Empathie, Mitgefühl und Mitleid

Die Lehren Abrahams gechannelt von Esther Hicks

Empathie, Mitgefühl und Mitleid

Beitragvon lawofattraction » 24. Nov 2014, 08:49




Guten Morgen, Ihr Lieben,

aufgrund einer kürzlichen Unterhaltung über Empathie und dem erneuten Auftauchen des Begriffes würde ich gerne einmal das Thema "Empathie" betrachten und zur Diskussion stellen. Dazu erst einmal die Definition:

Empathie beschreibt die Fähigkeit, sich in die Erlebenswelt anderer Menschen - was sie oder wie sie etwas erleben, fühlen und wahrnehmen - einzufühlen. Empathie selbst ist keine Emotion, sondern eine Reaktion auf die Emotionen einer anderen Person. Sie ist das geteilte Erleben von emotionalen und körperlichen Erfahrungen einer anderen Person. Empathie wird oft getriggert dadurch, dass man eigene gleiche Erfahrungen hatte, solche Erfahrungen heranzieht oder sich selbst in die Situation in der Vorstellung hinein versetzt, um den anderen zu verstehen.

Genau wie bei den Begriffen Dankbarkeit und Verzeihen haben Abraham dazu eine etwas andere Sichtweise als das allgemeinhin der Fall ist.

Sie sagen, dass dann, wenn wir in den Zustand der Empathie gehen, ein Verständnis für die betreffende Person vorhanden sein muss. Da Empathie nur im Zusammenhang mit nicht wünschenswerten Situationen empfunden wird, ist es notwendig, die Situation zu betrachten und emotional nachzuvollziehen. Dann befinden sich beide auf einer niedrigen Schwingungsebene, von der aus Hilfe nicht möglich ist. Hier stellt sich das alte Sprichwort vom geteilten Leid, das halbes Leid ist, als unwahr heraus. Geteiltes Leid ist doppeltes Leid, denn nun ist der bemühte Helfer selbst nicht mehr in der Lage zu helfen. Nun klammern sich zwei Ertrinkende aneinander, beide befinden sich auf dem gleichen Schwingungslevel und erhalten die Situation aufrecht.

Abraham haben darüber gesprochen, wie sehr wir Menschen das Drama lieben und daher auch gerne empathisch beteiligt sind. Menschen lieben die Geschichten von jemandem, der "es geschafft" hat, nach Jahren des Leidens endlich den Weg in glückliche Gefühle gefunden haben. Sie sagen dazu: "Versucht nicht, anderen zu Gefallen zu sein. Findet Euer Alignment mit der Quelle und schaut, was dann geschehen wird. Diejenigen, die auf Eure Empathie angewiesen sind, werden aus Eurem Leben herausdriften. Wenn Ihr mit uns spielen wollt, tut es um der Freude Willen und aus Liebe."

Echte Empathie ist die schwingungsmässige Ausrichtung und Resonanz mit dem Bewusstsein von Allem in dem uneingeschränkten Wissen, dass wir alle Teil des Grossen Ganzen sind und dass jeder Zugang zu der Unendlichen Intelligenz hat. Echte Empathie ist das Schauen durch die Augen der Quelle, die nichts anderes als Wohlergehen und Harmonie erkennen wird. Der Fokus liegt immer auf der Ganzheit, der Unverletztheit - das Anschauen und Hineinversetzen in traurige und schmerzhafte Situation hat hier keinen Platz.

Ich komme ja selbst aus der eher "esoterisch geprägten" New-Age-Ecke, mit der vor vielen Jahren meine eigene spirituelle Reise angefangen hat, um heute in Abraham die - vorerst ? - letzte Station des Wissens gefunden zu haben. Da fiel es auch mir manchmal schwer, diesen neutralen Standpunkt einzunehmen, eben nicht auf Misere zu schauen und mich in anderes Leid zu begeben, da dieses Denken immer noch von angeblichen Tugenden wie Selbstlosigkeit und Aufopferung sowie Verzicht und Mitgefühl/Empathie geprägt war. Es bedeutete für mich auch eine Übergangszeit, in der Kritik ob einer solchen Einstellung geübt wurde - kalt, herzlos und ohne Mitgefühl sind Attribute, die gerne dann angewandt werden, wenn man nicht in diesen gesellschaftlich geprägten und immer weiter aufrecht erhaltenen Denkweisen verharrt.

Es würde mich interessieren, wie Eure Gedanken zum Thema sind und welche Erfahrungen Ihr gemacht habt - und vor allem, wie Ihr damit umgeht - wenn überhaupt - einen durch dieses Denken geprägten Standpunkt einzunehmen.

