Entwicklung der Lehre Abrahams

Die Lehren Abrahams gechannelt von Esther Hicks

Re: Entwicklung der Lehre Abrahams

Beitragvon lawofattraction » 16. Jul 2013, 09:08




Hallo Ihr Lieben,

in der letzten Zeit benutzen Abraham eine weitere Analogie, die der verstopften oder freien Rohrleitungen. Vielleicht sind sie ja für den einen oder anderen anschaulich, geben einen zusätzlichen Blickwinkel und passen in die eigene bildhafte Vorstellung.

Esther hat auf ihrem Grundstück einen künstlichen Weiher, aus dem mit einer Pumpe das Wasser eine Anhöhe hinauf transportiert wird, von wo aus es in Stufen und Wasserfällen wieder nach unten fliesst. Irgendwann wurde der Teich trüb und war voller Algen. Spezialisten wurden hinzu gezogen, die erst einmal eine neue stärkere Pumpe einbauten, das Problem dadurch aber nicht lösten.

Die Pumpe arbeitete auf Hochtouren, aber es kam kein Wasser oben an. Bis festgestellt wurde, dass die Leitungen vollkommen durch Caliche, eine Art Kalkablagerung, verstopft waren. Maschinen wurden herbeigeschafft, um die Leitungen von dem Zeug zu befreien, was aber nicht gelang. Man hätte diese Leitungen auch ausgraben und ersetzen können, was auch einen erheblichen Arbeitsaufwand bedeutet hätte.

Stattdessen wurden ganz einfach neue Leitungen in einem anderen Verlauf verlegt, so dass die Pumpe nun das Wasser wieder problemfrei durch saubere Leitungen nach oben transportieren konnte und der freie Fluss gegeben war. Im übertragenen Sinne ist das in etwa so, wie eine neue Geschichte erzählen oder ein neues Disk wählen, statt wieder auf das alte aufzuspringen oder versuchen, ein Thema aus dem aktuellen Standpunkt und Momentum zu bereinigen.

Abraham fragen: Dieser Gedanke, verstopft er Deine Leitungen oder sind sie frei? Ob die Leitungen frei durchgängig sind, ist abhängig von den Gedanken, die wir denken, unseren Glaubenssätzen und Überzeugungen. Sind sie einmal verstopft, so ist es unverhältnismässig leichter, neue Leitungen zu legen, statt mühsam zu versuchen, das Alte aufzuräumen und zu bereinigen und von dort neu starten. Einfach neue Leitungen legen.

Lieben Gruss
Loa



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Re: Entwicklung der Lehre Abrahams

Beitragvon ZaWo » 16. Jul 2013, 10:08

Hallo liebe Loa,

darüber neue Leitungen zu legen habe ich auch schon gelesen, habe es aber praktisch nicht verstanden bzw. weiß nicht, wie es umgesetzt werden könnte. :nachdenk:
Beispiel:
Ich fühle mich in der Gegenwart einer Person immer ( :clown: ) unwohl. Meine Beziehung zu dieser Person ist also voller verstopfter Leitungen. Ich weiß wohl, wie ich mich da umschwenke, aber wie könnte denn hier etwas nach dieser neuen Metapher aussehen.
Das soll jetzt nur mal als Beispielfall herhalten. Ich selbst fahre seit einer Weile damit gut, dass ich mir sage: "Es ist halt so und ich habe keine Lust mehr mich darüber aufzuregen." oder "Wäre es nicht schön, wenn mich die Gegenwart dieser Person zum strahlen bringt."

Sind mit den neuen Leitungen nur neue Gedanken oder Geschichten gemeint, wie seit eh und jeh bei Abe? Warum gingen die alten Leitungen denn dann früher und wie würde jemand versuchen da was zu reparieren, wenn er es denn versuchen wollte, was Abe ja nicht empfiehlt.

Merkst schon, mir ist das nicht konkret genug oder ich nehme diese Metapher zu wörtlich. :lol: Vielleicht ist ja auch nur das Loslassen des Weges gemeint und Fokus auf den Wunsch des Freude sprudelns. Dann würden aber nicht wir die neuen Leitungen setzen, sondern das LoA setzen lassen.

Liebe Grüße
ZaWo
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Re: Entwicklung der Lehre Abrahams

Beitragvon lawofattraction » 16. Jul 2013, 10:32




Hallo ZaWo,

Du hast mich erwischt. :kgrhl: Diese Metapher hat in mir so gut wie keine Resonanz, darum habe ich sie auch monatelang nicht aufgegriffen. Der Vollständigkeit halber habe ich sie hier erwähnt, da sie immer wieder in den neuen Workshops auftaucht.

Für mein Verständnis ist das nichts anderes, als die neue Geschichte zu erzählen bzw. nicht versuchen, auf dem alten Weg das zu tun, was man immer getan hat und was keinen Erfolg gebracht hat. Pivoting, sich abwenden und den Fokus umlenken, neue Geschichte schreiben, andere Gedanken denken. Durch die veränderten Gedanken ergeben sich auch veränderte Situationen.

Neue Analogien, sagen Abraham, bringen sie immer mal wieder, weil sie in den verschiedenen Menschen unterschiedliche Resonanz hervorrufen. Kann ich nur bestätigen. Es wirkt vielleicht auch der Tendenz entgegen, das, was hinreichend bekannt ist, nicht mehr sonderlich zu beachten.

Lieben Gruss
Loa


Als Nachgedanke:

Meine Beziehung zu dieser Person ist also voller verstopfter Leitungen.


Der Analogie folgend, würde ich sagen, dass nicht die Beziehung voller verstopfter Leitungen ist, sondern die Gedanken-Leitungen verstopft und sich auf konkreter Basis in der Beziehung auswirken. Denn die Leitungen der Beziehungen können durchaus durchaus offen sein, nur eben nicht in positiver Weise.

Wären die Beziehungsleitungen verstopft, müsste man dort ansetzen und neue Beziehungsleitungen legen. Die Ebene der Ursache der Verstopfung ist eine andere. Ursache = Gedanken, Auswirkung = schlechte Beziehung.



