Alles erschaffen-auch den Zeitpunkt des Todes?

Die Lehren Abrahams gechannelt von Esther Hicks

Re: Alles erschaffen-auch den Zeitpunkt des Todes?

Beitragvon pippilotta » 23. Okt 2011, 13:26

zimtstern hat geschrieben:Hallo Pippilotta - dein Avatar und dein Name erzeugen bei mir immer spontan gute Laune :lieb:


Freut mich :mrgreen:

zimtstern hat geschrieben:Der Tod ist Teil eines nicht abwendbaren Zyklus...


Vielen Dank für die Zitate liebe Zimtstern! Genauso hatte ich es gemeint. Der Tod gehört halt einfach zum Leben dazu.

Schönen sonnigen Sonntag uns allen, pippilotta
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Re: Alles erschaffen-auch den Zeitpunkt des Todes?

Beitragvon Kia » 23. Okt 2011, 17:09

Möchte mich gerne dem Dank für die Zitate anschliessen, liebe Zimtstern.

Ich finde es schön, dass dieses Thema des Übergangs ins Nicht-physische hier im Forum so sorglos und frei besprochen werden kann.
Ich spüre, es ist wohltuend, Leben/Tod/Leben/Tod... als etwas Natürliches zu betrachten und zu verstehen, dass es den Tod in dem "alten" Sinn ja gar nicht gibt, nur die verschiedenen Formen des Lebens, mal mit mal ohne Physische Grundlage. Und ich spüre eine grosse Erleichterung bezüglich des ganzen ehemals tabuisierten Themas.

Danke :uns:
Kia
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Re: Alles erschaffen-auch den Zeitpunkt des Todes?

Beitragvon bliss » 23. Okt 2011, 22:10

Hallo Pippilotta,

pippilotta hat geschrieben:Wenn es ein kollektiver Glaubenssatz ist, dass man sterben muss, müßte den ja irgendjemand vor langer, langer Zeit mal aufgestellt haben. Und alle anderen müßten sich daran orientiert haben.


ich bin nun wahrhaftig nicht bibelfest, aber bei Deinen Gedanken fällt mir tatsächlich die Vertreibung aus dem Paradies ein... Davon ausgehend, dass alle alten Weisheitslehren die Wahrheit transportieren, könnte man auf die Idee kommen, dass das menschliche Leben ursprünglich tatsächlich auf "unendlich" angelegt war. Im Alten Testament ist ja auch aufgeführt, dass die Menschen "damals" 800 Jahre alt wurden... Für mich ist denn auch der "Sündenfall" - dass Essen vom Baum der Erkenntnis - der Beginn der Dualität im menschlichen Bewusstsein... und möglicherweise der Beginn der Endlichkeit menschlichen Lebens. Mal so ganz aus dem Bauch heraus geschrieben.

Aber wie ist das mit Tieren? Ich meine die wildlebenden. Die sind ja überwiegend mit ihrer Quelle verbunden. Die müßten dann ja alle steinalt werden, bzw. viell. überhaupt gar nicht sterben? Oder überhaupt älter werden.


Der Unterschied zwischen Mensch und Tier ist (meiner Meinung nach), dass der Mensch sich seiner Existenz bewusst ist und des in ihm wirkenden göttlichen Bewusstseins zu Erdenzeiten gewahr werden kann - und somit, mit dem neuen Wissen um das Loa, den einstmals kollektiv übernommenen Glauben an den Tod überwinden kann.

In dem Zusammenhang fällt mir gerade auch wieder die aus dem Advaita stammende Frage "Wer bin ich?" ein... und daraus entwickelte ich für mich die Frage "Bin ich mein Körper oder habe ich meinen Körper?" Irgendwann war es für mich ganz klar, dass ich dieser Körper nicht bin. Ich habe eine Hand, aber ich bin nicht diese Hand - folglich muss das auch für den gesamten Körper gelten. (Nebenbei kamen dann witzige Gedanken wie: Wenn ich eine Hand verliere - durch Unfall oder Amputation... ist dieser abgetrennte Körperteil dann noch MEINE Hand?)

