Die Frage stellt sich ... Zitat vom 23.11.

Die Lehren Abrahams gechannelt von Esther Hicks

Die Frage stellt sich ... Zitat vom 23.11.

Beitragvon Salome » 23. Nov 2012, 19:13

"Die Frage stellt sich "Was ist denn mit den Kleinen? Was ist los mit den nicht gesunden Babies?" Wir antworten darauf, dass sie Schwingungen ausgesetzt wurden - sogar im Uterus - die ihnen ihr Wohlergehen nicht erlaubt haben, das anderenfalls vorhanden gewesen wäre. Sind sie jedoch geboren, so könnten sie Wohlergehen auch dann zulassen - ganz egal worin ihre Behinderung besteht - nachdem ihr Körper bereits voll entwickelt ist, wenn sie dahingehend ermutigt würden, es zuzulassen."

Das ist ein sehr spannendes Zitat, das wiederum eine Frage beantwortet und zugleich neue aufwirft.

Bisher habe ich mir das so gedacht, dass ICH eine / meine Einschränkung, gleich welcher Art, bewusst mitbringe um z. B. eine gesellschaftliche / medizinische Entwicklung weiter nach vorne zu bringen oder zu entwickeln, oder die Akzeptanz einer Einschränkung in der Bevölkerung zu erhöhen.

Ein Beispiel, es werden Babys mit den unterschiedlichsten Herzfehlern geboren, viele dieser Herzfehler sind heute sehr gut zu operieren, die in meinen Babytagen nicht mal erkannt wurden.

Es gibt eine Menge Verbesserungen auf diesem Gebiet die doch nur entstehen konnten, weil Menschen mit Handicap und ihre Angehörige unendliche Wunschraketen gestartet haben. Z. B. Werkstätten für angepasste Arbeit

Schwupp, schon habe ich ein Gegenargument, wären die Beeinträchtigungen nicht vorhanden, kämen alle Babys gesund auf die Welt, bräuchten wir das alles nicht. Also kein Wunsch, keine Absicht von MIR, oder schlicht und einfach, während der neunmonatigen Reifezeit Schwingungen ausgesetzt, die ein vollkommen gesundes Wachstum nicht ermöglichten.
Vielleicht gilt ja hier ein sowohl als auch. :102: Ihr Lieben, wie denkt ihr darüber? :nachdenk:

Salome :lieb:
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Re: Die Frage stellt sich ... Zitat vom 23.11.

Beitragvon lawofattraction » 24. Nov 2012, 09:54




Hallo Salome,

ich bin mir nicht ganz sicher, ob ich Deine Frage nach dem sowohl-als-auch richtig verstehe.

Denn ich kann mir nicht vorstellen, dass ein Baby geboren wird und "zufällig" solchen Schwingungen während der Gestation ausgesetzt ist, die eine Missbildung oder anderes Handicap nach sich ziehen. Das wird genauso unter die vorgeburtlichen Absichten fallen wie alle anderen Startbedingungen, mit denen wir in der Physis antreten. Wäre das dem Zufallsprinzip überlassen, so müsste das auch für alle anderen Faktoren unseres Lebens gelten.

Wobei - wie Abraham immer wieder betonen - diese Absichten sehr generell gehalten sind und keine Einzelheiten in Bezug auf Beeinflussung spezieller Fakten beinhalten.

Lieben Gruss und schönes Wochenende
Loa



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Re: Die Frage stellt sich ... Zitat vom 23.11.

Beitragvon Salome » 24. Nov 2012, 11:08

Liebe Loa,

als ich Deine Antwort las, war mir mit einem Schlag bewusst was ich „übersehen“ hatte. :idea: :idea: :idea:

Irgendwie war mir bei meinen Überlegungen der Schwingungsfaktor abhandengekommen, :kniefall: dem auch, ein im Werden begriffenes Menschenkind, dessen ICH eine Absicht hat, zu eigen ist.

Liebe Grüße und schönes Wochenende
Salome
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Re: Die Frage stellt sich ... Zitat vom 23.11.

Beitragvon lawofattraction » 24. Nov 2012, 13:39




Liebe Salome,

ich glaube, dass geht uns allen mal immer wieder so, dass wir eine Geburt weniger als ein Teilstück eines Kontinuum ansehen, sondern nur als einen expliziten Anfang.

Gerade hörte ich im San Antonio Workshop eine sehr schöne Unterhaltung zwischen Abraham und einer Mutter, deren Tochter unbedingt ein Baby bekommen möchte, das aber aufgrund ihrer zwanghaften Ausrichtung auf "noch nicht da" natürlich nicht so ist. Abraham sprechen über die anderen Wege, auf denen man Eltern werden kann, ohne dass man biologisch Mutter und Vater ist. Abschliessend sagen sie, dass manchmal der Weg zu etwas Erwünschtem nicht der gerade Weg ist. Und dass es so viele Babies gibt, die es in ihrem Vortex haben, nicht-biologische Eltern zu finden. "Es gibt eine ganze Menge vorgeburtlicher Absprachen mit einer Menge noch nicht geborener Babies, mit denen Ihr zusammen kreiert."

Wann immer ich ein Baby sehe, schaue ich ihm tief in die Augen mit diesem Gedanken "ich weiss, wer Du bist" und habe da schon ganz eigentümliche Erfahrungen gemacht - Kommunikation auf rein energetischer Ebene.

Lieben Gruss
Loa



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Re: Die Frage stellt sich ... Zitat vom 23.11.

Beitragvon Salome » 25. Nov 2012, 10:29

Liebe Loa,

es gibt doch immer wieder neue Blickwinkel dazu. :danke:

Bisher habe ich mir kaum Gedanken um den „Anfang“ gemacht, das alt Hergebrachte ist schon gut verankert. :mrgreen:
Unter diesem, dem neuen Aspekt, wird eine Aussage aus dem neuen WS verständlicher.

"Als Nächstes müsst Ihr akzeptieren, dass Ihr multi-dimensionale Wesen seid und dass es für die Absicht dieser Lebenserfahrung einen größeren Teil Eurer selbst gibt, der nicht-physisch und unendlich ist"
- so weit so gut, bis hier ist alles klar -

"und dass es einen physischen Teil gibt, der auch unendlich ist"

- hier bin ich mehr oder weniger am Ende meines Verstehens.

Hier lauert für mich die gewohnte Denkweise der chronologischen Abfolge, ein Leben nach dem anderen, Geburt – Tod und das Ganze wieder von vorne.

Ich bringe das nur mit dem Gedanken an das ewige JETZT einiger Maßen auf die Reihe, von wirklich verstehen bin ich da noch etwas entfernt. :nachdenk:

Hast Du auch hier eine Denkhilfe für mich? :idea:

Lieben Gruß und schönen Sonntag
Salome
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Re: Die Frage stellt sich ... Zitat vom 23.11.