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Re: Entwicklung der Lehre Abrahams

Beitragvon Beautiful Mind » 16. Jul 2013, 11:21

Liebe loa,

vielen Dank. Von dieser neuen Analogie habe ich noch nichts mitbekommen.

Ich finde das Bild von einem freien, rauschenden Fluss durch neue, glänzende Leitungen hervorragend. Ich habe jetzt die ganze Zeit Esters Leitungen über den Hang und durch den Garten vor Augen. Diese neuen Leitungen haben etwas befreiendes, frisches, schwungvolles...

Bei mir geht die Metapher sehr in Resonanz. Ich werde gleich mal ein paar neue Gedankenleitungen legen. :gvibes:

Bei verstopften Rohren denke ich übrigens auch an verkalkte Blutgefäße, die man durch medizinische Maßnahmen entweder wieder durchlässig macht oder durch Bypässe ersetzt. Neue Gedankenleitungen könnten also auch sinnbildlich neue Adern sein. Adern haben ja etwas lebendiges, lebenspendendes, lebenerhaltendes.

Wie schön, dass Abraham immer wieder etwas Neues zum selben Thema anbietet, sodass sich jeder das für sich Passende aussuchen kann.

Einen schönen Tag allerseits

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Re: Entwicklung der Lehre Abrahams

Beitragvon Phoenix » 17. Jul 2013, 09:12

Liebe Loa,
:danke: für die "neuen Leitungen", dieses Bild passt wirklich gut in mein Schwingungsbereinigungs-Thema der letzten Zeit. Diese Analogien sind ja nicht etwas wirklich neues, aber mir hilft es sehr, "frischen Wind" in festgefahrene Muster zu bringen, damit gelingt es mir auch besser, neue Gedankenbahnen zu installieren bzw. Bypässe zulegen (Dankeschön an Beautiful Mind).
Und ausgesprochen hilfreich finde ich das Bild, nicht die alten Leitungen mühsam ausgraben zu müssen und an die gleiche Stelle die neuen zu legen, sondern einfach gleich an anderer Stelle neue zu setzen. Also akzeptieren, dass manche alten, kaputten Dinge in meinem Leben einfach irreparabel sind und ich sie nicht heil machen muss, sondern einfach sein lassen kann. Na klar, weil wenn ich mich auf's Reparieren konzentriere, liegt ja mein Fokus auf dem Problem und beim Neu-Legen auf der Lösung :heartsmiel:

Sonnige Grüße
Phoenix
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Re: Entwicklung der Lehre Abrahams

Beitragvon lawofattraction » 19. Aug 2013, 08:05




Guten Morgen, Ihr Lieben,

der Workshop in Seattle am 10. August hatte unter anderem zum Thema, dass wir alle täglich von Synchronizitäten umgeben sind, die das Nicht-Physische orchestriert, und dass wir unsere Sinne dahin gehend schärfen können, diese auch zu erkennen. Abraham sagen, dass solche Hinweise jeden Tag zu uns herein rauschen, ohne dass wir ihnen grosse Aufmerksamkeit schenken oder sie gar erkennen als Kommunikation des Nicht-Physischen.

Sie sind aber sehr hilfreich, diese scheinbare Trennung zwischen dem Physischen und dem Nicht-Physischen als Illusion zu erkennen. Das Nicht-Physische umgibt uns ständig und nimmt in vielfacher Weise an unserem Leben teil. Es teilt uns das auf Wegen mit, die über das reine Erkennen durch physische Sinneseindrücke hinaus geht.

Lustig war die Geschichte eines Mannes, der am Grab seines kürzlich verstorbenen Vaters stand, als ein kleiner schwarzer Pudel sich ihm zugesellte. Die Besitzerin rief ihn zurück mit dem Namen Augie, der nun wirklich kein Hundename ist, allerdings der Name des Vaters war. Einige Zeit später sitzt der Mann in einem Café und wieder kommt ein kleiner schwarzer Pudel zu ihm. Lachend sagt er zu seiner Begleitung, dass der Pudel vielleicht Augie heisst. Der hiess aber nicht Augie, sondern Junior - der Spitzname seines Vaters, der von allen viel häufiger als Augie benutzt wurde. 8-)

Eine andere Dame erzählt, dass sie ein Kind aus Kambodscha adoptieren wollte und trotz des dringenden Wunsches mehrere Vorschläge der Adoptionsagentur ablehnte mit dem Einwand "das ist nicht mein Baby, es gehört zu einer anderen Mutter". Eines blieb stark im Gedächtnis, aber sie fand schliesslich "ihr" Baby. 13 Jahre später trifft sie auf einer Konferenz die Frau, die dieses andere Kind adoptiert hat. Diese Frau ist tief beeindruckt und gerührt, da sie ihr Kind auch dem Umstand zu verdanken hatte, dass diese Dame klar wusste, dass das Kind zu einer anderen Mutter gehörte. Abraham erklären Ihr, dass das für sie den Kreis schliessen konnte zu wissen, dass das Kind "seine" Mutter gefunden hatte.

Ich habe solche Dinge in meinem Leben in Hülle und Fülle erlebt. Gestern unterhielt ich mich mit meinem Bruder über meine verstorbene Mutter, die eine begeisterte und begnadete Gärtnerin war und darüber, wie sie weiterhin sicher Anteil nimmt an unserem Leben. Wir hatten für sie einen sehr ungewöhnlichen Spitznamen, den wir bei Erzählungen auch benutzen. Minuten später nehme ich eine Zeitschrift in die Hand und schlage einen Artikel auf über eine Familie mit dem sehr ausgefallenen Namen *Spitzname meiner Mutter* und ihren wunderbaren Garten. :gvibes:

Vielleicht habt Ihr ja auch solche Geschichten, oder vielleicht habt Ihr Lust, einmal vermehrt auf solche Synchronizitäten zu achten. Wir haben einen neuen Thread "Manifestationen", der für Eure Berichte genau der richtige Platz ist.