Liebe Grüsse und einen schönen November-Montag
Loa




*Resistance means feeling Singular instead of Plural* Abraham


Benutzeravatar
lawofattraction
 
Beiträge: 8977
Registriert: 09.2009
Wohnort: Im Hohen Norden
Geschlecht: weiblich

Re: Empathie, Mitgefühl und Mitleid

Beitragvon saela » 24. Nov 2014, 11:21

Liebe Loa,
und @ all,

ist wohl wirklich gut, die Begrifflichkeit deutlich zu machen.
In meinem Verständnis und Sprachgebrauch ist Empathie etwas, das ich habe,
wenn ich einen Menschen in seinem gesamten "so sein" sehe.
Also, ihn wahrnehme wie er sich gesamt zeigt.
Mir geht es hier nicht um einseitige Wahrnehmung von Momentaufnahmen.
Das finde ich ja, unter Anderem bei Abraham auch so, sie sprechen mit dem
Hotseater, und erreichen jedoch alle!

Mitleiden, das sehe ich auch so, bringt dem anderen gar nichts.
So wie die bekannte Geschichte : du gehst an den Strand, siehst weiter
draußen einen Menschen der zu ertrinken droht und setzt dich hin und weinst und
bedauerst ihn .

Empathie hat für mich nichts damit zu tun.
Ein anderes Wort dafür wäre für mich "Klarheit"!

Womit wieder einmal deutlich wird, dass die Vorannahme ständig
präsent ist. In dem Fall, dass die Begrifflichkeit der Worte universell sei.
Vergesse ich auch immer wieder, dass dies, wie bei allen anderen Sichtweisen und
Wahrnehmungen, nicht so ist!

Danke Dir dafür, dass Du es zum Thema gemacht hast!
saela
 
Beiträge: 21
Registriert: 04.2013
Geschlecht: weiblich

Re: Empathie, Mitgefühl und Mitleid

Beitragvon katgirl » 24. Nov 2014, 11:33

Hallo Loa,
ich kann Dir vollumfänglich zustimmen.
Sobald eine Situation vor uns auftaucht, springt unser Gehirn an und versucht vergleichbare Erlebnisse und Gefühle zu finden. Hatten wir das auch schon mal? Welche Erfahrungswerte sind von damals geblieben? Könnte da was hilfreiches dabei sein? Egal ob mir jemand etwas erzählt, ich lese, einen Bericht ansehe oder ich auch nur einen Threadtitel lesen muss (weil die stehen ja immer länger da), mein Hirni sucht und findet auch meist etwas. Und dann bin ich unwillkürlich in diesem Gedankenstrang drin.

Ok; mittlerweile fühle ich sofort, wenn ich meinen Wohlfühlmodus verlasse und dann hilft nur noch aus der Situation rausgehen, in die Gefühle reingehen, usw.

Natürlich ist dies für jemanden unverständlich, der gerade "emotionale Zuwendung" haben möchte. Von dieser tieferliegenden Sichtweise aus, wirkt es kalt und rücksichtslos.(durfte ich mir auch anhören) Von dieser tieferliegenden Sichtweise aus, ist das Bedürfnis nach jemandem, der mitfühlt, Erleichterung. Von dieser Position aus stimmt das Sprichwort mit dem geteilten Leid schon irgendwie. Egal wie, Hauptsache Erleichterung.

ABER! Ich will ja da oben sein. Ich will die andere Richtung haben. Ich bin süchtig nach diesem Wohlgefühl. Ich will mich Besser und Gut fühlen.
So richtig habe ich da zwar noch nicht den goldenen Weg gefunden, als mir immer wieder die theoretischen Grundsätze klar zu machen, wer was wie erschafft und warum.
Vllt. sollte ich mir bei der nächsten Contraststory einfach klar machen, wie gut es mir selbst geht und was mir wichtig ist.

