Entwicklung der Lehre Abrahams

Die Lehren Abrahams gechannelt von Esther Hicks

Re: Entwicklung der Lehre Abrahams

Beitragvon lawofattraction » 20. Sep 2013, 08:24




Hallo Luxus,

Luxus hat geschrieben:Dennoch habe ich auf die Sicht des Anderen von mir Einfluss und kann jederzeit im Wachzustand die Erfahrung machen, dass der Andere mir lediglich mitteilt, was ich selbst über mich denke.


genau dieser Aussage widerspricht der Workshop - ebenso, wie das Zitat, wenn Du nicht nur den Teil davon zitierst, der Deine Gedankengänge unterstützt. Denn das steht in dem Zitat auch:

Wenn Ihr über andere Menschen nachdenkt und darüber, was sie über Euch denken, dann solltet Ihr verstehen, dass das, was sie von Euch denken, sehr wenig mit dem zu tun hat, wer Ihr seid. Es hat vielmehr mit ihren eigenen gewohnheitsmässig gedachten Gedanken zu tun. Es hat mehr mit ihnen als Denker zu tun als mit dem Gegenstand ihrer Gedanken.

Dieser Passus entlarvt sogar eine doppelte Irrtumsschleife. Einmal, dass das, was wir über die Gedanken der anderen denken, korrekt ist und zum anderen, dass das, was sie denken, zwingend auch das ist, was wir denken. Der von Dir zitierte Passus des Zitats bedarf streng genommen auch noch einer Erklärung, da aus dem grossen Zusammenhang des Verständnis gerissenen Zitate manchmal verwirrend sind.

Denn evozieren können wir in anderen nur das, was in ihnen auch als Anlage vorhanden ist. Ist das nicht der Fall, können sie auch nicht in Resonanz gehen. Wäre es nicht so, würden Menschen zu willenlosen Marionetten, sobald sich ein gedanklich machtvoller Mensch ihnen in Absicht der Beeinflussung widmet.

Und davon spricht auch der Workshop:

"Das ist sehr tief. Ihr könnt nämlich nicht kontrollieren, auf welchem Disk sie sind, wenn sie über Euch denken. Denkt darüber einmal nach. Ihr lasst also Eurer Bild von Euch selbst in grossen Teilen davon bestimmt sein, was andere Menschen über Euch denken, die sich ganz und gar nicht auf einem hoch drehenden Disk befanden, als sie über Euch nachgedacht haben. Selbst wenn Du Dich ausgesprochen wohl fühlst, das aber nicht durchgehend gefestigt hast, kannst Du einen Raum betreten und wirst sofort in eine Schwingung hineingezogen, die Deiner eigenen entgegensteht."

Ich halte das, was Du ausführst, für eine sehr einseitige Interpretation des sogenannten und vielfach missverstandenen Spiegelgesetzes, die auch gerne als Totschlagargument in Diskussionen benutzt wird. Solche linearen Interpretationen berücksichtigen nämlich eines nicht: Die Vielfalt der inneren Gedanken- und Gefühlswelt der Menschen.

Sie verführt vielmehr die Verführbaren dazu, ihre aufgrund ihrer niedrigen Schwingung gedachten Gedanken dem anderen anzulasten, um gleichzeitig sich selbst der Verantwortung für das Gedachte zu entziehen. Und die Beeinflussbaren reduziert es auf eine Gedanken-Marionette der Überlegungen anderer Menschen.

Zum Glück bringen Abraham immer mehr Klarheit in diese komplexen Themen, die so oft und viel fehlinterpretiert wurden. Dazu noch dies aus dem Workshop in San Antonio im April 2013, was das Thema der gedanklichen Resonanz weiter erhellt:

Abraham: Wenn es sich um Dich dreht, haben sie nicht die geringste Ahnung, worüber sie sprechen. Sie wissen nur, wovon sie sprechen, wenn es sich um sie selbst dreht und dann übertragen sie das Gefühl, das sie in Bezug auf sich selbst haben, auf Dich.

Nicht umsonst sagen Abraham uns immer "what others think about you is none of your business." Würden wir daraus Einsicht gewinnen, würde sich die ganze Sparte psychologischer Helfer und anderer Hilfsmittel der Selbsterkenntnis erübrigen. :clown:

Als weitere Überlegung mag man sich dies vergegenwärtigen: Ein Baby wird als reine positive Energie im Wissen seiner vollendeten Angebundenheit an die Quelle geboren. Mit vielleicht 8 oder auch 18 Jahren ist dieser Mensch nun von Minderwertigkeitsgedanken und mangelndem Empfinden von Liebe und des eigenen Wertes geprägt.

Dann muss man diese Fragen stellen: Hat er den dazu Richtung gebenden Gedanken in anderen dadurch entsprochen, dass sie in ihm selbst bereits vorhanden waren? Irgendwann wurde ja zu diesem Komplex der erste Gedanke gedacht. Ist das Baby - ich zitiere - auch in anderen seinen eigenen Gedanken begegnet? Und welcher innere Konflikt des Baby wurde gespiegelt? Und hat das Baby sich seinem Schöpfungsfeld fühlend, denkend, bestimmend gewünscht, dass andere ihm so begegnen und durch seinen Ruf gedanklich aufgefordert, seinen Raum zu betreten? Wie wird dieser "glasklare Fakt des LoA" untermauert?

Lieben Gruss
Loa


Als Edit fällt mir gerade noch dies ein, was diese vordergründige Betrachtung ausweitet: Ganz wichtig ist die Absicht, in der etwas gesagt wird. Um bei einem Deiner Beispiele zu bleiben: Sagt jemand zu Dir "Du bist aber dick geworden", so kann das einmal der subjektiv, auch von Dir empfundenen, Wirklichkeit entsprechen und kann als Motiv den Wunsch dieser Person nach Veränderung Deiner Figur haben. Oder es kann als Ziel Deine Verletzung haben und aus einem Mangelgefühl entstehen. Die Verletzung anderer wird dann als Erleichterung empfunden, das Thema der Figur wird das Ventil für einen anderen Konflikt. Es hat also mit dem Thema des Dickseins möglicherweise gar nichts zu tun, denn so linear ist das LoA nicht. Kritik an der Figur ist dann lediglich das Vehikel, auf einer anderen Ebene kann sie aber durchaus ihre Entsprechung finden, zum Beispiel in Selbstkritik und Minderwertigkeitsempfinden.



