Angst vor guten Gefühlen…..

Die Lehren Abrahams gechannelt von Esther Hicks

Angst vor guten Gefühlen…..

Beitragvon Einstein » 21. Mär 2010, 22:49

Dear all,
ich hatte ein interessantes Gespräch mit einer Freundin, die ich nach einer längeren Pause heute mal wieder getroffen habe.
Im Laufe des Gesprächs wurde immer klarer, dass sie Angst vor guten Gefühlen hat. Sie glaubt allen Ernstes, dass etwas „Schlimmes“ passiert, wenn sie sich gut fühlt.
Es gab wohl schlimme Ereignisse in ihrer Kindheit, aus denen sie das irgendwie abgeleitet hat. Genaueres wollte sie mir nicht erzählen.
Nun liegt es mir fern, mich da einzumischen, aber theoretisch scheint mir das eine interessante Frage zu sein. Während des Gesprächs ist mir auch Umberto Eco’s Roman „Der Name der Rose“ eingefallen, in dem ja um ein ähnliches Thema ging.
Die Grundaussage von Abe ist ja: Fühl dich gut, den Rest erledigt das LOA.
Was ist, wenn jemand Angst davor hat, sich gut zu fühlen? :102:
Ich freue mich auf eure Antworten. :five:
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Re: Angst vor guten Gefühlen…..

Beitragvon ZaWo » 21. Mär 2010, 22:57

Hi Einstein,

Sie glaubt allen Ernstes, dass etwas „Schlimmes“ passiert, wenn sie sich gut fühlt.


In diesem Satz ist ein doppelter Widerspruch enthalten. Sie hat keine Angst vor guten Gefühlen, denn dadurch, dass sie es vermeidet sich gut zu fühlen, mindert sie ihre Angst und fühlt sich daher so besser.

Ich könnte mir vorstellen, dass dahinter in Wirklichkeit so ein Glauben, wie "Wer hoch fliegt, fällt tief" oder eben die berühmte Verlustangst steckt. Was man nicht hat, kann man nicht verlieren.

Und das ganze macht sie ja, um sich innerhalb ihres Glaubens besser zu fühlen. :tja:

Hinter dem Namen der Rose - sofern da überhaupt was dahinter steckt - würde das kirchlich erlaubte Lachen ja verleugnen, dass die Erde ein Jammertal ist mit der Verpflichtung zu Läuterung. Fröhliche Menschen sind nicht so leicht manipulierbar. (Jetzt mal ohne die Co-Creation betrachten, sondern nur die "böse" Kirche)
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Re: Angst vor guten Gefühlen…..

Beitragvon Einstein » 21. Mär 2010, 23:17

Hallo ZaWo,
ZaWo hat geschrieben:In diesem Satz ist ein doppelter Widerspruch enthalten. Sie hat keine Angst vor guten Gefühlen, denn dadurch, dass sie es vermeidet sich gut zu fühlen, mindert sie ihre Angst und fühlt sich daher so besser.

d’accord, so hatte ich das noch gar nicht gesehen. Wobei es ja in diesem Fall nicht um gut fühlen im Sinne von Abe geht, sondern um Angstmanagement. :102:
Meine Frage war eher die: Wie kommt jemand da raus, wenn der Weg über gute Gefühle blockiert ist?
ZaWo hat geschrieben:Fröhliche Menschen sind nicht so leicht manipulierbar. (Jetzt mal ohne die Co-Creation betrachten, sondern nur die "böse" Kirche)

:five: Ich denke auch, die haben im Moment genug an der Backe :teuflischgut:
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Re: Angst vor guten Gefühlen…..

