Die Möglichkeit in jedem Moment

Die Lehren Abrahams gechannelt von Esther Hicks

Die Möglichkeit in jedem Moment

Beitragvon shaoli » 28. Mär 2010, 13:14

Hallo ihr Lieben

ich lese seit einiger Zeit still mit,weil ich das Gefühl habe,so weit wie etliche andere hier bin ich noch nicht-noch zu sehr verstrickt in altes Angst-und Sorgendenken.Es ist mir jetzt auch fast peinlich,mich an euch zu wenden,weil ich das Thema ähnlich im "anderen"Forum schon gepostet und von Zawo auch eine schöne Antwort bekommen habe,ansonsten aber mal wieder verunsichert bin.Die großen (Leidens)blockaden haben sich oder habe ich bis auf ein paar Verständnisfragen gelöst und nun "kämpfe" ich mit,wie es scheint,einer Million Alltagsgedanken und -ängsten,die schneller da sind,als mein bewußtes Denken einsetzt,vor allem zu Thema Wohlstand.
Ich hatte vor vielen Jahren eine wirklich böse Zeit und wenn ich die heute wie einen Film vor mir ablaufen lasse,ist so deutlich,das ich in jedem Moment durch andere Entscheidungen eine andere Realität hätte gestalten können.Es hat mich zutiefst berührt,als ich viele Jahre später die vielen Möglichkeiten in jedem Moment sehen konnte.

Und genau hier liegt,glaube ich,mein Problem-das ich die Möglichkeiten in jedem Moment in diesem Moment nicht sehe.Oder,wie Abraham sagen,mich nicht über den IST-Zustand hinausfühlen kann.Ich habe mich nach meiner Scheidung selbstständig gemacht und dabei wunderbar beobachten können,wie sich die entlang meiner Überzeugungen,meines Glaubens entwickelte.Ich bin stolz auf mich,habe jede Menge Ideen und fühle mich eigentlich jeden Tag inspiriert,sie umzusetzen-und verschiebe es aus mit einem Gefühl der Hilf-und Mutlosigkeit auf später.Ich hatte überhaupt keine finanziellen Mittel,wollte und konnte keinen Bankkredit aufnehmen und habe mich die letzten Monate finanziell enorm gestreckt,um die Grundsteine zu legen und bin jetzt kurz vor dem Punkt,an dem ich sagen könnte:geschafft.Aber mir jeder Rechnung kommt wieder Angst und auch Unlust auf-denn die Wünsche,die mich "angetrieben" haben,"muß" ich jeden Monat auch wieder auf später verschieben-sei es der Wunsch nach einem Gefühl wie Unabhängigkeit und Freiheit oder die Vorstellung,wie ich leben möchte,mich einrichten,was ich meinen Kindern ermöglichen möchte...

Ich beobachte mich nun eine ganze Weile,ich habe einfach dauernd das Gefühl,das man mir etwas wegnehmen will :oops: Alltagsgedanken über Steuern,Energie-und Benzinkosten...aber letztlich führe ich dieses Gefühl doch eher auf meine Kindheit zurück-bin in armen Verhältnissen aufgewachsen,in denen der eine dem anderen nichts gönnen konnte und jeder Angst hatte,zu kurz zu kommen.Ich allerdings wiederum nicht,ich hatte eine sehr demütige Haltung als Kind und habe das lange nicht hinterfragt und falle jetzt in die vorgelebten Muster???
Es ist total unangenehm,dieses Gefühl und macht total blind,ich finde es aber momentan sehr schwer,es loszulassen :oops:
Wo der Gedanke ist, da ist der Denkende.
Benutzeravatar
shaoli
 
Beiträge: 351
Registriert: 09.2009
Geschlecht: nicht angegeben

Re: Die Möglichkeit in jedem Moment

Beitragvon lawofattraction » 28. Mär 2010, 14:10




Hallo Shaoli,

ich erinnere mich an Deine Lebensgeschichte, und ich kann nur wiederholen, was ich Dir bereits einmal gesagt habe, dass Du es meisterhaft verstanden hast, diese Geschichte hinter Dir zu lassen und Dir ein neues Leben zu er-schaffen. Das sollte Dir den Rückhalt und die Bestätigung geben, dass Du das auch mit dieser letzten Hürde tun kannst.

Mein momentaner Rat an Dich ist eigentlich ein praktischer. Mehr oder weniger zu der Zeit, als ich Abraham kennenlernte, ging ich auch durch eine sehr schwierige Zeit mit grossen Existenzängsten. Ich kenne das, was Du beschreibst, gut aus eigener Erfahrung - und nicht nur einmal. Damals habe ich mir regelrecht ein Programm erstellt. Zu den Zeiten, die gefühlsmässig ruhig waren, habe ich mir "Anker" erstellt, Dinge, Ereignisse, Erlebnisse, Gedanken, auf die ich sofort zurückgreifen konnte, wenn ich wieder mal das Zittern bekam.

