Abraham und Elternrolle

Die Lehren Abrahams gechannelt von Esther Hicks

Abraham und Elternrolle

Beitragvon jada » 7. Sep 2009, 08:01

Liebe Abe-Kenner,

über Abe konnte ich schon einiges lesen, aber gibt es ein Buch oder auch andere Medien, wo Abe speziell auf die Elterrolle eingeht . Ich habe zwar mit meinem Sohn keine Probleme und auch nichts woran man rumdoktern könnte, nur würde ich gerne aus Interesse Abes Meinungen hören.

Besten Dank
Die Badewanne prahte sehr, sie hielt sich für das Mittelmeer.
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Re: Abraham und Elternrolle

Beitragvon lawofattraction » 7. Sep 2009, 08:14



Hallo Jada,

ein Buch gibt es speziell für das Thema Eltern und Kinder nicht, aber eine spezielle CD Kollektion, in der aus verschiedenen Workshops entsprechende Segmente zusammengefasst sind.

Abahams Meinung ist - für die meisten Menschen (und ich muss gestehen manchmal auch mich) - ziemlich krass: Auch Kinder sind Ausdehnungen der Quelle und kommen mit ihrer Anbindung an sie zur Welt. Die Tatsache, dass ein kleines hilfloses Baby in der Wiege liegt lässt uns das gerne vergessen, und ebenso die Tatsache, dass Kinder durch Trial and Error Erfahrungen machen müssen und davor vor den Eltern nicht "geschützt" werden können.

Kinder sind meist im Vortex, also angebunden an die Quelle, und suchen immer ihr Wohlergehen. Dazu gehören natürlich Schule und Gehorchen und Bravsein nicht unbedingt. :teuflischgut: Sie sagen weiter, dass Eltern meist dann mit den Kindern Probleme haben, wenn sie selbst nicht im Vortex sind, wenn sie Anweisungen geben und "erziehen" und dadurch auch ihre Kinder rausholen. Dann geht es beiden Seiten nicht gut.

Ich persönlich halte das Elternthema für das am schwersten Umsetzbare, da es wirklich alles umkrempelt, was wir für richtig und gut halten. Ich werde Ausschau halten nach Auszügen und die gerne hier reinstellen.

Lieben Gruss
Loa



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Re: Abraham und Elternrolle

Beitragvon jada » 7. Sep 2009, 08:35

Liebe LOA,

danke fürs Ausschau halten. Würde mich sehr interessieren.

Mein mh wie soll ichs beschreiben... Ich bekomme oft zu hören, dass ich mich nicht wie eine Mutter benehme, sonderen eher wie eine beste Freundin von meinem Sohn. Das sagen alle Menschen die mich sehr gut kennen und Fremde denken wie wären Geschwister.
Eigentlich störte es mich nicht wirklich, aber ich hörte ein Gespräch über mich mit. Mein Freund (der Papa des Kleinen) spach mit seiner Schwester und ihrem Mann über mich und meinem Sohn. Er meinte das ich einen grossen Knacks bekommen werde, wenn ich in 10 Jahren feststelle das meine bester Freund (mein Sohn) nicht mehr mit mir spielen möchte.

wenn sie Anweisungen geben und "erziehen" und dadurch auch ihre Kinder rausholen

Das ist ja auch der Knackpunkt, warum ich als so "anders" gesehen werde. Kinder nahmen so viele Dinge nach, da brauch ich nicht noch draufklopfen. Wenn er was geschenkt bekommt, errinnere ich ihn schon an Danke. Oder älteren Personen einen Sitzplatz überlassen. Oder erst aussteigen lassen, dann einsteigen.
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Re: Abraham und Elternrolle

Beitragvon lawofattraction » 7. Sep 2009, 09:09

jada hat geschrieben:
Mein mh wie soll ichs beschreiben... Ich bekomme oft zu hören, dass ich mich nicht wie eine Mutter benehme, sonderen eher wie eine beste Freundin von meinem Sohn. Das sagen alle Menschen die mich sehr gut kennen und Fremde denken wie wären Geschwister.
Eigentlich störte es mich nicht wirklich, aber ich hörte ein Gespräch über mich mit. Mein Freund (der Papa des Kleinen) spach mit seiner Schwester und ihrem Mann über mich und meinem Sohn. Er meinte das ich einen grossen Knacks bekommen werde, wenn ich in 10 Jahren feststelle das meine bester Freund (mein Sohn) nicht mehr mit mir spielen möchte.


Hallo Jada,

Vielleicht kann man den Ausdruck "beste Freundin" auch mit "gleichbereichtigt, gleichwertig" umschreiben. Denn das impliziert schon, dass - egal welches Alter jemand hat - wir alle aus der gleichen Quelle als gleichwertige Anteile dieses Grossen Ganzen in diese Welt kommen. Und der Respekt vor der Grösse der anderen Person, auch wenn sie ganz klein ist, verbietet mit diesem Wissen, sie als unwissend und führungsbedürftig zu betrachten.