Aber etwas zeigt mir das ganze auch wieder. Es geht hierbei nicht ums Mitfühlen oder Mitleiden oder Mitfreuen. Es geht um das Gefühl dahinter. Ohne dieses Gefühlsbeachtungstraining habe ich die Situation gesehen und dann vllt. eine Lösung und so weiter.
Jetzt sehe/bemerke ich das Gefühl, was dahinter steht. Ich sehe die Situation, Hirni sucht und findet und denkt. Ich erkenne,( dass ich so bin), dass meine Gefühlsebene schneller reagiert, als ich es selbst wahrnehme, immer, automatisch.
Ich erkenne, dass dies die Schwingung ist, in die ich einsteige. Am besten kann ich das nachvollziehen, wenn ich wirklich selbstsüchtig in meinem Wohlgefühl stehe und mir dann jemand unbedingt eine anders schwingende Geschichte aufdrängt.
Ich hoffe, dass kommt einigermaßen verständlich rüber.

lg
Benutzeravatar
katgirl
 
Beiträge: 1382
Registriert: 03.2011
Geschlecht: weiblich

Re: Empathie, Mitgefühl und Mitleid

Beitragvon Ekieh » 24. Nov 2014, 12:30

Hallo zusammen,

unter Empathie verstehe ich nicht nur Mitgefühl, Mitleid und Mitfreude, sondern generell das Erspüren menschlicher Gefühle, Beweggründe und Verhaltensweisen meiner Mitmenschen.
Politiker sind Meister darin. Nun liegt es an unserer Veranlagung was wir daraus machen. Wir können mitfühlen oder aber wir können manipulieren. Denn wer versteht wie andere ticken ist klar im Vorteil.

Beispiel
Ich habe einen Nachbarn in unmittelbarer Nähe, der das gesamte Wohnviertel terrorisiert. Verbal und gewaltsam, lange hatte die Polizei keine handfesten Beweise und so zieht es sich nun schon fast 1 1/2 Jahre hin.
Viele Anwohner haben das sehr persönlich genommen, es hagelte Anzeigen hin und her, hin bis zur körperlichen Auseinandersetzung.
Ich hatte schnell wieder einen klaren Blick und habe die Sache aus der dritten Reihe beobachtet und mit der Zeit wurde deutlich was dahinter steckte.
Meine Annahme bestätigte sich dieser Tage, es fand eine Hausdurchsuchung statt bei der Waffen beschlagnahmt wurden.
Mein Gefühl war, das dieser Mann irgendwann Amok laufen könnte und ich hielt mich fern. Hintergründe und Details lass ich hier mal weg.

Lieben Gruß
Ekieh
Ekieh
 
Beiträge: 29
Registriert: 09.2013
Geschlecht: weiblich

Re: Empathie, Mitgefühl und Mitleid

Beitragvon Scorpi » 24. Nov 2014, 14:55

Liebe Loa,

ein schönes Thema, über welches Du anregst zu diskutieren . Gerne schildere ich mal meine Erfahrungen als Persönlichkeitstrainerin in Sachen Empathie.

Seit meiner Kindheit kann ich Menschen "fühlen" und sehe auch, was in ihnen vorgeht. In dieser Zeit, so kann ich mich erinnern, bin ich überschwemmt worden mit Emotionen, die ich unheimlich und furchtbar fand. Ich fühlte z.B. die Trauer eines anderen Menschen so intensiv, dass ich dachte, es sei meine eigene, oder auch andersherum, wenn jemand ein unwahrscheinliches Glücksgefühl hatte, so empfand ich dieses gleichermaßen. Ich konnte förmlich mittrauern oder mitfeiern. Doch stets war es doch irgendwie "fremd".

Mich haben vor allem negative Emotionen von anderen Menschen teilweise sehr stark aus meiner Mitte gebracht, denn ich hatte immer den Drang, anderen in ihrem "Leid" helfen zu müssen, sie zu trösten bzw. sie darin zu unterstützen. Ich hatte "Mitleid", was weder demjenigen geholfen hat, noch mich weiter brachte. Im Gegenteil, ich war abends oft so ausgepowert, dass ich kaum abschalten konnte.

Mittlerweile habe ich einen Weg gefunden, dass Empathie, so wie ich sie lebe, nämlich von außen betrachtet, etwas tolles sein kann. Und genau so arbeite ich jetzt. Ich kann die Menschen immer noch "fühlen" und weiß, wie es ihnen geht, aber es ist nicht mehr MEINE "Empfindung". Ich nehme sie wahr und kann dann, ich beschreibe es mal so, aus der Ferne, behilflich sein und als Begleitung agieren. Da ich mich abgegrenzt habe, leide ich nicht mehr mit. Das ist genau das, was letztendlich beiden Seiten dienlich ist, denn ich betrachte die Angelegenheit mit einer gesunden Distanz und bleibe trotzdem bei mir und kann aus einer gewissen Objektivität weiterhelfen.

