Begrenzen uns kollektive Überzeugungen?

Die Lehren Abrahams gechannelt von Esther Hicks

Begrenzen uns kollektive Überzeugungen?

Beitragvon zimtstern » 29. Dez 2010, 01:23

Hallo,

ich frage mich schon länger in wie weit uns eigentlich kollektive Überzeugungen begrenzen.
Laut dem LOA müßten unsere Gestaltungsmöglichkeiten eigentlich viel größer sein als wie wir sie bisher nutzen,
aber irgendwie scheinen wir nicht ganz los zu kommen von den Überzeugungen anderer?

Man liest ständig die Fragen anderer, beispielsweise "ist es möglich mit Hilfe des LOA dies oder jenes zu verändern" und bekommt der Fragende dann nicht genügend überzeugende positive Beispiele, dann scheint die Sache wohl nicht möglich zu sein. Umgekehrt glauben wir gerne etwas, das andere bereits bestätigen können.

Nur warum?
In der Geschichte war es bisher immer so, das irgendjemand den ersten Schritt machen mußte,
sonst hätte es nie eine Entwicklung gegeben.
Irgend jemand dachte immer etwas völlig neues.
Und später folgte ihm dann die Masse. Bis es allgemeine Realität wurde. Und das ganze ist meist ein langsamer Prozess.

Nur was unterscheidet diese Pioniere vom Durchschnittsmenschen?
Können wir uns vom kollektiven Bewußtsein befreien?

Was denkt ihr darüber?

Gibt es diese kollektiven "Beschränkungen" vielleicht gar nicht, bzw. nur in dem Sinne, dass sie uns daran hindern ganz und gar vorbehaltlos in den Vortex zu gehen?

Lieben Gruß,
Zimtstern
Benutzeravatar
zimtstern
 
Beiträge: 325
Registriert: 12.2010
Geschlecht: weiblich

Re: Begrenzen uns kollektive Überzeugungen?

Beitragvon whoopi2 » 29. Dez 2010, 07:10

Das LOA funktioniert...immer....ständig....rund um die Uhr....ohne Pause....ob man es nun bewußt oder unbewußt anwendet ist dabei egal. Und wenn man darüber nachdenkt, ob einen das kollektive Bewußtsein einschränkt, dann tut es das auch.
Das ist wie mit dem Beton. Es kommt drauf an, was man draus macht.

Present Tense it up
whoopi2
 

Re: Begrenzen uns kollektive Überzeugungen?

Beitragvon lawofattraction » 29. Dez 2010, 09:25




Hallo Zimtstern,

zimtstern hat geschrieben:ich frage mich schon länger in wie weit uns eigentlich kollektive Überzeugungen begrenzen.
Laut dem LOA müßten unsere Gestaltungsmöglichkeiten eigentlich viel größer sein als wie wir sie bisher nutzen,
aber irgendwie scheinen wir nicht ganz los zu kommen von den Überzeugungen anderer?


Kollektive Überzeugungen sind ja nicht nur die Überzeugungen anderer, sondern sie sind oft über mehr oder minder lange Zeit der Menschheitsgeschichte gewachsene Annahmen dazu, wie unsere Welt funktioniert. Sich da auszuklinken, ist bei vielen Dingen zwar möglich, aber der Einfluss des Kollektiv auf das persönliche Leben scheint mir in vielen Dingen eine Grösse zu sein, die sich nur sehr träge bewegt. (Das kann nun auch ein persönlicher GS von mir sein.) Kollektive Gedanken gehören zur Evolution wie persönliche Gedanken zur eigenen Entwicklung gehören.

zimtstern hat geschrieben:Nur was unterscheidet diese Pioniere vom Durchschnittsmenschen?


Ich denke, die Menschen, die etwas schaffen, das sich vom Mainstream unterscheidet, sind Menschen, die sich in grösserer Nähe ihres persönlichen Vortexes und auch des kollektiven Vortex bewegen. Also Menschen, die immer häufiger an die Quelle angeschlossen sind, ihrer Intution (Inner Being) Aufmerksamkeit und Glauben schenken und sich von ihrem IB leiten lassen. Musiker können dazu gehören, Künstler und Erfinder und alle, die Neues, vorher nicht Dagewesenes schaffen. Nicht dagewesen allerdings nur für unsere physischen Begriffe, denn in der Unendlichkeit gibt es nichts, was nicht bereits existiert. Aber es gibt Menschen, die sich durch ihre Nähe zum Vortex in diesen unendlichen Pool aller Wahrscheinlichkeiten einklinken und daraus Information beziehen.

zimtstern hat geschrieben:Gibt es diese kollektiven "Beschränkungen" vielleicht gar nicht, bzw. nur in dem Sinne, dass sie uns daran hindern ganz und gar vorbehaltlos in den Vortex zu gehen?


Es wird uns niemals irgendetwas daran hindern können, in den Vortex zu gehen. Das sind absolut limitierende Gedanken. Lediglich wir selbst können das tun. Allerdings können wir der Inneren Stimme weniger Aufmerksamkeit schenken als den äusseren Stimmen und dann mag es so aussehen, als habe etwas im Aussen diese Macht.

