Ein paar Neulings Fragen

Die Lehren Abrahams gechannelt von Esther Hicks

Ein paar Neulings Fragen

Beitragvon zimtstern » 28. Dez 2010, 09:01

Hallo,

ich bin neu hier und habe noch nicht so viel Erfahrung mit dem LOA.
Vor ca. 2 Jahren habe ich "The Secret" gelesen, war anfangs sehr begeistert aber konnte dann langfristig doch nicht so viel damit anfangen.. vor kurzem bin ich dann zufällig auf das engliche Buch "The Vortex" von Esther und Jerry Hicks gestoßen, und bin jetzt grade dabei es mit Begeisterung zu lesen (und grase natürlich das Internet zum Thema Abraham ab).

Inzwischen haben sich so viele Fragen angestaut, dass ich sie endlich irgendwo loswerden muss, und bin total froh gestern auf dieses Forum gestoßen zu sein :lieb:

Ich fang gleich mal mit der ersten Frage an,

- ist es überhaupt möglich sich konkrete Dinge zu wünschen bzw. konkrete Dinge anzuziehen (in sein Leben ziehen)?

In "The Vortex" steht:
"So when you give thought to something, you begin the attraction procress of the essence of that subject into your own life experience."

Ich habe mich schon länger gefragt ob es der "Source" im Grunde nur darum geht dass man glücklich ist (und nicht, wie bzw. wodurch man es ist/wird),
deshalb hat mich dieser Satz aufhorchen lassen,
es heißt "die Essenz der Sache/Subjekt anziehen", Essenz bedeutet für mich so viel wie "wahrer Kern" oder auch "das was dahinter steckt",
also möglicherweise die Emotion die hinter einer Sache die man anzieht steht? (Und gar nicht die Sache ansich?)

Ein einfaches Beispiel wäre,
jemand geht zum Frisör, mit dem guten Gefühl und dem Wunsch jetzt schwarze glatte Haare zu bekommen,
am Ende geht er aber aber mit roten Locken aus dem Laden, weil die Friseurin unerwartet dazu geraten hat, und die Person ist trotzdem so glücklich wie sie es von den schwarzen Haaren erwartet hätte.

Ist es so in etwa?
Eigentlich hätte sich die Person gar keine Gedanken darüber machen müssen wie die Frisur aussehen soll (vielleicht nicht mal dass sie zum Friseur gehen möchte), aber der Gedanke und die positive Erwartung an die schönen schwarzen Haare hat sie postiv gestimmt, und so hat sie das positive Erlebnis mit den roten Haaren, (der Essenz der Erwartung) angezogen?

Das würde im Prinzip darauf hinauslaufen, dass konkrete Vorstellungen, Imaginationen, nur eine Art Hilfe sind, um uns positiv zu stimmen, und dann aus dem postiviem Gefühl heraus wiederrum weiteres positives anzuziehen, aber die Imagination dient nicht dem Zweck, genau das zu bekommen, was man sich vorstellt/wünscht?

Was meint ihr?

Im Prinzip geht es natürlich wirklich nur darum, ob wir glücklich sind, oder nicht... es könnte uns eigentlich egal sein, wie wir das werden...
aber es macht so viel Spass sich Dinge in allen möglichen Details auszumalen und in den positiven Emotionen, die diese Vorstellungen auslösen, zu "baden",
nur wenn das aber eigentlich gar keinen Sinn macht... es nur darum geht sich besser zu fühlen und in den Vortex zu kommen, dann würde es mir wahrscheinlich schwerer fallen mir etwas konkretes auszumalen...

Ich könnte mir allerdings auch vorstellen dass das mit dem "konkreten" anziehen imaginierter Dinge tatsächlich so funktioniert,
eben weil es eine Spielerrei ist, und es im Leben darum geht "zu spielen" (zu kreieren)?

Ist denn jeder Gedanke bzw. Idee die ich habe und die sich gut anfühlt, etwas, dass auch die Source gut und richtig findet? (bzw. im Einklang mit ihr ist)
Würde man nach dem Emotionalen Leitsystem gehen, dann wäre dem so... aber es könnte natürlich auch wieder nur um die Essenz dahinter gehen...

Eine andere Frage,

wie ist das zum Beispiel, wenn jemand Geldsorgen hat, und die Person Freitags weiß dass am Montag ein Geldeintreiber vor der Tür stehen wird ( 8-) :P ),
Freitags macht sich die Person noch große Sorgen, und überlegt dann, was ihr eher helfen würde,
also stellt sie sich vor sie hätte gar keine Geldsorgen, oder auch, die Geldsorgen würden sich bald lösen,
dass führt dazu dass sie sich Samstag und Sonntag gut und erleichtert fühlt,
aber Montag morgen, als der Geldeintreiber an der Tür klingelt, kommt es ehr vor als wäre sie aus einem Traum erwacht, als hätte sie die letzten Tage an krankhafter Realitätsverdrängung gelitten?

Was macht man, wenn "noch-Wunsch" und "noch-Realität" aufeinander treffen?

Oder ist es so, dass es eben nicht ausreicht sich einfach nut gut zu fühlen, sich mit positiven Gedanken in positive Schwinungen zu bringen, sondern dass man von diesem Ort (ich nehme mal an das ist der Vortex) aus, nach Lösungen suchen sollte? (bzw. auf Eingebungen, Geistesblitze)
Also beispielsweise wird einem im Vortex bewußt dass man sich keine Sorgen machen muss, und man ruhig bis Montag abwarten kann,
oder auch, einem fällt ein wie man doch noch an Geld kommen kann, etc...

Also ist es ein Unterschied, ob man sich positive Gedanken macht um zu verdrängen, oder ab man sich positive Gedanken macht um in den Vortex zu kommen?
Das ist etwas, das bei The Secret nicht vorkam, und für mich deshalb ganz neu ist... Laut TS hätte ersteres gereicht... (hat aber auch nie funktioniert).

Hmm, ich glaube ich belasse es erst mal bei den beiden Fragen...

Mich würde interessieren was ihr darüber denkt,

ich freue mich über jeden Antwort,

lieben Gruß,

Zimtstern :lieb:
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Re: Ein paar Neulings Fragen

Beitragvon Sunflower » 28. Dez 2010, 12:42

Hallo Zimtstern, :ros:
Also ich denke es ist von beidem etwas :)
Also es ist Klasse sich etwas vorzustellen wie den Friseurbesuch zB und dann dennoch den Freiraum zu haben keine schwarzen sonder rote Haare zu bekommen und sich wohl zu fühlen.
Ich denke dabei geht es darum sich einzustimmen auf ein (irgendwie geartetes )postives Ergebnis .
Es geht nicht darum wie in Beispiel 2 einen rosa Smiley drauf zu pappen so nach dem Motto es wird schon nix passieren am Montag und dann aus allen Wolken zu fallen wenn der Gerichtsvollzieher klingelt .
sondern auch hier bewußt positive Gedanken zu haben ,wie zB ich bin im finanziellen Fluß dh einfach die Möglichkeit zur Veränderung auf zu machen.Vielleicht verknackst der Gerichstvollzieher sich den Fuß und kommt einen Tag später bis dahin hat dir irgendwer das Geld geschenkt .Wer weiss was dein Uni so in Petto hat .
Wichtig ist für mich jedenfalls ,drauf zu achten ,dass ich mich wohl fühle in meinem Leben,dass ich dafür meine Möglichkeiten einsetze .Je mehr ich mich positiv fühle je mehr ich mich dem Vortex nähere umso besser geht es mir .

Und wenn ich hier so lese ist das bei den anderen auch so .
Liebe Grüße Sunflower
Guten Morgen,
hier spricht das Universum.Ich werde mich heute um all deine Probleme und Wünsche kümmern.
Dazu werde ich deine Hilfe nicht brauchen.
Also genieße den Tag
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Re: Ein paar Neulings Fragen

Beitragvon zimtstern » 28. Dez 2010, 23:27

Hallo Sunflower,

lieben Dank für deine Antwort.

Hmm, ich ärgere mich grade dass ich so ein riesen Problem (oder besser gesagt Widerstand?) damit habe,
nicht ganz konkret bestimmen zu können wie bzw. auf welche Weise ich glücklich bin/werde.

Ich möchte mich nicht auf schwarze Haare freuen und dann doch mit roten den Friseur verlassen, selbst wenn mich das vielleicht sogar noch glücklicher macht als die schwarzen Haar es je getan hätten :lol: Ist das nicht verrückt?

