Alles erschaffen-auch den Zeitpunkt des Todes?

Die Lehren Abrahams gechannelt von Esther Hicks

Alles erschaffen-auch den Zeitpunkt des Todes?

Beitragvon Stephanie » 21. Okt 2011, 20:18

Das Thema sagt alles.
Ich denke das ist wohl die heikelste Frage überhaupt :nachdenk:
Ich lasse jetzt direkt mal die Hose runter und erzähle von mir.

Ich habe sehr lange unter Ängsten gelitten, es fing in sehr jungen Jahren schon an. Angst vor Krankheiten, Ärzten, Untersuchungen.....dann später vor dem Tod und dem sterben an sich.

Ich bin momentan an einer Phase wo ich dies alles überwunden habe. Seit ca 4 Jahren lese ich Hicks. "Ein Neuer Anfang" ist wie eine Bibel für mich geworden.
Ich habe vieles schon erlebt woran ich merke (bewußt merke) das ich mir wirklich alles erschaffe. Und wenn ich bewußt erschaffe, dann klappt das sowieso in windeseile.
Nun aber auch der Punkt: Es heißt ALLES erschaffen wir, bewußt oder unbewußt natürlich. Und das alles möglich ist. Was nun, wenn ich mir ganz bewußt erschaffe, das ich in diesem Leben, so lange lebe wie ich möchte? Und wenn ich 160 werde? Mein Körper so lange wie in den 30ern aussieht, obwohl ich schon vom Alter her 60 bin?
Wenn dies wirklich geht (und es soll ja alles gehen) muss ich ganz ehrlich sagen, würde mir das einen völlig inneren Frieden geben.
Was sagt ihr dazu? Mich interessiert brennend Eure Meinung dazu.

LG :ros:
Stephanie
 

Re: Alles erschaffen-auch den Zeitpunkt des Todes?

Beitragvon bliss » 21. Okt 2011, 20:39

Hallo Stephanie,

ich habe mir soeben ein interessantes Thema zum Diskutieren hier im Forum geschaffen. :stimmt: :danke:

Ich habe mal irgendwo im Netz gelesen, dass jeder Tod im Grunde "Selbstmord" ist - ja, ich bin davon überzeugt, dass es geht... so lange zu leben, wie man möchte. Ich denke, solange man davon überzeugt ist, dass es geht - und noch weitere Wünsche hat, was das Erleben angeht, noch Lust am Leben hat, sollte dem (fast) nichts im Weg stehen. Denn wenn wir das Gesetz der Anziehung beim Wort nehmen, dann erschaffen wir unsere gesamte Realität mittels unserer Gedanken, ergo auch unseren Übergang ins Nichtphysische. Auch der physische Verfall - das körperliche Altern - ist meiner Meinung nach kein unentrinnbares Schicksal, sondern schlichtweg abgeguckt.

Die Frage ist nur, ob "man" es hinbekommt. Dazu wäre es nötig, jegliche Glaubensmuster zum gesamten Themenkomplex zu eliminieren, jeden Gedanken daran fallen zu lassen.

Bin gespannt auf weitere Antworten.

LG
Bliss
bliss
 

Re: Alles erschaffen-auch den Zeitpunkt des Todes?

Beitragvon Stephanie » 21. Okt 2011, 20:48

Hallöchen

freue mich über Deine Antwort.
Es gibt Momente, wo ich lese, oder mal einfach nur bin und ich mich gehe, da empfinde ich ein wahnsinns Gefühl das Vertrauens, des Glaubens und der Sicherheit. Da weiss ich einfach das es alles geht.

Problem ist nur (ha..wir erschaffen ein Problem :mrgreen: ) das man zu sehr von aussen abgelenkt wird. Also mir geht es leider so. Man sieht halt ältere Menschen die irgendwann mit 70 einen Herzinfarkt bekommen und uns wird eingetrichert durch Medien, oder man sieht es auch, das Menschen nun einmal altern und um die 85 gehen dann...hm..
Ich möchte das ganz gerne diesmal anders haben :nachdenk:
Stephanie
 

Re: Alles erschaffen-auch den Zeitpunkt des Todes?

Beitragvon zimtstern » 21. Okt 2011, 21:05

Hallo liebe Stephanie,

ein interessantes Thema, ich habe auch schon mal mit dem Gedanken gespielt einen Thread dazu zu eröffnen...

Ich bin mir nicht sicher ob der Zeitpunkt unseres Übergangs vom Physischen ins Nicht-Physische bereits vor dem Eintritt in das Physische festgelegt/beabsichtigt ist, oder ob es etwas ist das sich erst hier "ergibt".

Was ich aber recht sicher glaube ist, dass wir vom Tod nicht überrascht werden wenn wir in enger Verbindung zu unserem Inner Being stehen.
Abraham sagen, wir sind aus Freude hier her gekommen und wir werden auch aus Freude wieder von hier gehen.

Kennst du den Workshop mit der Mutter deren Sohn Selbstmord begangen hat? (deutscher Workshop-Auszug, hier der Link)

Abraham sagen dort dass, wenn sich jemand in seinem Leben sehr weit ausgedehnt hat, er es aber durch zulassen nicht schafft dieser Ausdehnung hinterher zu kommen, dann ist sein Widerstand so groß und unerträglich dass es für die Person, individuell gesehen, das naheliegendste sein kann sich das Leben zu nehmen, und somit direkt in das Nicht-Physische zu gehen und dort den Inhalt seines Vortex zu genießen.

Ich glaube nicht dass dies so vergesehen war (vor dem Eintritt ins Physische) aber es ist eine Möglichkeit.

Hmm, also ich glaube eher nicht dass es bereits vor dem Eintritt ins Physische "vorherbestimmt" ist, wann genau wir sterben... ich denke es ist eher etwas das sich hier "entwickelt", und an deren Entwicklung wir teilhaben können, wenn wir mit unserem IB verbunden sind.

Aber vielleicht weiß das jemand genauer? Ich habe noch nicht alles gelesen/gehört was Abraham dazu sagen.