Ich habe auf diese Weise gelernt, meine Gabe mit großer Freude auszuleben. Abraham haben mir bisher übrigens sehr dabei geholfen, denn jeder macht seine Erfahrungen, wie er es machen möchte, ob bewusst oder unbewusst.
Und wenn ich Menschen in unterschiedlichen Lebensphasen begleite, dann entscheiden sie selbst letztendlich, welchen Weg sie gehen möchten, mit eigener Verantwortung und das ist es, was ich ihnen bei meiner Arbeit mit auf den Weg gebe. Jeder ist sein eigener Regisseur im Leben :genau:

Liebe Grüße
Scorpi :ros:
Benutzeravatar
Scorpi
 
Beiträge: 49
Registriert: 07.2014
Geschlecht: weiblich

Re: Empathie, Mitgefühl und Mitleid

Beitragvon achim-martin » 24. Nov 2014, 16:51

Hallo,

Mitgefühl ja, Mitleid: nein!

Wie auch hier schon beschrieben, von außen mit empfinden und ggf. auch helfen, wenn man dies mag - aber nicht Mitleid und eigenes Leid erschaffen; das würde niemandem helfen. Aber est stimmt, wenn man sich dabei zu grob verhält, wird dies als Unbarmherzigkeit misverstanden, gerade z.B. bei Trauerfällen.

Im Buddhismus wird das ja ähnlich gesehen, aber in unserer christlich orientierten Gesellschaft wird Mitgefühl oft mit Mitleid verwechselt. Gesellschaftlich halte ich es auch nicht nur und ausschließlich für falsch, denn manchmal werden hierdurch unglaubliche Hilfsleistungen ermöglicht, die eine buddhistische Gesellschaft nie aufbringen würde. Im Ganzen betrachtet, für diese Erde also - ist die Mischung an beiden Orientierungen gerade recht, wie mir scheint.

Für mich als Individuum, welches Teil des Ganzen ist jedoch, halte ich mich inzwischen auch an das zuerst gesagte und fahre damit gut.

lg Achim :ros:
Benutzeravatar
achim-martin
 
Beiträge: 233
Registriert: 04.2010
Geschlecht: nicht angegeben

Re: Empathie, Mitgefühl und Mitleid

Beitragvon Molly » 29. Nov 2014, 22:44

Mir ist gerade klar geworden, dass mein Thread bzgl. der "wiederkehrenden Probleme" auch von dieser Thematik handelt.

Da kann ich die emotionale Leitskala hoch und runter beten, wenn ich mich immer wieder emotional nicht genug abgrenzen kann und zu sehr mitfühle ist es kein Wunder dass ich "das Problem" nicht los werde :genau:

Tja, für diese Erkenntnis habe ich jetzt lange gebraucht :mrgreen: aber besser spät als nie.... So sagt man doch.

Also, liebe Forumsmitglieder die ihr kaltherzigkeit, Ignoranz und Egoismus vorgeworfen bekommt: wie macht ihr das genau?

LOA, wenn meine Frage deine Diskussion hier sprengt eröffne ich gerne ein neues Thema... wie du möchtest :-)
I am such a fortunate girl
Molly
 
Beiträge: 65
Registriert: 01.2012
Geschlecht: weiblich

Re: Empathie, Mitgefühl und Mitleid

Beitragvon Viereichen » 30. Nov 2014, 12:21

Hallo liebe Loa,

danke für dieses sinnige Thema mit der Empathie.
lawofattraction hat geschrieben:Ich komme ja selbst aus der eher "esoterisch geprägten" New-Age-Ecke, mit der vor vielen Jahren meine eigene spirituelle Reise angefangen hat, um heute in Abraham die - vorerst ? - letzte Station des Wissens gefunden zu haben.


Nun, ich komme aus der anderen Ecke. Einer durch christliche Werte geprägten Ecke, wo bekanntlich die Tugenden "Nächstenliebe" und "selbstlos Opfer bringen" sehr hoch gehalten sind. Diese Disk hat meine Vergangenheit stark geprägt und entsprechend des ersten universellen Gesetzes habe ich mir oft Menschen mit Problembehaftungen und notvollen Geschichten in mein Umfeld gesogen und gezogen. Mir sogar einen "helfenden" Erstberuf als evangelischer Gemeindediakon gesucht. (Davon habe ich mich nun schon lange verabschiedet.)