Ich überlegte mir zB am Morgen, auf was ich an Erfreulichem im Ernstfalle zurückgreifen konnte - ein Besuch bei jemandem, von dem ich wusste, dass er schön wurde, schönes Wetter, Aussicht auf etwas Erfreuliches, ein vergangenes schönes Erlebnis - von der Trivialsache bis hin zu wichtigen Ereignissen. Die spielte ich immer wieder in meiner Imagination durch, bis sie "sassen". Kam ein Brief in der Post, von dem ich wusste, dass er mich aus dem Gleichgewicht bringen könnte, habe ich nach meinem Anker gegriffen und sofort den Fokus verändert. Es hat mit der Zeit immer besser geklappt und sich mit der Zeit vollkommen verselbständigt. Dinge, die mich vor ein paar Jahren für Stunden aus der Bahn geworfen haben, kann ich jetzt durch veränderten Fokus in Minuten, oft Sekunden, verwandeln.

Aus den Abraham-Methoden habe ich mir die rausgepickt, die mir Spass machen, zB die 17 Sekunden-Methode, mit der ich schon Einiges herbei visualisiert habe. :gvibes: Oder die EGS raufklettern und meine Lieblingsübung Appreciaten - Wertschätzen - das mir inzwischen zur 2. Natur geworden ist. Ich habe meine Sinne inzwischen ganz beachtlich geschärft und gehe viel wacher und bewusster durchs Leben. Abgesehen von den darauf folgenden Annehmlichkeiten ist es einfach wunderbar, die Welt mit einem grossen Bewusstsein für all ihren Reichtum anzuschauen. Dazu sagen muss ich allerdings, egal, welche Methode man wählt, der erste Schritt ist die Absicht, sich damit auch wirklich zu beschäftigen, sie zu lernen, so wie man das Fahrradfahren oder eine Fremdsprache lernt.

Letztlich noch ein paar Übungen, die aus dem NLP kommen und neben dem Spass, den sie machen, eine grosse Wirkung haben. Unser Gehirn unterscheidet nicht zwischen Imagination und Wirklichkeit, so dass man ganz kreativ mit ihm spielen kann und Dinge vorgaukelt, die jeder "realistische Betrachter" als Humbug abtut, aber als real abgespeichert werden.

Ich bekomme jeden Tag Seth-Zitate - und was sagt nicht das heutige? Das: "Seth - Die letzte Botschaft, Seite 97: Stellt euch so spielerisch wie nur möglich vor, wie Eure Sorgen fortfließen. Vielleicht ist es hilfreich, wenn Ihr Euch kleine Luftballons vorstellt, auf denen steht 'Versicherung' oder 'Gesundheit' und so weiter, und dann Euch vorstellt, wie sie wegsegeln oder zerplatzen, oder wie auch immer. Und wiederum - dies sollte spielerisch geschehen. Möglicherweise werdet Ihr überrascht sein und herausfinden, daß Euch dies genauso entzücken wird, wie ein Kind ein neues Spiel."

Oder man packt die Sorgen gedanklich in imaginäre Kästchen und verschliesst sie mit einem Schlüssel und wirft den fort oder wirft sie in einen Fluss oder verbrennt sie oder oder - der Phantasie sind hier keine Grenzen gessetzt. Such doch zusammen mit Deinen Kindern mal Ideen, das macht sicher auch ihnen Spass und hat einen sehr positiven Effekt nicht zuletzt auch für sie, wenn sie mal Hindernisse haben und unangehme Dinge "wegdenken" wollen.

shaoli hat geschrieben:Ich allerdings wiederum nicht,ich hatte eine sehr demütige Haltung als Kind und habe das lange nicht hinterfragt und falle jetzt in die vorgelebten Muster?


Das Wichtigste, was ich mir dazu klar machen würde, ist die Tatsache, dass alles aus dem Jetzt verändert werden kann. Zukunft und Vergangenheit. Dazu trägt jede Absichtserklärung bei, dass es nun anders werden wird. Was war, ist vorbei, und die Zukunft ist ein Blatt, auf das Du schreiben kannst, was Du willst. Da gibt es keine Grenzen.

Lieben Gruss und alles Liebe für Dich
Loa



*Resistance means feeling Singular instead of Plural* Abraham


Benutzeravatar
lawofattraction
 
Beiträge: 8976
Registriert: 09.2009
Wohnort: Im Hohen Norden
Geschlecht: weiblich

Re: Die Möglichkeit in jedem Moment

Beitragvon Daisy » 28. Mär 2010, 14:50

Das ist ein sehr schöner Beitrag, Loa. Zwar für Shaoli gedacht, war er aber auch für mich grad ein guter reminder. Ich versuche immer, meine eigenen Existenzängste auszublenden und mich, wie du, auf meine Anker zu retten, doch im Moment gelingt es mir nicht so gut, da ich zusätzlich Druck von außen habe. Selbst mein Vater, von dem ich geglaubt hatte, dass er sich endlich mit meinem "Lebenswandel" zumindest abgefunden hatte, mußte mir vor ein paar Tagen doch wieder Vorhaltungen machen - Denkanstöße, wie er es nennt. Weil er sich Sorgen um mich macht und mir helfen möchte...mußte ich mir anhören, wie meine Mutter und er zu ihrer Zeit sich auch beugen mußten, um im Leben weiterzukommen. Das Leben sei eben so. Und dergleichen mehr LOA-freies Zeug. Dieses eine Telefonat hat mich soviel Kraft gekostet, wie lange nichts. Ich bin froh, dass ICH es diesmal beenden konnte, doch ausm Vortex war ich raus, und mein IB schrie nur noch. Ich weiß nicht, warum es in machen Dingen aus früheren/parallelen Realitäten nicht gelingt, davon wegzukommen. Da bin ich selbst immer wieder ratlos und frage mich hinterher, wieso ich das immer wieder erlaube. Ich weiß es doch besser.