Beitragvon Cambiamento » 22. Mär 2010, 03:26

:nachdenk: Mein erster Gedanke der mir dazu einfiel war : Selbstliebe

Ich kenne das Problem Deiner Freundin aus meiner eigenen Vergangenheit. Ich war der festen Überzeugung, wenn es mir länger als einen Tag gut geht / ich glücklich bin, wird eine Katastrophe passieren und mir dolle weh tun.... :roll:
Grund dafür waren die negativen Glaubenssätze die ich in meiner Kindheit eingepflanzt bekommen hatte.
Der erste Schritt war anzuerkennen, das meine Mutter sich geirrt hat und nicht alles stimmen muss was sie behauptet.
Dann folgte der schrittweise aufgebaute Versuch >Erfolg zu haben< und das erkennen der alten Glaubenssätze.
The Work hilft prima zum auflösen solcher schädlichen Gedanken. :ros:
Dann konnte die Selbstliebe folgen und die negativen Erwartungen wurden immer weniger.

Heute weiß ich , ich bin ein geliebtes Kind Gottes und Mitschöpfer meiner eigenen Welt :loveshower:
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Re: Angst vor guten Gefühlen…..

Beitragvon lawofattraction » 22. Mär 2010, 10:15



Hallo Einstein,

im Prinzip betreibt Deine Freundin das Gleiche, was auch wir Realitätsgestalter tun - nämlich Magisches Denken. Nur eben in eine andere Richtung. :mrgreen: Ausserdem sind wir uns darüber im Klaren, was wir da bewusst veranstalten. 8-)

Normalerweise ist diese Art zu denken eine Phase der Kindheit, die sich irgendwann "auswächst". Deine Bekannte scheint da allerdings stehen geblieben zu sein, und dann könnte man vermuten, dass es sich um Zwangsgedanken handelt.

Eigentlich hat sie aber doch eine funktionierende Art und Weise gefunden, mit ihren Ängsten umzugehen. Ich erinnere mich an eine Interaktion Abraham´s mit einem Therapeuten, der einen Patienten mit Waschzwang hatte. Sie wiesen darauf hin, dass der Patient ja einen für ihn angemessenen Weg gefunden hatte, mit seinen Ängsten umzugehen. Sie empfahlen dem Frager, genau diese Tatsache in der Therapie zu unterstützen und zu bestärken, dass wir eben nicht alle alles auf die gleiche Art und Weise machen müssen.

Die Frage bei dieser Art Angelegenheiten ist ja, ob und wie sehr die Betroffenen darunter leiden. Oder leiden sie - wie oft bei dem, was als Zwangshandlungen klassifiziert wird - eher darunter, dass sie Methoden der Angstbewältigung anwenden, die von der Gesellschaft als "nicht normal" angesehen werden.

Lieben Gruss
Loa



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Re: Angst vor guten Gefühlen…..

Beitragvon Einstein » 22. Mär 2010, 12:34

Cambiamento hat geschrieben:The Work hilft prima zum auflösen solcher schädlichen Gedanken.

Hallo Cambiamento,
vielen Dank, :cool2: ein guter Hinweis, The Work empfinde ich auch als praktikabel und wirksam. :five:
Ich bin immer wieder erstaunt, welche Vielfalt an Methoden uns mittlerweile zur Verfügung steht, ein ganzer Werkzeugkasten voll.

lawofattraction hat geschrieben:Normalerweise ist diese Art zu denken eine Phase der Kindheit, die sich irgendwann "auswächst". Deine Bekannte scheint da allerdings stehen geblieben zu sein, und dann könnte man vermuten, dass es sich um Zwangsgedanken handelt.

Hallo LOA,
vielen Dank :thxx: für deine Antwort. Ich glaube, es handelt sich bei ihr um eine traumatische Erfahrung, darum steckt sie fest. Das hast du gut erkannt, sie arbeitet in einem helfenden Beruf mit Kindern, auch darin sehe ich eine gewisse Aktualisierungstendenz.
lawofattraction hat geschrieben:Sie wiesen darauf hin, dass der Patient ja einen für ihn angemessenen Weg gefunden hatte, mit seinen Ängsten umzugehen. Sie empfahlen dem Frager, genau diese Tatsache in der Therapie zu unterstützen und zu bestärken, dass wir eben nicht alle alles auf die gleiche Art und Weise machen müssen.