Was achim-martin mit dem kurzen Statement "Mitgefühl: ja, Mitleid: nein!" umschreibt, würde ich eher noch etwas differenzieren wollen. Das versuche ich jetzt mal:
Niemand wird mich mit der abrahamschen Haltung als ein Mensch mit Kaltherzigkeit und Ignoranz bezeichnen. Und wenn es dennoch jemand tun sollte; es ist mir egal;
Denn in diesem Fall ist es Abwehr, eine Form von Abwehr zur Wahrung der eigenen Integrität, des eigenen Gedankengebäudes. In eine Diskussion mit meinem Gegenüber würde ich dann treten, wenn er konkret Äusserungen oder Verhaltensaspekte von meinem angeblichen Fehlverhalten benennen könnte. Doch das wird nicht geschehen. Ich stelle mir die Lösung in den Gestaltungs- und Handlungsbereich meines Gegenübers vor. Sehr undetailiert, wie er es denn für sich auch immer gestalten mag...Genau so geben es uns Abraham mit auf den Weg.
Damit behält mein Gegenüber seine Kraft, seine Würde und seine Freiheit. Kann es eine höhere Form von Liebe zu meinem Gegenüber und Nächsten geben? Insofern kann ich mir nicht vorstellen, dass bei dieser Haltung mehr als 0,0% von Kaltherzigkeit beim anderen ankommen sollte. Wie denn?

Es geht auch nicht darum, dem anderen eine empathische Grundhaltung zu verweigern. Ich kann zuhören, ehrliches Mitgefühl zeigen; warum soll das nicht gehen ohne sich auf die Disk meines Gegenübers hinab zu bewegen? Ich werde dann allerdings in solchen Fällen zunehmend sehr wortkarg. Ich bleibe in Kontakt mit mir und meinen sich gut fühlenden InnerBeing. So war für mich ein kürzliches Telefonat mit einer guten Freundin (die gerne über ihre Probleme berichtet) auch noch nach Gesprächsende für mich nicht ein Abgleiten auf der EGS. Während ich noch vor ca. einem halben Jahr, mich nach solchen Telefonaten eher nicht besonders gut fühlte, hat mich das jetzt nicht verändert. Ich selber werde jedoch bei dieser Freundin weniger aktiv. Insofern könnte das ein Vorbote sein, dass das universelle Gesetz uns trennt.
Liebe Molly, ich hoffe, dass es auch für die Sätze sind, welche die Antwort für deine Frage näher bringen.

Viele Grüße
Viereichen
Viereichen
 

Re: Empathie, Mitgefühl und Mitleid

Beitragvon Molly » 1. Dez 2014, 21:22

Hallo Viereichen,

ein sehr schöner Name, übrigens. Das wollte ich dir lange schon einmal sagen.

Ja, deine Worte unterstützen mich sehr. Ich denke, genau an dieser Grenze wird es für mich immer "gefährlich". Ich muss noch üben, bei mir zu bleiben und mich wohl zu fühlen und trotzdem meinem Partner gegenüber emphatisch sein. Denn lange gelingt mir das oft nicht und entweder ich reagiere gereizt oder meine Stimmung fällt ab. Übrigens nur "in mir", er benennt das meine positive, aufmunternde Art im viel Energie und Kraft geben würde...

Lustig, beruflich habe ich das Thema so gut hinbekommen, hallo, da ist es privat.
I am such a fortunate girl
Molly
 
Beiträge: 65
Registriert: 01.2012
Geschlecht: weiblich

Re: Empathie, Mitgefühl und Mitleid

Beitragvon Viereichen » 2. Dez 2014, 15:20

Hallo Molly,

danke dir für die freundliche Rückmeldung.
Den Namen habe ich auch gewählt, weil ich Bäume sehr mag; je mächtiger desto besser. Dann ist Viereichen ein Stückchen Landschaft, eigentlich Ödland, an der äußeren Oberlausitz. Ich war noch nie dort. Doch mir gefällt das Gleichnis, dass wir Menschen - ähnlich einem Stück Wüstland - eine prima Basis sind. Es läßt sich auf allem Grund und Boden etwas kreativ, schöpferisch gestalten. Und schon bin ich wieder beim "Forum für Bewusste Realtitätsgestaltung". Sind wir nicht alle Siedler?...

Molly hat geschrieben: Ich muss noch üben, bei mir zu bleiben und mich wohl zu fühlen und trotzdem meinem Partner gegenüber emphatisch sein.