Lieben Gruss und eine schöne Woche
Loa



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Re: Entwicklung der Lehre Abrahams

Beitragvon Beautiful Mind » 19. Aug 2013, 11:53

Hallo Loa,

das ist wirklich spannend mit diesen Synchronizitäten. Ich erlebe die manchmal als Puzzelteilchen auf dem Weg zu einer größeren Manifestation.

Wie ist das denn nun mit diesen beiden Pudeln, die die Namen des verstorbenen Vaters hatten? Das ist ja eigentlich nur lustig, dass die so hießen. Was hat das denn eigentlich für eine Bedeutung? Heißt das, dass der Vater zu der Zeit ganz in der Nähe seines Sohnes war?

Ich werde nun im Alltag auch mal vermehrt auf Synchronizitäten achten.

Einen wunder-vollen Tag noch,

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Re: Entwicklung der Lehre Abrahams

Beitragvon Liebeszauber » 19. Aug 2013, 14:40

Hallo Loa,

das hört sich wirklich schön an, was du uns da von Abraham ins Forum bringst, mich berührt das tief.
Und ich begrüsse es sehr, wenn diesen Dingen hier an diesem wunderbaren Ort in Zukunft Aufmerksamkeit geschenkt wird, ich mag sie halt, solche Episoden.

Lieben Gruß sendet in die Runde
Lz
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Re: Entwicklung der Lehre Abrahams

Beitragvon lawofattraction » 19. Aug 2013, 21:19

Beautiful Mind hat geschrieben:Heißt das, dass der Vater zu der Zeit ganz in der Nähe seines Sohnes war?


Ja, Abraham sagen, dass Menschen, die ins Nicht-Physische gegangen sind, weiterhin regen Anteil an dem nehmen, was sie auch vorher interessiert hat. Und dass wir es erkennen, wenn wir unseren Fokus ausrichten und empfangsbereit sind. Daher sind wir auch manches Mal erstaunt, dass wir gerade bei bestimmten Themen intensiv an Verstorbene denken und eine grosse Verbundenheit empfinden. Eine Kommunikation auf einer anderen als durch unsere physischen Sinne kann stattfinden. Seit Jerry´s Tod ist das immer wieder Thema in den Workshops mit vielen Beispielen, wie Esther seine Anwesenheit erklärt.

Jerry sagte einmal zu Esther (nach seinem Übergang): Woher willst Du wissen, dass Du meine Anwesenheit dadurch hervorrufst, dass DU an mich denkst? Implizierend, dass auch die bereits ins Nicht-Physisch Gegangenen oft bei uns sind und regen Anteil an unserem Leben nehmen. Da sie sich nicht mehr in ihrer physischen Gestalt zeigen können, nehmen sie andere kreative Wege in Anspruch. Je mehr wir über unseren Glaubens-Horizont hinausgehen und auch kleine schwarze Pudel oder Vögel als Indikatoren einer Anwesenheit für möglich halten, um so besser kann die Verbindung etabliert und aufrecht erhalten werden.

Eine andere sehr sympathische Episode aus dem Seattle-Workshop: Ein Hotseater erzählt, dass er letzten Monat nach dem 4th of July-Weekend auf der Autobahn fuhr und laut sagte "Jerry, wenn das wirklich so ist, dass Du bei uns hier bist, dann gib mir doch ein Zeichen". Einige Zeit später fuhr er an einem grossen Billboard vorbei, einer Reklametafel, wie sie in den USA entlang der Autobahnen üblich sind, auf der stand:

"Abraham Fireworks. We have Rockets."



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Re: Entwicklung der Lehre Abrahams

Beitragvon Beautiful Mind » 20. Aug 2013, 11:58

Liebe Loa, danke für die genaue Erklärung! :danke:
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Re: Entwicklung der Lehre Abrahams

Beitragvon lawofattraction » 20. Aug 2013, 15:17




Immer gerne, liebe Beautiful Mind. :five:



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Re: Entwicklung der Lehre Abrahams

Beitragvon lawofattraction » 24. Aug 2013, 09:05




Guten Morgen, Ihr Lieben,

ein anderer Punkt, den Abraham in der letzten Zeit immer wieder betonen, ist die Neuwahl positiver Ausrichtung direkt nach dem Aufwachen am Morgen. Sie weisen darauf hin, dass es so sein kann, als drücke man den Reset-Button an einem Gerät und hat so die Möglichkeit, den neuen Tag auch mit einer neuen Schwingung zu beginnen. Jeden neuen Tag, da unser Schlaf den Aufmerksamkeitsfokus, also auch die Schwingung, unterbricht.

Am Ende eines jeden Tages haben wir alle eine vielfältige Mischung von Geschehen und Gedanken und Gefühlen durchlebt; einige freudig, andere weniger schön und manche regelrecht unangenehm. Es scheint eine menschliche Eigenschaft zu sein, nach dem Aufwachen wieder das aufzugreifen, was vorher Sorgen und Kummer bereitet hat, es scheint so viel schneller zugänglich als positive Gedanken, um uns wie ein kleiner Jack in the Box, ein Schachtelteufel, anzuspringen und wieder in diese Schleife der Betrachtung einzufädeln.

Hier, sagen Abraham, gilt es aufzupassen. Selbst, wenn wir bereits beim Einstieg auf dieses Karussell sind, haben wir zumindest 16 Sekunden, während der wir uns dessen bewusst werden können, um sofort umzuschwenken. Denken wir etwas kürzer als 17 Sekunden, so kann sich kein Momentum aufbauen, das immer tiefer in diese Denkspirale hineinsaugt. Ist das einmal im Gang, wird uns die Negativschleife leider während des Tages immer wieder einholen und so bestimmend für die emotionale Wetterlage sein.

Aber auch das ist nicht schlimm - neuer Tag, neues Spiel, neues Glück. Wer sich mit Absicht 30 Tage lang einem Wechsel seiner Gewohnheiten widmet - denn es handelt sich um nichts anderes als eine schlechte Angewohnheit, die sich langsam eingeschlichen und dann verselbständigt hat - können wir einen persönlichen Paradigmenwechsel erfahren. Der neue Anziehungspunkt hat seinen Einfluss auf alle und alles, was uns umgibt - das ist bewusste Realitätsgestaltung.