Kinder haben genau wie wir ein Inner Being, auch bei Kindern ist es so, dass über das Physische hinaus ein viel grösserer nichtphysischer Teil besteht, der alles Wissen hat und gut ausgerüstet auf diese Welt gekommen ist. Unser "Spiel" ist eben, dass bei unserer Geburt der "Schleier des Vergessens" gezogen wird, das bedeutet aber nicht, dass die Anbindung an die Quelle nicht existiert und nicht eine immense Erfahrung in jedem wohnt - egal ob 3 oder 30 Jahre.

Ich denke, viele unserer Erziehungsmassnahmen fussen auf Angst. Die sich auf den Gedanken stützt, dass Kinder unwissende kleine Wesen sind, die gegängelt und geführt werden müssen, von nichts eine Ahnung haben und die erst langsam durch das Vorleben anderer Menschen und deren Erziehen eben diese Ahnung bekommen. Die Angst ist meist begründet darauf, dass wir soviel Unsinn über unsere Wertigkeit und unseren wirklichen Ursprung und die Verbindung damit gelernt haben.

Wir leben hier noch mit zwei Paradigmen. Und daher ist es auch so schwer, diese neuen Gedanken zuzulassen und sich auch in der Praxis darauf einzulassen. Es erfordert auch, sich der Kritik des Aussen zu stellen, wenn die mit dem eigenen Vorgehen nicht einverstanden sind und trotzdem überzeugt und verbunden zu bleiben.

Tolles Thema, selbst wenn ich nicht direkt betroffen bin.

Lieben Gruss
Loa

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Re: Abraham und Elternrolle

Beitragvon jada » 7. Sep 2009, 09:34

Das besondere an Kindern,ist ihre Intelligenz, wie du schon sagtest LOA. Damit meine ich nicht die Intelligenz vom Verstand und Denken her, sondern die innere. Die wahre Intelligenz, die direkt aus der Quelle kommt (IB). Man kann sie auch wie kleine "Führer" sehen. Wenn man sich voll und ganz auf sie einlässt, erkennt man so viele Weisheiten wie in hundert Büchern nicht stehen. Das allerbeste an ihnen ist ihre Fähigkeit voll und ganz im SEIN zu sein. Es gibt kein Morgen und auch kein Gestern, sondern nur das JETZT. Einer meiner größten Idole, ist Pippi Langstrumpf. Der Satz aus dem Pipi-Lied "...sie macht was ihr gefällt!" sagt schon alles. Dabei geht es nicht um ein zerstörerisches Handeln, weil sie macht was ihr gefällt. Es ist die Fähigkeit sich zu erkennen und jeden Moment aufs neue Dinge zu tun, unabhängig von der äusseren Meinung, die ihr gut tun. Und komischerweise ;-) gelingt ihr alles verdammt spitze.

Häufig frage ich mich, wodurch sind Kinder so stark lernfähig. Ist es die Anbindung zur Quelle, die bei kleinen Kindern, noch sehr präsent ist? Babys lernen im nu laufen, sprechen, essen... in so kurzer Zeit. Schon klar, dass die Natur es so eingerichtet hat, damit wir so schnell wie möglich selbstständig überlebensfähig sind. Aber es ist absolute Höchstleistung die schon ans geniesein grenzt. Warum bleibt diese Höchstleistung nicht konstant mit zunehmenden Alter?
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Re: Abraham und Elternrolle

Beitragvon jada » 7. Sep 2009, 09:45

Vielleicht kann man den Ausdruck "beste Freundin" auch mit "gleichbereichtigt, gleichwertig" umschreiben.


Das nehme ich gerne an. Kann eigentlich mein Kind gar nicht anders als gleichwertig sehen. Mich hat nur die Aussage meiner Umgebung "Spielgefährte", "Freundin", "Schwester" zum nachdenken gebracht. Man kann auch gute Mutter sagen..., aber das höre ich eher nicht.
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Re: Abraham und Elternrolle

Beitragvon lawofattraction » 7. Sep 2009, 09:58




Deine Umgebung sieht nur die Hierarchie im alten Modell - da passt Gleichwertigkeit nicht rein.

Und die Definition, was eine "gute Mutter" ist, ist so vielfältig wie Leute, die es definieren ....



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Re: Abraham und Elternrolle

Beitragvon dk. » 7. Sep 2009, 10:19

jada hat geschrieben:Kann eigentlich mein Kind gar nicht anders als gleichwertig sehen. Mich hat nur die Aussage meiner Umgebung "Spielgefährte", "Freundin", "Schwester" zum nachdenken gebracht. Man kann auch gute Mutter sagen..., aber das höre ich eher nicht.


Huhu Jada,

mach dir nichts draus, bin selbst mit 19 Jahren Mama geworden und höre nunmehr seit 15 Jahren diese Aussagen auch mit Vorwarnungen, lieber Mutter als Freundin zu sein.

Mit der Zeit pendelt sich das Freundin-Mutter Verhältnis zum richtigen Zeitpunkt aber ein, ich mein unsere Kinder sind ja auch sehr individuell und haben unterschiedliche Charaktere, daher können wir nicht willkürlich irgendeine "beste" Erziehungsform anwenden. Die gibt es ja auch zum Glück nicht.

Bei meiner Tochter z.B weiss ich, dass sie ab einem bestimmten Punkt den Schutz und die mütterliche Verantwortung spüren möchte, wiederum an anderer Stelle ganz selbstbestimmt handelt, so dass wir dann ziemlich auf selber Ebene stehen.

