Alles lieben?

Die Lehren Abrahams gechannelt von Esther Hicks

Re: Alles lieben?

Beitragvon energy » 25. Mai 2010, 21:32

lawofattraction hat geschrieben:Du interpretierst schon wieder etwas in mich hinein, und nicht zum ersten Mal.


Loa, da könnte ich mit "dito" antworten. Wenn ich da an deine PN denke oder den Beitrag zum Karma. Aber lass es uns nicht ausdiskutieren.

Es ist okay für euch, wenn ich schreibe. Das wollte ich wissen.
Ich bin hier in vollkommenem Wohlsein, um in Freude und Glück zu erschaffen.
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Re: Alles lieben?

Beitragvon lawofattraction » 25. Mai 2010, 21:34




Ich verabschiede mich mit Abraham: Willst Du lieber im Recht sein oder glücklich? :gvibes:

Ich wünsche allseits eine erholsame und gute Nacht.



*Resistance means feeling Singular instead of Plural* Abraham


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Re: Alles lieben?

Beitragvon LillyB » 25. Mai 2010, 21:38

Gute Nacht :ros:

mit "Worte lehren nicht", der Schritt in die Praxis ist es.

ALOHA
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Re: Alles lieben?

Beitragvon Kia » 25. Mai 2010, 21:43

Ihr Lieben,

mich hat dieser Thread auch nochmals ganz schön durchgeknetet und es ist viel Klarheit entstanden.

Es ist das kleine Ich, das sich getrennt erlebt vom Grossen ICH, und dann sich und andere verurteilt und aus der Illusion der Trennung heraus (und aus dem Hochmut heraus) Verzeihen einfordert. Oder denkt Vergebung gewähren zu können, was auch keinen Sinn macht.
Aus der Sicht des Grossen ICH gibt es die Trennung ja nicht, also die Bresche zwischen ich und ICH ist nicht da und die zwischen ich und du ist auch nicht da. Wer könnte dann wem verzeihen? Wer von wem Vergebung einfordern?

Im Seinszustand ICH ist bei innerer Einsicht in die Gesetzmässigkeit des Loa und dem Vortex-Zustand kein Du da, dem verziehen werden könnte. Es ist nur Respekt da für einzelne Seelenaspekte, die sich da draussen in der Welt zeigen. Mein Geist spiegelt diese Aspekte in die Welt, ich erschaffe mir die Welt da draussen und wenn ich sie so erschaffe, dass sie mir weh tut, wer hat dann die Verantwortung dafür?
Der ganze Prozess mit Vergeben üben ist sinnlos und fördert höchstens noch die falsche Sichtweise der Trennungsillusion.

Natürlich braucht es für diese Einsicht zuzugeben, dass Trennung eine Illusion ist. Seit dem Lesen des Workshop 48, in dem steht, dass wir uns ein Inner Being mit vielen Menschen teilen können, und dem Thread über Anziehung=Geteiltes Inner Being hat sich diese Illusion für mich ( die zugegebener Massen schon sehr brüchig war) völlig aufgelöst:

„Daher müssen wir nicht auf einen neuen Körper warten, um uns auszudrücken oder teilzuhaben. Euer Inner Being kann gleichzeitig – und wenn wir von IB sprechen, dann meinen wir das Ich, das eine erneute physische Erfahrung hat, denn das ist der Teil des Inner Being, über den Du gefragt hast – dieser Teil von Euch kann also gleichzeitig in Hundert oder mehr anderen Menschen existieren.“ aus: Workshop 48 (meine Hervorhebung)

Wenn bei mir Knöpfe gedrückt werden von anderen Menschen, dann weiss ich einfach, da ist noch Arbeit zu tun innerlich; aussen zu agieren mit den anderen ist völlig sinnlos; es erschafft noch mehr desgleichen, was mir bereits jetzt unliebsam ist. Meine Erfahrung der letzten Jahre, Ihr Lieben. Der schnellste Weg ist innen aufzuräumen und die anderen erst mal sein zu lassen.
Nur wenn ich das so machen will, habe ich bei Abraham den richtigen Kurs gebucht, denn sie lehren den "inner job".


Und danke für die wunderbaren Beiträge (danke Lilly fürs Erinnern an den Workshop über Verurteilen/Vergeben).