Auch in anderer Hinsicht fand ich deinen Beitrag schön, z.B. dass er mal wieder an die 17 Sekunden erinnert hat. Die Übung war mir neulich auch mal wieder eingefallen, und ich dachte: Wow, da ist so vieles, was manchmal fast in Vergessenheit gerät. Wir haben inzwischen so viel Information, dass die Basics schnell mal hinten runterfallen.

Shaoli, dich würde ich gern - wie mich selbst grad.... - daran erinnern, dass nur das JETZT zählt. Alle Ängste leben in der Zukunft. Im JETZT hast du de facto kein Problem. Versuche, im JETZT zu bleiben, dann können dir weder alte Muster noch Zukunftsängste etwas anhaben. Das ist zunächst schwer, aber mit der Zeit wird es immer selbstverständlicher. Besonders wenn du merkst, dass es dir besser geht und wieviel Macht im JETZT liegt.

Einatmen -- ausatmen
Daisy
 

Re: Die Möglichkeit in jedem Moment

Beitragvon lawofattraction » 28. Mär 2010, 17:38



Hallo Daisy,

ich vermute, das mit der Akzeptanz der anderen Menschen und ihrer anderslautenden Meinungen, ohne den eigenen Nordpol zu verlieren, ist für uns alle die grösste aller Herausforderungen. Vor allem dann, wenn wir die anderen in ihren Meinungen nicht angreifen oder kritisieren, sondern als gleich-gültig mit unserer eigenen stehen lassen - und, das kommt noch hinzu, auf dieser Basis ein für beide Seiten zufriedenstellendes Miteinander zu gestalten versuchen.

Ich empfinde das immer noch als sehr schwer, da wir auch gesellschaftlich konditioniert sind, dass es wichtig ist, von anderen anerkannt zu werden, in unserer Meinung, in unserem So-Sein und unseren Entscheidungen. Es ist allgemein vorausgesetzt, dass wir Anerkennung von aussen als unseren Parameter annehmen. Natürlich weit gefehlt. Und da kommt dann jemand - nämlich wir - und erklärt sich selbst zur höchsten Instanz und verzichtet auf alle guten Ratschläge. Denn dass die "gut" sind, daran habe ich keinen Zweifel. Ich bin der Meinung, dass hinter jeder Kritik das Bestreben steht, aus dem anderen das Beste herauszuholen. Die Methoden sind natürlich sehr fragwürdig. Und vor allem das Vorgehen für uns, die wir nun anders denken und handeln, garnicht mehr angemessen.

Ich stolpere auch immer mal wieder, wenn ich auf diese Situationen stosse und das kindliche Gefühl hochsteigt, dass mich doch eigentlich alle lieben müssten und ich stattdessen Kritik und Unverständnis ernte. Trotzdem habe ich das Gefühl, dass es immer besser gelingt, mit jedem Mal, das ich herausgefordert werde.

Leben als gefühlsmässig autarke und authentische Person ist für mich ein so hohes Ziel und von solcher Wichtigkeit, dass ich sicher bin, das auch noch in dieser Runde zu erreichen. Ich sehe schon den Licht-Streifen am Horizont - und Du und andere sicher auch. Die zwischenzeitlichen Einbrüche lassen uns das nur noch mehr wünschen. Stell Dir mal vor, was da alles auf uns wartet!

Lieben Gruss
Loa



*Resistance means feeling Singular instead of Plural* Abraham


Benutzeravatar
lawofattraction
 
Beiträge: 8976
Registriert: 09.2009
Wohnort: Im Hohen Norden
Geschlecht: weiblich

Re: Die Möglichkeit in jedem Moment

Beitragvon LillyB » 28. Mär 2010, 21:19

Hallo Shaoli,

ich tanz erstmal eine Runde um Deine beschriebene Situation. Ja, das kenne ich. Ich habs erlebt :grllll: Was mir half, war, die Bewertung heraus zu nehmen. Auf Deutsch Abrahamisch: Ich muss mich ich muss diese Geschichte nicht bewerten.

Und dann habe ich Wunschraketen losgeschickt. Voll bewußt. Mit richtig Power. Ab in die Story und das was fehlte, mir in neuer Energie zurück gewünscht. Nicht nur das, sondern viel viel mehr. Ich holte also meine Energie zurück, aus dem was fehlte in dem ich feststellte, was ich heute machen würde. Abraham beschreiben das mit dem Stock und zwei Enden an denen ich fassen kann. Dazwischen liegt das Gap, das was fehlte.

Ich gehe zurück und hole mir meine fehlende Energie in Gedanken und meine Gefühle, die ich heute dazu haben möchte, als die, die ich bin. Diese Dramen z.B. schaffen Energie-Löcher. Das sind (nach Zeland) Wichtigkeits-Pendel. Dass heißt sie schaffen es, Dich länger in dem Energiekreislauf außen zu halten und sich von Dir zu ernähren.