Ich frage mich was für ein Problem ich habe...

Vielleicht weil das alles, jetzt, Gedanken (und Sorgen) sind, die ich mir außerhalb des Vortex mache...
Die Angst davor die Kontrolle zu verlieren, etwas nicht ganz genau bestimmen zu können, ist ja typisch menschlich... wir wollen in der Regel nichts dem Zufall überlassen, schon gar nicht ob wir glücklich werden oder nicht.
Aber es geht hier ja nicht darum etwas dem Zufall zu überlassen, sondern eher dem "wahren Ich" (ich bin mit den Bezeichnungen die Hicks verwenden noch nicht so vertraut)... vielleicht könnte man auch sagen "dem ganzen Ich" und nicht nur dem physischen Teil der getrennt von dem nicht-physischem nur auf rein menschliche Erfahrungen zurück greifen kann...

Ist dieser nicht-physische Teil von uns, eigentlich die "Source"? Und sind wir nicht alle von der gleichen Source, so dass wir alle "zur Hälfte" das Gleiche sind?

Und sind Abraham eigentlich die Stimme der Source oder nur einem Teil dieser?

Lieben Gruß,
Zimtstern
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Re: Ein paar Neulings Fragen

Beitragvon whoopi2 » 29. Dez 2010, 06:52

Guten Morgen,

da wuseln ganz schön viele Fragen durch deinen Kopf. Aber das ist am Anfang wohl immer so. Ich hab mich zu Beginn gefühlt, als hätte man mich mitten in Kalkutta mit einem chinesischen Stadtplan ausgesetzt. Irgendwie kam ich zwar vorwärts, aber mit wesentlich mehr Umwegen als nötig.....Nun, so ist das Leben, nur so lernt man.

Wirf doch mal einen Blick ins Glossar klick mich, ich bin ein Link. Dort hat Loa allerlei wichtiges zusammengetragen und die meisten Erklärungen haben mir sehr geholfen.

Und wie wäre es, wenn du einfach mal Urlaub von der Grübelei nimmst und die freie Zeit dafür verwendest um immer öfter und jeden Tag ein bißchen mehr in positiven Gedanken zu schwelgen? Nur so kannst Du persönliche Erfahrungen sammeln, die letztlich viel bessere Antworten sind als alles, was man dir hier erklären kann.

Liebe Grüße
Whoopi
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Re: Ein paar Neulings Fragen

Beitragvon lawofattraction » 29. Dez 2010, 08:44

zimtstern hat geschrieben:Ich habe mich schon länger gefragt ob es der "Source" im Grunde nur darum geht dass man glücklich ist (und nicht, wie bzw. wodurch man es ist/wird), deshalb hat mich dieser Satz aufhorchen lassen, es heißt "die Essenz der Sache/Subjekt anziehen", Essenz bedeutet für mich so viel wie "wahrer Kern" oder auch "das was dahinter steckt", also möglicherweise die Emotion die hinter einer Sache die man anzieht steht? (Und gar nicht die Sache ansich?)


Hallo Zimtstern,

das hast Du ganz richtig interpretiert, die Essenz dessen, was wir wünschen ist nicht das "Objekt" oder Ereignis, sondern immer das, was uns dessen Erlangen emotional geben wird. Die Essenz eines gut gefüllten Bankkontos könnte Sicherheit sein, auch die eines grossen Autos, wobei das aber auch wieder in seiner Essenz den Wunsch nach einer Aufwertung des eigenen Selbstwertgefühls haben könnte. Du verstehst sicherlich, was ich meine. Fragst Du Menschen lange genug immer wieder die gleiche Frage, warum sie etwas haben möchten, so ist die letzte Antwort immer "ich möchte glücklich sein", also das eigene Wohlgefühl.

Das einzige, was zu Deinem Frisurbeispiel gesagt werden kann ist, dass die Person an eine Friseurin geraten ist, die überzeugend ihre eigene Ansicht durchsetzen konnte und die Kundin sich nicht durchsetzen konnte mit dem, was sie wollte. Mit bewusster Realitätsgestaltung hat das aber nichts zu tun, vielmehr mit Überredungsstärke und mangelnder eigener Durchsetzungskraft. Schwingungsmässig stimmt es dann also auch wieder.

Nicht ganz richtig ist Deine Annahme, dass Source für uns etwas wünschen möchte. Source hat keine Wünsche, und im Rahmen der Realitätsgestaltung haben wir Menschen den freien Willen bekommen. Der grosse Hintergrund unserer Existenz ist die Ausdehnung des Universums, die ohne ständigen Contrast und daher auch immer sich weiter ausdehnenden Wünschen zum Erliegen käme.

zimtstern hat geschrieben:Das würde im Prinzip darauf hinauslaufen, dass konkrete Vorstellungen, Imaginationen, nur eine Art Hilfe sind, um uns positiv zu stimmen, und dann aus dem postiviem Gefühl heraus wiederrum weiteres positives anzuziehen, aber die Imagination dient nicht dem Zweck, genau das zu bekommen, was man sich orstellt/wünscht?


Die Imagination dient lediglich dem letzten der drei Schöpfungsschritte, nämlich dem Abbau von Widerstand, um Manifestation zuzulassen. Erschaffen hast Du im Step 1 aus dem Contrast heraus, und der Wunsch wurde unmittelbar erfüllt - it´s done. Und da das universelle Prinzip Ausdehnung ist, stellen sich nach Wunscherfüllung automatisch neue Wünsche ein.

zimtstern hat geschrieben:Ist denn jeder Gedanke bzw. Idee die ich habe und die sich gut anfühlt, etwas, dass auch die Source gut und richtig findet? (bzw. im Einklang mit ihr ist)


Source urteilt nicht, Source beobachtet uns nicht, wir haben absolut freie Hand zu tun und zu lassen, was uns beliebt. Es gibt NICHTS, über das Source jemals ein Urteil fällen würde, geschweige denn, uns Vorschriften zu machen, was wir zu tun oder zu lassen haben.

zimtstern hat geschrieben:wie ist das zum Beispiel, wenn jemand Geldsorgen hat ....


Es macht keinen Sinn, über solch hypothetischen Fälle zu diskutieren. Weisst Du, dass Du gestern ca. 70.000 Gedanken gedacht hast? Es ist absolut unmöglich, die Gedanken nachzuhalten, daher haben wir unser emotionales Leitsystem, das uns in jedem Moment Auskunft gibt, was unsere Gedanken im Begriff sind zu kreieren.

zimtstern hat geschrieben:Also ist es ein Unterschied, ob man sich positive Gedanken macht um zu verdrängen, oder ab man sich positive Gedanken macht um in den Vortex zu kommen?


Jede Absicht, mit den Gedanken etwas Positives bewirken zu wollen, macht den Versuch wieder zunichte. Du gehst nicht in den Vortex, um nachzuhelfen, dass morgen Dein neues Auto vor der Tür steht oder der Traumjob oder der Lover. Im Vortex sind wir WIR, zusammen mit dem grösseren nicht-physischen Teil unserer Selbst, und um diesen Bliss der Verbundenheit mit unserer Quelle zu erfahren, gehen wir in den Vortex.

Alles existiert aus einem einzigen Grund - der Freude des Moments. Es geht nicht um das Haben oder das Tun, es geht immer um das Sein.

Lieben Gruss
Loa



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Re: Ein paar Neulings Fragen

Beitragvon zimtstern » 1. Jan 2011, 07:15

Hallo,

danke @Whoppi und loa für link zum Glossar, der ist wirklich goldwert... So einiges hatte ich doch ganz anders verstanden. Vor allem was der Vortex ist.. dabei lese ich ja grade das Buch darüber :clown:

lawofattraction hat geschrieben:...Die Essenz eines gut gefüllten Bankkontos könnte Sicherheit sein, auch die eines grossen Autos, wobei das aber auch wieder in seiner Essenz den Wunsch nach einer Aufwertung des eigenen Selbstwertgefühls haben könnte. Du verstehst sicherlich, was ich meine. Fragst Du Menschen lange genug immer wieder die gleiche Frage, warum sie etwas haben möchten, so ist die letzte Antwort immer "ich möchte glücklich sein", also das eigene Wohlgefühl.