Folglich kann, wenn dieser Körper stirbt, ICH nicht automatisch mitsterben - ICH bin ja nicht identisch mit diesem Körper (auch wenn ich gelernt habe, mich mit ihm zu identifizieren), sondern ich besitze diesen Körper. Letztendlich überzeugt hat mich ein winziges Experiment vor längerer Zeit - ich habe die Augen geschlossen und mich gefragt, ob es sein kann, dass ich - also dieses ICH, das sich seiner selbst bewusst ist - vergänglich bin. Die Antwort war ein ganz klares Nein.

Die Realität ist nicht "wahr" und der sogenannte "Tod" ist eine Lüge... geschürt und verstärkt durch Krimis, Thriller und Katastrophenmeldungen in den Medien. Insofern wird da etwas ursprünglich völlig Undramatisches künstlich aufgebauscht und versetzt uns unnötigerweise in Angst und Schrecken - weil das Thema in unserer Gesellschaft so tabuisiert ist. Und letztlich sind es wahrscheinlich unsere Bindungen, unsere Beziehungen, die wir so ungern loslassen mögen - und auch dieses Loslassenmüssen ist ja ein Irrtum... wenn wir erst mal auf der anderen Seite angekommen sind, werden wir unsere Verbundenheit mit allem und allen deutlicher spüren, als wir es uns jetzt vorstellen können.

Ein bisschen ziemlich OT mein Beitrag :oops: - aber irgendwie auch nicht, denn zu der Frage, ob der Todeszeitpunkt von uns selbst erschaffen werden kann (bzw. wird) gehört wohl auch die Frage, warum dieser Wunsch denn überhaupt besteht.

Ich wünsche allen einen schönen Abend und eine gute Nacht,
liebe Grüße
Bliss

LadyBird hat geschrieben:fantastisch!!!!! großartig!!!!! genial!!!! :five:


:tja:
bliss
 

Re: Alles erschaffen-auch den Zeitpunkt des Todes?

Beitragvon zimtstern » 23. Okt 2011, 23:52

Hallo bliss,

bliss hat geschrieben:ich bin nun wahrhaftig nicht bibelfest, aber bei Deinen Gedanken fällt mir tatsächlich die Vertreibung aus dem Paradies ein... Davon ausgehend, dass alle alten Weisheitslehren die Wahrheit transportieren, könnte man auf die Idee kommen, dass das menschliche Leben ursprünglich tatsächlich auf "unendlich" angelegt war. Im Alten Testament ist ja auch aufgeführt, dass die Menschen "damals" 800 Jahre alt wurden... Für mich ist denn auch der "Sündenfall" - dass Essen vom Baum der Erkenntnis - der Beginn der Dualität im menschlichen Bewusstsein... und möglicherweise der Beginn der Endlichkeit menschlichen Lebens. Mal so ganz aus dem Bauch heraus geschrieben.


Genau daran mußte ich gestern auch denken,
ich habe eben mal genauer nachgelesen, da ich auch alles andere als bibelfest bin :clown: , nach dem Sündenfall, also dem essen vom Baum der Erkenntnis (es gab im Garten Eden ja auch noch den Baum des Lebens), wurden Adam und Eva aus dem Paradies vertrieben und waren nicht mehr unsterblich,
aber sie wurden immer noch sehr alt, Adam wurde zB. 930 Jahre alt.

Nach der Vertreibung aus dem Paradies ging das Drama weiter, einer von Adam und Evas Söhnen, Kain, erschlug seinen Bruder Abel.

Methusalem soll mit seinen 969 Jahren der älteste Mensch (in der Bibel) gewesen sein, er war der Großvater von Noah, der von Gott die Anweisung bekam die Arche Noah zu bauen. Er soll einer der letzten Menschen gewesen sein die ein so hohes Alter erreichten, nach den Angaben der Bibel starben die Menschen (nach der Sintflut) von nun an immer früher.

