Anziehung = geteiltes Inner Being?

Die Lehren Abrahams gechannelt von Esther Hicks

Anziehung = geteiltes Inner Being?

Beitragvon Daisy » 14. Apr 2010, 18:47

Abraham haben in einem Workshop gesagt, dass Esther, Jerry und ihre Tochter Tracy in einer anderen Realität EINE Person sind/waren. Sie haben in Boston dieses Denkmal von (wer wars noch gleich?) gesehen und sich so dazu hingezogen gefühlt, dass jeder gesagt hat: Das war in einem früheren Leben mal Ich!, und Abe erklärte ihnen, dass die Seele/das Inner Being dieses Menschen so "groß" war, dass sie in "diesem" Leben für mehrere Menschen reicht.

Im heute von Loa geposteten Workshop-Auszug geht es auch um dieses Thema, dass EIN Inner Being auf mehrere Menschen "verteilt" sein kann bzw mehrere Menschen mit ein- und demselben IB verbunden sind:

Gast: Wenn jemand also eine Affinität hat mit einem Musiker oder einer anderen historischen Figur, so kann das bedeuten, dass diese Person mit dem gleichen inner Being wie dieser Mensch verbunden war?


Noch beim Lesen kam mir die Frage: Gar nicht mal mit einem Musiker oder einer historischen Figur - sondern was, wenn die Person, in die wir uns verlieben, unser/e Partner/in, Freund/in etc, sich ein Inner Being mit uns "teilt"?
Das wäre ja dann tatsächlich wirklich so etwas wie die romantische Vorstellung vom Seelenpartner? Besteht die Anziehung zwischen zwei Menschen am Ende also nicht (nur?) in Hormonen, sondern darin?

Spannend :nachdenk:
Daisy
 

Re: Anziehung = geteiltes Inner Being?

Beitragvon LillyB » 14. Apr 2010, 19:40

Das ist in Wirklichkeit, wie sich Liebe anfühlt. So fühlt es sich an, nach Hause zu kommen. Ihr kennt diese Leute, die Ihr getroffen habt und zu denen Ihr Euch sofort hingezogen gefühlt habt.


Hallo Daisy,

dieser Workshop hat mich auch aus den Socken gehauen. Da steckt soviel drin. Aufgrund obiger Aussage, die sich auch oft bei romantischer Liebe wieder findet, denke ich schon, dass es eng miteinander verflochten ist.

Sehr spannend :pfeil:

ALOHA
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Re: Anziehung = geteiltes Inner Being?

Beitragvon anmato » 14. Apr 2010, 19:59

Ich denke auch, dass die Seelenpartnerschaft da mit hineingehört.
Ich kann nur von meiner Schwester erzählen. Ihr ist gesagt worden, dass sie und ihr Ehemann sich ebenfalls ein IB teilen und zwar derart, dass sie in vorangegangenen Leben mal eine und auch schon mal drei Personen gewesen sind. Drei Personen deshalb, weil meine Schwester wiederum in diesem Leben zwei dieser (ich nenne es jetzt mal mangels Worten) "Aspekte" in sich vereint, was sich durch ihren nicht zufällig ausgesuchten Doppelnamen ausdrückt.

Bin auch ganz fasziniert von dem Workshop...

Liebe Grüße
anna
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Re: Anziehung = geteiltes Inner Being?

Beitragvon LillyB » 14. Apr 2010, 20:06

Das habe ich mit meinem Lieblings-Ex erlebt. Unser Treffen brauchte sehr viele haargenaue Co-Komponenten, die Synchronisation des ganzen Orchesters, so verrückt ist die Story. In unserer Anfangszeit (er brachte sehr viel Spiritualität in mein Leben und umgekehrt), saßen wir uns einmal gegenüber. Meditativ. Und dann nahmen wir uns an den Händen und uns beide durchfuhr gleichzeitig (ist wahr), ein elektrischer Blitz in dem Augenblick.

:gvibes: :loveshower:

ALOHA
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Re: Anziehung = geteiltes Inner Being?

Beitragvon lawofattraction » 15. Apr 2010, 10:40



Hallo Ihr Lieben,

Laut Abraham sind Seelenpartner entweder Menschen, die sich sehr gut verstehen und sich lieben oder auch das genaue Gegenteil, nämlich die, bei denen wir eine totale Abneigung oder auch diese seltsame Abneigung-Anziehung-Gefühlsmischung empfinden.

Von dieser letzen Qualität habe ich eine Partnerschaft gelebt, und die Intensität war so gross, dass ich das nie wieder erleben möchte. Es war Himmel und Hölle zugleich und Anziehung und Abstossung wechselten sich ständig ab. Zeitweilig habe ich wirklich an meinem Verstand und meinem Urteilsvermögen gezweifelt. Und mich vollkommen hilflos ausgeliefert gefühlt.

Inzwischen lese ich in meinem Leben wie in einem offenen Buch. Alles macht Sinn, alles hat sich auf beobachtbare und LoA-gemässe Weise gefügt, und bei bewusstem Betrachten sehe ich Synchronizitäten en masse. Ich habe so viele "wundersame" Begegnungen mit Menschen erlebt, und viele davon sind sicherlich ein Teil meines IBs bzw. ich des ihren. Manche davon habe ich regelrecht sofort "erkannt", andere Zusammenhänge auf magische Weise erfahren.

