Dankbarkeit & Wertschätzung

Die Lehren Abrahams gechannelt von Esther Hicks

Re: Dankbarkeit & Wertschätzung

Beitragvon LillyB » 27. Mär 2010, 14:00

Hallo Zawo,

das Lied ist klasse. Finde ich. Es bedeutet, die Sorgen der Seele/ Quelle/ Gott zu übergeben. Dort werden sie (im Vortex) mit den Augen der Quelle gesehen und verschwinden. Das wird im "Kurs in Wundern" dem "Heiligen Geist" übergeben genannt. In Vergebung üben (doch selbst im Kurs in Wundern ist das nur ein "Vehikel") und nicht Wirklichkeit.

Es ist insofern nichts anderes als Fokus wechseln zu ermöglichen, um in seiner Schöpferkraft zu bleiben.

ALOHA :huhu2: Lilly
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Re: Dankbarkeit & Wertschätzung

Beitragvon johnmarcos » 27. Mär 2010, 14:05

Halli Hallo,

bin wahrhaft beeindruckt von Loas Scharfsinn und ihrer kompromisslosen Freude (Antwort auf Kias letzte Ideen).


Welch eine enorme Bereicherung: A Woman OUT of her mind!


Kia: Wenn man bei dir "zwischen den Zeilen mitliest" dann "fällt natürlich auch der Groschen".

Alles in allem: Hier ist man umgeben von Menschen, die das Denken auf die nächst höhere Entfaltungsstufe erheben.

Ich genieße es ABSOLUT! :lachen:

Happy hughs,

JM :flherz:
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Re: Dankbarkeit & Wertschätzung

Beitragvon johnmarcos » 27. Mär 2010, 14:14

lawofattraction hat geschrieben:


Hallo liebe ZaWo,

ich finde Danksagen oder Danke sagen ja auch vollkommen in Ordnung und angebracht, es macht Freude - solange da nicht diese unterschwellige Unwürdigkeit und Kleinmache mitschwingt.



Auf den Punkt gebracht!

Super. Fantastisch. Exzellent.


JM

PS: APPRECIATING THE :grllll: HELL :grllll: :five: OUT :five: OF IT!!!
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Re: Dankbarkeit & Wertschätzung

Beitragvon lawofattraction » 27. Mär 2010, 14:14

ZaWo hat geschrieben:Wenn jemand zu dir sagt: "Ich liebe dich" und du weißt, er meint ja überhaupt nicht dich - kann er ja gar nicht - sondern sich.....oder es lächelt dich jemand an und du weißt, dass tut er, weil du ihm diese Rolle zugewiesen hast.....woher nimmst du die Wertschätzung? Was freut dich daran? Krass gesprochen, könnte ich ja auch genausogut einen MP3-Player besprechen.


Hallo ZaWo,

oder Du sagst Dir das gleich selbst. Dann brauchst Du nämlich niemanden im Aussen damit "beauftragen". Solange das aber noch als Ausdruck von aussen benötigt wird, hat es auch seine Berechtigung. Die Tatsache, dass es als "Puppenspiel" entlarvt ist, führt dann hoffentlich irgendwann in die Unabhängigkeit von anderen Menschen. Durch die Anerkennung der eigenen Grösse, die keine Bestätigung mehr braucht. I´m taking it easy, so etwas braucht seine Zeit. Und bis dahin erfreut es mich, es zu hören, auch wenn ich meine, die Hintergründe erkannt zu haben. :gvibes:

Lieben Gruss
Loa



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Re: Dankbarkeit & Wertschätzung

Beitragvon johnmarcos » 27. Mär 2010, 14:21

LillyB hat geschrieben: Das Äußere ist NICHT maßgeblich.
Wonderful :tja: ALOHA :clown:
Lilly


Ganz genau.

UMSTÄNDE, SITUATIONEN MATERIALISIEREN, VERDINGLICHEN SICH NICHT.

NUR UNSER STATE OF BEING, UNSER SEINSZUSTAND MATERIALISIERT - AUSNAHMSLOS!


JM
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Re: Dankbarkeit & Wertschätzung

Beitragvon ZaWo » 27. Mär 2010, 14:22

lawofattraction hat geschrieben:Und bis dahin erfreut es mich, es zu hören, auch wenn ich meine, die Hintergründe erkannt zu haben.


