Bis dass der Tod uns scheidet.....;-)

Die Lehren Abrahams gechannelt von Esther Hicks

Bis dass der Tod uns scheidet.....;-)

Beitragvon ZaWo » 2. Jan 2010, 14:21

Das "bis dass der Tod Euch scheidet"-Ding ist ein Schutzmechanismus. Er sagt "ich vertraue mir nicht, und ich vertraue auch Dir nicht, dass wir es fertigbringen, gegenseitig das Beste im Anderen hervorzurufen. Um sicher zu gehen, lass uns einander versprechen, dass wir es auch dann zusammen durchleiden, wenn das nicht der Fall sein sollte." Jedes Gesetz, kirchlich oder weltlich, das wir jemals in Eurer Umwelt gesehen haben, wurde aus einem Gefühl der Trennung und dem Bedürfnis einer Schutzwirkung erlassen.
Abraham - Excerpted from the workshop in Los Angeles, CA on Saturday, July 24th, 1999 #307

post5078.html#p5078

Das heutige Abraham-Zitat mag ich so nicht stehen lassen. Ich finde es zu einseitig betrachtet. Es ist sicherlich richtig, aber ich finde es gibt auch noch eine andere ebenfalls realitäsgestaltungskonforme Betrachtungsweise.

Ich selbst wollte gerne mal heiraten und mein damaliger Partner hatte genau diese obigen Argumente angeführt, aus denen er es nicht wollte. Ich fande das damals absurd, habe aber dann entschieden, dass eine Heirat bei so einer Sichtweise eines Partners den Sinn für mich sowieso verfehlt und es gelassen.

Mal ganz abgesehen davon, dass uns der Tod nicht scheidet, aber zumindest trennt er uns im Erfahrungsbereichs dieses Lebens, den wir bewusst wahrnehmen können irgendwann. Die Worte sind vielleicht ein bisschen salbungsvoll ausgedrückt, aber deshalb nicht unwahr bzgl. des letzmöglichen Ende einer Beziehung in diesem Leben. Aber das ist ein anderes Thema als das auf das ich hier hinaus will.

Mir war schon damals völlig klar, dass ein solches Versprechen - so wie alle Versprechen - nur ein Versprechen ist - also eine Projektion in die Zukunft aus jetziger Sicht und Situationseinschätzung. Selbstverständlich halte ich mich nicht an irgendwie geartete Versprechen, wenn ich neue Erkenntnisse habe. Alles andere ist doch völliger Blödsinn. Ich entscheide immer nur aus der Position heraus, in der ich mich zeitlich, persönlich, emotional und erkenntnistechnisch befinde.

Ein solches Versprechen hätte ich aber dennoch gerne aufrichtig gegeben und auch gehört. Es ist schön zu wissen, dass einen Punkt in einer Beziehung gibt, wo sich beide vorstellen können und auch die Absicht haben für immer zusammen bleiben zu können. Die Absicht und die Vorstellungskraft ist es doch, die auch in schwierigen Zeiten, die für jeden kommen (Kontrast) helfen sich wieder zu alignen- genauso wie die Fähigkeit sich positiv auszurichten. Ein solches so gegebenes Versprechen kann dieses zum Ausdruck bringen.

Ich finde "bis dass der Tod uns scheidet" muss nicht zwangsläufig als Fessel gesehen werden (die gibt es eh nicht), sondern kann auch Ausdruck sein, es gemeinsam mit allerpositivsten Absicht zu versuchen - im Vertrauen auf die gemeinsamen Fähigkeiten eine langfristige Beziehung schön zu gestalte. Das ist was Schönes - eine gemeinsame Vision. Bild
ZaWo
 

Re: Bis dass der Tod uns scheidet.....;-)

Beitragvon lawofattraction » 2. Jan 2010, 14:59




Hallo ZaWo,

ich habe dieses Versprechen einmal gegeben - aus Überzeugung, da ich mir in meiner Naivität garnichts anderes vorstellen konnte. Und dann habe ich es gebrochen. Für mich war das nicht so schlimm, aber meinen ersten Mann hat das in tiefe Verzeiflung geschickt. Nicht nur die Tatsache, dass ich die Ehe beenden wollte, sondern die Tatsache, dass ich mein Wort gebrochen habe.

Mein zweites Ehe"versprechen" war auch nicht diese Formel, sondern es waren persönliche Worte, die für mich und meinen Mann unvergleichlich wertvoller waren und sind. Ohne Zeitbegrenzungen und Versprechen.

Ich würde nie wieder jemandem etwas versprechen, wenn ich von vorneherein weiss, dass die Möglichkeit des Nicht-Einhaltens besteht. Und dadurch wird der Satz für mich zu einer Farce. Einer hohlen Floskel, die entweder die Wahrheit enthält oder auch nicht. Denn das kann ich heute nicht wissen.