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Re: Entwicklung der Lehre Abrahams

Beitragvon Luxus » 22. Sep 2013, 22:00

Liebe Loa, :ros:

es war nicht meine Absicht, einem Workshop zu widersprechen.
Mit dem gewählten Absatz habe ich eine Bestätigung der dortigen Aussage,
durch eigene Erfahrung gesehen und empfinde,
dass dieser Absatz auch unabhängig vom Rest des Workshops
auf etwas Wahres weist.

Geliebtes Leben

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Re: Entwicklung der Lehre Abrahams

Beitragvon lawofattraction » 23. Sep 2013, 09:01




Liebe Luxus,

Absicht habe ich Dir auch nicht unterstellt - genauso wenig, wie ich beim Schreiben keine Absicht habe über die hinaus, etwas zu erläutern, was für mein Empfinden einer Klarstellung bedarf. Mir geht es nicht um die Schreiberin, sondern um den Inhalt. Grundsätzlich werden solche Dinge gerne vermischt und sind oft viel mehr als ein Inhalt des Gesagten Grund für Disharmonie.

Denn jeder soll das glauben, was er oder sie für sich als stimmig erfährt. Über Sinn und Zweck und Korrektheit von Aussagen im persönlichen Kontext jeder Person mache ich mir keine Gedanken. Denn persönliche Wahrheit ist immer subjektiv und meiner Meinung nach nicht diskutierbar. Ich habe im Laufe meines Lebens viele Dinge geglaubt, hinter denen ich heute nicht mehr stehe und weiss, dass alles im Leben einem fortlaufenden Erkenntnisprozess ausgesetzt ist und alles zu jedem Zeitpunkt einen Sinn macht und seine Berechtigung hat.

Wir sind hier jedoch in einem Forum, das sich auf die Fahne die Diskussion der Lehre Abrahams geschrieben hat. Expressis verbis habe ich die Intention, diese Information so rein wie es mir möglich ist zu interpretieren und weiterzugeben. Das ganz besonders in diesem Forum der weitgehend von persönlichen Themen losgelösten Diskussion und ganz speziell in diesem Thread der Entwicklung der Lehre Abrahams, so wie ich sie als Fortschreiten in meinem Erkenntnisprozess erkennen kann.

Und ich werde auch weiter, wenn ich Diskrepanzen feststelle, darauf hinweisen. Auf einer anderen Basis macht die Diskussion für mich in diesem Forum nämlich keinen Sinn. Es gibt sicher genug Diskussionsorte, an denen eine viel grössere Themenvielfalt gegeben ist und es einen viel weniger strikten Interpretationsrahmen gibt. Solange dieses Forum existiert, werde ich für die an der Abraham-Lehre Interessierten in die deutsche Sprache übersetztes Material anbieten und gewährleisten, dass inhaltlich so wenig wie möglich vom Originalmaterial abgewichen wird.

Lieben Gruss
Loa



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Re: Entwicklung der Lehre Abrahams

Beitragvon Luxus » 23. Sep 2013, 13:53

...
Das lese ich mit Freude.
:danke:, dass es so ist.
Lieben Gruß an Dich. * Luxus
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Re: Entwicklung der Lehre Abrahams

Beitragvon lawofattraction » 3. Okt 2013, 09:12




Guten Morgen, Ihr Lieben,

manche Orte, an denen die Abraham-Hicks-Workshops stattfinden, lassen schon von vornherein etwas Besonderes erwarten. Warum das so ist, weiss ich nicht schlüssig zu erklären, dass es so ist, habe ich des öfteren bestätigt gesehen. Stamford, Connecticut, ist einer dieser Orte, und so ist es nicht verwunderlich, dass der WS vom vergangenen Samstag durchweg höchst eindrucksvoll und hörenswert ist. Ich hoffe, dass Outrageous Abundance für uns einiges auf Youtube aus diesem WS einstellt, denn er ist eine echte Ausdehnung der Gedanken.

Daher überrascht es auch nicht, dass Abraham am Samstag die Erweiterung einer Analogie eingeführt haben, den Schritt 4. Am Anfang habe ich gestutzt und für mich argumentiert, dass der Schöpfungsvorgang mit dem Schritt drei doch abgeschlossen ist. Aber sie gehen darüber hinaus, und wie ein roter Faden zieht sich durch die drei Stunden die Empfehlung, nach jeder erfolgten Manifestation auch weiterhin auf dem hochfliegenden Disk zu verbleiben und so das Leben zu einer Folge von freudigen Moment-zu Moment-Erfahrungen zu machen.

"Euer Leben besteht aus diesen Moment-zu-Moment-Erfahrungen. Die meisten aber schauen zu ihrem Lebenstraum, und zu dieser alles übertreffenden Reise, zu diesem Auto, das sie kaufen wollen oder das Traumhaus, dass sie finden möchten oder ihrem Traumpartner. Und die meisten, die das tun, sind sich gar nicht darüber im Klaren, dass das Leben nicht aus den grossen Ereignissen besteht, sondern vielmehr aus den ganz alltäglichen Momenten, in denen sie sich durch das Leben bewegen.

Denn das bedeutet Leben. Die meisten Leute haben viel zu viel Zeit zwischen diesen Höhepunkten. Was Ihr aber vielmehr anstreben solltet, ist, keine Tiefpunkte zu haben, so dass alles aus Höhepunkten besteht."


Von diesem Step 4 sagen sie:"Er ist Eure Schwingungsbasis, Ihr habt eine Schwingungs-Währung, die Ihr ausgeben sollt. Was Schwingungs-Währung bedeutet ist, dass es Dinge gibt, die Geld nicht kaufen kann, dass es Dinge gibt, die Taten nicht vollbringen können, sondern dass Dinge durch Fokus und Alignment geschaffen werden. Das Schöne an dieser Schwingungs-Währung ist, dass Ihr alle unbegrenzten Zugang dazu habt. Mögliche negative Erwartungshaltungen, die Ihr Euch selbst gegenüber hegt, sind in dieser Schwingungs-Währung nicht enthalten."

Der Schritt 4 ist die Ausrichtung auf die, die wir wirklich sind, ist das Schauen durch die Augen der Quelle. Es geht wieder um das Fühlen, das fühlende Erfahren dessen, was unsere Gedanken erschaffen. Das Erleben von Klarheit und die erlebte Freude an den eigenen Gedanken, nachdem wir festgestellt haben, dass wir sie lenken können. Das Erkennen, dass wir das Jetzt viel zu oft un-bewusst erleben, wenn wir gebannt auf zu erreichende Ziele schauen.