Ich glaube das wichtigste was wir neben unserer Liebe unseren Kindern schenken können, ist das Vertrauen ins Leben. Egal was passiert immer wieder Vertrauen zu können, hier auf unserer Welt gut aufgehoben und behütet zu sein.

Viel spass wünsch ich dir noch mit deinem kleinen Freund :lieb:
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Re: Abraham und Elternrolle

Beitragvon anmato » 16. Mär 2010, 22:18

*rauskram*

LillyB hat´s vorhin so schön im Begrüßungsthread geschrieben: Die Kinder sind im Vortex.

Warum soll ich dann also meinem Kind sagen, dass es etwas nicht haben oder tun darf?
EIGENTLICH vertrete ich ja die Ansicht, dass ICH alles haben und tun darf, wonach immer mir ist. Wieso sollte ich meinem Kind dann Einschränkungen auferlegen?

Sind Regeln und Grenzen sinnvoll? Welche?
Sicherlich möchte ich, dass mein Kind ein freundliches und aufgeschlossenes Kind ist, das auch respektiert, dass andere Menschen eigene Wünsche haben (zum Beispiel gerade nicht mit ihm zu spielen, sondern XYZ zu tun).
Wichtiger ist mir jedoch, das Wissen um die Einzigartigkeit und Schöpferkraft aufrecht zu erhalten.

Aber dennoch: Wie begleite ("erziehe" empfinde ich irgendwie mittlerweile als unangebrachtes Wort) ich mein Kind am besten?
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Re: Abraham und Elternrolle

Beitragvon lawofattraction » 17. Mär 2010, 11:05

anmato hat geschrieben:Wichtiger ist mir jedoch, das Wissen um die Einzigartigkeit und Schöpferkraft aufrecht zu erhalten


Liebe Anmato,

vielleicht findest Du in den Workshops etwas Passendes. Grundsätzlich trifft ja alles für alle zu, ganz gleich, ob Kinder oder Erwachsene, lediglich muss die Art der Vermittlung der Information für Kinder natürlich in kindgerechte Worte gekleidet werden. Hier zum Beispiel geht es vordergründig um ein anderes Thema, aber schlussendlich verdichtet sich alles immer nur zu der einzigen Wahrheit. Ein Auszug daraus:


Was Du gerne herausfinden möchtest, ist „wie kann ich meinem Kind den Glauben vermitteln an den ständigen Fluss des Guten, von dem ich weiss, dass es zu ihr kommen wird, ohne sie dabei zu belügen? Wir sagen, Du tust das, wenn Du einen Schritt zurücktrittst in ein generelles Verständnis und indem Du zu dem gehst, was Du wirklich weisst. Sag Ihr oft „ich weiss um diese Sachen, ich kenne Deinen Wert und weiss, dass Du gut bist. Und ich weiss, dass Wohlergehen immerfort zu Dir kommen wird und ich weiss, dass sich Dein Leben auf wunderbare Weise entfalten wird und ich hoffe, dass Du Dich an jedem Tag Deines Lebens wohl fühlst; und ich weiss, dass Du der Schöpfer Deiner eigenen Erfahrung bist und dass Du einen machtvollen Geist hast, mit dem Du durch Aufmerksamkeit in Ausrichtung mit der Quelle kommen kannst und dass Du Dich auf Deine Gefühle verlassen kannst.

Und wenn Du einen Gedanken hast, bei dem Du das Gefühl hast, er sei nicht richtig, dann ist er nicht richtig. Wenn sich ein Gedanke nicht richtig anfühlt, dann bedeutet das, dass Du einen Gedanken denkst, der nicht in Harmonie ist mit der Quelle.“ Und sie wird recht bald kommen und sagen „Dad, ich höre in der Kirche Dinge, die sich für mich nicht richtig anfühlen – sind die wirklich nicht richtig?“ Und Du wirst ihr aus all Deinem inneren Wissen sagen „ich versichere Dir, wenn es sich für Dich falsch anfühlt, dann ist es falsch“.

Wenn du ein sicheres Fundament hast, um diesem Kind dabei zu helfen, in schwingungsmässige Verbindung mit ihrer eigenen Inneren Führung zu kommen, dann wirst Du Dein Versprechen an sie halten können.



Ich denke, es ist schon ein ganz enormer Schritt, Kindern das Wissen zu vermitteln, dass unsere Gefühle eine Art Leitsystem sind, über das wir feststellen können, ob das, was wir denken und tun und sagen uns gut tut oder nicht. Und dass auch "negative" Gefühle nicht schlecht sind, sondern nur ein Hinweis unseres IB. Und auch kleinen Kinden kann man zeigen, wie man bei sich schlecht anfühlenden Dingen den Fokus abzieht und wieder in eine gute Stimmung kommt. Da Kinder noch eng mit der Quelle verbunden sind, rennt man da meist offene Türen ein.