ZaWo hat geschrieben:Ein solches Versprechen hätte ich aber dennoch gerne aufrichtig gegeben und auch gehört. Es ist schön zu wissen, dass einen Punkt in einer Beziehung gibt, wo sich beide vorstellen können und auch die Absicht haben für immer zusammen bleiben zu können. Die Absicht und die Vorstellungskraft ist es doch, die auch in schwierigen Zeiten, die für jeden kommen (Kontrast) helfen sich wieder zu alignen- genauso wie die Fähigkeit sich positiv auszurichten.


Die Absicht wird doch durch eine innere Einstellung ausgedrückt. Sind es denn nicht vielmehr die Gefühle, die Liebe, das Verständnis, der Austausch, das gemeinsame Träumen und die Vision des Zusammenseins, die Transport dieser Absicht sind statt eines Satzes, der eine ausgesprochene Fessel ist?

Und wie schnell sagt oder verspricht ein Mensch etwas, über dessen Reichweite er sich nicht im Klaren ist oder auch als Beschwichtigungsformel? Wie viele Menschen - vor allem Frauen der älteren Generation, die kirchengläubig sind, sind aus Angst vor den Konsequenzen eines Wortbruches (vor dem strafenden Gott und dem strafenden Ehemann) in einer Ehe geblieben?

Meist sind Du und ich ja einer Meinung 8-) , aber in diesem Fall halte ich es mit Abraham. :mrgreen:

Lieben Gruss
Loa



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Re: Bis dass der Tod uns scheidet.....;-)

Beitragvon ZaWo » 2. Jan 2010, 15:28

lawofattraction hat geschrieben:
ich habe dieses Versprechen einmal gegeben - aus Überzeugung, da ich mir in meiner Naivität garnichts anderes vorstellen konnte. Und dann habe ich es gebrochen. Für mich war das nicht so schlimm, aber meinen ersten Mann hat das in tiefe Verzeiflung geschickt. Nicht nur die Tatsache, dass ich die Ehe beenden wollte, sondern die Tatsache, dass ich mein Wort gebrochen habe.


Ich glaube dass das Problem eher in der falschen Vorstellung liegt, dass irgendjemand überhaupt gegenüber irgendjemand anderem ein bindendes Versprechen zu geben in der Lage ist. Ich halte das nämlich für völlig unmöglich. Wir entwickeln uns alle in eine Richtung, die wir selbst nicht bestimmen können, sondern nur beobachten. Wie können wir selbst Festlegungen der Zukunft machen? Ein Versprechen kann also niemals eine Festlegung sein, sondern immer nur eine Wunsch oder eine Vision, eine Absicht. Alles andere ist realitätsfern oder wie Abraham sagen könnte ein flawed premise.

Ist das jemandem nicht klar und mir war früher nicht klar, dass das anderen nicht klar ist, dann kann ein solcher schonmal sehr unglücklich sein. Aber dann nicht wegen mir, sondern wegen seinem Wunsch und dem zwangsläufigen Scheitern, das Unkontrollierbare kontrollierbar machen zu wollen. Die falsche Zukunftsfixierung deines Mannes ist zerbröselt. Und soltest du dich damals schuldig gefühlt haben, dann deine auch.

Mein zweites Ehe"versprechen" war auch nicht diese Formel, sondern es waren persönliche Worte, die für mich und meinen Mann unvergleichlich wertvoller waren und sind.


Aber versprochen habt ihr euch doch was oder? Dann würde ja das gleiche greifen. Und es war doch bestimmt ein schöner Augenblick. :gvibes: zu wissen, beide möchte in die selbe Richtung - zumindest derzeit. ich finde mehr kann man nicht erwarten, aber auch nicht weniger.

Ich würde nie wieder jemandem etwas versprechen, wenn ich von vorneherein weiss, dass die Möglichkeit des Nicht-Einhaltens besteht. Und dadurch wird der Satz für mich zu einer Farce. Einer hohlen Floskel, die entweder die Wahrheit enthält oder auch nicht. Denn das kann ich heute nicht wissen.


Mit dieser Definition als Festlegung ist jedes Versprechen eine Farce, da du nie weisst, ob du es einhalten kannst und gleichzeitig deinem Wohlgefühl folgen kannst.

Die Absicht wird doch durch eine innere Einstellung ausgedrückt. Sind es denn nicht vielmehr die Gefühle, die Liebe, das Verständnis, der Austausch, das gemeinsame Träumen und die Vision des Zusammenseins, die Transport dieser Absicht sind statt eines Satzes, der eine ausgesprochene Fessel ist?

