Die eigene Freude zählt

Die Lehren Abrahams gechannelt von Esther Hicks

Die eigene Freude zählt

Beitragvon Winner » 15. Mär 2012, 20:30

Hallo ihr Lieben,
ich studiere zur Zeit "The Astonishing Power of Emotions - Let the Feeling be your Guide" von Esther&Jerry bzw. Abraham.

Ich möchte auf ein ganz bestimmten Abschnitt eingehen, der mir ein unbeschreibliches Aha-Gefühl beschert hat:

"But when you behave from the vantage point of trying to please another rather from the vantage point of personal alignment, you set yourself up for a great amount of trouble, for it is not possible to hold someone elses desire as the center of your attention, because as a creator, you simple are not wired that way.
By trying to please others, you encourage the disorted idea that someone else is responsible for their happiness, which, in the long run, disempowers them and makes them unhappy. We could accurately say that the harder you try to make others happy, the more unhappy they become because they become dependend on behaviour outside of themselves over which they have no control rather than being in alignment within themselves, over which they have complete control of. [...]
You are innately such independent Beings that the more dependent you become, the unhappier you become. Interesting, is it not that, that your intentions were to make another happy, but instead, you have encouraged less happiness?
Your only chance of influencing another to happiness is for you to truly be happy. And the only way for you to truly be happy is to achieve the state of vibrational alignment between you and You.

(S.136 - 137)

Meine deutsche Übersetzung:
"Aber wenn du versuchst es einem Anderen Recht zu machen, statt auf deine persönliche Ausrichtung zu achten, dann stellst du dich auf eine ganze Menge Ärger ein, denn es ist nicht möglich den Wunsch eines Anderen, zum Zentrum deiner Aufmerksamkeit zu machen, weil du als Schöpfer nicht so gepolt bist.
Mit dem Versuch es Anderen Recht zu machen, förderst du die verzerrte Idee das jemand Anderes die Verantwortung für ihre Fröhlichkeit übernehmen kann, die sie, auf lange Sicht, schwächt und unglücklich macht. Wir können genau sagen, dass je mühsamer du versuchst andere glücklich zu machen, desto unglücklicher werden sie, weil sie dadurch abhängig von dem Verhalten ausserhalb ihrer selbst werden, über das die keine Kontrolle haben; als in Ausrichtung mit sich selbst zu kommen, über die sie vollkommene Kontrolle haben.
Ihr seid von Geburt an solch unabhängige Wesen, dass je abhängiger ihr werdet, desto unglücklicher werdet ihr. Ist es nicht interessant, dass deine Absichten waren, Andere glücklich zu machen, aber stattdessen hast du sie zu weniger Glück angeregt?
Deine einzige Chance der Einflussnahme auf das Glück eines Anderen ist, wenn du wirklich glücklich bist/wirst. Und der einzige Weg für dich wirklich glücklich zu werden ist es den Zustand der schwingungsmässigen Übereinstimmung zwischen dir und Dir zu erreichen."


Hach sind Abraham nicht toll? :klatschen: Für eine Person wie mich - der es Hochgefühle bescherte meine Mitmenschen zu trösten und zu erheben - ist das eine der wichtigsten Erkenntnisse! Vorallem verstehe ich anhand dieser wundervollen Erklärung, nun auch warum ich auf lange Sicht das Gegenteil erreicht habe.
Mir war schon klar, dass man jemanden nicht helfen kann, wenn man selbst down ist, aber dass überhaupt der Versuch jemanden zu helfen, nichts bringt, egal wie es einem dabei geht, ist eine wunderbare Erkenntnis.

Das bedeutet auch, dass wenn ich einen Wunsch habe und mich nur darauf konzentriere, sich dieser Wunsch auch erfüllen kann, wenn ich mir aber dazu noch vorstelle, was ein Anderer wünscht ( bzw. wünschen könnte) und dementsprechend denke/handle, dann wird dies wieder mit meinem Wunsch vermischt und dann bekommen weder ich noch die andere Person, dass was wir wirklich wollen (puh ich hoffe das macht Sinn :clown: ).

Ausserdem habe ich mich damals - als ich noch so über-rücksichtsvoll war und Abraham nicht kannte - ständig gefragt warum diesen eher ich-bezogenen Menschen so viele Dinge wie von alleine zuflogen...sie haben sich einfach nur non-stop darum geschert, dass es vorallem Ihnen gut geht, denn nur so können sie und die Menschen um sie herum genauso glücklich sein - es gibt garkeinen anderen Weg :tja: Tja, Empathie ist gar nicht so toll :teuflischgut:

Ich freue mich meinen Aha-Moment mit euch teilen zu können. Ihr wisst garnicht wie viel es mir bedeutet, das erkannt zu haben, ich muss jetzt nur noch weiter üben...

Was habt ihr diesbezüglich für Erfahrungen gemacht? Wie reagieren eure Mitmenschen?