Lieben Gruss
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Re: Abraham und Elternrolle

Beitragvon Naike » 17. Mär 2010, 11:36

Im neuen Abe-Buch "The Law of Attraction - Liebe" (deutsch) bzw. "The Vortex" (engl.) ist auch ein recht großes Kapitel zum Thema Kinder zu finden. Für mich persönlich auch eines der schwersten Themen, weil der Ansatz ja im Grunde antiautoriär ist, ich davon (also was man gemeinhin darunter versteht) aber ehrlich gesagt nichts halte, und möchte mich auch ungern auf Experimente einlassen. Deshalb erstmal ganz kleine Schritte in die neue Richtung, die so gerade noch mit guten Gefühlen gemacht werden können, vielleicht steigert sich das ja mit der Zeit. Also, so entspannt wie möglich rangehen.
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Re: Abraham und Elternrolle

Beitragvon lawofattraction » 17. Mär 2010, 11:42




Da ist es natürlich schön, wenn man sehr kleine Kinder hat und das auch für einen selbst recht neue Wissen sozusagen gemeinsam von Anfang an anwenden kann. :gvibes:



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Re: Abraham und Elternrolle

Beitragvon anmato » 17. Mär 2010, 12:32

Mir geht es eben auch so, dass ich das ziemlich schwierig finde. Zumal ich ja selbst noch in der Phase des Annehmens, Erkennens und Lernens bin, in der sich doch imemr wieder Zweifel einschleichen. Und gerade bei Kinder"erziehung" sind ja die althergebrachten Lehrsätze sehr tief verankert.

Aber ich versuche es in kleinen Schritten, wie ich eben selbst erst lerne.

Heute zum Beispiel hat der kleine Mann sich furchtbar geärgert, weil ich ihn nicht die Treppen hochtragen wollte (eher konnte, wegen Schwangerschaft). Da hat er sehr geweint und geschrien (Müdigkeit war auch dabei...). Da habe ich ihm in die Augen gesehen und gesagt, dass er es sich aussuchen kann, ob er nun sich weiter ärgert und traurig ist, oder lieber mit mir die Treppen hochläuft und sich darauf freut, den Wasserhahn beim Hände waschen selbst auf und zu zu drehen (kann er erst seit gestern). Er hat wirklich kurz überlegt, noch etwas vor sich hingeschnieft, ist dann aber mit hochgekommen und hat freudig mit dem Wasserhahn "gespielt". Ich habe also auch versucht, seinen Fokus zu verändern.

Komischerweise ist es mir viel leichter gefallen, Vertrauen in seine eigene Schöpferkraft zu haben, als der kleine Mann noch kleiner gewesen ist. Da bin ich einfach die ganze Zeit davon überzeugt gewesen, dass er schon weiß, was gut für ihn ist, was er braucht etc. Irgendwie neige ich dazu, ihm dieses Wissen absprechen zu wollen, je älter er wird- nur warum?!
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Re: Abraham und Elternrolle

Beitragvon lawofattraction » 17. Mär 2010, 13:19

anmato hat geschrieben:Komischerweise ist es mir viel leichter gefallen, Vertrauen in seine eigene Schöpferkraft zu haben, als der kleine Mann noch kleiner gewesen ist. Da bin ich einfach die ganze Zeit davon überzeugt gewesen, dass er schon weiß, was gut für ihn ist, was er braucht etc. Irgendwie neige ich dazu, ihm dieses Wissen absprechen zu wollen, je älter er wird- nur warum?!


Weil seine Wünsche und sein Ausdruck, je älter er wird, eigenständiger und weniger Mama-bezogen werden und manchmal auch Deinen eigenen Wünschen entgegenlaufen. Die Symbiose schleicht sich langsam aus und das Kind fängt an, eigene Wünsche zu entwickeln und kann die auch immer besser ausdrücken. Und da kann es auch schon mal vorkommen, dass Mutter diese Willensbekundigungen als gegen sie gerichtet empfindet statt als Fokusausrichtung und Wunscherfüllung des Kindes. Hier fängt der "Interessenkonflikt" an und auch das schwierige Abwägen, ob das Bedürfnis nach eigenem Wohlbefinden stärker ist als das einer anderen Person, in dem Fall des Kindes.

Ich glaube, es ist unverhältnismässig einfacher, ein Kind nach den althergebrachten Regeln zu behandeln als im Sinne der Selbstermächtigung und in der Erkenntnis, dass auch sie Schöpfer ihrer Realität sind, anzuleiten.



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Re: Abraham und Elternrolle

Beitragvon LillyB » 17. Mär 2010, 13:54

Hallo Ihr Lieben :gvibes:

dazu fällt mir noch folgendes ein: Einmal, möglichst viel nahe, bzw. im Vortex zu sein (Danke für den schönen Text dazu anmato, fühle dann auch diesen Schutz) und es leben. Okay einfach gesagt. Im Fall von Schutzbedürftigen (wie bei Tieren auch, die kann ich ja auch nicht so machen lassen, wie sie es immer gerne hätten) nützt mir sehr, wenn ich auf meine Schwingung (-sebene) besonders achte. In erster Linie hilft ein entspannter Zustand bei akuter Situation. Dann kann ich meine Schwingung mehr in die Präsenz meine Elternrolle bringen. (Präsenzschwingungen üben macht sehr viel Spaß). Also diejenige, die jetzt noch führt, damit das Kind nicht andauernd unnütz heiße Herdplatten anfasst etc. Diese Präsenz spüren Kinder immer unterbewußt. Z.B. das "Halt - bis hierhin und nicht weiter", dass nicht einmal mit Äußerungen zusammen hängen muss. Es wird glasklar gefühlt.