Das bringt mich grade zu der Frage, - kann man sich eigentlich etwas aus einer "falschen" Absicht heraus wünschen? Also im Endeffekt ist die Absicht wohl immer Glücklichsein/Wohlgefühl... Aber kann es hinderlich sein wenn sich jemand etwas wünscht das anderen möglicherweise schadet, weil man glaubt dann besser da zu stehen?
Gibt es so etwas wie negative Wunschenergie?
So wie weiße oder schwarze Magie?

lawofattraction hat geschrieben:Source urteilt nicht, Source beobachtet uns nicht, wir haben absolut freie Hand zu tun und zu lassen, was uns beliebt. Es gibt NICHTS, über das Source jemals ein Urteil fällen würde, geschweige denn, uns Vorschriften zu machen, was wir zu tun oder zu lassen haben.


Was ich nicht so ganz verstehe,
haben wir aus der Source heraus eigentlich unser physisches und nicht-physisches Ich erschaffen, bzw. erst das nicht-physische und dann als weitere Möglichkeit für dieses Leben das physische Ich?
(Source --> nicht-physisches Ich --> nicht-pshysisches+physisches Ich?)

Kann das nicht-physische Ich jemals wieder verschwinden bzw. wieder in der Source "aufgehen"?
Wir sind, wenn ich das richtig verstanden habe, trotz "Ich" auch trotzdem immer eins mit allem also eins mit der Source,
aber wird dieser Aspekt von uns, der das erfahren (durch das Gegenüber) ja überhaupt erst möglich macht, immer existieren? Oder kann das wieder verschwinden?

Ich habe noch eine Frage - (die Frage überhaupt :clown: ) - wie wird man am besten ein Vibrational Match zu dem erweiterten Ich?
In dem man "einfach" nur denkt/tut was sich gut anfühlt (gemäß der EGS)?
Reicht das schon?

Ganz lieben Dank für eure Antworten :lieb:
und einen schönen ersten Tag im neuen Jahr!

Zimtstern
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Re: Ein paar Neulings Fragen

Beitragvon Kia » 1. Jan 2011, 10:56

Guten Morgen, liebe Zimtstern,

hier mal eine Antwortvariante:
zimtstern hat geschrieben:kann man sich eigentlich etwas aus einer "falschen" Absicht heraus wünschen? Also im Endeffekt ist die Absicht wohl immer Glücklichsein/Wohlgefühl... Aber kann es hinderlich sein wenn sich jemand etwas wünscht das anderen möglicherweise schadet, weil man glaubt dann besser da zu stehen?
Gibt es so etwas wie negative Wunschenergie?


Im Vortex, wo wir alle hinfliessen oder in der Nähe sind, definitiv nicht, weil dort "alle kooperierenden Komponenten versammelt sind". Und was das kleine ich angeht, also ohne Alignment habe ich ja selbst innerlich schon sich widersprechende Wünsche, z.B. eine gute Figur zu wünschen und tonnenweise non-aligned essen. Also ausserhalb Alignment wird es stets innerlich Hindernisse geben, die sich natürlich auch im Aussen dann spiegeln, so dass ich sie besser erkennen kann. Der Spiegel (jetzt mal nach Abraham-Definition, es gibt da einen separaten Thread) spiegelt ja meine Gedanken, Glaubenssätze, u.s.w.
zimtstern hat geschrieben:haben wir aus der Source heraus eigentlich unser physisches und nicht-physisches Ich erschaffen, bzw. erst das nicht-physische und dann als weitere Möglichkeit für dieses Leben das physische Ich?
(Source --> nicht-physisches Ich --> nicht-pshysisches+physisches Ich?)

Kann das nicht-physische Ich jemals wieder verschwinden bzw. wieder in der Source "aufgehen"?
Wir sind, wenn ich das richtig verstanden habe, trotz "Ich" auch trotzdem immer eins mit allem also eins mit der Source,
aber wird dieser Aspekt von uns, der das erfahren (durch das Gegenüber) ja überhaupt erst möglich macht, immer existieren? Oder kann das wieder verschwinden?


So wie ich die Teachings verstehe, können wir nie verschwinden, wir sind ewiges Sein in verschiedenen physischen Formen, die wir wählen.
Wir leben als physische Wesen in zwei Welten, der physischen und der nicht-physischen. Ohne Körper leben wir nur in der Nicht-Physischen-Welt, aber auch dort sind wir individuelle Quell-Energie, so verstehe ich es. Also wir sind niemals nur Quantensuppe. Doch vielleicht lehne ich mich da zu weit aus dem Fenster. Theoretisch können wir ja nach den Teachings alles sein, haben, tun. Alles. Also doch Verschmelzung mit Alles-was-ist und etwas Neues kreieren. Z.B. ich habe in dieser Inkarnation schon sehr viele grundlegende Änderungen der Persönlichkeit durchlaufen mit Leben verschiedener Berufe, in verschiedenen Kulturen, verschiedenen Lebens-Familien-Formen, und doch : dieser göttliche Wesenskern, an dem hat sich nichts geändert. Es gibt etwas in mir, das mit der Persönlichkeit nichts zu tun hat, mit all den äusseren Formen, das ich als meine ureigene Göttlichkeit wahrnehme, und diese immer mehr zu entblättern sozusagen, gehe ich den spirituellen Weg.

zimtstern hat geschrieben:Ich habe noch eine Frage - (die Frage überhaupt ) - wie wird man am besten ein Vibrational Match zu dem erweiterten Ich?
In dem man "einfach" nur denkt/tut was sich gut anfühlt (gemäß der EGS)?
Reicht das schon?


Also die ganzen 22 Methoden dienen dazu den Widerstand zwischen ich und ICH, dem nicht-physischen, zu lösen, sich da hinein zu entspannen. Dann, die neuesten Teaching, getting into the Vortex, oder die sogenannte Spring-Zack-Rein Methode, :danke: Lilly, ist natürlich am besten, aber nicht für alle möglich. Ich denke, nur wenn der Widerstand beständig minimal ist, kann die Gap zwischen ich und ICH so schnell durch hineinspringen geschlossen werden. Seit dem Workshop 61 - lies den mal - wenn Du magst, hat sich viel verändert.

Ich rate Dir, verschiedenes für Dich stimmige auszuprobieren. Es ist doch für jeden Menschen immer ganz unterschiedlich, was wirkt, wie Du Dich am wohlsten fühlst. Eigene Erfahrungen und das direkte Erleben sind unersetzlich.
Es gibt da keinerlei Vorschriften. Nur Eigen-Versuche :kgrhl: Bin da auch immer wieder dabei, es ist so abenteuerlich, ich geniesse es langsam, habe auch keine Erwartungen mehr, also ich weiss definitiv, das was ich liebe und wertschätze dehnt sich sowieso aus, zweifelsfrei.

Die innere Erlaubnis, Dich mit Deiner Source, Deinem Inner Being überhaupt verbinden zu wollen, ist die einzige Voraussetzung. Nur Du kannst das wählen. Es ist eine Entscheidung, die niemand einem abnehmen kann.

Meine Erfahrung ist die, dass die meisten Menschen nur bereit sind zu dem Sprung in diese andere Ebene, wenn gar nichts mehr geht, d.h. angesichts einer tiefen Krise, oder schweren Krankheit oder irgendetwas, das mit der Sterblichkeit und Ohnmacht des kleinen ich, das um sich selbst kreist in ewigen ständig repetierenden Kreisen, konfrontiert. Erst dann bin ich bereit mich damit auseinander zu setzen, dass ich unsterblich bin und all den anderen damit zusammenhängenden Dingen, wie Göttlichkeit, Ausdehnung u.s.w.


Lieben Gruss

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Re: Ein paar Neulings Fragen

Beitragvon lawofattraction » 1. Jan 2011, 12:04

zimtstern hat geschrieben:Das bringt mich grade zu der Frage, - kann man sich eigentlich etwas aus einer "falschen" Absicht heraus wünschen? Also im Endeffekt ist die Absicht wohl immer Glücklichsein/Wohlgefühl... Aber kann es hinderlich sein wenn sich jemand etwas wünscht das anderen möglicherweise schadet, weil man glaubt dann besser da zu stehen? Gibt es so etwas wie negative Wunschenergie? So wie weiße oder schwarze Magie?


Hallo Zimtstern,

wer wollte bestimmen, was richtig und falsch ist? Massgeblich sind die Gedanken hinter der Absicht. Diese Gedanken haben eine bestimmte Schwingung, die hoch (Vortex-nah) oder niedrig sein kann.