Meine ich es oder habe ich es? :kgrhl:

Na ja, so ungefähr gewöhn ich mich auch langsam daran, damit umzugehen. Meine Absicht ist es ja ganz besonders lieb mit mir umzugehen und da ich das innerlich nicht immer so mitkrieg, wenn ich mal wieder Druck auf mich ausübe, verwende ich den Spiegel und sag mir bei einem Lächeln z.B.: "Aha, sieht so aus, als mache ich Fortschritte mit mir" :teuflischgut:
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Re: Dankbarkeit & Wertschätzung

Beitragvon LillyB » 27. Mär 2010, 14:24

:teuflischgut: Hihi, wie sich das so ent-wickelt :kgrhl:

Es geht ja nicht um das "Ich liebe Dich" gesagt zu bekommen. Sondern um das "sich geliebt fühlen"

:gvibes:
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Re: Dankbarkeit & Wertschätzung

Beitragvon Shiva » 27. Mär 2010, 14:24

Hallo Ihr Lieben,

als erstes.. ich finde das Lied auch Klasse und manchmal singe ich es leise vor mir her, ich kenn zwar den gesamten Text nicht, aber es tut gut.. ich komme in gute Schwingung. 8-)

Ich glaube, Dankbarkeit und Wertschätzung hat man tief in seinem Inneren - und das spührt dein Gegenüber. Ein Beispiel bzw. zwei.

In meinem Job war ich lange "dankbar" dass ich ihn habe, ich war dankbar, jeden Monat meine paar Kröten auf dem Konto zu haben in einer Region, in der die Arbeitslosigkeit hoch ist. Aber, ich tue ja auch was dafür, ich setze meine Person, meine Arbeitskraft ein um der Firma Gewinn zu bringen, es beruht also auf Gegenseitigkeit.

Wichitig ist, dass man 1. sich selber wertschätzt, dass was man kann, sich als Person und die, die zu einem kommen und die Dienstleistung in Anspruch nehmen. Ich hatte letztens ein Gespräch mit meinem Chef, was sehr angenehm und von gegenseitiger Wertschätzng geprägt war. Da wandelte sich bei mir alles. Ich war nicht nur Dankbar - ich brachte meine Wertschätzung z.B. Kunden gegenüber zum Ausruck und das ist wichtig. Ein Kunde spührt das ganz genau, wenn er nicht nur die Kuh ist, die gemolken wird.

In meiner Selbstständigkeit hatte (und habe ich noch) ein Team, das realtiv erfolgreich war. Ich habe sie sehr untertützt und meine Dankbarkeit durch Hilfe und Freundlichkeit zum Ausdruck gebracht habe. Das Ende eines fast 2jährigen Liedes war, das mir meine Dankbarkeit so ausgelegt wurde, dass ich "abhängig" bin und ohne sie nichts wäre. Dieser Erkenntnissprozess war hart und mit Tränen bestückt.

Erst als ich mich abwahnte, wendete sich das Blatt. Ich wendetet mich anderen Personen zu, die sogar noch erfolgreicher wurden, ich hatte diesen Personen gegenüber en Gefühl der Wertschätzung - und nicht so. : "Ohne Euch hätte ich ja das und das nicht erricht. Schlussendlich sind die anderen ganz ruhig geworden, nachdem sie gesehen haben, dass ich sie nicht unbedingt zu meinem Erfolg brauche - Dankbrkeit adè.

Auch wenn ich mit einem neuen Geschäftspartner rede, wertschätze ich ihn - Dankbar..mm ich gebe ihm eine Chance und wenn er/sie will können sie mit mir erfolgreich werden, wäre ich nur dankbar, fängt es von vorn an.. "ohne mich..."

Soviel zu meinen Gedanken zu dem Thema

Herzliche Grüße Shiva, die in 10 min einen neuen Geschäftspartner einarbeitet und wertschätzt 8-)
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Re: Dankbarkeit & Wertschätzung

Beitragvon Einstein » 27. Mär 2010, 14:30

Dear all,
ja, ja, es gibt so einige wichtige Begrifflichkeiten, :102: hinter denen sich ganze (bei jedem andere) Glaubensgebäude oder Philosophien verstecken. Da gehen so manche Diskussionen mal salopp ausgedrückt einfach in die Hose :teuflischgut: , da wir über unterschiedliche Welten reden, die sich hinter dem gleichen Begriff verbergen. :tja:
Im Assoziationsthread hat Daisy auf das Wort Liebe mit "Dehnbarer Begriff" geantwortet. Diese Antwort war deutlich gehaltvoller, als sie beim ersten Lesen aussah. Ich zähle jetzt mal just for fun ein paar Assoziationen auf, die mir zu diesem Begriff einfallen:
  • Zuwendung
  • Lust
  • Abhängigkeit
  • Kontrolle
  • Freiheit
  • Versorgtsein
  • Sicherheit
  • Besitz
Bei jedem steckt eine andere Welt hinter einem Term. Was sich nun hinter dem durch Erziehung, Religion und westlichem Weltbild stark strapazierten Begriff "Dankbarkeit" verbirgt, muss jeder für sich selbst herausfinden.

