erzählen, wenn ich mich innerlich total depressiv fühle. Das klappt sogar sehr gut.


Und woher willst du DAS nun wissen?

Und es geht auch gar nicht darum, irgendwelche Leute zu analysieren, sondern für mich etwas zu verstehen. An einem Beispiel, ob nun fingiert oder nicht, ist doch egal. Auch in WS sind nur Beispiele und nicht euer eigenes Leben zu hören.

Ich gehe davon aus, dass es Menschen gibt, die voller Lebensfreude und Wünsche waren und sterben. Punkt. Wenn ich dich lese, ist für dich wohl jeder Mensch, der stirbt, mindestens kurz vorher schwerst depressiv gewesen.
Irgendwie fühlt sich die Diskussion hier gerade an wie schönreden und so herrichten, bis es passt.

Ich verstehe die Punkte, die ich beschrieben habe, tatsächlich nicht. Und mit einem "woher willst du das wissen", ist es nicht getan. Woher will jemand wissen, dass es das Nicht-Physische gibt, dass es mehrere Inkarnationen gibt, dass es das IB gibt usw.?
Nur mal um zu zeigen, wie sinnlos diese Gegenfrage ist.

Und wenn es beim wünschen nur ums Wohlgefühl geht, sind Wünsche tatsächlich nur Makulatur. Es ist doch egal, wie ich es dann nenne, entweder sterbe ich, gewinne im Lotto, heirate oder bekomme teuren Schmuck geschenkt. Am Ende weiß doch keiner was er bekommt. Damit ist das Wünschen doch absolut überflüssig. Das Leben wäre somit ein Roulettespiel, bei dem ich entweder Freude oder etwas anderes empfinde.

LG
Maike
Zuletzt geändert von Maike am 2. Apr 2015, 13:44, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Erstes Mal ernsthaft am Zweifeln

Beitragvon Kein_Schnee » 2. Apr 2015, 13:40

Liebe Maike,

glaubst Du denn an das LOA?
Und wenn ja, warum machst Du dann Ausnahmen?
Hier gilt es, aber hier nicht?
Wie soll das funktionieren?

Lieben Gruß,

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Re: Erstes Mal ernsthaft am Zweifeln

Beitragvon katgirl » 2. Apr 2015, 13:46

Maike hat geschrieben:Hallo,

katgirl hat geschrieben:Woher willst Du das denn objektiv wissen?


Ist das jetzt das standardmäßige Todschlagargument? Mich nervt das gerade und es sagt auch nichts aus.

Das ist einfach Erfahrung.

Maike hat geschrieben:
katgirl hat geschrieben:Ich kann auch von tollen Wünschen und Plänen erzählen, wenn ich mich innerlich total depressiv fühle. Das klappt sogar sehr gut.


Und woher willst du DAS nun wissen?

Weil ich das selbst schon getan habe!
Weil ich mal so weit unten war, daß ich weiß, wovon ich schreibe.
Weil ich verschiedene Menschen gekannt habe, die Stunden vor ihrem selbstgesetzten Ende noch einen neuen Arbeitsvertrag unterschrieben haben oder den Wocheneinkauf erledigt haben.

Maike hat geschrieben:Ich gehe davon aus, dass es Menschen gibt, die voller Lebensfreude und Wünsche waren und sterben. Punkt. Wenn ich dich lese, ist für dich wohl jeder Mensch, der stirbt, mindestens kurz vorher schwerst depressiv gewesen.
Irgendwie fühlt sich die Diskussion hier gerade an wie schönreden und so herrichten, bis es passt.

Ich verstehe die Punkte, die ich beschrieben habe, tatsächlich nicht. Und mit einem "woher willst du das wissen", ist es nicht getan. Woher will jemand wissen, dass es das Nicht-Physische gibt, dass es mehrere Inkarnationen gibt, dass es das IB gibt usw.?
Nur mal um zu zeigen, wie sinnlos diese Gegenfrage ist.

LG
Maike


Ja, es gibt Menschen die in voller Lebensfreude sterben; die genau wissen, was geschehen wird; die einfach widerstandslos sind und den Weg des geringsten Widerstandes zum völligen Alignment zulassen.
Das meinen Abe und Esther mit Happy, Healthy, Happy, Healthy, Happy, Death.

Und ich weiß, daß es das Nicht-Physische gibt, weil es sich für mich einfach gut anfühlt.
lg
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Re: Erstes Mal ernsthaft am Zweifeln

Beitragvon lawofattraction » 2. Apr 2015, 13:50

Maike hat geschrieben:Ich gehe davon aus, dass es Menschen gibt, die voller Lebensfreude und Wünsche waren und sterben.


Ja, warum auch nicht? Wir machen doch aus reiner Angst vor dem Unbekannten aus dem Tod dieses Greuel, das lediglich auf unseren Erfahrungen als Hinterbliebene basiert, nämlich Verlust und Leid. Wirkliches Wissen über die Todeserfahrung ist uns ja leider als mit mehrdimensionaler Blindheit ausgerüsteten Menschen versagt.

Ich wiederholte das, was ich vielmals bei verschiedenen Quellen gelesen habe und für richtig empfinde: Wenn eine für ein bestimmtes Leben vorgenommene "Aufgabe" erfüllt ist, kann es eine Entscheidung geben, die den physischen Tod nach sich zieht. Egal wie die Lebenssituation von aussen betrachtet sein mag.