Heute ist mein Leben ruhiger, ich brauche solche emotionalen Berg- und Talfahrten nicht mehr. Zum Glück weiss ich jetzt, dass ich das jederzeit durch meine Gedanken steuern kann, indem ich ihnen im Jetzt die gewünschte Richtung gebe - was für eine Befreiung.

Liebe Grüsse
Loa

P.S. Die historische Gestalt ist Samuel Adams



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Re: Anziehung = geteiltes Inner Being?

Beitragvon Kia » 17. Apr 2010, 22:00

lawofattraction hat geschrieben:Laut Abraham sind Seelenpartner entweder Menschen, die sich sehr gut verstehen und sich lieben oder auch das genaue Gegenteil, nämlich die, bei denen wir eine totale Abneigung oder auch diese seltsame Abneigung-Anziehung-Gefühlsmischung empfinden.

Von dieser letzen Qualität habe ich eine Partnerschaft gelebt, und die Intensität war so gross, dass ich das nie wieder erleben möchte. Es war Himmel und Hölle zugleich und Anziehung und Abstossung wechselten sich ständig ab. Zeitweilig habe ich wirklich an meinem Verstand und meinem Urteilsvermögen gezweifelt. Und mich vollkommen hilflos ausgeliefert gefühlt.


Liebe Loa,

meine letzte Partnerschaft war ganz ähnlich, deshalb habe ich jetzt mal eine Pause eingelegt, um nachzuspüren, was da alles gelaufen ist. Die drei Partnerschaften davor waren gut für den Zeitraum, die sie waren, weshalb ich vieles aus der letzten gar nicht so gut verstehen kann. Mir ist klar, dass die nächste Partnerschaft erst zeigen wird, wo ich wirklich stehe, von der Schwingung her, wieviel ich umkehren konnte. Diese Berg- und Talfahrt möchte ich auch nicht mehr erleben, es wundert mich noch heute, wie ich da halbwegs heil wieder rausgekommen bin.
Eine Partnerschaft bei der vorwiegend Abneigung ist, hatte ich noch nicht, aber ich stelle mir vor, da wäre es viel leichter, wieder raus zu kommen, weil die guten Seiten ja fast ganz fehlen...aber ich weiss es nicht und möchte es lieber nicht erfahren.

Herzlichen Samstagnacht-Gruss

Kia

PS:
Wenn Du magst, kannst Du vielleicht in groben Zügen erzählen wie, allgemein oder auch persönlich bei Dir, so eine Anziehung-Abstossung Mischung zustande kommen konnte? Ich weiss es immer noch nicht...und ich bin ganz sicher, ich habe mich nicht abwechselnd auf die guten und dann wieder auf die schlechten Eigenschaften des Mannes konzentriert. Ich neige eher dazu, mich immer auf die guten Seiten von Personen oder Situation zu konzentrieren, weil mir meine Grossmutter das so vorgelebt hat und alle folgenden spirituellen Lehrer auch, besonders auch mein Sohn, der auch sehr geschickt immer das Gute und Erfreuliche angehimmelt hat. Er konzentriert sich fast einsgerichtet auf die guten Eigenschaften seiner Frau, habe das gerade vorhin ein paar Stunden sehen oder fühlen können. Aber mir ist klar, ich habe die hundertprozentige Verantwortung für diese Anziehung-Abstossung-Beziehung gehabt, keine Frage. Danke vielmals für Deine Einsichten :gvibes:
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Re: Anziehung = geteiltes Inner Being?

Beitragvon Kia » 17. Apr 2010, 22:08

Ich habe noch vergessen zu sagen, dass der Workshop von dem oben die Rede ist, für mich auch sehr wichtig war.
Habe vieles geahnt in der Art. Trotzdem danke für Deinen Mut, uns zu vertrauen, dass wir das bereits verdauen können. Es ist wundervoll und auch ein bisschen Ehrfurcht gebietend für mich.
Und Samuel Adams ist wirklich auch einer meiner absoluten Lieblingsgestalten in der Amerikanischen Unabhängigkeitserklärung. Er hat Thomas Jefferson, so viel ich mich erinnere, geholfen diese zu verfassen und war in sehr vielen Belangen seiner Zeit weit voraus.
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Re: Anziehung = geteiltes Inner Being?

Beitragvon lawofattraction » 18. Apr 2010, 10:26



Hallo liebe Kia,

das ist eine gute Frage "wie ist diese Beziehung zustande gekommen?". Wenn ich davon ausgehe, dass es Seelenpartner gibt und vor Inkarnation Verabredungen getroffen werden, so sehe ich diese Verbindung als eine "verabredete" Hilfestellung an, die in meinem damaligen Leben Weichen gesetzt hat, um meinen Weg in eine Richtung zu lenken, die ich wohl auch beabsichtigt hatte.

Die Anziehung zwischen uns fand auf zwei Ebenen statt; einmal weckte er mein Interesse an Spiritualität, ich saugte alles auf wie ein trockener Schwamm, musste aber leider im Laufe der Zeit erkennen, dass das Worte waren, die nicht gelebt wurden. Der andere Faktor war eine ganz extreme körperliche Anziehung. Das war eine dieser Situationen, die ich anderswo beschrieben habe, in denen ich mich wie ferngesteuert fühlte. Ich erinnere mich, dass ich einmal dachte "wenn ich nicht mit ihm sein kann werde ich sterben" und fühlte das wie eine körperliche Bedrohung.