Ich denke, Du tust Dich etwas leichter mit Deinen Fragen, wenn Du Dir verdeutlichst, dass alles Schwingung ist. Wir sind Schwingungswesen. Das, was wir mit unseren Sinnen erfassen, ist Schwingung, Energie. Gedanken haben eine bestimmte "Qualität", die sich als Schwingung manifestiert. Wer mit böser Absicht etwas tut, der strahlt eine entsprechende Energie aus, trifft dann auf ebenfalls energetisch so ausgerichtete Menschen. Insofern ist das LoA ein absolut unbestechliches gerechtes "Instrument". Was man als Schwingung ins Aussen aussendet, kommt in genau der gleichen Schwingung wieder zurück. Daher auch keine Schuld, keine Täter, keine Opfer.

Negativ und positiv sind Hilfsworte, um etwas zu beschreiben, was als richtig oder falsch empfunden wird. Wunschenergie ist immer gerichtete Energie, kann also nicht "negativ" sein. Allerdings kann sie von der Schwingung her hoch oder niedrig sein. Gleiches gilt für Magie, wenn sie als weiss oder schwarz klassifiziert wird.

zimtstern hat geschrieben:Kann das nicht-physische Ich jemals wieder verschwinden bzw. wieder in der Source "aufgehen"?


Das Nicht-Physische IST Source.

Lieben Gruss
Loa



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Re: Ein paar Neulings Fragen

Beitragvon zimtstern » 2. Jan 2011, 07:08

Lieben Dank euch beiden, für die ausführlichen Antworten :kuss:
ich habe allerdings grade so viel gelesen, dass mir mein Kopf so verwirrend voll vorkommt, dass ich im Moment nichts dazu schreiben kann, obwohl ich durchaus noch ein paar Fragen hätte...

Habt ihr eine Idee was man gegen "Zwangsgedanken" machen kann?

Ich habe im Moment ein Problem und das Gefühl mich jeden Tag oder besser gesagt jede Sekunde noch mehr dort hinein zu steigern...

Vor 2 Wochen hatte ich eine Art allergische Reaktion im Gesicht, rote Flecken und lauter kleine nesselsuchtartige Quaddeln (als hätte ich in Brennessel gefasst), ich war beim Arzt der (nach ein paar Untersuchungen) meinte es wäre keine Infektion, und auch keine typische allergische Reaktion,
er hätte so etwas schon ein paar mal gesehen, und es wäre eine Art pyschosomatische Neurodermitis.
Er fragte mich ob ich grade "Stress" hätte,
und meinte es würde in der Regeln nach ein paar Tagen wieder verschwinden (im schlimmsten Fall aber über Monate bestehen bleiben :roll: ).
Behandeln könne man es nicht, die Haut sollte man am besten so gut es ginge in Ruhe lassen.

(Hab natürlich trotzdem schon alles ausprobiert was ich im Internet dazu gefunden habe)

*seufz* Eigentlich dachte ich, ich sei guter Dinge gewesen, aber nach dem es nach ein paar Tagen nicht besser wurde, habe ich schon angefangen daran zu glauben dass ich wohl zu den Ausnahmefällen gehöre bei denen der Ausschlag über Monate bestehen bleibt.
Oder vielleicht sogar der erste Mensch bei dem es gar nicht mehr verschwindet.

Nun habe ich nächste Woche einen Termin zu dem ich ungern mit dieser Hauterscheinung gehen würde... und das ganze macht mich total verrückt.
Es vergeht keine Stunde in der ich nicht prüfe ob es schon besser geworden ist,
ich gucke in den Spiegel, oder taste mein Gesicht ab... ich bilde mir schon ein spüren zu können ob sich da was im Gesicht getan hat, oder nicht... ich spüre dann immer so ein Kribbeln und denke dass es grade noch schlimmer wird.

Mal schaffe ich es ein paar Stunden mich wohlzufühlen, weil ich mir vorstellen dass sich die Haut grade erholt und zunehmend besser wird,
aber dann komme ich an einem Spiegel vorbei und kann einfach nicht widerstehen nachzuschauen ob es tatsächlich schon besser geworden ist,
und meist ist es dann noch schlimmer als vorher, ich fühle mich so schlecht dass es mich regelrecht im Magen sticht und mir ganz schwummrig wird.
Was, wenn ich mich bald gar nicht mehr unter Menschen trauen kann?
:oops:

*seufz* Wie komme ich da nur raus?

Wie fange ich am besten an, und - am wichtigsten- wie halte ich durch?

Ich würde mich so freuen, wenn jemand einen Rat hätte...

Ganz lieben Gruß,
Zimtstern
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Re: Ein paar Neulings Fragen

Beitragvon lawofattraction » 2. Jan 2011, 09:38

zimtstern hat geschrieben:(Hab natürlich trotzdem schon alles ausprobiert was ich im Internet dazu gefunden habe)

zimtstern hat geschrieben:Es vergeht keine Stunde in der ich nicht prüfe ob es schon besser geworden ist,


Hallo ZImtstern,

mache Dir klar, dass jede Sekunde oder Minute, die Du Dich mit Deinem Problem beschäftigst, es auch bei Dir hält. Das Internet ist der ideale Nährboden für mehr und mehr zementierende Gedanken. Deine Beschreibung ist ein typischer Prozess von Konzentrierung auf das Problem und seine Aufrechterhaltung. Nicht der Ausschlag hält sich bei Dir, sondern Du hälst den Ausschlag aufrecht durch Deine Ausrichtung darauf.

zimtstern hat geschrieben:Habt ihr eine Idee was man gegen "Zwangsgedanken" machen kann?


Etwas anderes denken. Das hört sich vielleicht zu einfach oder zu hingeschrieben an, aber genau das ist. In dem Moment, wo die Gedanken wieder Karussell fahren, sofort das unterbrechen, was Du tust und etwas anderes tun. Und etwas anderes denken. Und das immer wieder, jedes Mal, wenn das Thema sich wieder in den Vordergrund drängt. Wir sind unseren Gedanken nicht als hilflose Spielbälle ausgeliefert. Wenn sie wiederkehren, immer wieder unterbrechen und den Fokus anders ausrichten.

zimtstern hat geschrieben:Was, wenn ich mich bald gar nicht mehr unter Menschen trauen kann?


Schau Dir mal diesen Satz an. Du projizierst damit einen Angstgedanken für die Zukunft auf die Gegenwart und fühlst Dich so, als sei das eine Tatsache. Was aber wirklich passiert ist, dass Du mit diesen Gedanken in der Gegenwart Deine Zukunft erschaffst. Du hast JETZT Angst in Bezug auf etwas, das - würdest Du Deinen Fokus ändern - in der Zukunft garnicht vorhanden wäre. Wenn wir uns unsere Gedanken betrachten, erkennen wir genau, was wir für eine Zukunft planen. Und können uns fragen "ist es das, was ich möchte?"

Die Gestaltung unserer Realität erfordert auch Disziplin. Disziplin und das Umdenken - also nicht weiterhin das zu denken und zu tun, was wir immer gedacht und getan haben.

Statt weiterhin nach der Präsenz des Ausschlags zu suchen, kannst Du besänftigende Gedanken denken: Es ist nur ein Ausschlag, meine Zellen sind auf Heilsein ausgerichtet und wissen ganz genau, was sie tun müssen. Das ist nämlich in der Tat der Fall - wenn wir sie nicht durch widersprüchliche Gedanken behindern. Vielleicht wäre der Ausschlag schon lange fort, wenn Du nicht ständig nachschauen würdest, ob er noch da ist.

Und schau mal hier, die Methode 21 "Den natürlichen Gesundheitszustand wiedererlangen" kann Dir wertvolle Unterstützung geben.

Lieben Gruss
Loa



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Re: Ein paar Neulings Fragen

Beitragvon ZaWo » 2. Jan 2011, 13:13

zimtstern hat geschrieben:Nun habe ich nächste Woche einen Termin zu dem ich ungern mit dieser Hauterscheinung gehen würde... und das ganze macht mich total verrückt.


Aufgeben. Geh mit Ausschlag hin. Jetzt erst recht.

oder

Geh nicht hin.... :P Lass dir einen anderen Weg präsentieren.

Dein Ausschlag ist nicht das einzige Rädchen, an dem du drehen kannst.

Alles Liebe
ZaWo
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Re: Ein paar Neulings Fragen

Beitragvon Sonrisa » 2. Jan 2011, 15:46

Um das Gedankenkarussell zu stoppen und mich auf einen neu ausgerichteten Gedanken vorzubereiten, stelle ich mir diese Frage: Welcher Gedanke folgt wohl als nächstes? Oder: Was wird mein nächster Gedanke sein? Das Gehirn hat keine Antwort darauf und das Karussell bleibt stehen. So habe ich eine kurze Pause, um meine Gedanken neu auszurichten. Das ist auch eine wunderbare Möglichkeit, um das Karussell zu bremsen bevor man z.B. ein Focus Wheel macht.