Herzlich
Kia
Zuletzt geändert von Kia am 25. Mai 2010, 21:48, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Alles lieben?

Beitragvon LillyB » 25. Mai 2010, 21:47

Ich danke Dir, Seelenfreundin :hug:

ALOHA
Lilly *freuuu* :loveshower:
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Re: Alles lieben?

Beitragvon Thriver » 26. Mai 2010, 07:03

Hi liebe Lilly,

ich möchte auch noch was dazu sagen. Und ich muss sagen, ich war doch ziemlich erstaunt, was auf den Post von energy geantwortet wurde.

Mir fiel dazu ein recht häufig von Abraham genutzter Satz ein: "You make too much of all of this."


Aber der Reihe nach. So wie ich es verstanden habe, ist es unstrittig, dass Abraham sagen, man solle sich vom Konzept "Schuld und Vergebung" lösen und dass es einem damit viel besser geht.

Abraham sagen aber auch, dass man nicht in einem großen Schritt z.B. aus Depression in den Vortex gehen kann, sondern über Zwischenschritte wie Wut (wie es energy geschrieben hat).

LillyB hat geschrieben:Es macht für mich keinen Sinn, jemanden, der mich nach dem Weg nach Rom fragt, eine Landkarte für die Umgebung auszuhändigen, oder ihm vorzuschlagen, er soll doch lieber erstmal die Dörfer um Rom herum abklappern und später, wenn er zufällig auf den Hauptweg nach Rom findet, sich dort entlang zu begeben.


Tja imho kommt es darauf, wo sich der Suchende befindet. Wenn er sich verfahren hat und durch die Umgebungslandkarten den Weg zur Autobahn findet, macht das für mich schon Sinn. Er ist dann zwar noch nicht in Rom, aber auf dem Weg...

LillyB hat geschrieben:Abraham sagen nicht folge Deinem Wohlgefühl im Sinne von alles ist Erleichterung, was mich oberflächlich ablenkt, oder ich mal eben trickse (genau das hat mich nämlich zu ABE geführt, dass dies nicht funktioniert), sondern raten aus ihrer klaren Sicht, dem echten höchstmöglichen Potenzial im Ausdruck von mir und in MIR zu finden.


Puh, also das war für mich jetzt schon heftig. Wenn jemand z.B. über Jahre und Jahrzehnte zwischen Machtlosigkeit und tiefsten Hass festhängt und dann über Vergebung sich davon lösen kann, und dann wird von "oberflächlichen Ablenken" oder "mal eben tricksen" gesprochen. Da will zumindest mein IB nicht mitspielen...


Liebe Lilly ist Dir klar, dass Du damit das emotionale Leitsystem ad absurdum führst? Wenn sogar ein für viele Menschen (ich inklusive) so wichtiger und erleichternder Schritt (relief) als ein bischen tricksen abgestempelt wird, dann kann ich mir doch NIE sicher sein, dass ich mich auf dem richtigen Weg befinde. Zumal als Anfänger.
Dann kann ich doch das Konzept des emotionalen Leitsystems schlicht in die Tonne treten. Dann müsste ich Abraham erst jahrelang studieren, um damit was anfangen zu können...


Lieben Gruß
Thriver


P.S.: Dies ist meine persönliche Meinung und diese kann durchauchs die Meinung Abrahams und/oder meines IB widerspielgeln - muss es aber nicht unbedingt.
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Re: Alles lieben?

Beitragvon Kia » 26. Mai 2010, 12:20

Lieber Thriver

nur ein paar Worte zu der Emotionalen Leitskala, über deren Sinn:

1. Sie listet die menschlichen Gefühlsmöglichkeiten, die wir wählen/haben können auf. Viele Menschen wissen gar nicht, wie diese Gefühle heissen.
Hier stehen dann einfach mal die Worte.

2. Du kannst auf einen Blick sehen – zumindest, wenn Du die Gefühle zuordnen kannst – wo Du stehst, welches Gefühl jetzt da ist.

3. Du kannst dann sofort sagen, ob dieser physische Teil, dem Du „ich“ sagst, ein Match ist zu dem GROSSEN TEIL VON DIR, dem nicht-physischen Teil, den Abraham Source, Inner Being sagen.

