Co-Creation

Die Lehren Abrahams gechannelt von Esther Hicks

Co-Creation

Beitragvon Peak » 3. Nov 2011, 10:28

Hallo, liebe Grüße und Danke for being here an Euch alle!
Liebe LOA, Dir sage ich hier besonderen Dank für Dein Engagement. Ich hatte vorgesehen, in Deinem letzten Thread etwas zu sagen und finde schade, was dort jetzt passiert ist ...

Trotz des Bewusst-Seins von Abrahams Teachings

(lawofattraction hat geschrieben: Jede Begegnung ist eine Co-Creation, sei sie erfreulich oder unerfreulich. Wir kommen mit niemandem in Kontakt, der nicht unsere Schwingung aufgegriffen hat und umgekehrt. Die anderen bieten uns das an, was sie in uns finden. Und umgekehrt)

bin ich verunsichert. Aufgrund des Endes des „Liebe-Gegenliebe-Threads“ erstrecht eigentlich. ...

Den besten Freund und engsten Vertrauten meines Freundes kenne ich noch nicht sehr lange, habe ihn ca. dreimal gesehen. Ich mag diesen Menschen, schätze ihn sehr. Gespräche sind tief greifend, liebevoll, wertschätzend, er verbalisiert, ich sei eine sehr Liebe – so wie es vom Well-Being her wünschenswert ist. Verwirrend ist, dass er mich zuweilen „spitzzüngig“ beleidigt. Ich verteidige mich in den Situationen nicht, ignoriere diese Bemerkungen, bleibe bei mir, weil ICH BIN.
Ich habe überlegt, mit aller Ehrlichkeit zu mir, ..., ich finde diese Beleidigungen nicht in mir, ich habe mit und über diesen Menschen nur liebevoll, wertschätzend gesprochen.
:nachdenk:
Liebste Grüße
Peak
Peak
 

Re: Co-Creation

Beitragvon Zaungast » 3. Nov 2011, 11:05

Hallo Peak

Ich möchte mich Deiner Frage unbedingt anschliessen (und auch deiner Wetschätzung für das Forum und für loa).
Hinzu kommt für mich noch ein weiterer Punkt:

Wie lässt sich das Gefühl von Projektion integrieren (in das obige Zitat).
Ich schreibe bewusst "Gefühl oder Erleben" von Projektion, da ich dabei nicht auf eine psychologisch Lehre zurückgreife, sondern auf eigene Erfahrungen.
Und da habe ich es schon gelegentlich erlebt, dass mir Dinge "vorgeworfen " oder zugeschrieben wurden, die ich nach reiflicher Überlegung und Selbstprüfung einfach nicht an mir entdecken konnte, oder jedenfalls nicht in dem Masse, dass es einer Erwähnung wert wäre.

Beispiel:

Es gab da vor langen Jahren mal einen jungen Mann, der in mich verliebt war. Allerdings wurde diese Liebe meinerseits nicht erwidert.
(Ja, aber es war auch keine reine... :clown: Vor allem suchte er eine Freundin. Ich mochte ihn allerdings sehr gerne. )
Egal: Irgendwann warf er mir an den Kopf, ich sei "ja auch so ein Mensch, der ganz und gar im Konkurrenzdenken verhaftet wäre".
Da das eins unserer letzten Gespräche war, blieb es mir im Kopf. Und ich war erstmal betroffen. Dachte dann drüber nach...und dachte...hm...irgendwie passt das eher auf Dich...
Klar, ein bisschen habe ich das auch, aber im Vergleich, würde ich sagen, eher ganz gering.
Ich hab in der Schule immer alle abschreiben lassen.... :clown:

Manchmal habe ich auch das Gefühl - oft sogar - Menschen beziehen sich nicht auf andere Menschen sondern auf ein Bild, dass sie von ihnen haben.
Wahrscheinlich sogar meistens. aber manchmal fühlt man sich doch mehr gesehen, und manchmal einfach in ein Raster eingeordnet.

Was ist das, in Schwingung ausgedrückt?
Wie passt das mit der Theorie vonSchwingungsangebot zusammen?
Habe ich diesem Freund eine "Konkurrenzschwingung" angeboten? (Ich sage, selbst in diesem Moment nicht).
Oder hat er schräg rechts an mir vorbei gekuckt?

Intuitiv, und weil ich jetzt nicht mehr viel Zeit zum Denken und Schreiben habe, würde ich sagen, es hat mit Offenheit und Verschlossenheit zu tun.

(Und was hat das alles mit Abraham zu tun?..auch seufz...wahrscheinlich mal wieder wenig.
Vielleicht gibt es aber etwas Passendes dazu?
Mich interessiert einfach die Thematik. Sehr sogar.
Deswegen bin ich hier.
Ich hoffe, es ist ok.)

LG,
Z.