Nun bestimmst Du, wann Schluss damit ist. In der Tat sind Anker da Gold wert. Meiner ist der vom Film "Celestine". Wann immer ich spüre, dass von mir rein Energie genommen wird, wechsle ich sofort meinen Fokus. Sei es auch totale Ignoranz. Abraham sagen dazu (alte Geschichten): Und dann führen sie Dich hinab in furchtbare Orte.

Bleibe bei Dir. Und mach Deine Orte zu dem was Du liebst und bist. All was Du in Liebe investiert hast, kehrt zu Dir zurück. Wie ein wundervoller strahlender Boomerang. Und in dem Du diesen Augenblick siehst, bist Du bei Dir. Dann gibt es nur noch eines. Bei Dir zu bleiben. :uns: Ich halte Dich, das Leben hält Dich.

ALOHA :bussi:
Lilly
Der Himmel ist blau (Die Ärzte)
Benutzeravatar
LillyB
 
Beiträge: 1280
Registriert: 09.2009
Geschlecht: weiblich

Re: Die Möglichkeit in jedem Moment

Beitragvon Summer » 28. Mär 2010, 22:19

Hallo!

Eure Antworten, die für Shaoli bestimmt waren, sind auch bei mir angekommen. :danke: Ich kann das beschriebene sehr gut nachvollziehen und fühle das auch oft, dass ich wieder in alte Muster reinrutsche. Aber die Hauptsache ist, sich nicht von dem Weg abbringen zu lassen, was? *g*
Also vielen Dank nochmal!
Liebe Grüße von
Summer
Benutzeravatar
Summer
 
Beiträge: 39
Registriert: 03.2010
Geschlecht: weiblich

Re: Die Möglichkeit in jedem Moment

Beitragvon Daisy » 28. Mär 2010, 22:48

lawofattraction hat geschrieben:Hallo Daisy,

ich vermute, das mit der Akzeptanz der anderen Menschen und ihrer anderslautenden Meinungen, ohne den eigenen Nordpol zu verlieren, ist für uns alle die grösste aller Herausforderungen. Vor allem dann, wenn wir die anderen in ihren Meinungen nicht angreifen oder kritisieren, sondern als gleich-gültig mit unserer eigenen stehen lassen - und, das kommt noch hinzu, auf dieser Basis ein für beide Seiten zufriedenstellendes Miteinander zu gestalten versuchen.

Ich empfinde das immer noch als sehr schwer, da wir auch gesellschaftlich konditioniert sind, dass es wichtig ist, von anderen anerkannt zu werden, in unserer Meinung, in unserem So-Sein und unseren Entscheidungen. Es ist allgemein vorausgesetzt, dass wir Anerkennung von aussen als unseren Parameter annehmen. Natürlich weit gefehlt. Und da kommt dann jemand - nämlich wir - und erklärt sich selbst zur höchsten Instanz und verzichtet auf alle guten Ratschläge. Denn dass die "gut" sind, daran habe ich keinen Zweifel. Ich bin der Meinung, dass hinter jeder Kritik das Bestreben steht, aus dem anderen das Beste herauszuholen. Die Methoden sind natürlich sehr fragwürdig. Und vor allem das Vorgehen für uns, die wir nun anders denken und handeln, garnicht mehr angemessen.


Hi Loa,

ich möchte auch immer glauben, dass sie es ja nur gut mit uns meinen und das Beste für uns wollen. Aber wenn das jemand ist, der uns im Grunde gar nicht kennt, weil er sich eben nie mit dem befaßt hat, was uns wichtig ist, was uns ausmacht und interessiert und für den das, was wir bereits tun, niemals gut genug ist, dann fällt es mir nicht mehr so leicht, das zu glauben. Dann weint mein IB nur noch. Zumal diese Kritiker mit Sicherheit auch nicht alles tun, was man sich für sie wünscht oder was für sie das Beste wäre...

Im Falle meines Vaters ist mir gestern die bittere Erkenntnis gekommen, dass - selbst wenn ich seine "Vorschläge" annähme und Dinge täte, wie Jura studieren oder einen anderen ähnlichen Beruf einzuschlagen, der mir nicht liegt, dann wäre ihm danach auch das nicht mehr genug. Ich könnte Oberste Richterin werden, auch das müßte wieder getoppt werden - und zwar sofort. Es wäre also nicht mal einer von uns beiden glücklich - welch traurige Ironie.

In "365 Grüße vom Universum" habe ich gestern einen schönen Spruch zum Thema gelesen:

Wenn man jemanden auffordert, sich zu verändern,
ist das, als ob man einen Baum beschneidet.
Weder der Baum noch der Mensch
werden danach noch derselbe sein.
Noch unheimlicher ist:
Du weißt vorher nicht,
in welche Richtungen beide weiterwachsen...


Liebe Grüße
Daisy
 

Re: Die Möglichkeit in jedem Moment

Beitragvon lawofattraction » 29. Mär 2010, 07:09

Daisy hat geschrieben:Zumal diese Kritiker mit Sicherheit auch nicht alles tun, was man sich für sie wünscht oder was für sie das Beste wäre...