Das ist ein sehr interessanter Aspekt, sie hat ja eigentlich schon einen Weg gefunden.

lawofattraction hat geschrieben:Die Frage bei dieser Art Angelegenheiten ist ja, ob und wie sehr die Betroffenen darunter leiden.

Soweit ich es bei einem verschlossenen Menschen wie ihr beurteilen kann :102: , leidet sie nicht, sie wünscht sich nur etwas mehr Lebensfreude. Das scheint mir dann doch eher ein Bug :hä: auf meiner Seite zu sein, ich sehe Menschen, die ich mag, gerne lachen und das Leben genießen.
Ich sollte das wohl mehr relativ sehen :teuflischgut:
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Re: Angst vor guten Gefühlen…..

Beitragvon Kia » 22. Mär 2010, 17:43

Lieber Einstein,

mir ist noch eingefallen, dass dieses sich gut fühlen zur Folge hat, dass viel mehr Lebensenergie fliesst, wie wenn ich mich nicht so gut oder mittelmässig fühle. Dieses sehr gut fühlen führt unmittelbar in diese göttliche Verbundenheit und einem Kontrollverlust wegen der damit verbundenen Ausdehnung in alle Richtungen. Mir ist heute aufgefallen, damit ich mich ausdehnen kann, braucht es ja grosse Stabilität und Sicherheit, wer ich bin, was sich da ausdehnt. Schutzmechanismen, wie Blockaden im Körper, werden dann weggespült (durch die nicht mehr blockierten Gefühle) und die zugrunde liegende göttliche Energie liegt offen. Es ist nicht so einfach damit umzugehen, vor allem was den physischen Körper angeht, der so hohe Schwingungen erst mal ja nicht gewöhnt ist.
Es kann beängstigend sein, wenn ein Mensch noch nicht weiss, wie dann mit den Energien umgehen, wenn sie plötzlich da sind. Und dann sind auch alte Energiemuster/Emotionen loszulassen, die den Fluss behindert haben.
Ich habe als Methode, dies zu tun, gute Erfahrungen gemacht mit Brandon Bays "The Journey". Das ist ein einfacher Weg sich durch die Gefühle durchfallen zu lassen in den leeren Raum, der Gott ist, der wir sind. Es gibt Buch und CD.

Lieben Gruss und danke Euch allen für Eure posts
Kia
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Re: Angst vor guten Gefühlen…..

Beitragvon ZaWo » 22. Mär 2010, 17:57

Mir ist auch noch was eingefallen :P :

Angst vor den guten Gefühlen hat durchaus seine Berechtigung und es können tatsächlich "schreckliche" Sachen passieren.

Wenn ich schon sehr lange in einem unteren bis mittleren Gefühlsbereich bin, dann habe ich auch so meine Realität aufgebaut. Alle Menschen in meiner Umgebung schwingen entsprechend, denn sonst hätte ich sie ja nicht angezogen. Genauso meine aktuelle Wohnung, mein aktueller Kleinwagen, mein verfügbares Geld etc. Mache ich mich jetzt auf höher zu schwingen, dann muss sich auch meine Umgebung anpassen und das kann heißen, das ganz viel loszulassen ist. Das geht selten ohne Geschepper ab und lasse ich mich von dem Geschepper wieder zurück - also runterziehen (was sehr naheliegend ist) - dann hat mir mein Wohlgefühl indirekt und falschrum um die Ecke gedacht, nix als Ärger gebracht. Menschen können sehr ungenehm werden, wenn sie merken, dass du im Begriff bist, ihre Energie zu verlassen. Und gerade Familie, enge Freunde, Lebensgefährten machen nicht einfach so den untangierten Verschwindibus.....Trennung, Auszug usw gehört da meist noch vorher dazu.