Beitragvon lawofattraction » 25. Nov 2012, 12:32

Salome hat geschrieben:"und dass es einen physischen Teil gibt, der auch unendlich ist"
- hier bin ich mehr oder weniger am Ende meines Verstehens.


Liebe Salome,

über genau den Satz bin ich auch gestolpert. :clown:

Ich kann mir vorstellen, dass damit das Kontinuum gemeint sein kann, dass wir in jeder physischen Existenz aufbauen auf das, was wir in jedem einzelnen Leben erfahren haben und daher nicht immer wieder als unbeschriebenes Blatt zur Welt kommen. Insofern zerfällt zwar unsere physische Hülle beim Tod, aber die immer vorhandene Verbindung zum Nicht-Physischen erhält das in der Physis Erlebte lebendig.

Ohnehin erfährt das Nicht-Physische ja durch uns und unsere menschlichen Erfahrungen Erleben ebenso wie Ausdehnung, ist also unmittelbar daran beteiligt. Also wird auch das, was wir hier "unten" erleben, immer weiter existent sein.

Interessant ist in dem Zusammenhang auch, was in der letzten Zeit immer wieder von Jerry erzählt wird - und was natürlich für alle anderen Verstorbenen gilt - dass sie nämlich weiterhin stärkstens interessiert sind an dem, was auch vor ihrem Übergang von Interesse war.

So wie ich das verstanden habe, wird auch von uns hier im physischen Erleben eine Verbindung zu einem Verstorbenen durch Gedanken und Interesse aufrecht erhalten, wenn wir uns ihrer erinnern und uns mit etwas beschäftigen, was sie interessiert hat. Und jedesmal, wenn wir uns mit einem Werk eines nicht mehr in dem spezifischen Körper existierenden Menschen beschäftigen (denn es ist durchaus möglich, dass sie in anderer Gestalt schon wieder ein oder mehrere Leben gelebt haben), aktivieren wir das, was mit ihnen damals verbunden und für sie wichtig war.

Im Workshop 139 ist davon die Rede im Zusammenhang mit einem früheren Hotseater, der nun pensioniert ist: "Alle Beziehungen sind ewig und das bezieht sich auch auf die Beziehung zu den Dingen, mit denen wir in unserer Berufslaufbahn voller Leidenschaft verbunden waren und dass wir bewusst fortfahren können, auf diese Dinge einen Einfluss zu nehmen, sogar dann, wenn wir nicht physisch anwesend sind und auf eine Art und Weise arbeiten, wie wir das einmal getan haben."

Ich bin Dir sehr dankbar für Deine Fragen, ohne die ich nicht so weit gedacht hätte. :five: Das zeigt, dass die Fragen mindestens ebenso wichtig sind wie die Antworten.

Lieben Gruss
Loa



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Re: Die Frage stellt sich ... Zitat vom 23.11.

Beitragvon Salome » 25. Nov 2012, 18:49

Liebe Loa,

hab herzlichen Dank für Deine Überlegungen. :ros:

So in etwa waren meine Gedanken dazu schon.

Für mich ist es ein angenehmer Gedanke, nicht als leeres Blatt hier hergekommen zu sein und mit all dem Wissen und den Erkenntnissen dieser Lebensphase, irgendwann, in eine neue Runde zu starten, genauso wie ich ja jetzt auf, in anderen Lebensphasen, erworbenes Wissen, Erkennen zurückgreifen kann.

Das macht für mich so viel Sinn und fördert ein besseres Verstehen meiner, ich hätte beinah diesjährigen gesagt, :P ich meine, all mein bisheriges Erleben in dieser aktuellen Zeit. Für mich wird damit ein roter Faden in meinem Leben sichtbar.

Was Du von Jerry erwähnst, klingt so plausibel. Wenn ich aufmerksam die Natur betrachte, so stelle ich ja fest, dass alles aufs Feinste ineinander greift und nichts verloren geht. Warum sollte es da mit uns Menschen anders sein, würde doch keinen Sinn machen oder …

Unter der Prämisse habe ich die Frauen Themen mal ein wenig für mich beleuchtet, was mir dazu alles einfällt würde hier den Rahmen sprengen. Bringt mich jedoch dazu, festzustellen, dass ich im Gegensatz zu meiner Mutter und Oma ein geradezu luxuriöses Leben führe :gvibes: … allein das Wäsche waschen … ich liebe meine unermüdlichen, fleißigen elektrischen Helferinnen … da komme ich dann zum Wert schätzen ohne Ende. :loveshower:

Den Hinweis zum Hotseater, verstehe ich so, dass immer wenn wir positive Gedanken zu einem Thema haben, diesem Thema positive Energie zuführen, egal ob wir irgendwo körperlich anwesend sind oder nicht.
Es ist immer von Belang in welche Richtung meine Gedanken gehen, zum einen unmittelbar für mich selbst und zum anderen für die Sache von der ich rede.

Liebe Loa, ich bin glücklich, wenn ich auf meine Fragen Antworten bekomme und sehr glücklich, Fragen in diese Richtung stellen zu können.

Liebe Grüße
Salome :gvibes:
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Re: Die Frage stellt sich ... Zitat vom 23.11.

Beitragvon lawofattraction » 26. Nov 2012, 08:06

Salome hat geschrieben:Für mich ist es ein angenehmer Gedanke, nicht als leeres Blatt hier hergekommen zu sein und mit all dem Wissen und den Erkenntnissen dieser Lebensphase, irgendwann, in eine neue Runde zu starten, genauso wie ich ja jetzt auf, in anderen Lebensphasen, erworbenes Wissen, Erkennen zurückgreifen kann.

Hallo liebe Salome,

ich glaube, dass viele Menschen, die nicht an Reinkarnation glauben, genau diesen Sinn hinter unserer Existenz vermissen, da sie sich fragen "wozu das denn alles, diese ganze Rackerei und Plackerei, wenn das dann doch eines Tages einfach so zu Ende ist?" Ich schätze mich ausgesprochen glücklich, dass ich meine Weltsicht habe - selbst wenn sich herausstellen sollte, dass sie keine Substanz hätte. :shock:

Wenn man den Gedanken um dieses akkumulierte Wissens weiter spinnt, wird auch verständlich, dass Seth immer wieder betont, dass wir Zugriff haben auf alle Fähigkeiten, die wir jemals erlernt haben, und das ist eine ganze Menge. Nichts geht in diesem Universum verloren. Da halten uns wohl auch lediglich wieder die eigenen begrenzenden Gedanken in einer kleinen Kiste gefangen, die nur das zur Verwirklichung zulassen, was sich als offensichtlich gezeigt hat - und dann gezielt gefördert wurde. Absolutes Tunneldenken.