Ich verliess mein gesichertes Leben im absoluten Luxus, um mit dem Mann zu leben. Ohne Netz und doppelten Boden, d.h. gegen Widerstand und ohne finanziellen Rückhalt bin ich ins eiskalte Wasser gesprungen. Auf einem anderen Kontinent, in einer anderen Kultur, Mann aus einer niedrigen sozialen Schicht - da hatte ich mir ein dickes Paket geschnürt mit Herausforderungen, die ich bei der Entscheidung überhaupt nicht abschätzen konnte. Und als die Schwierigkeiten des Zusammenlebens anfingen, kamen auch die gegenseitigen Schuldzuweisungen. Ekstase und Leidenschaft wechselten ständig mit schlimmen Auseinandersetzungen. Höhenflug und tiefste Verzweiflung - dauernde Wechselbäder der Gefühle.

Ich merkte, wie sehr ich mich überschätzt hatte in Bezug auf meine Toleranzgrenze und meine Flexibilität, mein Leben um 360° zu drehen. Aber ich machte einen enormen Wachstumsprozess durch. Wir trennten uns, suchten uns wieder, und das mehrere Male. Wir konnten nicht miteinander, und auch nicht ohne einander, da war eine unheimlich starke Anziehungskraft, die uns immer wieder trotz besseren Wissens zusammenbrachte. Hätte ich das von aussen betrachtet, ich hätte gesagt, das wäre eine schlechte Sopa Opera. :teuflischgut: Aber ich lernte Selbstverantwortung, fand meinen spirituellen Weg und eines Tages war ich stark genug, ihn gehen zu lassen - auch hier irgendwo dokumentiert, das war das letzte der vielen Dramen.

Heute sehe ich den Mann als einen Helfer an, durch den ich aus einer Situation ausbrechen konnte, in die ich mich selbst eingesperrt hatte. Und als ich mich stark genug fühlte, alleine zu laufen, konnten wir uns auch wieder trennen. In dieser ganzen Zeit erlebte ich auch unwahrscheinlich viele Synchronizitäten, "Wiedererkennen" von Personen und Orten und fand den Weg in mein neues Leben, das vollkommen anders war als das bisherige und trotzdem so viel schöner und "richtiger". Fast wie eine Wiedergeburt. Menschen, die mich vorher kannten, haben sich oft über meine extreme Persönlichkeitsveränderung gewundert und ich empfinde es auch wie den Abschluss eines Lebens und den Anfang eines neuen.

Das war mal wieder eine der Geschichten aus meinem bewegten Leben. :clown:

Lieben Gruss
Loa



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Re: Anziehung = geteiltes Inner Being?

Beitragvon Kia » 18. Apr 2010, 11:23

Liebe Loa,

danke Dir ganz herzlich, ich fühle genau, dass ich noch nicht so viel Abstand habe wie Du, das Ganze ist bei mir auch erst zwei Jahre her. Aber die beiden Punkte, die Du erwähnst, die Spiritualität teilen und die körperliche Anziehung, das sind schon extreme Klebstoffe. Und nicht umgesetzte Spiritualität ist in der Tat unerträglich.
Wasser predigen und Wein trinken, oder umgekehrt.
Wie wunderbar, dass Du das Ganze so positiv beschreiben kannst jetzt und heute.

Es hilft mir sehr zu sehen, dass mein Weg auch da durch geht, einfach zu verstehen, wozu es gut war, diese Verbindung. Interessant ist auch, der Wechsel des Landes und der Kultur. War bei mir auch so. Und das ist wirklich jetzt schon für mich möglich zu erkennen, wie einschneidend ich meine gesamte Identität loslassen musste, einfach alle Rollen, alle Zuschreibungen. Ich hatte sozusagen von 100 Definitionen meiner selbst plötzlich gar keine mehr. Der Absturz ins Nichts. Und aus diesem Nichts sind dann viele neue Möglichkeiten entstanden aber ohne Etikett, ohne Definition. Der Beginn einer neuen Freiheit. Denn ich habe am eigenen Leib erfahren, ich kann ja überleben, auch ohne die Etiketten, Identitäten. Das, was ich wirklich bin, ist unzerstörbar. Das war die Quintessenz.

Ich merke, während ich darüber schreibe, der höllische Schmerz, ohne diesen Mann nicht leben zu können, ist gar nicht mehr da. Aber, dass ich überhaupt so tief sinken konnte, mich so abhängig zu machen, habe ich mir auch bereits verziehen. Ich bin nicht mehr wütend auf mich oder ihn.

Nur erstaunt über diesen Mut, den ich hatte, etwas ganz neues Fremdes auszuprobieren. Den Mut auch, einen Mann zu erwählen der 20 Jahre, genau 19 jünger war; dessen Genie in vielen Fällen an Wahnsinn grenzte, was ja noch gern der Fall ist, wenn ich die Geschichte begabter Menschen anschaue.
Und ich war dieses Frau, die ihr eigenes Potential völlig zurückschraubte, um fremdes Potential zu nähren und zu unterstützen, zu dem Preis, dass ich mich nach 7 Jahren selbst nicht mehr erkannte. Und auch nicht mehr so richtig lieben konnte. Und die schmerzliche Erkenntnis, wenn ich mich selbst verliere (nicht mehr richtig lieben kann) dann verliere ich als Folge davon auch die andere Person/ in meinem Fall den Mann. (Es sein denn der andere Mensch ist bereits sehr weit entwickelt und bleibt und begleitet einem, bis man sich selbst wieder gefunden hat, das habe ich auch schon gesehen!).