PS: Und ich halte mich für einen Menschen, der sehr ehrlich gegenüber sich selbst ist.
Ich kann kühl sein, ich kann zickig sein, ich kann grummelig sein ( :bussi: für Luxus :mrgreen: ), ...ich zähl das jetzt nicht weiter auf, sonst stürzt die Schwingung hier voll ab. Daher, zur Bereinigung: Ich kann auch sehr sehr nett sein :mrgreen: ).
Jau, aber manchmal krieg ich dann ganz komische Sachen an den Kopf geknallt...und tu mich wundern, weil ich die wirklich nicht in meiner Abstellkammer wiederfinde... :hä: )
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Re: Co-Creation

Beitragvon LICHT » 3. Nov 2011, 11:16

ich sehe, wie man sich eifrigst wehrt, gegen den spiegel, der einem vorgehalten wird. <nnnnnnnein, das bin ich nicht, nein so bin ich nicht, nein, so etwas tue ich nicht, ich doch nicht, ich doch die gute, liebe, nette .......>
Sorget Euch nicht
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Re: Co-Creation

Beitragvon katgirl » 3. Nov 2011, 11:24

Loa hat geschrieben: Nun mag jemand denken "Moment mal, diesen einen Mann damals habe ich von ganzem Herzen geliebt und er hat mich nicht zurück geliebt". Aber wir sagen Dir, dass Du ihm Unsicherheit gezeigt hast, und ihm Sorgen angeboten hast und dass das nicht die reine Schwingung der Liebe war.

Hallo, mir geht zu dem Thema obiger Abschnitt nicht aus dem Kopf.
Und dann schlossen sich einige Fragen an.
- Wie rein, sauber und klar ist denn meine Schwingung in dieser Sache?
- Sind meine Gedanken wirklich immer klar zu diesem Thema?
- Haue ich nicht vielleicht doch manchmal gedankenmäßig völlig daneben?
- Halte ich nicht vielleicht doch an alten Mustern, Glaubenssätzen und Erfahrungen fest?
- Ist diese Sache das absolut Wichtigste für mich?
- Vermische ich manchmal Themen miteinander und somit auch deren Schwingung?

Wenn ich meine Thema klar und rein halte, bekomme ich auch ein klares sauberes Ergebnis geliefert. Kann ich das durchgängig halten? Ich übe!
Aber wie oft passiert es mir, daß ich unsortierte Zwischengedanken habe oder daß ich vom Hundersten ins Tausendste komme und dann diese Schwingung mitziehe. Die Essenz wird zurückkommen.

Was biete ich dem anderen wirklich an?
Was biete ich mir selbst an?
Ich finde das Zitat so aufschlußreich und das nicht nur im Bezug auf Liebe, sondern viel weitergefaßt. :danke:
lg
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Re: Co-Creation

Beitragvon Kia » 3. Nov 2011, 13:09

Schaut mal, das hat Zawo vorgestern in dem Liebe - Gegenliebe eingestellt:


Es lohnt sich aufmerksam zu hören.

Für mich sind alle Fragen für den Umgang mit Out-of-Vortex Zuständen bei mir oder anderen Menschen beantwortet.

Lieben Gruss

Kia
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Re: Co-Creation

Beitragvon Kia » 3. Nov 2011, 13:32

Für mich ist auch immer wichtig genau zu wissen, wem oder was ich die Aufmerksamkeit gebe:

meinen out-of-Vortex Zuständen oder meinem who I really am, also dem Potential der Quelle in mir?
den out-of-Vortex Zuständen der Mitmenschen oder ihrem göttlichen Potential?

Und wenn ich sie unterstützen will, so kann ich das ja nur indem ich

1. selbst im Vortex bleibe, mir treu bleibe und mich diesen inneren Werten, die fühlbar da sind innerlich hingebe (ohne Rücksicht darauf, was meine out-of-Vortex Gedanken dann rumspinnen). Gleichzeitig sind diese beiden Schwingungen in einem Lebewesen nicht möglich, glaube ich - ich wähle also.

2. dem Contrast erlaube mich auszudehnen, also Fokus weg von dem, was den Contrast ausgelöst hat, das ist ja Schnee von gestern, ich gehe in die ausgedehnte Schwingung.

Wie Frage: wie ist das und das passiert, wie konnte es so weit kommen, ist, ausserhalb Vortex immer kontraproduktiv, weil das "sogenannte Schlimme" sonst noch mehr Brennstoff bekommt und sich nichts ändern kann.

Das Schauen auf das, was ich verändern will, verhindert die Veränderung. Immer. Denn es hält die alte Schwingung am laufen. Auch der andere Mensch kann sich nicht ändern, wenn ich auf das schaue, was er/sie ändern soll.

Auch die Rechtfertigungen, wieso ich was verändern will, hält die alte Schwingung am laufen.

Das Diskutieren, was getan werden hätte müssen (also jeder Konjunktiv) hält die alte Schwingung am laufen.

Das Schauen, was die anderen machen und das Wollen, was sie machen sollten, (damit es mir besser geht) hält die alte Schwingung am laufen.

