Erstes Mal ernsthaft am Zweifeln

Die Lehren Abrahams gechannelt von Esther Hicks

Re: Erstes Mal ernsthaft am Zweifeln

Beitragvon Banshee » 31. Mär 2015, 12:39

Um nochmal auf das Thema zurückzukommen, Abe betonen ja, dass wir vor dem Eintritt in den physischen Körper, sämtliche Umstände, die unser jetziges Leben begleiten, bewusst auswählen! Um durch den sich daraus ergebenden Kontrast auswählen zu können. Das impliziert doch ganz klar, dass die Passagiere dieses Ereignis bereits gewählt haben. Einige vor Jahren, andere, wie die beiden Kleinkinder, erst vor kurzem...D.h., wenn die Wahl vor jedem Eintritt in den physischen Körper neu erfolgt.
-Da fällt mir gerade ein, dass Abraham erklärten, dass wir als Individuum, also das, was uns als Person ausmachte, so nicht mehr weiter existieren, jetzt las ich aber das Gegenteil...vielleicht verwechsle ich da auch etwas-
Um dies aus der Perspektive der Hinterbliebenen zu beschreiben...ja, ist das ja ein Höllenkontrast, den sie sich da ausgesucht haben, zumindest aus menschlicher Sicht, viel zu wählen gibt es da erstmal nicht, außer etwas Frieden vielleicht. Aber das ist wahrscheinlich schon sehr viel.
B.
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Re: Erstes Mal ernsthaft am Zweifeln

Beitragvon lawofattraction » 31. Mär 2015, 14:29

Banshee hat geschrieben:Um nochmal auf das Thema zurückzukommen, Abe betonen ja, dass wir vor dem Eintritt in den physischen Körper, sämtliche Umstände, die unser jetziges Leben begleiten, bewusst auswählen!


Hallo Banshee,

das sagen sie aber nicht. Vielmehr betonen sie, dass wir nicht die Umstände planen, sondern lediglich umreissen, welche Emotionen wir erfahren wollen. Da materielle Ereignisse und Dinge nur in der Physis erfahren werden können, ist es im Nicht-Physischen, das reine Schwingung ist, gar nicht möglich, so etwas zu planen. Wohl aber scheint es so zu sein, dass man auch "Absprachen" mit anderen Seelen trifft, die einem bei der Durchführung der Absichten helfen. Den Fokus auf die Emotionen als Lernerfahrung betont ja auch Kryon, wie ich schon früher schrieb.

Contrast ergibt sich ganz zwangsläufig in unserem Leben, da wir ständig vor Wahlmöglichkeiten stehen und von anderen Co-Creators umgeben sind.

Würden wir keine Ahnung unserer früheren Individualitäten haben, so wäre es auch nicht möglich, einen roten Faden der Aufdröselung solcher Vorhaben mitzunehmen. Es würde vielmehr bedeuten, dass wir mit jeder neuen Existenz alles andere ausradieren und wieder bei Null anfangen, und das ist sicherlich nicht der Fall. Wir sind in kontinuierlicher Evolution und Bewusstwerdung begriffen, die zwischen den physischen Existenzen durch eine nicht-physische abgelöst wird. Schliesslich müssen wir uns auch einmal erholen und Atem holen. :kgrhl:

Begebenheiten der einzelnen physischen Existenzen werden genau so als Erfahrung verfügbar sein, wie das der Fall ist, nachdem wir geschlafen haben und aufwachen. Da verlieren wir auch nicht das, was wir vor dem Schlaf waren und wussten. Das mag etwas weniger greifbar sein zwischen den einzelnen Inkarnationen, da wir das Thema nicht explizit kennen, sondern lediglich durch Beobachtung der Gedanken und Gefühle davon Kenntnis haben - so wie das hier immer wieder zu lesen ist. Ein zu bearbeitendes emotionales Thema erfährt dabei das Mass der Ausdehnung, in dem wir uns diesem Thema widmen.

Da es keine Klassenziele gibt, können wir uns so viel Zeit nehmen, wie wir brauchen, um etwas aufzulösen und hinter uns zu lassen. Da ist niemand, der uns drängt und verlangt, dass wir zu einem bestimmten Moment ein vorgegebenes Ziel erreichen.

Lieben Gruss
Loa



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Re: Erstes Mal ernsthaft am Zweifeln

Beitragvon Kein_Schnee » 31. Mär 2015, 14:51

[/quote]
lawofattraction hat geschrieben:Wir sind in kontinuierlicher Evolution und Bewusstwerdung begriffen, die zwischen den physischen Existenzen durch eine nicht-physische abgelöst wird. Schliesslich müssen wir uns auch einmal erholen und Atem holen.


Liebe Loa,

wir sind uns aber noch einig, dass wir keine Verschnaufpause mehr benötigen, oder? :pfeif:

:kuss: KeinSchnee
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Re: Erstes Mal ernsthaft am Zweifeln

Beitragvon lawofattraction » 31. Mär 2015, 15:00




:lol: Nö - schliesslich wissen wir ja jetzt, wo und wie wir den Jungbrunnen anzapfen. :genau:



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Re: Erstes Mal ernsthaft am Zweifeln

Beitragvon Maike » 31. Mär 2015, 16:34

Hallo zusammen, liebe Kein_Schnee,

ich komme bei eurem Tempo nicht mehr mit. :P Lasst mich nochmal kurz zurückspulen.