Ich denke in der heutigen Evolution der Menschheit ist das einfach nicht mehr möglich, diese falsch verstandene Selbst-Aufgabe. Dieses göttliche Wesen, das wir sind, ist ganz und lebt sein, ihr Potential, egal ob in einem männlichen oder weiblichen Körper. Das Abspalten ist tödlich – und es ist ein Wunder, dass ich heil und ganz daraus hervorgegangen bin.

Aber – wenn ich ganz ehrlich bin – der innere Verrat an mir selbst, den habe ich nicht wirklich durchgezogen, es blieb immer dieser Ruf meiner Seele hörbar, fühlbar, dieser Ruf nach Hause nach innen zurückzukehren, die Liebe zu verkörpern und zu leben, die ich bin. Das konnte ich nicht ausschalten ganz, dazu war ich bereits zu weit entwickelt im Sinne von: ich konnte gut unterscheiden, wann ich nur äussere im Prinzip nicht wichtige Dinge/Identitäten aufgegeben habe ODER wenn diese göttliche Seele betroffen gewesen wäre. Und sie konnte ich nicht verraten, sonst wäre ich tatsächlich gestorben, davon bin ich noch jetzt überzeugt.

Ich danke Dir und lese gerne noch die anderen Texte, die Du erwähnst, wahrscheinlich finde ich intuitiv die richtigen. :lieb: :vortex:

Liebe Sonntagsmorgengrüsse
Kia
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Re: Anziehung = geteiltes Inner Being?

Beitragvon lawofattraction » 18. Apr 2010, 12:00




Hallo Kia,

das ist ja wirklich interessant, wie sich unsere Geschichten ähneln, sowohl von den äusseren Umständen her als auch den inneren Vorgängen. Allerdings denke ich, dass im Gegensatz Du die Helferabsicht mitgebracht hattest. Wobei natürlich immer beide Beteiligten durch das Erlebte eine Entwicklung durchmachen, gerade bei diesen extremen Erlebnissen.

Ich frage mich, wie das heute wäre, wie ich mit meinem Wissen um die Realitätsgestaltung einer solchen Situation begegnen würde. Aber vielleicht sind solche extremen Erfahrungen nicht mehr "notwendig".

Was mich immer noch fasziniert, ist dieses Gefühl, dass der eigene Wille ausgeschaltet wird von etwas Übergeordnetem. Dieses Gefühl der Fernsteuerung. Wir haben das ja schon im Thread Ferngesteuert? diskutiert. Damals habe ich geschrieben


lawofattraction hat geschrieben:Ich komme zu der Schlussfolgerung, dass das ein ganz "natürlicher" Zustand ist. Natürlich im Sinne, dass es immer so sein sollte. Wenn wir das Zusammensein mit unserem Inner Being nicht behindern und den natürlichen Fluss zulassen. Keine Angst, keine Bedenken, nur absolutes Vertrauen. Ich denke nun, dass es das ungehinderte Zusammenkommen vom Nichtphysischen und Physischen (Inner Being und Loa) ist und dass dann in absoluter Harmonie gehandelt wird und die Durchführung einfach nur die natürliche Folge ist.


Ich denke, je mehr wir in Kontakt sind mit unserem IB, umso weniger Notwendigkeit besteht, Erfahrungen auf dem steinigen Weg zu machen. Vielleicht stehen da noch einige andere Seelenpartner Gewehr bei Fuss :mrgreen: , sind aber als "Entwicklungshelfer" nicht mehr notwendig, weil ich verstanden habe, dass ich jederzeit angebunden sein kann und aus dem Jetzt heraus durch meine Gedanken meine Realität so gestalten kann, wie mir das gefällt.

Diese schöne Vorstellung nehme ich jetzt mit in meinen Sonntag.

Lieben Gruss
Loa



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Re: Anziehung = geteiltes Inner Being?

Beitragvon Kia » 18. Apr 2010, 12:18

Dankeschön für den Hinweis zu "Ferngesteuert" ich lese den auch noch mal...
:ros:
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Re: Anziehung = geteiltes Inner Being?

Beitragvon Daisy » 18. Apr 2010, 12:58

lawofattraction hat geschrieben:Der andere Faktor war eine ganz extreme körperliche Anziehung. Das war eine dieser Situationen, die ich anderswo beschrieben habe, in denen ich mich wie ferngesteuert fühlte. Ich erinnere mich, dass ich einmal dachte "wenn ich nicht mit ihm sein kann werde ich sterben" und fühlte das wie eine körperliche Bedrohung.


Wie kommt man davon los? Rational ist ja nicht viel zu machen. Diese Bedrohung kenne ich als Gefühl, als würde man mir ein Körperteil abtrennen - so tut es auch weh -, und dieser Schmerz ist einfach stärker als die Vernunft, ja im Grunde sagt auch diese dann: Du mußt dabei bleiben, sonst stirbst du.
Wie kommt man da raus?
Daisy
 

Re: Anziehung = geteiltes Inner Being?