:loveshower: Pamelina
Sonrisa
 

Re: Ein paar Neulings Fragen

Beitragvon zimtstern » 2. Jan 2011, 17:05

Lieben Dank, LOA, ZaWo und Pamelina :hug:

Statt weiterhin nach der Präsenz des Ausschlags zu suchen, kannst Du besänftigende Gedanken denken: Es ist nur ein Ausschlag, meine Zellen sind auf Heilsein ausgerichtet und wissen ganz genau, was sie tun müssen. Das ist nämlich in der Tat der Fall - wenn wir sie nicht durch widersprüchliche Gedanken behindern. Vielleicht wäre der Ausschlag schon lange fort, wenn Du nicht ständig nachschauen würdest, ob er noch da ist.

Und schau mal hier, die Methode 21 "Den natürlichen Gesundheitszustand wiedererlangen" kann Dir wertvolle Unterstützung geben.


Danke! Das ist wirklich beruhigend zu wissen dass meine Zellen ganz natürlich auf Heilsein ausgerichtet sind, und ich es nur zulassen muss...
Ich habe die 22 Methoden zwar schon mal gelesen, aber mir das noch mal genau ins Bewußtsein zu rufen tut wirklich gut.


Aufgeben. Geh mit Ausschlag hin. Jetzt erst recht.
oder
Geh nicht hin.... Lass dir einen anderen Weg präsentieren.
Dein Ausschlag ist nicht das einzige Rädchen, an dem du drehen kannst.


Ein interessanter Gedanke! :nachdenk:

Um das Gedankenkarussell zu stoppen und mich auf einen neu ausgerichteten Gedanken vorzubereiten, stelle ich mir diese Frage: Welcher Gedanke folgt wohl als nächstes? Oder: Was wird mein nächster Gedanke sein? Das Gehirn hat keine Antwort darauf und das Karussell bleibt stehen. So habe ich eine kurze Pause, um meine Gedanken neu auszurichten. Das ist auch eine wunderbare Möglichkeit, um das Karussell zu bremsen bevor man z.B. ein Focus Wheel macht.


Interessant, den Trick kannte ich noch gar nicht... erst meint man ja, man steigert sich dadurch noch mehr hinein, aber grade dadurch dass man es bewußt tut, scheint es das mehr oder weniger unbewußte Gedankenkarusell zu unterbrechen...

Vorhin kam mir übrigens ein Gedanke, - wenn es so ist, dass meine Haut in der VR bereits gesund ist, und mich nur meine niedrige Schwinung daran hindert dies auch zu "akzeptieren",
wie sehen andere Menschen meine Haut dann eigentlich?

Sehen andere Menschen einen immer so, wie man selbst sich sieht/wahrnimmt, oder wie es ihrer eigenen Schwingung nach entspricht?
Können andere Menschen sehen was in meiner VR bereits Realtiät ist, auch wenn ich es selbst noch nicht kann?

Und umgekehrt,
können Menschen in einer niedrigen Schwingung, die vielleicht grade darauf fokusiert sind Menschen mit Hautstörungen zu sehen, eine vielleicht noch viel schlimmere Variante meines Ausschlages sehen, unabhängig davon wie ich ihn selbst grade wahrnehme?

Eigentlich dachte ich, andere sehen einen so, wie man sich selbst sieht/fühlt,
aber im Grunde kann man ja nur seine eigene Realität, nicht aber die von anderen, beeinflussen,
und wenn jemand auf Hautausschläge fixiert ist, dann wird er den auch sehen, selbst wenn ich mich selbst mit gesunder, reiner Haut wahrnehme?
Und umgekehrt, wenn jemand sehr hoch schwingt, dann sieht er andere nur in ihrem perfekten, best möglichsten Zustand?

Was meint ihr?`

LG
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Re: Ein paar Neulings Fragen

Beitragvon Kia » 2. Jan 2011, 19:51

Liebe Zimtstern,

es ist ja immer ungünstig für einem selbst, sich auf die Fehler der anderen zu konzentrieren, das vergrössert und verschlimmert nur die eigenen Fehler. Es ist neues Sehtraining angesagt, oder Schwingungssehen. Also ich sehe die Fehler der anderen, sei es auf ihrer Haut oder anderes wirklich nicht; wenn doch, bin ich out of Vortex, denn von dort sehe ich nur Schönheit, Liebe, Freude u.s.w. Ich sehe von dort das, was meiner Schwingung entspricht.

Zu dem hineinsteigern wollte ich noch sagen

zimtstern hat geschrieben:Um das Gedankenkarussell zu stoppen und mich auf einen neu ausgerichteten Gedanken vorzubereiten, stelle ich mir diese Frage: Welcher Gedanke folgt wohl als nächstes? Oder: Was wird mein nächster Gedanke sein? Das Gehirn hat keine Antwort darauf und das Karussell bleibt stehen. So habe ich eine kurze Pause, um meine Gedanken neu auszurichten. Das ist auch eine wunderbare Möglichkeit, um das Karussell zu bremsen bevor man z.B. ein Focus Wheel macht.

Interessant, den Trick kannte ich noch gar nicht... erst meint man ja, man steigert sich dadurch noch mehr hinein, aber grade dadurch dass man es bewußt tut, scheint es das mehr oder weniger unbewußte Gedankenkarusell zu unterbrechen...


Das Focus Wheel hilft nicht hineinsteigern, sondern aussteigen aus den alten sich drehenden Bewegungen des Gedankenapparats oder Denkens :oops: :clown:

Also Du kannst, wenn Dich das interessiert hier schauen

Methode 17 Das Rad der Aufmerksamkeit

oder hier

Focus Wheel ein Bewusstwerdungsprozess

Ich weiss ich wiederhole nur was Whoopi schon sagt: RELAX, doch ja

RELAX.

Alles ist gut.

Lieben Gruss

Kia
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Re: Ein paar Neulings Fragen

Beitragvon zimtstern » 3. Jan 2011, 01:37

Kia hat geschrieben:Liebe Zimtstern,

es ist ja immer ungünstig für einem selbst, sich auf die Fehler der anderen zu konzentrieren, das vergrössert und verschlimmert nur die eigenen Fehler. Es ist neues Sehtraining angesagt, oder Schwingungssehen. Also ich sehe die Fehler der anderen, sei es auf ihrer Haut oder anderes wirklich nicht; wenn doch, bin ich out of Vortex, denn von dort sehe ich nur Schönheit, Liebe, Freude u.s.w. Ich sehe von dort das, was meiner Schwingung entspricht.


Dann hoffe ich jetzt, dass mir nur noch Menschen wie dir zu begegnen :gvibes:
Aber bei meiner vorwiegenden Schwingung im Moment, da begegnen mir wahrscheinlich nur Leute die mich blöd angucken und fragen was ich da komisches im Gesicht habe... ( :mrgreen: ich weiß, ich weiß... :rleye: )

Die Methode 17, das Focus Wheel, werde ich mir noch mal genauer anschauen, ich habe das zwar schon mal gelesen, aber scheinbar eher überlesen...
Ich habe jetzt Pamelina so verstanden, dass man das mit der Frage "was wird mein nächster Gedanke sein?", tun kann, um da überhaupt erst mal raus zu kommen, und dann im Anschluss vielleicht ein richtiges Focus Wheel.

LG,
Zimtstern
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Re: Ein paar Neulings Fragen

Beitragvon Sonrisa » 3. Jan 2011, 01:44

Hallo :lieb:

mit dem Focus Wheel hat das, was ich geschrieben habe, gar nichts zu tun. Es geht bei dem Vorschlag einzig darum, die Gedanken zu stoppen, wenn man unentwegt Karussell fährt und meint, das nicht stoppen zu können. Ich meine, dies bei Eckhart Tolle gelesen zu haben. Es geht darum, Stille in den Mind zu bringen. Von da aus - und das ist meine Meinung - funktioniert es gut, andere, neue Gedanken zu denken und sie bewusst zu wählen. :gvibes:

Du hast mich ganz richtig verstanden, Zimtstern.

Gute Nacht :bussi:
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Re: Ein paar Neulings Fragen

Beitragvon zimtstern » 4. Jan 2011, 11:06

Hallo ihr Lieben...

ich habe grade sehr lange in den Workshop Ausschnitten gelesen, da sind so unglaublich viele interessante Themen dabei, ich konnte mich gar nicht losreißen...