4. Du kannst wählen, ob Du es so lassen willst, wie es jetzt gefühlsmässig ist, oder ob Du etwas ändern willst. Wahrscheinlich willst Du ja wieder in Glück und Freude sein, das wollen wir Menschen immer.

Auf jeder Stufe Deiner Entwicklung kannst Du also diese Tabelle anschauen, so wie Du auf die Uhr schaust, um die Zeit zu wissen. Du weisst sofort wieviel Uhr es geschlagen hat, wenn Du auf diese EGS schaust.

Und dann, wenn du weisst, was Du willst, gibt es zwei Möglichkeiten:

1. Du wählst eine der anderen 21 Methoden, um Dein Wohl- oder Unwohlbefinden zu verändern. Das ist mehr der kognitive Zugang.
Der aber das Sein im Vortex nicht ausschliesst, im Gegenteil.

2. Du wählst, Dich sofort in den Vortex fallen zu lassen, indem Du alles, was jetzt da ist (wenn es Dir nicht gefällt) loslässt und mit dem Sein im Vortex dann automatisch wieder die Sicht Deiner Quelle hast. Und dann gibt es keine Bresche mehr zwischen ich und ICH. Diese schmerzliche Kluft ist dann wieder weg.

Immer wenn etwas nicht gut ist, sind wir aus dem Vortex, aus dem göttlichen Gewahrsein rausgefallen, weshalb allein schon der Satz „All is well“ helfen kann, die falsche Sichtweise zu korrigieren. Denn wenn alles gut ist, gibt es nichts zu korrigieren.

Bis dann ( wollte nur ergänzen, nicht statt Lilly antworten)
Herzlich
Kia



@ Alle anderen oben: hatte gestern abend Eure Antworten noch nicht gelesen und deshalb nichts erwähnt.
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Re: Alles lieben?

Beitragvon ZaWo » 26. Mai 2010, 12:23

Hallo Thriver,

ich habe mir schon viele Gedanken über Vergebung gemacht, da ich da auch einige potentielle Situationen hätte.

Was du da über das emotionale Leitsystem schreibst ist ohne Einschränkungen richtig. Dein Gefühl weist dir immer den Weg. Ebenso ist es richtig, dass wir uns alle an unterschiedlichen Punkten im Leben befinden und wir bzgl. dieser Punkte und auch bzgl. unseres persönlichen Geschmacks, unterschiedliche Vorgehensweisen wählen.

Ich weiß auch, dass Ho'oponopono oder auch Vergeben Erleichterung bringen kann. Die entscheidende Frage dabei allerdings ist: "Warum bringt es mir Erleichterung?"
Meine Antwort darauf: "Weil es mir hift etwas aufzulösen, was ich ich vorher bereits falsch verstanden habe oder was ich vorher emotional ungünstig gemacht habe"

Unter emotional ungünstig verstehe ich z.B. Grübeln über vergangenes Ungemach. Diese Grübel und damit Reaktivieren des alten Ungemach fühlt sich hundsmiserabel elend an. Grauseligst! Eben gerade deswegen, weil da dein emotionales Leitsystem funkt und dir verzweifelt mitteilen will, dass du eben dabei bist mehr von dem Unerwünschten anzuziehen. Wenn ich mich dann an meine eigene Macht (oder von mir aus an die Macht der 3 Ho'oponopono-Sätze) erinnere, dieses durchführe, dann fühle ich mich selbstverständlich total erleichtert. Aber nicht, weil ich was verbessert habe, sondern, weil ich ein mir zuvor selbst gegrabenes Loch wieder zugeschaufelt habe. Dabei hätte Konzentration auf was Schönes schon gereicht. Gute Gefühle reichen! Und dieser direkte Weg ist von überall her möglich, da brauchste keine Nebenstraßen gehen bzw. Fallgruben bauen und wieder rauskrabbeln.

Der Ansatz von Abraham und mittlerweile auch meiner, ist das Bestreben, dieses Loch gar nicht mehr zu graben. Alles andere erscheint mir eher wie ein "Es ist so schön, wenn der Schmerz nachlässt, deswegen schneid ich mich öfter mal absichtlich"

Es ist also unbestritten, dass bei den diversen Vergebensprozeduren Erleichterung zu verspüren ist. Das fällt natürlich weg, wenn es nichts mehr zu vergeben gibt. Wir befinden uns hier im Forumsteil "Diskussion der Abraham-Lehre". Das ist die Abraham-Lehre. Natürlich erwartet keiner, dass jeder/ich/wir/du immer gleich umschwenken kann. Es geht hier aber um die angezielte Stoßrichtung. Und die sollte - nach meiner Einschätzung - sein, wegzukommen von den eigenen Schmerzzufügungen und damit weg von der Notwendigkeit, vergeben zu "müssen".