"Ihr seid mit der Fähigkeit gekommen, aus Vergnügen an der eigenen persönlichen Erfahrung zu denken. Ihr Menschen habt das falsch verstanden, denn Ihr denkt, Ihr sollt denken, um Probleme zu lösen. Aber darum geht es nicht. Ihr denkt aus Freude am Denken."

Unterhaltsam und auch beeindruckend fand ich die lange Unterhaltung mit einem jungen Schauspieler, der nicht zum ersten Mal auf dem Hotseat sitzt und, wie Abraham ihm wörtlich lachend, aber liebevoll, sagen "full of himself" - ausgesprochen von sich selbst überzeugt ist. Der junge Mann scheint es verinnerlicht zu haben, dass es diese nicht geplanten magischen Momente sind - für die mancher nur einen kleinen Seitenblick haben mag - die man still für sich auskostet und die wahre Höhepunkte darstellen und die unser Leben bereichern und klar machen, dass wir nicht von Manifestations-Höhepunkt zu Manifestations-Höhepunkt springen müssen.

Er berichtet, dass er auf der Zugfahrt nach Stamford die Skyline von New York sah, die durch die untergehende Sonne in goldenes Licht getaucht und ein wahrhaft überwältigend schöner Anblick war. Zuerst hatte er, wie fast alle Mitreisenden, den Impuls, diesen phantastischen Anblick zu fotografieren und mit irgend jemandem per Handy zu teilen, entschied sich dann aber sofort dagegen, da er feststellte, dass das bereits die Magie des Momentes für ihn zerstört hätte und er das ganz ruhig für sich geniessen wollte. Statt solche magischen Momente zu geniessen und voll auszukosten, galoppieren wir oft nach vorne und zerstören sie durch Gedanken wie "das fotografiere ich jetzt und schicke es an ...". Und schon ist man aus dem Jetzt in die Zukunft gesprungen und verspielt einen Moment, der so nie wieder kommen wird.

Und sie stellen eine Frage, über die ich einige Zeit nachgedacht habe:"Wer ist denn jeder, wenn nicht der (oder die), als die Ihr Euch in diesen Moment fokussiert zu sein?" Wir existieren immer nur in diesem Moment, alles andere ist lediglich eine Projektion in die Vergangenheit via Erinnerungen oder in die Zukunft via Erwartungen. Das bedeutet, wir fühlen im Jetzt, in diesem Moment, der immer der Kraftpunkt für unsere Realitätsgestaltung ist.

" Erfolg liegt im Alignment, und er ist nicht zufriedenstellend, wenn Ihr es nicht bewusst herbei geführt habt. Bewusstes Erschaffen versus Erschaffen durch Zufall. Es war Eure Absicht, bewusst den Reichtum des Lebens zu erfahren, als Ihr die Entscheidung getroffen habt, in diese Zeit-Raum-Realität zu kommen"

Ich werde sicher noch öfter auf diesen WS zurückkommen.

Lieben Gruss
Loa



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Re: Entwicklung der Lehre Abrahams

Beitragvon lawofattraction » 3. Okt 2013, 09:51



"Unser Freund hier schaute den Sonnenuntergang an, und wir können Euch versichern: Die Quelle hat ihm diesen Sonnenuntergang nicht gezeigt, hat seine Beziehung zu diesem Sonnenuntergang nicht inspiriert, damit er etwas anderes tun sollte. Es ist der Sonnenuntergang! Und er findet jetzt statt. Die Freude liegt in diesem Moment.

Ihr beginnt zu erkennen, dass Gedanken ein lebens-spendender Moment sind, dass ein Gedanke zu einem anderen Gedanken führt und auch dieser Gedanke gut sein kann und zu einem weiteren Gedanken führt, der auch gut ist, und dass dieser Gedanke zu einer Manifestation führen wird, die ebenfalls gut ist. Aber es ist der Gedanke im Jetzt, der genau jetzt in Resonanz mit dem Gedanken geht. Das ist Leben.

Wenn Ihr aus Eurer Gleichung das Endziel "ich werde diesen Gedanken denken, um etwas Zukünftiges zu erreichen" herausnehmen könnt und stattdessen den Gedanken auskostet, weil es sich einfach so gut anfühlt, sich darauf zu konzentrieren, dann seid Ihr wieder auf dem Weg.

Es ist genau so, wenn Ihr in Euer Auto steigt, um irgendwo hin zu fahren. Denn die meiste Zeit des Weges seid Ihr noch nicht angekommen ... noch nicht ... Ihr seid irgendwo. Und wie fühlt es sich an, dort zu sein, wo Ihr seid? Seid Ihr ärgerlich, noch nicht da zu sein, wo Ihr hin wollt? Seid Ihr besorgt, dass Ihr nicht pünktlich sein werdet? Verderbt Ihr Eure Energie ohne wirklichen Grund? Oder seid Ihr DA? Wenn Ihr nämlich da seid, dann sagt Euch die Quellen-Energie: "Schau dort hin, denke über dies nach, nimm diesen Weg ...". Ein Zusammentreffen, der köstliche Moment zu Moment, lebens-spendende Treffen sind Euch jeden Tag in jedem Moment möglich. Wenn Ihr Vergnügen am Denken habt, dann seid Ihr auf dem Weg."




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Re: Entwicklung der Lehre Abrahams

Beitragvon lawofattraction » 28. Feb 2014, 09:39




Hallo Ihr Lieben,

ich habe mich in der letzten Zeit mit der Subjektivität unserer Kommunikation und nicht zuletzt deshalb auch der daraus resultierenden Absurdität auseinandergesetzt, so dass ich schlichtweg jeglichen Impuls verloren hatte, hier im Forum zu schreiben und mich mitzuteilen.

Im Workshop vom vergangenen Samstag in North Los Angeles sagen Abraham zu jemandem, der nach den "ersten Menschen" fragt und meint, dass die doch von irgend jemandem hätten geboren werden müssen und wer das denn gewesen sei. :lol: Abraham erklären dazu, dass Bewusstsein immer aus zwei Polen besteht und dass diese beiden Blickwinkel jeden Bewusstseins ausreichten, dass das LoA aufgrund des Contrastes die Evolution beginnen konnte. Weiter führen sie aus:

"Die Bewegung der Virtuellen Realität hin zur manifestierten Realität. Was ist das denn eigentlich? Was ist das, was sich aus der Schwingung verwandelt in etwas, was erfahren werden kann? Warum muss jemand den ersten Wahrnehmenden geboren haben?