So, wie ich die Teachings im Moment verstehe, ist meine einzige Chance, Ausrichtung auf die Quelle zu finden (Alignment with Source) und dann ehrlich nachfühlen so wie Sanaei, das heute morgen so schön beschrieben hat - und was zu denken, zu fühlen, zu machen, wie zu handeln ist wird von innen in der Stille offenbart, auf neue Art.

Und das ist bei jedem von uns anders, weil wir einzigartig sind, es ist unberechenbar, nicht kontrollierbar, frisch und neu jeden Moment.

Innerhalb der Dualität/out of Vortex ist ja ständig dieses polare der beiden Enden des Stocks. Ich kann nur den Stock loslassen und vom Vortex aus mit meiner höchst-persönlichen Absicht !!! das schrieb Loa die Tage gerade - neu fokussieren:

Was will ich aus dieser gefühlten Verbundenheit mit meiner Quelle? Und wie setzt meine menschliche Persönlichkeit mit meinen Ressourcen das dann in auf der physischen Ebene um? Es wird alles von innen gegeben, aber erst im jeweiligen Moment, in dem ich es brauche. Plötzlich ist es da.

Out of Vortex ist bei mir oft so, dass ich beide Enden des Stocks anfasse, loslasse, neu anfasse, hier anfasse, dort anfasse, ich muss - für mich - dann immer wissen, wie es sich anfühlt, sonst bin ich entscheidungsunfähig.
Ich bin so froh um die andere Ebene im Vortex, weil dort das ganze so viel leichter fliesst und auch der Contrast (mit allen Gefühlen - nur bin ich nicht identifiziert mit den Gefühlen!) so freudig und gar nicht mehr schmerzensreich ist, sondern einfach nur ein schönes neues Abenteuer (mit ungewissem Ausgang, aber immer gut - die Quelle kann nicht anders).

Ist jetzt nicht vollständig, ich schicke es mal ab.

Lieben Gruss
Kia
Zuletzt geändert von Kia am 3. Nov 2011, 13:39, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Co-Creation

Beitragvon Zaungast » 3. Nov 2011, 13:36

Oooooohhhhh keeeee

Also zum theroetischen Hintergrund: Ich wollte dem Freund damals helfen oder irgend etwas Ähnliches. (Who knows, und es ist auch egal.)
Und zum praktischen Umgang: Lasst uns Spass haben mit all den - hm- Störenfrieden und - friedinnen; let's enjoy it!

(Ich weiss, das klingt bestimmt schon wieder ein bisschen ironisch, weil bei mir selbst so ein kleiner Hindergedanke ist von..."irgendwie fies". (Mein Minimoralapostel, der immer noch aufmuckt; bei dem"enjoy it". :mrgreen: ) De facto sehe ich es aber genau so, bzw. versuche ich, es so zu sehen, bzw. ist es eine wunderbare Sichtweise. :clown:

:danke: Kia, fürs nochmalige Einstellen :clown:

Huch...ich wollte Hintergedanke schreiben, und nicht Hindergedanke...
Zuletzt geändert von Zaungast am 3. Nov 2011, 13:50, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Co-Creation

Beitragvon Kia » 3. Nov 2011, 13:44

Du liest aber schnell :ros:

Na, vielleicht hast Du auch das Video geschaut und noch nicht gelesen.

Schönen Nachmittag Ihr Lieben

Kia
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Re: Co-Creation

Beitragvon Zaungast » 3. Nov 2011, 13:49

Beides :mrgreen:

Bis später :ros:
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Re: Co-Creation

Beitragvon Phoenix » 3. Nov 2011, 16:18

Peak hat geschrieben:Ich habe überlegt, mit aller Ehrlichkeit zu mir, ..., ich finde diese Beleidigungen nicht in mir, ich habe mit und über diesen Menschen nur liebevoll, wertschätzend gesprochen. :nachdenk:
Liebste Grüße
Peak


Hallo Peak,

es ist ja auch nicht so, dass du in Dir beleidigende Schwingungen haben musst, sondern das Pendant dazu, das was du fühlst, wenn du beleidigt wirst (vielleicht nicht zu genügen, nicht wert zu sein, Scham o. ä.).

Liebe Grüße
Phoenix
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Re: Co-Creation

Beitragvon Peak » 3. Nov 2011, 17:35

Guten Abend ...

... manchmal ist das Ventil zu :rleye: ... (entspr. Sara-Buch) ...
Phoenix ich danke Dir, ..., scheint (noch) so zu sein, was Du sagst.
Kia ... das Video war mir im LIEBE....-Thread entgangen, sorry, that's it ... to open the valves again :gvibes:

Schön, dass Ihr da seid !!!

Schönen Abend Euch.
Liebe Grüße Peak
Peak
 

Re: Co-Creation

Beitragvon Birdie » 3. Nov 2011, 18:20

Hi,
ich hab heute während desTages darüber nachgedacht wie es bei mir zur Zeit läuft und ich fand heraus, dass ich weniger mit dem Spiegel zu tun habe (zumindest jetzt nicht), sondern eher "Einladungen"verschicke, so oder so mit mit zu kommunizieren oder sich zu verhalten.