Ich denke auch, viele klammern sich noch an die alten Vergebensprozesse, da sie keine Alternative sehen. Dieses Gefühl der vermeintlichen Hilfslosigkeit ohne Vergebungsprozedur, fühlt sich schlecht an, weil es unwahr ist. Vielleicht sollten wir hier mal über Alternativen diskutieren. Wie gehe ich mit altem Ungemach um, ohne es wieder und wieder zu aktivieren. Dann wird das vielleicht klarer. Die Entscheidung trifft dann jeder sowieso selbst.

Lieber Gruß Euch allen. :heartsmiel:
ZaWo
 

Re: Alles lieben?

Beitragvon Rainbow-child » 26. Mai 2010, 12:40

Liebe ZaWo,

Ich liebe meine derzeitigen Ist-Zustand, weil ich weiß, dass er mich mächtige Wunschpfeile abschießen ließ und ich mich wie wahnsinnig drauf freue, die Entfaltung dieser Wünsche live mitzukriegen. Man bin ich gespannt, was sich das LoA ausdenkt, um mir die zu präsentieren. Die Hölle hat für mich bewirkt, dass ich jetzt in rasenden Entwicklungsschritten abzische in Richtung meines Riesen-Escrows. Wasn Abenteuer. Ich liebe es.

Dies hat so viel bei mir ausgelöst, ich hab beim Lesen richtig Bauchkribbeln gespürt und so viel Freude ist in mir aufgestiegen.
Liebe ist die stärkste Kraft des Universums.
Danke Zawo :lieb:

Herzliche Grüße
Rainbow-child
Zuletzt geändert von Rainbow-child am 26. Mai 2010, 12:48, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Alles lieben?

Beitragvon ZaWo » 26. Mai 2010, 12:46

Oh, Danke, das freut mich sehr, dass dir das gefällt. :P
ZaWo
 

Re: Alles lieben?

Beitragvon Rainbow-child » 26. Mai 2010, 12:59

lawofattraction hat geschrieben:

Jemand fragte sie mal in einem Workshop dazu und sie sagten sinngemäss, dass sie noch nie jemandem vergeben mussten, da sie auch noch nie verurteilt haben. Das Nicht-Verurteilen-Müssen ist das Gleiche wie Bedingungslosen Liebe.

Ein weiterer interessanter Punkt ist, dass jemand, der einem anderen vergeben möchte, durch den Fokus genau die Sache, die er meint bereinigen zu können, wieder aktiviert. "Der Grund, warum die Menschen mit der Idee vom Vergeben-Müssen so grosse Probleme haben, ist die Tatsache, dass sie genau das Zeugs ausgraben, das sie nicht wollen und es in ihrer Schwingung wieder aktivieren. Und das bringt dann einen weiteren endlosen Strom von Menschen, denen sie wieder etwas vergeben müssen."


Liebe Loa,
Liebe ZaWo,

ich finde hier immer so viele Antworten auf meine Fragen, die ich mir eigentlich selbt gestellt habe.
Mit Vergebung habe ich mich in letzter Zeit auch stark beschäftigt, weil es einfach nicht funktionieren wollte.
Jetzt verstehe ich, daß es gar nicht funktionieren kann, denn ich habe ja immer wieder die alte Geschichte ausgegraben und wieder neu aktiviert.

Danke :lieb:

Herzliche Grüße
Rainbow-child
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Re: Alles lieben?

Beitragvon Kia » 26. Mai 2010, 13:00

ZaWo hat geschrieben:Es geht hier aber um die angezielte Stoßrichtung. Und die sollte - nach meiner Einschätzung - sein, wegzukommen von den eigenen Schmerzzufügungen und damit weg von der Notwendigkeit, vergeben zu "müssen".