Kein_Schnee hat geschrieben:Liebe Maike,

Maike hat geschrieben:Mir persönlich ist am Tag nach dem Flugzeugabsturz übel gewesen und ich hatte Mühe, mich wieder in meine Mitte zu bringen. Geholfen hat mir dabei, die Angehörigen und anderen Trauernden in ihrer Kraft zu sehen und darauf zu vertrauen, dass sie imstande sind, dieses Erlebnis zu verarbeiten und damit leben zu lernen.


Die Angehörigen sind ebenso wie die Betroffenen durch ihre Schwingung am Erschaffen dieses Ereignisses beteiligt.
Es ist ihr Weg und das Ergebnis ihrer persönlichen Anziehungspunkte.

KeinSchnee



Dass die Angehörigen ebenfalls Teil und Miterschaffende sind, habe ich auch nicht in Abrede stellen wollen. Ich erinnere mich aber daran, dass Abraham sagen, dass wir uns einen anderen, wenn dieser in einer schwierigen Lage steckt, in seiner unversehrten, heilen Version vorstellen und diese fokussieren sollen. Im Konkreten sieht das für mich so aus, dass ich die Kraft und Schöpferkraft der Betroffenen fokussiere, darauf vertraue, dass sie mit dieser Situationen umgehen können, ihnen dafür die Mittel und Hilfe, die sie gemäß ihrer Schwingung "benötigen", zuteil werden, statt sie mitleidig anzuschauen.

Ein großer Bericht in der hiesigen Tageszeitung mit vielen einzelnen Meldungen in der Zeitung zu den verschiedenen Akteuren und Betroffenen dieses Absturzes ließ erahnen, wie verzweigt eine solche Co-Creation sein muss. Der Hauptversicherer, der in kürzester Zeit mehrere Abstürze zu bezahlen hatte, die spanische Familie, die in Windeseile den vergessenen Pass zum Flughafen gebracht hat, der Co-Pilot, Pilotenvereinigungen, die um den Ruf dieses Berufs bangen, Medien, die Aufmerksamkeit und Geld bekommen, Eltern, die evtl. Angst um ihre Kinder hatten, Menschen, für die der physische Tod der Weg des geringsten Widerstandes war usw usf.
So makaber es klingt, aber auch hier haben viele Rädchen ineinander gegriffen und es waren und sind viele Co-creators beteiligt.

Jetzt versuche ich mich mal wieder auf dem Laufenden dieses Threads zu bringen. :P

Liebe Grüße
Maike
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Re: Erstes Mal ernsthaft am Zweifeln

Beitragvon Kein_Schnee » 31. Mär 2015, 16:59

Liebe Maike,

Maike hat geschrieben:Im Konkreten sieht das für mich so aus, dass ich die Kraft und Schöpferkraft des anderen fokussiere und sie nicht mitleidig anschaue.


Was bedeuten für Dich diese vituellen Menschen, die Du weder kennst, noch ihnen helfen kannst?
Was ist so wichtig für Dich, dass Du ihre vermeintliche Kraft fokussieren musst?

Weißt Du, ich denke, dass jeder einzelne der Hinterbliebenen einen anderen Weg hat, damit umzugehen und vielleicht gehört auch bei dem ein oder anderen dazu, dass er nicht wie die Phönix aus der Asche aufsteigt.
Es sind Menschen, die wir nicht kennen und von denen wir nicht wissen, welchen Anteil sie letztlich an diesem Ereignis hatten.

Abe sagen immer wieder, dass man sich auf Schönes konzentrieren soll und dies ist, zumindest nach dem, was wir hinein interpretieren, kein schönes Thema.
Bei sich selbst bleiben und so eine positive Schwingung aussenden, dass sie andere ansteckt, ist in meinen Augen viel wertvoller.
Ich selbst habe ein ähnliches Unglück in der Familie erlebt und weiß, dass niemand mich in dieser Situation verstehen konnte. Anfangs am wenigsten ich selbst.
Das Verstehen kam dann später.
Doch wenn ich jetzt zurück denke, womit mir wirklich von Außen Erleichterung geschenkt wurde, war es Humor.
Es war sooooo befreiend und schön und wichtig, lustige Menschen um mich herum zu haben.
Kein Mitleid der Welt hätte mich aus dieser Hölle geholt und letztlich habe ich es ganz alleine geschafft.
Aber ich danke vor allem den Menschen, die die Freude hochgehalten haben.
Und das konnten sie nur, weil sie selbst glücklich waren.

Liebe Grüsse,

KeinSchnee
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Re: Erstes Mal ernsthaft am Zweifeln

Beitragvon Banshee » 31. Mär 2015, 18:46

lawofattraction hat geschrieben:Vielmehr betonen sie, dass wir nicht die Umstände planen, sondern lediglich umreissen, welche Emotionen wir erfahren wollen. Da materielle Ereignisse und Dinge nur in der Physis erfahren werden können, ist es im Nicht-Physischen, das reine Schwingung ist, gar nicht möglich, so etwas zu planen.