Es ist Eure Wahrnehmung, die Euch veranlasst sie (die Schwingung) zu übersetzen. Ihr klammert Euch alle so sehr an der Wirklichkeit fest, dass Ihr die subtilen Nuancen Eurer Fähigkeit der Wahrnehmung gar nicht erkennt. Ihr geht eine Strasse hinunter und nehmt vollkommen unterschiedlich wahr. Und Ihr möchtet gerne bestimmen, wer was denkt und dazu Statistiken erstellen.

Wir dagegen sagen Euch: Es gibt so viele unterschiedliche Wahrnehmungen wie es Wahrnehmende gibt. Und jeder von Euch nimmt unterschiedlich wahr und bringt dadurch seine eigene einzigartige Wirklichkeit hervor."

:pfeif:
Loa


Dies ist die Unterhaltung zwischen dem jungen Mann und Abraham
https://www.youtube.com/watch?v=7KSfzpCpX28



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Re: Entwicklung der Lehre Abrahams

Beitragvon Winner » 18. Mär 2014, 21:02

Hi ihr Lieben,

gestern wurde in einer Abraham-Gruppe auf Facebook ein Link zu dem Workshop am 15. März in Sedona, Arizona gepostet. (Ich muss sagen, dass Esther einfach eine unglaubliche Ausstrahlung hat. Sie ist so jugendlich und fröhlich. WOW! Sie hat mich mit ihrer Fröhlichkeit sofort angesteckt, als sie auf die Bühne kam.) Leider existiert der Link inkl. Video jedoch nicht mehr. Aber in dem Workshop sprachen Abraham über die "Laune" statt des Grids. "Unsere Laune beschreibt unsere Atmosphäre."

Hier ein Ausschnitt des Workshops, das jemand im amerikanischem Forum niedergeschrieben hat:

"For a while we called it a Grid because it’s where you stand, and it will fill in later with all of the detail of life that you love. But the Grid sounded a little too rigid, and this climate is something that is fluid, and moldable, and moveable, and creatable by you. It’s the atmosphere that you’ve created. And the best way to describe your atmosphere if you want an easy way to describe it is your mood. Your mood describes your atmosphere.

So, once you’ve accomplished a mood that’s in vibrational Alignment with what’s in your Vortex – with your Source, with your Inner Being, with that which is us – once you’ve created or accomplished…this vibrational attitude, or atmosphere, or climate or mood, now – since there’s no variance, or very little variance, between the frequency of what you’ve been asking for and the frequency of who-you-have-really-become – what you’ve expanded to, what you’ve evolved to, and what you’re doing right here right now in this powerful red-hot minute where all of your power is, once there’s no or very little vibrational variance between that aspect of you and this Vortexual aspect of you – now you are allowing yourself to perceive this experience, this moment in time, through that broader vantage point. In other words, you get to see the world through the eyes of Source."


"Make it a mood based creation for a while. Accept no evidence other than your mood, as being important. You are the architect of your mood. You are in control of your mood. Sustaining a good mood is the smartest thing to do. Effort is counterproductive to mood improvement".

Ich kann damit viel mehr anfangen, als mit der Grid-Analogie. Ich habe heute mal geübt, einfach gute Laune zu haben. Mal mit mal ohne Grund bzw. Fokus auf etwas Bestimmtes. Es flutscht :loveshower:

In Liebe
Winner :lieb:
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Re: Entwicklung der Lehre Abrahams

Beitragvon Lichtblume » 19. Mär 2014, 06:44

Liebe Winner,

Danke für deinen Beitrag. :lieb:

Hättest du vielleicht Zeit das wichtigste von diesem Workshop ins Deutsch zu übersetzen?
Das wäre super toll!

Liebe Grüsse
Lichtblume
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Re: Entwicklung der Lehre Abrahams

Beitragvon Winner » 19. Mär 2014, 07:58

Hi Lichtblume,

mache mich jetzt auf den Weg zur Arbeit, aber heute Abend werde ich das gerne tun :stimmt:

Liebe Grüße
Winner :lieb:
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Re: Entwicklung der Lehre Abrahams

Beitragvon Lichtblume » 19. Mär 2014, 09:54

Liebe Winner

:danke: für deine Arbeit! :five:

Liebe Grüsse
Lichtblume
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Re: Entwicklung der Lehre Abrahams

Beitragvon Birdie » 19. Mär 2014, 10:26

:ros:
habe ich gestern ohne besondere Absicht mich gut gelaunt gefühlt...wollte nach alter Manier einen Grund dafür finden (denn "realistisch" betrachtet gibt es zur zeit nicht so arg viel Grund) dachte dann, wat soll´s...Gute Laune kann ja nicht verkehrt sein.... :gvibes:
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Re: Entwicklung der Lehre Abrahams

Beitragvon lawofattraction » 19. Mär 2014, 11:08




Ich denke, mit vibrational mood - auch v. climate, v. environment, v. atmosphere und v. attitude in der letzten Workshops genannt - ist weniger Laune gemeint, was im deutschen einen eher kurzfristiger Zustand beschreibt, sondern Stimmung.

Stimmung hat man nicht wie Laune, sondern man ist in einer Stimmung. Das macht für mich eher Sinn, wenn man die Bedeutung im Sinne des Grid = Anziehungspunkt = Schwingung berücksichtigt.



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Re: Entwicklung der Lehre Abrahams

Beitragvon Winner » 19. Mär 2014, 23:23

Hallo Loa,

ich habe das Wort Laune gewählt, weil es mir gefühlsmäßig in den Sinn kam. Durch deine Begründung verstehe ich, warum eher das Wort Stimmung gemeint ist. Aber ich muss dennoch sagen, dass es mir leichter fällt, eine gute Laune zu erschaffen, als eine gute Stimmung. Laune hat was Gegenwärtigeres für mich (Ich gehe gut gelaunt vom Jetzt ins nächste Jetzt, von Moment zu Moment). Ich denke regelmäßig gute Laune erschafft eine gute Stimmung, die, wie du sagst, länger andauert und auch ein mächtigerer Anziehungspunkt ist.