Wortwörtlich steht in der Bibel übrigens (das wußte ich vorher nicht):

1. Buch Moses Kapitel 6:

3 Da sprach der Herr: Mein Geist soll nicht für immer im Menschen bleiben, weil er auch Fleisch ist; daher soll seine Lebenszeit hundertzwanzig Jahre betragen.
4 In jenen Tagen gab es auf der Erde die Riesen, und auch später noch, nachdem sich die Gottessöhne mit den Menschentöchtern eingelassen und diese ihnen Kinder geboren hatten. Das sind die Helden der Vorzeit, die berühmten Männer.
5 Der Herr sah, dass auf der Erde die Schlechtigkeit des Menschen zunahm und dass alles Sinnen und Trachten seines Herzens immer nur böse war.
6 Da reute es den Herrn, auf der Erde den Menschen gemacht zu haben, und es tat seinem Herzen weh.
7 Der Herr sagte: Ich will den Menschen, den ich erschaffen habe, vom Erdboden vertilgen, mit ihm auch das Vieh, die Kriechtiere und die Vögel des Himmels, denn es reut mich, sie gemacht zu haben.
8 Nur Noach fand Gnade in den Augen des Herrn.

Ich finde diese Angabe mit den 120 Jahren sehr interessant, das ist das Alter von dem man heute ausgeht dass wir es maximal erreichen können und sehr vereinzelt auch erreichen.
Damals, als die Texte der Bibel aufgeschrieben wurden, wurden die Menschen doch nicht besonders alt.. noch vor nicht all zu langer Zeit war die Lebenserwartung viel kürzer als heute, wie kamen die Schreiber dann auf die 120 Jahre?


Der Unterschied zwischen Mensch und Tier ist (meiner Meinung nach), dass der Mensch sich seiner Existenz bewusst ist und des in ihm wirkenden göttlichen Bewusstseins zu Erdenzeiten gewahr werden kann - und somit, mit dem neuen Wissen um das Loa, den einstmals kollektiv übernommenen Glauben an den Tod überwinden kann.


Hmm, ich glaube die Tiere haben es gar nicht nötig sich etwas wieder bewußt zu werden, weil sie es nie vergessen haben... wobei vergessen nicht das richtige Wort ist.
Und ich glaube auch irgendwie nicht dass wir (also wir Menschen) sterben weil wir "vergessen" haben, sondern weil wir es aus irgendeinem Grund so wollten/wollen,deshalb gibt es auch nichts zu überwinden...
Anders als bei den Umständen unsers Lebens (und des Todes), die wir sicher wählen können...
Denn nicht zu sterben würde ja bedeuten dass wir ewig nur diese eine Erfahrung hier machen. Naja wobei das auch nicht tragisch wäre, unser IB macht ja gleichzeitig sowieso viel mehr Erfahrungen als die unsere.. von daher wäre es vielleicht doch nicht so abwegig.

Vielleicht hat der Tod, also die endlichkeit einer bestimmten Erfahrung, ja irgendeinen Sinn, dessen wir uns "hier" nicht bewußt sind?

Und letztlich sind es wahrscheinlich unsere Bindungen, unsere Beziehungen, die wir so ungern loslassen mögen - und auch dieses Loslassenmüssen ist ja ein Irrtum... wenn wir erst mal auf der anderen Seite angekommen sind, werden wir unsere Verbundenheit mit allem und allen deutlicher spüren, als wir es uns jetzt vorstellen können.


Ja, ich denke auch es ist die Angst vor Verlust jeglicher Art...
Der Verlust unseres "Ich"s, unserer Existenz, den Verlust existenzieller Bindungen usw...

Ich habe mich irgendwie damit abgefunden das mein kleines ich nie so hunderprozentig damit klar kommen wird, es ist nun mal ganz und gar im Physischen verhaftet...
Immer wenn ich dachte ich hätte die Angst vor dem Tod überwunden (also auch mein kleines ich), dann passierte irgendetwas das mir wieder vor Augen führte wie mein kleines ich so tickt.
Aber zum Glück sind wir ja nicht nur unser kleines ich... aber diesen Teil wird es immer geben, den können wir so lange wir hier sind nicht überwinden oder loswerden. Es ist immer ein hin- und her pendeln...