Ja, natürlich, danke!

Gruß
B.
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Re: Erstes Mal ernsthaft am Zweifeln

Beitragvon Hamfor » 31. Mär 2015, 19:57

Übrig bleibt, dass das Leben, die Quelle, sicher nicht vorgesehen hat, dass wir Leben bedauern, auch wenn ein Körper gegangen ist. Es sind Geschichten zu Ende gegangen. Die Konstante bleibt. Lebenskraft beziehungsweise Freude. Allein der Mangelverstand beanstandet es, weil er sein eigenes baldiges Abtreten fürchtet und alle möglichen Bilder und Gefühle aktiviert, um wieder herumzuzaubern und in Konkurrenz zu treten mit dem Lebendigsein. Der Tote begehrt auf. Eine kräftige Wirkung hat dann das Dahinscheiden von vielen Menschen auf einmal. Da funzt dann die Vereinnahmung und Manipulation gleich noch krasser. Und das sieht man auch bei vielen, die sehr automatisiert auf solche Nachrichten reagieren, sie stimmen der Abtrennung zu, indem sie blind dem Angstmacher folgen. Einfach blind folgen und sich gegenseitig anstecken. Und ich spreche gerade nicht von einem gesunden spontanen Mitgefühl. Vor allem in Hinsicht auf die eigenen Regungen, was die Liebe zur Freude betrifft.

Schön geschrieben, Kein Schnee.

Ich find' das im Übrigen ziemlich erholsam, dieses:

Vielmehr betonen sie, dass wir nicht die Umstände planen, sondern lediglich umreissen, welche Emotionen wir erfahren wollen.


Aber liegt wohl daran, dass ich auf Überraschungen stehe. Ich habe gerne jene Emotionen von Offenheit - und reinfliegen kann dann alles, was einer Jubelübersetzung entspricht. Ich kümmere mich ungern um noch nicht Wesentliches. Hehe.
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Re: Erstes Mal ernsthaft am Zweifeln

Beitragvon Maike » 31. Mär 2015, 20:20

Liebe Kein_Schnee,

Kein_Schnee hat geschrieben:
Was bedeuten für Dich diese vituellen Menschen, die Du weder kennst, noch ihnen helfen kannst?
Was ist so wichtig für Dich, dass Du ihre vermeintliche Kraft fokussieren musst?



So gesehen könntest du auch fragen, was bedeuten einem die Menschen, mit denen man Mitgefühl hat, für die man auf Geld auf ein Konto spendet, für die man in der Kirche betet oder denen man, wie in Frankreich geschehen, ein Bett anbietet?

Machen solche Menschen aus deiner Sicht alles falsch? Ich verstehe gar nicht, warum dich meine Herangehensweise so ärgert?! Ich finde das irgendwie indiskutabel, wie nun jemand zu seinem Wohlgefühl kommt.

Wenn ich mich mit so einem Thema beschäftige, und das tue ich schon, indem ich überhaupt darüber nachdenke, dann ist für mich dieser Fokus am sinnvollsten. Wenn ich mit Schülern zu tun habe, fokussiere ich auf ihre Intelligenz, ihr Wissen, auf ihre Fähigkeit, Kenntnisse und Wissen auszudehnen, statt meinen Fokus darauf zu legen, dass sie etwas nicht können oder gar dumm wären. Vermeintlich ist eine solche Kraft überhaupt nicht. Die Schöpferkraft hat jeder oder ist deine plötzlich nur vermeintlich? Ich sehe sie auch nicht als hilfebedürftig an. Du hast auch etwas Wesentliches ausgeklammert. Nämlich, dass mir zu vor übel war ob des ganzen Leides bzw. wie in den Medien darüber berichtet und gesprochen wurde, und das war für mich der Fokus, der mir zu einem besseren Gefühl verholfen hat.

Für mich fühlt sich das richtig an. Und das schließt nicht aus, dass ich mich gleichermaßen um mein Wohlgefühl kümmere.

Abe sagen immer wieder, dass man sich auf Schönes konzentrieren soll und dies ist, zumindest nach dem, was wir hinein interpretieren, kein schönes Thema.
Bei sich selbst bleiben und so eine positive Schwingung aussenden, dass sie andere ansteckt, ist in meinen Augen viel wertvoller.


Jepp, und Abe sagen auch, dass man Menschen in ihrer Unversehrtheit fokussieren soll. Nicht mehr und nicht weniger habe ich sagen wollen. Für dich ist eben das eine Zitat interessanter, ich gehe mich dem anderen mehr in Resonanz.

Ich möchte darüber eigentlich nicht streiten, weil ich das für etwas sehr Individuelles halte.

Liebe Grüße
Maike
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Re: Erstes Mal ernsthaft am Zweifeln

Beitragvon Kein_Schnee » 31. Mär 2015, 22:06

Liebe Maike,

natürlich wirst Du das tun, was sich für Dich am Besten anfühlt.
Was ich nur nicht nachvollziehen kann ist Dein Fokus . Was hat er mit Dir zu tun?