Körperlich/Physisch jung und gesund zu bleiben, wäre - so sagen es auch Abraham, wohl schon möglich, wir müßten eben nur wirklich auch dran glauben. (oder den "extrem leidenschaftlichen" Wunsch haben)

Ich glaube was uns auch beeinflusst in unseren Überzeugungen sind solche "kollektiven" Überzeugungen, es ist immer viel einfacher etwas zu glauben (und draufhin auch zu verwirklichen) was schon viele vor einem getan haben... 160 Jahre alt zu werden wäre da schon eine Herausforderung. Ich würde aber nicht sagen dass es nicht möglich wäre, und ich glaube auch das Abraham das nicht sagen, - vielleicht geht unsere Entwicklung (also die der Menschheit) ja dahin, dass wir in einiger Zeit alle viel älter werden... (tun wir ja auch schon).

Hmm... ich bin sehr gespannt was die anderen dazu schreiben werden,

ganz lieben Gruß,

Zimtstern
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Re: Alles erschaffen-auch den Zeitpunkt des Todes?

Beitragvon zimtstern » 21. Okt 2011, 21:14

Liebe Bliss,

hatte deinen Beitrag eben noch nicht gesehen, als ich meinen abgeschickt habe.

bliss hat geschrieben:Die Frage ist nur, ob "man" es hinbekommt. Dazu wäre es nötig, jegliche Glaubensmuster zum gesamten Themenkomplex zu eliminieren, jeden Gedanken daran fallen zu lassen.


Es gibt ja noch eine zweite Möglichkeit an die ich mich erst vor kurzem wieder erinnert habe,
die eine Möglichkeit wäre wirklich überzeugt zu sein (so wie wir von Dingen überzeugt sind die wir schon oft erfahren haben, und absolut kein Zweifel mehr besteht), die andere wäre, sich etwas wirklich sehr leidenschaftlich zu wünschen und dabei alle Zweifel und Einwände radikal auszublenden...
Ich glaube das wird auch in dem ersten Law of Attraction Buch beschrieben... Die Frau die es schafft das schwere Auto anzuheben, weil es in dem Moment ihr dringender Wunsch ist.

Ansonsten glaube ich hat du recht mit dem was du schreibst, vielleicht müßte es uns nur gelingen immer Schritt zu halten mit unseren "Wünschen" beständig Zulassen und keinen Widerstand aufbauen und dann würden wir Ur-alt werden...

Allerdings habe ich so ein Gefühl... wenn man wirklich in seiner Mitte ist, dann macht man sich keine Gedanken über den Todeszeitpunkt.. und wenn man sich all zu viel mit dem Wunsch möglichst lange zu Leben beschäftigt, ist das wahrscheinlich ein Zeichen dass man nicht so oft im Vortex ist... was dann wiederrum auch eher kontraproduktiv wäre... :clown:

Lieben Gruß,

Zimtstern
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Re: Alles erschaffen-auch den Zeitpunkt des Todes?

Beitragvon Stephanie » 21. Okt 2011, 21:20

Das wäre zu schön. Nein, das ist schön. Ich habe beschlossen für mich, daß es so ist.
Mir hatte der Gedanke jahrelang Angst gemacht, das der Tod etwas überwältigendes ist, der plötzlich kommt und man kann sich nicht gegen wehren. Denn, ich liebe dieses Leben. Ich genieße es in vollen Zügen. Mir kommen in stillen Momenten glückliche Tränen, einfach aus Dankbarkeit es erleben zu dürfen.
Deswegen dieser Gedanke, dieser Thread.

Wären wir damit aufgewachsen das wir nur um uns herum sehen das alle mit 120 sterben, dann wäre es so denke ich :lieb:
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Re: Alles erschaffen-auch den Zeitpunkt des Todes?

Beitragvon bliss » 21. Okt 2011, 21:25

Stephanie hat geschrieben:Man sieht halt ältere Menschen die irgendwann mit 70 einen Herzinfarkt bekommen und uns wird eingetrichert durch Medien, oder man sieht es auch, das Menschen nun einmal altern und um die 85 gehen dann...


Ich schreibe gern Tagebuch in Word - der Titel meiner neuesten Tagebuch-Datei lautet "Die Realität ist nicht wahr!" :mrgreen:
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Re: Alles erschaffen-auch den Zeitpunkt des Todes?

Beitragvon zimtstern » 21. Okt 2011, 21:30

Stephanie hat geschrieben:Das wäre zu schön. Nein, das ist schön. Ich habe beschlossen für mich, daß es so ist.
Mir hatte der Gedanke jahrelang Angst gemacht, das der Tod etwas überwältigendes ist, der plötzlich kommt und man kann sich nicht gegen wehren. Denn, ich liebe dieses Leben. Ich genieße es in vollen Zügen. Mir kommen in stillen Momenten glückliche Tränen, einfach aus Dankbarkeit es erleben zu dürfen.
Deswegen dieser Gedanke, dieser Thread.

Wären wir damit aufgewachsen das wir nur um uns herum sehen das alle mit 120 sterben, dann wäre es so denke ich :lieb:


Bei mir war es immer eher die Angst Angehörige könnten plötzlich sterben... mein eigener Todeszeitpunkt war da eher zweitrangig.

Wenn wir sterben dann verschwindet auf einen Schlag der ganze Widerstand, wir tauchen ein in das absolute Sein... Wenn es mal so sein wird, dann werden wir wahrscheinlich sagen "huch, hätte ich gewußt dass es soo schön ist, dann hätte ich keine Angst davor gehabt"... Aber ich denke es ist auch normal dass wir (oder besser gesagt der kleinere Teil von uns) hier an seinem physischen Leben hängt...

Ich denke, sich wohlzufühlen und beständiges Zulassen zu üben, ist der beste Weg das schönste aus seinem Leben zu machen, man braucht sich gar keine all zu genauen Vorstellungen davon machen, wie das aussehen könnte oder gar müßte... unser IB kennt uns in- und auswendig und hat einen viel weitumfassenderen Blick, wir können ihm vertrauen.

Trotzdem, von meinem jetzigen Standpunkt aus gesehen wäre ich auch überaus glücklich, würde man mir versprechen ich (und alle meine Angehörigen) würden über 100 werden :lieb:
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Re: Alles erschaffen-auch den Zeitpunkt des Todes?