Ich meine nicht, dass solche äußeren Dinge notwendig sind, damit die Absicht wirksam wird. Da greift ja allein die innere Einstellung. Das sehe ich genauso. Ich finde es aber auch schön, wenn sich meine Absichten ausdrücken und mir mein Partner hörbar und greifbar fleischlich bestätigt, dass er es auch so sieht. Das macht doch das Zusammensein mit einem Partner so schön...dieses gemeinsam in die gleiche Richtung schwingen im Großen und Ganzen. Es ist nicht nötig, aber schön und letzendlich sind wir doch hier um Freude und schöne Gefühle durch unser Erleben im Zusammenspiel mit Co-Creators und der äußeren Welt zu erfahren.

Und wie schnell sagt oder verspricht ein Mensch etwas, über dessen Reichweite er sich nicht im Klaren ist oder auch als Beschwichtigungsformel? Wie viele Menschen - vor allem Frauen der älteren Generation, die kirchengläubig sind, sind aus Angst vor den Konsequenzen eines Wortbruches (vor dem strafenden Gott und dem strafenden Ehemann) in einer Ehe geblieben?
[/quote]

Ich bin mir niemals der Reichweite bewusst, dessen was ich sage, tue, mache etc. Das ist überhaupt nicht möglich und ich brauche mich auch um sowas überhaupt nicht zu kümmern. Da würde ich ja Verantwortung übernehmen für etwas, was ich gar nicht verantworten kann.
Klar sind aus falschen Versprechungen viele Leidensgeschichten hervorgegangen. Meiner Ansicht nach müssen wir aber dafür nicht die Versprechen anpassen und aufpassen, dass wir auch ja nicht das Unhaltbare versprechen. ich finde das Konstrukt Versprechen in sich schon falsch. Ein Versprechen kann immer nur ein Wunsch und eine selbstermächtigende Absicht zu einem bestimmten Zeitpunkt sein. Da liegt die Freiheit im Denken.

Ich glaube nicht, dass ich mit meinen Ausführungen gegen die Lehre Abrahams denke. Ich glaube vielmehr, dass ich sie um eine weitere Seite ergänze und verallgemeinere. :mrgreen:
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Re: Bis dass der Tod uns scheidet.....;-)

Beitragvon lawofattraction » 2. Jan 2010, 16:19


Huhu ZaWo,

ist klar, dass ich bei dem Thema angesprungen bin - egal worum es bei den Versprechen ging. Es war so etwas wie mein Lebensthema, bis ich es bewusst durchbrochen habe. Durch ganz konkretes Umdenken. Und es hat in genau die richtige Richtung gewirkt. Interessant dabei ist, dass die Beteiligten immer die allerbeste Absicht hatten, die Wege des Lebens die aber später vereitelt haben.


ZaWo hat geschrieben:Ein Versprechen kann also niemals eine Festlegung sein, sondern immer nur eine Wunsch oder eine Vision, eine Absicht. Alles andere ist realitätsfern oder wie Abraham sagen könnte ein flawed premise.


Das ist richtig, aber das denkt schon wieder ein Stück weiter. Meine Auffassung war (und ist auch teilweise noch), dass Versprechen etwas sind, was auch konkret erfüllt werden muss. Wenn ich absehe, das geht nicht, verspreche ich nichts. Und manchmal überschätze ich mich und dann gehts in die Hose.

ZaWo hat geschrieben:Aber versprochen habt ihr euch doch was oder? Dann würde ja das gleiche greifen. Und es war doch bestimmt ein schöner Augenblick. :gvibes: zu wissen, beide möchte in die selbe Richtung - zumindest derzeit. ich finde mehr kann man nicht erwarten, aber auch nicht weniger.


Nein, wir haben eher die Vergangenheit und den wirklich phantastischen Weg betrachtet auf dem wir uns kennengelernt haben und dann eigentlich in der Gegenwart mit der Betrachtung des Jetzt und unserer Gemeinsamkeiten aufgehört. Keine Hypotheken auf die Zukunft. Wir waren unbewusst (?) vorsichtig. :mrgreen:

ZaWo hat geschrieben:Ich glaube nicht, dass ich mit meinen Ausführungen gegen die Lehre Abrahams denke. Ich glaube vielmehr, dass ich sie um eine weitere Seite ergänze und verallgemeinere.


Da stimme ich Dir zu. Ich bin aber viel Abraham-radikaler als Du, denke ich. :mrgreen:

:bussi: Loa

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Re: Bis dass der Tod uns scheidet.....;-)

Beitragvon ZaWo » 2. Jan 2010, 16:46

Da stimme ich Dir zu. Ich bin aber viel Abraham-radikaler als Du, denke ich. :mrgreen:


Stimmt, aber wer weiss, meine Ansichten kommen vielleicht in einem der nächsten Workshops. :kgrhl:

Mich juckt heute irgendwie der Hafer. :clown: Habe gerade Lust ein bissi zu revoluzzen.
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Re: Bis dass der Tod uns scheidet.....;-)

Beitragvon lawofattraction » 2. Jan 2010, 16:48

ZaWo hat geschrieben:
Mich juckt heute irgendwie der Hafer. :clown: Habe gerade Lust ein bissi zu revoluzzen.