Mir ist ein Wort aus deinem Beitrag im Hals stecken geblieben. Das Wörtchen "muss". Ich bitte dich, diese Anmerkung von mir nicht persönlich zu nehmen. Es hat auch weniger mit dir zu tun, als dass ich einen Satz in dieser Grundausrichtung häufig im Forum vorfinde. Und ich kenne das so gut von mir, dass ich allem und jedem Wachstums- und Lernschritt aus alter Tradition, (...na welche wohl, ich denke die aus den preussisch-deutschen Wurzeln - tief in der westlichen Kultur vergraben - und natürlich Teil des Erziehungsprogramms meiner Eltern), ein Imperativ voranstell(t)e.
Abraham ersetzen die alte Leistungskultur durch "Freiheit - Freude - Wachstum". Damit du nun vor lauter üben bei dir zu bleiben und dich wohl zu fühlen dem Pferd nun nicht zu sehr die Sporen gibst, dass es womöglich Sturm läuft und dich im Aufgalopp abwirft, würde ich nicht mit dem Üben, sondern mit dem Kapitel "Zulassen" beginnen. Ich bin wie ich bin..... mich in den Beginn dieses Satzes über das Zulassen hineinmeditieren. Während ich dann vielleicht erspüre, was für ein Potential in so vier kleinen Wörtchen steckt, was für ein Potential in mir gesetzt ist, werde ich den Rest auch hin bekommen. Zu seiner Zeit.

Herzliche Grüße
Viereichen
Viereichen
 

Re: Empathie, Mitgefühl und Mitleid

Beitragvon Molly » 3. Dez 2014, 21:50

Hallo Viereichen,

Danke, für deine Anmerkung. Du hast so recht. Ich achte eigentlich darauf, das ich mich auch viel mit NLP, Sprache als Motivation und solchen Themen beschäftige.hier im Forum lese und schreibe ich oft vor dem schlafen und in sehr ruhiger Stimmung. Dank deiner Anmeldung ist mir bewusst geworden, dass ich gerade in dieser Stimmung wirklich oft "muss" "sollst" etc zu mir selbst sage. Vielen Dank dafür!
I am such a fortunate girl
Molly
 
Beiträge: 65
Registriert: 01.2012
Geschlecht: weiblich

Re: Empathie, Mitgefühl und Mitleid

Beitragvon Kri » 24. Dez 2014, 20:31

Empathie ist die Interpretation der fremden Emotion

Wieviele km weit, reicht deine Empathie? Bis nach Afrika? Meistens schafft sie es nur bis zu den eigene Ohren, denn meistens merkt man nicht, dass es dem anderen schlecht geht. Wenn jemand jammert, oder blutet, haben wir etwas interpretiert, aber nicht erfühlt. Wie soll ich andere fühlen, wenn es schon für die Meisten zu schwer ist, sich selber 16 Stunden lang zu fühlen???

Daher ist Empathie eigentlich nur eine emotionale Konditionierung

Wenn jemand still leidet, bemerken wir nichts. Nebenbei hat unser "Fühler" nur auf das fremde Gefühl Resonanz, welches im Fühler selber schon da ist. Nur Gleich kann Gleich fühlen.

Die Sonne übersieht daher das Leid der Welt

Keine Resonanz.

Wissenschaftliche Tests demonstrieren, dass Gewohnheit und Gier viel stärker als Empathie sind.

Brauche ich Mitgefühl? Wenn es sich gut anfühlt, dann Ja. Will ich das fremde Leid fühlen? Nein, nein, nein, nein und nein! Ich will mich ja sonnig fühlen. Es ist aber auch so, dass uns die innere Führung dazu inspiriert, anderen zu helfen. Man ist dann zu rechten Zeit, am rechten Ort, mit rechtem Mittel und reisst den anderen in letzter Minute raus. Der Andere muss hierfür aber OFFEN SEIN. Der andere wirdin letzter Sekunde die Kontrolle loslassen und dann bin ich da :genau:

Empathie-Selbsttest: Kann ich dem anderen das perfekte Geschenk kaufen. Empathen treffen immer ins Pull, wenn es darum geht, anderen Freude zu machen. Empathen können aber auch sehr gut die fremde Schwäche riechen und nutzen dies aus, wenn sie als Verkäufer tätig sind. Der Schlägertyp interpretiert die fremde Angst, oder das fremde Leid mit Empathie. Heisses Diskussionsthema ;)

Em-Pathie ist nur eine Interpretation. Daher mal ein Werkzeug. Psychopathen haben nicht so eine gut trainierte Amygdala. Emotionale Menschen sind sehr reaktiv, weil sie eine gereizte Amygdala haben. Es gibt auch die Abgestumpften, mit verkalkter Amygdala (Ob Borsäure hier helfen könnte?) Im Wort Em-PATHIE steckt Krankheit drinne. Das Gewahrsein sollte nämlichvon Innen nach Außen gehen. Bei der EmPATHIE geht das Gewahrsein von Außen nach Innen. Fremde Billigung und Reaktionenbemerke ich mit meiner Empathie. Empathie ist daher etwas extrovetiertes.