ZaWo hat geschrieben:Ich selbst hab mir damit schon sehr viel vermasselt und bin immer noch dabei mir das nach und nach auszutreiben.

Ich möchte dazu kurz aus einem liebgewonnen (gechannelten) kleinen Büchlein von Petra von Minden (Amazonlink) eine Stelle zitieren, die mir gut gefällt und meine Meinung dazu widerspiegelt:

Stelle die wiederum vor, Vater oder Mutter zu sein.
Nun stelle dir tatsächlich mal vor, dein Kind würde alle Nase lang zu dir gerannt kommen:
"Danke, dass ich einen Ball haben darf.
Danke, dass du mich versorgst.
Danke, dass du mich spielen läßt.
Danke, dass du mich liebst...."
Sag mal ehrlich, würdest du dir dabei nicht albern vorkommen? Fändest du das nicht ziemlich nervig? Findest du das nicht alles selbstverständlich?
Würde es dir nicht auch so gehen, dass du es viel, viel schöner fändest, wenn du siehst, dass dein Kind mit dem Ball, den du ihm geschenkt hast, auch wirklich spielt und und sehr glücklich ist?

So sieht das, wenn ich in mich hineinhöre, mein IB auch :five:
So, das war jetzt relativ viel für so ein kleines Wort :kgrhl:
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Re: Dankbarkeit & Wertschätzung

Beitragvon lawofattraction » 27. Mär 2010, 14:34

ZaWo hat geschrieben:
lawofattraction hat geschrieben:Und bis dahin erfreut es mich, es zu hören, auch wenn ich meine, die Hintergründe erkannt zu haben.


Meine ich es oder habe ich es? :kgrhl:


Tja, bis ich es vollkommen lebe, bin ich mir ja nicht sicher. Solange ist das nur ein Konzept. Das Erleben wäre dann die ultimative Bestätigung. Ich nehme aber jede Liebesbezeugung von aussen als Reflexion meiner eigenen Liebe für mich, wäre die nicht vorhanden, hätte sie auch im Aussen keine Entsprechung. Das zeigt mir den Weg.


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Re: Dankbarkeit & Wertschätzung

Beitragvon Shiva » 27. Mär 2010, 19:01

aahhhhh.. bling... jetzt weiß ich warum ich Dich mag :hug:

Liebe Grüße Shiva :tja:
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Re: Dankbarkeit & Wertschätzung

Beitragvon Kia » 27. Mär 2010, 19:09

Da habe ich ja ganz schön was angezettelt, Ihr Lieben,

@Loa, also ich finde die Bresche zwischen unserem Fühlen und Ausdruck desselben gar nicht so gross, denn - wie gesagt - Ebene 1 und Ebene 2 durchdringen sich ja, d.h. alles was ich aussen sehe, höre, fühle, wahrnehme mit den Sinnen, das ist ja auch innen, sonst könnte ich es aussen gar nicht wahrnehmen und alles wertschätzen von dem da draussen, ist ja auch ein wertschätzen im inneren. Ich bin noch nicht ganz an dem Punkt, an dem ich es innen so gut wahrnehmen kann wie aussen. Aussen ist leichter, bei den anderen Menschen, ihre Schönheit, ihren Sinn für Humor, ihre scharfsinnige Intelligenz, ihre Gebefreudigkeit, ihre Zärtlichkeit, ihre strahlenden liebevollen Augen, all das ist ein Spiegel von mir, ja, aber - ihr habt völlig recht - ich darf mich nicht von den Spiegeln abhängig machen und es entlastet ganz enorm, liebe Loa, wenn Du so unbeschwert sagst, wir sind würdig und wertvoll und dürfen hier auf dem Planeten sein - ohne das geringste tun zu müssen dafür. Sehr, sehr erleichternd und danke, dass Du das so betonst.
:uns: allen danke für Eure weisen Einsichten, ich lasse das mal auf mich wirken.