Das macht dann schon zwei. :teuflischgut:

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Re: Bis dass der Tod uns scheidet.....;-)

Beitragvon Naike » 3. Jan 2010, 11:33

Ich verspreche dir die Treue
in guten und bösen Tagen,
in Gesundheit und Krankheit,
bis das der Tod uns scheidet.
Ich will dich lieben, achten und ehren
alle Tage meines Lebens.


Für mich ist das auch lebbar, wenn die Ehe an sich nicht mehr besteht, denn Treue kann auch im Sinne von Loyalität verstanden werden. Ich kann meinen Mann auch dann noch lieben, achten, ehren und beistehen, wenn wir kein Paar mehr sind, das ist ja allein meine Entscheidung. Das Wort Treue auf Körperlichkeit zu beziehen, ist in meinen Augen reines Besitzdenken und hat nichts mit Liebe zu tun.
Insofern stehe ich zu meinem Versprechen, das ich einst gab und würde es auch jederzeit erneuern oder anderen geben, die mein Herz so tiefgehend berühren.
Naike
 

Re: Bis dass der Tod uns scheidet.....;-)

Beitragvon Daisy » 3. Jan 2010, 14:04

Für mich ist Treue irgendwie anders definiert als für die meisten. Die meisten sehen Treue so, dass sie nur einen Partner haben dürfen. Wenn sie sich mit jemand anderem einlassen, sind sie diesem Partner nicht mehr treu.
Das ist in meinen Augen ein totales Mißverständnis. Man kann diversen Menschen auf einmal treu sein. Ein "treuer Freund", wie es altmodisch immer so schön heißt, ist ja auch nicht immer nur der Freund eines Menschen.
Ich kann meinem Mann treu sein, gleichzeitig meinem Liebhaber und gleichzeitig meiner ersten Liebe aus Teenie-Tagen.

Ich mag den Satz von Oscar-Wilde: Man nennt Hunde gern treu - dabei ist er nur dem Menschen treu, nicht aber der Hündin...

Was diese Schwüre bei der Eheschließung betrifft - ich glaube, das ist einfach nur eine Formalität. Hat sich halt so eingebürgert, wie viele andere Dinge. Und es gehen ja immer mehr und mehr Menschen dazu über, ihre persönlichen Schwüre zu verfassen. Es sind wohl nicht so sehr die Schwüre, die eine Überholung bräuchten, sondern dieses Denken und Erwarten, dass zwei Menschen ein Leben lang exklusiv zusammen sein könnten.

LG
Daisy
 

Re: Bis dass der Tod uns scheidet.....;-)

Beitragvon Daisy » 3. Jan 2010, 14:14

lawofattraction hat geschrieben:
ich habe dieses Versprechen einmal gegeben - aus Überzeugung, da ich mir in meiner Naivität garnichts anderes vorstellen konnte. Und dann habe ich es gebrochen. Für mich war das nicht so schlimm


Genau das ist der Punkt - es sind ja schließlich nur Worte, und das wird den meisten gar nicht klar, weil sie hinter einem Schleier (no pun intended) leben. Es sind nur Worte, und darum isses auch nicht schlimm. Das Non-Physical ist so viel mehr als die irdische Verkleidung, wozu ganz klar die verbale Sprache mit ihren lustigen Konstrukten gehört.

Wieviele Menschen wissen denn überhaupt, was sie so im Wachkoma - genannt Leben - von sich geben? Ihr Geschwätz von heute geht sie morgen schon nichts mehr an, und das ist auch gut so. We are here for the expansion, warum sollte unser IB also zulassen, dass wir uns selbst mit Worten festhalten.

LG
Daisy
 

Re: Bis dass der Tod uns scheidet.....;-)

Beitragvon ZaWo » 3. Jan 2010, 15:28

Naike hat geschrieben:Ich verspreche dir die Treue
in guten und bösen Tagen,
in Gesundheit und Krankheit,
bis das der Tod uns scheidet.
Ich will dich lieben, achten und ehren
alle Tage meines Lebens.


Für mich ist das auch lebbar, wenn die Ehe an sich nicht mehr besteht, denn Treue kann auch im Sinne von Loyalität verstanden werden. Ich kann meinen Mann auch dann noch lieben, achten, ehren und beistehen, wenn wir kein Paar mehr sind, das ist ja allein meine Entscheidung. Das Wort Treue auf Körperlichkeit zu beziehen, ist in meinen Augen reines Besitzdenken und hat nichts mit Liebe zu tun.
Insofern stehe ich zu meinem Versprechen, das ich einst gab und würde es auch jederzeit erneuern oder anderen geben, die mein Herz so tiefgehend berühren.