Und dann noch in der weiteren Praxis: Frage ich mein Inneres bei komplizierten Anlässen zum Vorgehen. Z.B. bei Wünschen (die ich jetzt einem kleinen Kind nicht erfüllen kann) würde ich sagen: Du kannst nicht sagen, ob Du ihm den Wunsch erfüllen kannst, jetzt ginge es nicht, was nicht heißt, dass es das nicht bekommt. Es soll/ darf jedoch niemals den Glauben daran aufgeben. Außerdem gibt es noch (für später) die "Sarah-Bücher" von Esther Hicks. Habe selbst zwei Stück :loveshower: Ich glaube das muss wirklich toll sein, Kindern das direkt mit auf den Weg geben zu dürfen (was nicht heißt, dass ich es leicht nenne :tja: ).

ALOHA
Lilly

Edit-PS.: Fühlebene aufnehmen ist immer gut :loveshower: Und noch was vergessen: Wenn etwas Unangenehmes passiert, den Schlimm-Faktor rausnehmen, diese Bewertung macht ja viel kaputt bei "normalen Erziehungsversuchen".
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Re: Abraham und Elternrolle

Beitragvon lawofattraction » 17. Mär 2010, 14:38




Hier sind ein paar Quotes zu Parenting. Leider habe ich momentan keine Zeit, die zu übersetzen. Vielleicht hat ja jemand anders Lust dazu. 8-)

The Greatest Gift To Give To A Child- Übersetzt im Workshop Nr. 40 "Das grösste Geschenk, das Ihr einem Kind machen könnt"


Your children came forth pure and eager and knowing that all is well, to try to remind those who have come before them of something that they have forgotten. And so, that's why the generation gap will always be there. These bright young beings come forth feeling invincible, and their parents, who are not feeling so invincible, spend most of their life, teaching them to feel less and less invincible. And we say, how backwards is that? You're wanting your children to be empowered. Self-empowered.

That is the greatest gift that a parent can give to a child! The most effective parent is the one that gives birth and gets out of the way! Always there, lovingly, to answer anything that is asked, certainly, but not with that domineering "well I've lived, and I've had lots of experiences, and this and this and this has happened, and this is how it is, and the sooner you come to understand how it is, the better you'll get along in this world..." And your child says, "That's how it is for you, but that's not how it is for me." And you say, "Oh, well, you haven't had the experience that I have had." And your child is saying, "But you just have your own narrow, warped perspective, Mother. And your perspective doesn't have anything to do with me!"

You want your child to have a glorious experience, so just remember that for your child to live a glorious experience, he must be connected to Source Energy. So anything that you do that encourages that connection, is helping. Anything that you do that discourages it -- is not.

So if we had a child, or anyone, and we caught them doing something inappropriate, we would not amplify it with our words. We would take the hit, and we would identify what it is we do not want, and then out of it would come the rocket of desire of what we do want, and then we would just visualize, visualize, visualize, until we find peace within our vision. And when you have taken someone and their action as the heart of a vision that you've spent time on -- your relationship improves, your experience is better, and they receive the benefit of the experience.

But if you catch them, and see them, and worry about it, and think about it, and put mechanisms in place to prevent it, now what's happening is you have not only amplified it, you have now made a commitment that is hooking you into that, so that the two of you are now hooke d together in this thing that you do not want, until usually it gets big enough that you break apart. And then you individually go off with your same vibration. And then you attract others to fulfill that role that you've set up together.

You're here to amplify in each other an opportunity to eternally find your connection. So then we come around again: Which feels better, to see him as self-sufficient and thriving? Or to see him as diminished in his ability struggling? Which feels better, to see him as an effective, safe driver, or to see him as a reckless, careless driver? Which feels better, to see him connected to Non-physical Energy...?

Excerpted from the workshop in Chicago, IL on Sunday, April 25th, 1999




Welcome, little one, to planet Earth - Übersetzt im Workshop Nr. 41


… if we were talking to you on your first day of physical life experience, this is what we would be saying:

Welcome, little one, to planet Earth. There is nothing that you cannot be, do, or have. You are a magnificent creator, and you are here by virtue of your powerful and deliberate wanting to be here. You have specifically applied the wondrous Science of Deliberate Creation, and by your ability to do that, you are here.

Go forth, giving thoughts to what you want, attracting life experiences to help your decide what you want, and once you have decided, giving thought only unto that.

Most of your time will be spent collecting data - data that will help you decide what it is you want. Your real work is to decide what you want and then focus upon it, for it is through focusing upon what you want that you will attract it. That is the process of creating: giving thought to what you want, so much thought, and such clear thought, that your Inner Being offers forth emotion. And as you are giving thought, with emotion, you become the most powerful of all magnets. That is the process by which you will attract what you want into your experience.

Many of the thoughts that you will be thinking will not be powerful in their attracting, not in the beginning – not unless you stay focused upon them long enough that they become more. For as they become more in quantity, they become more in power. And as they are becoming more in quantity and more in power, the emotion that you will be feeling from your Inner Being will be greater.

When you think thoughts that bring forth emotion, you are accessing the power of the Universe. Go forth (we would say) on this first day of life experience, knowing that your work is to decide what you want – and then focus upon that.