Ganz lieben Gruß und eine erholsame Nacht an alle :lieb:

Zimtstern
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Re: Alles erschaffen-auch den Zeitpunkt des Todes?

Beitragvon zimtstern » 24. Okt 2011, 00:59

Jetzt ist es breits zu spät, aber ich hätte meinen letzten Abschnitt nachträglich gerne noch mal editiert.
Als ich ihn vorhin schrieb ging es mir grade nicht so gut,.. es kam mit den Worten "..existenzielle Bindungen" und ich war sofort ooV.

Obwohl ich weiß dass der Tod nicht das Ende ist, es nichts zu verlieren oder gar zu befürchten gibt, so ist die Sache bei mir noch nicht so ganz "rund"...

Ich denke es ist vielleicht ein bisschen wie bei einer Mutter die sich in manchen Momenten bewußt wird dass ihr kleines Kind schon bald groß sein wird.
Sie weiß das ist nichts schlimmes, es ist sogar eine gute Sache... sie wird ihr Kind nicht verlieren,
aber trotzdem fühlt es sich vielleicht so an. Eben weil sich etwas verändert und es ganz anders sein wird.

Wenn man damit nicht klar kommt, dann lebt man wahrscheinlich zwischen zwei Extremen (so wie ich es mit der Angst vor dem Tod Angehöriger getan habe),
mal überwältigt einen die Angst und man hat das Gefühl man wird alles verlieren und dann schafft man es wieder sich einzureden dass gar nichts passieren wird, das alles ewig so bleibt, und man verdrängt jeden Gedanken an Veränderung.

Und letzteres kann sich so gut anfühlen, grade wenn man aus einer tiefen Angst-Phase kommt. Natürlich bricht diese Illusion früher oder später wieder zusammen, aber es ist wie eine Droge, man greift immer wieder zu ihr. Ein "Teufels-"Kreislauf.

Ich befinde mich grade in der Entzugsphase 8-) ich weiß dass ich das alte, das schmerzhafte hin- und her nicht mehr will, ich will frei sein... ich ahne dass es sich gut anfühlen wird, aber noch ist es mehr theoretisch, mir fehlt die echte Erfahrung.

Ganz lieben Gruß noch mal,

Zimtstern :lieb:
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Re: Alles erschaffen-auch den Zeitpunkt des Todes?

Beitragvon lawofattraction » 24. Okt 2011, 07:06




Einen schönen guten Morgen,

ich möchte gerne den Bogen zurück zu Abraham schlagen.

Interessant finde ich die im Anfang des Threads geäusserte Annahme der Möglichkeit, dass wir mit einem vorgefertigten Plan hier antreten, der den Todeszeitpunkt bereits beinhaltet. Wir erschaffen ab Zeitpunkt unserer Geburt unsere Realität nach unserem freien Willen, also wählen wir auch die Umstände und den Zeitpunkt unseres Todes. Wäre der bereits bei Geburt vorbestimmt, so würde das diesen freien Willen, unsere ständig vorhandenen Wahlmöglichkeiten, ad absurdum führen.

Was zu der logischen Schlussfolgerung führt: Wenn wir unsere Lebensumstände selbst bestimmen, also durch unsere Gedanken und Gefühle das erschaffen, was wir Realität nennen, so erschaffen wir auf die gleiche Art und Weise unsere Todesumstände. Menschen trennen sich durch Nicht-Allowing von der Quelle ab und entscheiden, dass es für sie besser ist, zur Quelle zurück zu gehen und in einem frischen Körper wieder geboren zu werden. Für sie ist es ganz einfach der nächste logische Schritt.

Andere mögen ein so erfülltes Leben geführt haben, dass es auch für sie keine Wünsche mehr gibt und sie ebenfalls wählen, zurück zu gehen. Sie ziehen in diesem Fall also den Fokus ab von diesem Erdenleben und lenken ihn auf das Nichtphysische - "Happy/healthy/happy/healthy --- dead". Wobei ich das Wort "Entscheidung" mit allem Vorbehalt schreibe, da es für die meisten - ausser denen, die aktiv beschliessen, ihrem Leben ein Ende zu setzen, keine bewusst getroffene rationale Entscheidung ist - wie so viele unserer Entscheidungen, sondern eine Entscheidung, die wohl eher aufgrund der Verbindung mit dem Inner Being erfolgt, die keine rationale Grundlage hat.