Jedenfalls, ich wollte jetzt nicht schon wieder ein neues Thema eröffnen,
aber zwei Themen sprechen mich im Moment grade besonders an, und zwar http://www.abrahamforum.org/post3472.html#p3472 ("Die Angst vor den eigenen negativen Gedanken") und http://www.abrahamforum.org/post8388.html#p8388 ("Können wir fliegen? Alles ist möglich")

Die Angst vor den eigenen negativen Gedanken
...Anders gesagt, habt keine Angst, dass Ihr etwas durcheinander bringt. Denkt und fühlt und schaut die Ergebnisse an, und wenn Ihr die Ergebnisse nicht mögt, dann verändert Eure Energie. Verwendet die physische Manifestation genau so, wie das beabsichtigt war.


Wie ich schon mal weiter oben geschrieben habe, habe ich häufig mit Zwangsgedanken zu tun,
seit ich mich mit dem LoA und der Macht der Gedanken beschäftige, ist es sogar noch schlimmer geworden, denn jetzt nerven mich diese Gedanken nicht nur (in dem Sinne, dass ich mir Sorgen mache und mich hineinsteigere), sonder ich muss auch noch befürchten dass ich durch das überfokusieren genau die Umstände, an die ich die ganze Zeit denke, und von denen ich Angst habe sie könnten eintreten, anziehe/"realisiere"...

Nun würde es mich eigentlich unheimlich beruhigen, wenn es nichts gäbe, dass man nicht wieder revidieren oder neugestalten könnte... aber ist das wirklich bei allem möglich?
Manchmal befürchte ich, einem geliebten Menschen könnte etwas passieren,
ich habe dann in meinem Kopf ständig das Bild von (beispielsweise) einem Autounfall, und es wird umso schlimmer, umso mehr ich mir vorstelle dass ich jetzt, durch meine dämlichen Zwangsbefürchtungen, daran Schuld sein könnte, das jemand anderem etwas passiert...

Geht das überhaupt? ...Ich weiß, die andere Person, die um die ich fürchte, spielt natürlich auch eine Rolle... aber was, wenn diese Person auch grade aus irgendeinem Grund so weit unten ist, dass sich dadurch tatsächlich eine Übereinstimmung ergibt?
Könnte dann tatsächlich ein Unfall passieren, und ich war mit daran beteiligt?

Oder ist die Zwangs-befürchtung vielleicht gar nicht so wichtig (wirksam), sonder mein Wunsch dahinter, der Person möge es gut gehen ist stärker?

Und - eine andere Frage die sich daraus ergibt,
können Mitmenschen in meiner grade gefühlten/gelebten Realität sterben, und in ihrer Realität (in einer anderen) trotzdem weiter in ihrem physischen Körper leben?
(Hoffe die Frage ist nicht all zu albern...)

Können wir fliegen? Alles ist möglich.
...Wollt Ihr fliegen, um andere zu beeindrucken? Da gibt es eine Fussfalle, nicht wahr? Jedes Mal, wenn Ihr etwas vollbringen wollt, weil Ihr einen ehrlichen Wunsch geboren habt und nun beständig daran denkt, Ihr also daran gewohnheitsmässig denkt, dann muss es geschehen. Es ist Gesetz! Aber Ihr macht Eure Schwingung jedes Mal dann kaputt, wenn anderer Leute Reaktion in Eure Wünsche mit einbezogen werden. Weil Ihr deren Antwort auf Eure Wünsche einfach nicht kontrollieren könnt. Versucht Ihr das trotzdem, so seid Ihr nicht mehr in Übereinstimmung mit der eigenen Schwingung. Ihr könnt ihre Reaktionen nicht kontrolllieren; und wenn das, was sie tun und sagen, für Euch wichtig ist, dann haltet Ihr Euch selbst schwingungsmässig von Euren eigenen Wünschen fern.


Genau das ist oft der Punkt bei mir, ich weiß manchmal gar nicht ob ich etwas tatsächlich für mich will, weil ich Freude daran habe, oder ob ich es für andere möchte, beispielsweise um ihrer Zuneigung oder Anerkennung Willen. Bei vielen Wünschen stelle ich mir vor, wie andere mich dann wohl sehen oder wie sie darauf reagieren, und das macht auch einen großen Teil der Motivation aus... Die Vorstellung dass andere mich für etwas bewundern oder mögen, lässt mich (zumind. für eine Weile) richtig wohlfühlen.

Kann es nicht auch, übergangsweise, (ähnlich wie mit dem Zulassen der Wut), hilfreich sein, sich die Anerkennung und Wertschätzung anderer vorzustellen und sie dadurch zu spüren?
Könnte sie nicht mit der Zeit immer unwichtiger werden, und mich zu meinen wahren Wünschen führen?
Oder wie finde ich zu meinen wahren Wünschen?

:nachdenk:

Danke für eure Geduld! :lieb:

Lieben Gruß,
Zimtestern
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Re: Ein paar Neulings Fragen

Beitragvon ZaWo » 4. Jan 2011, 12:36

Liebe Zimtstern,

bitte scheue dich nicht, für die einzelnen Themen, eigene Threads zu eröffnen. Wir freuen uns viel eher über vielseitiges Interesse. Eröffne 2 oder drei oder100. :P Für die Transparenz ist das besser, weil man da so schön übersichtlich nach den verschiedenen Themen suchen kann.

ich gucke mal, in wieviel Richtungen sich das hier entwickelt und splitte den Thread ggfls auf.

Lieber Gruß
ZaWo
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Re: Ein paar Neulings Fragen

Beitragvon zimtstern » 7. Jan 2011, 05:52

Hallo,

schade dass noch niemand etwas dazu geschrieben hat,
aber ich dachte mir, ich nutze die Chance und schreibe mal was mir bisher dazu (selbst) so eingefallen ist... :clown:

zimtstern hat geschrieben:Wie ich schon mal weiter oben geschrieben habe, habe ich häufig mit Zwangsgedanken zu tun,
seit ich mich mit dem LoA und der Macht der Gedanken beschäftige, ist es sogar noch schlimmer geworden, denn jetzt nerven mich diese Gedanken nicht nur (in dem Sinne, dass ich mir Sorgen mache und mich hineinsteigere), sonder ich muss auch noch befürchten dass ich durch das überfokusieren genau die Umstände, an die ich die ganze Zeit denke, und von denen ich Angst habe sie könnten eintreten, anziehe/"realisiere"...

Nun würde es mich eigentlich unheimlich beruhigen, wenn es nichts gäbe, dass man nicht wieder revidieren oder neugestalten könnte... aber ist das wirklich bei allem möglich?
Manchmal befürchte ich, einem geliebten Menschen könnte etwas passieren,
ich habe dann in meinem Kopf ständig das Bild von (beispielsweise) einem Autounfall, und es wird umso schlimmer, umso mehr ich mir vorstelle dass ich jetzt, durch meine dämlichen Zwangsbefürchtungen, daran Schuld sein könnte, das jemand anderem etwas passiert...

Geht das überhaupt? ...Ich weiß, die andere Person, die um die ich fürchte, spielt natürlich auch eine Rolle... aber was, wenn diese Person auch grade aus irgendeinem Grund so weit unten ist, dass sich dadurch tatsächlich eine Übereinstimmung ergibt?
Könnte dann tatsächlich ein Unfall passieren, und ich war mit daran beteiligt?


Ich denke, wenn es tatsächlich Übereinstimmungen gibt, dann könnte man tatsächlich an einem Unfall "mitbeteiligt" sein, warum sollte das LoA ausgerechnet hier nicht funktionieren... Aber bei Ereignissen, bei denen mehrere Menschen involiviert sind, ist sicher nie eine Person alleine "Schuld", sondern es muss schon sehr viele Übereinstimmungen geben...

zimtstern hat geschrieben:Oder ist die Zwangs-befürchtung vielleicht gar nicht so wichtig (wirksam), sonder mein Wunsch dahinter, der Person möge es gut gehen ist stärker?