Beitragvon Kia » 18. Apr 2010, 13:47

Liebe Daisy,

als Du hier geschrieben hast, war ich gerade am Tagebuch schreiben zu dem, was ich oben mit Loa besprochen habe, ich setze das jetzt mal einfach unzensiert hier rein, vielleicht kannst Du mit der einen oder anderen Aussage von mir etwas anfangen, oder sie inspiriert Dich zu neuen inneren Erkenntnissen für Dich.
Herzlich
Kia


Aus meinem Tagebuch von heute:

Meine falschen Annahmen, die in diese ausweglose Liebesbeziehung mit den Gegenkräften: extreme Anziehung und gleichzeitig extreme Abstossung geführt haben:

1. das Karmakonzept, ich bin jemanden etwas schuldig aus anderen Leben, diese Person hat noch was zu gut von mir, ich muss ihm dienen, um frei zu sein und nicht mehr versklavt zu werden. Also bringe ich es besser jetzt hinter mich.

2. das Konzept von: es gibt nur einen wirklichen, echten und endgültigen Seelenpartner, der hier ist es, und wenn ich mit dem nicht klar komme, habe ich versagt und diese Inkarnation vermasselt und dann gibt es MIT DER GLEICHEN PERSON NOCH EINEN GRÄSSLICHEREN NÄCHSTEN DURCHGANG, der noch viel viel schwieriger ist, also besser ich leide das jetzt durch, dann muss ich in der nächsten Inkarnation nicht dafür büssen.
(wie schrecklich).

3. die falsche Annahme: je mehr ich leide, je mehr liebe ich; ich weiss völlig absurd, aber vor 10 Jahren war das meine feste Überzeugung, da ich dachte das leiden löst sich nur auf durch leiden geschehen lassen.

Dem zugrunde liegt folgende Erfahrung: wenn ich nicht kämpfe gegen leiden, das schon da ist, dann läuft das wirklich schneller durch, es verbrennt, wie Eckhart Tolle so schön sagt.
Aber ich habe ganz aktiv gelitten, d.h. immer wieder neues leiden erzeugt indem ich das leiden frisch angeschaut, analysiert, diskutiert habe.
Ich war einfach unfähig, das Leiden einfach durchlaufen zu lassen.
Das ist nur möglich, wenn ich jenseits der Dualität stehen kann (Vortex) und relativ neutral, heisst ohne Bewertung, die Energien durchlaufen lasse. Durch das unzensierte Durchlaufen lassen lösen sie sich auf. Durch den Fokus wegnehmen auch.

Mir war nicht bewusst damals, dass Leiden erst entsteht durch sich neu leiden lassen, ich dachte fälschlicher Weise : ich löse es auf durch Analyse und Verstehen wollen; erst als es sich immer stärker vergrössert hat, ist mir langsam aufgefallen, was ich da mache. Es ging einfach nicht anders, als durch diese Erfahrung, es war auch sehr modern damals, sich zu analysieren. Es war gesellschaftlich in meinen Kreisen fast schon vorgeschrieben sich zu analysieren und zu kritisieren. Therapie erzeugt therapeutische Notwendigkeit braucht Therapie u.s.w. Ich hatte 4 Durchgänge, (verschiedene Methoden natürlich) bis ich es gemerkt habe.

4. Weitere falsche Annahme: Indem ich dem Partner immer recht gebe und mich freiwillig ins Unrecht setze, löse ich das Ego auf! Ich hatte bereits oft damals die Erfahrung gemach: wenn ich mich dem Göttlichen in Menschen hingebe, löst sich mein Ego-Panzer auf und das ist richtig. Auch heute noch für mich.
Ich erlebe das Tag für Tag hier im Forum. Diese Bewusstseinserweiterung, wenn ich aufhöre zu vergleichen und zu rechtfertigen (innerlich). Wenn ich einfach im Vortex ruhend mit Euch bin und Liebe fühle, und Sein fühle und Alles ist Gut fühle.

Leider habe ich damals aber – in meiner Verblendung und Verwirrung – (verursacht durch die Erotik/Sexualität in der Verbindung) das kleine Ego dieser Person angebetet, oder mich ihm hingegeben. Ich wusste die Unterscheidung damals nicht zwischen kleinen ich und GROSSEM ICH BZW. DU.
Es braucht eben Alignment zum Inner Being, um differenzieren zu können.
Heute weiss ich, dass ich durch Unterwerfung nur den Narzissmus und Ego-Tripp meines Gegenüber stärkte, wenn ich mich in meiner eigenen Göttlichkeit verleugnete. Und wirklich: mein damaliger Partner wurde immer egozentrischer und narzistischer, ich selbst habe ihm dabei geholfen! Durch diese falsch verstandene Selbstlosigkeit. Die ich auch noch für Liebe hielt!

Die CD „The Amazing Power of Emotions“ hat mir sehr geholfen, diesen ganzen Prozess nochmals neutral, also ohne Identifikation mit den beteiligten Personen, innerlich durchzugehen.
Ich habe endlich verstanden, dass Sich-Selbst-Aufgeben (Verbindung zum Inner Being leugnen oder verringern und halb wahnsinnig werden als Folge) etwas ganz anderes ist als Hingabe.