Beitragvon bliss » 21. Okt 2011, 21:39

Hallo Zimtstern,

zimtstern hat geschrieben:Allerdings habe ich so ein Gefühl... wenn man wirklich in seiner Mitte ist, dann macht man sich keine Gedanken über den Todeszeitpunkt.. und wenn man sich all zu viel mit dem Wunsch möglichst lange zu Leben beschäftigt, ist das wahrscheinlich ein Zeichen dass man nicht so oft im Vortex ist... was dann wiederrum auch eher kontraproduktiv wäre... :clown:


dazu fällt mir das Zitat von Epikur ein (sinngemäß): "Warum sollte ich mir Gedanken über den Tod machen? Solange ich bin, ist der Tod nicht - und wenn der Tod ist, bin ich nicht mehr." Und es stimmt natürlich, dass Glücklichsein und Angst oder Sorge vorm Tod einander ausschließen (im selben Moment).

Ich denke gerade an den Workshop Nr. 8 "Dein Körper ist Dein Freund"... er (der Körper) muss ja letztlich tun, was wir ihm vorgeben... nicht im Detail, auf Zellebene - da weiß er selbst viel besser Bescheid - aber im Endergebnis.

LG
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Re: Alles erschaffen-auch den Zeitpunkt des Todes?

Beitragvon zimtstern » 21. Okt 2011, 21:49

bliss hat geschrieben:dazu fällt mir das Zitat von Epikur ein (sinngemäß): "Warum sollte ich mir Gedanken über den Tod machen? Solange ich bin, ist der Tod nicht - und wenn der Tod ist, bin ich nicht mehr." Und es stimmt natürlich, dass Glücklichsein und Angst oder Sorge vorm Tod einander ausschließen (im selben Moment).


Eigentlich beschreibt das sehr gut den Out-of-Vortex Zustand... wir machen uns Gedanken über etwas, hoffen etwas bestimmtes zu erreichen/erfahren/erschaffen und vergessen dass es im Widerspruch steht zu dem Zustand in dem wir uns grade befinden... (es schließt sich so zu sagen gegenseitig aus).

Ich denke gerade an den Workshop Nr. 8 "Dein Körper ist Dein Freund"... er (der Körper) muss ja letztlich tun, was wir ihm vorgeben... nicht im Detail, auf Zellebene - da weiß er selbst viel besser Bescheid - aber im Endergebnis.


Interessant, stimmt, daran habe ich gar nicht gedacht... was "stirbt" eigentlich als erstes,
unser Körper oder unser "Ich"?

Herkömmlich betrachtet erscheint es uns immer so dass wir sterben müssen, weil unser Körper aus Altersschwäche "aufgibt", weil wir bei einem Unfall körperlich verletzt werden oder eine Krankheit lebenswichtige Organe schädigt... Also es sieht so aus als müßten wir unserem Körper in den Tod folgen, -
aber ich denke, nein ich bin mir sicher, es ist umgekehrt, unser Körper folgt der Entscheidung zu sterben...
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Re: Alles erschaffen-auch den Zeitpunkt des Todes?

Beitragvon bliss » 21. Okt 2011, 22:09

zimtstern hat geschrieben:
bliss hat geschrieben:dazu fällt mir das Zitat von Epikur ein (sinngemäß): "Warum sollte ich mir Gedanken über den Tod machen? Solange ich bin, ist der Tod nicht - und wenn der Tod ist, bin ich nicht mehr." Und es stimmt natürlich, dass Glücklichsein und Angst oder Sorge vorm Tod einander ausschließen (im selben Moment).


Eigentlich beschreibt das sehr gut den Out-of-Vortex Zustand... wir machen uns Gedanken über etwas, hoffen etwas bestimmtes zu erreichen/erfahren/erschaffen und vergessen dass es im Widerspruch steht zu dem Zustand in dem wir uns grade befinden... (es schließt sich so zu sagen gegenseitig aus).


Eben. Wer glücklich ist, kann doch im selben Moment gar nicht sorgenvoll an den Tod denken... höchstens mit einer Zufriedenheit unter dem Motto "wenn es am schönsten ist, soll man gehen"... und dann ist es eben nicht sorgenvoll oder ängstlich, sondern gelassen und bereit.

Ich denke gerade an den Workshop Nr. 8 "Dein Körper ist Dein Freund"... er (der Körper) muss ja letztlich tun, was wir ihm vorgeben... nicht im Detail, auf Zellebene - da weiß er selbst viel besser Bescheid - aber im Endergebnis.


Interessant, stimmt, daran habe ich gar nicht gedacht... aber *überleg* was "stirbt" eigentlich als erstes,
unser Körper oder unser "Ich"?


Hm, jetzt wäre erst mal eine Definitionsklärung dran. Für mich ist "Geist" das, was eben nicht stirbt - Geist im Sinne von göttlichem Bewusstsein. Es heißt ja, jemand hat "den Geist aufgegeben" - in Wirklichkeit gibt wohl eher der Geist den Körper auf... entweder, weil er (der Körper) "hin" ist - oder der Geist steigt aus, wie aus einem Fahrzeug. Bisschen mechanisch beschrieben - aber das ist mein aktueller "Erkenntnisstand". Wir steigen ja auch jede Nacht aus dem Körper aus.

Herkömmlich betrachtet erscheint es uns immer so dass wir sterben müssen, weil unser Körper aus Altersschwäche "aufgibt", weil wir bei einem Unfall körperlich verletzt werden oder eine Krankheit lebenswichtige Organe schädigt... Also es sieht so aus als müßten wir unserem Körper in den Tod folgen, -
aber wahrscheinlich ist es umgekehrt, unser Körper folgt der Entscheidung zu sterben?


Ja, ich finde, wir "Visionäre" sollten zu dieser Erkenntnis kommen, dass der Tod eben nichts ist, was wir passiv erleiden - sondern (sofern wir bewusst genug sind) eine aktive Manifestation. Ich weiß, ich hänge mich jetzt weit aus dem Fenster - und sollte ich in die Situation kommen, meinen eigenen Tod "erleiden" zu müssen, dann weiß ich, dass ich es nicht hinbekommen habe...