Maike hat geschrieben:Im Konkreten sieht das für mich so aus, dass ich die Kraft und Schöpferkraft der Betroffenen fokussiere, darauf vertraue, dass sie mit dieser Situationen umgehen können, ihnen dafür die Mittel und Hilfe, die sie gemäß ihrer Schwingung "benötigen", zuteil werden, statt sie mitleidig anzuschauen.


Damit bist Du immer noch im Außen und nicht bei Dir selbst.
Jeden Tag sterben unzählige Menschen unter grauenhaften Umständen.
Warum bist Du nicht jeden Tag permanent dabei, Deinen Fokus auf all die Hinterbliebenen zu richten?

Ich möchte hier Hamfor zitieren:
Hamfor hat geschrieben:Eine kräftige Wirkung hat dann das Dahinscheiden von vielen Menschen auf einmal. Da funzt dann die Vereinnahmung und Manipulation gleich noch krasser. Und das sieht man auch bei vielen, die sehr automatisiert auf solche Nachrichten reagieren, sie stimmen der Abtrennung zu, indem sie blind dem Angstmacher folgen. Einfach blind folgen und sich gegenseitig anstecken. Und ich spreche gerade nicht von einem gesunden spontanen Mitgefühl. Vor allem in Hinsicht auf die eigenen Regungen, was die Liebe zur Freude betrifft.


So empfinde ich das auch.

Vielleicht ist es einfach anders, wenn man selbst schon einmal in solch einer Situation war.
Dann kommt einem das ganze Betroffenheitsszenario irgendwie aufgesetzt und unnötig vor.

Und in diesem Fall sind es virtuelle Schauplätze.

Das ist in keinem Fall abwertend gemeint, sondern nur die Sicht einer "Hinterbliebenen", die erkannt hat, dass nur Freude hilft und Liebe. Nichts anderes.
Und die wird man nicht in sich etablieren, indem man sich auf negative Szenarien fokussiert.
No way.

Lieben Gruß,

KeinSchnee
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Re: Erstes Mal ernsthaft am Zweifeln

Beitragvon Maike » 31. Mär 2015, 23:13

Liebe Kein_Schnee,

ich denke, wir liegen gar nicht so weit voneinander entfernt.

Kein_Schnee hat geschrieben:Damit bist Du immer noch im Außen und nicht bei Dir selbst.
Jeden Tag sterben unzählige Menschen unter grauenhaften Umständen.
Warum bist Du nicht jeden Tag permanent dabei, Deinen Fokus auf all die Hinterbliebenen zu richten?


Ich schrieb ja davon, dass an dem Tag nach den Absturz, als ich mich schlecht fühlte, nach einer Möglichkeit gesucht habe, mich besser zu fühlen. Da schließt sich für mich das an, was Hamfor schrieb.
Einfach blind folgen und sich gegenseitig anstecken. Und ich spreche gerade nicht von einem gesunden spontanen Mitgefühl.


Das war ein Punkt, der mich Bauchschmerzen bereitet hat und ich habe deshalb beschlossen, die Betroffenen als unversehrt zu betrachten. Damit ging es mir besser und ich kam so auch wieder mehr zu mir selbst. Alles andere wäre rosa Sauce gewesen, denn ich brauchte eine Sichtweise, die es mir ermöglichte, wieder in meine Mitte zu finden und mich mir selbst zuzuwenden. Die Betroffenen brauchen mich und meine Sichtweise nicht, das ist klar. Aber ich brauche sie, um mich besser zu fühlen.
Im direkten Umgang mit anderen mache ich das auch so. Wenn mir jemand von seinen Problemen erzählt, z.B. Schüler, betrachte ich sie auch in ihrer "besten" Version, damit schließe ich mich und mein Wohlgefühl als meinen Mittelpunkt nicht aus.

Kein_Schnee hat geschrieben:
Vielleicht ist es einfach anders, wenn man selbst schon einmal in solch einer Situation war.
Dann kommt einem das ganze Betroffenheitsszenario irgendwie aufgesetzt und unnötig vor.


Das kann ich gut verstehen, und das war auch ausschlaggebend für den Wunsch, eine andere, sich besser anfühlende Sicht auf die Dinge zu bekommen, um aus diesem massenhypnotischen Zustand rauszufinden.

Liebe Grüße
Maike
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Re: Erstes Mal ernsthaft am Zweifeln

Beitragvon lawofattraction » 1. Apr 2015, 12:20




Hallo Ihr Lieben,

als ich heute morgen das tägliche Zitat las, musste ich zuerst einmal ob der Synchronizität lächeln. Mein nächster Gedanke war aber auch "You ghosts (wie ich sie liebevoll nenne :clown:) - Ihr habt doch keine Ahnung davon, wie das hier im menschlichen Körper ist, wenn man jemand nicht mehr physisch greifbar hat, den man geliebt hat."

Ich denke, niemand wird leugnen, dass da Schmerz ist und berechtigter Schmerz, da wir nun einmal mit anderen Menschen über unsere physischen Sinne kommunizieren und diese Kommunikation nun nicht mehr möglich ist. Aber wer einmal den friedlichen Übergang von jemandem erlebt hat und die Transformation, die im Moment des Todes auch für Anwesende zu beobachten ist, kann erahnen, dass der Schrecken des Todes lediglich die eigene Angst ist, nicht "mehr zu sein".