Ich denke auch, viele klammern sich noch an die alten Vergebensprozesse, da sie keine Alternative sehen. Dieses Gefühl der vermeintlichen Hilfslosigkeit ohne Vergebungsprozedur, fühlt sich schlecht an, weil es unwahr ist. Vielleicht sollten wir hier mal über Alternativen diskutieren. Wie gehe ich mit altem Ungemach um, ohne es wieder und wieder zu aktivieren. Dann wird das vielleicht klarer. Die Entscheidung trifft dann jeder sowieso selbst.


Danke, liebe Zawo, für Deine Klarheit, das ist eine ausgezeichnete Idee.

Gerne möchte ich mal anfangen mit einem kleinen Beispiel: In einer bestimmten Beziehung, die ich an anderer Stelle schon beschrieben habe, beklagte ich immer das zu viel Flirten meines Geliebten. Mir war allerdings klar, dass das aussen ja nur einen Aspekt meines eigenen Geistes spiegelt und sagte nichts dazu. Allerdings habe ich manchmal, wenn aus dem Flirten mehr wurde, Telefonate, Liebesbriefe, erwartet, dass mein damaliger Partner sich entschuldigt und Konsequenzen zieht und nicht mehr ganz so offen ist und nicht mehr ganz so heftig leidenschaftlich flirten möge.

Als spiritueller Mensch wusste ich genau, wie innen so aussen, also mal nachschauen. Und siehe da: Wenn ich mich an mich v o r der Liebesbeziehung erinnerte, ich habe mit jedem Vogel, Kätzchen, Mann, Frau, Kind geflirtet und mir das dann n a c h eingehen der Liebesbeziehung selbst verboten. Dabei war es einfach eine Äusserung der Lebensfreude und hatte absolut keine Konsequenz. Da ich mir aber diese Freude selbst wegnahm, mochte ich sie natürlich dem Partner auch nicht gönnen. Das ganze habe ich dann durch viele kleine Schritte innerlich bereinigt und meine Macht zu mir zurückgenommen. Und aufgehört auf den anderen zu schauen. Heute schiene es mir lächerlich Entschuldigungen zu erwarten. Der Mann hatte selbst gerne geflirtet und meine nicht ausgelebten Flirtfähigkeiten noch mit ausgelebt.
Zusätzlich habe ich noch erkannt, dass das Verweilen im Göttlichen Raum (Vortex) diese Zufriedenheit und Glücklichsein mit sich selbst auf andere Menschen unwiderstehlich wirkt. Sie geniessen das, dass ich nichts von ihnen will. Deshalb ist das Flirten mit dem Leben in meiner Welt jetzt erlaubt für alle in meiner Welt.
Es ist mir gar nicht mehr möglich, Schuld nach aussen zuzuweisen für Teile, die in mir sind, die mir der andere nur gespiegelt hat.
Was innen nicht ist, kann aussen nicht erscheinen. Natürlich könnte es auch sein, dass eine Frau schüchtern ist und einen Draufgänger wählt als Ausgleich. Aber das war nicht mein Thema. Jedenfalls wollte ich den anderen Pol noch erwähnen, der in Beziehungen auch manchmal gelebt wird.
Wenn ich anderen beim Flirten zusehe, mich ohnmächtig fühle, weil ich es mir selbst nicht erlaube, dann wütend auf sie bin, ist die Freude weg.
Wenn ich dem anderen freudig beim Flirten mit dem Leben zusehe und auch teilnehme, weil mir das auch gut gefällt, wird aus Verzweiflung und Ohnmacht recht schnell wieder Freude. Aber das mir Eingestehen dessen, wofür ich den anderen verurteilt habe, das ist der springende Punkt. Was ich bei anderen Menschen verurteile, teilt immer das UR, die Quelle/den Ursprung, und dann ist es einfach nicht mehr gut...keine Frage.

Bin sehr interessiert an Euren Beispielen.
Und die ganzen Verzeihensübungen bin ich bei mir leid. Es ist einfach durch. Dass andere Menschen sie noch brauchen oder wünschen ist natürlich völlig in Ordnung. Aber für mich übt das Verzeihen üben einfach die Dualität zwischen ich und du ein. Es ist eine duale, polare Übung, die Trennung / getrennt sein spiegelt im Bewusstsein des Übenden. Es geht, solange es geht. Keine Bewertung hier. Ich kann alte Übungen spiritueller Art nur im eigenen Rhythmus loslassen und nur wenn eine Alternative da ist, hast völlig recht liebe Zawo.
Für mich ist die Alternativ, zu ERKENNEN, WER ICH WIRKLICH BIN. Aufzuhören mit der Abspalterei, Verantwortung übernehmen für alle Teile, die sich zeigen, innen und aussen.