Wirklich interessant diese Diskussion. Diese Zustände, von denen Stephanie (*winkewinke!*) schreibt, hatte ich ca. 20 Jahre lang... eine ewige unterschwellige Angst vorm Tod. Und jetzt... ist es mir schnurzepiepe, sollte es sich aufgrund meiner noch nicht bereinigten Glaubensmuster ereignen - nur hätte ich es gern, wenn meine Kinder gut versorgt wären. Allerdings habe ich noch einiges mit und in meinem Leben vor - da muss das Auto noch ein bisschen weiterfahren... 30 Jahre mindestens. :kgrhl: Und zwar in einem 1a-Zustand - scheckheftgepflegt gewissermaßen. :grllll:

LG
Bliss

P.S.: Jetzt hast Du editiert, während ich schon geantwortet habe - ich ändere das jetzt nicht mehr ab. :lieb:
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Re: Alles erschaffen-auch den Zeitpunkt des Todes?

Beitragvon zimtstern » 21. Okt 2011, 22:29

bliss hat geschrieben:
zimtstern hat geschrieben:Eigentlich beschreibt das sehr gut den Out-of-Vortex Zustand... wir machen uns Gedanken über etwas, hoffen etwas bestimmtes zu erreichen/erfahren/erschaffen und vergessen dass es im Widerspruch steht zu dem Zustand in dem wir uns grade befinden... (es schließt sich so zu sagen gegenseitig aus).


Eben. Wer glücklich ist, kann doch im selben Moment gar nicht sorgenvoll an den Tod denken... höchstens mit einer Zufriedenheit unter dem Motto "wenn es am schönsten ist, soll man gehen"... und dann ist es eben nicht sorgenvoll oder ängstlich, sondern gelassen und bereit.


Ich habe noch nie verstanden warum man gehen soll, wenn es am schönsten ist :lol:
Aber ich nehme an so ist es gemeint, wenn Abraham sagen "aus Freude hier her kommen und aus reiner Freude wieder gehen"...

Es ist viel logischer dass jemand der in großem Widerstand lebt, entscheidet ins Nicht-Physische überzugehen... aber aus reiner Freude... Oder wird es irgendwann automatisch so sein, dass wir (auf Grund unserer Erfahrungen/Contraste) so viele Wünsche hatten (und uns dementsprechend ausgedehnt haben), dass das Zulassen immer schwieriger wird und der Übertritt ins Nicht-Physische der einzige Weg für uns ist, den Widerstand wieder loszuwerden?
Und aus reiner Freude zu gehen, bedeutet dann eben dass wir in "freudiger Erwartung" gehen?

Hm, jetzt wäre erst mal eine Definitionsklärung dran. Für mich ist "Geist" das, was eben nicht stirbt - Geist im Sinne von göttlichem Bewusstsein. Es heißt ja, jemand hat "den Geist aufgegeben" - in Wirklichkeit gibt wohl eher der Geist den Körper auf... entweder, weil er (der Körper) "hin" ist - oder der Geist steigt aus, wie aus einem Fahrzeug. Bisschen mechanisch beschrieben - aber das ist mein aktueller "Erkenntnisstand". Wir steigen ja auch jede Nacht aus dem Körper aus.


Ich denke auch dass das Ich/Geist unseren Körper aufgibt, - aber ob er ihn aufgeben muss weil er "hin" ist wie ein schrottreifes Fahrzeug *lach* hmm... Ich denke ihn schrottreif werden zu lassen ist auch schon "unsere" Entscheidung, wenn auch vielleicht eher unbewußt (weil wir unsere innere Verbindung vernachlässigt haben)...

Das würde uns auch zu der Frage nach den Umständen des Todes bringen... am schönsten stelle ich mir den Übergang vor, würde er während des Schlafes oder einer Meditation oder so, stattfinden... Aber viele Menschen sterben unter recht dramatischem Umständen.. ich kann mir nur sehr schwer vorstellen dass man sich solch einen Tod bewußt aussucht?

Lieben Gruß,

Zimtstern
:lieb:
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Re: Alles erschaffen-auch den Zeitpunkt des Todes?

Beitragvon bliss » 21. Okt 2011, 22:58

zimtstern hat geschrieben:Ich habe noch nie verstanden warum man gehen soll, wenn es am schönsten ist :lol:
Aber ich nehme an so ist es gemeint, wenn Abraham sagen "aus Freude hier her kommen und aus reiner Freude wieder gehen"...


Ach, ich hatte schon Situationen, die waren so schön, dass ich bereit gewesen wäre, abzuschließen... das war aus meiner damaligen Sicht nicht zu toppen... da war kein Wunsch mehr nach "mehr"..

Es ist viel logischer dass jemand der in großem Widerstand lebt, entscheidet ins Nicht-Physische überzugehen...


Das wird wohl meistens so sein, ja. Allerdings wohl meistens unbewusst.

Oder wird es irgendwann automatisch so sein, dass wir (auf Grund unserer Erfahrungen/Contraste) so viele Wünsche hatten (und uns dementsprechend ausgedehnt haben), dass das Zulassen immer schwieriger wird und der Übertritt ins Nicht-Physische der einzige Weg für uns ist, den Widerstand wieder loszuwerden?


Kann auch sein, keine Ahnung. Da lasse ich lieber die Experten zu Wort kommen. Ist aber nicht meine anvisierte Version der Übergangs-Entscheidung. Ich strebe eher ein "jetzt ist es genug" an. :mrgreen:

Und aus reiner Freude zu gehen, bedeutet dann eben dass wir in "freudiger Erwartung" gehen?


Nö, ich meinte damit das vorherige "jetzt ist es genug"... keine Wünsche mehr offen - für diesmal.

Und dann gibt es ja noch bei manchen (vielen?) diese "Sehnsucht nach Hause", die den Übergang einleitet.

Ich denke auch dass das Ich/Geist unseren Körper aufgibt, - aber ob er ihn aufgeben muss weil er "hin" ist wie ein schrottreifes Fahrzeug *lach* hmm... Ich denke ihn schrottreif werden zu lassen ist auch schon "unsere" Entscheidung, wenn auch vielleicht eher unbewußt (weil wir unsere innere Verbindung vernachlässigt haben)...


Ich denke weniger wegen der inneren Verbindung - sondern weil wir einfach an dieses Verfallsdatum (=Altern und Krankheit) glauben.

Das würde uns auch zu der Frage nach den Umständen des Todes bringen... am schönsten stelle ich mir den Übergang vor, würde er während des Schlafes oder einer Meditation oder so, stattfinden... Aber viele Menschen sterben unter recht dramatischem Umständen.. ich kann mir nur sehr schwer vorstellen dass man sich solch einen Tod bewußt aussucht?


