Dienst im Sinne von Abe

Die Lehren Abrahams gechannelt von Esther Hicks

Dienst im Sinne von Abe

Beitragvon eimyrja » 8. Sep 2016, 07:45

Hallo!

ich habe eine Passage aus einem Workshop gefunden:

Wir tun dies, weil wir gerne hätten, dass Ihr zuerst einmal erkennt, dass Eure Wirtschaft und die Art und Weise, wie sie für Euch zuträglich ist, davon abhängt, wie Ihr Energie nach aussen zu anderen fliessen lasst. Anders gesagt: Was Ihr anbietet, das bekommt Ihr zurück – was Ihr anbietet und bekommt, ist also das Gleiche. Sie entsprechen sich schwingungsmässig und wenn Ihr es betrachtet unter dem Aspekt, dass Ihr einen Dienst leistet – wir behandeln dieses Wort „Dienst“ mit aller Vorsicht, weil Ihr es jedes mal, wenn jemand es benutzt, nicht versteht. In dieser Unterhaltung aber, die wir hier haben, sind wir darüber überein gekommen, dass es sich bei der Wirtschaft um einen gegenseitigen Dienst handelt. Das ist es, und wenn Ihr anerkennt, dass Euer Beitrag, das was Ihr in diese Mischung hinein gebt, von Wert für andere ist, dann versteht Ihr, dass die Wirtschaft einen ganz anderen Stellenwert einnimmt und für Euch auf eine ganz neue Art und Weise dienlich sein kann.


das Zitat stammt aus 186. Wege zum Wohlstand - Teil I

Kann mir bitte jemand erklären was Abe damit meinen bzw. wie sie das Wort "Dienst" verstehen?

Vielen Dank im Voraus!

LG
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Re: Dienst im Sinne von Abe

Beitragvon Mik » 8. Sep 2016, 10:38

Guten Morgen
:danke: das du meine Aufmerksamkeit auf diesen Workshop gelenkt hast, der mir gerade sehr hilfreich ist.
Ich habe ihn ganz gelesen u meine dass es sonst schwierig ist das mit dem Dienst zu erfassen.
Ich verstehe es so, dass wir unter Dienst häufig verstehen etwas mühseliges für andere zu tun.
Abrahams Interpretation verstehe ich so, dass in das was ich tue meine Aufmerksamkeit. also Energie fließt. Das verändert die Qualität der einfachsten"Dienste". Die Buddhisten nennen es Achtsamkeit. Es ist der qualitative Unterschied zwischen einem in Hast u Widerstand geschmiertem Brot (weil ich hab Hunger aber keine Lust auf Handlung) und einem mit Freude u bedacht geschmiertem Brot. Das Ergebnis ist b letzterem vor allen Dingen, dass du dich b deinem tun wohl fühlst, ganz dabei bist, das Messer in deiner Hand fühlst, die geschnittenen Tomaten duften, die Vorfreude auf den Genuß. Und auch wer dich beobachtet oder das Brot isst, hat Anteil an dieser Energie.
Wir denken oft an die Größe der Tat oder vielmehr der Mühen. " Da hat jemand einen echten Liebes Dienst erwiesen" meint oft, dass war sehr schrecklich mühselig was er getan hat.
Wo es besonders deutlich wird ob jemand seine Energie fliessen lässt, zu dir fliessen lässt, ist das Zuhören. Ist dein gegenüber wirklich da mit der Aufmerksamkeit, offen fur das was du ausdrücken willst?
Bist du es, wenn dir jemand etwas erzählt. Oder hälst du aus und bist innerlich woanders?
Eckhart Tolle hat mal ein schönes Beispiel gebracht über die unterschiedlichen Qualitäten wie dir der Kellner dein Essen anreicht. Er kann den Teller vor dich hin knallen oder ihn dir wie ein kostbares Geschenk, nur für dich, anreichen. Und ich verstehe es so, dass das diese Qualität, also die fliessende Energie den Dienst darstellt.
Und dann ist hier nicht nur gemeint, dass du etwas tust, was der andere fordert, sondern alles worin du deine Energie gibst wird wertvoll, auch wenn es " Kleinigkeiten" im herkömmlichen Sinne sind.
So verstehe ich es.
LG Mik
Wundervoll ! Der Weg zur Gesundheit ist mit guten Gefühlen gepflastert
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Re: Dienst im Sinne von Abe

Beitragvon eimyrja » 8. Sep 2016, 14:53

Hallo Mik,
Danke für deine Gedanken :ros:

Derzeit blättern sich alte Glaubenssätze zu verschiedensten Themen vor mir auf wie Zwiebelschalen. Das verwirrt mich manchmal und bringt mich dazu, Dinge in Frage zu stellen, die ich bis jetzt noch nie hinterfragt habe. Umso hilfreicher finde ich dann Meinungen von anderen. Einfach nur, um den Mind zu öffnen und frischen Wind reinzulassen.

Das Thema Dienst hat in mir ziemlichen Widerstand hervorgerufen. Ich habe das gleich mit Unfreiheit oder jmd. etwas schuldig sein assoziiert. Wobei, viele meiner alten GS drehen sich darum, dass ich zu erst auf andere achten muss, bevor ich mich mir selber zuwende. Dabei behandeln viele meiner gewünschten Empfindungen das Gefühlt von Freiheit und Selbstsicherheit/Selbstbestimmung.

Ansonsten stimme ich mit deiner Ansicht gänzlich überein!

Mik hat geschrieben:Und auch wer dich beobachtet oder das Brot isst, hat Anteil an dieser Energie.

Ich musste ziemlich schmunzeln, als ich das las. Mir wurde schon öfter gesagt, dass es eine Freude ist, mir beim Essen zuzusehen. Ich esse mit Leidenschaft, Genuss und Wertschätzung, was andere scheinbar auch wirklich sehen/wahrnehmen können :pfeif: Eine meine Schwestern bezeichnete mich mal als "die genussvollste Esserin ever", mein andere Schwester meinte, dass es erstaunlich ist, dass ich bei den Mengen an Essen die ich verdrückte (so viel ist es auch nicht :clown: ) noch nicht "kugle" :kgrhl:

LG
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