Liebe Grüsse an Euch
Kia :hug:
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Re: Alles lieben?

Beitragvon Rainbow-child » 26. Mai 2010, 14:06

Ja, liebe Kia,
das hast du hast du sehr schön erklärt.

Wenn ich urteile, dann unterdrücke ich beim anderen seine gewünschten Erfahrungen, die eigentlich auch mich selbst betreffen.

Mir selber ist jetzt klar geworden, Vergeben kann gar nicht wirksam sein, wenn ich dadurch das Thema immer wieder abspule und mich immer wieder in die neg. Gefühlsspirale einlasse.
Ich habe es aus eigener Erfahrung so erlebt und bin sehr dankbar, es hier bestätigt zu bekommen.

Wenn ich so über mein Thema nachdenke, dann hätte ich aus meinem IB heraus, ganz anders gehandelt und die Situation wäre gar nicht so ausgeartet. Ich sehe es jetzt als Lernprozess für mich selber.

Dies ist für mich wieder ein weiterer Grund noch tiefer in die Lehren AB einzusteigen.

Herzliche Grüße
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Re: Alles lieben?

Beitragvon Thriver » 26. Mai 2010, 14:18

Hi liebe Zawo,

ich bin ganz Deiner Ansicht und das habe ich auch geschrieben:

Thriver hat geschrieben:Aber der Reihe nach. So wie ich es verstanden habe, ist es unstrittig, dass Abraham sagen, man solle sich vom Konzept "Schuld und Vergebung" lösen und dass es einem damit viel besser geht.


Mir ging es nur darum, dass ein Zwischenschritt als oberflächig oder unsinnig bezeichnet wird. Das heisst nicht, dass ich bei diesem Zwischenschritt stehen bleiben will. Mir persönlich ist es leichter gefallen zuerst zu vergeben und mich dann vom Konzept von "Schuld und Vergeben" immer mehr zu lösen. Daher ist dieser Zwischenschritt für mich wertvoll und ich habe gefühlt, dass ich mich auch mit ihm in Richtung Vortex bewegt habe und mich nicht oberflächig abgelenkt habe.

Abraham sagen:
"Wende Dich stromabwärts und lass Dich vom Strom führen/treiben. Und suche nach Erleichterung."

Wenn das für mich nun mal mein Weg war, glaube ich nicht, dass Abraham so etwas sagen würden wie: "Da hast Du Dich aber selbst besch...ummelt - gehe zurück auf Los!"


Und liebe Kia - ich bin bei Dir. :loveshower:


Herzliche Grüße

Thriver
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Re: Alles lieben?

Beitragvon Naike » 26. Mai 2010, 15:00

Wenn man etwas wirklich vergeben hat, ist die Sache durch und taucht auch nicht wieder auf. Insofern ist das Vergeben an sich eher nützlich als kontroproduktiv. Grämt man sich hingegen, dass man nicht in der Lage ist, etwas zu vergeben, führt das in der Tat in eine Endlosspirale.
Also wieder mal ein Thema, das zwei Seiten hat!

Bild

Die Moderatorin dieses Forums hat mich eben ersucht, mein Avatarbild herauszunehmen, weil es ihr persönlich nicht gefiel. Da ich damit nicht einverstanden war - weil ich dafür einstehe, dass jeder die Freiheit haben sollte, sein eigenes nach seinem Geschmack zu wählen - wurde in meinem Konto die Möglichkeit, ein neues einzustellen, gesperrt, deshalb seht ihr es nun jeweils unter meinen Beiträgen.


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Naike wird wegen Unverschämtheiten in Privaten Nachrichten gesperrt.
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Re: Alles lieben?