Das ist doch (nach meinem Verständnis) genau der Grund dieses Threads - eben nicht unbewusst einen qualvollen Tod zum falschen Zeitpunkt erleiden zu müssen - sondern selbst zu entscheiden. Ich weiß, dass wir das können - eben, wenn wir es hinbekommen...

LG
Bliss

P.S.: Ist echt nett, mit Dir zu plaudern - aber so langsam muss ich ins Bettchen. Tschüss und schlaf gut! :lieb:
bliss
 

Re: Alles erschaffen-auch den Zeitpunkt des Todes?

Beitragvon zimtstern » 22. Okt 2011, 00:05

bliss hat geschrieben:Ach, ich hatte schon Situationen, die waren so schön, dass ich bereit gewesen wäre, abzuschließen... das war aus meiner damaligen Sicht nicht zu toppen... da war kein Wunsch mehr nach "mehr"..


Ja, wunschlos glücklich so zu sagen... aber ich habe in dem Moment nie an den Tod gedacht.
Und dann gab es Momente die ich so schön fand dass ich mir dachte "alleine dafür hat es sich gelohnt zu leben"... Aber das Gefühl ich könnte jetzt wirklich gehen "weils so schön ist" hatte ich noch nicht.. aber vielleicht hat man das ja auch nur wenn es wirklich so weit ist.

Grade dachte ich mir auch, vielleicht gibt es zwei Möglichkeiten,
der eine Weg sieht so aus dass wir entscheiden zu gehen, weil der Widerstand zu groß geworden ist, und der andere Weg sieht so aus, dass überhaupt kein Widerstand mehr vorhanden ist...

Hmm, aber hier sind wirklich die Experten gefragt :lieb:

bliss hat geschrieben:
Zimtstern hat geschrieben:Ich denke auch dass das Ich/Geist unseren Körper aufgibt, - aber ob er ihn aufgeben muss weil er "hin" ist wie ein schrottreifes Fahrzeug *lach* hmm... Ich denke ihn schrottreif werden zu lassen ist auch schon "unsere" Entscheidung, wenn auch vielleicht eher unbewußt (weil wir unsere innere Verbindung vernachlässigt haben)...

Ich denke weniger wegen der inneren Verbindung - sondern weil wir einfach an dieses Verfallsdatum (=Altern und Krankheit) glauben.


Hmm, aber nicht alles woran wir glauben manifestiert sich auch,
damit sich etwas manifestiert müssen wir ja in der entsprechenden Schwingung sein,
und wenn Krankheit für uns etwas negatives ist (ist es wahrscheinlich für die meisten) dann kann sich die Krankheit nur manifestieren wenn wir uns in einer entsprechenden Schwingung befinden... und eine "negative" Schwingung ist ja immer ein Zeichen dafür dass wir die Verbindung grade unterdrücken...

Allerdings könnte man natürlich auch sagen, wenn wir felsenfest davon überzeugt sind dass es ein Verfallsdatum gibt, dann ist es praktisch wahrscheinlich unmöglich (beim Gedanken daran) keine negative Schwingung, welche die Manifestation ermöglicht, zu haben... so gesehen wäre der Glaube an Krankheit und Altern ursächlich...

Hmm, aber ich weiß nicht... also da sind unsere Gedanken und unsere Gedanken sind geprägt von bestimmten Überzeugungen, wenn wir einen Gedanken haben, dann haben wir dazu immer ein bestimmtes Gefühl, und dieses Gefühl ist ein Hinweis unseres Inner Beings, ob das was wir grade denken stimmig ist, oder nicht...
Wenn ich nun denke dass mich vielleicht bald eine Krankheit dahin raffen lässt :clown: dann fühlt sich das für mich nicht gut an, was ein Zeichen wäre, einen Gedanken zu wählen der sich besser anfühlt...
Würden wir also beständig auf diese Hinweise, also unser Gefühl, achten, dann würde sich diese "Krankheits-Schwingung" erst gar nicht etablieren und dann möglicherweise manifestieren...

bliss hat geschrieben:
Zimtstern hat geschrieben:Das würde uns auch zu der Frage nach den Umständen des Todes bringen... am schönsten stelle ich mir den Übergang vor, würde er während des Schlafes oder einer Meditation oder so, stattfinden... Aber viele Menschen sterben unter recht dramatischem Umständen.. ich kann mir nur sehr schwer vorstellen dass man sich solch einen Tod bewußt aussucht?

Das ist doch (nach meinem Verständnis) genau der Grund dieses Threads - eben nicht unbewusst einen qualvollen Tod zum falschen Zeitpunkt erleiden zu müssen - sondern selbst zu entscheiden. Ich weiß, dass wir das können - eben, wenn wir es hinbekommen...


Ich mußte an etwas denken was Loa mal geschrieben hat, als von diesem Attentäter auf der norwegischen Insel viele Jugendliche gejagt und erschossen wurden, Loa meinte damals dass diese dramatischen Umstände ihres Todes ihre Absicht gewesen wäre...

Ich bin mir nicht sicher ob das so gemeint ist, dass das tatsächlich eine Entscheidung/Absicht unseres IB gewesen ist, diese Erfahrung zu machen, oder ob mit Absicht auch unbewußte Absicht gemeint ist,
also dass die Jugendlichen die letztendlich so gestorben sind, in dem Moment einfach geglaubt haben dass sie sterben, weil sie sahen wie ihre Freunde erschossen wurden und glaubten dass es keinen Ausweg gibt...

Während andere Jugendliche, die ins offene Meer geflohen und teilweise von Booten gerettet wurden, eben glaubten dass es einen möglichen Ausweg gibt und mehr ihr Überleben als das "getötet werden" fokusiert haben...

Also meine Frage wäre, ob Umstände die wir als grauenvoll empfinden (Mord, Unfall, Krankheit) vermeidbar sind, wenn wir sie nicht fokussieren, oder ob solche Umstände eine geplante Erfahrung sind, die unser IB machen will?

(Im zweiten Fall wäre unsere Wahl dann nur das ganze einfach zuzulassen oder Widerstand entgegenzubringen, und letztendlich ist es ja -erst- der Widerstand der Leid zu Leid macht...)