Im Seattle Workshop nennen sie das einen "Schwingungs-Vorläufer", der bestimmt, wie zukünftige Manifestationen aussehen. Der Weg auf dem wir uns befinden, die Gedanken, die wir denken, sind bereits heute Anzeiger dafür, wie eine spätere Manifestation aussehen wird. Unsere Gedanken sind Schwingung, die Realität erschaffen und den Weg bestimmen, den wir weiter gehen werden. 17 Sekunden bauen Momentum auf, das weitere gleiche Gedanken anzieht. Weitere 17 Sekunden führen zu verstärktem Momentum und festigen den Weg weiter. 68 Sekunden unwidersprochener Gedanken bauen so viel Momentum auf, dass sie als Selbstläufer immer weiter emotional ähnliche gelagerte Gedanken anziehen.

Die Wege zum Erwünschten und Unerwünschten sind also immer offen, und wir können die Kontrolle erlernen, welchen der Wege wir gehen. Das ist das, was man bewusste Denker nennt. Bewusstes Erschaffen ist also nichts anderes, als den Unterschied zwischen Erwünschtem und Unerwünschtem zu identifizieren und den Fokus in Richtung des Erwünschten zu lenken. Negative Gefühle sind genau so ein Indikator, dass wir auf dem Weg des Unerwünschten sind wie positive anzeigen, dass wir auf dem Weg zum Erwünschten sind.

Es sind also nicht erst die Manifestationen, die uns anzeigen, wo wir stehen oder gestanden haben. Es sind nicht diese nicht mehr zu ignorierenden physisch gewordenen Gedanken, die uns anzeigen, was wir davor gedacht haben. Vielmehr sind zu jedem Zeitpunkt unsere Emotionen, die uns anzeigen, auf welchem Weg wir unterwegs sind. So, wie wir uns fühlen, wird sich das Ergebnis gestalten. Der Indikator ist also immer da, immer bereit als Hinweisschild dessen, was am Ende des Weges auf uns wartet.

Aber - lasst uns das Ganze nicht als Anstrengung und zielgerichtete Pflichtaufgabe betrachten. Auch hier gilt zu beherzigen: Ease and Flow - Leichtigkeit und Fliessen. Seien wir nicht unsere eigenen grössten Kritiker und verlangen Perfektion, weil das weder nötig noch uns zuträglich ist. Wenn es nicht gleich auf Anhieb klappt, wenn wir mit unseren positiv ausgerichteten Gedanken nur bis zum Zähneputzen oder zum Frühstück kommen oder bis zum ersten Anruf oder dem Lesen der ersten EMail oder des ersten Forums-Post - so what? There always will be another ship, and another and another and another.

Liebe Grüsse und ein wunderschönes Wochenende
Loa



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Re: Entwicklung der Lehre Abrahams

Beitragvon Birdie » 24. Aug 2013, 09:34

:ros: :ros: :ros:

have a nice weekend
Mein Herz schlägt für den Vogel - den Gipfel, das Meisterwerk der Schöpfung
Gerald Manley Hopkins
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Re: Entwicklung der Lehre Abrahams

Beitragvon Pink » 24. Aug 2013, 10:31

Guten Morgen allerseits,

für mich ist es ein unwiderstehliches Vergnügen und ein absoluter Genuss, Deine Beiträge zu lesen, Loa. Jeder einzelne Absatz ist getragen von Leichtigkeit, Gelassenheit, Freude und gefüllt mit wertvoller Information.

Und ja, am nächsten Morgen sieht die Welt schon wieder ganz anders aus.
aurora musis amica

Euch allen ein bezauberndes Wochenende.
Pink
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Re: Entwicklung der Lehre Abrahams

Beitragvon lawofattraction » 25. Aug 2013, 08:55




:danke: Danke, liebe Birdie und danke, liebe Pink für Deine Worte. Ich freue mich immer, wenn jemand in Resonanz geht mit dem, was ich schreibe.

Und hier noch ein kurzes Zitat dazu aus dem Workshop in San Fransisco im Juli 2013:

Wacht auf und geniesst diesen Moment ohne Gedanken. Beeilt euch nicht herauszufinden, was dieser Tag bringen wird, wo Ihr hingehen sollt, was Ihr zu tun habt - gebt Euch ganz einfach 68 Sekunden, um in dieser Energie zu schwelgen, dieser Energie des Nicht-Handelns, Nicht-Sprechens und sogar der Abwesenheit einer Schwingungsfrequenz. Gebt diesem Moment eine Chance und schaut, was geschehen wird.

Und beobachtet dann, wie die Gedanken beginnen. Wir können Euch versprechen, wenn Ihr mit diesem Momentum Euren Tag anfangt, dann werdet Ihr ihn auf dem richtigen Fuss beginnen, und morgen schon könnt Ihr einen Tag geniessen, der anders ist als alle anderen Tage vorher.

Tut das einen Monat lang und fühlt die absolute Kontrolle über Eure Erfahrung. Und wenn Euch jemand fragt, wie Ihr das macht, weil sie den Unterschied in Euch bemerken, dann antwortet: "Irgendwie ist es schwer zu beschreiben, ich tue nämlich weniger als jemals zuvor."


Und aus der Cancun Land Cruise im April:

Gast: Ihr habt über Schlaf gesprochen, und ich würde gerne wissen .... wir beginnen und enden unseren Tag im Bett. Können wir uns also am Ende eines Tages mit unseren letzten Gedanken so programmieren, dass wir den Ton setzen für unseren Schlaf, um die Erfahrung zu verbessern, die wir beim Aufwachen haben? Und wenn wir aufwachen, können wir dann dort wieder beginnen?

Abraham: Das scheint logisch zu sein, aber wir würden uns dem auf andere Art und Weise nähern: Weil Euer Anziehungspunkt aufhört aktiv zu sein, während Ihr schlaft - aufhören mag ein etwas zu starkes Wort sein, aber nicht zu stark - ist der Schlaf eine Zeit des Energieausgleichs. Während Ihr schlaft, habt Ihr Euren Fokus von dieser bewussten Realität abgezogen. Daher ist die Schwingung, die im Wachzustand besteht, nicht aktiv, um Dinge anzuziehen, während Ihr schlaft.