Bei manchen Menschen fällt es mir sehr schwer klar zu sein und zu bleiben - und die Art der Kommunikation ist dann entsprechend - aber auch hier ist es wohl einfach die Übung - und ich sag mir ich muss ja nicht sofort perfekt sein.

Durch eine Bewohnerin unseres Hauss immerhin habe ich gelernt ein mir selbst lästiges und eigentlich unbegreifliches Verhalten als völlig unnötig zu erkennen und es abzustellen....

LG
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Re: Co-Creation

Beitragvon katgirl » 3. Nov 2011, 18:55

Hallo LadyBird,
genau das meine ich. :genau:
Bei manchen Menschen oder zT auch direkten Wünschen oder Gedanken weiß ich zwar einerseits was ich will,
falle aber auch wieder in das nicht-Wollen zurück.
Wenn ich aber selber meine Gedanken durchmische, bekomme ich daraus auch die Essenz geliefert.
Zum Bleistift: ich erwarte etwas von jemanden und gleichzeitig zweifle ich selber an der Sache. Ich signalisiere meinem "Erfüllungsgehilfen" Zweifel und Ablehnung.
Und dann wundere ich mich, wenn die Sache nichts wird ???

Ich stelle mir mal die Frage andersrum: Wie würde ich reagieren, wenn jemand zwar A predigt, aber gleichzeitig nach B 'riecht/schmeckt/aussieht'?

Und das kann ich auf Personen genauso beziehen, wie auf Dinge, die ich haben möchte.

lg
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Re: Co-Creation

Beitragvon zimtstern » 3. Nov 2011, 19:15

Phoenix hat geschrieben:
Peak hat geschrieben:Ich habe überlegt, mit aller Ehrlichkeit zu mir, ..., ich finde diese Beleidigungen nicht in mir, ich habe mit und über diesen Menschen nur liebevoll, wertschätzend gesprochen. :nachdenk:
Liebste Grüße
Peak


Hallo Peak,

es ist ja auch nicht so, dass du in Dir beleidigende Schwingungen haben musst, sondern das Pendant dazu, das was du fühlst, wenn du beleidigt wirst (vielleicht nicht zu genügen, nicht wert zu sein, Scham o. ä.).

Liebe Grüße
Phoenix



Ich sehe das auch so wie Phoenix, - wie habe ich mich in dieser Situation, in diesem Moment gefühlt (an die aufgekommenden Gedanken können wir uns im nachhinein ja meist nicht mehr erinnern, aber ein bestimmtes Gefühl war meistens recht markant und führt uns letzendlich auch wieder zu den zu Grunde liegenden Gedanken)?

Jemand kann sich zB. verunsichert/irritiert bis hin zu ängstlich fühlen, und dann etwas sagen was den anderen "provoziert", - und dabei ist es vollkommen egal was, das verrät überhaupt nichts über die Schwingung, - er könnte dir zB. ein Liebesgeständnis machen, - und du fühlst dich ebenfalls verunsichert/irritiert oder sogar ängstlich.

Wobei das natürlich auch schon vorher der Fall war, die entsprechende Schwingung muss ja vorhanden sein und wird nur aktiviert.

Ganz lieben Gruß,

Zimtstern :lieb:
Zuletzt geändert von zimtstern am 3. Nov 2011, 19:20, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Co-Creation

Beitragvon Birdie » 3. Nov 2011, 19:18

Hi Cat,
ich habe mir von einem bestimmten Menschen "nur das Beste" gewünscht, ihn nur so gesehen wie ich ihn sehen wollte, als ein tolles wunderbares Goldstück sozusagen(egal wie er sich anderen gegenüber benimmt, egal weshalb er in Staatspension gewesen war) - aber leider war ich dabei nicht immer im Vortex - und das Goldstück hat sich bald von einer weniger goldigen Seite gezeigt - und ich konnte den Zug nicht mehr zum Halten bringen - ich wurde immer ärgerlicher und genervter und mein "Goldstück ebenfalls - mein Abe Wissen hatte ich zwar, aber ich schaffte es trotzdem nicht umzuschwenken -

Dieser Typ hat ganz faszinierende und ganz wundervolle Seiten und daneben auch das absolute Gegenteil.
Bei ihm habe ich öfter in den Spiegel gesehen als mir lieb war und gleichzeitug habe ich diese "Einladungen" verschickt, die er auch prompt wahrnahm -ätzend!
Kann ich jetzt drüber lachen - könnte mein Bruder sein.
ich hab ihn nun "vertschüsst"(wie hier jemand von uns so treffend ausdrückte)....
ich kann zur Zeit ihn einfach nicht ertragen - Frage an mich: kann ich mich denn ertragen?
Eigentlich ja....
LG
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Re: Co-Creation

Beitragvon katgirl » 3. Nov 2011, 19:47

LadyBird hat geschrieben: Eigentlich ja....

Was heißt "eigntlich"? Im weitesten Sinn. Manchmal ja, aber nicht immer.
Oder stelle die Frage anders: Warst Du immer das Goldstück in Deinem Leben?