Das Wandern von einer Realität zu einer komplett anders schwingenden, kann in kleinen Minischritten erfolgen, mit einem Riesengeschepper und auch durch die Leere. Je konsequenter du deinem Wohlgefühl folgst umso konsequenter platzt vieles von dir ab. Und das ist nicht immer so nett. Da heißt es stur bleiben, sich nicht beirren lassen, mutig sein, loslassen......blablabla. Das Übliche halt. :lol:

Noch ein edit:
Das was ich schrieb, betrifft nicht nur höhere und niedrigere Gefühlsebene, sondern ist ein Mechanismus, der immer greift, sobald du beginnst einen anderen Ton zu setzen....vorzugsweise natürlich den eigenen erwünschten.
ZaWo
 

Re: Angst vor guten Gefühlen…..

Beitragvon Daisy » 22. Mär 2010, 18:22

Hi Einstein,

weißt du, ob deiner Freundin denn auch tatsächlich schlimme Dinge passieren?
Weil wenn nicht, ist doch ihre Art des - wie Loa es nennt - Magischen Denkens nicht von Nachteil.

Ich sage das, weil es bei mir genauso funzt. Ich bin zwar nicht als "Pessimist" erzogen worden, bei mir sind es also keine eingetrichterten und noch aktiven Glaubenssätze, sondern ich glaube, ich habe mir die Message aus Märchen gezogen. In denen geht es oft erst um Proben oder Schickssalsschläge, um negative Dinge also, die schließlich aber im Großen Glück ihre "Belohnung" finden. Man stapelt erstmal tief und kann dann nur positiv überrascht werden. Wogegen man sich viel besch... fühlt, wenn man ständig positive Gedanken und Erwartungen hat, dann aber einen vorn Latz kriegt.

Bei mir persönlich funzt dieser "Aberglaube" trotz LOA besser als eine optimistische Haltung und gute Gedanken. Warum es so ist, weiß ich nicht, aber es ist so. Und ich scheine damit nicht die einzige zu sein. Vor kurzem habe ich ein Interview mit einer meiner Lieblingsschauspielerinnen gesehen, und so brillant sie auf der Leinwand ist, so unsicher kommt sie in Interviews rüber und scheint sich eher als "Werkzeug" zu sehen, dann als Werker.
In dem Interview erzählte sie, wie sie - obwohl längst ein Star - eine Rolle ergattert hatte, auf die sie sich keinerlei Chancen ausgerechnet hatte. Sie sagte, sie ist danach zum Regisseur gegangen und hat gesagt: Sie müssen einen Fehler gemacht haben - warum bekomme ICH die Rolle?
Und obwohl sie sich total gefreut hat, dachte sie den Rest des Tages: Auweia, ich werde heute bestimmt noch von nem Auto überfahren oder sowas. Das ist zu gut, um wahr zu sein. :lol:
Aber sie wurde nicht vom Auto überfahren, sondern hat den Film gemacht. Ich muss immer schmunzeln, wenn ich an die Geschichte denke, eben weil es bei mir auch so klappt.

Darum - wenn deiner Freundin denn auch nichts Negatives passiert (und sie sich nicht in Ängsten verstrickt), dann ist das vielleicht auch für sie die passende Methode :gvibes:

LG
Daisy
 

Re: Angst vor guten Gefühlen…..

Beitragvon Kia » 22. Mär 2010, 18:26

Ach, Zawo, Du bist so grossartig, habe auch viel Geschepper gehabt phasenweise, es tut gut Deine derb-humorvollen Kommentare zu lesen. Also, seit ich auf dieses Nest hier von Weisheitswesen gestossen bin, halte ich Geschepper viel besser aus, weil es scheppert ja bei allen zwischendurch mal....nicht so schlimm :mrgreen: :clown:

Und wenn dann das göttliche Sein stabil läuft :vortex: lachen wir nur noch über das Zeug was so von uns abgefallen ist im laufe der Zeit, und aus dem Kompost kommen ja auch wieder schöne Blumen :lieb: :kuss:

Und diese schönen Blumen geniessen wir mit den neuen Schöpfungswesen, die irgendwann wieder zu uns kommen, alte oder neue, je nach dem.... :P :roll: :bussi: 8-)
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Re: Angst vor guten Gefühlen…..

