Enjoy the journey!

Die Lehren Abrahams gechannelt von Esther Hicks

Enjoy the journey!

Beitragvon Daisy » 9. Dez 2009, 17:18

Vor zwei Tagen war ich zur Auswertung meiner Mammographie-Ergebnisse, und weil diese noch nicht da waren, saß ich eine Stunde lang im Warteraum. Zuerst war ich ziemlich frustig, weil die Ergebnisse schon letzte Woche hätten da sein sollen und weil ich mir Schöneres vorstellen konnte, als beim Arzt rumzusitzen, zumal ich mir sicher war, dass eh alles in Ordnung war, sprich ohne Befund. Doch dann wurde es recht nett. Eine Mama kam mit ihrem kleinen Baby, einem 10 Monate alten Mädchen, herein, und die Kleine verkürzte mir die Wartezeit enorm. Sie war in der Phase, wo sie das Krabbeln anfangen sollte, aber die Mutter meinte, sie wäre 4 Wochen zu früh geboren, darum sei sie in manchen Dingen etwas langsam. Das fand ich gar nicht, die Kleine hatte einfach ihren eigenen Rhythmus. Sie wußte genau, wann sie was machen wollte, und ich beobachtete sie einfach bei ihren Versuchen, aus dem Sitzen zum Knien zu kommen und hoffte innerlich, die Mama würde sie nicht "ermutigen", zu krabbeln. Was diese aber tat, indem sie die Kleine auf den Bauch legte, ihr die Knie anzog und die Händchen nach vorn schob. Sie war gewiß keine Dränglerin, sie wollte der Kleinen das Ganze einfach erleichtern. Aber ich wußte im Innern, dass es "falsch" war. Die Kleine war einfach so mit sich und ihrer Umwelt im Einklang und voller Freude, dass das Krabbeln gar nicht nötig war. Die Kleine war im Jetzt, sie brauchte kein "Weiterkommen". Sie hatte Riesen Spaß dabei, auf dem Bauch zu liegen, Arme und Beine anzuziehen und wie eine Schildkröte auf dem Rücken in der Luft herumzurudern. Sie gluckste vor Freude und sah uns an als wie: Guckt mal, was ich kann!

Und da wurde mir eines klar: Es geht nicht darum, etwas zu erreichen, nicht darum, zack zack zu manifestieren, sondern darum, zu erkennen, dass jeder Moment auf dem Weg dahin Spaß machen kann. Weil man dabei oft ganz tolle Nebenprodukte bekommt, Alternativen entdeckt, die einem selbst vielleicht gar nicht in den Sinn gekommen wären. Man kann massig Spaß dabei haben, nur auf dem Bauch zu liegen und mit den Beinen zu rudern, dass man irgendwann krabbelt, passiert so oder so. Man hats im Escrow, und darum kommt es auch, wenn der Zeitpunkt richtig ist. In der Zwischenzeit kann man andere lustige Sachen entdecken und die Reise genießen.

Abe sagen das ja explizit, aber als Erwachsener hat man leider oft nen Tunnelblick. Man ist so auf das Gewünschte fokussiert, dass man die Blumen am Wegrand gar nicht bemerkt bzw nicht erkennt, dass sich manchmal erst B erfüllen muss, um von A nach C zu kommen. Die Kleine hat mir das wunderbar anschaulich gemacht, und dafür bin ich sehr dankbar.
Daisy
 

Re: Enjoy the journey!

Beitragvon Jamisa » 11. Dez 2009, 05:51

Schön, dass du das hier geschrieben hast, Daisy!
Ich habe letztens auf den kleinen Sohn meiner Freundin aufgepasst, ist 17 Monate. Irgendwie konnte ich da Ähnliches feststellen --ja, und ich empfand es, als würde ich auch mehr Ich sein können (klingt gerade etwas komisch ausgedrückt), aber du hast dein inneres Kind wieder richtig gespürt und gelebt und ich hatte dabei das Gefühl wieder einen Schritt näher an einer Quelle anzukommen, auf jeden Fall fühlte ich mich nach den 2 Stunden wie neugeboren und voller Energie und positive Vibrations
Und das Verhalten mancher Eltern find ich in der Summe auch nicht immer förderlich ---Grundsteine, dass sich Menschen unter Leistungsdruck fühlen, werden schon viel zu früh (unnötig)gelegt.

Schönen Tag und lg :hug:
Am Ende wird alles gut --und wenn es nicht gut ist, ist es nicht das Ende...
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Re: Enjoy the journey!

Beitragvon LillyB » 11. Dez 2009, 06:47

Hallo Daisy,

wunderschönee Abish-Story. Herzlichen Dank! :hug: Bringt mich gerade super in den Tag :gvibes:

AlOHA
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Re: Enjoy the journey!

Beitragvon Daisy » 11. Dez 2009, 16:27

Hey, ihr zwei,

freut mich, dass es euch gefallen hat. Mir hat das Ganze so viel gegeben, dass ich es gern teilen wollte.

aber du hast dein inneres Kind wieder richtig gespürt und gelebt

Das ist interessant, von der Warte hatte ich es noch gar nicht gesehen :idea:
Aber ich habe mich beim Betrachten der Kleinen wieder mal bei der Frage ertappt, ob ich nicht doch den Wunsch habe, selbst Mutter zu werden.

LG
Daisy
 

Re: Enjoy the journey!

Beitragvon LillyB » 11. Dez 2009, 18:41

Schau an Daisy,

das wärs doch Ich bin seit letztem Jahr dermaßen von Schwangeren umgeben, dass es auf keine Kuhhaut mehr geht (bin selbst übers Datum - und liebe Kinder, habe die jedoch in meiner Verwandtschaft). Ich träumte ich bekomme Zwillinge, nehme an, es geht da um andere "Geburten"

:uns:

ALOHA
Lilly

P.S.: Hier gehörte der Post hin :lieb:
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Re: Enjoy the journey!

Beitragvon Daisy » 11. Dez 2009, 19:01

Es ist ja bekanntlich nie zu spät, Lilly :fee:

Ich habe vor kurzem etwas Interessantes festgestellt. Am Jahresanfang hatte ich plötzlich das ganz klare Gefühl: Ich möchte Mama sein. Ich hätte gern ein kleines Mädchen. Vorher im Leben hatte ich absolut keinen Kinderwunsch, nicht mal, wenn ich richtig in mich hineingehört habe. Es kam plötzlich aus dem Nichts, ich hatte sogar eine richtig klare Vision davon, wie ich eine kleine Tochter von etwa 4 - 5 Jahren hatte.
Ich tat es aber als "rührselige Phase" ab... Jahresanfang und so, da denkt man vielleicht mehr übers Leben nach. Im Februar schon dachte ich nicht mehr daran.
Im Frühsommer dann lernte ich einen Mann kennen, der mir inzwischen sehr viel bedeutet. Er ist bereits verheiratet und hat zwei kleine Kinder, und ich liebe ihn nicht im klassischen Sinne. Wir haben eine Art Verbindung, für die es keinen wirklichen Begriff gibt. Vor kurzem habe ich mich in seine kleine Tochter "verguckt", sie ist 4 und so eine Süße. Und dieser Tage fiel mir auf, wie seltsam es doch ist, dass mich das Jahresende wieder zu dem zurückbringt, was mich zum Jahresanfang beschäftigt hat.
Daisy
 


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