Diskussion zu Vision, Ziel und Zweck des AbrahamForums

Die Lehren Abrahams gechannelt von Esther Hicks

Diskussion zu Vision, Ziel und Zweck des AbrahamForums

Beitragvon Isi » 4. Okt 2009, 19:43

Hallo Ihr Lieben,
ich bin jetzt etwas verwirrt.
Ihr schreibt, dass schon persönliche Problematiken angesprochen werden können , das Gegenüber aber mehr interlektuell darauf eingehen soll. Richtig?
Wenn mich ein Kümmernis anspricht (und das ist ja meistens so, wenn man entsprechenden Zustand kennt), kommt Empathie bei mir automatisch ohne, mich selber dabei zu verlieren. Habe ja schon sehr früh durch meinen Beruf erfahren, dass mitleiden handlungsunfähig macht.
Geht es mir selber nicht gut, fühle ich mich gleich ein bischen besser, wenn mich jemand und sei es virtuell, mal in den Arm nimmt und, damit meine ich nicht bedauern, wie Abraham das geschildert haben, sondern einfach, ich verstehe Dich und fühl dich einfach mal gedrückt.
Bei einem schwerwiegenden Problem und, so hörte sich das für mich in Daisys Beitrag an, kann kein Forum der Welt helfen, da ist Unterstützung welcher Art auch immer, vor Ort gefragt.
Wenn einen die Angst und nicht man Angst hat, fruchten alle gut gemeinten Ratschläge nichts (Fokus raus, Ablenkung oder die Frage, wie komme ich wieder downstream...); da hilft nur Abklärung der Situation.
Für mich sind solche Beiträge Hilferufe, wohl wissend, dass man nur selbst etwas tuen kan, vor allem, wenn man sich schon länger mit RG beschäftigt.
Ich weiss nicht, ob ich an diesem Beispiel klar machen kann, was ich meine: ich hatte ja im Smiley-Thread geschrieben, dass Aika letzte Woche Dauerpatient beim Tierarzt war. Sie hatte Probleme mit dem linken Auge. Alle Tropfen und Salben halfen nichts. Dienstag ging es ihr nun gar nicht gut. Der Tierarzt stellte einen Pupillenkrampf fest; hatte ich noch nie etwas von gehört. Sie bekam entsprechende Therapie und am nächsten Tag hatte sie das Auge wieder geöffnet.Doch dann kam der Schock, das Auge war total milchig, als wenn ich in ein blindes Auge gucken würde. Ich war voll panisch (habe Euch darüber nicht berichtet, da Ihr mir nicht hättet helfen können)..Da sie ja meine Angst ganz deutlich spürt, habe ich mir immer vorgebetet, ich habe in tierärztlicher Hinsicht alles getan und vertraue jetzt ihren Selbstheilungskräften - es geht ihr mit jedem Tag besser!
:nachdenk:
Isi
 

Re: Vision, Ziel und Zweck des AbrahamForums

Beitragvon ZaWo » 4. Okt 2009, 19:59

:nachdenk: Isi,

ich fürchte, jetzt habe ich dich auch nicht verstanden.
Niemand hier hat was gegen Empathie und Verständnis. :hä:

Lieber Gruss
ZaWo
ZaWo
 

Re: Vision, Ziel und Zweck des AbrahamForums

Beitragvon Shiva » 4. Okt 2009, 20:16

... so Ihr Lieben, ich schreibe jetzt mal aus dem Bauch raus.. aber richtig.

Aus meiner Erfahrung (beruflich und privat) habe ich oft gemerkt (muss mal kurz zwischendurch anmerken, ich "leide" unter dem Helfersymdrom), dass ich oft von solchen Leuten enttäsucht worden bin. Sie wollen zwar mich - Shiva, mir ein Ohr abkauen, mit mir reden, ihre Probleme loswerden usw... aber sie wollen nichts ändern!!!!

Ich habe mich dann oft mit runter ziehenlassen usw, das ist soweit gegangen, dass ich voriges Jahr den 1. Reiki Grad gemacht habe.. seit dem ist es besser.