Hi Daisy,

was für andere das Beste wäre, wissen wir ja genauso wenig wie sie das für uns im umgekehrten Fall wissen. Es ist schade, dass wir anderen in einem solchen Fall wie dem von Dir geschilderten nicht erklären können, welche Lebensphilosophie hinter den eigenen Entscheidungen steht. Dein Vater würde sicher seltsam schauen, oder? Wir sitzen da praktisch mit einem Geheimnis, das wir nicht verraten. Und daher kann uns auch niemand verstehen, der dies Geheimnis nicht kennt.

Da uns also nichts anderes übrig bleibt, tun wir also aus Liebe zu uns selbst und um uns selbst treu zu sein das, was wir für das Richtige halten. Und wenn die Meinung anderer immer weniger wichtiger wird, eben weil wir unsere eigene Meinung nicht mehr hinter die anderer Menschen stellen, sondern an die erste Stelle, können wir denen auch immer weniger Aufmerksamkeit geben.

Das Erlernen der bewussten Realitätsgestaltung ist auch eine Disziplinsache, nichts, was man mal hier und da macht. Und Fokus raus lässt sich lernen, egal, um welchen Menschen oder welche Situation es sich dreht. Wie wichtig das ist, verstand ich spätestens in dem Moment, in dem ich mir klar machte, dass jedes Gegen-Andere-Angehen gleichzeitig ein gegen mich selbst bedeutet. Es ist die Diskrepanz zwischen meiner Sichtweise und der meines Inner Beings, die schmerzt, nicht das, was andere tun und sagen. Ich liebe mich heute selbst genug, um mir auch nicht über den Umweg über andere Menschen Schaden zuzufügen.

Letztendlich, und das habe ich auch so oft erfahren, dass ich daran fest glaube, verändern sich die Menschen durch meine Schwingungsveränderung. Dann ist Friede eingezogen. :gvibes:

Lieben Gruss
Loa

EDIT: Ich glaube, dieser Auschnitt aus der Alaskan Cruise 2009 passt auch ganz gut zum Thema. Durch ständiges Üben kommen wir immer leichter in den Vortex und finden dann selbst in den schwierigsten Situationen oder Beziehungen etwas, was wir appreciaten können.



*Resistance means feeling Singular instead of Plural* Abraham


Benutzeravatar
lawofattraction
 
Beiträge: 8976
Registriert: 09.2009
Wohnort: Im Hohen Norden
Geschlecht: weiblich

Re: Die Möglichkeit in jedem Moment

Beitragvon LillyB » 29. Mär 2010, 08:59

Wann immer Ihr etwas tut, um etwas zu überwinden oder zu verhindern, so richtet einen Scheinwerfer auf genau das Ding, das Ihr überwinden oder vermeiden möchtet. Ihr könnt die Energie, die durch Euch fliesst, nicht durch noch so viel Aktion ersetzen.


Das heutige Zitat. Vor ungefähr einem Jahr war ich in ähnlicher Situation mit engen Angehörigen. Es geht bzw. ging darum, so weiss ich heute, mich dadurch frei zu setzen von den Erwartungen anderer. Und sie selbst auch frei zu geben. (Dann ist Frieden, Loa :gvibes:). Was auf der einen Seite geschieht, geschieht auch auf der anderen, wobei ich zugebe, es mir nicht stets klar ist - was genau. In diesem Fall jedoch.

Meine erste Reaktion in so einer Sache ist gerne "aussitzen", auch wenn es noch etwas weh tut, also NICHTS tun. Dann stellt sich eine Gelassenheit ein, bzw. ich spüre dann, dass der Druck - sobald ich vom Handeln müssen weg komme, ebenfalls kleiner wird und verschwindet. Dann beginnt bei mir gleichzeitig eine Art Prozess, in dem ich lassen kann. Das ist dann noch besser. Und daraus schwingen dann Ideen, wie ich diese Situation noch betrachten kann.

Bis hin zur Freiheit. Daisy, Shaoli und auch Summer und alle. Merci für die Erinnerung. :loveshower: :kuss: :lieb: mit Eurem Beispiel.

ALOHA
Lilly
Der Himmel ist blau (Die Ärzte)
Benutzeravatar
LillyB
 
Beiträge: 1280
Registriert: 09.2009
Geschlecht: weiblich

Re: Die Möglichkeit in jedem Moment

Beitragvon Kia » 29. Mär 2010, 09:31

lawofattraction hat geschrieben:Das Erlernen der bewussten Realitätsgestaltung ist eine Disziplinsache, nichts, was man mal hier und da macht. Und Fokus raus lässt sich lernen, egal, um welchen Menschen oder welche Situation es sich dreht. Wie wichtig das ist, verstand ich spätestens in dem Moment, in dem ich mir klar machte, dass jedes Gegen-Andere-Angehen gleichzeitig ein gegen mich selbst bedeutet. Es ist die Diskrepanz zwischen meiner Sichtweise und der meines Inner Beings, die schmerzt, nicht das, was andere tun und sagen. Ich liebe mich heute selbst genug, um mir auch nicht über den Umweg über andere Menschen Schaden zuzufügen.