"Das Kind hat Talent für das, aber nicht für das." Ich erinnere mich lebhaft, dass man mir zu Schulzeiten mathematisches Verständnis absprechen wollte, und lange Zeit habe ich diese hypnotischen Beteuerungen auch geglaubt, weil ich das natürlich im Aussen bestätigt sah. Bis ich herausfand, dass ich ein intuitiv mathematisches Talent habe. Ich kann zwar keine komplizierten Gleichungen auf die letzte Kommastelle errechnen, ganz sicher nicht, und mathematische Formeln erschrecken mich immer noch. Aber ich komme durch grob überschlägiges Rechnen einer richtigen Summe oder Prozentzahl immer sehr nahe, und nichts anderes brauche ich in meinem Leben. Also, Buchhalter wäre ich besser nicht geworden mit der Methode. :clown:

Abraham gaben neulich die Empfehlung, das LoA so eingehend wie möglich zu studieren und die Wirkprinzipien an dem eigenen Erleben zu erkennen, um beim nächsten Antritt bereits gut gerüstet zu sein.

In diesem Sinne weiterhin viel Spass bei der Entdeckungsreise
Loa



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Re: Die Frage stellt sich ... Zitat vom 23.11.

Beitragvon Birdie » 26. Nov 2012, 10:46

Hallo Ihr Lieben,
bitte korrigiert mich wenn ich da was falsch sehe: wenn ich mich in diesem Körper hier und jetzt mit Abraham intensiv beschäftige, das LOA studiere, meine Versuche beobachte, meine auch immer noch vorhandenen Ängste, eben alles bewusst wahrnehme in bezug auf das LOA, dann würde ich in einem anderen Körper, der von meiner jetzigen Sicht der "nächste" ist, mich spielend wieder zurechtfinden und nicht z.B,. erst ein halbe Leben in Blindheit herumtappen?

Z.B könnte ich mir Eltern suchen, die auf Abrahams Pfaden sind und genau wissen was ein Kind wirklich an Unterstützung braucht.....schöner Gedanke.... :nachdenk:

noch was: wenn ich jetzt mit Interesse etwas tue( einer Berufung nachgehe) dann tue ich das auch "ohne Körper" weiterhin? Also ich dachte bisher, alles physische würde man hinter sich lassen und es wäre ohne Interessse bis zum nächsten Körper.....

LG
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Re: Die Frage stellt sich ... Zitat vom 23.11.

Beitragvon Cosmic_Energy » 26. Nov 2012, 11:09

Moin Salome, Moin LOA!

Die Frage nach dem Ackern und Rackern "Wenn ja doch alles mal vorbei ist" können sich nur dumme Menschen stellen ;-). Und ich bin vorsichtig, andere Menschen dumm zu nennen, aber in diesem Falle würde ich es tun *sfz*.

Denn wir haben doch Einfluß über unseren Tod hinaus, allein durch unser Wirken.
Besonders deutlich wird es, wenn man Kinder hat. Doch auch ohne Kinder hinterlässt man Spuren über den Tod hinaus.
Der eine mehr, der andere weniger.

Und dieses Wirken ist doch Teil des ICH. Insofern weiß ich, daß ich über meinen Tod hinaus wirke.

Und da ich zu den dummen Menschen gehöre, die ihr "wahres Ich" nie ganz kennenlernen werden (Stichwort "nicht-physischer Teil") -um mal in der Abraham-Terminologie zu bleiben- könnte es doch sein, daß meine unsterblichen Anteile viel größer sind, als ich mir vorstellen kann.

Mein Körper hier auf dieser Erde ist eine Erfahrung auf die ich selbst größten Einfluß habe.
Mir tut dieses Wissen gut. Ich muß gar nicht alles en Detail verstehen um die für mich richtige Richtung einzuschlagen.

Und da ich weiß, daß ihr ganz ähnlich denkt, macht es Spaß sich darüber auszutauschen 8-)

Einen schönen Tag!
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Re: Die Frage stellt sich ... Zitat vom 23.11.

Beitragvon Lilith » 26. Nov 2012, 11:20

Ihr Lieben,

erstmal prinzipiell:

Ich dachte immer, wir sind alle das Nicht-Physische, das in-and-out-of-body springt, wie Wasser, das alle Formen annehmen kann, aber trotzdem Wasser bleibt. Also wir sind prinzipiell nicht-physisch. Der Körper ist nur ein lustiger Übergang, in dem wir uns ausdehnen. Im Übrigen habe ich mich immer gefragt, ob diese Ausdehnung nötig ist. Wenn sie das wäre, und das Universum auf die Ausdehnung angewiesen ist, dann wäre das kein bedingungsloses Universum. Braucht die Quelle das Physische überhaupt, um sich auszudehnen? Der Sinn unserer physischen Existenz ist die nicht-physische Ausdehnung, aber ist sie auch der Zweck? Muss sie sein?

Und:

Es gibt eine Sache, mit der ich bei Abraham nicht klar komme. Vielleicht liegt das nicht an Abraham, sondern an den Fragen, die gestellt werden und Abraham kann uns nur die Antworten geben, für die wir schwingungsmäßig bereit sind.

Für mich gibt es keine Trennung in diesem Universum, vom Nicht-Physischen und Physischen. Und bei Abraham wird es, zumindest von der Formulierung her, von den Teilnehmern immer so diskutiert. Man spricht dann immer von der Verbindung zur Quelle, aber man sagt nie, ich BIN die Quelle. Oder anders formuliert, hier bin ich physisch, aber irgendwo im Äther bin ich auch nicht-physisch und ich muss zusehen, dass ich die Verbindung pflege. Allein das Wort Verbindung beinhaltet für mich immer auch sein Gegenteil, nämlich die mögliche Wahrnehmung, dass wir getrennt werden könnten oder uns "entfernen"...

Zu den gestellten Fragen:

Wenn wir alle EINS sind, dann gibt es keine Resultate von Ausdehnung wie Wissen oder Erkenntnis, die verlorengehen können, weil es keine Trennung gibt. In einem allwissenden, unendlichen Universum geht nichts verloren. Ich glaube, ich mache den Übergang ins Nicht-Physische nicht, um alles zu vergessen, was vorher war. Andersrum erscheint mir das logischer. Wir werden physisch und vergessen, dass wir in Wahrheit nicht-physisch sind :rleye: Die Plackerei im "neuen" Körper hört erst dann auf, wenn wir uns von unserer Selbst-Definition befreien, dass wir durch unseren Körper von der Quelle physisch getrennte Wesen sind. Wenn wir wirklich verinnerlichen, dass wir die Quelle SIND, auch in unserer phyischen Form, dann fängt der Spaß an und wir haben Zugang zu all dem nicht-physischen Wissen und Können, dass uns schon immer zur Verfügung stand.