Wobei Abraham sagen, dass jeder Tod Selbstmord ist, also auch das bestätigt, dass wir unseren Todeszeitpunkt selbst wählen. Sie sagen weiter, dass es gar nicht unsere Absicht war, für immer in diesem Körper zu leben, sondern dass wir von vornherein wussten, dass die Zeitspanne begrenzt sein würde. Und da wir nie etwas falsch machen können und nie an einen Schlusspunkt kommen, werden wir wieder und wieder geboren, um in Freude unser Leben wie Ton zu formen.

"There is no such thing as death, just more life, more life, more life, more life..."

Lieben Gruss
Loa


P.S. Zum Exkurs in die Bibel sei nur folgendes gesagt: Abraham sagen, dass das, was in der Bibel geschrieben steht, viele Male übersetzt und zurückübersetzt und neu geschrieben und ursprünglich ohnehin nur mündlich weiter gegeben wurde, so dass der Inhalt so verfälscht ist, dass er kaum Wahrheitsgehalt hat und die Kenntnis für uns in keinster Weise hilfreich ist. Und dass wir grundsätzlich der Information aus dem Märchenbuch Bibel nicht zu viel Bedeutung geben sollen, da diese Begebenheiten aus anderen Zeiten immer eine Mischung aus Geschichten und Überlieferungen und Parabeln sind. Die "wortwörtliche" Überlieferung ist also nur das letzte Glied einer Kette der Überlieferung und diverser Hin- und Herübersetzungen und hat also solche oft wirklich nur Märchencharakter.

Und wenn sie uns immer wieder darauf hinweisen, dass unser Machtpunkt das Jetzt ist, warum Tausende von Jahren zurückgehen und etwas als Wissens- und Informationsgrundlage wählen, was durch die Evolution ohnehin längst überholt ist. Nicht umsonst weisen Abraham immer wieder darauf hin, dass wir Leading Edge sind. Und das bedeutet sicherlich nicht, sich auf vollkommen unbestätigte Mären aus vergangenen Zeiten zu stützen.



*Resistance means feeling Singular instead of Plural* Abraham


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Re: Alles erschaffen-auch den Zeitpunkt des Todes?

Beitragvon bliss » 24. Okt 2011, 21:12

Hallo Loa,

zu Deinem Posting habe ich ein paar Fragen.

lawofattraction hat geschrieben:sondern dass wir von vornherein wussten, dass die Zeitspanne begrenzt sein würde.


Wessen Entscheidung ist bzw. war es, dass die Zeitspanne begrenzt sein würde? Für mich ist es ein Widerspruch. Denn wenn der Todeszeitpunkt unsere Entscheidung ist, müsste es theoretisch auch möglich sein, diesen Zeitpunkt auf "niemals" zu setzen. Oder, anders ausgedrückt: Wenn wir selbst über die Dauer unserer Lebensspanne entscheiden, dann müsste diese Entscheidung auch ein "unendlich" beinhalten. Somit könnte die Begrenzung der Lebens-Zeitspanne noch nicht festgestanden haben, bevor wir uns inkarniert haben.

Und aufgrund welcher Tatsache hat es von vornherein festgestanden, das die Zeitspanne begrenzt sein würde? Doch ein "Verfallsdatum" des physischen Körpers?

Und schließlich wollte ich fragen, ob Du einen Link zu einer Textstelle o. ä. hast, wo Abraham die Einstufung der Bibel als Märchenbuch vornehmen.

Lieben Gruß
Bliss
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Re: Alles erschaffen-auch den Zeitpunkt des Todes?

Beitragvon lawofattraction » 25. Okt 2011, 08:08

bliss hat geschrieben:Wessen Entscheidung ist bzw. war es, dass die Zeitspanne begrenzt sein würde?