Es ist also nicht so, dass Ihr Euer Tages-Bewusstsein programmieren solltet, um etwas während Eures Schlafes zu erfahren, sondern Ihr wollt vielmehr die Wahl treffen bezüglich Eures Anziehungspunktes während des Aufwachens, denn das ist der Anziehungspunkt, in den Ihr Euch hinein begebt.




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Re: Entwicklung der Lehre Abrahams

Beitragvon Phoenix » 25. Aug 2013, 09:23

:danke: liebe LOA,
ich könnt' mich kringeln, das ist wieder mal so perfekt!
Deine Ausführungen passen genau auf die Frage, die Kav im Abraham-Übungs-Thread gestellt hat.
Wohlfühligen Sonntag euch allen
Phoenix
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Re: Entwicklung der Lehre Abrahams

Beitragvon Pink » 25. Aug 2013, 10:23

Guten Morgen Ihr Lieben,

am späten Freitag Nachmittag hatte ich mit meiner Ursprungsfamilie eine unschöne Diskussion. Ich nenne es mal ein "Theater", dass wir veranstaltet haben, ohne näher darauf einzugehen. Somit war dieser spezielle Beitrag von Dir Loa, von tragender Wichtigkeit für mich.

Sofort als ich diese Zeilen am nächsten Tag gelesen habe, hatte ich das Gefühl, dass mir die perfekte Manifestation geradewegs ins Gesicht lächelt.
Ich habe mir gesagt das es blanker Wahnsinn wäre, wenn ich all diese Szenen und diesen Zirkus, nochmals gedanklich durchspiele. Nun ja, ich habe meinen Kaffee genüsslich getrunken, war einkaufen und hatte tolle Gespräche. Fazit, der Samstag war okay.
Klar, es kam auch hin und wieder der Gedanke in Bezug auf die Streitigkeiten hoch, dennoch habe ich mich nicht in Rage gedacht. 16 Sekunden kannst Du schimpfen und frustig sein, wenn Du willst, aber dann, bitte umdenken.
Mal ganz ehrlich. Ist es nicht seltsam oder vielleicht auch ein bisschen crazy, sich freiwillig Szenarien ins Gedächtnis zu rufen, die einen äusserst unangenehmen Nachgeschmack haben? Möchte man diese wirklich und wahrhaftig erleben, sollte man weitere 17 Sekunden dranbleiben. Falls nicht, sollte man sofort umswitchen. Und ja, es geht, auch wenn es nicht immer leicht ist.
Es sollte keine Anstrengung sein. Keine Gedankenkontrolle. Man sollte es nicht nur zu einem Versuch werden lassen, sondern als Spiel sehen. … weil da nämlich unendlich viel Potential vorhanden ist.

Liebesgrüsse
Pink
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Re: Entwicklung der Lehre Abrahams

Beitragvon Winner » 25. Aug 2013, 21:36

Vielen lieben Dank, Loa, dass du uns immer auf dem Laufendem hältst.

Ich finde es so erfrischend wie Abraham uns die eigentlich gleiche Botschaft immer näher bringen, ausführlicher darauf eingehen und es dadurch für uns bzw für mich einfacher ist glücklich zu leben.

Ich habe das heute morgen und den ganzen Tag lang mal ausprobiert, die Dinge bzw das-was-ist so sein zu lassen und an das zu denken bzw zu fühlen, was sich gut anfühlt. Klappt extrem gut und ich fühle mich super.


lawofattraction hat geschrieben: Bewusstes Erschaffen ist also nichts anderes, als den Unterschied zwischen Erwünschtem und Unerwünschtem zu identifizieren und den Fokus in Richtung des Erwünschten zu lenken.

That's soooo right!

Am Samstag ist mir mal wieder etwas passiert, worüber ich mich sonst "wie automatisch" erstmal geärgert und schade gefunden habe. Heute morgen dachte ich beim Aufstehen: "Ich weiß dadurch nur besser, was ich will und auf das konzentriere ich mich jetzt einmal." Und jetzt, einige Stunden später geht es mir so gut und ich habe so ein Vertrauen, dass es nur so geht, wie du es im obigen Zitat geschrieben hast.

Dadurch wird das, was geschehen ist, bestimmt zum letzten Mal passiert sein...und wenn nicht, auch erstmal egal, denn "there always will be another ship, and another and another and another." :genau:


Alles Liebe und tausend Dank noch einmal
Winner :lieb: :danke: :lieb:
~Seek that which makes you feel good and give your attention to that!~ Abe
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Re: Entwicklung der Lehre Abrahams

Beitragvon lawofattraction » 27. Aug 2013, 08:33




Winner hat geschrieben:Ich finde es so erfrischend wie Abraham uns die eigentlich gleiche Botschaft immer näher bringen, ausführlicher darauf eingehen und es dadurch für uns bzw für mich einfacher ist glücklich zu leben.


Guten Morgen, Ihr Lieben,

angeregt durch diesen Satz von der lieben Winner wollte ich den Thread eigentlich umbenennen. Mehr als einmal wusste ich beim Lesen der Überschrift, dass die Ausdrucksweise nicht korrekt ist und habe auch gelegentlich darauf hingewiesen, da sich nicht die Lehre verändert, sondern unser Verständnis von ihr. Es war eines dieser latenten Gefühle, die wir alle kennen - vorhanden, aber nicht stark genug, um zu handeln. Dass ich das jetzt aufgegriffen habe hat sicher nicht zuletzt damit zu tun, dass ich auch solchen nur sehr subtil erfahrenen Gefühlen immer mehr Aufmerksamkeit schenken und sie ernst nehmen möchte.

Da mir aber nichts wirklich Besseres eingefallen ist, belasse ich den Titel im Einverständnis, dass sich nicht die Lehre verändert hat, wohl aber wir, die wir unser Bedürfnis nach mehr und mehr Information und der eigenen Ausweitung unseres Verständnis in immer umfangreicheren und tiefer gehenden Antworten reflektiert sehen. Daher scheint es manchmal so, als habe Abraham uns etwas Neues anhand gegeben, neue Weisheiten mitgeteilt und ihre Lehre ausgedehnt. Es ist vielmehr eine phantastische Co-Creation sich ausdehnender Information, die wir durch unsere Wissbegierde und durch das Er-Leben des Contrast und das Definieren unserer Wünsche und ihrer Manifestation forcieren und erhalten.