Genau das üben wir hier in diesem Forum immer wieder auf sehr angemessene Weise und mir wird bei Euren Antworten immer wieder klar wie wichtig es ist, bei mir zu bleiben, obwohl wir uns gegenseitig sicher auch beeinflussen.

LillyB hat geschrieben:Wann immer Ihr etwas tut, um etwas zu überwinden oder zu verhindern, so richtet einen Scheinwerfer auf genau das Ding, das Ihr überwinden oder vermeiden möchtet. Ihr könnt die Energie, die durch Euch fliesst, nicht durch noch so viel Aktion ersetzen.


Danke Dir Lilly, für die Erinnerung, dieser Kampf gegen Windmühlen ist so erschöpfend.
"Contrast is the teacher." Abraham
Benutzeravatar
Kia
 
Beiträge: 3738
Registriert: 01.2010
Wohnort: Schweiz
Geschlecht: weiblich

Re: Die Möglichkeit in jedem Moment

Beitragvon Daisy » 29. Mär 2010, 10:08

lawofattraction hat geschrieben:Hi Daisy,

was für andere das Beste wäre, wissen wir ja genauso wenig wie sie das für uns im umgekehrten Fall wissen.


Genau. Das wollte ich ja damit sagen, dass sie es eben bei uns auch nicht wissen und sich genau darum doch entweder bei uns informieren und dann gezielt helfen oder aber sich komplett raushalten sollen.
Leben und leben lassen, so wie wir das auch tun.


lawofattraction hat geschrieben:Es ist schade, dass wir anderen in einem solchen Fall wie dem von Dir geschilderten nicht erklären können, welche Lebensphilosophie hinter den eigenen Entscheidungen steht. Dein Vater würde sicher seltsam schauen, oder? Wir sitzen da praktisch mit einem Geheimnis, das wir nicht verraten. Und daher kann uns auch niemand verstehen, der dies Geheimnis nicht kennt.


Ja, das habe ich bei dem Telefonat auch erst wieder gedacht. Darum hat es mich auch so traurig gemacht. Ich würde ihn gern dran teilhaben lassen, weil ich merke, dass er selber ganz tief drinnen nach Angebundensein schreit und ganz viel Halt braucht, aber er möchte ja eben gar nicht wissen, wer ich bin und was mich wirklich ausmacht. Er würde nicht nur seltsam schauen, er würde mich ganz sicher endgültig als unmündiges Wesen ansehen, das sich durchs Leben träumt und nichts auf die Reihe kriegt.

Einen schönen Wochenstart!
Daisy
 

Re: Die Möglichkeit in jedem Moment

Beitragvon lawofattraction » 29. Mär 2010, 10:54

Daisy hat geschrieben:... aber er möchte ja eben gar nicht wissen, wer ich bin und was mich wirklich ausmacht. Er würde nicht nur seltsam schauen, er würde mich ganz sicher endgültig als unmündiges Wesen ansehen, das sich durchs Leben träumt und nichts auf die Reihe kriegt.


Hallo Daisy,

und wenn wir nun - und da schliesse ich mich durchaus mit ein - lernen, nicht mehr darüber zu spekulieren und zu vermuten, was andere über uns denken, glauben und meinen, sind wir einen beachtlichen Schritt weiter gekommen. Es geht uns schlichtweg nichts an, was sie über uns denken und sollte uns auch garnicht interessieren, denn es hat mit unserer Wahrheit nichts zu tun und ist für unser Leben vollkommen unerheblich. Und egal, wie sehr wir das versuchen oder wünschen, wir haben recht wenig direkten Einfluss auf das, was andere denken möchten.

Bei diesen Phantasien in den Köpfen anderer passiert nämlich etwas, was zu anderen Zeiten durchaus positiv ist, dass nämlich unser Gehirn auch hier zwischen "Realität" und Vorstellung nicht unterscheidet. Und so formen wir uns immer weiter ein Bild, das möglicherweise, nein wahrscheinlich, mit dem Denken der anderen nicht viel zu tun hat, es zumindest aber ziemlich verzerrt wiedergibt. Es sind oft unsere eigenen Phantasmen, die wir anderen in die Köpfe schieben und diese Dinge haben die fatale Tendenz, sich zu verselbständigen. Dann sitzen wir da mit einer Idee, von der wir annehmen, dass sie echt ist, die uns nicht gut tut, sondern uns vielmehr viel Kummer bereitet.

Und selbst wenn es so wäre, bleibt doch die Frage, warum sich darauf konzentrieren? Wenn wir doch jederzeit die Wahl haben, etwas anderes zu denken? Da verlege ich mich lieber auf Appreciaten und Vortexen und stelle mir vor, dass sie Gutes über mich denken - was sollte mich denn von einem solchen Fokus abhalten? Ich weiss, dass ich immer die Wahl habe.