Dass ich mich richtig versteht, ich helfe nach wie vor gern und es gibt Menschen, die werden an meiner Seite erfolgreich oder einfach nur glücklich oder so, aber manche Leute (das ist jetzt auf die Siutaion bezogen, nicht auf Daisy speziell dazu kenne ich sie zuwenig) sind beratungsressistent, und wenn ich Pech hatte, sind die mir sogar in den Rücken gefallen!!!!!!

Ich verstehe den Beitrag von Loa, Zawo und Sanai so, dass wir uns hier schon gegenseitig helfen, und dass auch jeder eine Meinung haben sollte aber nach den Lehren von Abraham. Wenn jeder Tipps gibt usw. und der andere bringt gleich 1000 wenn und abers.. kann ich es lassen. Außerdem sollten wir hier nicht vergessen, wir kennen uns hier nicht wirklich, und ich glaube in diesen div. Foren sind ab und zu Menschen zu finden, die professionolle Hilfe bräuchten, da sollte man lieber auf den einen oder anderen Beitrag nicht antworten oder eine knallharte Antwort geben, das hilft mehr.

Wir müssen doch nur auf den Beitrag mit der Tochter sehen (selbsmitleid) da kommen ganz normale Antworten, wo sich jeder der eine Tochter in dem Alter hat was rausnehmen kann. Keine Antworten, wo man denkt, "Um Gottes willen".

Nur noch ein Satz. Ich kenne das Forum von B. Mohr. Und wem es gut geht, muss da nur mal drüberlesen... Schlechte Laune vorprogramiert.. Die Leute lesen B. Mohr... bestellen 100.000 € und weis der Geier was für nen Traumjob, ohne sich um ihre eigenen Schwingungen zu kümmmern, und jammern dann da rum, dass alles nicht funktioniert.

Einen wunderschönen Abend Euch allen wünscht Shiva
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Re: Vision, Ziel und Zweck des AbrahamForums

Beitragvon Isi » 5. Okt 2009, 07:11

ZaWo hat geschrieben:ich fürchte, jetzt habe ich dich auch nicht verstanden.
Niemand hier hat was gegen Empathie und Verständnis.

Guten Morgen Zawo,
ich stehe ja manchmal auf dem Schlauch :lol: ; wollte mit dem Aika-Beispiel nur einfach für mich klären, ob ich Euch richtig verstanden habe.
Ich habe z. B. in einem anderen Forum mal mitbekommen, dass monatelang über ein Partnerproblem geschrieben wurde. Dabei hatte ich den Eindruck, diejenige wollte gar nichts ändern, sondern sich ständig in ihrem Unwohlsein ergiessen; das war für mich einfach nervig. Bei Daisys Beitrag kam mir der Gedanke, dass sie einfach Angst hatte, sich den Frust von der Seele geschrieben hat und nur wissen wollte, wie kommt sie in ein besseres Gefühl.Vielleicht kam hier auch der Gedanke, sie ist ja ein "alter Hase", sie weiss es doch eigentlich und somit das Eingehen auf ihre Situation, man ihren Zustand nur verfestigt hätte.
Ich hatte letzte Woche einfach nur Angst und auch Schuldgefühle, dass ich in der Therapie etwas falsch gemacht hatte am Anfang. Ich habe mein Gefühl nur verbessern können dadurch, dass ich mit der Tierärztin im Gespräch war, Ihr hättet mir auch nicht helfen können.
Mein Fazit ist: es gibt eben Situationen, da muss man alleine durch oder eben mit Hilfe direkt vor Ort.Darum schreibe ich auch selten öffentlich, wenn es mir nicht so gut geht, ziehe dann eher Erkenntnisse aus den Abraham-Zitaten, um wieder aus dem Tunnelblick zu kommen.
Konnte ich mich etwas verständlicher machen und habe ich Euch verstanden?
Isi
 