Ganz lieben Gruß! Eure Lilith
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Re: Die Frage stellt sich ... Zitat vom 23.11.

Beitragvon Salome » 26. Nov 2012, 12:47

Liebe Loa,

Du hast etwas angesprochen, das ich schon lange so für mich entschieden habe.

Vor Jahren habe ich einem befreundeten Nachbarn schon gesagt, dass es ja sein kann, dass ich mir eine Lebensphilosophie zusammengebastelt habe, die hinten und vorne nicht stimmt, doch ich kann damit wunderbar leben, sie macht mir das Leben leichter. :clown:

Von Seth habe ich recht spät gehört und war ganz überrascht seit wann es das Seth Material gibt, doch am liebsten sind mir Abraham und ihre Ausführungen.

"Das innere Wesen ist ein umfassenderes, weiseres, auf jeden Fall viel älteres DU. Es ist der Teil, der Geburt und Tod deines Körpers transzendiert. Es ist der Teil von dir, der sich aller Erfahrungen gewahr ist, die du jemals gemacht hast und zwar sowohl auf materieller wie auch auf geistiger Ebene." – Ein neuer Anfang S. 20

Ach ja die Prognosen, wenn meine Eltern der Lehrerin geglaubt hätten … haben sie aber nicht. Die Schatten wieder loszuwerden dazu ist ein Kind nicht in der Lage. Allein das Wort Diktat lässt das Herz in die Hose rutschen, löst geistige Lähmungserscheinungen aus und lässt Zahlen sympathischer erscheinen. Und ob ich das will oder nicht, das gebe ich, in irgendeiner Form, auch noch an meine Kinder weiter.

Das vertrackte an Erfahrungen ist, dass sie nützlich und hilfreich sein können, jedoch oft genug einfach nur hinderlich und einschränkend sind, weil ich oft genug vergesse sie auf ihre Aktualität zu prüfen.

Abraham studieren, da bin ich überaus glücklich in der entspannten Lage zu sein, so viel Zeit, wie ich will, damit verbringen zu können. Ich liebe was ich mir ermöglicht habe :loveshower:

Lieben Gruß
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Re: Die Frage stellt sich ... Zitat vom 23.11.

Beitragvon Salome » 26. Nov 2012, 12:51

Hallo Ihr Lieben,

während ich meinen Vormittag genossen habe und an meiner Antwort „feilte“, sind Eure weiteren Überlegungen hinzu gekommen, auf die ich gerade nicht so im Einzelnen eingehen möchte. Für mich ist das im Prinzip alles eine Glaubensfrage und etwas, das ich mir vorstellen kann, das ich in meiner Fantasie für möglich halte.

Das mit dem dumm, mag ich so nicht stehen lassen, denn dann wären meine Söhne dumm, allein weil sie etwas anderes glauben als Du und ich. :mrgreen:

Egal ob Seth, Abraham, Gott oder was auch immer, für mich ist und bleibt es eine Glaubensfrage, wenn wir uns dabei treffen wunderbar, :loveshower: wenn nicht, kann ich nicht ändern, :teuflischgut: tut aber meiner Liebe keinen Abbruch. :gvibes:

Lieben Gruß
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Re: Die Frage stellt sich ... Zitat vom 23.11.

Beitragvon lawofattraction » 26. Nov 2012, 13:24



Hallo Lilith,

was Du ansprichst, betonen Abraham - für mich gefühlt - in fast jedem dritten Satz. Dass wir die physische Ausformung eines viel grösseren nicht-physischen "Teils" dessen sind, was sich Quelle nennt - oder wie immer die persönliche Vorliebe der Bezeichnung sein mag. Also sind wir logischerweise diese Quelle.

Ich verstehe das schon so, dass die Ausdehnung für den Fortbestand des Universums notwendig ist. Ohne Ausdehnung gibt es nur Stagnation, und Stagnation ist ein Ende. Auch vielmals betont. Wobei jeder Gedanke, auch der, der Altes stabil hält, Ausdehnung ist.

Aus Workshop 103: "Dies ist nur Thema eines Hauses. Stell Dir vor, wie das mit einem ganzen Planeten ist. Was wir Euch klar machen möchten, ist dies: Euer Planet existiert in seiner fortwährenden Kontinuität und seinem Wohlergehen nicht deshalb, weil sein Erschaffer ihn in die Existenz ge-zappt hat und nun in anderen Sphären zugange ist, sondern weil jene wie Ihr, die Ihr auf dem Planeten teilnehmt und ihn betrachtet und von ihm wählt und mehr Dinge in den Vortex legt - es ist diese Aufmerksamkeit, die Ihr darauf richtet, die seine Stofflichkeit verursacht, die seine Dichte bewirkt, die seine Realität erwirkt. Es ist der Fokus von Menschen wie Euch, die Ihr auf dem Planeten teilnehmt auf dieser Ebene der Schöpfung. Versteht Ihr das?"

Und der Workshop 136 "Ihr erschafft Eure Realität ständig aufs Neue" erklärt noch mehr.

"Ihr denkt, dass - nun, die Erde ist bereits erschaffen und dreht sich schon auf ihrer Umlaufbahn und die Sonne ist bereits vorhanden und das Wasser bewegt sich bereits um Euren Planeten herum und Ihr habt schon Euer Haus gebaut und Euer Auto gekauft und es steht in Eurer Garage. Ihr denkt also, dass die Dinge in Eurem Erleben bereits erschaffen sind und dass sie weiterhin stabil bleiben.

Der Grund aber, warum sie stabil bleiben, sind Eure Glaubenssysteme und ein Massenbewusstsein, das Ihr aufrecht erhaltet und das die Dinge an ihrem Platz hält. Könnt Ihr dem Gedanken folgen?"


Lilith hat geschrieben:Für mich gibt es keine Trennung in diesem Universum, vom Nicht-Physischen und Physischen. Und bei Abraham wird es, zumindest von der Formulierung her, von den Teilnehmern immer so diskutiert. Man spricht dann immer von der Verbindung zur Quelle, aber man sagt nie, ich BIN die Quelle.


Tja, sprich über selektive Wahrnehmung. :clown: Dies aus dem Workshop 139:

- Als nächstes müsst Ihr akzeptieren, dass Ihr multi-dimensionale Wesen seid und dass es für die Absicht dieser Lebenserfahrung einen grösseren Teil Eurer selbst gibt, der nicht-physisch und unendlich ist, und dass es einen physischen Teil gibt, der auch unendlich ist. Das physische Ich und das Nicht-Physische Ich müssen verstanden werden und ihre Beziehung zueinander muss verstanden werden - zumindest in Form einer Zustimmung, dass diese beiden Perspektiven existieren.