Ich selber bin gegen Empathie, da der andere sich lieber um seine Gefühle kümmern sollte. Empathie ist Fremdbewusstsein. Selbstbewusstsein oder Selbstzentriertheit sollte man zuerst ausprägen.

Wie immer dürft ihr eure eigene Meinung dazu haben.

Da die Seele vom Geist und vom Körper beeinträchtigt wird, müssen mal die "schwersten Gedanken" weg. Dann muss was Gutes für die Amygdala getan werden. Hemisync und mit Borsäure entgiften.

BOR entgiftet und entkalkt auch die ZIRBELDRÜSE (3.Auge). Wenn ihr dann brav eure Nebenhöhlen entschlackt, öffnet sich Auge Nummer 3. Die Halswirbelsäule sollte aber auch in die korrekte Position gebracht werden! Mit geöffnetem INNEREM Auge kann man dann hellfühlen. Borsäure geht mit Flouriden eine chemische Verbindung ein und scheidet so das Flourid über den harn aua. Flour ist dazu da, um langsam gefügig zu machen, denn es dämpft das Bewusstsein und den Willen.

Wahrer Glaube muss das WIE der Zukunft nicht wissen
Wahrer Glaube kümmert sich nicht um das Wie
Kri
 
Beiträge: 10
Registriert: 11.2014
Geschlecht: männlich

Re: Empathie, Mitgefühl und Mitleid

Beitragvon Rosenstern » 24. Dez 2014, 22:46

Hallo zusammen!

was hier schon erwähnt wurde: Mitgefühl, auf positive Art ja, aber Mitleid, z. B. im Türkeiurlaub fällt mir das häufiger auf, dass hauptsächlich ältere Menschen, die sehen, dass ich blind bin, in Mitleid fallen, was ich ja so nicht brauchen kann.

Ich spüre das bei Menschen, wie sie mich wahrnehmen oder mit meiner Blindheit umgehen. Dass es Situatonen gibt, wo ich auf Hilfe angewiesen bin, ist normal, da frage ich ganz nett. Nur das sog. Mitleid hat keinen Platz in meinem Herzen.

Gruß Songül
Der Schmerz, den wir uns heute zu fühlen geweigert haben, wird sich morgen bei einem anderen Anlass wieder melden.
(Safi Nidiaye)
Benutzeravatar
Rosenstern
 
Beiträge: 84
Registriert: 05.2012
Geschlecht: weiblich

Re: Empathie, Mitgefühl und Mitleid

Beitragvon Kri » 25. Dez 2014, 09:41

Lieber Rosenstern, da werde ich dich gleich als Beispiel nehmen.

Ich kann mich bei fremder Blindheit auf 2 Seiten ausrichten ...

Zb fällt es dir leichter, fremde Unterstützung zu bekommen. Oder der Staat läßt dich in Ruhe. Wer blind ist, hat von Natur aus ein stärkeres reines Gewahrsein und ist somit der Erleuchtung näher. Dein Gefühl ist sehr stark trainiert. Du durchschaust mehr, weil dich Oberflächlichkeiten nicht blenden können. Und so weiter.

Ich sah kürzlich eine blinde Dame und ihr Stock berührte nichts. Er war wie eine Wünschelrute und schwebte über dem Boden. Ich fragte mich, ob der Stock nun sowas wie eine Antenne sei, mit dem man besser erfühlen kann?! Ich musste sofort an die Seite "graviflight.com" denken, denn die bieten dort die Bauanleitung für einen Zauberstab an. Der soll die Schwingungen besser aussenden. Ich fragte mich, ob dieser Stab als Fühler für Blinde eingesetzt werden kann.

Wie du "siehst", richte ich mich eher auf die positive Seite bei Blinden aus, ohne etwas unter den Teppich kehren zu müssen. Gewisse Abhängigkeiten gibt es, aber die machen dich nicht zum Bedürftigen, sondern geben anderen die Chance, sich wertvoll fühlen zu können.

Mitleid wäre, wenn ich mir vorstelle, wie es wäre, wenn ICH selber blind wäre. Hab ich gemacht, aber auf spielerische Weise mit Tuch vor den Augen. Ich bilde mir ein, dass ihr Gegenstände fühlen könnt, weil die Frequenzen ausstrahlen. Viele verwechseln Sorge und Mitleid mit Liebe. Nun könntest du in Resonanz mit fremden Mitleid gehen, weil diese Schwingung noch da ist. Mein Tipp: Vergleich dich nie mit jemanden, der sehen kann, sondern höchsten mit anderen Blinden.