Hallo Bliss,

Abraham sprechen ja oft davon, dass wir, wenn wir sagen "sowas hätte ich mir nie ausgesucht, ein Leben voller contrastreicher Begebenheiten, die oftmals sehr schmerzhaft sind", das sehr wohl vor Antritt wussten. Wir kannten die "Spielregeln", die Bedingungen, vorher, und auch, dass wir vielmals kommen und gehen, da hier auf Erden Konsens über eine bestimmte Lebensdauer besteht, wir also nicht annehmen, 600 Jahre zu leben.

bliss hat geschrieben:Denn wenn der Todeszeitpunkt unsere Entscheidung ist, müsste es theoretisch auch möglich sein, diesen Zeitpunkt auf "niemals" zu setzen.


Es soll ja Menschen geben, die das können. Das bedarf sicherlich des kompletten Ausschaltens alles bisherigen in Jahrtausenden angesammelten "Wissens" um die Endlichkeit des Menschen und den reinen Fokus auf die körperliche Unendlichkeit. Wer das kann, bitte gerne. :clown:

bliss hat geschrieben:Und schließlich wollte ich fragen, ob Du einen Link zu einer Textstelle o. ä. hast, wo Abraham die Einstufung der Bibel als Märchenbuch vornehmen.


Die Bezeichnung "Märchenbuch" ist beileibe kein Werturteil. Auch Märchen enthalten viel Wahrheit. Ich sag Dir Bescheid, wenn mir wieder eine Quote begegnet. In unseren Workshops sind auch Beispiele.

Lieben Gruss
Loa



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Re: Alles erschaffen-auch den Zeitpunkt des Todes?

Beitragvon bliss » 25. Okt 2011, 09:25

Guten Morgen Loa,

lawofattraction hat geschrieben:
Abraham sprechen ja oft davon, dass wir, wenn wir sagen "sowas hätte ich mir nie ausgesucht, ein Leben voller contrastreicher Begebenheiten, die oftmals sehr schmerzhaft sind", das sehr wohl vor Antritt wussten. Wir kannten die "Spielregeln", die Bedingungen, vorher, und auch, dass wir vielmals kommen und gehen, da hier auf Erden Konsens über eine bestimmte Lebensdauer besteht, wir also nicht annehmen, 600 Jahre zu leben.


Danke, damit ist der Widerspruch für mich aufgelöst. Die Endlichkeit der Lebensspanne ist also keine absolute Bedingung, sondern eine Spielregel in Kombination mit dem Vergessen um die eigene Schöpferkraft UND mit dem "Unterwerfen" unter die kollektiven Glaubensmuster, auf die wir uns eingelassen haben. Insofern erlebt die heutige Menschheit einen Paradigmenwechsel dadurch, dass das Gesetz der Anziehung in verschiedenen Lehr-Formen immer bekannter wird und die darin enthaltene Wahrheit auch von immer mehr Menschen erkannt werden kann. Was für ein Unterschied zwischen dem Glauben an den "Sensemann" und dem Wissen um die eigene Entscheidung!

lawofattraction hat geschrieben:
bliss hat geschrieben:Denn wenn der Todeszeitpunkt unsere Entscheidung ist, müsste es theoretisch auch möglich sein, diesen Zeitpunkt auf "niemals" zu setzen.


Es soll ja Menschen geben, die das können. Das bedarf sicherlich des kompletten Ausschaltens alles bisherigen in Jahrtausenden angesammelten "Wissens" um die Endlichkeit des Menschen und den reinen Fokus auf die körperliche Unendlichkeit. Wer das kann, bitte gerne. :clown:


Ist ja meine Rede. Ich weiß, dass es möglich ist, 100 Meter in elf Sekunden zu laufen - deshalb kann ICH es noch lange nicht. Ich strebe diese Unendlichkeit auch gar nicht an - meins ist es eher, zu entscheiden "Nö, heute noch nicht"... aber das kann ich natürlich unendlich lange so weitermachen. :clown: Allerdings glaube ich, dass es im Leben jedes Menschen irgendwann den Zeitpunkt gibt, an dem er aus freien Stücken entscheidet "so, jetzt reichts". Mancher muss sich dafür eine schlimme Krankheit manifestieren (vielleicht auch, um die Hinterbliebenen nicht vor den Kopf zu stoßen - wie kommt es denn bei ihnen an, wenn man sagt "so, ich bin dann mal weg!"?) - und jemand anderer legt sich einfach schlafen und wacht nicht mehr auf.

lawofattraction hat geschrieben:Die Bezeichnung "Märchenbuch" ist beileibe kein Werturteil. Auch Märchen enthalten viel Wahrheit. Ich sag Dir Bescheid, wenn mir wieder eine Quote begegnet. In unseren Workshops sind auch Beispiele.