Ganz lieben Gruß und eine erholsame Nacht :lieb:

Zimtstern
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Re: Alles erschaffen-auch den Zeitpunkt des Todes?

Beitragvon Salome » 22. Okt 2011, 10:13

Hallo Stephanie,

Stephanie hat geschrieben:Wenn dies wirklich geht (und es soll ja alles gehen)


Es geht immer das was Du glaubst das es geht. :stimmt:

Ich glaube bei Deiner Frage geht es um etwas viel tiefer Sitzendes. Die Frage ob denn die recht haben, die sagen, dass es nach dem physischen Tod ein Nicht-Physisches Leben gibt und unser unsterblicher Teil schon viele Male hier war und sich wieder in ein neues Abenteuer, Leben „stürzt“ oder ob mit dem Tod alles vorbei ist. Ende, aus, Micky Maus. :102:

Ich habe im Laufe der Jahre die Erfahrung gemacht, dass Menschen die keinem Glauben zu geneigt sind, also ohne religio – Rückbindung sind, und den Gedanken Ende, aus… haben, eher Angst vor dem Tod haben und damit verbunden das permanente schielen nach dem Alter, der eigenen Jahreszahl, sich der eigenen "Endlichkeit" immer bewusster werden und vor lauter Sorge nicht mehr alles tun zu können was sie möchten, weil ihnen ja die Zeit davon rennt, gar nicht mehr mit bekommen das sie JETZT leben. Sich Gesundheit wünschen und permanent vom Gegenteil sprechen.
:rleye:

Und wie immer im Leben, Angst ist der schlechteste Berater. Wenn du diesen Berater langsam aber sicher verabschiedest, wirst Du in 30 Jahren voller Freude in den Spiegel schauen und Dich immer noch toll finden. :herzhpf:
Dich des Lebens freuen und sagen: "Heute ist der erste Tag vom Rest meines Lebens und ich finde mein Leben so schön und es macht so viel Spaß hier zu sein, ich bleib noch ein bisschen." :loveshower:

Liebe Grüße

Salome
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Re: Alles erschaffen-auch den Zeitpunkt des Todes?

Beitragvon pippilotta » 22. Okt 2011, 11:44

Ich hab da auch schon mal drüber nachgedacht. Wenn es ein kollektiver Glaubenssatz ist, dass man sterben muss, müßte den ja irgendjemand vor langer, langer Zeit mal aufgestellt haben. Und alle anderen müßten sich daran orientiert haben. Aber wie ist das mit Tieren? Ich meine die wildlebenden. Die sind ja überwiegend mit ihrer Quelle verbunden. Die müßten dann ja alle steinalt werden, bzw. viell. überhaupt gar nicht sterben? Oder überhaupt älter werden. Aber man muß ja älter werden, damit man wieder neues Leben gebären kann. Aber wann also sollte der Alterungsprozess stoppen?

Ich bin für mich zu dem Entschluss gekommen, dass der Körper einfach eine Hülle ist, die entsteht (geboren wird) und dann irgendwann verbraucht ist und geht (stirbt). Das IB will doch (meiner Meinung nach) nicht eine Ewigkeit in ein und der selben Hülle hier sein. Je nachdem, wie glücklich und zufriedenstellend das Leben hier ist, ist es mehr oder weniger lange in der selben Hülle. Und dann auf zu neuen Abenteuern :loveshower: In einem anderen Körper, in einem anderen Land, in einer anderen Kultur... Das ist für mich auch Entfaltung und ständiges sich ausdehnen.

Liebe Grüße, pippilotta
pippilotta
 

Re: Alles erschaffen-auch den Zeitpunkt des Todes?

Beitragvon Salome » 22. Okt 2011, 12:32

Mir fällt gerade eine Begebenheit im Mai dieses Jahres ein. Da wurde meine Schwester für meine Mutter gehalten, wobei unsere Geburtstage gerade mal 2 Jahre auseinander liegen. Fairer Weise muss ich dazu sagen, dass es ihr gerade nicht besonders gut ging.
Das ändert aber nichts daran, dass der, der glaubt mit Jahreszahl XY langsam aber sicher alt zu sein oder es zu werden und sich dem entsprechend verhält, dies auch in seinem Äußeren wiederspiegelt.

Auf Deine Frage Stephanie, ob wir uns den Zeitpunkt unseres Wechsels aussuchen kann ich nur sagen, ich weiß es nicht genau, aber ich glaube daran.

Selbst bei Menschen die vom LoA nie etwas gehört hatten, also überwiegend unbewusst erschaffen hatten, sage ich, und aus heutigem Verständnis mehr denn je, die Menschen, die zu einem bestimmten Zeitpunkt sagen jetzt ist es genug – also das Leben los lassen, veranstalten kein großes Drama, sie gehen mit sehr viel Würde.

Ferner glaube ich, dass es eine Rolle spielt ob die Menschen in der engsten Umgebung, den der gehen will auch gehen lassen – los lassen.

Und dann gibt es da noch etwas, selbst von schwerer Krankheit gezeichnete Menschen haben, wenn sie gestorben sind, einen vollkommen entspannten, friedvollen Gesichtsausdruck. So als ob sie mir die Botschaft vermitteln wollten, mach dir keine Sorgen, da wo ich jetzt bin ist alles gut.

Meine Eltern sind mit so viel Würde gegangen und das wünsche ich mir, wenn`s dann irgend wann so weit ist auch und bis dahin lebe ich nach der Devise: „Heute ist der erste Tag vom Rest meines Lebens und ich finde mein Leben so schön und es macht so viel Spaß hier zu sein, ich bleib noch ein bisschen.“ :gvibes:

Euch allen ein schönes Wochenende und weiterhin recht viel Freude am Dasein. :loveshower:

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Re: Alles erschaffen-auch den Zeitpunkt des Todes?

Beitragvon Kavaja Varna » 22. Okt 2011, 13:28

Der Thread ist sehr interessant. Da ich über dieses Thema schon nachgedacht habe.
Angst vor dem Tod habe ich weniger, sondern eher vor dem WIE. Darum habe ich mir eher vorgestellt wie. Erst mal gesund und fit steinalt zu werden und wenn es soweit sein sollte, möchte ich bequem im Bett liegen, aus einem Fenster schauen und die Natur und ihre wundervollen Farben sehen.
Schließlich möchte ich (für alle die Terry Pratchett und die Scheibenwelt kennen) die Stimme vernehmen:

GUTEN TAG, KAVAJA! ICH BIN PERSÖNLICH HIER UM DICH ABZUHOLEN! MEIN PFERD BINKY STEHT DRAUSSEN UND WARTET AUF UNS! BIST DU BEREIT?