Bewusste Realitätsgestaltung ist die Übernahme dieser Macht. Und die Macht residiert in unseren Gedanken, die niemand einschränken, verhindern, verkleinern oder eliminieren kann. Ich habe die Macht, meine Gedanken in jedem Moment in jede von mir gewünschte Richtung zu lenken. Das Erkennen dieser Macht ist auch ein An-Erkennen unseres Schöpfertums.

Lieben Gruss
Loa



*Resistance means feeling Singular instead of Plural* Abraham


Benutzeravatar
lawofattraction
 
Beiträge: 8979
Registriert: 09.2009
Wohnort: Im Hohen Norden
Geschlecht: weiblich

Re: Begrenzen uns kollektive Überzeugungen?

Beitragvon Kia » 29. Dez 2010, 15:55

lawofattraction hat geschrieben:Es wird uns niemals irgendetwas daran hindern können, in den Vortex zu gehen. Das sind absolut limitierende Gedanken. Lediglich wir selbst können das tun. Allerdings können wir der Inneren Stimme weniger Aufmerksamkeit schenken als den äusseren Stimmen und dann mag es so aussehen, als habe etwas im Aussen diese Macht.

Bewusste Realitätsgestaltung ist die Übernahme dieser Macht. Und die Macht residiert in unseren Gedanken, die niemand einschränken, verhindern, verkleinern oder eliminieren kann. Ich habe die Macht, meine Gedanken in jedem Moment in jede von mir gewünschte Richtung zu lenken. Das Erkennen dieser Macht ist auch ein An-Erkennen unseres Schöpfertums.


Ganz wundervoll beschrieben, liebe Loa,

das empfinde ich auch so. Und sich in einem Gedankenfeld wie diesem Forum aufzuhalten, ist natürlich eine grosse Erleichterung, da die "Arbeitsweise" der Quelle, des Inner Being, gefördert und unterstützt wird.

Dafür Euch allen einmal mehr herzlichen Dank. Es ist unvorstellbar kostbar in diesem Feld sich aufhalten zu können.

Lieben Gruss

Kia
"Contrast is the teacher." Abraham
Benutzeravatar
Kia
 
Beiträge: 3738
Registriert: 01.2010
Wohnort: Schweiz
Geschlecht: weiblich

Re: Begrenzen uns kollektive Überzeugungen?

Beitragvon Liebeszauber » 29. Dez 2010, 16:34

Es ist unvorstellbar kostbar in diesem Feld sich aufhalten zu können.


..auch für mich ! ...

:kl: :help: :pfeil: :kuss:
Erinnere dich daran, dass Lachen der schnellste Weg ist, deine Seele zu fühlen
Benutzeravatar
Liebeszauber
 
Beiträge: 909
Registriert: 01.2010
Geschlecht: weiblich

Re: Begrenzen uns kollektive Überzeugungen?

Beitragvon zimtstern » 1. Jan 2011, 07:30

Wieder mal vielen lieben Dank für eure Erklärungen! :ros:

Was ich mich grade frage,
wie ist es ganz ursprünglich, also ganz am Anfang der Menschheitsgeschichte, eigentlich zu kollektiven (oder anfangs auch nur individuellen) beschränkenden Überzeugungen gekommen?

(In dem Sinne, dass die Überzeugungen uns an der bewußten Realitätsgestaltung hindern)

Wie konnten sich die ersten Menschen überhaupt von sich selbst "entfremden"?

Mir kommt es immer mehr so vor, als scheint das irgendwie ein Teil unseres Wunsches/Absicht zu sein, erst irgendwie zu vergessen und uns dann wieder zu verbinden... vielleicht wäre die Erfahrung und auch der Contrast sonst nicht intensiv genug?

Könnte man sich das wie ein Rollenspiel vorstellen?
Erst spielt man ganz intensiv und das Ziel ist es zu vergessen dass man ein Spiel spielt, weil es dann natürlich ein besonders schönes intensives/echtes Spiel ist,
aber das ganze fühlt sich nur so lange angenehm für uns an, bis wir so sehr "drin" im Spiel sind dass wir aufhören bewußt Regisseur zu sein... Und an diesem Punkt sind wir heute mehr oder weniger?

Was meint ihr?

LG,
Zimtstern
Benutzeravatar
zimtstern
 
Beiträge: 325
Registriert: 12.2010
Geschlecht: weiblich

Re: Begrenzen uns kollektive Überzeugungen?

Beitragvon Kia » 1. Jan 2011, 11:19

Hallo Zimtstern,

zimtstern hat geschrieben:Könnte man sich das wie ein Rollenspiel vorstellen?
Erst spielt man ganz intensiv und das Ziel ist es zu vergessen dass man ein Spiel spielt, weil es dann natürlich ein besonders schönes intensives/echtes Spiel ist,
aber das ganze fühlt sich nur so lange angenehm für uns an, bis wir so sehr "drin" im Spiel sind dass wir aufhören bewußt Regisseur zu sein... Und an diesem Punkt sind wir heute mehr oder weniger?