Liebe Grüsse und allen eine schöne Woche
Loa



*Resistance means feeling Singular instead of Plural* Abraham


Benutzeravatar
lawofattraction
 
Beiträge: 8976
Registriert: 09.2009
Wohnort: Im Hohen Norden
Geschlecht: weiblich

Re: Die Möglichkeit in jedem Moment

Beitragvon Kia » 29. Mär 2010, 13:28

:uns: Wunderbar, Eure absolut erhebenden Texte. Gerne möchte ich noch eine Erfahrung teilen: der grösste Einfluss, den wir auf andere sein können ist, sie zu lieben, so wie sie jetzt sind, ohne Bedingungen zu stellen, ob sie diese Liebe auch verdienen. Sie verdienen es immer, sagt unser inneres Wesen. Und wenn wir das tun, spüren sie das, und im Feld dieser Liebe können sie manchmal auch wieder den Anschluss an die Liebe zu sich, an das Göttliche in sich, spüren.
Und wenn wir lieben, geht es auf jeden Fall i m m e r uns gut.
Da ich manchmal Schwierigkeiten habe bestimmte Menschen zu lieben, stelle ich mir einfach eine bestimmte Schauspielerin vor, die ich sowieso heiss und innig liebe, bei mir ist das z.B. Audrey Hepburn, wenn ich sie nur sehe, kommen mir schon die Tränen vor Freude und Glück. Ich finde sie einfach so süss und Herz erwärmend. Und dann fühle ich diese Liebe einfach ein paar Minuten und nehme dann geistig das Objekt weg, so dass nur die Liebe da ist ohne Objekt und diese "neutrale" Liebe kann ich dann auch zu für mich "schwierigen" Menschen schicken, die sich darauf hin dann ganz oft schon sehr anders verhalten haben als vorher.
Auch das ist wie Loa weiter oben sagte nur Übungssache; allerdings - wenn die Person noch lebt und ich sie kenne
(die Person mit der ich Liebe fühlen übe) kann es sein, dass die Person das merkt. Mein Sohn z.B. merkt das immer und ruft manchmal an und sagt, gestern hast Du wieder viel geübt, ja? Das ist ja dann auch nicht schlecht :teuflischgut: :gvibes: :kuss: :kgrhl:

Euch auch eine Woche mit viel :loveshower: :gvibes: :kgrhl: :kuss: :lieb: solchen, falls ihr so wählt oder
solchen :bussi: :kuss: :P :mrgreen: :clown: und auf jeden Fall
solchen :bheart: :kl: :hregen: :vortex: :vortex: :vortex: :vortex:
"Contrast is the teacher." Abraham
Benutzeravatar
Kia
 
Beiträge: 3738
Registriert: 01.2010
Wohnort: Schweiz
Geschlecht: weiblich

Re: Die Möglichkeit in jedem Moment

Beitragvon Einstein » 29. Mär 2010, 19:21

lawofattraction hat geschrieben:Leben als gefühlsmässig autarke und authentische Person ist für mich ein so hohes Ziel und von solcher Wichtigkeit, dass ich sicher bin, das auch noch in dieser Runde zu erreichen.

Surely, danke :thxx: für deine Ausführungen, ich bin immer wieder erstaunt. :bussi:
Dank auch alle anderen, ich hab mal wieder viel gelernt und vieles wurde reaktiviert :danke:
Alles ist relativ
Einstein
Wirksamkeit ist das Maß der Wahrheit
Benutzeravatar
Einstein
 
Beiträge: 379
Registriert: 01.2010
Geschlecht: männlich

Re: Die Möglichkeit in jedem Moment

Beitragvon Daisy » 29. Mär 2010, 20:04

lawofattraction hat geschrieben:Und selbst wenn es so wäre, bleibt doch die Frage, warum sich darauf konzentrieren? Wenn wir doch jederzeit die Wahl haben, etwas anderes zu denken? Da verlege ich mich lieber auf Appreciaten und Vortexen und stelle mir vor, dass sie Gutes über mich denken - was sollte mich denn von einem solchen Fokus abhalten? Ich weiss, dass ich immer die Wahl habe.


Aber das meine ich doch mit meinem Post - dass es IHM ja eh niemals genug wäre, was ich tue, selbst wenn ich seinen "Vorschlägen" folgen würde. Genau deshalb kann ich den Fokus da ebensogut rausnehmen, ihn denken lassen, was er will und meinen Weg weiterverfolgen. Nur dass mir das eben in der Praxis immer noch schwerfällt...

LG
Daisy
 

Re: Die Möglichkeit in jedem Moment

Beitragvon Shiva » 29. Mär 2010, 20:29

Hallo Ihr Lieben,

vielen herzlichen Dank für die tollen Beiträge. (ich musste mich teilweise umschauen, ähmm meinen die mich .. grübel :nachdenk: )

Ich glaube, wichtig ist, wenn man in solchen Situationen steckt, die von Unsicherheit und gar Existenzangst geprägt sind, den Glauben an sich nicht zu verlieren und nicht ständig nach hinten zu schauen und zu analysieren. Der Unterschied von uns hier im Forum zu vielen anderen ist, dass wir (sicher auch mal klagen 8-) ) Wir aber uns Gedanken darüber machen, wie wir unser Leben in die eigenen Hände nehmen.