Dann wende ich meinen Blick zur Stimme und lache mich förmlich tot, weil eben dieser so wie ich ihn mir vorstelle bei mir ist :kgrhl: .

Um mal wieder zum Thema zurück zu kehren, den Zeitpunkt würde ich auch gern selbst bestimmen, da ich in den 32 Jahren die ich grad mal hier bin, wenig genoßen habe und dies gerne nun effektiv und voller Freude lange tun möchte. Darum wäre es mir lieb zu entscheiden noch ca. 170 Jahre auf Erden zu weilen. Am liebsten auch in voller Pracht und Schönheit im hohen Alter.

Wenn ich allerdings von meiner Mutter zu hören bekomme, daß ich diese kurzen Shorts in meinem Alter :hä: nicht mehr tragen sollte, sind wir wieder dort angelangt, wo wir doch weg möchten.
Warum entscheidet die Außenwelt, daß für über 30jährige so kurze Shorts nix mehr sind? Wenn sie doch so tolle Beine haben, warum nicht?
Nur mal als Beispiel. Irgendwie spielt auch die Kleidung und Frisur eine Rolle um sich jung und toll und überhaupt zu fühlen. Da fängt es doch schon an.
Wer mir vorschreibt, dafür bist Du schon zu "alt", dann wird mir auferlegt, mich meines Alters entsprechend zu kleiden. Damit nehme ich dann den Glaubenssatz an, daß ich dem Alter entsprechend ausschaue. Und dann nehme ich auch den Verfall an.
Das ist ein Rattenschwanz, finde ich.

Sieht das jemand anders?

lg

Kavaja
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Re: Alles erschaffen-auch den Zeitpunkt des Todes?

Beitragvon Amadea55 » 22. Okt 2011, 17:00

kennt ihr diese geschichte?

http://www.torindiegalaxien.de/gesch07/durlicht.html

liebe grüsse
amadea
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Re: Alles erschaffen-auch den Zeitpunkt des Todes?

Beitragvon Birdie » 22. Okt 2011, 17:42

wenn wir alles selbst erschaffen - warum sollte ausgerechnet der Zeitpunkt unseres Todes die einzige Ausnahme davon sein?
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Re: Alles erschaffen-auch den Zeitpunkt des Todes?

Beitragvon Birdie » 22. Okt 2011, 17:45

bliss hat geschrieben:
Ich schreibe gern Tagebuch in Word - der Titel meiner neuesten Tagebuch-Datei lautet "Die Realität ist nicht wahr!" :mrgreen:

fantastisch!!!!! großartig!!!!! genial!!!! :five:
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Re: Alles erschaffen-auch den Zeitpunkt des Todes?

Beitragvon Stephanie » 22. Okt 2011, 19:29

Hier ist ja eine tolle Diskussion entstanden :mrgreen:

@Amandea55:
Ich möchte mich sehr für Deinen Link bedanken.
Ich fühle mich gerade unheimlich toll und gut.
Ich habe bemerkt das ich die Verbindung verloren hatte, meine wirren Gedanken hatten mich getrennt. Und nach der Geschichte ist für mich wieder klar, ich bin sowieso NIE getrennt und es ist egal in welchem Körper wir die Erfahrungen machen, die sehr schönen Erfahrungen hier auf Erden und ich "darf" so lange in diesem Körper bleiben wie ich es möchte.
Alles ist möglich, wenn Du nicht altern willst, dann tust Du es nicht und bleibst solange 40 wie Du es möchtest, es ist nur eine Illusion :genau:
Hach, ich fühle mich gerade so erleuchtet :kgrhl: :mrgreen:

LG
Stephanie
 

Re: Alles erschaffen-auch den Zeitpunkt des Todes?

Beitragvon zimtstern » 22. Okt 2011, 20:36

Ich habe eben mal ein paar Abraham Zitate rausgesucht die sich mit dem Thema Tod beschäftigen, ich denke das erste beantwortet die meisten Fragen:

Der Tod ist Teil eines nicht abwendbaren Zyklus. Krankheit vor dem Tod allerdings ist das Symptom von Widerstand. Die meisten Menschen denken, dass sie krank werden müssen, um zu sterben. Ihr könnt es aber wie die Katze machen, die die Entscheidung trifft, überfahren zu werden. Oder Ihr könnt Euch einfach eines Abends glücklich, zufrieden und ohne Gedanken in Euer Bett legen, ohne weitere Wünsche in dieser physischen Welt zu haben und wieder zurückkehren in die Reine Positive Energie. Ihr könnt es auf jede gewünschte Art und Weise handhaben.

Death is an inevitable cycle. But sickness before death is a symptom of resistance. Most people think they've got to get sick to die. But, you could be like the cat who chooses to get run over. Or, you could just lie down in your bed happily one night, so content and thoughtless, wanting nothing in this physical world; and just reemerge into Pure Positive Energy... You can play it out any way you choose.

(Abraham - Excerpted from the workshop in Sedona, AZ on Saturday, August 27th, 2005 # 135)


Wir möchten nicht unsensibel sein in Bezug auf das, was so viele von Euch fühlen, aber wir möchten sehr gerne, dass Ihr diese Tod-Angelegenheit aus der richtigen Perspektive sehen könnt: Ihr werdet alle sterben. Allerdings gibt es keinen Tod. Ihr macht viel zu viel Aufhebens um Euren Übergang ins Nicht-Physische. Es ist an der Zeit, dass Ihr aufhört, diesen Übergang in das Nicht-Physische als ein Thema zu empfinden, das Euch unangenehm ist und beginnt anzuerkennen, dass es etwas ist, das jeder von Euch erfahren wird.

