Contrast definiert

Die Lehren Abrahams gechannelt von Esther Hicks

Contrast definiert

Beitragvon lawofattraction » 2. Sep 2015, 08:54




Contrast definiert


Um Contrast im Sinne Abrahams zu verstehen, muss man den Hintergrund etwas beleuchten, da die Idee mehr ist als nur Angebot und Wahl von Vielfalt. Unser Spiel hier auf der Erde besteht darin, dass wir durch unsere Lebens-Erfahrung, durch unsere Erlebnisse und wie wir damit umgehen, die Ausdehnung des Universums mit erschaffen. Ebenso wie persönliche Ausdehnung. Gäbe es keine konstante Ausdehnung, würde unser Universum zum Erliegen kommen.

Als Menschen an der Leading Edge, als Denker evolutiver Gedanken, sind wir immer wieder aufgefordert, dort zu fokussieren, wo die Quelle in jedem gegebenen Moment steht, nicht wo sie einmal war. Es ist ein konstanter Akt des Neu-Ausbalancierens. Das ist es, was wir anerkennen sollen, da es Teil des Ausdehnung-Prozesses ist. Ohne einen solchen Prozess hätten wir keine Ahnung wer wir sind und was wir wünschen. Der Contrast ist die Aufforderung, Balance in Lebens-Situation zu finden. Er ist die Chance für die Wahl, was wir möchten und wie wir uns fühlen möchten. Wenn also etwas Unerwünschtes geschieht, dann ist das der Anzeiger, dass wir unsere Balance irgendwo verloren haben.

Das Buffet in diesem Lebens-Hotel ist voller Contrast. Contrast ist auch Unterschiedlichkeit, und wir haben die Möglichkeit aus dieser Vielfalt zu wählen. Er bedeutet nicht einfach nur „Erwünschtes und Unerwünschtes“, sondern er beinhaltet alle Nuancen des Erwünschten. Wir sind hierher gekommen, um uns durch die Vielfalt des Lebens zu wühlen, Data zu sammeln um klar zu definieren, was wir wünschen. Wir stehen ständig auf der Abschussrampe für Wünsche und daher auch für Ausdehnung. Es dreht sich nicht um wollen und bekommen, wollen und bekommen. Es geht darum, dass wir etwas wünschen und uns auf unseren ureigenen Weg machen, es zu bekommen.

Die Akzeptanz des Contrast und der Wert aus dem Contrast wird gerne so interpretiert, dass etwas falsch gelaufen ist, dass man etwas verkehrt gemacht hat und dass wir noch etwas lernen müssten, um es dann immer richtig zu machen. Wir Menschen sind daher nicht sonderlich gut in der Akzeptanz von Contrast. Dieses Denken ist jedoch vollkommen falsch. Würden wir seinen Wert erkennen, statt sofort zur Schlussfolgerung zu kommen, dass wir etwas falsch gemacht haben, dann könnten wir ihn auch als logischen Bestandteil unserer Ausdehnung erkennen. Es ist so, dass wir machtvolle Wünscher sind, und wenn wir ausserordentliche Wünsche haben, dann machen wir wirklich Riesensprünge, weil nichts anderes uns zufrieden stellen würde.

Warum wird der Contrast aber stärker? Weil jemand einen Widerstandsgedanken hatte, sie öfter gedacht hat und ihn durch immer mehr solcher Gedanken stark gemacht hat. Jedes Ding hat zwei Seiten, das Erwünschte und das Unerwünschte. Es gibt also keine Quelle unerwünschten Contrastes, sondern nur das Nichtzulassen des Erwünschten.




*Resistance means feeling Singular instead of Plural* Abraham


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Re: Contrast definiert

Beitragvon Viereichen » 3. Sep 2015, 09:24

Hallo Loa,

schön, dass du Contrast definiert hast. Ich kann da gut mit gehen.

Vor allem zum vierten Absatz, der "Akzeptanz von Contrast" fallen mir viele Beispiele ein, wo deine Aussage und Interpretation der Abrahamlehre auf erlebte Geschehnisse trifft. Wir Menschen tun uns sehr sehr schwer, in das Stadium der Akzeptanz von Contrast zu treten. Es ist ein Prozess, nicht immer wird er zu Ende gebracht.
Es ist etwas ganz natürliches, dass widerfahrenes Leid zunächst einmal nicht in das eigene Leben integriert ist. Im Vordergrund steht zu Beginn die Weigerung, Leid anzunehmen. Das erfolgt in all den bekannten Facetten. Auf dem unteren Ende der EGS-Skala fühlt sich niemand wohl, logisch. Wir wollen da möglichst schnell raus, nach oben. Nicht selten werden dann der Leiderfahrung voran gegangene Entscheidungen, Lebensabschnitte in Frage gestellt:
Ein Beispiel: Als ich mich vor vielen Jahren von meiner Frau trennte, sorgte das für einen gewaltigen Schock bei meiner Frau. Sie meinte kurz nach meiner Trennungs-Mitteilung einmal: Dann wäre ja die Zeit vorher "umsonst" gewesen. Ich konnte den Satz damals nicht richtig verstehen. Für mich wäre die Zeit in der viel gemeinsame Lebenszeit verbracht war, zwei wunderbare Kinder ihren Weg in das Leben begonnen hatten, niemals "umsonst" gewesen.
Mit zeitlichem Abstand kann ich inzwischen diese Reaktion viel besser verstehen. Es war tatsächlich eine Schock-Reaktion, in der zunächst einmal ein persönliches Lebensgebäude wie ein Kartenhaus eingestürzt war. Heute ist meine geschiedene Frau wieder verheiratet. Sie konnte somit den Schritt schaffen, diese Schockstarre zu überwinden. Um das geht es. Es zu durchlaufen, die einzelnen Phasen gut zu durchschreiten, evtl. mit fremder Hilfe.

Ich bin mir sicher, im nachhinein des Lebens wird Contrast nie als etwas "befremdliches" erlebt werden. Er ist Teil des Lebens, so wie der Tod zum Leben gehört. Da gibt es keine Wertung. Es ist fließen von Energie. In der Konzentration, in der Stockung des Energieflusses, wird nur der weitere Energiefluss vorbereitet. Also ist Konzentration ein Teil des Energieflusses.

Ich wünsche uns allen einen energievollen Tag,
Viereichen.
Viereichen
 


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