Solange Ihr nämlich nicht akzeptiert, dass es einen Quellen-Anteil von Euch gibt ebenso wie einen physischen Teil, macht Euer Leitsystem keinen Sinn. Wenn Ihr aber dahin kommt, Euch durch beständiges emotionales Bewusstsein zu beweisen ... die Tatsache alleine, dass Ihr negative Emotionen empfindet, bedeutet, dass es einen grösseren Teil Eurer selbst gibt, der anders fühlt. Und wenn Ihr dass verstanden habt, dann habt Ihr die Möglichkeit, Euch selbst zu verwirklichen.

Jetzt aber, welches ist das Selbst, das Ihr verwirklicht? Es ist das Gesamt-Selbst, das seid Ihr als Ganzes, denn wir stehen als die erweiterte Version derer, die Ihr seid, aber wir möchten gerne .... wir möchten alles einschliessen ... in anderen Worten, sind wir nicht vollkommen ... ahhhh, hier ist es: Wir sind nicht vollkommen selbst-verwirklicht, bis wir uns durch Euch selbst-aktualisiert haben.


Lilith hat geschrieben:Die Plackerei im "neuen" Körper hört erst dann auf, wenn wir uns von unserer Selbst-Definition befreien, dass wir durch unseren Körper von der Quelle physisch getrennte Wesen sind. Wenn wir wirklich verinnerlichen, dass wir die Quelle SIND, auch in unserer physischen Form, dann fängt der Spaß an und wir haben Zugang zu all dem nicht-physischen Wissen und Können, dass uns schon immer zur Verfügung stand.


Das würde ich aber unter allem Vorbehalt sagen. Es hat schon immer und wird auch immer Menschen geben, die glücklich selbst-verwirklicht sind, ohne bewusst ein Konzept unseres wahren Ursprungs zu haben. Diesen Menschen als Gruppe abzusprechen, dass ihnen die gleiche Realisation verweigert ist wie denen, die wissen, halte ich für kurzsichtig. Man muss nicht zwangsläufig dieses Wissen haben, um mit der Quelle verbunden zu sein. Denn in den meisten Fällen ist dieses intuitive Wissen ohnehin regelrecht abtrainiert worden, und ohne diese äussere Beeinflussung wäre auch unsere Verbindung zu Allem-Was-Ist viel enger bzw. natürlicher.

Lieben Gruss
Loa



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Re: Die Frage stellt sich ... Zitat vom 23.11.

Beitragvon Lilith » 26. Nov 2012, 14:41

lawofattraction hat geschrieben:
Ich verstehe das schon so, dass die Ausdehnung für den Fortbestand des Universums notwendig ist. Ohne Ausdehnung gibt es nur Stagnation, und Stagnation ist ein Ende. Auch vielmals betont. Wobei jeder Gedanke, auch der, der Altes stabil hält, Ausdehnung ist.


Hallo Loa,
du sprichst von der Notwendigkeit des Universums, sich auszudehnen, weil Stagnation das Ende bedeutet. Notwendigkeit ist für mich Widerstand. Abraham machen in ihrer Lehre doch nichts anderes als Methoden und Konzepte einführen, die unseren physischen Fokus auf Notwendigkeit auflösen sollen. Erst wenn etwas nicht mehr notwendig ist, manifestiert es sich. Und das ist für mich ein Widerspruch in sich. Warum sollten Abraham uns in der physischen Realität den Drang nach der Notwendigkeit für Manifestationen abtrainieren, wo es wohl eine kosmische Notwendigkeit zu geben scheint, sich physisch auszudehnen, or else...? Dann ist ja das Universum die ganze Zeit dabei, durch Ausdehnung zu ÜBERLEBEN??? Ist Überleben des Universums der Grund für die menschliche Existenz?

lawofattraction hat geschrieben:
Lilith hat geschrieben:Die Plackerei im "neuen" Körper hört erst dann auf, wenn wir uns von unserer Selbst-Definition befreien, dass wir durch unseren Körper von der Quelle physisch getrennte Wesen sind. Wenn wir wirklich verinnerlichen, dass wir die Quelle SIND, auch in unserer physischen Form, dann fängt der Spaß an und wir haben Zugang zu all dem nicht-physischen Wissen und Können, dass uns schon immer zur Verfügung stand.


Diesen Menschen als Gruppe abzusprechen, dass ihnen die gleiche Realisation verweigert ist wie denen, die wissen, halte ich für kurzsichtig. Man muss nicht zwangsläufig dieses Wissen haben, um mit der Quelle verbunden zu sein. Denn in den meisten Fällen ist dieses intuitive Wissen ohnehin regelrecht abtrainiert worden, und ohne diese äussere Beeinflussung wäre auch unsere Verbindung zu Allem-Was-Ist viel enger bzw. natürlicher.


Von Recht absprechen stand nichts drin. Ich habe an diese Menschen nicht einmal gedacht. Wir sind ja schließlich das Forum für bewusste Realitätsgestaltung. Ich habe von 'uns' gesprochen. :mrgreen: Intuitiv ohne Widerstand leben ist ja schön, aber die meisten von uns sind/waren eh konditioniert und einige haben sich durch einen bewussten Prozess von diesen Konditionierungen abgekoppelt und erschaffen ihre Welt nun bewusst. BEIDE sind Teil der Quelle, klar.

Lieben Gruß, Lilith
Ich bin ein Außenposten der Quelle auf dieser Welt.
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Re: Die Frage stellt sich ... Zitat vom 23.11.

Beitragvon shaoli » 26. Nov 2012, 14:56

Sehr interessantes Thema - ich hoffe , ich schreibe nicht komplett daran vorbei , denn ich habe nicht alles gelesen , muß ich zugeben .

Ich glaube , ich habe schon einmal geschrieben , dass ich als Grundschülerin , im Zusammenhang mit dem bevorstehendem Tod meines Ziehvaters , den Rest der Familie fragte , was genau " danach " kommt . " Irgendwie " wußte ich , dass da etwas ist und habe mich sogar ziemlich konkret gefragt , wohin die Gedanken oder die Gefühle gehen , aber so richtig ausdrücken konnte ich mich wohl noch nicht - oder der Rest der Familie war nicht empfänglich dafür , denn ich bekam regelrecht aufgezwungen , dass da nichts mehr kommt oder ist , bzw . ein paar beängstigende Schilderungen über das , was mit dem physischen Körper passiert .

Daher bin ich heute überzeugt , dass ich als Kind Zugang zu diesem Wissen hatte oder es noch nicht verloren , weswegen das Thema greifbarer wird , wenn ich über die physische Geburt und die ersten Wochen , Monate oder auch die gesamte Entwicklung meiner Kinder nachdenke , anstatt über den oder meinen physischen Tod .