Wäre es nicht wahre Empathie, wenn ich mich auf die fremden positiven Aspekte und Ziele ausrichten würde?

Lg 8-)
Wahrer Glaube kümmert sich nicht um das Wie
Kri
 
Beiträge: 10
Registriert: 11.2014
Geschlecht: männlich

Re: Empathie, Mitgefühl und Mitleid

Beitragvon lawofattraction » 25. Dez 2014, 10:13




Hallo Kri,

bitte bleibe on Topic. Dieses Forum ist für die Diskussion der einzelnen Aspekte der Lehre Abrahams bestimmt. Für Deine Betrachtungen des Themas Empathie unter verschiedenen anderen Aspekten ist dies nicht der richtige Platz.

Gerne verschiebe ich Deine Beiträge in das Off Topic, wenn Du mir eine Wunschüberschrift gibst. Denn bei allerbester Absicht finde ich in Deinen Beiträgen absolut keinen Bezug zur Abrahamlehre.

Lieben Gruss
Loa



*Resistance means feeling Singular instead of Plural* Abraham


Benutzeravatar
lawofattraction
 
Beiträge: 8977
Registriert: 09.2009
Wohnort: Im Hohen Norden
Geschlecht: weiblich

Re: Empathie, Mitgefühl und Mitleid

Beitragvon Rosenstern » 25. Dez 2014, 11:31

Hallo Ihr Lieben...

hab ich das richtig verstanden, wenn es um das Verzeihen geht, dass derjenige, der einer anderen Person nur dann verzeihen kann, wenn das Verständnis dafür da ist, also in diese Empathie gehen?
Der Schmerz, den wir uns heute zu fühlen geweigert haben, wird sich morgen bei einem anderen Anlass wieder melden.
(Safi Nidiaye)
Benutzeravatar
Rosenstern
 
Beiträge: 84
Registriert: 05.2012
Geschlecht: weiblich

Re: Empathie, Mitgefühl und Mitleid

Beitragvon Kri » 26. Dez 2014, 18:04

Mir persönlich ist das egal. Aber ich bin der Meinung, dass jeder Abraham zitieren kann und dann braucht man ja keine Individuen mit Individuellem mehr!

Was sagt Ab? Sei egoistisch und entferne emotional von Menschen, die nicht deinen intentionen entsprechen. Oder: Strebe immer zuerst danach dich gut zu fühlen.

Noch was. Um Ab zu verstehen, sind EIGENE GEDANKEN nötig.

Wissst ihr, was ich gehört habe. Ich habe gehört, dass man etwas erst dann etwas verstanden hat, wenn man es mit eigenen Worten erklären kann. Das Auswendiglernen wird euch nicht weiter bringen und höchstens Zuhörer bescheren.

Soll ich alle Abraham-Bücher scannen und 1:1 hier ins Forum stellen ;)

Dann bin ich mal weg, wenn es hier meine Aufgabe ist, Dinge auswendig aufzusagen :genau:
Wahrer Glaube kümmert sich nicht um das Wie
Kri
 
Beiträge: 10
Registriert: 11.2014
Geschlecht: männlich

Re: Empathie, Mitgefühl und Mitleid

Beitragvon lawofattraction » 27. Dez 2014, 12:23




Hallo Kri,

Dein obiger Post bestärkt mich in der Vermutung, dass Du weder Beiträge hier im Forum gelesen hast noch die Absicht hattest, Dich an Diskussionen zu beteiligen, sondern vielmehr nur einen Platz suchtest, um Deine Gedanken zu veröffentlichen.

Kri hat geschrieben:Was sagt Ab? Sei egoistisch und entferne emotional von Menschen, die nicht deinen intentionen entsprechen. Oder: Strebe immer zuerst danach dich gut zu fühlen.


Du hast den Nagel auf den Kopf getroffen. Genau das sind meine Absichten, mit denen ich das Forum ins Leben gerufen habe und immer noch führe. :vortex:

Lieben Gruss
Loa


*Resistance means feeling Singular instead of Plural* Abraham


Benutzeravatar
lawofattraction
 
Beiträge: 8977
Registriert: 09.2009
Wohnort: Im Hohen Norden
Geschlecht: weiblich


Zurück zu "Abraham-Hicks - Diskussion"


 

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast

web tracker