Ich habe ein Auto, da steht drauf: Überlassen Sie Ihre Zukunft nicht dem Zufall... Ich hoffe immer noch, dass das mal einer kapiert.. aber ich nehme das meist als Eigenmotivation. :genau:

Danke Euch allen - für die tollen Tipps - für die Erinnerungen, auf das was wichtig ist. Zur Zeit habe ich auf der Arbeit eine "Baustelle" die soweit geht, dass ich teilweise ignoriert werde - köstlich. Aber mit Hilfe der Texte u.a. von Loa sitze ich grinsend aum Schreibtisch, teilweise habe ich gar keine Zeit um mich um was zu kümmern, und der Hammer war, dass ich heute von einer Person (auch aus der Firma), von der das nie jemand denken würde, eine super nette Mail - nur eine Zeile bekommen. Ich hatte ihr geschrieben, ich sitz am schreibtisch und sag die ganze Zeit: "ich hab mich lieb.. 8-) ".. Da kam zurück.. und ich habe Sie lieb und Frau x und y....

Das Irre ist, vor der Person hatten immer viele Angst und ich habe mit x und y angefangen mit B. Mohr über Abraham unsere Einstellung zu ändern.. von ewiger Meckerei bis zu so einem Satz.

Ich weiß genau Loa, was Du jetzt sagen willst: "Shiva, das hast Du selber gemacht" Aber ich möchte mich trotsdem bei Dir bedanken, weil ich oft im Gedanken, bei Dir bin und Deinen Ratschlägen.. und es hilft.. :loveshower:

Grinsende Grüße Shiva
Energie folgt der Aufmerksamkeit
Benutzeravatar
Shiva
 
Beiträge: 540
Registriert: 09.2009
Wohnort: mitten drin ;-))
Geschlecht: weiblich

Re: Die Möglichkeit in jedem Moment

Beitragvon lawofattraction » 30. Mär 2010, 08:33



Shiva hat geschrieben:Ich habe ein Auto, da steht drauf: Überlassen Sie Ihre Zukunft nicht dem Zufall... Ich hoffe immer noch, dass das mal einer kapiert.. aber ich nehme das meist als Eigenmotivation.



Wer auf so eine geniale Idee kommt, mit seinem eigenen Motivations-Auto durch die Gegend zu fahren, verdient einen Extra-Super-Applaus. Bild

Liebe Shiva, ich geb ja nur weiter, was ich gelernt habe. Daher wieder

"Shiva, das hast Du selber gemacht" :gvibes:



Loa Bild



*Resistance means feeling Singular instead of Plural* Abraham


Benutzeravatar
lawofattraction
 
Beiträge: 8976
Registriert: 09.2009
Wohnort: Im Hohen Norden
Geschlecht: weiblich

Re: Die Möglichkeit in jedem Moment

Beitragvon shaoli » 30. Mär 2010, 13:13

Ich habe Eure Antworten mit Genuß gelesen :gvibes:

LoA,ich danke dir.Die Erinnerung an die 17 Sekunden-Übung kam gerade richtig,die hatte ich nämlich tatsächlich vergessen,zumindest als Übung,die ich bewußt einbauen kann.Ich habe immer noch ziemliche Beklemmungen und Schwierigkeiten,daran zu glauben,das Smalltalk-Sätze wie:"Bei dem Wetter geht doch niemand shoppen" oder "Am Monatsende haben die Leute alle kein Geld" keine Gültigkeit haben MÜSSEN.Letztlich beobachte ich das ja selber,schwierig,davon abzulassen,zumal ich leicht zu verunsichern und superempfindlich bin,weil ich keine Erfahrung mit Selbstständigkeit habe.Das,was Daisy schreibt,kenne ich gut.Und es gab Zeiten,da habe ich es wirklich allen Recht machen wollen,egal,wie.Meine Erfahrung:wenn man einmal damit anfängt,muß man sich und das eigene Empfinden und Wollen entweder ganz wegschieben oder man fängt an,sich durch diese manipulativen Beziehungen und Gespräche hindurchzumogeln-in beiden Fällen macht man sich selber irgendwann unglaubwürdig und die andere Seite ist umso empörter und "enttäuschter",wenn man es wagt,sich zu verändern.

Daisy,meine Mam wollte mir auch immer wieder "Denkanstöße" geben.Ich denke,das Eltern sich in ihrem eigenen Leben und Denken bestätigt sehen,wenn die Kinder mehr oder weniger diegleichen Wege gehen,auch,wenn die Eltern den eigenen als schwer und unzufriedenstellend empfunden haben.Gerade für solche Menschen ists manchmal schwierig,von ihren Kindern "überrundet" zu werden und sei es nur oder gerade im Denken.

Kennt ihr das Gefühl,das einen `runterzieht,wenn Herz und Seele sich gerade ganz weit öffnen wollen? Genau das beobachte ich seit ein paar Tagen-ich sehe,erlebe,lese...etwas erhebend schönes,und bevor die Freude,Hingabe,Dankbarkeit...mich ganz durchdringen kann:RUUUUUUMS,knallt mein was-immer-es-ist die Läden `runter und zack,stehe ich wieder auf dem Beobachterposten,anstatt in die jeweilige Erfahrung einzutauchen.

Ich wünsche Euch allen einen wunderschönen Nachmittag :ros:
Wo der Gedanke ist, da ist der Denkende.
Benutzeravatar
shaoli
 
Beiträge: 351
Registriert: 09.2009
Geschlecht: nicht angegeben


Zurück zu "Abraham-Hicks - Diskussion"


 

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast

web tracker