Liebe Lichtblume,

ich habe die Absätze so gut ich kann übersetzt. Hoffe, es hilft :-)

"Eine Weile lang nannten wir es einen „Grid“, weil es das ist, wo du stehst und es sich später mit all den Details des Lebens füllt, die du liebst. Aber „Grid“ klang ein wenig zu starr und dieses Klima ist etwas, das flüssig und von dir formbar und beweglich und erschaffbar ist. Es ist die Atmosphäre, die du geschaffen hast. Und die beste Art deine Atmosphäre zu beschreiben, wenn du es einfach möchtest, ist deine Laune/Stimmung. Deine Laune/Stimmung beschreibt deine Atmosphäre.

Wenn du also einmal eine Laune/Stimmung erreicht hast, die in schwingungsmässiger Ausrichtung ist, mit dem was in deinem Vortex ist - mit deiner Quelle, mit deinem IB, mit dem was wir sind - sobald du diese schwingungsmässige Haltung oder Atmosphäre oder Klima oder Laune/Stimmung, erschaffen hast – wenn es eben keine Varianz oder eben sehr wenige Varianz zwischen der Frequenz dessen, wonach du gefragt hast und der Frequenz dessen was du wirklich bist gibt – zu was du dich ausgedehnt hast, zu was du dich entwickelt hast und zu was du gerade hier in der mächtigen Minute in der all deine Kraft liegt, wenn dann kein oder sehr wenig Unterschied zwischen dieser Erscheinung von dir und der Erscheinung im Vortex gibt - dann lässt du zu, dass du diese Erfahrung erfahren kann, genau in diesem Moment durch den umfassenderen Blickwinkel. In anderen Worten, wirst du die Welt durch die Augen der Quelle sehen."

"Akzeptiere keine Beweise außer deine Laune/Stimmung, als wichtig. Du bist der Architekt deiner Laune/Stimmung. Du hast Kontrolle über deine Laune/Stimmung. Eine gute Laune/Stimmung aufrecht zu erhalten ist das Schlauste, was du tun kannst. Anstrenung ist konterproduktiv zur Verbesserung der Laune."
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Re: Entwicklung der Lehre Abrahams

Beitragvon Lichtblume » 20. Mär 2014, 00:33

Liebe Winner,

vielen vielen Dank :loveshower: :danke:

Liebe Grüsse
Lichtblume
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Re: Entwicklung der Lehre Abrahams

Beitragvon lawofattraction » 31. Jul 2014, 08:42




Guten Morgen, Ihr Lieben,

wenn man die Workshops verfolgt, so kristallisiert sich immer ein Thema heraus, auf das Abraham ihre Antworten auf die ganz vielschichtigen Fragen hin lenken. Eigentlich faszinierend, wie es möglich ist, die so vielfältigen Fragen und Anliegen in eine bestimmte Richtung der Antwort zu konzentrieren. Es zeigt auch, dass das, was Abraham lehren, umfassend angewendet werden kann und für alle Menschen und in jeder Lage zutreffend ist.

Das Thema der Bedingungslosigkeit fasziniert mich seit langem. Wenn ich mir den einen oder anderen Beitrag von mir hier durchlese zum Thema der "bedingungslosen Liebe", so muss ich gestehen, dass da immer noch meine Zweifel einer Durchführbarkeit in diesem esoterischen Interpretations-Sinn des "alles lieben und alles akzeptieren" im Hintergrund lauerten.

Zu Recht, kann ich heute sagen, denn das ist nun ganz und gar nicht das, was Abraham uns sagen wollen, wenn sie von Bedingungslosigkeit sprechen. Bedingungsloses Leben, bedingungslose Liebe - das schaut nicht nach aussen und versucht, rosa Liebessauce auf ungeliebte Eigenschaften oder Situationen zu schütten, damit sie gut bedeckt eine Weile nicht mehr auftauchen sollen. Ich erinnere mich an ganz viele Diskussionen über die ungeliebten Eigenschaften anderer Menschen - inklusive der berühmten nicht zugeschraubten Zahnpastatuben. :clown:

Es geht nicht darum, etwas zu ignorieren versuchen, damit es nicht stört, auch nicht darum, aus "umfassender bedingungsloser Menschenliebe" jegliche Bedingung und jeden Umstand zu akzeptieren. Was ohnehin in unserem Menschenkostüm so gut wie unmöglich ist, da auch das, was man unter einem Deckel im Topf zu verstecken sucht, irgendwann anfängt zu gären und dann der Topf explodiert.

Bedingungslose Liebe beginnt - wie alles - bei uns. Sie beginnt mit der Erkenntnis, dass es unendlich viele Dinge gibt, die wir zu kontrollieren versuchen, über die wir aber keine Kontrolle haben. Sie ist die bedingungslose Liebe zu uns und der aus der Erkenntnis entstehende Wunsch, Wohlgefühl zu leben - also das Beste für uns selbst anzustreben. Bedingungsloeigkeit ist der Wunsch und das Bestreben, von äusseren Gegebenheiten, auf die wir keinen Einfluss haben, die uns aber trotzdem das Leben schwer machen, unabhängig zu werden und sie als Veränderbare hinzunehmen. Sie ist der kompromisslose Verzicht auf Einflussnahme auf äussere Umstände, die sich unserer Kontrolle entziehen.

Wenn wir etwas nicht kontrollieren können, ist jede Anstrengung das dennoch zu tun nicht nur zum Scheitern verurteilt, sondern bereitet uns auch während dieser fruchtlosen Anstrengung Frust, Angst und Leid und lässt das Gefühl der Hoffnungslosigkeit bis hin zur Machtlosigkeit aufkommen. Wir bewegen uns dann überwiegend in den unteren Emotionen der Emotions-Skala ohne auch nur die Aussicht auf Verbesserung.

Beim "Bedingungslosen Leben" geht es um einen Weg, sich frei zu machen von den hilfslosen Kontrollversuchen der äusseren, sich ständig verändernden Umstände und Bedingungen. Es ist ein Weg, der auch bedeutet, sich von vielen Gewohnheiten zu trennen, bewusst Situationen zu erkennen, in denen wir immer wieder in diese Falle des Kontrollieren-Wollens laufen und - wie immer wieder von Abraham betont - bei uns selbst anzufangen, bewusst hinter die Fassaden der Kontrolle zu schauen. Die Kontrollsituationen fangen im engen Umkreis an und gehen über Themen wie das der zwischenmenschlichen Beziehungen über das Wetter bis hin zur politischen Weltsituation.

Und auch hier gibt es ein Bonbon. Wer nicht mehr auf unkontrollierbare Situationen reagiert, hat den Weg in ein glückliches Leben gewählt, und die eigene Ausgeglichenheit und Leichtigkeit wird irgendwann vom Aussen reflektiert, das immer weniger der Situationen und Umstände präsentieren wird, die vorher das Bedürfnis nach Kontrolle geweckt haben.