Jede Antwort kann nur so tief sein wie die Frage. Daher hat man auch oft den Eindruck, wenn ein "Antworter" ein umfangreicheres Wissen besitzt und wir es verstehen, dass beide auf der gleichen Ebene des Wissens stehen. Nicht zwangsläufig bedeutet das aber, dass wir auch voll umfänglich Einblick in das Wissen haben. Es ist vielmehr so, dass wir oft zu irgend einem Thema schon früher Informationen hatten, aber erst viel später mit einem Mal "Heureka" sagen - jetzt habe ich es verstanden. Die Information war vorher auch vorhanden, aber es bedurfte noch eines weiteren persönlichen Verständnis, um sie zu begreifen und zu integrieren.

Mir geht das oft so, dass ich einen Workshop ein zweites Mal höre und mir Dinge auffallen als be-merkenswert, die beim ersten Mal einfach durch gerauscht sind. Und nun machen sie plötzlich Sinn und eröffnen ganz neue Perspektiven. Das aber hat nur etwas mit meinem eigenen Verständnis zu tun, da die Information auch vorher bereits für den zugänglich war, der sie begreifen konnte.

Wenn ich also hier schreibe und von "neuen Entwicklungen" spreche, so sind das einmal die veränderten und wechselnden äusseren Dinge wie neue Analogien und Metaphern zu bereits bekannten Prinzipien und Facetten des LoA, zum anderen aber auf meinem ganz persönlichen Verständnislevel, der sich erweitert, "neue" Informationen.

Ich empfinde immer noch regelrechte Aufregung, wenn ich etwas Neues - für mich Neues - höre: eine Erklärung, die bis dato in der Form nicht gegeben wurde - oder die ich nicht aufnehmen konnte - sowie eine noch tiefere Information zum ganzen Thema unserer menschlichen Existenz und meinen eigenen Horizont erweitern kann.

Und das alles in Co-Creation mit den Menschen auf der anderen Seite des Erdballs, die mit ihren Fragen unser aller Verständnis immer mehr ausdehnen und ein immer klareres Bild erscheint, wer wir in Wirklichkeit sind und wie wir unsere eigentliche Bestimmung immer mehr leben können und einen immer grösseren Sinn in allem unserem Erleben finden. Manchmal kaue ich persönlich an einem bestimmten Aspekt der Lehre, und beim nächsten Workshop wird genau das behandelt und taucht als Frage auf. Denn auch das ist ein Phänomen, das ich nur mit unser aller Vernetzung erklären kann - genau so wie sich in den einzelnen Themenschwerpunkten der Workshops ein roter Faden erkennen lässt, als habe jemand das vorher orchestriert. Ein Zusammenspiel der Teilnehmer und Abraham und der Richtung ihrer Fragen, die manchmal nur erstaunen lässt.

Eigentlich bin ich ein sehr schnell-lebiger Mensch, habe grosse innere und genau so viele äussere Veränderung in meinem Leben erfahren. Daher wundere ich mich manchmal, dass mich das, was Abraham sagen, noch nie im mindesten gelangweilt hat. Und ich hoffe, dass das noch lange so sein wird. Das ist sicher dem Umstand zu verdanken, dass es sich um eine ewige und immer gültige Wahrheit handelt, die wir alle kennen, aber vergessen hatten und uns nun Schritt für Schritt wieder daran erinnern.

Ich wünsche Euch allen einen freudigen Tag
Loa



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Re: Entwicklung der Lehre Abrahams

Beitragvon Sonnenwärme » 28. Aug 2013, 16:16

Liebe Loa,

ich habe einmal diesen Thread von Anfang an in Ruhe gelesen und durch deine wunderbaren Erläuterungen und Erklärungen und auch die wertvollen Beiträge der anderen Foris ist es für mich ein sehr sehr wichtiger und bereichernder Thread! Mein Verständnis der Lehren Abrahams ist noch um einiges detaillierter und genauer geworden, verbunden mit der tiefen Freude, die es gemacht hat, alles genau zu "studieren" und immer tiefer in die Materie einzutauchen!

Herzlichen Dank für die ausführlichen Beiträge!!! :danke:

Ich bin sehr gespannt, wie die (unsere) weitere Entwicklung gehen wird und wir zu immer mehr und tieferem Verständnis gelangen und uns erinnern! Und du hast Recht, ich empfinde es auch so, es ist immer sehr sehr spannend und nie langweilig!!! :loveshower:

Dieses Forum ist wirklich ganz und gar bereichernd und wunderbar! :loveshower:

Liebe Grüße und einen schönen sonnigen Abend!

Sonnenwärme
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Re: Entwicklung der Lehre Abrahams

Beitragvon lawofattraction » 29. Aug 2013, 08:09




Liebe Sonnenwärme,

ich finde auch, die Reise zu mir selbst ist die aufregendste und schönste meines ganzen Lebens - nie langweilig :pfeif: , manchmal etwas beschwerlich, aber immer getragen von dem tief verwurzelten Wissen "all is well".

Abraham und ihre Lehren zu finden, war für mich der grösste LoA-Coup von allen meinen Manifestationen, zu dem ich mich täglich beglückwünsche. Äusseren Reichtum auch in scheinbar unwichtigen Dingen zu sehen und inneren Reichtum zu finden, Freiheit und Selbstbestimmtheit im Denken und Handeln zu leben und ein umfassendes in sich stimmiges Bild unserer menschlichen Realität erkennen zu können - danach habe ich von klein auf gesucht, ohne das mir jemand dabei behilflich sein konnte - aber schliesslich habe ich den Weg gefunden.