In der Tat hat es für mich sehr abwertend geklungen... umso schöner, dass Du das klargestellt hast. Und ja, wenn Dir etwas dazu über den Weg läuft, fände ich es nett, wenn Du an mich denkst. :lieb:

Lieben Gruß
Bliss
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Re: Alles erschaffen-auch den Zeitpunkt des Todes?

Beitragvon Birdie » 25. Okt 2011, 11:47

...öfter mal nen neuen Körper finde ich ohnehin gut!
...wäre doch sonst so, als wenn man ewig die gleichen Klamotten tragen würde.....da wünscht man sich ja auch öfter mal was Neues....
also mir persönlich würde es irgendwann einfach langweilig werden immerzu denselben Körper zu bewohnen,
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Re: Alles erschaffen-auch den Zeitpunkt des Todes?

Beitragvon Luxus » 25. Okt 2011, 14:09

Zimtstern schrieb:

„... viele Menschen sterben unter recht dramatischem Umständen…
ich kann mir nur sehr schwer vorstellen dass man sich solch einen Tod bewusst aussucht?
Also meine Frage wäre, ob Umstände die wir als grauenvoll empfinden (Mord, Unfall, Krankheit) vermeidbar sind, wenn wir sie nicht fokussieren, oder ob solche Umstände eine geplante Erfahrung sind, die unser IB machen will?“


Ich lass mal fließen...

Den Willen hat der Mensch. Der Wille ist zusammen mit Idee und Wunsch,
jener immer einzigartige Funke bzw. Samen, welche(r) das IB (auch Inneres Beet genannt) „bestellen“.
Ein weiteres Wort wäre „kultivieren“. Im Beet kann nichts landen, was nicht direkt durch
des Menschen gewollte Aufmerksamkeit hineingeworfen/hineingetan wurde.

Ohne Wille kein Tun. Der Wille bringt/erzeugt in das Jetzt, die Gefühle der kommenden Erfahrungen.
Das absolute Dasein im Jetzt enthält „nur“ Freude, Stille, Wohlgefühl und den allumfassend wahrnehmenden Blick für jenen unverbrauchbaren Reichtum, der den Menschen in jedem Jetzt umgibt.
Da sind weder Wunsch noch Wille, diese beziehen sich immer auf jenes, was dem Jetzt fehlt
und folgen mag. Wunsch und Wille operieren außerhalb des Jetzt, somit auf unbekanntem Gebiet,
schneiden manchmal gar, wie ein blinder Chirurg - im Patienten namens Leben herum. Nur nebenbei
bemerkt. :gvibes:

Das sogenannte IB ist wohl jenes wahrhaft Göttliche, das alles – was „existiert“ unsicht- und dennoch fühlbar allumfassend verbindet, umhüllt, durchströmt. Es ist die reine Substanz, aus der alles erwächst und
scheinbar in sich selbst auch vergeht. ES macht jede Erfahrung mit uns. Es fühlt, was der Mensch fühlt,
welchen es ausfüllt. Hätte es einen Willen würde es mit hoher Wahrscheinlichkeit dem Menschen sagen,
dass ES mehr als ausreichend Erfahrungen „mitgemacht“ hat, die in die Kategorie „Grauen“ fallen.

Doch es hat keinen Willen, denn den braucht es nicht, weil es sich und allem selbst vertrauen kann
und immer annimmt, was es sich durch den Menschen schenkt.