Ich habe drei Workshops übersetzt, Nr. 182 zum Thema Nahrung und Körperbewusstsein, Nr. 183 mit dem überaus schwierigen Thema des Todes eines geliebten Menschen, hier eines Kindes, und Nr. 184 (in Vorbereitung) zum Thema der Kindererziehung. Wie immer bei Abraham sind die Themen untereinander austauschbar, und das Gesagte ist nicht auf konkrete und isolierte Situationen begrenzt. Der Tenor bei allen ist und bleibt, in Ausrichtung mit der Quelle zu kommen und als wichtigstes Anliegen das eigene Wohlgefühl zu suchen.

Viel Spass beim Lesen und Leben!
Loa



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Re: Entwicklung der Lehre Abrahams

Beitragvon Liebeszauber » 31. Jul 2014, 12:48

Viel Spass beim Lesen und Leben!
... angekommen !


Liebe Loa,

hab vielen Dank für deine Einsichten, die du hier so anschaulich mit uns teilst.
Zu den letzten zwei von dir übersetzten workshops wollte ich dir auch meine
Dankbarkeit aussprechen, sie haben mich sehr, sehr berührt.

Jetzt, wo das bedingungslose Leben von dir unter `Entwicklung der Lehre Abrahams`
betrachtet wird, möchte ich mich doch noch einmal zu Wort melden und meine
überschwengliche Freude zum Ausdruck bringen. Schon als das Essens-Thema
auftauchte, spürte ich eine solche Lust, ja, Sinnlichkeit, und ein solches Vergnügen
darin, den Text zu lesen und die Essenz in mich aufzunehmen - es war so köstlich..!
Ich las ihn mehrere Male und in den Tagen danach fiel mir auch auf, wie sehr
die Bedingungslosigkeit in der Lehre Abrahams nun zur Sprache kommt.
Sich das bewusst zu machen, welch großartiges Geschenk uns Abe damit machen,
uns eine solche Lehre zur Verfügung zu stellen ( der ich Tag für Tag seit nunmehr drei
Jahren folge), macht mich äußerst glücklich.
Ich meine damit die Leichtigkeit, mit der man sich diesem Thema nähert, sofern man die
Lehre Abrahams (voll)ständig in sein Leben integriert. Da sie mir bisher unendlich viel
Unterstützung auf meinem Lebensweg gegeben hat, staune ich nicht schlecht, mich
diesem Thema der Bedingungslosigkeit sozusagen "durch die Hintertür" genähert zu haben-
so ganz nebenher.
Wie manch anderer, habe ich lange darüber gerätselt, was sie bedeutet - für mich, mein
Leben ( wie will sie gelebt sein?) und wie entpuppt sie sich im wahren Alltag als der Segen,
den sie uns verheißt?
Ich nahm sie bei anderen wahr als etwas Unechtes, als eine Notlüge oder ein Bluff.
Nun werden meine Eindrücke, meine Gedanken zur Bedingungslosigkeit immer klarer,
es formt sich allmählich über einige `Aha`!`s und `Ah!`s eine Sicht, die einem wie eine Bresche
im Gestrüpp der esoterischen Wildnis erscheint.

Wie schön, diese Gedanken mit euch teilen zu können; meine Entwicklung fühlt sich so natürlich
an, diesen Weg mit euch gemeinsam zu gehen.

FREUDE ÜBER FREUDE :loveshower:
Liebeszauber
Erinnere dich daran, dass Lachen der schnellste Weg ist, deine Seele zu fühlen
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Re: Entwicklung der Lehre Abrahams

Beitragvon Beautiful Mind » 31. Jul 2014, 23:10

Liebe Loa,

herzlichen Dank für die neuen Workshops :herzhpf: und deine wundervollen Gedanken! :ros: :danke:

Beautiful Mind
“Gute Gedanken sind die beste Investition in die Zukunft!” (B.J.W.)
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Re: Entwicklung der Lehre Abrahams

Beitragvon lawofattraction » 1. Aug 2014, 08:28




Liebe Liebeszauber und Beautiful Mind,

für mein Empfinden ist dieses Thema eine ganz wichtige Etappe auf dieser spannenden Reise zu uns selbst. Eine Schnellstrasse in die persönliche Freiheit. Selbst dann, wenn wir immer mal wieder kleinere oder grössere Umwege machen :clown: - you cannot become less than you are.

Ich freue mich sehr, dass Ihr Euch freut. :lieb: Und ich teile uneingeschränkt diese tiefe Dankbarkeit für und Freude über diese wunderbaren Lehren, die uns den Weg zu einem glücklichen Leben ebnen.

Lieben Gruss
Loa



*Resistance means feeling Singular instead of Plural* Abraham


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Re: Entwicklung der Lehre Abrahams

Beitragvon Liebeszauber » 1. Aug 2014, 09:53

:hug:
Erinnere dich daran, dass Lachen der schnellste Weg ist, deine Seele zu fühlen
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Re: Entwicklung der Lehre Abrahams

Beitragvon lawofattraction » 21. Okt 2014, 10:50





Hallo Ihr Lieben,

in der nachfolgenden Betrachtung habe ich mich eng an eine Interaktion mit einem Hotseater auf dem Workshop in Boston am 14. Oktober 2014 angelehnt. Neben der Integration der Bedingungslosigkeit, dem Fokus auf Wohlergehen, ohne Bedingungen dazu zu benötigen, führen Abraham in den letzten Workshops die Teilnehmer immer weiter an das bewusste Erleben ohne Bedingungen und die Integration des Wissens um unsere Gefühle heran. Wobei die beiden Themen eigentlich eng miteinander verwoben sind. Dies deshalb, weil der Verzicht auf das Betrachten von Bedingungen nur über Wohlfühlen möglich ist, und das immer umfangreichere Wohlfühlen kann erlernt werden, indem wir fort von den Details in die Generalisierung gehen. Und zwar Generalisierung nicht nur der Gedanken, sondern an erster Stelle der Gefühle – unabhängig von ihrem Kontext.