Ich wollte die Zusammenhänge auch lange nicht sehen. Ich blockiere meinen Wunsch selber, indem ich insgeheim unter dem Deckmäntelchen des Weiterdenkens, Vorausplanens, Absicherns, ... Plan B bis Y entwerfe. Ich zweifle an mir, mache mir Sorgen, schiebe die Verantwortung anderen zu; und habe für alles was ich tue eine sehr gute Begründung.
Die anderen sind meine Werkzeuge, sofern sie diesen Aspekt in sich haben. Und schwups, bekomme ich noch mehr Gründe und Hindernisse geliefert.
Schwer das einzugestehen, sehr schwer.
Erst kamen Erschrecken, Unglauben.
Dann kam Staunen über ein Trigger-freies Gefühl.
Und dann ein Vakuum.
Und nun kann/soll/muß wieder was in das Vakuum rein. Mal gucken was kommt.
lg
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Re: Co-Creation

Beitragvon katgirl » 3. Nov 2011, 20:32

Es funktioniert ja auch nur, wenn der Gegenüber die Eigenschaft oder den Wunsch selber vorrätig hat. Wenn nicht, kann man nicht andocken, dann ist es einfach nur Contrast.
Noch was von mir: Wenn ich den anderen nicht ertragen kann, dann fühle ich mich eingeengt, unfrei, fremdbestimmt; ich bin dann lieber mit mir alleine.
Gleichzeitig will ich aber das Zusammensein, habe aber wiederum Angst vor der Enge, der Unfreiheit und der Fremdbestimmung.
lg
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Re: Co-Creation

Beitragvon Beautiful Mind » 3. Nov 2011, 22:24

LadyBird hat geschrieben:ich habe mir von einem bestimmten Menschen "nur das Beste" gewünscht, ihn nur so gesehen wie ich ihn sehen wollte, als ein tolles wunderbares Goldstück sozusagen(egal wie er sich anderen gegenüber benimmt, egal weshalb er in Staatspension gewesen war) - aber leider war ich dabei nicht immer im Vortex - und das Goldstück hat sich bald von einer weniger goldigen Seite gezeigt -


Hallo Ladybird,

vielleicht wäre es hier mehr im Sinne des LoA gewesen, wenn du ihn so gesehen hättest wie er IST und ihn genau so hättest annehmen können. Zu Lieben heißt nicht, ich finde alles toll an ihm oder die rosa Brille aufzusetzen und sich alles schön zu reden. Für mich gehört zur ehrlichen Liebe auch, Dinge am Partner festzustellen, die ich nicht so klasse finde, aber der darf trotzdem so sein, weil ich ihn liebe.
Mir scheint, du wolltest in deinem Goldstück Eigenschaften sehen, die er entweder gar nicht hat oder solche ausblenden, die dir nicht gefallen. Beides hat nichts mit Ehrlichkeit sich selbst gegenüber zu tun. Die Liebe will nicht verändern, sie nimmt wie es ist.

Und Liebe sich selbst gegenüber, bzw. sich selbst als Liebende zu spüren, kann auch heißen: diese Situation gefällt mir nicht, ich verlasse sie. Ist das nicht auch eine Art der Bewusstwerdung von Co-Creation? Festzustellen, ja, diese Situation habe ich selbst mitkreiert, aber ich lasse sie jetzt los, es ist Zeit weiter zu gehen und etwas neues zu erschaffen. Contrast wird von den meisten immer noch als etwas ganz Negatives, Böses wahrgenommen. Dabei zeigt er uns doch nur, was wir nicht wollen und veranlasst dazu, einen neuen Wunsch zu starten um weiter zu expandieren. Und ein Contrast, richtig verstanden, führt zu inspiriertem Handeln.

Contrast als eigene Schöpfung wahrnehmen -> Wunsch formulieren -> loslassen -> glücklich sein.

Hier einige Zeilen, kopiert aus meinem Lieblingsworkshop, Nr. 88

Statt also zu jemanden zu sagen, ich will, dass Du mich liebst, täten wir damit anfangen, uns zu üben in dem Wunsch zu sagen: Ich liebe es, zu lieben. Ich liebe das Gefühl, Dich zu lieben. Und wie Du zu mir stehst, ist für mich vollkommen unwichtig dabei. Ich liebe einfach mein eigenes Gefühl, Dich zu lieben.

Und das ist mein Lieblingssatz:

welchen Unterschied macht es denn, WELCHES Objekt der Aufmerksamkeit Du wählst, wenn Du Liebe fühlst?

LG, BM
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Re: Co-Creation

Beitragvon bliss » 3. Nov 2011, 22:46

Beautiful Mind hat geschrieben:Für mich gehört zur ehrlichen Liebe auch, Dinge am Partner festzustellen, die ich nicht so klasse finde, aber der darf trotzdem so sein, weil ich ihn liebe.


:hä: In dem Moment, in dem ich bewerte, etwas am anderen nicht "so klasse" zu finden, liebe ich nicht mehr. Wirklich lieben geht nur aus dem Vortex - und im Vortex gibt es keine Unvollkommenheit.