Das kann vermutlich niemand beantworten, wer weiß schon was für ein Wunsch oder was für eine Schwingung bei mir vorherrscht oder überwiegt...
Aber wahrscheinlich ist das sowieso nicht der richtige Lösungsansatz, viel mehr sollte ich einlenken, raus aus dem Gedankenkreisel kommen, bewußt gestalten was ich möchte, und nicht darauf hoffen dass ein Wunsch möglicherweise vielleicht doch nicht ganz so stark ist, und sich deshalb hoffentlich nicht erfüllt...

zimtstern hat geschrieben:Und - eine andere Frage die sich daraus ergibt,
können Mitmenschen in meiner grade gefühlten/gelebten Realität sterben, und in ihrer Realität (in einer anderen) trotzdem weiter in ihrem physischen Körper leben?
(Hoffe die Frage ist nicht all zu albern...)


Ein Gedanke dazu war, dass nur die eine, eigene (gelebte) Realität zählt, und das grübeln, wie es in anderen Realitäten aussehen könnte, zwecklos ist...

Aber wenn ich jetzt die Nachricht bekomme, dass jemand gestorben ist, dann habe ich diese Nachricht ja in meine Realität gezogen, somit ist der (physische) Tod dieser Person erst mal Teil meiner Realität...

Aber muss das so bleiben?

Ich meine, wo sind die Grenzen unserer Gestaltungsmöglichkeiten/Macht? Hört unsere Macht dort auf, wo die von anderen anfängt?

Oder lässt sich diese Frage deshalb so schwer beantworten,
weil es eine Frage ist, die man aus dem Vortex heraus gar nicht stellen würde?
(Weil ich falsche Prioritäten setzte, in dem Sinne dass ich mein Glücklichsein von dem physischen Vorhandensein anderer Menschen abhängig mache?)

zimtstern hat geschrieben:
[color=#008000]
Abraham hat geschrieben:...Wollt Ihr es, um andere zu beeindrucken? Da gibt es eine Fussfalle, nicht wahr? Jedes Mal, wenn Ihr etwas vollbringen wollt, weil Ihr einen ehrlichen Wunsch geboren habt und nun beständig daran denkt, Ihr also daran gewohnheitsmässig denkt, dann muss es geschehen. Es ist Gesetz! Aber Ihr macht Eure Schwingung jedes Mal dann kaputt, wenn anderer Leute Reaktion in Eure Wünsche mit einbezogen werden.


Genau das ist oft der Punkt bei mir, ich weiß manchmal gar nicht ob ich etwas tatsächlich für mich will/wünsche, weil ich Freude daran habe, oder ob ich nur deshalb möchte, um die Zuneigung und Anerkennung anderer zu gewinnen...
[/color]

Hmm, wenn ich jetzt noch mal darüber nachdenke, dann erübrigt sich die Frage eigentlich, denn es ist ja offensichtlich, - wenn ich bei der Erfüllung eines Wunsches hauptsächlich an andere Menschen und deren (hoffentlich positive) Reaktionen darauf denke/hoffe, - dann scheint der (scheinbare) Wunsch zweitrangig und der Wunsch um Anerkennung durch andere ist erstrangig.

Und sobald mal sein Wohlbefinden/Glücklichsein von der Reaktion anderer abhängig macht, gibt man auch seine Macht ab.
Das heißt, man gibt seine Macht nicht ab, da man sie ja gar nicht abgeben kann,
aber man gibt sie gefühlsmäßig ab, und "schwingt" sich so zu sagen, selbst aus?

zimtstern hat geschrieben:Kann es nicht auch, übergangsweise, (ähnlich wie mit dem Zulassen der Wut), hilfreich sein, sich die Anerkennung und Wertschätzung anderer vorzustellen und sie dadurch zu spüren?
Könnte sie nicht mit der Zeit immer unwichtiger werden, und mich zu meinen wahren Wünschen führen?
Oder wie finde ich zu meinen wahren Wünschen?


Zu glauben das eigene Wohlbefinden hänge von der Anerkennung durch andere Menschen ab, - oder aber, sich die Anerkennung durch andere vorzustellen, sie zu spüren und sich dadurch gut zu fühlen,
ist nicht das selbe,
ersteres ist nicht möglich, und hat nichts mit bewußter Realitätsgestaltung zu tun, aber das zweite, ist bereits bewußte Realitätsgestaltung, man lenkt seinen Fokus bewußt auf Dinge die sich gut für einen anfühlen...
Und sie fühlen sich gut für einen an, weil sie einem entsprechen...

"Wahre Wünsche" (und unwahre) gibt es nicht, jeder Wunsch der aus der erlebten Vielfalt heraus geboren wird, ist gleich "echt"... Einen Unterschied gibt es nur bei der tatsächlichen Manifestation des Wunsches, der wir im Weg stehen können...
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Re: Ein paar Neulings Fragen

Beitragvon lawofattraction » 7. Jan 2011, 09:39




Moin Zimtstern,

zimtstern hat geschrieben:Ich denke, wenn es tatsächlich Übereinstimmungen gibt, dann könnte man tatsächlich an einem Unfall "mitbeteiligt" sein, warum sollte das LoA ausgerechnet hier nicht funktionieren... Aber bei Ereignissen, bei denen mehrere Menschen involiviert sind, ist sicher nie eine Person alleine "Schuld", sondern es muss schon sehr viele Übereinstimmungen geben...


Das ist richtig. Co-Creation. Das ist das LoA. Wenn es einen Autounfall gibt, dann sind daran mindestens zwei Parteien beteiligt. Und die würden sich nie in einem Zusammenstoss treffen, wenn sie nicht von der Schwingung her auf der gleichen Wellenlänge wären. Jemand, der schwingungsmässig nicht auf "Autounfall" gepolt ist, kommt mit solchen Ereignissen nicht in Berührung. Gleiches zieht Gleiches an.

zimtstern hat geschrieben:... ich habe dann in meinem Kopf ständig das Bild von (beispielsweise) einem Autounfall, und es wird umso schlimmer, umso mehr ich mir vorstelle dass ich jetzt, durch meine dämlichen Zwangsbefürchtungen, daran Schuld sein könnte, das jemand anderem etwas passiert... Geht das überhaupt? ...Ich weiß, die andere Person, die um die ich fürchte, spielt natürlich auch eine Rolle... aber was, wenn diese Person auch grade aus irgendeinem Grund so weit unten ist, dass sich dadurch tatsächlich eine Übereinstimmung ergibt? Könnte dann tatsächlich ein Unfall passieren, und ich war mit daran beteiligt?


Um es klar zu machen - wir sprechen hier von einem Unfall, den eine andere Person erlebt, an dem Du aber nicht beteiligt bist. Dir aber Sorgen machst, dass Deine Angstgedanken daran beteiligt sein könnten.

Das ist nie der Fall. Du kannst nicht im Leben anderer Menschen kreieren. Sie haben ihren eigenen Vortex und sind ebenfalls freie Schöpfer ihrer Realität. Was natürlich geschieht ist, dass Du durch Deine Angstgedanken Deine eigene Realität erschaffst. Darauf würde ich auf jeden Fall achten und bei Auftauchen den Fokus sofort verändern.

zimtstern hat geschrieben:Oder ist die Zwangs-befürchtung vielleicht gar nicht so wichtig (wirksam), sonder mein Wunsch dahinter, der Person möge es gut gehen ist stärker?


Themen werden stark dadurch, ob ihnen Aufmerksamkeit geschenkt wird. Ob darüber nachgedacht und gesprochen wird. Das Gesetz der Anziehung macht keinen Unterschied zwischen "guten" und "schlechten" Wünschen. Das ist eine willkürliche Klassifizierung, die keinen Bestand hat. Das LoA fügt Gleiches zusammen, ohne zu urteilen, aus welchen Motiven ein Wunsch entstanden ist. Es ist unbestechlich ("der Wunsch ist aber doch positiv ...") und daher absolut gerecht. Ohne jegliches Urteil reagiert es nur als reiner "Mechanismus".

zimtstern hat geschrieben:Ich meine, wo sind die Grenzen unserer Gestaltungsmöglichkeiten/Macht? Hört unsere Macht dort auf, wo die von anderen anfängt?


Unsere eigene Gestaltungsmöglichkeit und unsere Macht sind unendlich, ohne Grenzen. Sie hören nie auf, niemand kann sie einschränken, verkleiner, schmälern. Gleiches gilt auch für alle anderen Menschen. In dem Moment, wo wir mit ihnen zusammentreffen und schwingungsmässig übereinstimmen, begeben wir uns in eine gemeinsame Co-Creation und erschaffen etwas Gemeinsames aufgrund der gleichen Schwingung. Das bedeutet aber nie, dass wir dadurch unsere Schöpfermacht eingeschränkt sehen. Jeder hat in jedem Moment die freie Entscheidung .

zimtstern hat geschrieben:Und sobald mal sein Wohlbefinden/Glücklichsein von der Reaktion anderer abhängig macht, gibt man auch seine Macht ab. Das heißt, man gibt seine Macht nicht ab, da man sie ja gar nicht abgeben kann,
aber man gibt sie gefühlsmäßig ab, und "schwingt" sich so zu sagen, selbst aus?