Besondere Aufmerksamkeit kann dabei das Thema der Wunscherfüllung sein, bei der wir gefühlsmässig in Ausrichtung mit unserem Wunsch kommen müssen, ohne dabei von Gedanken des Widerspruchs gestört zu werden. Im letzten WS in Boston bringen sie eine neue Analogie, die des Schutzschildes, den wir wie einen Regenschirm bei Regen- und Sturmwetter vor uns halten und daher den direkten Kontakt zu unserer Inspiration unterbrechen. Denn zwischen unserem Wunsch und seiner vollen Manifestation steht nur eins: dieser Schutzschild. Und genau daher ist es so wichtig, die Schwingungsarbeit über die Gefühle zu tun.

Wir möchten ja, dass sich unsere Gedanken in Dinge verwandeln. Wir möchten Schwingung, die allen Dingen im Universum unterliegt, so verwandeln, dass wir anfassen und sehen und hören und fühlen und schmecken können. Wir möchten den Weg finden, der uns dahin führt. Es geht aber nicht darum, dass wir den Weg finden, es geht nicht um Anstrengung und Aufwand und aktives Suchen, sondern darum, dass wir den Weg zu uns kommen lassen. Wir müssen ihn nur zur rechten Zeit betreten. Der Weg ist immer da.

Ein weiterer Punkt ist die Ungeduld, die wir entwickeln, wenn sich eben nicht alles so schnell zeigt, wie uns das lieb wäre. Alle Dinge benötigen einen Reifeprozess, genau so, wie eine Schwangerschaft das braucht oder ein Samenkorn, das wir im Frühjahr in die Erde legen. Zwischen Wunsch und dem Alignment und der physischen Manifestation besteht eine Zeitspanne, wobei Aligment nicht einen bestimmten fixen Zeitpunkt markiert, sondern vielmehr einen Prozess umschreibt, der in der Manifestation seinen Höhepunkt findet.

Während dieser Zeitspanne werden die co-operativen Komponenten auf den Plan gerufen. Und wenn wir darauf auch keinen Einfluss haben, so üben wir trotzdem eine gewisse Kontrolle dadurch aus, dass wir unserer Frequenz des Allowing Aufmerksamkeit schenken. Denn das ist der Weg, auf dem die Gedanken, die wir in unseren Vortex gelegt haben, zu Dingen werden. Diese Gedanken werden umfangreicher und bekommen Momentum und werden verfeinert und weiter durchdacht und durchlaufen eine Entwicklungszeit. Sie sind innerhalb des Vortex herangereift, so wie ein Baby im Uterus reift. Und dann sind wir im Kreisssaal und erlauben ihnen, sich zu realisieren.

Wie aber geschieht diese Realisierung? Wir erfahren einen Impuls, den Impuls uns zum Beispiel ins Auto zu setzen, ohne zu wissen, warum das so ist. Den Impuls, irgendwo hin zu fahren. "Warum fahre ich dahin? Keine Ahnung." Und dann stellen wir mit einem Mal fest, dass wir mit jemandem eine Unterhaltung haben, die höchst erfreulich ist und stellen fest, dass wir schon seit Stunden unseren Weg betreten haben, ohne das zu merken – nur weil wir einfach unserem Impuls gefolgt sind.

Es ist wichtig, Zeiten zu finden, während der wir die uns umgebenden Bedingungen ausblenden können und uns voll auf die Emotionen konzentrieren, die wir erfahren möchten. Wenn wir uns lange genug in diesen Emotionen aufhalten können, hat ein Momentum angefangen, sich aufzubauen. Wir kreieren dadurch das Schwingungs-Umfeld, das uns alle möglichen Realisierungen bringen wird.

Aber, das betonen Abraham, es ist wichtig, zu wissen, wie diese Realisierungen aussehen sollen. Sie drücken sich durch positive Gefühle aus, durch Impulse, etwas zu tun oder irgendwo hin zu gehen. Während wir doch viel mehr in der Übung sind, alles genau definieren zu wollen, Orte und Zeitpunkte wissen wollen und hier und da nachschauen, ob zum Beispiel der erwünschte Job oder die ersehnte Wohnung zu finden sind. Und wenn wir dann irgendwo hingehen, stellen wir fest, dass viele andere Menschen das auch haben wollen, was da angeboten wird. So funktioniert das nicht. Der Job kommt zu uns, der Weg kommt zu uns. Wir ziehen unsere Erfahrungen in unser Leben.

„Wir möchten, dass Ihr diese Worte hört, und es sind die machtvollsten Worte, die Ihr je von uns hören werdet – und jetzt seid Ihr bereit, sie zu hören. Wir wissen, dass Ihr es verstehen werdet. Ihr könnt nicht von hier nach da kommen. Versteht das. Hört das. Was Ihr aber tun könnt: Das „hier“ aufbereiten – und dann kommt das „da“ hier herüber. So funktioniert das.“

Und wie tun wir das? Dadurch, dass wir allgemein werden und in die Emotionen gehen. Emotionen sind die am schnellsten erkennbare Form der Manifestation. Emotionen sind der leichteste Weg hin zu einer ohne Anstrengung erreichbaren Manifestation. Wir finden etwas, auf das es einfach ist zu fokussieren. Emotionale Worte, Emotionen, die keine Worte und keine Schwingung als Voraussetzung brauchen sind die erste erkennbare Manifestation. Die erste Manifestation ist eine Emotion. Und das, ohne dass uns das bewusst ist, weil das Bewusstsein uns schon wieder verleitet, das zu tun, was wir immer getan haben. Dieses Vorgehen fokussiert unsere Schwingung und Gedanken sanft in eine Richtung, die eine emotionale Antwort hat. So nutzen wir die Art und Weise aus, wie das auf natürliche Weise funktioniert.

„Reine leicht erreichbare Manifestation, Verzicht auf alle Details, die nur verwirren - „alles schon einmal getan, alles schon einmal gemacht“ - die Momentum-Killer sind. Stattdessen emotionale Worte, wie es sich anfühlen wird, wenn wir dahin kommen. Ohne Details, ohne Bedingungen.“

Lieben Gruss
Loa





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Re: Entwicklung der Lehre Abrahams

Beitragvon katgirl » 22. Mär 2015, 19:04

Ich muss diesen WS Auszug hierhin schieben. Ich weiss nicht warum, aber ich halte es für super wichtig. :gvibes:

"...Abraham: Bevor Du weiter sprichst - und wir werden Deine Frage anhören, im Zusammenhang mit diesem Thema wollen wir aber zuerst dies sagen: Dieses Gefühl, zu entscheiden was Du lehren möchtest oder noch genauer gesagt, dieses Gefühl, gut zu sein in dem, was Du lehrst und dafür bereit zu sein, legt die Betonung auf das "nicht dafür bereit zu sein". Daher, wie wir vorher gesagt haben, wertschätze, wo Du jetzt stehst. Wertschätze Deinen jetzigen Standpunkt.