Wie auch schon vorher gesagt, ist der Tod mit so viel Angst und Schrecken und Ungewissheit und Mysterium besetzt, dass alles getan wird, um ihn von sich selbst fern zu halten. Ich bin davon überzeugt, dass einiges an Hilfeleistungen grundsätzlich bei Massen-Katastrophen deshalb gegeben wird, weil die Menschen durch eine Art "Freikauf" honorieren, dass sie selbst verschont wurden. Sie kommen auf eindrückliche Art und Weise mit ihrer Sterblichkeit in Kontakt, die sie aus Angst in einem fest verschlossenen Kästchen in den hintersten Gefühls-Schrank verbannen, um nicht daran denken zu müssen. Der Tod steht aber im Falle dieses Flugzeugabsturzes drastisch in jedem Moment im Raum, da er in so greifbare Nähe gerückt ist. Nun versuchen die Menschen, in Einklang zu kommen mit der Entscheidung einer "anderen Instanz", die scheinbar so sinnlos Leben "vernichtet". So ist auch die grosse emotionale Beteiligung zu erklären.

Ich bin mir selbst dankbar, dass ich an dem Gedanken der eigenen Wahl des Todeszeitpunktes keine Zweifel habe, weil ich mich anderenfalls wirklich irgend einer Willkür ausgeliefert fühlen müsste, die für mich nicht erkennbar entscheidet, dass ich abtreten soll. Wäre das so, dass wir darauf keinen Einfluss haben, so wäre das in der Tat für mich ein zynisches Spiel, bei dem uns einerseits freie Handlungsfähigkeit gegeben wird, auf der anderen Seite eine so einschneidende Entscheidung davon ausgenommen wäre. Das kann ich in keinster Weise mit meinem Bild und meinem Gefühl für "das Nicht-Physische" in Einklang bringen.

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Re: Erstes Mal ernsthaft am Zweifeln

Beitragvon Mina » 1. Apr 2015, 13:27

lawofattraction hat geschrieben:als ich heute morgen das tägliche Zitat las, musste ich zuerst einmal ob der Synchronizität lächeln. Mein nächster Gedanke war aber auch "You ghosts (wie ich sie liebevoll nenne :clown:) - Ihr habt doch keine Ahnung davon, wie das hier im menschlichen Körper ist, wenn man jemand nicht mehr physisch greifbar hat, den man geliebt hat."


Hallo Loa,

mir ging der gleiche Gedanke durch den Kopf, als ich das Zitat in meiner Mailbox fand (ich lasse mir die quotes immer schicken).

Was ich manchmal bei Abraham vermisse ist das Verständnis, wie sich Dinge aus unserer Sicht anfühlen. Selbst wenn also z.B. ein Kind mit 17 stirbt und als Geist dann fröhlich auf seiner Wolke hockt, für die Eltern bedeutet es ganz konkret, dass sie für den Rest ihres Lebens dieses Kind nicht mehr in ihrer Realität haben werden. Das gleiche gilt für eine frisch verheiratete Frau, die ihren Mann verliert. Ich habe nie verstanden, warum Abraham nicht versteht, dass für uns noch Lebende es sehr wohl ein Unterschied bedeutet, ob man einen Menschen noch Jahrelang ganz konkret an seiner Seite hat, als wenn er sehr fröhlich als ghost seine Tage zählt und man mit ihm nur über eine für die meisten Menschen mehr als diffuse Art kommunizieren kann. Auch wenn dieser Mensch da wo er ist, sehr glücklich ist und das alles selbst so gewählt hat.

Ich kann verstehen, dass Abraham uns die Angst vor dem Tod an sich nehmen will mit solchen Aussagen wie in dem quote von heute, aber ein bisschen Verständnis würde ich mir manchmal wünschen, was so ein Ereignis für uns bedeutet, die wir damit noch Jahrelang leben müssen.

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Re: Erstes Mal ernsthaft am Zweifeln

Beitragvon lawofattraction » 1. Apr 2015, 13:57

Mina hat geschrieben:Was ich manchmal bei Abraham vermisse ist das Verständnis, wie sich Dinge aus unserer Sicht anfühlen.


Das würde ja bedeuten, dass sie sich in das emotionale Erleben physischer Menschen versetzen müssen. Einmal ist das nicht möglich und zum anderen widerspricht es allem, was sie uns lehren. Die Quelle sieht nur Wohlergehen.

Wie können sie uns denn nahebringen, dass der Tod nicht das Greuel ist, als den Menschen ihn empfinden, wenn sie sich mit uns auf die gleiche Stufe des Unverständnis begeben?




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Re: Erstes Mal ernsthaft am Zweifeln

Beitragvon Kein_Schnee » 1. Apr 2015, 14:00

Liebe Mina.

Mina hat geschrieben:Was ich manchmal bei Abraham vermisse ist das Verständnis, wie sich Dinge aus unserer Sicht anfühlen.