Beitragvon LillyB » 22. Mär 2010, 21:31

Wunderbare Beiträge hier :gvibes: Hallo lieber Einstein, und alle :danke:

für die supertolle Frage! ZaWo :hurrrra: hat es direkt erkannt, also mir wurde es erst später bewußt. Sie fühlt sich besser, wenn sie sich nicht so gut fühlt :kgrhl: Es geht ihr gut damit.

Mein Tipp für Nicht-LOA's ist immer "Freudeinseln" aufsuchen, schaffen, das versteht jeder. Vorfreude schaffen, oder auch Spaß mit Kindern, die Neugier des eigenen Kindes zu wecken, in die Natur gehen. Ruheinseln aufsuchen. Das zur Leichtigkeit. Leichtigkeit ist wirklich ein tolles Ziel :engel2: Mal wieder etwas Verrücktes tun. Oder sich an die besten Zeiten erinnern. Und viel darüber quaken.

Daisy, Du kannst nie wissen, wie diese Schauspielerin das energetisch anzieht. D.h. wie sie fühlt und schwingt, kein Mensch kann in den anderen hinein sehen. Solche Menschen wecken ihre wahren Kräfte, wenn sie auf der Bühne stehen oder vor der Kamera. Da gehen sie direkt in die Vortex. Künstler halt :gvibes: Ansonsten empfinde ich diesen scheinbaren "Pessimismus" wie Abrahams Übung "Es wäre schön, wenn...".

Bei allem (Danke Kia, sehr wahr wahr wahr, auch Zauberwort beschreibt das - die Schleusen, die sich öffnen - hätte früher wahrscheinlich jemanden virtuell/ in Gedanken eine geklatscht, der mir weiss machen wollte, das funktioniert so einfach).

Es sind alles Energien. Energien die ich aussende, was ich aussende, erhalte ich. Auch wenn "Gott - IB sei Dank" mit Zeitpuffer. Abraham, so mein Gefühl, führen uns langsam in diese Energien ein, in dem sie uns gelehrt haben und lehren, wie ich als Normalo-Mensch diese Schwingungen ohne Netz langsam erreiche. Und es geht weiter - dass ich sie nicht nur "ertragen" kann (ohne das Gegenteil aus dem Hut zu zaubern), sondern stabil dabei bleibe. Und dann ist die Balance-Übung dran.

Das erkläre ich bzw. berede ich mit Nicht-Abers über "Gelassenheit" oder auch "in seiner Kraft zu sein". Auf sich achten. Gesunder Egoismus. Meine bisherigen Schlüsselworte. Wenn jemand verschlossen ist, wäre es schön, lieber Einstein (das wünsche ich Dir), einen Augenblick zu erwischen, wo diese Freundin spürt (auch an Deiner Energie), dass sie reden darf, kann. Einfach nur reden ohne den geringsten Ratschlag.

Ich wünsche Deiner Freundin dass sie Zugang zu sich findet und ihren Traum von Leichtigkeit mehr und mehr lebt.

ALOHA :bheart:
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Re: Angst vor guten Gefühlen…..

Beitragvon LillyB » 22. Mär 2010, 21:39

Ach, wieder schusselig. Einstein, hab Vertrauen in ihre Kräfte :gvibes:
Sie wird das spüren :loveshower:
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Re: Angst vor guten Gefühlen…..