Verstehen können wir das nur, wenn wir wirklich aufgeben, alles mit dem Verstand erklären zu wollen. Dass der Verstand nicht weiter bringt, kann man an diesem Thread ablesen. Aber das ist ja bei der ganzen physisch-nicht-physischen Story der Fall, es bedarf immer des Vertrauensvorschuss in das Gesagte und der Einsicht, dass der Verstand eine Erkenntnis eher blockiert als hilft.



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Re: Erstes Mal ernsthaft am Zweifeln

Beitragvon Maike » 2. Apr 2015, 13:53

Liebe Kein Schnee,

ich glaube, meine wesentliche Frage ist nicht verstanden worden.

Jemand ist voller Lebensfreude, will bald heiraten, ist auf dem besten Wege die Umsätze seines Unternehmens zu steigern etc. pp. und stirbt. Heißt ergo, dass nicht alle seine Wünsche sich erfüllen werden, weil der Tod dazwischenfunkt.

Und wenn es ohnehin wirklich nur darum geht, dass Wünsche dafür da sind, dass wir uns wohlfühlen, weil wir glauben, dass wir sie dann bekommen, ist es doch egal, was ich mir wünsche und es ist egal, ob ich es bekomme. Dann bleibt die Formel, dass mir Wohlgefühl schöne Dinge bringt, aber nicht unbedingt die Gewünschten, und schlechte Gefühle mir weniger schöne Dinge bescheren, vielleicht nicht mal unbedingt die Befürchteten. Also haben wir keinen Einfluss auf Details und konkrete Dinge, sondern nur ob etwas Schönes oder Unschönes kommt.
Den Tod fasse ich hier als neutral auf, es geht mir nur darum, dass er ein Stoppschild für physische Manifestationen ist/sein könnte.

Liebe Grüße
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Re: Erstes Mal ernsthaft am Zweifeln

Beitragvon katgirl » 2. Apr 2015, 13:57

Maike hat geschrieben:Jemand ist voller Lebensfreude, will bald heiraten, ist auf dem besten Wege die Umsätze seines Unternehmens zu steigern etc. pp. und stirbt. Heißt ergo, dass nicht alle seine Wünsche sich erfüllen werden, weil der Tod dazwischenfunkt.


Die Wünsche sind im Moment des Wünschens erfüllt, das Universum hat sich ausgedehnt. Das ist der Zweck der physischen Existenz.

lg
Zuletzt geändert von katgirl am 2. Apr 2015, 14:02, insgesamt 3-mal geändert.
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Re: Erstes Mal ernsthaft am Zweifeln

Beitragvon lawofattraction » 2. Apr 2015, 13:58

Maike hat geschrieben:Und wenn es beim wünschen nur ums Wohlgefühl geht, sind Wünsche tatsächlich nur Makulatur. Es ist doch egal, wie ich es dann nenne, entweder sterbe ich, gewinne im Lotto, heirate oder bekomme teuren Schmuck geschenkt. Am Ende weiß doch keiner was er bekommt. Damit ist das Wünschen doch absolut überflüssig. Das Leben wäre somit ein Roulettespiel, bei dem ich entweder Freude oder etwas anderes empfinde.


Das ist eine Schlussfolgerung, die ich nun gar nicht nachvollziehen kann. Wohlgefühl führt zur Erfüllung ganz konkreter Wünsche.

Dabei ist das Streben nach Wohlgefühl die Kunst, im Jetzt zu bleiben und zu wissen, dass meine Wünsche erfüllt werden. Warum sollten sie durch die Tatsache egal werden, dass es "nur ums Wohlgefühl" geht? Abraham sagen gerne: Wäre ja auch schrecklich, so viel Wohlgefühl, oder? :kgrhl: Und warum ist ihre Erfüllung heute überflüssig, wenn ich morgen sterben könnte?


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Re: Erstes Mal ernsthaft am Zweifeln

Beitragvon Maike » 2. Apr 2015, 14:34

katgirl hat geschrieben:
Die Wünsche sind im Moment des Wünschens erfüllt, das Universum hat sich ausgedehnt. Das ist der Zweck der physischen Existenz.


Daran habe ich keinen Zweifel. Du musst aber schon zugeben, dass du es ziemlich öde fändest, wenn es nur um Expansion ginge und deine Wünsche irgendwo schwebten, wo du sie nicht sehen oder erleben kannst. Dieses ganze Nicht-Physische, was sich für mich darauf bezieht, dass Wünsche energetisch schon vorhaben, aber noch nicht sinnlich erfassbar sind, ist ja alles schön und gut, aber glaube, dass hier niemand bestreiten wird, dass ihm das nicht ausreichen würde.


lawofattraction hat geschrieben:Das ist eine Schlussfolgerung, die ich nun gar nicht nachvollziehen kann. Wohlgefühl führt zur Erfüllung ganz konkreter Wünsche.


Außer ich sterbe, dann kann ich sie nicht mehr erleben. Darauf will ich hinaus. Das ist der Punkt, den ich nicht verstehe. Der Tod ist ein Stoppschild, das besagt, dass ich eben nicht alle Wünsche erfüllt erleben kann.


Liebe Grüße
Maike
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