From the Book "The Law of Attraction"


Words for a beautiful New Baby
- Übersetzt im Workshop Nr. 42 "Worte an ein wunderbares neues Baby"

Guest: People here know that you have helped me create my beautiful baby girl who is the most joyful, sparkling thing I have ever seen in my life. Now if you could take it a step further and tell me everything you know about how to treat her at this stage in her life, or remind me of everything that I know.

Abraham: Treat her as if she knows. Honor her ability to choose, and trust that, in time, she will learn how to choose. Teach her, through the clarity of your example, which means, you cannot teach her connection unless you are connected. Do your dominant interacting with her when you are feeling your very best, and any time you don't feel that good, make yourself scarce from her.

When she asks questions, applaud every one of them, and if you don't have the answer, still applaud her question. And let her know, early on, that the knowledge that she seeks, and the good that is natural to her, will come from all kinds of places, not only through you. Encourage her independence from you, as quickly as you can, so that she can discover the thrill of creating on her own.

Fill her with words of encouragement. If you find a moment of dissatisfaction with her, swallow it. Do not speak it. But let the desire that is born out of that, roll across your mind in the night. Develop it fully until you have visualized a full picture of what you know she is wanting, relative to any subject. And once you have come to feel familiar about that, then begin to express it to her.

When you speak to her, always speak what you feel. If you don't feel good, don't speak. If you are always speaking what you feel and you are only speaking when you feel good, what you are doing is always opening a vortex that connects with the Energy and always flooding it into the relationship that you are having.

If, as she grows, she finds something that displeases you, and you feel that it is your job to correct her, and you do, and you feel the negative emotion that is within you, know that, in this moment of teaching your child, your Inner Being is not there with you. Come to trust the way you feel, and express to your little one only in your times of connection. There is plenty of contrast out there for her. And in doing this, what you will teach her is what it is like to be with someone who is, for the most part, connected to Core Energy. You will give her an up close example of how well the Universe responds to someone who's in vibrational harmony with Source.

It is not your job to protect her or guard her from anything, because there is nothing to be protected from unless you make it part of your consciousness. As she grows and begins to interact with others, there will be plenty who will be offering that information to her, and when that begins to occur, do not push against it. Do not feel that her connection is fragile. It isn't. She can get back to it easily.

Impart to her: Her connection, that she is living fully now, and that you are learning or relearning and living much of the time, is not a fragile thing. You don't have to protect anyone from anything. Mostly, just get happy and stay there.

Guest: I'm so busy because I'm working full time and I'm a single parent, and everything's going very nicely. I used to take three or four hours before I'd get those 17 seconds going. But when I did it, it was great, and it obviously worked. Now I may have five minutes. She's crying. Or something's going on. I know that I can do this. I'm just not real snappy at it yet.

Abraham: Well, you get better and better at it. But here's a very strong statement to chew on for a while: Your child would benefit more from your full schedule, where there are all kinds of things that you are focusing on, that are drawing Energy through you, than if you had long leisurely afternoons with not a thought in your head, only to bask and pamper yourself and her, because what she benefits most from is the Energy that flows. And so, the busier you are, the more things you have to think about, the more decisions you're making in every day, the more Life Force is flowing through you.

Guest: So it's okay? I don't have to worry as long as I'm appreciating, because I feel like I need to create for two now, because she's such a little sweet thing.

Abraham: Well, in truth, she is the more dominant Creator now, because in her freshness and newness, there is pure desire that flows through her. And so, you are sort of swept up into the vortex of that Well-being. The most important thing that we are wanting to impart to you is: Your child is not fragile, and it is not your job to protect her from anything. It is your job to appreciate her, to appreciate all things, to let life flow through you, to live your life and let her live hers. She is very little and it's hard to imagine it, at this point, but these are the things that she would want us to tell you. What she wants you to know is, it's going to be a great life, and it's going to be more fun all the time. And that, every day, nearly so, there will be a new experience and that there will be no ending to the unfolding of it. And for you to stand in your now and try to anticipate that would be utterly overwhelming.

Guest: So, I don't have to plan?

Abraham: You don't have to plan anything. All you're wanting to do is focus. Stand where you are in your fresh wanting, offer it to the Universe, and let the Universe respond. Give her an opportunity to see a Deliberate Creator fully involved in one's life. Your connection with her was set into motion by the intentions you put
forth before her birth. She understands you. She understands all of this. She will not be a child that you will have a difficult time explaining these things to. She already understands. In fact, it will be second nature to her, and by the time she is ready to communicate, and by the time she is old enough that she's really wanting to get off on her own, you will have figured it out. And she's counting on that. The conversations we have with her go like, "Abraham, by the time I'm really ready to get out there and roll, is my mom going to understand that all is well, enough, that she's going to let me do it?"

Guest: I'm very grateful to you for your help. Believe me!

Abraham: All is well.

Excerpted from: G-08/02/98



Setting the Tone

"Relative to our children or any children with whom we would interact, our one dominant intention would be to give them a conscious understanding of how powerful and important and valuable and perfect they are. Every word that would come out of our mouths would be a word that would be offered with the desire to help this
individual know that they are powerful. It would be a word of empowerment. We would set the Tone for upliftment and understand that everything will gravitate to that Tone if we would maintain it consistently."