Beitragvon Daisy » 22. Mär 2010, 21:46

LillyB hat geschrieben:Daisy, Du kannst nie wissen, wie diese Schauspielerin das energetisch anzieht.


Aber du kannst es, hm? :lol:

D.h. wie sie fühlt und schwingt, kein Mensch kann in den anderen hinein sehen. Solche Menschen wecken ihre wahren Kräfte, wenn sie auf der Bühne stehen oder vor der Kamera. Da gehen sie direkt in die Vortex. Künstler halt :gvibes:


Das ist ein typisches Vorurteil. Die meisten Schauspieler sind keine Künstler, sondern "Arbeiter". Sie tun das, was man von ihnen verlangt und erschaffen nicht selbst. Das ist ein Knochenjob, an den Vortex denkt man da nicht eine Sekunde. In den kannste nach nem anstrengenden Drehtag manchmal Stunden danach nicht mehr so einfach.
Klar gibt es Momente, wo man wirklich Spaß hat, aber was manche Menschen sich da so vorstellen...bringt mich immer wieder zum Schmunzeln.

Im übrigen habe ich nur wiedergegeben, was sie gesagt (verbal und nonverbal) hat. Vermutungen überlasse ich gern anderen.
Daisy
 

Re: Angst vor guten Gefühlen…..

Beitragvon LillyB » 22. Mär 2010, 21:54

Daisy,

Antwort gelöscht. Da zu sehr OT

:loveshower: ALOHA
Lilly
Zuletzt geändert von LillyB am 22. Mär 2010, 22:03, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Angst vor guten Gefühlen…..

Beitragvon Belladonna » 22. Mär 2010, 21:55

Die Antworten bisher sind alle auf ihre Weise schlüssig und plausibel, überall kann man was Wahres rausziehen! :danke:

Hi Einstein,

mir kam als erstes in den Sinn (bevor ich die Antworten gelesen hatte), dass deine Freundin Angst vor dem Unbekannten hat. Der Zustand, in dem sie sich befindet (sich bewusst hält), den kennt sie. Da weiß sie, was sie hinter der nächsten Ecke erwartet. Okay, is nich so das Gelbe vom Ei, aber man weiß, woran man is. :|

Wer hoch steigt, der kann tief fallen, wurde hier auch schon sinngemäß so gesagt. Aber sie könnte ja entdecken, dass sie Stück für Stück hochsteigen kann, sich an das gute Gefühl gewöhnen und die Angst am Boden lassen kann! :genau:

Liebe Grüße,
Bella
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Re: Angst vor guten Gefühlen…..

Beitragvon Einstein » 22. Mär 2010, 22:16

Dear all,
vielen Dank an alle :thxx: :danke: für die vielen interessanten Antworten und Beiträge. Es ist schon erstaunlich, wie Co-Creation hier funktioniert. Liest man alle Posts, ergibt sich ein rundes Bild.

Belladonna hat geschrieben:Aber sie könnte ja entdecken, dass sie Stück für Stück hochsteigen kann, sich an das gute Gefühl gewöhnen und die Angst am Boden lassen kann!

Das ist ein schönes Bild, es gefällt mir gut. Ist auch meine Vorgehensweise. Ich glaube, ich habe das schon relativ oft hier erwähnt 8-)
Wichtig ist auch der Hinweis, dass ich Vertrauen in sie haben sollte. Sie ist eher weniger der Typ, mit dem man sich entspannt über RG ünterhält :102: , mehr das Gegenteil davon.
Aber es wurde hier ja relativ oft festgestellt, dass sie ihre eigene Lösung gefunden hat.
Grazie mille
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Re: Angst vor guten Gefühlen…..

Beitragvon lawofattraction » 23. Mär 2010, 09:16

Einstein hat geschrieben:Soweit ich es bei einem verschlossenen Menschen wie ihr beurteilen kann :102: , leidet sie nicht, sie wünscht sich nur etwas mehr Lebensfreude.