Im Gegenteil: Ich liebe Dich dafür, dass ich etwas an Dir sehe, das ich "nicht so klasse" finde, weil es mir zeigt, was an mir selbst "nicht so klasse" ist.

Schönen Abend
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Re: Co-Creation

Beitragvon Pink » 3. Nov 2011, 23:34

Hallo BM,


Beautiful Mind hat geschrieben:
vielleicht wäre es hier mehr im Sinne des LoA gewesen, wenn du ihn so gesehen hättest wie er IST und ihn genau so hättest annehmen können. Zu Lieben heißt nicht, ich finde alles toll an ihm oder die rosa Brille aufzusetzen und sich alles schön zu reden. Für mich gehört zur ehrlichen Liebe auch, Dinge am Partner festzustellen, die ich nicht so klasse finde, aber der darf trotzdem so sein, weil ich ihn liebe.


85. Das Beste in anderen Menschen aktivieren
In diesem WS wird ganz toll erklärt, wie sich Menschen plötzlich ganz verändert zeigen, wenn wir anders (liebevoll, anerkennend, lobend oder wertschätzend) über sie denken.

Hallöchen bliss,

:stimmt:
im Vortex gibt es keine Be- und Verurteilung. Sondern Liebe pur. Liebe, und Du wirst zurück geliebt.

Liebesgrüße
Pink
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Re: Co-Creation

Beitragvon Beautiful Mind » 3. Nov 2011, 23:52

Für mich heißt lieben nicht, alles klasse an meinem Partner finden zu müssen, das wäre in meinen Augen überirdisch. Das Leben auf diesem Planeten besteht aus Contrast, was ist daran schlimm? Ich kann in Liebe Macken an ihm wahrnehmen, und dadurch an mir selbst arbeiten. Ohne Contrast keine Weiterentwicklung, ich verbinde Contrast nur nicht mehr mit Leiden. Es gibt lediglich Dinge, die ich mehr präferiere als andere, deshalb muss ich aber weder den Vortex noch die Liebe verlassen.

Gute Nacht allerseis,

BM :kl:
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Re: Co-Creation

Beitragvon Pink » 3. Nov 2011, 23:53

Auszug aus dem WS 85:
Dazu sagen wir "Ihr wählt ... Ihr wählt, was Ihr in allen anderen aktiviert, und Ihr würdet Euch wundern, wie viele Persönlichkeiten sie haben, bereit sie Euch zu zeigen. Sie sind brilliant, sie sind liebevoll, sie sind bewundernd, sie sind gut, sie sind zuverlässig, sie sind hilfsbreich, sie sind voller Liebe, and sie möchten mit Euch spielen.


Wünsche Dir eine gute Nacht und schöne Träume, BM.
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Re: Co-Creation

Beitragvon zimtstern » 4. Nov 2011, 03:38

katgirl hat geschrieben:Es funktioniert ja auch nur, wenn der Gegenüber die Eigenschaft oder den Wunsch selber vorrätig hat. Wenn nicht, kann man nicht andocken, dann ist es einfach nur Contrast.


Ich weiß nicht ob du es vielleicht anders gemeint hast als ich es grade verstehe,
aber auch Contrast wird von uns angezogen. Wenn wir nicht "andocken" dann erleben wir auch keinen Contrast.
(Es klang für mich so als meintest du, dass Contrast nichts mit unserer Schwingung zu tun hat).


Aber ich muss auch mein eigenes Beispiel korrigieren,

Zimtstern hat geschrieben:Jemand kann sich zB. verunsichert/irritiert bis hin zu ängstlich fühlen, und dann etwas sagen was den anderen "provoziert", - und dabei ist es vollkommen egal was, das verrät überhaupt nichts über die Schwingung, - er könnte dir zB. ein Liebesgeständnis machen, - und du fühlst dich ebenfalls verunsichert/irritiert oder sogar ängstlich.


Die beteiligten müssen sich nicht unbedingt immer gleich fühlen, auch wenn das die Situation sicher einfacher und klarer gestaltet.
Was ich eigentlich damit sagen wollte war, dass Worte und Gesten keine (eindeutige) Auskunft über die vorhandene Schwingung geben.

Ich weiß was ich denke und fühle, und das ist immer wieder mein Ansatzpunkt. Die Kenntnis meiner Schwingung ist die einzige verlässliche Information, das einzige worauf ich "bauen" kann.
Meine Schwingung bestimmt wie ich die Dinge erlebe,
deshalb machen Spekulationen über den anderen keinen Sinn, denn meine Schwingung bestimmt meine Erfahrung ( auch was ich erfahre).

Das einzige was man mit Sicherheit sagen kann ist, dass bei dem anderen eine Schwingung vorhanden gewesen sein muss, die auch bei mir vorhanden ist.