Diese Sache mit dem Tod ist so falsch verstanden, dass Ihr sie sogar benutzt, um Euch endlos und vollkommen unnötig zu quälen. Es gibt Menschen, die ihr Leben als erfüllt anschauen und eine solche Verbindung zur Quellenenergie haben und die verstehen, dass es keine Trennung gibt zwischen dem Physischen und Nicht-Physischen und die verstehen, dass es nicht das geringste Erlöschen des Bewusstseins gibt, dass der "Tod" nicht mehr ist, als die Augen in dieser Dimension zu schliessen und sprichwörtlich in der anderen Dimension wieder zu öffnen. Und das ist wirklich das, was der Tod ist, ganz egal, wie es bis jetzt aussehen mag. Das Wieder-Eintauchen in die Energie der Quelle ist immer etwas ganz Wunderbares.

We're not wanting to be insensitive to what so many of you are feeling, but we are very much wanting you to put this death thing in the proper perspective: You are all going to die! Except there is no death. You're all going to make your transition into Non-Physical. It is time to stop making your transition into Non-Physical sound like a subject that is uncomfortable, and begin acknowledging that it is something that happens to everyone.

This death thing is so misunderstood that you use it to torture yourself never-endingly and just absolutely unnecessarily. There are those who feel such fulfillment of life and such Connection to Source Energy, who understand that there is no separation between what is physical and Non-Physical; who understand that there is not even a lapse in consciousness, that "death" is a matter of closing one's eyes in this dimension and literally opening one's eyes in the other dimension. And that, truly, is how all death is, no matter how it looks, up to that point.. The re-emergence into Source Energy is always a delightful thing.

(Abraham - Excerpted from the workshop in Buffalo, NY on Tuesday, September 25th, 2001 #151)


Macht Euch lustig über den Tod. Wir sind so tot - toter geht´s nicht, und wir haben volle Erkenntnis dieser freudigen Erfahrung. Wir sind mit Euch, wann immer Ihr sie zulasst. Wir sind in jedem singenden Vogel und jedem freudigen Kind. Wir sind Teil jeden köstlichen Pulsierens in Eurer Umgebung. Wir sind nicht tot, und Ihr werdet es auch nicht sein. Eines Tages werdet Ihr ganz einfach aufstehen und aus dem Film aussteigen.

Make fun of death. We are as dead as it gets, and we are fully aware of this joyous experience. We are with you every time you allow it. We are in every singing bird and in every joyful child. We are part of every delicious pulsing in your environment. We are not dead, and neither will you ever be! You will just get up, one day, and get out of the movie.

(Abraham - Excerpted from the workshop in Boulder, CO on Saturday, June 11th, 2005 #709)


Dieser hier passt auch:

Alles, was Euch eine Entscheidung ermöglicht, wird beantwortet. Je wichtiger die Entscheidung ist, um so schneller wird sie beantwortet. Wenn Ihr Euch also in einer Situation befindet, in der es anscheinend um Leben oder Tod geht, und wenn der Wunsch stark ist, so wird er unmittelbar beantwortet, da er zu seiner Erfüllung nur sofort beantwortet werden kann.

Anything that brings you to a decision will be answered. The stronger the decision is, the faster it's answered. So if you're in a situation where it seems life or death, and the desire is strong, it is answered now, because it must be answered now to be answered at all.

(Abraham - Excerpted from the workshop in San Diego, CA on Saturday, July 25th, 1998 #324)



Ich finde es immer verwirrend wenn Abraham von Absicht und Entscheidung so sprechen als wären es bewußte Absichten und Entscheidungen... Obwohl es die bei den meisten Menschen (was den Zeitpunkt und die Umstände ihres Todes betrifft u.a.) wahrscheinlich nicht sind.
Aber für Abraham ist unser Fokus die Entscheidung...

Lieben Gruß,

Zimtstern
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Re: Alles erschaffen-auch den Zeitpunkt des Todes?

Beitragvon zimtstern » 23. Okt 2011, 04:42

pippilotta hat geschrieben:Ich hab da auch schon mal drüber nachgedacht. Wenn es ein kollektiver Glaubenssatz ist, dass man sterben muss, müßte den ja irgendjemand vor langer, langer Zeit mal aufgestellt haben. Und alle anderen müßten sich daran orientiert haben. Aber wie ist das mit Tieren? Ich meine die wildlebenden. Die sind ja überwiegend mit ihrer Quelle verbunden. Die müßten dann ja alle steinalt werden, bzw. viell. überhaupt gar nicht sterben? Oder überhaupt älter werden. Aber man muß ja älter werden, damit man wieder neues Leben gebären kann. Aber wann also sollte der Alterungsprozess stoppen?

Ich bin für mich zu dem Entschluss gekommen, dass der Körper einfach eine Hülle ist, die entsteht (geboren wird) und dann irgendwann verbraucht ist und geht (stirbt). Das IB will doch (meiner Meinung nach) nicht eine Ewigkeit in ein und der selben Hülle hier sein. Je nachdem, wie glücklich und zufriedenstellend das Leben hier ist, ist es mehr oder weniger lange in der selben Hülle. Und dann auf zu neuen Abenteuern :loveshower: In einem anderen Körper, in einem anderen Land, in einer anderen Kultur... Das ist für mich auch Entfaltung und ständiges sich ausdehnen.

Liebe Grüße, pippilotta


Hallo Pippilotta - dein Avatar und dein Name erzeugen bei mir immer spontan gute Laune :lieb:

Ich wollte nur kurz etwas zu den kollektiven Glaubenssätzen sagen, ich denke sie sind durch die (wahllose) Beobachtung von dem "was ist" und die Orientierung daran, entstanden, wie das meiste woran wir kollektiv und individuell glauben.

Bei Tieren ist es so dass sie wesentlich allgemeinere Absichten und eine viel "zulassendere-Natur" haben als wir.

Manche Tiere werden ja steinalt, zB. Schildkröten, andere dagegen leben nur sehr kurz zB. Hamster oder die Eintags-Fliege :clown:

Ich glaube dass wir (also wir Menschen und Tiere) schon vor dem Eintritt ins Physische so ungefähr wissen was uns erwartet, also wie alt die Menschen im Moment so ungefähr werden und bei den Tieren ebenso.
Wir sind ja alle nicht zufällig hier gelandet...

Ganz lieben Gruß,

Zimtstern
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Re: Alles erschaffen-auch den Zeitpunkt des Todes?

Beitragvon Amadea55 » 23. Okt 2011, 08:16

schön, stéphanie, freut mich. manchmal braucht es nur eine erinnerung:-)

liebe grüsse
amadea
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