Abraham-Hicks - Excerpted from a workshop in Chicago, IL on Saturday, July 19th, 1997


Your children when they are first born annoy and appall you, because they expect things to go their way. They actually demand it. And you give in for a little while, for your own personal satisfaction. But as soon as you can, most of you begin telling them "you know you're not the Center of the Universe" - which is not true, they are. You say "there's not enough to go around", which is not true, there isssss more than enough to go around. You say "I wasn't born to satisfy you", which is the first thing that you say to them that is true.

But mostly you give them the impression that the sooner that they get used to accepting their limited reality, the happier that they will be. And we want you to understand that that is the greatest falsehood that any of you ever tell anyone.

Mexico Cruise, 1-20-08


You don't want your message to your child
to be, "Oh, you are unhappy at school? I'll take you out of school." "Oh, you're unhappy here? I'll take you to Cancun." You want your message to him to be, "I believe you have the ability to find alignment with Source where ever you stand. And when you take the time to find alignment with Source where ever you stand, now, you're finally free and until then, you won't find freedom anywhere."

Sacramento 2/17/07



Your children cannot learn without exploring contrast. They cannot even desire without exploring contrast.

So you must joyously and trustingly release them to life experience, which is their teacher, and hold an image that, through the contrast, their true desire will erupt and that they will find a way of finding vibrational harmony with it. And their odds of doing that is very, very good, especially if you have found vibrational harmony with your own desire.

Abraham-Hicks, Jan/Feb/Mar/ 1997 Newsletter


Parents think that they got here first and therefore they know more. And children know they got here later and therefore they have forgotten less. So what could be better than a parent who is remembering and a child who hasn't forgotten???

Sacremento 7/26/06


Relative to our children or any children with whom we would interact, our one dominant intention would be to give them a conscious understanding of how powerful and important and valuable and perfect they are. Every word that would come out of our mouths would be a word that would be offered with the desire to help this individual know that they are powerful. It would be a word of empowerment. We would set the Tone for upliftment and understand that everything will gravitate to that Tone if we would maintain it consistently.

G-7/19/97


Child of mine, I will never do for you that which I know you can do for yourself. I will never rob you of an opportunity to show yourself your ability and talent. I will see you at all times as the capable, effective, powerful creator that you've come forth to be. And I will stand back as your most avid cheerleading section. But I will not do for you that which you have intended to do for yourself. Anything you need from me, ask. I'm always here to compliment or assist. I am here to encourage your growth, not to justify my experience
through you.

G-7/4/99 -- Seattle, WA





*Resistance means feeling Singular instead of Plural* Abraham


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Re: Abraham und Elternrolle

Beitragvon anmato » 17. Mär 2010, 17:21

Danke erstmal für den vielen Input, den muss ich jetzt erstmal verarbeiten!

Dass es vor allem dann schwierig wird, wenn verschiedene Wünsche aufeinander prallen, ist mir auch schon aufgefallen. Es hängt auch damit zusammen, dass mit dem Ausschleichen der Symbiose nicht nur bei mir ein Loslassen und Anerkennen der Identität des Kindes stattfindet, sondern das Kind auch lernen muss *hihi* dass ich als Mama nicht nur für die Erfüllung seiner Wünsche zuständig bin (wie das eben als Säugling gewesen ist), sondern ich auch eigene Wünsche habe (zum Beispiel wie ich meine Zeit verbringen möchte). Und genau das bereitet dem kleinen Mann gerade Schwierigkeiten, wenn ich auf einmal "Nein" sage.

lawofattraction hat geschrieben:
Ich glaube, es ist unverhältnismässig einfacher, ein Kind nach den althergebrachten Regeln zu behandeln als im Sinne der Selbstermächtigung und in der Erkenntnis, dass auch sie Schöpfer ihrer Realität sind, anzuleiten.

:genau:

Ein weiteres Problem spricht LillyB schön an:
LillyB hat geschrieben:Im Fall von Schutzbedürftigen (wie bei Tieren auch, die kann ich ja auch nicht so machen lassen, wie sie es immer gerne hätten) nützt mir sehr, wenn ich auf meine Schwingung (-sebene) besonders achte. In erster Linie hilft ein entspannter Zustand bei akuter Situation. Dann kann ich meine Schwingung mehr in die Präsenz meine Elternrolle bringen. (Präsenzschwingungen üben macht sehr viel Spaß). Also diejenige, die jetzt noch führt, damit das Kind nicht andauernd unnütz heiße Herdplatten anfasst etc. Diese Präsenz spüren Kinder immer unterbewußt. Z.B. das "Halt - bis hierhin und nicht weiter", dass nicht einmal mit Äußerungen zusammen hängen muss. Es wird glasklar gefühlt.


Die Frage ist, inwieweit ist mein Kind (noch) schutzbedürftig? Das ist eine ziemliche Gradwanderung, denn seine Fähigkeiten nehmen jeden Tag zu- wann muss ich eingreifen (und seine Schöpferkraft beschneiden?) und wann nicht? Schwierig. Zumal gerade mein Kind gegen jede Art von Herdplattenwarnung (schön, dass du gerade das Beispiel nimmst) immun zu sein scheint.