Hingabe ist das Verständnis, wenn ich mich in das Göttliche in mir hineinfallen lasse, ich automatisch verbunden bin mit dem Inner Being der anderen Menschen, die ich jetzt gerade liebe, weil sie jetzt gerade da sind und vor mir stehen. Und diese wunderbare Fähigkeit zu Hingabe haben wir alle und wir sind NICHT ABHÄNGIG von bestimmten Personen.

Trotzdem, sagt Esther, ist es von immenser Bedeutung (CD Amazing Power of Emotions) das Buffet ( das heisst alles, was da ist vor meiner Nase jetzt) genau zu betrachten und BEWUSST ZU WÄHLEN: Mit wem will ich mich austauschen? Was sind meine Kriterien jetzt? Und dann diese befreite Erkenntnis: Ich darf immer wieder neu wählen, Berufe, Partner, Freunde. Ich darf mir eingestehen, dass ich niemals EIN FÜR ALLE MAL bei einer Wahl bleiben muss, auf Teufel komm raus :teuflischgut: und mich verurteilen, für falsche Entscheidungen. Denn diese gibt es nicht. Die Schwingung entscheidet und die Schwingung verändert sich. Ich bin sich ausdehnendes göttliches Bewusstsein, genau wie ihr auch. Mich festzunageln auf das kleine Persönlichkeits-Ich, ich in dieser Form in diesem Leben führt zu höllisch schmerzhaften Erfahrungen. Ich bin...die Frau von sowieso, ich bin ....Kommunikationswissenschaftlerin... alles nur Teilwahrheiten, die schmerzlich sind...ich bin Künstlerin, Poetin, Malerin... alles Etikette, die mir wieder um die Ohren fliegen.
Ich habe das aufgegeben zugunsten von : ich bin sich ausdehnendes göttliches Bewusstsein, das sich manchmal in dieser, manchmal in jener Form zeigt und alle Formen, die mir und anderen Freude und Liebe bringen, sind o.k.

Liebe Loa,

unser Austausch hat so viel Erkenntnisse für mich in die Wegen geleitet. Ich dank Dir.
Kia


Und danke, dass ich Euch das so unreflektiert einfach mal sagen konnte... das bewegt jetzt auch wieder einiges in mir. :loveshower:
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Re: Anziehung = geteiltes Inner Being?

Beitragvon LillyB » 18. Apr 2010, 14:15

:danke: liebe Kia, Loa, Daisy, allen die hier schreiben. Mit Entzücken und Spannung habe ich diesen weiteren Verlauf des Threads gelesen. Zu Erkennen ist eine alleinige Anziehung im Äußeren, Sexuellen oder anderen Haben-Wollen immer an einer auslaugenden Energie, die "alte Energie" auch genannt. Sie lebt vom "Brauchen" und hat trotzdem, wie hier auch steht: Einen gewissen Nutzen, so lange, bis ich aus mir (im Vortex) schöpfe und bei mir bin.

Ist jedoch kein wahrer Austausch. Liebe ich oder brauche ich? ist die Frage (steht auch in "The Vortex"), oder Spezzano: Wenn es weh tut, ist es keine Liebe. Es wird dann ein "künstliches" Loch erzeugt, dass dann weh tut, weil der jenige mir nicht mehr als Energiezuführer zur Verfügung steht.

Hinweg kommen braucht anfangs etwas Geduld, bis ich merke, ich bin eben niemals allein, und viel Vertrauen (aufbauen) lernen, bis die innere Stärke immer größer wird. :loveshower:

:bussi: ALOHA und Sunshine
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Re: Anziehung = geteiltes Inner Being?

Beitragvon lawofattraction » 18. Apr 2010, 14:23



Liebe Kia,

Du hast es wunderbar zusammengefasst, dafür möchte ich Dir herzlich danken :ros: und Lilly hat mit ihrem Beitrag noch das Sahnehäubchen draufgetan. Danke, dass Ihr alle hier dazu beitragt, dass ich jeden Tag Neues über mich und die Welt lernen kann und mich mit viel Freude immer weiter ausdehnen kann. Das wäre im Alleingang nicht halb so schön und definitiv nicht so effektiv.

I remain blissfully incomplete. :gvibes:
Loa :lieb:



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Re: Anziehung = geteiltes Inner Being?

Beitragvon Kia » 18. Apr 2010, 14:34

lawofattraction hat geschrieben:I remain blissfully incomplete. :gvibes:


me too...love you all :loveshower:

Danke für Sahnehäubchen und alle anderen Köstlichkeiten...,
immer wieder geniesse ich es, mit Euch zu sein und zu leben... :uns: :gvibes: :ros:
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Re: Anziehung = geteiltes Inner Being?

Beitragvon Daisy » 18. Apr 2010, 14:39

Kia und Lilly,

in meiner Frage dreht es sich nicht um Liebe, sondern um etwas rein Körperliches.
Wenn es um Liebe ginge, hätte ich keine Fragen.

LG
Daisy
 

Re: Anziehung = geteiltes Inner Being?