Also für mich war es ganz ähnlich wie Du schreibst. Ich hatte vergessen, dass es ein Spiel ist, meine gewählten Rollen vergessen. Geschlafen. Jetzt nach dem Aufwachen, d.h. für mich einfach Bewusstheit erlangen darüber, dass mein Geist (meine Gedanken, Glaubenssysteme, meine Welt erschaffen und niemand anders, sieht alles so viel angenehmer und besser und richtiger innerlich aus. Selbst ermächtigt.

zimtstern hat geschrieben:Was ich mich grade frage,
wie ist es ganz ursprünglich, also ganz am Anfang der Menschheitsgeschichte, eigentlich zu kollektiven (oder anfangs auch nur individuellen) beschränkenden Überzeugungen gekommen?

(In dem Sinne, dass die Überzeugungen uns an der bewußten Realitätsgestaltung hindern)

Wie konnten sich die ersten Menschen überhaupt von sich selbst "entfremden"?

Mir kommt es immer mehr so vor, als scheint das irgendwie ein Teil unseres Wunsches/Absicht zu sein, erst irgendwie zu vergessen und uns dann wieder zu verbinden... vielleicht wäre die Erfahrung und auch der Contrast sonst nicht intensiv genug?


Die Frage ist für mich zu komplex. Ich hoffe, Du bekommst noch andere Antworten. Einen Teil kann ich beantworten, da ich mich damit auseinander gesetzt habe:

Ich denke, das Göttliche kann sich nur ausdehnen via mich und dich. Via uns Menschen. Sprich, ohne den Contrast bliebe ja alles immer gleich. Es gäbe gar keine sich ausdehnende Schöpfung. Eins der Hauptkriterien der Schöpfung ist ja die Qualität Ausdehnung, sonst haben wir keine Schöpfung :clown:

Lieben Gruss
Kia
"Contrast is the teacher." Abraham
Benutzeravatar
Kia
 
Beiträge: 3738
Registriert: 01.2010
Wohnort: Schweiz
Geschlecht: weiblich

Re: Begrenzen uns kollektive Überzeugungen?

Beitragvon lawofattraction » 1. Jan 2011, 11:44

zimtstern hat geschrieben:Was ich mich grade frage, wie ist es ganz ursprünglich, also ganz am Anfang der Menschheitsgeschichte, eigentlich zu kollektiven (oder anfangs auch nur individuellen) beschränkenden Überzeugungen gekommen?


Hallo Zimtstern,

damals wie heute ist der Mechanismus genau der gleiche: Die Menschen schauen das an, was ist und stellen daraufhin Schlussfolgerungen an. Und je mehr sie hinschauen und glauben, dass ihre Folgerungen richtig sind, um so häufiger zeigen sie sich im Aussen und verfestigen sich immer mehr.

zimtstern hat geschrieben:In dem Sinne, dass die Überzeugungen uns an der bewußten Realitätsgestaltung hindern


Bewusste Realitätsgestaltung ist das Wissen um das LoA und seine Wirkmechanismen und die bewusste Anwendung aufgrund des Wissens. Insofern können auch nicht zuträgliche Überzeugungen bewusste RG sein, die Ergebnisse sind allerdings oft so, dass wir meinen, sie nicht aktiv geschaffen haben, da wir doch eigentlich etwas ganz anderes als Ergebnis wollten.

Wenn jemand zB viele Fragen stellt zu Dingen, die nur hypothetisch beantwortet werden können, so kann er durchaus von Realitätsgestaltung eine Ahnung haben, übersieht aber in dem Moment, dass viele Fragen und Zweifel und die Konzentration darauf noch mehr davon produzieren. Das Ziel scheint der Erhalt von Information zu sein, das Ergebnis sind aber wegen des Fokus nur noch mehr Fragen, da die Beantwortung hypothetischer Fragen nie befriedigt werden kann. Tricky, die RG. :clown:

zimtstern hat geschrieben:Wie konnten sich die ersten Menschen überhaupt von sich selbst "entfremden"?


Haben wir das denn getan? Selbst jene, die vom ICH, dem nicht-physischen Teil unserer Selbst, nicht wie wir durch erlerntes Wissen Kenntnis haben, sind mit ihrem Inner Being, dem Grossen Ganzen, Allem-was-Ist stets verbunden. Es wird dann eben anders genannt, wie zB Intuition oder Innere Stimme. Entfremdet sind wir nie, höchsten einmal klemmen wir kurzzeitig die Verbindung ab. Dann mag ein solcher Eindruck entstehen.

Lieben Gruss
Loa



*Resistance means feeling Singular instead of Plural* Abraham


Benutzeravatar
lawofattraction
 
Beiträge: 8979
Registriert: 09.2009
Wohnort: Im Hohen Norden
Geschlecht: weiblich


Zurück zu "Abraham-Hicks - Diskussion"


 

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast

web tracker