Beitragvon Rainbow-child » 26. Mai 2010, 15:40

Liebe Loa,
auch ich finde dieses Avatar, welches mir mal sanft ausgedrückt "Bewertung" signalisiert, ziemlich unpassend, gerade in diesem Forum.
Wir tauschen uns über das LOA aus und erweitern unser Wissen.
Diesen Beitrag "Alles Lieben" fand ich für mich speziell sehr hilfreich, er war für mich wie maßgeschneidert.
Wir sind ihr um unser Wissen von AB zu erweitern und nicht um andere oder die AB-Lehre zu bewerten.

Alle Beiträge hier in diesem Forum haben mir geholfen tiefer in diese Lehre einzudringen und dafür bin allen ABis sehr dankbar.

Ob die Lehre für dich hilfreich ist, liebe Naike, das mußt du für dich entscheiden. Auch unter deinen Beiträgen könnte ich liebend gern auf dieses Avatar verzichten.


Ich persönlich habe mit AB einige Aha-Erlebnisse gehabt und ich fühle mich sehr wohl damit.

Wenn ich mich ins LOA reinfühle, spüre ich die Übereinstimmung mit meinen tiefsten Inneren und nur das ist wichtig.

Herzliche Grüße
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Re: Alles lieben?

Beitragvon ZaWo » 26. Mai 2010, 15:48

Thriver hat geschrieben:Mir ging es nur darum, dass ein Zwischenschritt als oberflächig oder unsinnig bezeichnet wird. Das heisst nicht, dass ich bei diesem Zwischenschritt stehen bleiben will. Mir persönlich ist es leichter gefallen zuerst zu vergeben und mich dann vom Konzept von "Schuld und Vergeben" immer mehr zu lösen. Daher ist dieser Zwischenschritt für mich wertvoll und ich habe gefühlt, dass ich mich auch mit ihm in Richtung Vortex bewegt habe und mich nicht oberflächig abgelenkt habe.


Äääähm Ja. :nachdenk: Bin ich jetzt durcheinander oder was? :lol:

Meiner Ansicht nach ging es in dem vorherigen Disput nicht darum vergangene Zwischenschritte nachträglich als unsinnig zu bezeichnen. Aus damaliger Sicht, verbunden mit der Unkenntnis der Abkürzung mögen sie sogar sehr sinnvoll gewesen sein. Ich persönlich habe mich allerdings mit vergeblichem Vergeben mehr gequält als befreit. Aber da gibt es sicherlich unterschiedliche Erfahrungen und letztendlich kann ich noch nichmal mit Bestimmtheit sagen, ob meine damalige Quälerrei mich nicht sogar gerade schnurstracks (mächtige Wunschpfeile) zu dem vergebungslosen Vergeben ala Abe geführt hat. So kann ein solcher Zwischenschritt nämlich auch betrachtet werden - als Step 1 - Erfahrung mit Katapultwirkung.

Für mich ging es im Disput eher um die Frage : "Wie komme ich am schnellsten in den Vortex (Hölle lieben)" Und dieses aus heutiger Sicht, mit heutigem Wissen. Dann kann meiner Ansicht nach, die Antwort nicht sein :"Lern erstmal Vergeben und wenn du die Sinnlosigkeit/Schwierigkeit dessen verstanden hast, dann erzähl ich dir was vom direkten Weg....." Da teile ich doch lieber gleich meine Erfahrungen mit, die ich mit den unterschiedlichen Wegen gemacht habe.

Wir kommen von überall, überall hin. Deswegen gibt es per Definition auch keine falschen Wege.

Hoffe konnte mich jetzt verständlich machen. :lol: Falls nicht, folge deinem Gefühl und es wird schon....sowieso. :lieb:
ZaWo
 

Re: Alles lieben?

Beitragvon Thriver » 26. Mai 2010, 16:15

Hi liebe Zawo,

ich freue mich, dass es sich geklärt hat.

ZaWo hat geschrieben:Für mich ging es im Disput eher um die Frage : "Wie komme ich am schnellsten in den Vortex (Hölle lieben)" Und dieses aus heutiger Sicht, mit heutigem Wissen. Dann kann meiner Ansicht nach, die Antwort nicht sein :"Lern erstmal Vergeben und wenn du die Sinnlosigkeit/Schwierigkeit dessen verstanden hast, dann erzähl ich dir was vom direkten Weg....." Da teile ich doch lieber gleich meine Erfahrungen mit, die ich mit den unterschiedlichen Wegen gemacht habe.


Ich stimme mit Dir da völlig überein.