LoA schrieb : " Wenn man den Gedanken um dieses akkumulierte Wissens weiter spinnt, wird auch verständlich, dass Seth immer wieder betont, dass wir Zugriff haben auf alle Fähigkeiten, die wir jemals erlernt haben, und das ist eine ganze Menge. Nichts geht in diesem Universum verloren. Da halten uns wohl auch lediglich wieder die eigenen begrenzenden Gedanken in einer kleinen Kiste gefangen, die nur das zur Verwirklichung zulassen, was sich als offensichtlich gezeigt hat - und dann gezielt gefördert wurde. Absolutes Tunneldenken. "


Ich würde jetzt nicht sagen , dass ich gesehen oder gefühlt habe , dass meine Babys alte Seelen sind , denn damals hatte ich mich überhaupt noch nie spirituell interessiert , aber jedenfalls hatte jedes einen anderen Wesenskern , um den herum es sich dann entwickelte . Als mein Sohn mit zehn Monaten anfing , zu laufen , fing er auch an , einen Ball vor sich her zu schießen - was ihm gewiß niemand gezeigt hat und was theoretisch , wenn man nach den Entwicklungskurven geht , einem knapp Einjährigem von der motorischen Entwicklung her auch gar nicht möglich sein dürfte , egal , wie oft man es ihm zeigen würde . Und das war erst der Anfang - niemand , auch er selber nicht , weiß , woher er bestimmte Fähigkeiten genommen hat oder nimmt . Sie sind einfach da .

Insofern bin ich überzeugt , dass da viel mehr ist , als ein Zellklumpen , der sich teilt und geboren wird .

Mit dem Blick auf den Beginn des physischen Lebens ist es für mich viel einfacher , den physischen Tod als Übergang zu begreifen und auch , dass das , was ein Mensch erlebt , gedacht , gefühlt hat in einer nicht - physischen , aber in einer Form von Bewußtsein erhalten bleibt , die ich von hier aus nicht wirklich erfassen , geschweige denn , erklären können muß .

Liebe Grüße
shaoli
Wo der Gedanke ist, da ist der Denkende.
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Re: Die Frage stellt sich ... Zitat vom 23.11.

Beitragvon Kia » 26. Nov 2012, 16:13

lawofattraction hat geschrieben:Ich kann mir vorstellen, dass damit das Kontinuum gemeint sein kann, dass wir in jeder physischen Existenz aufbauen auf das, was wir in jedem einzelnen Leben erfahren haben und daher nicht immer wieder als unbeschriebenes Blatt zur Welt kommen. Insofern zerfällt zwar unsere physische Hülle beim Tod, aber die immer vorhandene Verbindung zum Nicht-Physischen erhält das in der Physis Erlebte lebendig.


Liebe Loa,

das ist mit Sicherheit so, wie Du beschreibst - wird auch in vielen buddhistischen Schulungen so gelehrt.

Was ich mich dann beim Lesen gefragt habe ist: Was genau der Unterschied ist zwischen Schwingung und Karma (hier von mir verstanden als Ursache und Wirkungsprinzip). Ich war ja so froh, diesen leidvollen Begriff los zu sein, habe ganz viele Teachings von Abraham gehört, so lange, bis ich überzeugt war und immer noch bin, dass ich in jedem Moment die Quellenschwingung in mir "heraufbeschwören", in den Raum rufen, kann - und die Quelle hat ja keine konditionierten Reflexe,(da sie als Quelle nie inkarniert war), wir sind ja gerade die Manifestationen der Quelle im Physischen.

Und doch spüre ich in meinem persönlichen Leben ganz deutlich die Wahrheit und Richtigkeit obigen Zitats. Das Wesen in mir, war das gleiche Inner Being mit 18 Monaten, wie als Jugendliche, wie jetzt heute als ältere Frau. Irgendwie ist dieses Ewige ganz deutlich spürbar in der Stille. Es hat wenig mit dem Körper zu tun, denn vom Körper ist ja keine einzige Zelle mehr da, alles wird immer wieder erfrischt und erneuert, jedes Organ, jede Zelle...

Ich glaube, die Teachings von Abraham hebeln das Ursache-Wirkungsprinzip aus - es gibt keine Ursache - Wirkung. Jeder Moment ist frisch und neu. Trotzdem gibt es diese Gesamt-Selbst-Schwingung, die für jeden von uns anders, unterschiedlich, individuell ist.

Ich sage mal was seltsames: Mir erscheint es so, als ob unser göttliches Selbst auch nie inkarniert war, es war wie es ist seit anfangsloser Zeit... Und das physische, persönliche ich, das hat die ganzen guten und schmerzlichen Erfahrungen gemacht und dem Göttlichen Selbst die ausgedehnte Version hoch gereicht sozusagen - um dann wieder zu empfangen. Was empfangen? Die verbesserte Version - was laut Abraham - nur möglich ist durch Allowing, Schritt 3 der Schöpfung. Wir spielen also die 3 Schöpfungsschritte mit uns selbst: das menschliche ich macht die Erfahrungen, das göttliche Selbst (individuell) erschafft die verbesserte Version, und das menschliche Selbst empfängt dann aus der Quelle im Inneren.
Aber die Quelle, hab ich kürzlich in einem Teaching gehört, ist unteilbar. Abraham sagen wörtlich: "Wir wollen hier nicht anfangen, die Quelle aufzuteilen", als ein Mann fragte, welche Quelle, ob das seine persönliche Quelle sei.

Ich schicke das mal so ab...

Vielen Dank allen für die interessante Diskussion :uns:
hab noch nicht alles gelesen

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Re: Die Frage stellt sich ... Zitat vom 23.11.

Beitragvon Kia » 26. Nov 2012, 16:23

Nachtrag

Mir ist aufgefallen, dass es bei mir so ist, dass ich immer 100-prozentig überzeugt bin, dass ich die Quelle meiner Erfahrungen, meiner Realität, bin, solange alles rund läuft, ich gesund und fröhlich bin. Wenn die Sachen anfangen aus dem Ruder zu laufen, kommen mir die Zweifel an meiner Quellenhaftigkeit. Aber das ist ja genau der Punkt, an dem ich - das lehren die Teachings - ich im Vertrauen bleiben soll und "einsteigen" in die Quellenhaftigkeit meiner Natur und und die verbesserte Version empfangen - von innen in der virtuellen Realität. Das ist dann die Ausdehnung.
Wäre das nicht so, könnte ich ja einfach nur durch Beobachtung erschaffen, was ich ja auch bestens mache den lieben langen Tag, solange die Sachen rund laufen :teuflischgut: :oops: Das wäre aber dann keine Schöpfung, sondern Repetition und Stillstand. Erschaffen durch Beobachtung wäre eine äusserst beschränkte Sache - um nicht zu sagen ein Gefängnis und unabänderlich...
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Re: Die Frage stellt sich ... Zitat vom 23.11.