Ich glaube nicht, dass es Abe an Verständnis fehlt, sondern es gibt einfach keine Ausnahmen beim LOA.
Sie sagen ja auch, dass die Trauer, - den Verlust, den man spürt, nichts anderes als die fehlende Verbindung zu sich selbst ist, die bis dahin von einer anderen Person "gedeckelt" wurde.
Und das glaube ich wirklich.
Ich habe auch bei mir bemerkt, dass ich nach dem Tod eines geliebten Menschen plötzlich Anteile von ihm übernahm, was unbewußt geschah.
Und es heißt ja nicht, dass man nicht traurig sein darf oder nicht weinen darf.
Ich denke, es geht um die grundsätzliche Haltung dem Verlust gegenüber.
Denn wenn man für sich weiß, dass man immer die Wahl hat, für welches Gefühl man sich entscheidet, bleibt man nicht lange in der Trauer stecken und kann sie auch richtig ausleben.

Liebe Grüsse,

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Re: Erstes Mal ernsthaft am Zweifeln

Beitragvon lawofattraction » 1. Apr 2015, 14:16




Ich habe gerade nochmals überlegt, warum sich für mich dieser Gedanke eines nicht ausgedrückten Mitgefühls nicht so gut anfühlt.

Er hat eine Opferschwingung. Ich brauche keine Validierung meiner Gefühle von aussen. Wenn ich Schmerz empfinde, wird er nicht kleiner, wenn mir noch so viele Menschen dessen Richtigkeit bescheinigen. Ich fühle, was ich fühle und brauche dafür keine Bestätigung.



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Re: Erstes Mal ernsthaft am Zweifeln

Beitragvon Jatina » 1. Apr 2015, 14:22

Ihr Lieben,

ich möchte mich nur kurz dazu äußern, weil ich mitten in diesem Prozess stecke.

Das schmerzlichste an dem so genannten Verlust ist, dass du die Verbindung zur Geliebten nur dann erreichst, wenn du im Vortex bist. Als die geliebte Person noch im Körper anwesend war, war jederzeit Kontakt möglich, sogar auf der alleruntersten Stufe der Emotionalen Leitskala. So gab es auch mal Mitleid und Trost, ein über den Kopf streichen und aktive Hilfe beim sich schlecht fühlen.

Wenn der geliebte Mensch nichtphysisch ist, kannst du es dir, falls du Kontakt haben willst, nicht erlauben dich ständig out of Vortex aufzuhalten.
Das nennen Abraham dann, die größte Chance für den „Hiergebliebenen“ endlich in Kontakt mit seinem Vortex/seinem Inner Being zu kommen. Und zwar so hoch motiviert, wie es nur diese „Trennung“ auslösen kann.

Alles Liebe
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Re: Erstes Mal ernsthaft am Zweifeln

Beitragvon Kein_Schnee » 1. Apr 2015, 14:42

lawofattraction hat geschrieben:Er hat eine Opferschwingung. Ich brauche keine Validierung meiner Gefühle von aussen. Wenn ich Schmerz empfinde, wird er nicht kleiner, wenn mir noch so viele Menschen dessen Richtigkeit bescheinigen. Ich fühle, was ich fühle und brauche dafür keine Bestätigung.


Das trifft es sehr gut, finde ich, Loa! :hug:
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Re: Erstes Mal ernsthaft am Zweifeln

Beitragvon zimtstern » 1. Apr 2015, 15:10

Hallo ihr Lieben,

lawofattraction hat geschrieben:
(...)
Ich bin mir selbst dankbar, dass ich an dem Gedanken der eigenen Wahl des Todeszeitpunktes keine Zweifel habe, weil ich mich anderenfalls wirklich irgend einer Willkür ausgeliefert fühlen müsste, die für mich nicht erkennbar entscheidet, dass ich abtreten soll. Wäre das so, dass wir darauf keinen Einfluss haben, so wäre das in der Tat für mich ein zynisches Spiel, bei dem uns einerseits freie Handlungsfähigkeit gegeben wird, auf der anderen Seite eine so einschneidende Entscheidung davon ausgenommen wäre. Das kann ich in keinster Weise mit meinem Bild und meinem Gefühl für "das Nicht-Physische" in Einklang bringen.


Kann man die "Entscheidung" zum Wechsel ins Nicht-Physische denn dann so verstehen, dass sich diejenigen die nicht bewußt, also wissentlich und willentlich, sterben diesen Wunsch/Absicht zum Überwechsel zwar haben, aber sich das nicht eingestehen können?
(Eben auf Grund unserer vorherrschenden Überzeugungen etc.).

("eingestehen" ist vielleicht nicht so ganz passend, aber mir fällt grade kein anderer Begriff ein)

Bisher dachte ich immer wenn ich von Unfällen etc. hörte dass derjenige der dort unbeabsichtigt starb irgendwie "in die Falle" getappt ist weil er vielleicht ins Auto gestiegen ist obwohl er intuitiv eigentlich etwas anderes tun wollte aber nicht seiner Intuition gefolgt ist.

Aber tatsächlich wäre es dann ja genau umgekehrt, die "Opfer" von Unfällen etc. sind eben grade ihrer Intuition gefolgt indem sie ins Auto, Flugzeug etc. gestiegen sind, welches dann "verunglückte"?

