Ein neuer Anfang, Kapitel 11

Die Lehren Abrahams gechannelt von Esther Hicks

Ein neuer Anfang, Kapitel 11

Beitragvon Apfel » 5. Feb 2012, 14:31

Hallo ihr lieben Abrahamfreunde,

ich bin in dem Abraham-Buch "Ein neuer Anfang" im Kapitel 11 -Die Vereinigung zweier Perspektiven- auf auf einige Abschnitte gestoßen, die sich auf beunruhigende Weise von Abrahams sonstigen Büchern unterscheiden:
Es geht um die "... bevorstehenden großen Veränderungen auf der Welt", um "schwierige Zeiten" und ums Überleben gar!
"Denke an ein glückliches Überleben und erlaube dir nicht, auch nur einen Gedanken ans Nichtüberleben zu verschwenden, dann wirst du auch überleben." Lieber Himmel, wovon ist denn hier die Rede??? Das Buch ist erstmals 1991 erschienen und zweifellos haben seitdem in Teilen der Welt dramatische Veränderungen stattgefunden (und davor auch). Worauf bezieht sich diese Passage?
Liebe Grüße
Apfel
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Re: Ein neuer Anfang, Kapitel 11

Beitragvon Lilith » 5. Feb 2012, 15:00

Hallo Apfel,

mit "großen Veränderungen" ist vielleicht das zunehmende Erwachen und Sich-Selbst-Bewusst-Werden der Menscheit gedacht. Immer mehr Menschen entdecken, dass sie ihre Realität durch die Kraft ihrer Gedanken bewusst gestalten.

Zu großen "Katastrophen" sagen Abraham zunächst: "Go about your lives." :mrgreen: Wenn wir es nicht in unserer Schwingung aktivieren, hat es nichts mit uns zu tun. Und in die Schwingung anderer können wir nicht eingreifen.

Mit der Zeit sind Abraham aber zur Wertschätzung des Kontrasts übergegangen:

Nach Abrahamschem Verständnis ist das, was wir als große Katastrophen bezeichnen würden, nichts anderes als Kontrast, dessen anderes Ende noch mehr Reichtum, Frieden, Freude, Gesundheit, und das auf kollektiver Ebene für uns bereit hält. Wir werden also nicht nur gesünder, fröhlicher, reicher, fortschrittlicher, der Kontrast hält uns am Leben und schürt die Lebensenergie, die durch uns hindurchfließt.

Gäbe es auf dieser Welt keinen Kontrast, würden wir uns als Menschheit auch nicht ausdehnen können. Und das Ende von Ausdehnung wäre unser Ende. Katastrophen sorgen für Ausdehnung und halten uns am Leben. :mrgreen:

Lieben Sonntagsgruß, Lilith
Ich bin ein Außenposten der Quelle auf dieser Welt.
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Re: Ein neuer Anfang, Kapitel 11

Beitragvon lawofattraction » 5. Feb 2012, 16:26




Hallo Apfel,

wie schon des öfteren hier diskutiert, verändert sich auch die Lehre Abrahams. Es gibt kein von der geistigen Welt festgeschriebenes Buch, aus dem zitiert wird und das absolute Ereignisse beschreibt, die in unserer Menschheitsgeschichte als Geschehnisse verankert sind. Vielmehr ist es das Bedürfnis der Menschen nach Umbruch und Veränderung, nach Ausdehnung und mehr Wissen, das die Aussagen der geistigen Welt provoziert. Und dieses Bedürfnis erschafft ein fliessendes, sich immer wieder veränderndes Geschehen, durch das das Universum und wir auf persönlicher Ebene fortwährende Ausdehnung erfahren.

Wenn Du den allgemeinen Tenor Anfang der 90er Jahre betrachtest, so was das eine ganz andere Zeit. Viele, auch Anhänger der New-Age-Bewegungen, glaubten sehr wohl an Katastrophen und Doomsday. Selbst so etwas wie die Jahrtausendwende hat jahrelang Gruppen von Menschen in Atemlosigkeit gehalten, da irgendwelche Katastrophen erwartet wurden.

Kryon zum Beispiel hat über die Jahrzehnte hinweg sehr anschaulich beschrieben, dass in der Tat das Schicksal der Erde auch andere Richtungen hätte nehmen können, wenn nicht eine kritische Masse es durch ihren Fokus und Gedankenausrichtung in andere Bahnen gelenkt hätte. Wie diese Richtungen aussehen könnten, kann Infinite Intelligence sicher eher ablesen als wir, die wir das fast immer nur an der beobachtbaren Realität erkennen.

Apfel hat geschrieben:Es geht um die "... bevorstehenden großen Veränderungen auf der Welt", um "schwierige Zeiten" und ums Überleben gar!


Wer Veränderung anstrebt, wer ganze Ideologien aus den Angeln heben kann, wer innerhalb kürzester Zeitspannen von 20 Jahren Systeme zum Stürzen bringt, der erlebt natürlich Zeiten des Aufruhrs, die nicht immer einfach sind. Und zwar auf persönlicher und kollektiver Ebene. Wie viele Diktatoren wurden in der Zeit "abgelöst", wie viele absolutistischen Systeme haben sich verändert, Währungsunionen wurden gebildet, Grenzen geöffnet - die Welt hat tiefgreifende Veränderung erlebt; und all diese globalen Veränderungen werden natürlich von kollektiven ebensowie individuellen Absichten und Veränderungswünschen initiiert.

Dass solche Umwälzungen kein Spaziergang sind, sondern auch schwierig sein können, liegt auf der Hand. Insofern sehe ich bei den Aussagen keinen Widerspruch zu den sonstigen Aussagen Abrahams.

Lieben Gruss
Loa



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Re: Ein neuer Anfang, Kapitel 11

Beitragvon Faa » 6. Feb 2012, 09:41

Der Mensch ist fixiert auf ein Drama. Dabei ist es normal, wenn sich Veränderungen anzeigen. Unsere Körperzellen machen das ohne grosses Aufsehen. Wenn wir unsere Wohnung renovieren, ist die Veränderung schon sichtbarer und wenn die Erde Veränderungen anstrebt, ist es spektakulär.
In dem gleichen Kapitel wird darauf hingewiesen, dass der Mensch keine Veränderungen wünscht, weil er Angst davor hat. Und es wird darauf hingewiesen, dass durch Lesen des Buches unsere Sicht auf diese Veränderungen anders wird.
Es ist vielleicht hilfreich, sich diese Kapitel mehrmals durchzulesen, da man auch jedesmal ein besseres Verständnis für den Inhalt bekommt.
Ich lese daraus keine Weltuntergangsstimmung, sondern Anleitungen, wie man mit seinen Ängsten umgeht bzw. sie erst gar nicht aufkommen lässt und wie man nötige Veränderungen freudvoll erwartet.

LG Faa :ros:
Faa
 

Re: Ein neuer Anfang, Kapitel 11

Beitragvon Apfel » 11. Feb 2012, 14:10

Hallo ihr lieben Abrahamfreunde,
vielen Dank für eure ausführlichen Reaktionen.
Ich wünsche euch weiterhin viel Freude bei der "Arbeit".
Viele Grüße von Apfel.
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