Wie man das nennen will, ist egal. Macht abgeben bedeutet, nicht bei sich zu sein, sondern ins Aussen schauen, um durch die Reaktionen anderer glücklich zu werden. Schaust Du nach anderen und ihrer Zustimmung und machst Deine Entscheidungen von ihnen abhängig, lebst Du ein Leben als Spielball der anderen. Deine Gedanken sind dann bei möglichen Reaktionen auf Dein Verhalten, Deine Entscheidungen und Deiner Lebenführung. Abgesehen davon, dass das sehr unglücklich macht, ist eine solche Ausrichtung nach den Wünschen anderer ein Fass ohne Boden, da sie immer neue Wünsche an Dich haben werden. Denn auch sie macht es nicht glücklich, dass sie Ansprüche stellen und ihr eigenes Glück von Deinem Verhalten abhängig machen.

zimtstern hat geschrieben:Zu glauben das eigene Wohlbefinden hänge von der Anerkennung durch andere Menschen ab, - oder aber, sich die Anerkennung durch andere vorzustellen, sie zu spüren und sich dadurch gut zu fühlen,
ist nicht das selbe, ersteres ist nicht möglich, und hat nichts mit bewußter Realitätsgestaltung zu tun, aber das zweite, ist bereits bewußte Realitätsgestaltung, man lenkt seinen Fokus bewußt auf Dinge die sich gut für einen anfühlen...


Es ist das selbe. Der Gedanke mag sich kurzfristig gut anfühlen, aber Du bist auch dann nicht bei Dir. Wichtig ist nur die Beziehung zwischen Dir und DIR - Deinem Inner Being, dem Nicht-Physischen Teil Deiner selbst. Anderer Zustimmung suchen oder sie sich auch als Gefühlsbringer vorzustellen ist eine Abhängigkeit vom Aussen. Die der Realität nie Stand hält. Das Aussen ist in seinen Reaktionen viel zu unbeständig, um es als Wohlfühlfaktor in die eigene Lebensplanung einzubeziehen.

Erst, wenn Du niemanden mehr "brauchst", um Dir gute Gefühle zu verschaffen, bist Du wirklich frei. Und - oh Wunder oder besser gesagt oh LoA - dann ziehst Du lauter freie und glückliche Menschen in Dein Leben.

Lieben Gruss
Loa



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Re: Ein paar Neulings Fragen

Beitragvon zimtstern » 7. Jan 2011, 10:23

Hallo Loa, vielen lieben Dank für deine Antworten!

lawofattraction hat geschrieben:
zimtstern hat geschrieben:Ich meine, wo sind die Grenzen unserer Gestaltungsmöglichkeiten/Macht? Hört unsere Macht dort auf, wo die von anderen anfängt?


Unsere eigene Gestaltungsmöglichkeit und unsere Macht sind unendlich, ohne Grenzen. Sie hören nie auf, niemand kann sie einschränken, verkleiner, schmälern. Gleiches gilt auch für alle anderen Menschen. In dem Moment, wo wir mit ihnen zusammentreffen und schwingungsmässig übereinstimmen, begeben wir uns in eine gemeinsame Co-Creation und erschaffen etwas Gemeinsames aufgrund der gleichen Schwingung. Das bedeutet aber nie, dass wir dadurch unsere Schöpfermacht eingeschränkt sehen. Jeder hat in jedem Moment die freie Entscheidung .


Das hat jetzt nur indirekt damit zu tun,
aber ist es ganz alleine die Entscheidung einer anderen Person, ob sie stirbt bzw. ihren physischen Körper verlässt, und es hat nichts mit dem Erschaffen meiner eigenen Realität zu tun?
(Also das Leben bzw. die Form der Existenz einer anderen Person, die in meiner Realität eine Rolle spielt, liegt nicht in meinem Verantwortugns- bzw. Machtbereich?)

lawofattraction hat geschrieben:
zimtstern hat geschrieben:Zu glauben das eigene Wohlbefinden hänge von der Anerkennung durch andere Menschen ab, - oder aber, sich die Anerkennung durch andere vorzustellen, sie zu spüren und sich dadurch gut zu fühlen,
ist nicht das selbe, ersteres ist nicht möglich, und hat nichts mit bewußter Realitätsgestaltung zu tun, aber das zweite, ist bereits bewußte Realitätsgestaltung, man lenkt seinen Fokus bewußt auf Dinge die sich gut für einen anfühlen...

Es ist das selbe. Der Gedanke mag sich kurzfristig gut anfühlen, aber Du bist auch dann nicht bei Dir. Wichtig ist nur die Beziehung zwischen Dir und DIR - Deinem Inner Being, dem Nicht-Physischen Teil Deiner selbst. Anderer Zustimmung suchen oder sie sich auch als Gefühlsbringer vorzustellen ist eine Abhängigkeit vom Aussen. Die der Realität nie Stand hält. Das Aussen ist in seinen Reaktionen viel zu unbeständig, um es als Wohlfühlfaktor in die eigene Lebensplanung einzubeziehen.

Erst, wenn Du niemanden mehr "brauchst", um Dir gute Gefühle zu verschaffen, bist Du wirklich frei. Und - oh Wunder oder besser gesagt oh LoA - dann ziehst Du lauter freie und glückliche Menschen in Dein Leben.


"oh LoA" - das werde ich mir merken *lach* :clown:
Hmm, also es gibt tausend Dinge, schon manifestierte oder noch im Prozess, die mir gute Gefühle verschaffen, ohne das andere dabei eine tragende Rolle spielen... aber ich schaffe es nicht mit dem Gedanken, dass es mir egal ist was andere über mich denken, das Haus zu verlassen... Das ist mir jetzt noch mal so richtig, durch meinen Ausschlag im Gesicht, aufs Brot geschmiert worden (oder besser gesagt, ich habe es mir selbst gemacht, das Brot)... Wenn ich mir vorstelle dass mich jemand ablehnend behandeln könnte, dann wird plötzlich alles andere bedeutungslos... :|
Ich weiß nicht warum das bei mir so eine wichtige Rolle spielt, ich weiß ja auch das dass Verlangen nach Anerkennugn durch andere sinnlos ist...
Aber vielleicht sollte ich mich gar nicht fragen warum... und einfach gedanklich nicht mehr in diese Richtung gehen... Hmm.
:nachdenk:

Lieben Gruß,
Zimtstern
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Re: Ein paar Neulings Fragen

Beitragvon lawofattraction » 7. Jan 2011, 10:41

zimtstern hat geschrieben:...aber ist es ganz alleine die Entscheidung einer anderen Person, ob sie stirbt bzw. ihren physischen Körper verlässt, und es hat nichts mit dem Erschaffen meiner eigenen Realität zu tun?
(Also das Leben bzw. die Form der Existenz einer anderen Person, die in meiner Realität eine Rolle spielt, liegt nicht in meinem Verantwortugns- bzw. Machtbereich?)


Absolut nicht. Wir können zB schwingungsmässig erfühlen, wie sich eine andere Person fühlt, auch, dass der Tod bevorsteht. Aber das bedeutet nie, dass wir etwas mit ihrer ureigenen Entscheidung zu sterben zu tun haben. Jeder Mensch erschafft uneingeschränkt seine eigene Realität. Dazu gehört auch der Zeitpunkt, wann er sterben will.

zimtstern hat geschrieben:Ich weiß nicht warum das bei mir so eine wichtige Rolle spielt, ich weiß ja auch das dass Verlangen nach Anerkennugn durch andere sinnlos ist... Aber vielleicht sollte ich mich gar nicht fragen warum... und einfach gedanklich nicht mehr in diese Richtung gehen... Hmm.


Vielleicht kannst Du es auch einfach als einen vorübergehenden Schritt auf Deinem Lebensweg akzeptieren. Es ist, wie es ist, und alles ist gut so, wie es ist. Im Moment ist es also noch so, Du hast es aber bereits erkannt, die Wunschraketen sind längst abgeschickt, Du hast Deinen Fokus ausgerichtet und bist nun dabei, loszulassen und Deine Manifestation entgegenzunehmen. :gvibes:

Lieben Gruss
Loa



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