Beitragvon LillyB » 18. Apr 2010, 14:44

Daisy hat geschrieben:
Wie kommt man davon los? Rational ist ja nicht viel zu machen. Diese Bedrohung kenne ich als Gefühl, als würde man mir ein Körperteil abtrennen - so tut es auch weh -, und dieser Schmerz ist einfach stärker als die Vernunft, ja im Grunde sagt auch diese dann: Du mußt dabei bleiben, sonst stirbst du.
Wie kommt man da raus?


Hallo Daisy,

dann nenne es Abhängigkeit, Unfreiheit, die Antwort bleibt trotzdem die Gleiche, weil alles Energie ist. Und die "alten Ernergien", bzw. der Glaube daran (haben wollen, müssen, brauchen um zu leben) impliziert, dass es irgendetwas Außen gäbe, das mächtiger ist als ich selbst. Und das ich selbst "der Körper" ICH bin. Ich habe einen Körper, ich BIN nicht Körper.

ALOHA
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Re: Anziehung = geteiltes Inner Being?

Beitragvon Daisy » 18. Apr 2010, 15:10

Es geht weder um glauben noch um haben wollen, sondern um ein Gefühl. Im Körper.
Daisy
 

Re: Anziehung = geteiltes Inner Being?

Beitragvon ZaWo » 18. Apr 2010, 15:19

Daisy hat geschrieben:
lawofattraction hat geschrieben:Der andere Faktor war eine ganz extreme körperliche Anziehung. Das war eine dieser Situationen, die ich anderswo beschrieben habe, in denen ich mich wie ferngesteuert fühlte. Ich erinnere mich, dass ich einmal dachte "wenn ich nicht mit ihm sein kann werde ich sterben" und fühlte das wie eine körperliche Bedrohung.


Wie kommt man davon los? Rational ist ja nicht viel zu machen. Diese Bedrohung kenne ich als Gefühl, als würde man mir ein Körperteil abtrennen - so tut es auch weh -, und dieser Schmerz ist einfach stärker als die Vernunft, ja im Grunde sagt auch diese dann: Du mußt dabei bleiben, sonst stirbst du.
Wie kommt man da raus?


Ich denke, rauskommen tust du aus sowas nur, wenn es dir gelingt, dir klar zu machen, dass du dir jederzeit wieder diese (sexuelle?) Erfüllung manifestieren kannst plus die Dinge die du noch dazu haben willst. Es kommt immer was besseres nach.

Das Ferngesteuerte ist vermutlich der innere Drang nach dem eigenen Glück zu streben und dann tut man zwanghaft die Dinge, von denen man meint, dass sie zum eigenen Glück führen. Klassisch ist da ja in einer Trennungsphase, den Ex immer und immer wieder um ein Gespräch zu bitten, immer in der Hoffnung, jetzt die "richtige" Antwort zu bekommen...die man so aber nie bekommt. Ist wie ein Grapschen nach jedem nur erdenklichen Halteseil, wenn du dich am ertrinken fühlst.
Himmel, wenn ich dran denke, was ich bei meinem Ex damals alles aufgeführt habe. Auch wie ferngesteuert.
Kämpfen halt. Meine Bedrohung war damals ein Glaubenssatz, wo ich meinte, dass alleinerziehende Frauen, persönlich versagt haben. Und versagen wollte ich nicht. Außerdem war ich stolz drauf niemals aufzugeben. :tja:
ZaWo
 

Re: Anziehung = geteiltes Inner Being?

Beitragvon shaoli » 18. Apr 2010, 15:41

Ich bin euch wirklich,wirklich dankbar für diesen Thread und er kommt mal wieder genau zur richtigen Zeit,denn ich bin mittendrin in einer Beziehung,die ich nicht verstehe,die sich aber anfühlt,als könne es gar nicht anders sein und genau das macht mich manchmal so verrückt.
Ich war schon ein paar Mal mit ihm zusammen,vor vielen Jahren und hab damals in jeweils wenigen Wochen oder Monaten das erlebt,was ihr als Berg-und Talbahnfahrt beschreibt.Weder vorher,noch nachher hat mich Verzweiflung so durchgeschüttelt und mir haben auch nie die Worte für etwas gefehlt,aber damals hatte ich keine,mit denen ich mich hätte ausdrücken können.Aber es fühlte sich genau so an:wenn er nicht mehr da ist,sterbe ich.

Diese Achterbahnfahrten gibts ein paar Mal die Woche.Ohne,das ich es gemerkt habe,sind die Türen zugeflogen,die ich mir aufhalten wollte.Zurück in mein altes Leben geht nicht mehr.Manchmal sitze ich da und überlege,ob ich alles hinschmeißen soll,und spüre,wenn ich es will,dann kann ich jederzeit aussteigen.Ich MUSS es nicht tun,auch nicht,um mich davor zu schützen,noch einmal so zurückgelassen zu werden wie damals.Und weil ich nicht mehr das Gefühl habe,das entweder er oder ich sofort etwas tun müssen,weil ich den Schmerz solcher Momente nicht aushalten kann,geht er vorbei und dabei wächst etwas,das es früher nicht gab zwischen uns:Vertrauen :gvibes:
Das ich mich ihm mit der ganzen Wucht meiner Gefühle in die Arme werfe,so weit bin ich noch nicht.Ich weiß,das er an mir alles aushalten würde,was andere Menschen überfordert oder zu Spielchen reizt,selbst mein Bedürfnis,mich an jemandem klammern zu dürfen,dem es nicht das Kreuz bricht,mich festzuhalten.