Beitragvon Salome » 26. Nov 2012, 18:30

Hallo Ihr Lieben,

ich habe den Eindruck, dass ein Faktor bei einigen Überlegungen unberücksichtigt blieb.

Das Göttliche, die Quelle, unser inneres Wesen ist bedingungslose Liebe.

Weil das so ist, ist im Nicht-Physischen keine Unterscheidung in richtig oder falsch, gut und böse möglich. Das ist der „Fluch“ alles irdischen, des Physischen, einfach menschlich.

Ich glaube, dass diese Unterscheidung notwendig, erforderlich und beabsichtigt ist, um das ganze Spektrum an Erfahrungen machen zu können. Ohne mein Unterscheidungsvermögen (der Baum der Erkenntnis) würde ich doch keine Vorliebe entwickeln können.

Ich habe mal gelesen, so ungefähr jedenfalls, dass das Göttliche uns, das Physische braucht, um sich in seiner ganzen Bandbreite erfahren zu können.

Habt eine wundervolle Zeit

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Re: Die Frage stellt sich ... Zitat vom 23.11.

Beitragvon Kia » 26. Nov 2012, 19:01

Salome hat geschrieben:Das Göttliche, die Quelle, unser inneres Wesen ist bedingungslose Liebe.


Salome hat geschrieben:Ich glaube, dass diese Unterscheidung notwendig, erforderlich und beabsichtigt ist, um das ganze Spektrum an Erfahrungen machen zu können. Ohne mein Unterscheidungsvermögen (der Baum der Erkenntnis) würde ich doch keine Vorliebe entwickeln können.

Ich habe mal gelesen, so ungefähr jedenfalls, dass das Göttliche uns, das Physische braucht, um sich in seiner ganzen Bandbreite erfahren zu können.


Danke schön, liebe Salome, so ist es, empfinde ich auch so.

Und es macht nichts, dass ich jetzt einfach noch nicht weiss, ob auf der Ebene der kosmischen Intelligenz noch Individualität ist oder nicht - wenn ich mal dort bin, sehe ich es ja dann :clown:

Diese zarte Verbindung mit der Quelle, wenn ich Liebe fühle für das und diejenigen, die in meinem Leben jetzt da sind - das ist wunderbar.

Schönen Abend allen

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Re: Die Frage stellt sich ... Zitat vom 23.11.

Beitragvon Salome » 27. Nov 2012, 11:08

Liebe LadyBird,

als erstes möchte ich Dir sagen, dass Du grundsätzlich nichts falsch siehst, möglicherweise anders, doch niemals falsch … Du erinnerst Dich … :genau: “Ihr könnt nichts falsch machen“ …

Ich glaube, dass unsere vielfältigen Überlegungen und Wünsche dieses „Spiel“ so toll und reizvoll machen. Was auch immer in Deiner Vorstellung existiert, was für Dich jetzt wünschenswert ist, ist wahrscheinlich etwas ganz anderes als für mich.

Wobei, der Wunsch Abrahamer als Eltern zu haben, hat was für sich … zugleich habe ich im Gedächtnis, dass sie sagen: „Keiner von Euch hat die perfekten Eltern“ … :mrgreen:

LadyBird hat geschrieben:Also ich dachte bisher, alles physische würde man hinter sich lassen und es wäre ohne Interessse bis zum nächsten Körper.....

Darüber habe ich mir früher nicht wirklich Gedanken gemacht. :nachdenk:

Ich sehe das in Bezug auf meine Eltern, die schon lange nicht mehr hier sind.

Ich habe immer schon Zwiesprache mit meinem Vater gehalten, mal mehr, mal weniger, doch kontinuierlich über die Jahre hinweg. Einmal stand ich vor seinem Grab und fragte mehr im Spaß als ernsthaft, na Vatter, lernst du gerade wieder laufen und musste grinsen.

Manchmal dachte ich, gut dass mir keiner zuhört.

Nachdem ich bei meiner Mutter mit Hühnchen rupfen fertig war, gestaltete sich auch dieser Austausch angenehmer.

Also meine Eltern sind auf dem Laufenden … das fühlt sich unglaublich gut für mich an.
Mir vorzustellen, dass meine Mutter ihren Berufswunsch in einer neuen Runde verwirklichen kann, gefällt mir ausgesprochen gut. Da freue ich mich richtig drüber. :P

Wie schön, dass ich mich immer mehr traue, meine Fantasie immer weiter laufen zu lassen … :clown:

Liebe Grüße
Salome
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Re: Die Frage stellt sich ... Zitat vom 23.11.

Beitragvon ranna » 27. Nov 2012, 11:51

Hallo Ihr Lieben

Interessantes Thema! Kürzlich habe ich das zweite, neue Buch von Robert Schwartz gelesen "Jede Seele plant ihren Weg".
Es gibt sicher einigen offenen Fragen auch Antwort. Die Seelengruppe Abraham werden in diesem Buch auch erwähnt, handelt es sich bei diesem Buch ebenfalls um Channelings. Nur handelt es sich bei Schwartz eher ums Nichtphysische. Währenddem ich Abraham als grosse Lebenshilfe für's Physische sehr schätze.

Ich bin begeisterte Abraham-Anhängerin und mein Verständnis in diese Materie hat sich durch die Schwartz-Lektüre noch vertieft.

Alles Liebe
Ranna
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Re: Die Frage stellt sich ... Zitat vom 23.11.

Beitragvon Salome » 27. Nov 2012, 20:19

Liebe Rana,

ich habe im Internet Auszüge des von dir genannten Autoren gelesen.

"Daher ist Leiden ein wertvolles Geschenk – nicht nur für die Seele selbst, sondern auch für andere Menschen, die dieser Seele auf ihrem Weg zur Heilung helfen dürfen. Die Sprache des Leidens sendet eine ganz besondere Frequenz aus, die alle Menschen berührt. Daher sollte man allen, die dessen bedürfen, Liebe und Mitgefühl entgegenbringen." - Robert Schwartz „Mutige Seelen“ S. 38

Ich kann mich nicht dafür erwärmen, ich glaube, das ist nicht wirklich Abraham like.

Abraham lehren, das unserer Lebensabsicht Freude zugrunde liegt und in keinster Weise Leiden.

Also, da ist mir Freude bei weitem lieber.

Lieben Gruß
Salome
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Re: Die Frage stellt sich ... Zitat vom 23.11.

Beitragvon ranna » 27. Nov 2012, 20:55

Liebe Salome

Da hast Du recht, dieses Zitat ist auch nicht meins. Der von Dir zitierte Text stammt aus dem ersten Buch. Abraham wurden erst im 2. Buch erwähnt.

Bei mir hat selbstverständlich Freude und Glücklichsein auch Priorität.