:nachdenk:

LG Zimstern
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Re: Erstes Mal ernsthaft am Zweifeln

Beitragvon Mina » 1. Apr 2015, 16:04

zimtstern hat geschrieben:Aber tatsächlich wäre es dann ja genau umgekehrt, die "Opfer" von Unfällen etc. sind eben grade ihrer Intuition gefolgt indem sie ins Auto, Flugzeug etc. gestiegen sind, welches dann "verunglückte"?


Wenn nach Abraham jeder Tod letztlich ein 'Selbstmord' ist, da immer auf irgend einer Ebene selbst bewusst gewählt, müsste das ja dann genau so sein...

Wenn man den Gedanken dann weiterdenkt, ist jede Art von Vorsicht beim Autofahren z.B. oder über die Straße gehen, überflüssig. Ich habe das alles nicht wirklich durchdacht, schreibe hier gerade das, was mir dazu einfällt.

So wie ich Abraham immer verstanden habe geht es doch darum, dass man immer bewusst wählt, was man tut und denkt, damit man nur die Dinge in seinem Leben erlebt/anzieht, die man will.

Aber beim Thema Tod scheint eine Wahl-Ebene mit rein zu spielen, die nicht mehr so bewusst wählbar ist (finde ich gerade).
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Re: Erstes Mal ernsthaft am Zweifeln

Beitragvon Beautiful Mind » 1. Apr 2015, 17:09

Vielleicht ist die tiefe Trauer, die die Hinterbliebenen fühlen, ja eines der Gefühle, die sie in der vorgeburtlichen Absicht in diesem Leben fühlen wollten. Oder sie wollten wissen, wie es ist, den Weg aus so einer Trauer heraus zu finden und wieder zurück zur bewussten Verbundenheit mit der inneren Quelle. Das geht ja nur durch Kontrast.

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Re: Erstes Mal ernsthaft am Zweifeln

Beitragvon Beautiful Mind » 1. Apr 2015, 17:29

Kein_Schnee hat geschrieben:Liebe Beautiful Mind,

Beautiful Mind hat geschrieben: Bleibt jetzt nur noch die Frage: wer entscheidet über meine vorgeburtlichen Absichten, wer entscheidet, dass ich in diesen Körper inkarniere, wenn ich zu dem Zeitpunkt noch kein Mensch bin?


Das haben Abe beantwortet. Wir wählen immer selbst, auch wenn wir noch nicht inkarniert sind.
Hier ein Video dazu:https://www.youtube.com/watch?v=ulzXaqmSpSs

Ich finde das sehr wichtig, da sonst unser physisches Leben den übergeordneten Sinn einer Aufgabe bekommen würde, die wir zu lösen haben.
Doch wir sind ja mit Freude gekommen und wußten auch um den Kontrast, der uns helfen würde, zu expandieren.

Liebe Grüsse,

KeinSchnee


Danke für den Link, KeinSchnee! Mir ist das klar, dass wir alles selbst wählen, ich habe nur einen Knoten im Kopf bei der Aussage, dass unser Inner Being NICHT wählt. Vor der Geburt haben wir doch noch kein menschliches Ich, da existiert in meiner Vorstellung nur das reine Inner Being und ich dachte, dass diese Quelle diese vorgeburtlichen Absichten trifft. Und auch in unserem menschlichen Dasein gibt es Entscheidungen, die ganz sicher von uns selbst getroffen sind, da bin ich zu 100% von überzeugt, aber nicht vom menschlichen Ich. Denn ich glaube bei den meisten der Flugzeug-Insassen nicht, dass sie gewusst haben, dass sie auf einer bestimmten Ebene entschieden haben heute zu sterben.

Ich bastel mir das jetzt mal so zurecht, dass die Seele Entscheidungen trifft und dass es daneben noch das InnerBeing gibt, dass immer akzeptierend und liebend alles annimmt, was da kommt. Vielleicht gibt es aber auch noch eine andere Erklärung dafür.

:nachdenk: Vielleicht gibt es wirklich mein menschliches Denken, das allein mit meiner Persönlichkeit identifiziert ist und meine Seele, die auch noch personifiziert ist, aber schon eine übergeordnetere Sichtweise hat und den reinen puren Geist, der göttliche Teil in mir. Vater, Sohn und Heiliger Geist.
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Re: Erstes Mal ernsthaft am Zweifeln

Beitragvon Maike » 1. Apr 2015, 19:43

zimtstern hat geschrieben:
Kann man die "Entscheidung" zum Wechsel ins Nicht-Physische denn dann so verstehen, dass sich diejenigen die nicht bewußt, also wissentlich und willentlich, sterben diesen Wunsch/Absicht zum Überwechsel zwar haben, aber sich das nicht eingestehen können?
(Eben auf Grund unserer vorherrschenden Überzeugungen etc.).



Ist dir denn immer vorher bewusst (gewesen), dass du morgen, in einer Stunde oder nächste Woche deinen Traumpartner triffst, im Lotto gewinnst, die favorisierte Kaffeemaschine geschenkt bekommst, nur zwei Straßen weitere deine Traumwohnung findest oder einem wichtigen co-Creator an der Supermarktkasse begegnest, weil dir kurz vor Ladenschluss einfiel, dass dir noch Zwiebeln fehlen?