Diskussion zu Vision, Ziel und Zweck des AbrahamForums

Beitragvon Isi » 5. Okt 2009, 17:58

Ich merke ganz deutlich, dass das Thema "Mitleid und Mitgefühl" ein Thema für mich ist; habe gerade den workshop gelesen.
Habe ja schon erwähnt, dass ich, wenn ich mit den Kindern mitgelitten habe, handlungsunfähig war; ich war sogar an dem Punkt, dass ich glaubte, ich hätte den falschen Beruf gewählt.Ohne von LoA damals zu wissen, habe ich das, allerdings in einem langen Prozess,ändern können. Jedoch muss ich aber auch sagen, es waren nicht meine Kinder.
Wie sieht es aber bei einem sehr nahestehenden Menschen aus, mit dem man sich verbunden fühlt? Wenn dieser todkrank ist, ist es doch schwierig, sich in dem Moment gute gemeinsame Zeiten zu holen. Und schon gar ist es mir nicht möglich, zu sagen" Es wird schon wieder", wenn ich genau weiss, man muss mit Abschied rechnen; ich käme mir verlogen vor und, das spürt der Kranke ganz genau.Oft haben sie das Bedürfnis über ihren bevorstehenden Tod zu sprechen. Mir ist klar, dass man in solchen Situationen oft egoistisch reagiert: ich will dich nicht verlieren und, man dadurch eigentlich dem Kranken die Unterstützung verweigert, die man eigentlich glaubt, geben zu wollen.Wenn man sich das klar macht, kann man wahrscheinlich auch ehrlich mit dem Thema umgehen.
Schwieriger wird es für mich bei einem chronisch Kranken, der wieder einen Schub erleidet und , es ihm schlecht geht.
In solchen Situationen fehlt mir die Sprache, weil derjenige ist durch small-talk nur genervt, will aber auch über die Kranklheit nicht reden (was ja gut ist, um sie nicht noch mehr zu manifestieren) und spreche ich über mein Alltagsgeschäft (zwecks Ablenkung) ist das zu dem, was er gerade durchmacht ,pille-palle.Wie halte ich mich in meinem Wohlgefühl, um hilfreich sein zu können und mich nicht auch schlecht zu fühlen?
Ich merke, dass ich Theorie und Praxis nicht wirklich fühlen kann.
Isi
 

Re: Diskussion zu Vision, Ziel und Zweck des AbrahamForums

Beitragvon ZaWo » 5. Okt 2009, 19:21

Ach Isi, das ist ein gaaaaanz großes Umdenkgebiet. Ich selbst habe mich die letzten beiden Jahre durch 100erte von Abe-Quotes zum Thema Selfishness und Relationship gefressen, um da ein gutfühlendes Grundverständnis zu bekommen.
Immer wieder habe ich dabei alles durch meine vergangenen Erfahrungen gespult und mit dem alten Denken verglichen. In deinem Post sprichst du gleich mehrere Sachen gleichzeitig an und es gibt für jede dieser Sachen mehrer Ansatzpunkte. Die für dich richtigen sind dann aber immer diejenigen, die sich für dich am besten anfühlen. Zum Beurteilen hast du ja dein emotionales Leitsystem.

ABER:

Ein wichtiger Gedanke, der mir in Situationen der Ratlosigkeit schon oft weitergeholfen hat ist.

Die Lösung eines Problems befindet sich immer am anderen Ende des emotionalen Stabes!

Wenn du dir dies klar machst und auch eine Lösung oder Antwort für ein Problem haben möchtest, dann führt auch dafür immer der Weg über das eigene Wohlgefühl. Stellst du dir also die Frage, wie du einem anderen helfen könntest, dann erhältst du auch hierfür die Antwort vom Uni, aber eben genau dann, wenn du dich wohlfühlst.

Tja!
ZaWo
 

Re: Diskussion zu Vision, Ziel und Zweck des AbrahamForums

Beitragvon sita » 5. Okt 2009, 19:27

Liebe Isi,

manchmal können wir nichts tun, außer die Dinge anzunehmen. Ich komme dann immer wieder auf die Liebe zurück. Ich schicke der Person oder der Situation Liebe, hülle sie in Liebe ein und lege die Dinge in Gottes Hand und bin so, wie ich in dem Moment bin.

Auch dann z.B. wenn ich einen Krankenwagen höre und das dann grad in mein Bewußtsein kommt. Da ich nicht derjenige sein möchte, der einen Krankenwagen braucht, gehe ich davon aus, dass niemand das wirklich möchte. Also schicke ich Liebe dorthin und segne die Situation, damit es jedem gut gehe. Das ist mein Wunsch. Dann löse ich mich davon und gehe wieder meinem Leben nach.

LG
Sita
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