@ Zawo: Dein Sohn spürt bestimmt mehr die wohltuende entspannende Schwingung als die Worte und es ist toll, dass Du es geniessen kannst, dass er einfach das nimmt, was für ihn dran ist jetzt. Und das Singen an sich ist natürlich sehr erhebend, unabhängig von den Worten :loveshower:
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Re: Dankbarkeit & Wertschätzung

Beitragvon lawofattraction » 27. Mär 2010, 19:30

Shiva hat geschrieben:aahhhhh.. bling... jetzt weiß ich warum ich Dich mag :hug:

Liebe Grüße Shiva :tja:


Und ich, warum ich Dich. :hug: Du hast eine wunderbare Gabe, ganz lebensnah zu den Themen Deine Geschichten beizutragen, wo ich philosophiere. Aber es ist nicht reine Philosophie, denn was ich durch Rede vertrete, habe ich auch erfahren und lebe es, nur erzähle ich weniger von mir, sondern kleide es in allgemein gültige Worte. Aber ich liebe Deine Beschreibungen und die Herzlichkeit, die ich darin fühle. Und so tragen wir zur Vielseitigkeit bei, ohne die das ganze Spiel total langweilig wäre.

Kia hat geschrieben:und es entlastet ganz enorm, liebe Loa, wenn Du so unbeschwert sagst, wir sind würdig und wertvoll und dürfen hier auf dem Planeten sein - ohne das geringste tun zu müssen dafür. Sehr, sehr erleichternd und danke, dass Du das so betonst.


Auch das, liebe Kia, habe ich mir aus einer ziemlich gegensätzlichen Situation selbst beigebracht. Alles andere fühlte sich so falsch an, dass ich fast körperliche Schmerzen hatte, wenn ich mit solchen Informationen in Kontakt kam. Daher war das Finden von Abraham auch für mich eine solche Offenbarung. :gvibes: Und vielleicht betone ich es daher auch des Öfteren. :mrgreen:

Danke Euch allen, die Ihr zum Verständnis beigetragen habt. :uns: Was für eine Fülle!

Liebste Grüsse
Loa



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Re: Dankbarkeit & Wertschätzung

Beitragvon Kia » 28. Mär 2010, 12:23

lawofattraction hat geschrieben:Auch das, liebe Kia, habe ich mir aus einer ziemlich gegensätzlichen Situation selbst beigebracht. Alles andere fühlte sich so falsch an, dass ich fast körperliche Schmerzen hatte, wenn ich mit solchen Informationen in Kontakt kam.


Liebe Loa,

das kann ich sehr gut nachempfinden. Meine heute gefühlte Genügsamkeit wird manchmal von Menschen als falsche Bescheidenheit aufgefasst; bei mir ist diese Genügsamkeit, oder Zufriedenheit jedoch aus einem riesigen Contrast einer gegensätzlichen Situation entstanden, die ich hier kurz beschreiben will, damit verständlich wird, woraus das Bescheiden werden entstanden ist: Ich empfinde das so, dass mein früherer Stolz immer und immer wieder zu sehr üblen Abstürzen geführt hat, da der Stolz das falsche Objekt hatte. Ich war stolz auf Aussehen, oder Wissen oder guten Ruf oder körperliche Fitness und habe mir eingebildet, etwas ganz Besonderes zu sein. Diese Überheblichkeit des kleinen Ich, dieser aufgeblähte Stolz hat dazu geführt, dass ich sehr leicht unglücklich geworden bin. Ich war sehr verletzlich, höchst anfällig für Kränkungen, habe mich schnell mal vernachlässigt oder ausgenutzt gefühlt und war, da ich die anderen Menschen nicht so geschätzt habe wie mich selbst, praktisch unfähig Rat oder Empfehlungen anzunehmen.
Die menschliche Entwicklung hat völlig gestoppt, da ich mich nur noch um mich selbst gedreht hatte. Es war das Gefühl, ich stehe auf einem Berg, die anderen sind da unten. Niemand hatte gern mit so einer Person zu tun, ich selbst auch nicht. Ich war so einsam und isoliert durch mich selbst und sterbensunglücklich.
Dieses Gefühl, das sich so schrecklich angefühlt hat war kurz: Ich bin besser als diese oder jene Person.
Dieses Gefühl konnte sich auf alles beziehen, Rollen, Identitäten wie nationale Zugehörigkeit, Berufliches, auch spirituellles "Ich bin Buddhist, Ich bin Christ", ich bin eine so liebe Frau, einfach lauter komisches Zeug, kurz: anmassender Stolz.