Hallo Ihr Lieben, hi Einstein,

bei jemandem, der mit Kindern arbeitet, wundert mich ein solcher Ausspruch Deiner Freundin .... Kinder sind doch geborene Lebenfreude-Versprüher, und ihre Begeisterung ist für die meisten Menschen ansteckend.

Lebensfreude bedeutet wohl für jeden etwas anderes. Allerdings gibt es da kein passives Warten, sondern ein "aktives Zulassen". Und es sind auch nicht die grossen, überwältigenden Dinge, sondern eher die kleinen täglichen Freuden, deren Vorhandensein man oft aber nur bei bewusstem Hinschauen-Wollen erkennen kann. Freude am Leben - das kann für mich die erste Frühlingsblume im Garten sein oder das erste Vogelzwitschern oder die Frühlingssonne im Gesicht oder ein gutes Gespräch mit jemandem oder ein leckeres Essen. Appreciation, das Erkennen der unwahrscheinlich grossen Vielfalt von Wundern und Schönem, die uns umgeben, ist für mich der Schlüssel zu einem Leben voller Freude und einer unendlichen Kette bereichernder Momente.

Manchmal suchen Menschen wirklich etwas in weiter Ferne, wenn es genau vor der Nase liegt. Vielleicht kann das nicht jeder auf Anhieb sehen, aber auch das lässt sich lernen.

Liebe Grüsse
Loa


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Re: Angst vor guten Gefühlen…..

Beitragvon Einstein » 23. Mär 2010, 10:16

lawofattraction hat geschrieben:bei jemandem, der mit Kindern arbeitet, wundert mich ein solcher Ausspruch Deiner Freundin .... Kinder sind doch geborene Lebenfreude-Versprüher, und ihre Begeisterung ist für die meisten Menschen ansteckend.

Hallo LOA,
wie das LOA es so will, arbeitet sie mit Kindern, die ihr sehr ähnlich sind und nicht gerade vor Lebensfreude überquellen. Meiner Meinung ist sie da im Moment auch gut aufgehoben, denn sie versteht diese Kinder und findet dadurch Zugang zu ihnen. Mir scheint das so eine Art Symbiose zu sein, wenn sie Zugang zu den Kindern findet, schafft sie sich auch einen Zugang zu sich selbst.

Daisy hat geschrieben:Ich bin zwar nicht als "Pessimist" erzogen worden, bei mir sind es also keine eingetrichterten und noch aktiven Glaubenssätze, sondern ich glaube, ich habe mir die Message aus Märchen gezogen. In denen geht es oft erst um Proben oder Schickssalsschläge, um negative Dinge also, die schließlich aber im Großen Glück ihre "Belohnung" finden.

Hallo Daisy,
so funktioniert jede gute Dramaturgie (Die Reise des Helden nach Vogler oder Syd Field), aber das hast du sicherlich besser drauf als ich.
Ich kenne eine Frau, die hat mir mal erklärt, sie habe eine Hausratversicherung abgeschlossen, weil sie weiß, dass dann nichts passiert. Auch das ist magisches Denken, sozusagen von hinten durch die Brust ins Auge :teuflischgut:
Die Erwartungshaltung ist ja folgende: Wenn ich pessimitisch bin, werde ich positiv überrascht. Auch so funktioniert das LOA, hier wurde ja schon mehrfach erwähnt, dass jeder seine eigene, wenn vielleicht auch ungewöhnliche Methode hat 8-) :loveshower:
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Re: Angst vor guten Gefühlen…..

Beitragvon Daisy » 23. Mär 2010, 11:02

Einstein hat geschrieben:Hallo Daisy,
so funktioniert jede gute Dramaturgie (Die Reise des Helden nach Vogler oder Syd Field), aber das hast du sicherlich besser drauf als ich.
Ich kenne eine Frau, die hat mir mal erklärt, sie habe eine Hausratversicherung abgeschlossen, weil sie weiß, dass dann nichts passiert.