Genau, das ist eine wunderbare Zielsetzung, nach der es sich lohnt sich auszurichten. Dabei darf man jetzt aber nicht in eine Strenge sich selbst gegenüber verfallen (und möglichst auch dem anderen gegenüber <------ besonders anspruchsvoll) und sich auch erlauben, es nicht immer und jeden Tag genauso hinzukriegen. Eine Ausrichtung (ähnlich wie Prepaving oder Segment-Intending) eben und kein Regel-Manifest. :kl:

Eine andere Sache ist es allerdings, sich mal zu fragen, inwieweit so ein Lieben, Ehren und Achten noch machbar ist, wenn der andere z.B. in demütigendes Verhalten verfällt. Ich finde, dann greift der Selbstschutz, zumindest bis die eigene Schwingung bereinigt werden kann.
ZaWo
 

Re: Bis dass der Tod uns scheidet.....;-)

Beitragvon lawofattraction » 3. Jan 2010, 15:58

ZaWo hat geschrieben:Eine andere Sache ist es allerdings, sich mal zu fragen, inwieweit so ein Lieben, Ehren und Achten noch machbar ist, wenn der andere z.B. in demütigendes Verhalten verfällt.



An einem solchen Punkt wird dann klar, dass solche Versprechen eine Idealvorstellung sind. Und ich spiele jetzt mal den Advokaten des Teufels und nehme als Beispiel etwas, was sicher viele Menschen so oder ähnlich bereits erlebt haben. Wer sich davon für alle Zukunft ausschliessen mag - gerne, dann gilt das hier Gesagte eben nicht.

Nicht fiktiver Fall aus meiner Bekanntschaft: Liebesheirat und eine glückliche (?) Ehe über viele Jahre. Der Ehemann verliebt sich in eine wesentlich jüngere Frau, räumt heimlich alle Konten ab und verkauft die beweglichen und unbeweglichen Güter und sie zieht mit ihren drei Kindern in eine Zweizimmerwohnung und muss jetzt 52-jährig den Lebensunterhalt für sich und ihre Kinder bestreiten. Da verwandelte sich das wahrscheinlich aus voller Überzeugung gegebene Versprechen der Achtung und Ehrung schnell in das Gegenteil.

Selbst aus dem Blickpunkt der RG vollkommen korrekt. :mrgreen:


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Re: Bis dass der Tod uns scheidet.....;-)

Beitragvon Daisy » 3. Jan 2010, 16:06

Ich glaube, auch hierbei gilt wieder der alte Spruch:

Der Weg in die Hölle ist mit guten Absichten gepflastert.
Daisy
 

Re: Bis dass der Tod uns scheidet.....;-)

Beitragvon lawofattraction » 3. Jan 2010, 16:18




Ich nehme nochmal den Ursprungsgedanken von Abraham auf. Was sie doch sagen ist, dass es unsere Schwingung ist, die uns die passenden Partner bringt. Wir brauchen kein "Versprechen", um einen gewählten Partner weiterhin in unserem Leben zu finden. Egal, ob unsere Absicht Zusammenhalt oder Sex oder finanzielle Absicherung oder Treue oder Achtung ist. Wir brauchen nur schwingungsmässig auf der gleichen Ebene zu bleiben. Unsere Absicht zeigt sich als sichtbares Zeichen in der Realität. Dem LoA ist es doch egal, ob wir nun was versprochen haben. Es bringt immer nur das zusammen, was schwingungsmässig zueinander passt. Und wenn wir uns schwingungsmässig verändern, wird kein auch noch so oft wiederholtes Versprechen daran rütteln können.

Abraham sagen auch "die Basis unseres Lebens ist Freiheit und der Sinn unseres Lebens ist die Freude" - da bleibt nicht viel Raum für ein lebenslanges Versprechen. Ausser vielleicht dem an uns selbst, immer den für uns freudvollsten Weg zu wählen.

Was natürlich wieder zu einem anderen Aspekt führt. Wenn wir nämlich in Einklang sind mit unserer persönlichen Freude und unserer Freiheit, dann müssen wir uns auch mit dem Gedanken abfinden, dass wir möglicherweise nicht mehr zusammen mit jemand anderem kreieren wollen. Und dann werden wir andere Wege gehen. Die auch vollkommen den Fokus von der "alten" Beziehung abziehen und die Aktionsmöglichkeiten wie zB in guten und in schlechten Tagen und Gesundheit und Krankheit so gut wie unmöglich machen können.