Diese Person von damals hat sich einfach mit Zeug identifiziert, das sie als "gut" definierte und dann an diesen Identitäten festgeklammert und wehe, die anderen rüttelten daran. Wehe denen. Es ist für mich heute nicht mehr nachvollziehbar, wie ein Mensch sich selbst so hoch einschätzen kann. Als hätte ich unter Halluzinationen gelitten.

Und je höher ich mich stellte, um so tiefer war der Fall, Ihr Lieben. Nachdem ich so zwei bis drei Mal runtergefallen bin, mit riesigem Geschepper :danke: Zawo für das schöne Wort, habe ich freiwillig darauf verzichtet hochzuklettern auf den Berg dieser Arroganz.
Es sind harte Worte, ja, aber das Göttliche ist ja in allen Menschen gleich wundervoll da, es gibt kein besser oder schlechter und erst als ich das erkannte, habe ich entschieden, Schluss zu machen mit diesem Weg des Kletterns, Runterfallen usw. Ich bezeichne das gern als "die Hühner laufen gegen den Zaun..."
Und als ich dann meine selbst-bezogene Aufmerksamkeit mal endlich aufgab und Aufmerksamkeit auf die anderen Menschen richtete, und die guten Qualitäten des So-Seins in ihnen gesehen habe, wurde mir klar, dass das, was kostbar an mir ist, sowieso schon da ist und ich gar nichts tun kann, weil es bereits da ist. Ich kann es nur zerstören durch obige beschriebene Anmassung.

Und heute verstehe ich es so: Ob ich mich oder die anderen wertschätze, spielt keine Rolle, denn die Qualitäten, die ewig in unserem Sein verankert sind, sie sind und waren ewig da und ich kann sie weder bei mir, noch bei den anderen Menschen "wegmachen" oder "herzaubern". Sie sind. Seinszustände sind. Und das menschengemachte vergeht. Es lohnt sich für mich nicht mehr, diesem Vergänglichen zu viel Energie und Zeit zu schenken. Diese Erkenntnisse vergesse ich sporadisch immer wieder und gehe mir selbst auf den Leim (kleines Ich). :teuflischgut:

Und dann kommt natürlich die Angst manchmal (tendenziell seltener) hoch, dass ich in diese frühere, sehr leidvolle Selbsterhöhung, Selbstüberschätzung wieder reinrasseln könnte, von der ich ja genau weiss, wo sie endet.... :grllll: :cry: :twisted: :oops:

Ich danke Euch für Euer Dasein und bin froh das hier mal klargestellt zu haben. Die Abraham-Methoden beschleunigen für mich riesig diesen Prozess, in dem ich bereits war, da ich durch z.B. das Lesen und Verarbeiten der Workshops nicht mehr alle Erfahrungen selbst machen muss, sondern sich vieles durch das assoziierte Lesen von ganz alleine löst oder klärt. Und auch Eure Texte zu lesen hat die gleiche Wirkung.
Ich bin sehr glücklich, mit Euch in diesem Prozess sein zu können. Es ist auch nicht immer nur einfach, aber viel viel besser als allein ohne Korrekturen vor mich hin zu probieren. Klar geht das auch, immer nach dem Try and Error-Prinzip. Keine Abhängigkeit von Foren da bei mir. Aber ihr seid für mich schon die Beschleunigung auf der :gvibes: :vortex: :hregen: :bheart: :kl: Befreiungs-Autobahn.
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Re: Dankbarkeit & Wertschätzung

Beitragvon LillyB » 28. Mär 2010, 15:58

Hallo Kia,

Danke für Deine Freimütigkeit und diese Story. Bin grade am Fensterputzen und musste drüber nachdenken. Wenn ich das LOA-mäßig betrachte, so hast Du mit Deinen Gedanken und Fühlen in der Konkurrenz zu anderen gelebt. So hat Dir das LOA immer mehr solcher Situationen geschickt. Also sehr anstrengend. Und was für ein lebendiges Beispiel!

Und wie wunderbar, dass Du das nun herumgedreht hast. Ich freue mich total für Dich :gvibes:

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Re: Dankbarkeit & Wertschätzung

Beitragvon Kia » 28. Mär 2010, 16:22

Deine Mit-Freude ist wunderbar, ich geniesse im Moment auch den Frühlingsputz, so viel innen und aussen kann wieder losgelassen werden und Fenster putzen ist super, tue ich nachher auch noch, so viel KLARE SICHT. :ros: :gvibes:
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