Der Mensch entscheidet z. B., welchen Film er sich im Fernsehen oder Kino ansieht.
Es ist sein eigener Wille, eventuell einen Horrorfilm zu wählen. Genauso ist es mit Büchern, Zeitungen
und jenem, was Menschen darin sehen und lesen.
Tun sie es neutral, geschieht gar nichts.
Doch wird über das Gesehene und Gelesene „ausgiebig“ nachgedacht,
Qual und Leid gar intensiv noch mitgefühlt, so ist * wie Abrahams selbst sagen *
das Gefühlte ein Magnet und das gleich gültig, ob Wohlgefühl oder Machwerk.

Auch das Bewusstsein befindet sich in permanenter Ausdehnung.
Erst wacht der Mensch auf * in seinem Tun, um sich tuend selbst bewusst wahrzunehmen.
Durch die Kenntnis des LoA weiß der bewusste Mensch nun darüber hinaus, wohin sein Tun führt.
Somit ist er einen Schritt weiter und kann jeden Moment fühlend mit Freude wählen,
wem oder was er mit seiner wachstumsfördernden Aufmerksamkeit * wie eine Sonne bescheint

Essenz: Was wir nicht fokussieren, kann gar nicht in unserem Leben existieren,
weil es mangels unserer Aufmerksamkeit * ohne Licht kein Wachstum gibt.

Danke für die Inspiration. :lieb:

Jeder Mensch kann in der Rückschau auf Erfahrungen eigentlich immer erkennen,
in welcher Art und durch welches Denken, Fühlen, Tun – er sich diese manifestiert hat.

Der Thread hier ist köstlich. Dankeschön für die vielen Gedanken,
welche Traditionen hinter sich lassen und das Mögliche erfragen. :danke:

Was mich beim Thema „ewiges Leben“ immer bewegte, war die Frage nach dem Sinn des Sterbens
der Menschen, wenn sie ein Alter und Wissensstand erreicht haben, der ihnen den wahrhaften Genuss
des eigenen Lebens erst möglich machte. Z. B. kurz nach dem Eintritt in das Rentenalter zu sterben,
ist doch wohl mehr Strafe als witzig. Dabei heißt es ja immer wieder, dass Gott sehr viel Humor hat
und gerne durch uns Menschen lacht, was ich aus eigenem Erleben auch bestätigen kann… :kgrhl:

Lachsamen und
Lichtblitze


Luxus

PS:


Zimtstern schrieb:

„Ich wollte nur kurz etwas zu den kollektiven Glaubenssätzen sagen, ich denke sie sind durch die (wahllose) Beobachtung von dem "was ist" und die Orientierung daran, entstanden, wie das meiste woran wir kollektiv
und individuell glauben.“


Das empfinde ich ebenso. Dankeschön für die Erinnerung.

Salome schrieb:

„Das ändert aber nichts daran, dass der, der glaubt mit Jahreszahl XY langsam aber sicher alt zu sein oder es zu werden und sich dem entsprechend verhält, dies auch in seinem Äußeren widerspiegelt.“


Das habe ich auch beobachtet und erkenne es als gelebte Tradition *
ab einem bestimmten Alter eine Brille zu brauchen, nicht mehr so schnell
wie ein D-Zug zu sein und auf sein Vorrecht des Alters
vor der Schönheit zu pochen. Glück definiert jeder selbst.
:loveshower:
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Re: Alles erschaffen-auch den Zeitpunkt des Todes?

Beitragvon Daisy » 25. Okt 2011, 16:35

LadyBird hat geschrieben:...öfter mal nen neuen Körper finde ich ohnehin gut!
...wäre doch sonst so, als wenn man ewig die gleichen Klamotten tragen würde.....da wünscht man sich ja auch öfter mal was Neues....
also mir persönlich würde es irgendwann einfach langweilig werden immerzu denselben Körper zu bewohnen,
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Ach darum dein Stunt neulich? :stimmt:
Daisy
 

Re: Alles erschaffen-auch den Zeitpunkt des Todes?

Beitragvon Birdie » 26. Okt 2011, 08:36

:stimmt: Jepp....liebe Daisy,,,,ich hab schon mal geübt! :kgrhl:
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