Alles Liebe
eure extrem erleichterte Winner :lieb:
~It's not about the creat-ion, it's about creat-ing!~ Abe
Benutzeravatar
Winner
 
Beiträge: 322
Registriert: 02.2010
Geschlecht: weiblich

Re: Die eigene Freude zählt

Beitragvon ZaWo » 15. Mär 2012, 21:45

Liebe Winner,

an der Ecke übe ich auch. Mein derzeitiger Stand: "Ich fräs' mir stubbornly meinen Weg. Uplifter manchmal ok, manchmal nicht ."

Hin und Hergewackel immer dabei :fh: ...vorsichtiges Treibholz aber auch.

:hug:
ZaWo
ZaWo
 

Re: Die eigene Freude zählt

Beitragvon Beautiful Mind » 15. Mär 2012, 21:46

Hallo liebe Winner,

herzlichen Glückwunsch zu deinen Erkenntnissen und Danke für dein mit-teilen! :danke:

Ich kann das nur bestätigen. Bei mir war es eher so nach und nach, dass ich immer sicherer darin wurde, mich nicht ebenfalls schlecht zu fühlen nur weil es einem meiner nahen Mitmenschen nicht gut ging. Step by step habe ich mehr und mehr verinnerlicht, dass es deren Wahl ist, wie sie sich fühlen und was sie (er)leben. Diese Erkenntnis hätte ich gerne schon einige Jahre früher gehabt, das hätte mir den Umgang und mein eigenes Fühlen in einigen Situationen sehr erleichtert. Und ich muss auch immer noch üben, die Verantwortung fürs Leben bei jedem Menschen selbst zu lassen.

Irgendwann habe ich jedoch festgestellt, dass ich manchmal sogar denke: "Pfff, ist ja nicht mein Problem." Wenn mich aber jemand um Hilfe bittet, bin ich für ihn da. Es gibt auch Situationen, da biete ich gerne meine Hilfe von mir aus an, wenn ich das Gefühl habe, es ist jetzt richtig so.



Lieben Gruß,

Beautiful Mind :gvibes:
“Gute Gedanken sind die beste Investition in die Zukunft!” (B.J.W.)
Benutzeravatar
Beautiful Mind
 
Beiträge: 510
Registriert: 07.2011
Geschlecht: weiblich

Re: Die eigene Freude zählt

Beitragvon Winner » 15. Mär 2012, 23:02

Liebe Zawo, liebe Beautiful Mind,

:danke: für euer Feedback!

ZaWo hat geschrieben:"Uplifter manchmal ok, manchmal nicht ."


Beautiful Mind hat geschrieben:Es gibt auch Situationen, da biete ich gerne meine Hilfe von mir aus an, wenn ich das Gefühl habe, es ist jetzt richtig so.


Ja genau, weil es sich gut anfühlt, aber nicht, weil man insgeheim glaubt man müsse doch die Verantwortung dafür übernehmen, weil die Person, nicht fähig dazu ist...das hat meine Mutter ganz oft gemacht :mrgreen: "Du bist doch traurig, du musst mir jetzt sofort sagen was los ist, sonst kann dir die Hilfe die du brauchst nicht geben." :roll:

Aber eigentlich geht es nicht nur um Hilfe, sondern auch um die Rücksichtnahme. Wie viel davon ist ok? Gehe ich diesen Kompromiss jetzt ein, nur um den Anderen zu befriedigen oder tue ich es, weil ich es gerne tun möchte? Ich musste den Unterschied erst lernen, weil ich gerne zuerst an Andere, als an mich gedacht habe (Stichwort: strenge katholische Erziehung)... Nun ist es auch ganz klar warum es z.B. in Beziehungsratgebern (die ich dank Abraham nicht mehr brauche 8-) ) heißt auch mal Nein zu sagen und nicht "zu nett" zu sein. Irgendwie sind Ja und Amen-Sager, die dazu noch alles tun, um Eindruck zu schinden doch total unattraktiv, weil es eben zeigt, dass sie noch zu abhängig von ihrem Gegenüber sind und niemand wahrhaftig gerne diese Verantwortung übernehmen will. :idea: Was würde ich ohne die Abraham Teachings bloss tun??? :gvibes:

Alles Liebe
Winner :herzhpf: :lieb:
~It's not about the creat-ion, it's about creat-ing!~ Abe
Benutzeravatar
Winner
 
Beiträge: 322
Registriert: 02.2010
Geschlecht: weiblich

Re: Die eigene Freude zählt

Beitragvon Maria » 16. Mär 2012, 08:48

Hallo liebe Winner,

bei diesem Punkt stand ich die letzten Tage auch. Mir fiel gar nicht auf, dass ich versucht habe meine Kolleginnen glücklich zu machen, damit ich endlich eine harmonische Arbeitsatmosphäre habe... quasi ein Deal, der mir so nicht bewusst war. Nun ist es mir nach zwei Wochen inneres Gezeter aufgefallen. Auslöser war eine Veränderung am Arbeitsplatz – eine meiner Kolleginnen geht in Rente.