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Re: Bis dass der Tod uns scheidet.....;-)

Beitragvon ZaWo » 3. Jan 2010, 16:28

Loa schrieb
Nicht fiktiver Fall aus meiner Bekanntschaft: Liebesheirat und eine glückliche (?) Ehe über viele Jahre. Der Ehemann verliebt sich in eine wesentlich jüngere Frau, räumt heimlich alle Konten ab und verkauft die beweglichen und unbeweglichen Güter und sie zieht mit ihren drei Kindern in eine Zweizimmerwohnung und muss jetzt 52-jährig den Lebensunterhalt für sich und ihre Kinder bestreiten. Da verwandelte sich das wahrscheinlich aus voller Überzeugung gegebene Versprechen der Achtung und Ehrung schnell in das Gegenteil.



Weisst, Loa, das ist dann so ein Punkt, wo man sich am besten klar macht, dass man dieses AchtenundEhren-Versprechen in Wirklichkeit sich selbst gegeben hat bzw. vorgenommen hat. Achten und Ehren ist genau wie Lieben eine eigenes Empfinden, dass sich deswegen gut anfühlt, weil es wohlig durch einen selbst durchfließt. Man blickt damit auf Objekte, die sich wertschätzcen lassen. Das Objekt der Liebe ist ja immer nur ein Mittel zum Zweck oder wie Abe es sagen ein Katalysator für die Gefühle, die wir ganz selbsüchtig für uns selbst so wollen.

Ist es mir also möglich zu achten und zu ehren....irgendwann wieder und immer öfter....dann tue ich das ausschließlich für mich, weil es sich für mich gut anfühlt. Also bleibt die Absicht mittelfristig dennoch bestehen. Dabei brauchen wir sie uns nichteinmal vornehmen. Das Streben nach Wohlgefühl ist ja in uns eingebaut.

Falsch allerdings in diesem Zusammenhang ist, dass mittelfristiges Achten und Ehren nur über andauerndes Achten und Ehren zu erreichen ist. Dagegen spricht ja schon die Systematik des Emotional Guidance Scale, die ausdrücklich klar macht, dass Wohlgefühl gelegentlich nur über z.B. Hass zu erreichen ist, weil man sonst aus den Ohnmachtsgefühlen nicht rauskommt.

Ist schon paradox: Die Mittel des Weges widersprechen dem Ziel. Trotzdem bleibt das anvisierte Ziel - als positiver Richtungsgeber - das gleiche.

Dein Beispiel widerspricht nicht dem gegebenen Versprechen.
ZaWo
 

Re: Bis dass der Tod uns scheidet.....;-)

Beitragvon ZaWo » 3. Jan 2010, 16:35

Was natürlich wieder zu einem anderen Aspekt führt. Wenn wir nämlich in Einklang sind mit unserer persönlichen Freude und unserer Freiheit, dann müssen wir uns auch mit dem Gedanken abfinden, dass wir möglicherweise nicht mehr zusammen mit jemand anderem kreieren wollen. Und dann werden wir andere Wege gehen. Die auch vollkommen den Fokus von der "alten" Beziehung abziehen und die Aktionsmöglichkeiten wie zB in guten und in schlechten Tagen und Gesundheit und Krankheit so gut wie unmöglich machen können.


Was ich mich in diesem Zusammenhang frage ist: Macht es nicht Sinn, die ein oder andere Durststrecke doch miteinander zu gehen anstelle von bei jedem Kontrast gleich eine Break-Up-Party herbeizuführen?
Den Kontrast also durchaus auch mal zu bejaen und streckenweise mitzuschwingen?
ZaWo
 

Re: Bis dass der Tod uns scheidet.....;-)

Beitragvon lawofattraction » 3. Jan 2010, 16:58

ZaWo hat geschrieben:Dein Beispiel widerspricht nicht dem gegebenen Versprechen.


Ja, das sagte ich ja auch schon am Ende des Posts - aus dem Blickwinkel der RG alles korrekt. Wenn ich achte und ehre, tue ich das innen und aussen, höre ich damit auf, ist es genauso. Insofern hast Du Recht, ich gebe das Versprechen mir selbst. Aber selbst da bin ich mit solchen Absoluta - immer und ewig - vorsichtig. So weit reise ich nicht mehr in die Zukunft. :mrgreen:



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Re: Bis dass der Tod uns scheidet.....;-)

Beitragvon lawofattraction » 3. Jan 2010, 17:09

ZaWo hat geschrieben:
lawofattraction hat geschrieben:Was natürlich wieder zu einem anderen Aspekt führt. Wenn wir nämlich in Einklang sind mit unserer persönlichen Freude und unserer Freiheit, dann müssen wir uns auch mit dem Gedanken abfinden, dass wir möglicherweise nicht mehr zusammen mit jemand anderem kreieren wollen. Und dann werden wir andere Wege gehen. Die auch vollkommen den Fokus von der "alten" Beziehung abziehen und die Aktionsmöglichkeiten wie zB in guten und in schlechten Tagen und Gesundheit und Krankheit so gut wie unmöglich machen können.