Ganz genau! Das ist die Sache mit dem Regenschirm - hat man ihn dabei, regnet es garantiert nicht (sogar in England klappt das). Hat man ihn nich dabei, ist die Chance ziemlich hoch, dass man vom Blitz getroffen wird :lol: Nein, du weißt, was ich meine.

Ich fühl mich bei dieser Methode auch gut, weil ich etwas tun kann. Das macht mir nämlich trotz LOA immer noch mehr Spaß als nur Denken und Vibrieren :gvibes:

LG
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Re: Angst vor guten Gefühlen…..

Beitragvon ZaWo » 23. Mär 2010, 11:56

Einstein hat geschrieben:Ich kenne eine Frau, die hat mir mal erklärt, sie habe eine Hausratversicherung abgeschlossen, weil sie weiß, dass dann nichts passiert.


Weisst Einstein, sowas z.B. ist auch einer der Gründe, warum ich meinen anfänglichen missionarischen Eifer rapide dämpfen konnte.
Es ist das Gefühl von Sicherheit, das in so vielen Fällen auch die Sicherheit anzieht. Wenn alle diese Dinge wie Polizeischutz, Medikamente, Tür abschließen, Versicherungen..... als Illusion enttarnt werden, fallen ganz viele bewährte Möglichkeiten weg, ein sicheres Gefühl zu erzeugen. Ob das so wünschenswert ist? Ich kann schon verstehen, dass sich viele gegen den LoA-Gedanken wehren. Und vermutlich haben sie sogar recht. Es täte ihnen nicht gut. Deren IB ist vielleicht damit dabei, sie einen schonenderen Weg entlangzulocken. Who knows? Ist doch egal, was wer glaubt. Hauptsache es bewirkt das, was es bewirken soll.

Denn die Geister, die man ruft.....man wird sie nicht mehr los. Und ne gewaltige Umstellung ist es allemal, wenn des Gesamtbegreifen einsetzt. :tja:
ZaWo
 

Re: Angst vor guten Gefühlen…..

Beitragvon Einstein » 23. Mär 2010, 12:19

ZaWo hat geschrieben:Denn die Geister, die man ruft.....man wird sie nicht mehr los.

Hallo ZaWo,
I totally agree with you!
Dazu fällt mir ein Stück von Otto ein, muss so Ende der Siebziger gewesen sein, ist zwar ziemlich OT, aber immer wieder lustig:
Liebe Brüder und Schwestern!
Es herrscht zu viel Aberglaube auf dieser Welt,
allzuviel auch heute noch.
Da gibt es Menschen,
ja auch du,
da gibt es Menschen,
die stecken ihre Füße in kleine Wollsäcke,
weil sie glauben,
somit die Götter des Frostes milde stimmen zu können.

Andere wiederrum kleben kleine, bunte Läppchen auf ihre Briefumschläge,
um so das Heer der Götterboten zu einem schnelleren Brieftransport zu bewegen.
Ja, der Aberglaube führt einige unser Mitmenschen sogar so weit,
dass sie sich Kerben und Zickzackmuster in ihre Autoreifen schnitzen lassen,
um somit die Götter des Aquaplaning zu überlisten.

Andere wiederum stülpen sich kleine Gummitütchen über ihren Schniedlwutz,
um somit die Götter des Familienplaning gnädig zu stimmen.

Das Alles ist dunkelster, dunkelster Aberglaube.
Ich selbst habe immer eine geweihte Christophorus-Plakette an meiner Orgel
und bin seit dem noch nie mit einer anderen Orgel zusammengestoßen.

Ich könnte euch noch tausend Gründe nennen,
wenn ich nur welche wüsste.
Sollte uns das nicht zu denken geben?
Quelle: http://www.golyr.de/

Jeder mit seiner Geschwindigkeit und nach seinem eigenen Gusto :tja:
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