Ich hatte schon Pläne ganz besonders auf die Arbeitszeitwünsche meiner anderen Kollegin ein zu gehen – wobei sich deren Meinung, zu meinem großen Erstaunen (und Glück) immer wieder geändert hat. Irgendwann ist mir aufgefallen, dass es hoffnungslos ist die Zukunft für uns beide sicher und glücklich zu machen. Anschließend kam mir noch die Erkenntnis, dass Realitätsgestaltung (auch für mich) isoliert funktioniert und die Kollegin außerdem von meinen Versuchen sie glücklich zu machen irritiert war.

Insgesamt ein ganz „altes Programm“ (mach ich dich glücklich, sind wir alle glücklich). Jetzt bin ich froh, dass ich es wieder mal erkannt habe und vor allem ist mir (wieder mal) klar geworden, dass um so lieber ich die Menschen in meiner Umgebung habe, um so leichter passiert es, dass ich wieder in die alte Gewohnheit zurück verfalle – was für ein Glück, dass die Kolleginnen es mit mir als Co-Creator nochmals durchgespielt haben.

Mir kam die Vorstellung des Grids bei meiner "Lösung" sehr zu Hilfe – ich habe mich gefragt, was ich wirklich will. Ich habe also meine Vorstellung auf die Basis herunter gebrochen und irgendwann war ich bei Wertschätzung, Kontinuität, Freude und Sicherheit, wobei ich denke mit Wertschätzung sind die anderen Punkte auch dabei – also jedenfalls ist mir klar geworden, dass das genau die Wünsche meiner anderen Kollegin sind (und wahrscheinlich aller Menschen). Richte ich mich auf diese Gefühle aus, ist alles gut.

Euch ein schönes Wochenende!

Herzliche Grüße

Maria
Maria
 

Re: Die eigene Freude zählt

Beitragvon Winner » 19. Mär 2012, 23:29

Danke liebe Maria!
Deine Erkenntnisse aus dieser Erfahrung helfen mir weiter! :ros: :five:

Ich wünsche dir noch weiterhin ein nicht nur angenehmes, sondern auch über-hyper-wundervolles und positives Arbeitsklima!

Alles Liebe
Winner :lieb:
~It's not about the creat-ion, it's about creat-ing!~ Abe
Benutzeravatar
Winner
 
Beiträge: 322
Registriert: 02.2010
Geschlecht: weiblich

Re: Die eigene Freude zählt

Beitragvon lawofattraction » 20. Mär 2012, 07:33




Liebe Winner, dear All,

dies ist eine wunderbare Unterhaltung während des Workshops in Albuquerque am 10.3.2012 zwischen Abraham und einem jungen Mann, der die Frage stellt "was wäre, wenn alle wüssten, was ich weiss?" - so erhellend in Bezug auf die Grenzen, die so gerne überschritten werden, um anderen wie auch immer "auf die Sprünge zu helfen". Eyeopener. 8-)






*Resistance means feeling Singular instead of Plural* Abraham


Benutzeravatar
lawofattraction
 
Beiträge: 8974
Registriert: 09.2009
Wohnort: Im Hohen Norden
Geschlecht: weiblich

Re: Die eigene Freude zählt

Beitragvon Optimistin » 20. Mär 2012, 13:28

hallo,

ich habe mir eben das Video angehört..... aber ich hätte gerne mehr verstanden......

mag mir jemand die Augen öffnen und das Gespräch "kurz" übersetzen!

lg optimistin
Optimistin
 

Re: Die eigene Freude zählt

Beitragvon IAM » 23. Mär 2012, 16:20

wenn dir das WICHTIG ist, werden dir dafür tausende Möglichkeiten ZUFALLEN.
IAM
 

Re: Die eigene Freude zählt

Beitragvon martian777 » 11. Apr 2012, 09:58

Hallo Abrahamforum.

Ich habe mich eben angemeldet.

Zunächst einmal habe ich mich sehr gefreut als ich das oben veröffentlichte Video gesehen habe, denn ich habe an diesem Workshop via Internetübertragung teilgenommen und es ist gut auf diese Art und Weise eine kleine Erinnerungshilfe zu haben.


In dem Video, wo der junge Mann, der ungefähr so alt ist wie ich, er 19, ich 25, was er das in dem Video sagt, da kann ich mich sehr gut damit identifizieren. Ich denke öfters, ich müsste, wenn ich etwas gefunden habe, dass mein Leben verbessert, ich hätte eine Art "ethische Verpflichtung" es anderen weiterzusagen.

Doch das ist ja eher kontraproduktiv und anmaßend.

Ich kann ja anderen nicht weißmachen ich wüsste, was besser für sie ist, als ihre Innere Führung.


Ich finde es auch total genial, dass ich hier erfahre, dass es auch andere gibt, die es auch nicht gut finden, sich selbst "zu opfern" um selbstlos anderen zu dienen und zu helfen.



Ich freue mich auf einen für alle Beteiligten freudvollen und angenehmen Austausch.
martian777
 

Re: Die eigene Freude zählt

Beitragvon martian777 » 11. Apr 2012, 11:48

Lange Rede, kurzer Sinn:

Danke für das Video.
:danke:
martian777
 


Zurück zu "Abraham-Hicks - Diskussion"


 

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: Google [Bot] und 1 Gast

web tracker