Was ich mich in diesem Zusammenhang frage ist: Macht es nicht Sinn, die ein oder andere Durststrecke doch miteinander zu gehen anstelle von bei jedem Kontrast gleich eine Break-Up-Party herbeizuführen?
Den Kontrast also durchaus auch mal zu bejaen und streckenweise mitzuschwingen?



Wir sind ja gesellschaftlich garnicht konditioniert, nun sofort das Weite zu suchen. Sonst wären die Paartherapeuten arbeitslos - ich denke, dass die Mehrzahl der Leute versucht, auf die eine oder andere Weise die Beziehung aufrecht zu erhalten. Das finde ich auch vollkommen richtig und klärend für die eigenen Gedanken und Gefühle. Es gibt sicher mehr Menschen, die sich ausgiebig hinterfragen, bevor sie sich trennen als umgekehrt.

Der Contrast aber wird auch immer das Gegenteil des Erlebten in den Escrow legen - und dann?

Kennst Du das im Leben, dass Du Gefühle erlebst, gegen die Du Dir absolut machtlos vorkommst? So als seien die von aussen kommend und würden Dich zwingen in eine andere Richtung zu gehen als die der Vernunft? Ich kenne das, und das geschieht meiner Meinung nach dann, wenn ein unbemerkter Schwingungswechsel eingesetzt hat, der rational noch nicht nachvollzogen werden kann. Der Escrow ruft - und jedes Sträuben fühlt sich an wie ein Vergewaltigen der eigenen Gefühle.

Hier prallen Verstandeswelten auf die Schwingungsebene. Und wir bewegen uns noch ziemlich unsicher zwischen den beiden.



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Re: Bis dass der Tod uns scheidet.....;-)

Beitragvon ZaWo » 3. Jan 2010, 17:28

Kennst Du das im Leben, dass Du Gefühle erlebst, gegen die Du Dir absolut machtlos vorkommst? So als seien die von aussen kommend und würden Dich zwingen in eine andere Richtung zu gehen als die der Vernunft? Ich kenne das, und das geschieht meiner Meinung nach dann, wenn ein unbemerkter Schwingungswechsel eingesetzt hat, der rational noch nicht nachvollzogen werden kann. Der Escrow ruft - und jedes Sträuben fühlt sich an wie ein Vergewaltigen der eigenen Gefühle.


Das kenne ich sogar sehr genau. Das ist auch der Grund, warum ich behaupte, dass wir überhaupt keinen freien Willen haben, sondern einen eingebauten, nachdem wir uns richten können oder auch nicht. Und selbst das freiwillige Nicht-Danach-Richten funktioniert nur solange bis du aufgeben musst. Die Widerstände im Aussen werden ja größer.

Bei mir war damals das fatale, dass dieser Schwingungswechsel durch positive Fokussierung passierte. Mir also durch positives Negatives widerfuhr. Da wusste ich aber noch nicht, dass es nur der Weg ist, den wir nicht beeinflussen können....das Ziel aber schon. Die berühmte Break-Up-Party eben.

Ich glaube auch das ist unbewusst der Grund, warum ich immer noch ziemlich festhänge. Ich habe Angst davor die Dinge in Bewegung zu setzen, so wie damals. Drosseln können wir uns nämlich auch.
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Re: Bis dass der Tod uns scheidet.....;-)

Beitragvon lawofattraction » 3. Jan 2010, 17:42

ZaWo hat geschrieben:Drosseln können wir uns nämlich auch.


Ja, und zwar genau das Erleben von Freiheit und Lebens-Wohlgefühl, Basis und Sinn unseres Daseins.



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Re: Bis dass der Tod uns scheidet.....;-)

Beitragvon ZaWo » 3. Jan 2010, 17:49

Wahrscheinlich muss man bereits sein, dafür auch durch Schutt und Asche zu gehen. :P
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Re: Bis dass der Tod uns scheidet.....;-)

Beitragvon Daisy » 3. Jan 2010, 17:52

Aschenbrödel hat am Ende auch den Prinzen bekommen...
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Re: Bis dass der Tod uns scheidet.....;-)

Beitragvon Sanaei » 3. Jan 2010, 18:00

Ich habe mehr als eine Scheidung durchgemacht - und ehrlich gesagt, sicher auch das eine oder andere Versprechen sonst noch gebrochen... ich kann irgendwie auch nur bestätigen, dass wenn ich ein Versprechen abgebe, dass ich mir im Moment des Aussprechens sicher bewusst bin, was ich tue und soweit ich "sehen" kann, mir auch die Tragweite meiner Worte bewusst bin... aber der Kopf ist rund, damit die Gedanken sich drehen können... und es gab Situationen in meinem Leben, da habe ich bewusst Schutt und Asche produziert und provoziert - um zu klären und um die Strukturen, die noch tragen zu prüfen - und alle anderen zu zerstören...