Jemand der sich grade schlecht fühlt und traurig ist, kann auf jemanden treffen der sich grade gut fühlt und heiter ist.
Beide treffen nun aufeinander weil bei beiden, auch wenn es äußerlich scheinbar anders aussieht, eine gemeinsame Schwingung vorhanden ist.
Die Frage ist nun, zeigt das dass einer von beiden nicht "echt traurig" oder "echt heiter" war?
Das könnte zwar so sein, muss es aber nicht. Beide könnten sich im jeweiligen Moment ganz authentisch traurig bzw. heiter fühlen.

Es könnte so sein dass der Traurige durch die Begegnung aufgemuntert wird, weil er eigentlich ein eher heiterer Mensch ist, und diese Schwingung bei ihm so gefestigt ist, dass sie immer vorhanden ist, auch wenn es ihm mal schlecht geht.

Aber es könnte auch so sein,
dass der Heitere durch die Begegnung ins grübeln gerät, weil es ihm in letzter Zeit eher schlecht ging, dieser Anziehugnspunkt noch nicht bereinigt ist, und er deshalb immer noch diese Erfahrungen anzieht.
Seine Reaktion auf die Begegnung mit dem Traurigen (Contrast) wird nun (mit-)entscheiden wie sich dieser Anziehungspunkt zukünftig gestaltet. (Beim anderen natürlich genauso).

(Ich lasse mich gerne korrigieren wenn meine Rückschlüsse nicht so ganz stimmen... Ich wollte das für mich nur noch mal klären, weil es vorhin für mich ein wenig durcheinander wurde...)

Ganz lieben Gruß,

Zimtstern :lieb:
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Re: Co-Creation

Beitragvon lawofattraction » 4. Nov 2011, 08:52




Guten Morgen Ihr Lieben,

eine sehr schöne Diskussion, die sich da gesponnen hat. :gvibes:

Wir haben ja so etwas wie eine "Gesamtschwingung", also die Summe aller Gedanken und Gefühle. Schwingung ist etwas nicht Greifbares, d.h. egal, was aus dem Mund der anderen Menschen kommt, wir haben einen energetischen Detektor, der weit über unsere Wahrnehmung durch die be-greifbaren Sinne hinausgeht. Diese Gesamtschwingung setzt sich zusammen aus vielen Schwingungen zu den verschiedenen Themen. Jemand mag glücklich verliebt sein, hat aber Geldsorgen und vice versa - Ihr wisst, was ich meine. Und je nachdem, welchem unserer Themen wir unsere Aufmerksamkeit schenken, sind wir iV oder ooV.

Wir begegnen uns also wieder nicht auf dieser 1:1 Ebene, sondern rufen durch unsere Schwingung zu einem bestimmten Thema etwas im anderen hervor. Kommunikation kann ja auch non-verbal geschehen - der grösste Prozentsatz der Kommunikation (man spricht von 70/80 Prozent) ist non-verbal.

Man trifft jemanden und findet ihn automatisch sympathisch - oder das Gegenteil - ohne auch nur ein Wort miteinander ausgetauscht zu haben. Das kann ja nur die Kompatibilität der Schwingung sein - und zwar auf irgendeiner der Ebenen, die vorerst garnicht bekannt ist. Und es vielleicht auch nie sein wird, da aber dieses latente "ich mag ihn/nicht"-Gefühl vorhanden ist.

Zu Deinem Beispiel, liebe Zimtstern, kann man also noch einen Schritt weiterdenken. Vielleicht treffen sich die beiden aufgrund der Schwingung zu einem Thema, das mit Heiterkeit oder Traurigkeit nichts zu tun hat. Jemand kann ja auch im Vortex, also heiter sein, wenn er einen Moment seine möglichen Geldsorgen vergisst. Hat er sich aber damit vorher ausführlich beschäftigt und trifft dann auf jemand anderen mit Existenzängsten, so kann es sein, dass sie auf einer Ebene connecten, die mit Fröhlichkeit oder Traurigkeit nichts zu tun hat.

Peak hat geschrieben:Gespräche sind tief greifend, liebevoll, wertschätzend, er verbalisiert, ich sei eine sehr Liebe – so wie es vom Well-Being her wünschenswert ist. Verwirrend ist, dass er mich zuweilen „spitzzüngig“ beleidigt. Ich verteidige mich in den Situationen nicht, ignoriere diese Bemerkungen, bleibe bei mir, weil ICH BIN. Ich habe überlegt, mit aller Ehrlichkeit zu mir, ..., ich finde diese Beleidigungen nicht in mir, ich habe mit und über diesen Menschen nur liebevoll, wertschätzend gesprochen.


Und damit schlage ich den Boden zu Peaks Beispiel. Es ist also durchaus möglich, dass man jemanden sehr schätzt und mag, aber den Aspekt der Spitzzüngigkeit nicht. Eine Facette nicht zu schätzen bedeutet nicht, dass man den Menschen in seiner Ganzheit ablehnt. (Sonst würden wir alle als Eremiten leben. :clown: )Und wie schon oft gesagt, der Spiegel hat nicht immer ein klares Bild.