Und für manche mag eben momentan Vergeben die beste Alternative sein, die sie von ihrer aktuellen Schwingung aus wahrnehmen können. Am besten ist es natürlich - wenn es einem möglich ist - gleich ohne Umweg in den Vortexzu gehen - keine Frage. :lieb:


Lieben Gruß
Thriver
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Re: Alles lieben?

Beitragvon ZaWo » 26. Mai 2010, 16:30

:five:

Noch ne Bemerkung:
Ich habe an mir festgestellt, dass Vergeben-Wollen in den unteren Gefühlsbereichen fatal ist, weil du dich da nämlich von der gesunden Wut und vor allem den gesunden - vorübergehenden - Rachegedanken abschneidest. Und weiterhin habe ich festgestellt, dass Vergeben automatisch passiert, ab der frohen Hoffnung etwa.

Also, wer partout vergeben möchte, kann es auch weiterhin anvisieren, allerdings empfehle ich - auch hier - dem natürlichen, waschenden Fluss des Gefühlsstroms zu folgen.

Das wäre mein Vorschlag zu einer Übergangsalternative, die einem Sowohl-Als-Auch entspricht.

Ansonsten mal den Wunsch hinter dem Wunsch des Vergebens angucken. Warum will ich vergeben? Kommt auch Interessantes zu Tage.
ZaWo
 

Re: Alles lieben?

Beitragvon Kia » 26. Mai 2010, 17:26

Liebe Zawo, lieber Thriver,

das war sehr interessant, Eure Gespräche heute nachmittag, und ich schätze das :ros: :ros: , wie viel Energie da in mir auch wieder bewegt worden ist in Richtung: Achtsamkeit auf die Gefühle, schauen, was da ist, zulassen, dass sich das ändern will, immer Richtung Freude. Das ist das Schöne, dass wir Menschen wirklich höchst interessiert sind, glücklich zu sein und andere daran teilhaben zu lassen, da uns das noch glücklicher macht.
Irgendwie war das so gut spürbar, wie immer mehr Freude aufgekommen ist.

Und liebe Zawo, die Frage warum wir vergeben wollen (früher wollten) ist für mich so zu beantworten, um frei zu sein. Wenn ich selbst mich schuldig fühlte oder jemanden anders Schuld zuwies, war das ja eine Bindung, und Bindungen sind Unfreiheit. Ich habe mich früher tatsächlich manchmal gefesselt gefühlt. Und Energieverlust durch die Bindung, die freien Energiefluss behinderte.
Es fühlt sich jetzt viel besser an, das Verurteilen weg zu lassen und das Erlauben und Wertschätzen des SELBST eines jeden Menschen zu respektieren. Das heisst natürlich nicht, das kleine ich von mir und anderen tun und machen zu lassen, was ihm grade einfällt. Das wird mir jetzt immer stärker bewusst. Der Vorschlag von Abraham, möglichst viel im Vortex, diesem Zustand mit grosser Übersicht zu sein, rührt - unter all den vielen Vorteilen - sicher auch daher, dieses enge, gefesselte Dasein endlich loszulassen. Im erweiterten Bewusstsein kommen wir gar nicht auf die seltsame Idee des Verurteilens, sondern schauen automatisch die guten Qualitäten der Menschen an, einfach weil sich das so viel besser anfühlt als das Kleine und Enge, das Begrenzte anzuschauen. Oder wir akzeptieren den Contrast und schauen in andere Richtungen :clown:

Also habt herzlichen Dank, es fühlt sich grossartig an, Euch zuzuhören. Es freut mich, wenn Menschen respektvoll und differenziert miteinander umgehen. Das musste auch mal wieder gesagt sein. :loveshower: :gvibes:

Kia

Achtsame Kommunikation mit mir und MIR, und mit mir/MIR und den anderen Menschen ist grade mein Thema und alle, die sich zur Verfügung stellen, Neues zu lehren hier im Forum empfinde ich als grossen Schatz/Reichtum.
:hug: :uns: :hug:
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Re: Alles lieben?

Beitragvon energy » 27. Mai 2010, 07:09

Lieber Thriver,
liebes :danke: -Schön für dein nochmaliges Aufgreifen des Themas und deine Klarstellungen im Beitrag von gestern früh.


Alles Liebe
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