The better it gets, the better it gets. :gvibes:

Liebe Grüsse
Loa



*Resistance means feeling Singular instead of Plural* Abraham


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Re: Entwicklung der Lehre Abrahams

Beitragvon Winner » 29. Aug 2013, 22:40

Ihr Lieben,

wenn wir schon bei Aha-Momenten sind. Mein Größter ist der, dass Abraham sagen, dass man schon vor der Erfüllung der gewünschten Manifestationen Zugang zu den Gefühlen hat, die man sich eben durch die bzw. nach der Manifestation erhofft.
Früher dachte ich: "Ja, ja is kla... :roll:" Aber als ich dem einmal eine Chance gab und dann wirklich verstand, dass mein Leben als freudiger Mensch viel lebenswerter ist und dazu noch einige zunächst unglaubliche Manifestationen einrollten, fing ich an diese Aussage WIRKLICH zu begreifen.

Klar ist es toll, die Freiheit zu haben sich einiges leisten zu können, seine Erfahrungen mit einem lieben Partner zu teilen, sein Wunschgewicht erreicht zu haben, aber letztendlich muss ich nicht mehr auf diese Momente warten, bevor ich die erhofften "magischen" Gefühl spüren kann! Durch Fokus kann ich das ungeachtet der Umstände Jetzt schon tun. Ich bin einfach unglaublich dankbar dafür, dies erkannt zu haben und dadurch die Antworten auf viele Fragen gefunden zu haben.

Vor Abraham habe ich auf die Manifestationen gewartet und erhofft dadurch erst richtig glücklich zu werden -Pustekuchen, wurde nix draus - im Gegenteil, sie erfüllten sich und mein Leben an sich war im Vergleich zu der Hoffnung immer noch dasselbe... Wie dankbar bin ich, dass ich jetzt schon glücklich bin bevor die Manifestationen einrollen, sodass ich sie dann wirklich genießen kann! Selbst wenn sie nicht 100% stimmen (zB hat der Partner doch eine dunklere Haarfarbe als erhofft :clown: ) kann ich mich selbst in den Vortex bringen, indem ich immer einen neuen, sich besser anfühlenden Anziehungspunkt auswähle. Und meinen Fokus auf das lege, was sich gut anfühlt.

Und ich finde es unglaublich, wie Abraham es immer wieder schaffen uns eben genau das - durch verschiedene Analogien und Übungen - näher zu bringen :gvibes:

Alles Liebe und eine gute Nacht
Winner :lieb:
~Seek that which makes you feel good and give your attention to that!~ Abe
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Re: Entwicklung der Lehre Abrahams

Beitragvon lawofattraction » 17. Sep 2013, 07:37




Guten Morgen, Ihr Lieben,

die Workshops 167 und 169 haben einen direkten Bezug zum Spiegelgesetz, und ich finde, dass sie helfen können, dieses etwas starre Bild, das das Spiegelgesetz zeichnet, zu erweitern und zu relativieren.

Aus WS 169. Wer dominiert die Schwingung? "Wer dominiert die Schwingungs-Atmosphäre? Ihr mögt denken, dass es derjenige ist, der die höchste Schwingung hat. Aber es ist nicht die Person mit der höchsten Schwingung, sondern die, die das meiste Momentum auf dem Disk hat, auf dem sie sich gerade befindet.

Wenn Ihr Euch wohl fühlt und stolpert nichts ahnend in einen Feuersturm Eurer Kinder oder von jemandem, der ein starkes Momentum aufgebaut hat, dann habt ihr darin nicht die geringste Chance."

Es muss also durchaus nicht immer so sein, dass jemand selbst auf einem niedrigen Disk ist, wenn eine Person mit einem sehr starken Momentum die Szene betritt und andere dadurch dominiert. Bleibt also die Frage, wie das vereinbar ist mit der Aussage "Gleiches zieht Gleiches an".

Nehmen wir an, Person A befindet sich in guter Stimmung und segelt freudig auf seinem hoch schwingenden Disk. Und trifft auf Person B, die sich schwingungsmässig eher im Keller befindet. Ist die Schwingung von A stabil genug und hat sie ausreichend Momentum, wird B sie nicht erreichen können und geht sehr wahrscheinlich fort und sucht sich ein anderes Umfeld, das der eigenen Schwingung mehr entspricht.

Lässt A sich vom von B überrollen, obwohl er auf einem hoch drehenden Disk ist, ist sein Momentum nicht ausreichend stark und A findet sich selbst auf einer Talfahrt wieder. Allerdings bedeutet das immer noch nicht zwingend eine Korrespondenz. Erst dann, wenn A sich auf einen Disput mit B oder einen Angriff von B einlässt, kann man von einer Entsprechung gemäss dem LoA sprechen.

Nochmals unterstützt wird die Notwendigkeit einer zu differenzierenden Theorie des Spiegelgesetzes im WS 167. Was andere über Euch denken geht Euch nichts an. Hier ist die Rede davon, dass wir keinen Einfluss darauf haben, was andere Menschen über uns denken, da wir nicht die geringste Ahnung haben, auf welcher Schwingungsebene sie sich befanden, als sie über uns geurteilt haben. "Ihr lasst also Eurer Bild von Euch selbst in grossen Teilen davon bestimmt sein, was andere Menschen über Euch denken, die sich ganz und gar nicht auf einem hoch drehenden Disk befanden, als sie über Euch nachgedacht haben."

Auch hier ist die logische Schlussfolgerung, dass wir erst dann eine dem LoA gemässe Entsprechung sind, wenn wir meinen, uns zu verteidigen oder rechtfertigen zu müssen oder gar anfangen, den anderen anzugreifen. Wenn also jemand aufgrund der eigenen Befindlichkeiten und Aversionen seinen Frust abladen möchte, so muss das noch lange nicht bedeuten, dass jeder eine Entsprechung dazu ist, der damit in Berührung kommt.

Je stärker wir in der Lage sind, die eigenen Wege zu verfolgen und je weniger wir uns vom Umfeld beeinflussen lassen durch die ganz unterschiedlichen Schwingungs-Variationen, die uns täglich umgeben und auf die wir nun einmal keinen Einfluss haben, um so stabiler werden wir darin, das eigene Schwingungsdisk auf einer Höhe zu halten, die unabhängig vom Aussen Ausdruck unserer Lebensfreude und unseres Denken und Fühlen ist, statt uns von anderen runterziehen zu lassen, wenn die in ihren Angelegenheiten gefangen sind und das im Aussen ausdrücken.