Ich glaube Dir, liebe Peak, dass Du die Spitzzüngigkeit nicht in Dir findest, aber auf irgendeiner Ebene muss da eine Verbindung sein. Vielleicht hast Du eine gewisse Angst vor seinen Bemerkungen, gerade weil sie spitz sind, vielleicht rühren sie einen wunden Punkt in Dir an, vielleicht legst Du auch besonderen Wert auf liebevolle Kommunikation und lehnst solche Bekundungen einfach ab.

Lieben Gruss und einen schönen Tag
Loa



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Re: Co-Creation

Beitragvon Kia » 4. Nov 2011, 09:01

Ihr Lieben alle,

jetzt habe ich das Zitat von Loa aus dem Liebe Thread nochmals gelesen heute morgen.

Natürlich stimmt das, was Abraham da erläutern. Und es ist hilfreich für den Anfang des Übens mit diesen Teachings. Doch später kommt hinzu, dass ich ja merke, egal was die anderen ausschwingen, ich will lieben, meine Verbundenheit mit meinem Herzen spüren, auf meine Seele hören, die wachsen will, indem sie so viel wie ich zulassen kann, Liebe spürt. Ich mache, vielmehr lasse das ja zu, für mich, ich habe verdient mich gut zu fühlen.

Für mich war das ein ermächtigender Moment, als ich zum ersten Mal spürte, dass ich mitfühlen und verstehen kann, mich und andere, ohne zu leiden oder mitzuleiden, dass ich immer wieder meine Schwingung anheben kann geistig, gefühlsmäßig, auch die im physischen Körper, indem ich mich auf Liebe einschwinge, indem ich die Liebe, die ich BIN innerlich aktiviere und nicht länger an den Traumas und Dramas der anderen Wesen teilnehme. Leider kann ich diese Schwingung ( noch ) nicht so lange halten wie z.B. Loa oder Zawo, wo ihr so viel hier liest im Forum. Doch ich spüre es geht besser und besser, je mehr ich übe. Und es entlastet mich, nur so viele Interaktionen zuzulassen, wie ich in Wohlbefinden bewältigen kann. Es erleichtert mich auch zu wissen, dass ich in jeder Beziehung immer wieder um Pause bitten kann, um meine Schwingung auszubalancieren. Denn eines ist klar:

"The Universe is responding to your vibration, and your vibration is about the way you feel. Only through love can you return anyone to love. You cannot restore someone to their Connection with Source by belittling them or by punishing them, or by being disgusted with them. It is only through love that you can return anyone to love."

Wenn ich nicht mehr lieben kann, nutze ich niemandem mehr, noch nicht mal mir selbst, sondern bin dann ein Beispiel für Nicht-Ausrichtung auf die Quelle, und meine eigene Kraft ohne Anbindung, die ist so gering, es erstaunt mich immer wieder. Diese Kraftlosigkeit ohne Anbindung.

Und wenn dann wieder Ausrichtung da ist, ist die Kraft endlos, und so nutze ich meistens den Grossteil der Zeit für Ausrichtung zu sorgen, weil dann ja auch die Klarheit da ist, wie weit ich mich bei oben gesagtem vortasten kann. Liebe ist so leicht, wenn ich sie als Prozess der Ausdehnung verstehe von mir zu MIR. Und Liebe ist so schwierig, wenn ich von mir erwarte, ich müsste perfekt immer alle lieben können. Es ist unmöglich und lieblos zu mir. Zu den anderen auch.

Es entlastet und erleichtert mich, zu wissen, dass mir die Schwingung Liebe grundsätzlich möglich ist und egal, ob die anderen Gegenliebe schwingen oder nicht, ich mich von dem Strom nicht abschneiden muss, sondern die Verbindung halten darf und kann – und so friedlich und ruhig bleibe, unabhängig von allem anderen.

Und immer sorgt der Contrast für viele Möglichkeiten und mehr Ausdehnung. Ich glaube für mich ist im Moment wichtig, mir immer – wenigstens innerlich – einzugestehen, wo ich mit welchem Thema gerade stehe, was ich mir zutrauen kann, ohne die Anbindung zu oft zu verlieren, und dann ist da ja die Gewissheit: am Ende jeder einzelnen Emotional Journey steht ja wieder Freude, Liebe, Wohlbefinden, Ermächtigung. Und was dazwischen ist an Gefühlen und Gedanken, kann ich lenken durch Akzeptieren und Erlauben. Erlauben im Sinne von nichts von mir weisen, alles sofort zugeben, niemanden schuldig sprechen auch nicht mich, anerkennen, wenn Widerstand gegen mein Inner Being da ist. Immer zuerst innen schauen, dann aussen.

Sonst bin ich ja ständig dem ganzen emotionalen Schwingungs-Chaos der Welt ausgeliefert. Und diese Phase ist bei mir vorbei.
Wenn ihr wüsstet, wie froh mich das macht, na ja, ihr könnt die Erleichterung spüren.

Herzlich schönen Tag

Uns allen :uns:

Kia


PS: Habe noch nicht alles oben gelesen.
"Contrast is the teacher." Abraham
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