Liebe Grüsse
Ranna
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Re: Die Frage stellt sich ... Zitat vom 23.11.

Beitragvon lawofattraction » 28. Nov 2012, 08:31




Moin Ihr Lieben,

jetzt habe ich – neugierig wie ich nun mal bin – einmal in die Leseprobe hineingeschaut, auch weil Ranna schreibt, dass das Buch zum Verständnis von Abraham beitragen kann.

Mir drängt sich der Eindruck auf, dass hier ein Erklärungsversuch unternommen wird, der dem Sinn geben soll, was bisher unerklärbar war und es für viele Menschen auch noch ist. Was Abraham Contrast und Ausdehnung nennen, wird in dem Buch Schicksalsschläge und Lernaufgaben der Seele genannt, ohne die, so der Tenor, ein inneres Wachstum nicht möglich ist. Ausser eines locker ähnlichen Konzepts einer vorgeburtlichen Planung kann ich nicht viel Gemeinsames zwischen Abraham und dem Autor erkennen.

Für mich ist das, was ich da lese, ein Versuch, Ungemach im Leben zu erklären, damit es nicht vollkommen auf der Ebene des Zufalls verbleibt. Der Autor hatte die Absicht, seine Annahmen von vorgeburtlicher Lebensplanung durch Medien bestätigt zu bekommen, was nach dem LoA natürlich auch geschehen ist. „Meine Gespräche mit dem Medium bestätigten alles, was ich zum Thema gelesen hatte.“ Das als absolute Bestätigung und Tatsache anzunehmen, klingt für jeden suspekt, der um die Wirkweise des LoA weiss. Denn mit einer solchen Absicht konnte ihm niemand andere Informationen geben.

Der Autor sagt von sich selbst, dass er ein recht unbefriedigtes Leben geführt hat. Also suchte er nach etwas, was seinem Leben Sinn und Tiefe geben sollte. „Mein Leben war kein Ausdruck meiner Seele“. Er liest esoterische und spirituelle Literatur und freundet sich mit der Idee an, dass es vorgeburtliche Absprachen gibt, die erklären, warum wir hier auf der Erde leiden.

Konzepte wie „Selbsterkenntnisprozess der Seele durch Leiden, Heilung der Seele, Dienst an anderen als wichtigster Lebenszweck, Seelen nehmen besonders grosse Schwierigkeiten auf sich, um die Menschheit weiter zu bringen, Bescheidenheit, Vergebung, Selbstlosigkeit als wahres Wesen“ fallen für mein Empfinden in die New-Age-Bewegung, während der einerseits eine grosse Zahl Menschen sich wieder auf ihre Spiritualität besinnen wollten, aber die alten Karma- und Unwertigkeitskonzepte und Dienst an anderen als Lebenszweck sowie Lernen durch Leiden aufgrund der Generationen dauernden Gehirnwäsche unserer Unwertigkeit noch durchaus einleuchtend waren.

Leiden und Dienst an anderen Menschen als Sinn und Zweck des Lebens ist ein Erklärungsversuch, warum manche gute Erfahrungen machen, andere nicht so gute. Vor dem Hintergrund des LoA ist das natürlich offensichtlich und das in ein Konzept des freien Willens zu jedem Moment einzupassen, bedarf schon einiger Phantasie. Manch einer mag sich ja freudig erschöpfen in dem Gedanken, hier als Diener der anderen Menschen ein schreckliches Schicksal zu durchleben, das vorgeplant wurde, damit die Seele wachsen kann. Aber, frage ich mich - wo finde ich Selbstermächtigung, wo wird mir Selbstwert bestätigt, wo wird mir Wertigkeit um unserer Selbst willen beigebracht? Wo bleibt da mein Recht auf echte Selbstverwirklichung? Wo ist die Information, dass ich es sehr wohl in der Hand habe, ob ich glücklich oder unglücklich lebe?

Ein wenig wurde ich an die Bücher von Carol Tipping erinnert, der Verfechter des Vergebens und Verzeihens ist und die bei mir auch das Gefühl hinterliessen: Ja, und wenn man das nun weiss, was dann? Grosszügig vergeben? Hilft es wirklich, wenn man weiss, dass das, was geschieht, geplant war? Hilft mir die Idee, dass ich auf dieser Welt bin und dass der Sinn meines Lebens es ist, als Dienst an anderen schlimmste Leiden zu erfahren? Hilft mir dies Konzept, mich dienend und demütig in mein Schicksal zu ergeben?

Oder hilft uns doch eher die Aussage, dass wir es in der Hand haben, unser Schicksal selbst zu gestalten? Und dass wir Schwingungswesen sind, die durch ihre gedankliche Ausrichtung einen Einfluss haben darauf, was uns im Leben begegnet? Dass das LoA uns das bringt, was wir denken? Dass wir ein glückliches Leben führen können, wenn wir uns auf die Freude im Leben konzentrieren? Das Wühlen im eigenen Leid und der Glaube an festgeschriebene Lebensläufe sowie Lernen durch Leiden lässt für Freude nicht viel Raum.

Als kleine Einschränkung dann dieser Satz: „Als inkarnierte Seelen haben wir auch die Möglichkeit, Probleme zu erschaffen, die nicht Teil einer vorgeburtlichen Planung sind.“ Aber dann die Behauptung, wir brauchen manche Probleme und die daraus erfolgende Weisheit, so dass uns in einem solchen Fall die Intuition nicht davor „warnt“. Das würde also bedeuten, dass die Quelle für uns entscheidet, dass wir etwas als schmerzliche Erfahrung brauchen und uns blindlings in unser Unglück rennen lässt, ohne dass unser emotionales Leitsystem greift.

Weiterer Diskrepanzpunkt ist die Idee, dass wir keinen direkten Zugang zu unserem Ursprung haben. „Die geistige Dimension ….. ist uns nur durch Medien und Channels zugänglich“. Wie in so vieler New Age Literatur wird auch hier die Verbindung zum Höheren Selbst, bei Abraham Inner Being genannt, von Geistführern übernommen, einem Konzept, das streng eine Trennung zwischen uns und "dort oben" vornimmt. Uns Menschen soll es daher nach Auffassung des Autors nur möglich sein, über eine dritte Instanz Verbindung zur Quelle zu haben.

Für mich hat die Lektüre selbst dieser kurzen Passagen kein gutes Gefühl hinterlassen, dazu ich bin inzwischen viel zu sehr auf die Überzeugung unseres Selbstwertes gepolt und von der Möglichkeit überzeugt, ein weitgehend freudiges Leben zu leben.

Am Rande: Lustig finde ich die Übersetzung "Geisterwelt" ….

Liebe Grüsse
Loa



*Resistance means feeling Singular instead of Plural* Abraham


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