Werde Dir klar, was Du anzubieten hast und was bereits vorhanden ist, worüber Du bereit bist, schon jetzt zu sprechen. Denn Du bist dazu bereit, über etwas zu sprechen. Du bist bereit für jene, die bereit sind, den Weg zu Dir zu finden. Fühlst Du, wie das den Widerstand aus der Sache nimmt?

Es gibt Menschen, die so sehr die persönliche Perfektion suchen, dass sie niemals bereit sind, irgend etwas zu ihnen kommen zu lassen. Sie halten alles von sich fern durch die Gedanken "ich bin noch nicht bereit". "Ich bin noch nicht bereit für die perfekte Beziehung", "ich bin noch nicht bereit, bin noch nicht bereit ..." aus dem Bestreben, perfekt zu sein.

Dein Inner Being aber weiss, dass Du diese Perfektion bereits erreicht hast und dass Dein Anziehungspunkt wichtig und umfangreich ist und dass Du bereit bist. Das anzuerkennen ist wichtig.

Hotseater: Ich fand das sehr schön, als Ihr vorher über das Gemälde gesprochen habt und die Dame sagte, dass sie 73 Jahre brauchte, um es zu malen. Ich bin gerade erst 60 geworden und nun wird mir klar, dass ich diese ganze Zeit für mich brauchte, um in Ausrichtung zu kommen mit meinem eigenen Selbst und bereit zu sein.

Abraham: Vielleicht. Was wir aber wirklich betonen möchten, ist dies: Wenn Du so etwas sagst, so setzt das alles herab, was vorher gewesen ist. Und es verhindert, es als das wertvolle "Vorher" zu sehen, das es ist. Anders gesagt, Daten zusammenzufügen war wichtig, Contrast zu durchsieben war wichtig, und Deinen Vortex mit wunderbaren Dingen anzufüllen war wichtig.

Nicht nur bist Du jetzt zur richtigen Zeit am richtigen Ort - sondern das war immer der Fall.

Schliesse nicht nur Frieden mit dem jetzigen Standpunkt, sondern schliesse Frieden mit allem, wo Du einmal gestanden hast, schliesse Frieden mit dem Weg, der hierher geführt hat - schliesse Frieden mit allem.

Du kannst sagen: "Oh, ich bin so froh, hier zu stehen und es war so schrecklich, dort zu sein." Aber nun hast Du Dein Jetzt in Leidenschaft gezogen und die Schwingung beeinflusst, wenn Du so etwas sagst.

Schliesse Frieden mit Allem. ..."
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Re: Entwicklung der Lehre Abrahams

Beitragvon lawofattraction » 29. Mär 2015, 11:05




In den Workshop von Orlando gestern kam ein Hotseater und brachte seinen Hund mit. :loveshower:

Wie eine Teilnehmerin berichtet, führte das zu einer wunderbaren Interaktion mit dem Vergleich des Verhaltens von Menschen und Tieren, eine Unterhaltung mit dem Inhalt "einfach zu sein", den Weg des geringsten Widerstandes und bedingungsloses Leben.

Der Name des Hundes? Er heisst Jerry. :grllll:



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Re: Entwicklung der Lehre Abrahams

Beitragvon lawofattraction » 17. Okt 2015, 11:22




Hallo Ihr Lieben,

Abraham stellen im Workshop von Phoenix im August einen neuen Prozess vor: den Schweizer Käse Prozess. :kgrhl: Es geht darum, den Aspekt eines Themas zu wählen, der am besten funktioniert und am leichtesten zu guten Gefühlen führen kann.

Angewandt werden kann er dann, wenn ein Aspekt/ein Thema zu gross ist, dass man es überhaupt angehen möchte, es also so überwältigt, dass wir es nicht einmal anschauen wollen und uns jedes mal abwenden. Das Vorgehen ist so, dass das entsprechende Thema herunter gebrochen wird auf alle Facetten, auf die man fokussieren kann. Beim Thema Beziehungen z.B. also alles und alle, die damit zu tun haben.

Der Fokus wird nun gerichtet auf den Aspekt, der sich am leichtesten gestaltet und besten anfühlt, also auf das, was auf natürlichere freudige Weise in die Gedanken kommt. Eine Hotseaterin hat mehrere Kinder - 2 Töchter und 4 Söhne und hat ziemliche Probleme mit speziell einer Tochter. Zwei der Söhne sind im Umgang mit ihr freundlich und nett, und sie hat gerne mit ihnen zu tun. Also raten Abrahanm ihr, sich nur auf die Söhne zu konzentrieren, nicht nur im persönlichen Zusammensein, sondern vor allem auch in Gedanken und sie zu wertschätzen und sich mit ihnen gedanklich beschäftigen, um so in konstantem Alignment zu bleiben.

Der Fokus auf das, was leicht ist, stimmt in das Thema Beziehungen ein und kann sich mit der Zeit ausweiten auf alle anderen Beziehungen. Im Prinzip ist dies eine Variante der Methode, sich auf eine gute Eigenschaft von jemandem konzentrieren und alles andere auszublenden.

"Als wir diesen Prozess mit Euren Inner Beings gemacht haben, waren alle Menschen genau so wie diese beiden Söhne für Euer Inner Being. Für die Quelle ist es einfach, jeden Einzelnen so zu sehen.“

Lieben Gruss
Loa

Mehr von Phoenix in den Videos - ein sehr hörenswerter Workshop mit vielen humorvollen Elementen.


www.youtube.com Video From : www.youtube.com




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Re: Entwicklung der Lehre Abrahams

Beitragvon Lumo » 17. Okt 2015, 20:53

Schweizer Käse :kgrhl:
das habe ich diese Woche sogar gemacht...ich hab mir alle Menschen aus meinem Freundeskreis und Familie, bei denen ich nur positive Gefühle und Gedanken hege, aufgeschrieben...Circa so wie das Buch der positiven Aspekte, aber eben nur mit Menschen, wo mir nichts Negatives einfällt ... und ich bin endlich so diszipliniert, aufzulegen bzw. den Raum zu verlassen, wenn jemand negativ anfängt zu labern ... ich absolviere dann, je nachdem, das Focus Wheel und den kreativen Workshop.
Ist das dann auch schon Schweizer Käse, wenn ich mir nur die Menschen ausgewählt habe, wo mir nichts Negatives einfällt?
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