Lieben Gruss
Loa



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Re: Entwicklung der Lehre Abrahams

Beitragvon katgirl » 17. Sep 2013, 09:41

Danke liebe Loa für Deine Ausführung,
die meine "Schwierigkeiten" mit diesem Spiegelgesetz klarer stellt.
Das Spiegelthema an sich bringt mich zum einen an den Punkt, wo ich aus meinem Schneckenhaus heraus kriechen muss und den anderen und mich ansehen muss, um den Sachverhalt nachvollziehen zu können.
Zum anderen liegt mein Unbehagen dabei am Wort selbst oder am Glaubenssatz, den ein Spiegel für mich darstellt. Dieses 1:1 fühlt sich aber einfach schrecklich an.

Als Abraham den Begriff der Disks brachten, hatte ich sofort das Bild einer alten Musikbox im Kopf, wo man aus einem Plattenstapel Platten auswählen und auflegen kann. Dieses praktische Bild brachte Klarheit.
Wer immer nur einzelne Lieder anspielt und den Stapel hoch und runter durchprobiert, wird nicht wirklich Musik zu hören bekommen, sondern sich in einem Geräuschegemisch wiederfinden. Gleiches gilt, wenn man dem Musikgeschmack von X, Y und Z den Vorrang gibt und die eigene Lieblingsmusik schnell wieder ausmacht.
X und Y sind dann zwar glücklich, dass ihre Musik läuft; aber bin ich das auch ???
Bis eine Platte sich richtig dreht und rund läuft, braucht es einige Sekunden, in denen die Aufmerksamkeit noch nicht auf die Musik gerichtet ist, sondern alles andere sich in den Vordergrund drängen kann.
Läuft die Platte richtig stabil, steht die Musik an erster Stelle.
Und jeder, der schon mal versucht hat, eine Schallplatte vom sich drehenden Plattenteller zu nehmen,
hatte ganz schnell ein Flugobjekt im Raum; also erst mal austrudeln lassen.
Je stabiler und gleichmäßiger sich die Platte dreht, umso besser ist der Klang, die Schallwellen, die Schwingung.
Die Musik kann sich ausbreiten und Raum gewinnen.

Auch der Workshop "was andere über Euch denken" ist wieder einmal der Fingerzeig, um mich ausschließlich auf mich zu besinnen. Wenn ich manchmal selber nicht wirklich weiß, welche Platte ich grad am abspielen hab; woher soll ich dann die der anderen kennen, wenn das co-operative Menschsein und Beobachten allzu verführerisch und neugierig macht? Man findet sich dann immer im oben genannten Gemisch wieder.
lg
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Re: Entwicklung der Lehre Abrahams

Beitragvon Luxus » 20. Sep 2013, 00:30

...
Die Idee, dass die Welt ein Spiegel dessen ist, was der Mensch fühlt, denkt und wünscht,
kann vom Verstand nur 1:1 interpretiert werden. Wer sein Innenleben mit offenen Augen beobachtet,
und dies ohne Kommentar, kann relativ schnell erkennen, dass er seinen eigenen Gedanken begegnet.
Ich kann zwar nicht erfahren, was andere Menschen über mich wirklich denken,
weder durch Vermutung noch durch direkte Frage, doch es ist ja auch nicht wichtig,
Dennoch habe ich auf die Sicht des Anderen von mir Einfluss und kann jederzeit im Wachzustand
die Erfahrung machen, dass der Andere mir lediglich mitteilt, was ich selbst über mich denke.
Er spiegelt mir meine Schwingung wieder, nicht mein Ebenbild.
Er fragt mich, ob ich dicker geworden bin, wenn ich mich selbst so fühle, denkend über
mich urteile. Er spiegelt mir den inneren Konflikt oder die Harmonie in mir,
wenn er mir Komplimente gibt und sich einfach wohlfühlt in meiner Nähe.

…und darüber hinaus, zeigt der Andere sich mir lediglich so, wie ich ihn mir selbst in
meinem Schöpfungsfeld fühlend, denkend, bestimmend, wünsche.
Wie ich gewählt habe, diesen wahrzunehmen.
Wir stehen auf einem Disk und zwar auf meinem. Ohne mein inneres Einverständnis,
ohne meinen gedanklichen Ruf, kann kein Mensch meinen Raum betreten.
Das wird vom LoA ausgeschlossen.
Wenn das LoA mich stützt und schützt, wie kann ich da irgendwo reinstolpern?

Auf diesen Fakt der Selbstkreation wird von Abrahams im Zitat vom 31.03.2013 glasklar hingewiesen:


„Wenn für Euch nichts wichtiger ist, als Euch gut zu fühlen,
dann könnt Ihr eine Phantasiegeschichte über einen Menschen erfinden, der sich in Eurem Leben befindet
und er wird anfangen, sich gemäss Eurer Phantasie zu verwandeln und ihr immer mehr zu entsprechen,
da das Gesetz der Anziehung etwas sehr Machtvolles ist.“


Alles, was ein Mensch dem Anderen mittels denkender Vermutung unterstellt,
andichtet, anheftet, einverlaibt, anmalt, ist nach meinem Verständnis Fantasie.
Es muss gar keine Geschichte sein, eine kleine Fantasie genügt schon, um die reale
Erfahrung zu machen. Der Mensch kann sich jeden Menschen freundlich fantasieren, fühlen,
denken, allerdings auch mies.

Danke für die Anregung zum Hinterfragen, die facettenreichen Sichtweisen,
die Vielfalt in diesem Forum, und speziell Dir, liebe Loa,
für das geniale und kontinuierliche Übersetzen.

Fühlbare Grüße

Luxus

PS: In gewisser Weise verlassen Menschen ja auch irgendwann die Familie,
wenn sie erwachsen sind und aus anderen Gründen, um jenen Menschen zu begegnen,
die sie in ihren Fantasien ersehnen.
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