Komischerweise weiß ich nicht,ob er es aushalten würde,würde ich die Hingabe und Leidenschaft fließen lassen,die ich oft empfinde.Nicht nur körperlich,sondern vollumfänglich.Aber da habe ich immer mindestens 50 Prozent zurückgehalten,weil ich mich geschämt hätte,ausgerechnet dann zurückgewiesen zu werden.Muß über das Gelesene heute noch ein bißchen nachdenken :gvibes:

Ich wünsche euch allen noch einen wunderschönen Sonntag und einen guten Start in die Woche :tja:
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Re: Anziehung = geteiltes Inner Being?

Beitragvon LillyB » 18. Apr 2010, 16:12

Ich habe solche alten Stories umgeschrieben. Ähnlich wie Kia es macht und auch Loa es erzählt. In der Vortex-Schwingung kann ich die Dramen ja sehen, bzw. auch die Geschenke in den Dramen und benötige sie deshalb nicht mehr.

Ich ziehe ja alles an und nun ist es mir bewußt. Nichts kann in meine Realität, was ich nicht dazu einlade.

:gvibes:
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Re: Anziehung = geteiltes Inner Being?

Beitragvon Daisy » 18. Apr 2010, 16:34

ZaWo hat geschrieben:
Daisy hat geschrieben:
lawofattraction hat geschrieben:Der andere Faktor war eine ganz extreme körperliche Anziehung. Das war eine dieser Situationen, die ich anderswo beschrieben habe, in denen ich mich wie ferngesteuert fühlte. Ich erinnere mich, dass ich einmal dachte "wenn ich nicht mit ihm sein kann werde ich sterben" und fühlte das wie eine körperliche Bedrohung.


Wie kommt man davon los? Rational ist ja nicht viel zu machen. Diese Bedrohung kenne ich als Gefühl, als würde man mir ein Körperteil abtrennen - so tut es auch weh -, und dieser Schmerz ist einfach stärker als die Vernunft, ja im Grunde sagt auch diese dann: Du mußt dabei bleiben, sonst stirbst du.
Wie kommt man da raus?


Ich denke, rauskommen tust du aus sowas nur, wenn es dir gelingt, dir klar zu machen, dass du dir jederzeit wieder diese (sexuelle?) Erfüllung manifestieren kannst plus die Dinge die du noch dazu haben willst. Es kommt immer was besseres nach.

Das Ferngesteuerte ist vermutlich der innere Drang nach dem eigenen Glück zu streben und dann tut man zwanghaft die Dinge, von denen man meint, dass sie zum eigenen Glück führen. Klassisch ist da ja in einer Trennungsphase, den Ex immer und immer wieder um ein Gespräch zu bitten, immer in der Hoffnung, jetzt die "richtige" Antwort zu bekommen...die man so aber nie bekommt. Ist wie ein Grapschen nach jedem nur erdenklichen Halteseil, wenn du dich am ertrinken fühlst.
Himmel, wenn ich dran denke, was ich bei meinem Ex damals alles aufgeführt habe. Auch wie ferngesteuert.
Kämpfen halt. Meine Bedrohung war damals ein Glaubenssatz, wo ich meinte, dass alleinerziehende Frauen, persönlich versagt haben. Und versagen wollte ich nicht. Außerdem war ich stolz drauf niemals aufzugeben. :tja:


Ich mag die Schwingung, die ich bei deinem Post empfinde, Zawo. Jemand hat mich "gehört", es fühlt sich leichter an, vielen Dank dafür.


shaoli hat geschrieben:Komischerweise weiß ich nicht,ob er es aushalten würde,würde ich die Hingabe und Leidenschaft fließen lassen,die ich oft empfinde.Nicht nur körperlich,sondern vollumfänglich.Aber da habe ich immer mindestens 50 Prozent zurückgehalten,weil ich mich geschämt hätte,ausgerechnet dann zurückgewiesen zu werden.Muß über das Gelesene heute noch ein bißchen nachdenken :gvibes:


OMG, das kenne ich so gut...oft habe ich den Eindruck, dass es uns beiden so geht, und dass wir es beide im Grunde einfach nur herausschreien möchten. Es aber nicht tun aus dem Gefühl (Wissen?) heraus, dass damit verdammt viel kaputtgehen würde, nicht zuletzt das, was wir bisher haben.
Es ist so ein Eiertanz, und die Spannung manchmal nicht zum Aushalten.
Daisy
 

Re: Anziehung = geteiltes Inner Being?

Beitragvon LillyB » 18. Apr 2010, 21:02

Daisy,

das ist ja nett, wenn Du Dich verstanden fühlst in Dramen. Und in Spannung des "Nicht Erfüllten". Das ist auch nichts so Besonderes. Das LOA liefert Dir dann nämlich genau das Gleiche. Nichterfüllung. Und Spannung damit. Es ist also alles was Du ausstrahlst. Ein Boomerang.

Das (nach Zeland) wichtige Rad dreht sich dann um ein OBJEKT der Wichtigkeit. Es gibt ja auch Fussliebhaber. Die ihre Spannung auf ein Objekt richten.

ALOHA
Lilly

EDIT: Das ist die unerfüllte Sehnsucht: The grass is greener on the other side.
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