Ich bin heute von a überzeugt, gebe ein Versprechen darauf hin ab und merke morgen, dass b richtig ist - und jetzt? Ich kann mein Versprechen zurücknehmen - als verantwortungsbewusste, erwachsene Person - und klar zu mir und meinem Wohlgefühl stehen... oder ich kann es auch auf die unbewusste Art und Weise machen - und damit die Verantwortung für mich und das Wohlgefühl abgeben, mich auf die Opferschiene begeben - und auf das Aussen hoffen, das mich erlöst...

Ich denke, das Eheversprechen, so wie es die Institution Kirche vorschreibt, hat wirklich nur was mit Bevormundung zu tun und um eine Beziehung zwischen 2 Menschen auf Lebzeiten zu sichern... die Kirche hielt ja die Menschen sowieso für unterbemittelt und nicht fähig, das Leben zu leben - somit griff sie sichernd ein... das Resultat sind "leere Häuser", die von Menschen am Leben erhalten werden, aufgrund komischer Versprechen - die weder gepflegt noch erhalten werden wollen - weil eben die Grundlage nicht mehr stimmt... das Versprechen hat sich überlebt, die Entwicklungen der Bewohner haben sich geändert und statt erwachsen zu reagieren, geht man in den legitimierten Kampf, in die Opferhaltung und lässt sich betüdeln - statt die Verantwortung wieder für sich zu übernehmen... das weitere Thema zu Versprechen wäre nämlich die Kommunikation... unabdingbar um sich mitzuteilen, der Umwelt klar und deutlich mitzuteilen, was man selber braucht um sich wohlzufühlen und seinen Teil an jeglichen Versprechen einzuhalten...
Auf die Dauer der Zeit nimmt die Seele die Farbe Deiner Gedanken an... (Marc Aurel)
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Re: Bis dass der Tod uns scheidet.....;-)

Beitragvon Sanaei » 3. Jan 2010, 18:03

Daisy hat geschrieben:Aschenbrödel hat am Ende auch den Prinzen bekommen...


ja, aber sie hat ihr Ziel verfolgt und sich nicht von der Aussenwelt was aufdrücken lassen... sprich, sie handelte eigenverantwortlich und nur nach ihrem persönlichen Wohlbefinden - und nicht so, wie ihre Umwelt das wollte...
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Re: Bis dass der Tod uns scheidet.....;-)

Beitragvon caprera » 3. Jan 2010, 18:04

Liebe Loa und Zawo,

danke für Euren öffentlichen Diskurs!

Ich bin wieder am mitlesen und .... :nachdenk:


Liebe Grüße
Caprera
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Re: Bis dass der Tod uns scheidet.....;-)

Beitragvon ZaWo » 3. Jan 2010, 18:07

Aschenbrödel hat am Ende auch den Prinzen bekommen...


:kgrhl:

Nee, aber mal im Ernst. Bei mir hat sich das dann danach noch mehrfach wiederholt. Was mich dann ja dazu geführt hat mich mit RG genauer zu beschäftigen.

Ich habe nach einer größeren Trennung mehrere Kontakte gehabt, die sich zunächst gut angingen und dann aber vor meinen Augen total unerfreulich zerbröselten. Heute reime ich mir das mit Hilfe der Abe-Lehren so zusammen.

Aufgrund meiner niedrigen Schwingung habe ich natürlich auch nur Pendants angezogen. Jetzt bin ich aber jemand, der sich in den schönsten Tönen ausmalten kann, wie herrlich alles werden könnte und schwappe damit sehr schnell in die Hoffnung und auch in das Alignment. Kann das mit positiver Fokussierung sogar recht gut halten....zunächst. Aber dann beginnt die 'Break-Up-Party und die Angebeteten entpuppen sich als Fehlgriff. Die ersten Male tappte ich immer in die gleiche Falle und konzentrierte mich auf das Negative, was sich da so deutlich zeigte und es wurde schlimmer......hielt wieder ein bisschen....und wurde dann aber doch noch schlimmer.

Zuerst war ich da immer total verunsichert, da ich mit meiner positiven Gedanken so sicher gewesen war. Zu Recht, wie ich jetzt weiss, aber eben auf anderem Wege.

Ich glaube auch, dass die Himmelfahrt nicht ganz so stressig wird, wenn ich penibler steuere. Das würde aber auch bedeuten, dass ich Menschen sehr schnell wieder wegschicke. Und da habe ich noch ein bisschen Skrupel. Mal sehen.
ZaWo
 

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