Mir waren solche Manifestionen bislang vorher nicht bewusst. Vielleicht hatte ich eine leise Ahnung, irgendwas an diesem Tag fühlte sich anders an als sonst, aber so richtig auf dem Schirm hatte ich es nicht.

Ein andere Gedankenspiel interessiert mich noch:

Nehmen wir einen der Verstorbenen dieses Absturzes: diese Person, nennen wir sind Hugo, hatte ein Vorstellungsgespräch in Barcelona, das so nicht geplant gewesen war, denn die Reise war ein Geschenk zu Weihnachten. Hugo war vielleicht gerade auf dem Weg ins Museum, das aber gerade geschlossen hatte und entscheidet sich, sich eine Weile ins Café nebenan zu setzen. Dort kommt er mit jemandem ins Gespräch, der dann feststellt, dass die Hugo die perfekte Besetzung für die Stelle in seiner Firma wäre. Hugo könnte hüpfen vor Freude, denn die Stelle entspräche der, die er sich schon lange sehnlichst gewünscht hat. Nach dem Cafébesuch kommt er dann an einem Juwelier vorbei, entdeckt wunderschöne Ringe und fühlt sich total inspiriert, sie zu kaufen, um seiner Partnerin nach seiner Rückkehr einen Antrag zu machen usw usf.

Alle diese Menschen, die im Flieger saßen, werden einige Manifestationsstraßen gehabt haben, die gerade im Entstehen waren. Und hier wäre meine einzige Erklärung dafür, wie nun die Manifestation des physischen Todes in so eine Geschichte hereinpasst, dass von der Hauptstraße Leben verschiedene Manifestationsstraßen abzweigen, man nicht jede wählt und tja ... weiter weiß ich jetzt auch nicht, wenn ich nun versuche, in die Gleichung hineinzunehmen, dass der Todeszeitpunkt freigewählt wurde. Geht sowas auch sehr kurzfristig? Wann haben wir das denn entschieden? Vielleicht wirklich erst kurz zuvor?

:nachdenk:

Liebe Grüße
Maike
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Re: Erstes Mal ernsthaft am Zweifeln

Beitragvon Kein_Schnee » 1. Apr 2015, 20:14

Liebe Maike,

alle großen, einschneidenden Manifestationen brauchen ja eine sehr starke und für einen längeren Zeitraum konstante Schwingung.
Ich glaube deshalb, dass die Manifestation "Tod" auch dann gekommen wäre, wenn Hugo nicht ins Flugzeug eingestiegen wäre.
Wie viele Menschen sterben täglich alleine in Deutschland, ohne dass wir davon etwas mitbekommen?
Sogar an den selben Ursachen, wenn man Z.B. Krankenhauskeime als Ursache betrachtet.
Aber das wird nicht in einen Zusammenhang gebracht, da der Ort nicht ein und derselbe ist.

Liebe Grüsse,

KeinSchne
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Re: Erstes Mal ernsthaft am Zweifeln

Beitragvon Beautiful Mind » 1. Apr 2015, 20:54

Maike hat geschrieben:
zimtstern hat geschrieben:
Kann man die "Entscheidung" zum Wechsel ins Nicht-Physische denn dann so verstehen, dass sich diejenigen die nicht bewußt, also wissentlich und willentlich, sterben diesen Wunsch/Absicht zum Überwechsel zwar haben, aber sich das nicht eingestehen können?
(Eben auf Grund unserer vorherrschenden Überzeugungen etc.).



Ist dir denn immer vorher bewusst (gewesen), dass du morgen, in einer Stunde oder nächste Woche deinen Traumpartner triffst, im Lotto gewinnst, die favorisierte Kaffeemaschine geschenkt bekommst, nur zwei Straßen weitere deine Traumwohnung findest oder einem wichtigen co-Creator an der Supermarktkasse begegnest, weil dir kurz vor Ladenschluss einfiel, dass dir noch Zwiebeln fehlen?

Mir waren solche Manifestionen bislang vorher nicht bewusst. Vielleicht hatte ich eine leise Ahnung, irgendwas an diesem Tag fühlte sich anders an als sonst, aber so richtig auf dem Schirm hatte ich es nicht.



Das ist der Punkt an dem ich auch stolpere. ALLES ist von uns gewünscht und erschaffen bzw. das LoA bringt es uns kraft unserer Schwingung. Das meiste davon wünschen wir allerdings unbewusst, auch von den positven Dingen. Und je länger ich über dieses Thema nachdenke, desto ehrfürchtiger werde ich, denn ich komme nun wieder dahin, wo ich als Kind war: in das Vertrauen, dass der liebe Gott schon alles richtig macht. Gott, das ist der göttliche Teil in mir, er ist nicht außerhalb von mir. Und wenn alles von mir (von welchem Teil in mir auch immer) gewünscht und erschaffen ist, dann ist alles auch richtig so wie es ist. Der göttliche Teil in mir ist verbunden mit allem anderen Göttlichem und in dem Abraham-Video, das ich heute angeklickt hatte hieß es noch: das ganze Universum arbeitet für dich.
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