Zur Präsenzschwingung muss ich erst noch etwas lesen, ich hab´s zwar schonmal kurz irgendwo gehört, aber mich noch nicht damit beschäftigt. Ich lerne wie gesagt ja erst noch :)

Danke für die Zitate, loa, ich werde sie mir nachher in aller Ruhe mal ansehen. Danke.

Liebste Grüße
anna
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Re: Abraham und Elternrolle

Beitragvon LillyB » 17. Mär 2010, 18:51

Hallo Anna,

Präsenzschwingung ist ein Ausdruck von mir. Manche nennen es auch Achtsamkeit, weiß nicht, wie Abraham das behandeln. Voll im Jetzt sein wahrscheinlich. Und ich meine mich auch gut zu erinnern, dass auch Abraham sagen, dass Kinder bis zu einem gewissen Alter "uns anvertraute Wesen" sind (bis nach der Pubertät meines Wissens). Sie lernen ja das Grundregelwerk von uns, mit dem wir uns hier am leichtesten bewegen. Wie sagen Abraham? Wir sind nicht klüger, wir waren einfach nur eher hier und können zeigen, wie die Sache hier abgeht. Für intuitives Lernen sind gerade Kinder (auch Erfassen von Schwingungen) verblüffend tolle Lehrer :stimmt:

Ich schließe ja auch mein Fahrrad oder die Haustür ab, auch wenn ich mich total beschützt fühle :gvibes: So war es gemeint. Ich glaube das Wichtigste was ich ihnen direkt vermitteln kann, ist dass sie sehr wertvolle Wesen sind und immer geliebt sind. Und dass nichts da draußen ausser ihr Gefühl ihren Selbstwert beeinflussen kann :engel2: Und dass sie immer von lieben Wesen (die sie zwar nicht sehen, aber fühlen) umgeben sind. Ist für Kinder ja auch natürlich.

ALOHA
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Re: Abraham und Elternrolle

Beitragvon Kia » 18. Mär 2010, 09:53

http://aspaceoflove.com/Amelia%20-%20God%20drawing.jpg

http://aspaceoflove.com/amelia_col.jpg


"When a person dies their heart breaks and God comes out." ( Zitat aus: A Space of Love)


Ihr Lieben,

ich wollte Euch zwischendurch nur kurz danken für diese wunderbaren Texte, werde die nach und nach lesen.
Schaut mal, was ich da gefunden habe, siehe oben. Das gibt doch Vertrauen in die Richtigkeit der Aussagen von Abraham.
Habe heute nacht gerade das Kapitel gelesen in Vortex zu Parenting /Elternschaft und ich muss sagen, es ist für mich ganz natürlich, was sie schreiben. Ich habe meinen, Sohn in diesem Geist begleitet (vor 25 Jahren), ohne natürlich den Hintergrund zu haben. Und mein Leben mit ihm war ein einziges Abenteuer. Es gab keine Probleme, auch nicht mit der übrigen Gesellschaft. Wenn so viel Liebe da ist, wie bei einem Kind, das nicht beschränkt wird in seinem Ausdruck, dann spüren das auch die anderen Menschen, und ohne, dass sie irgendein Hintergrundwissen haben, sie lieben einfach zurück. Das geht ganz automatisch: Liebe erweckt immer Liebe.

Lilly schreibt :gvibes:

"Präsenzschwingung ist ein Ausdruck von mir. Manche nennen es auch Achtsamkeit, weiß nicht, wie Abraham das behandeln. Voll im Jetzt sein wahrscheinlich. Und ich meine mich auch gut zu erinnern, dass auch Abraham sagen, dass Kinder bis zu einem gewissen Alter "uns anvertraute Wesen" sind (bis nach der Pubertät meines Wissens). Sie lernen ja das Grundregelwerk von uns, mit dem wir uns hier am leichtesten bewegen. Wie sagen Abraham? Wir sind nicht klüger, wir waren einfach nur eher hier und können zeigen, wie die Sache hier abgeht. Für intuitives Lernen sind gerade Kinder (auch Erfassen von Schwingungen) verblüffend tolle Lehrer :stimmt:

... Ich glaube das Wichtigste was ich ihnen direkt vermitteln kann, ist dass sie sehr wertvolle Wesen sind und immer geliebt sind. Und dass nichts da draußen ausser ihr Gefühl ihren Selbstwert beeinflussen kann :engel2: Und dass sie immer von lieben Wesen (die sie zwar nicht sehen, aber fühlen) umgeben sind. Ist für Kinder ja auch natürlich."

Danke vielmals, ist wunderbar, Lilly, ich liebe diesen Ausdruck Präsenzschwingung, so ist es! Diese Präsens hat so eine unglaubliche Kraft. Ich finde, Eckhart Tolle beschreibt die enorme Kraft der Präsens in "Die Neue Erde" so schön. Und der Text zu Parenting in The Vortex hat eine wunderbare Präsenz und Kraft und Liebe. Es ist richtig spürbar, dass das stimmt. Und Kinder, die solche Eltern haben wie ihr, sind vom Glück ausserordentlich begünstigt.


Danke Euch allen, ich freue mich die Texte nach und nach zu lesen. Blumen für Alle :ros: :lieb: :ros: :lieb: :ros:

:lieb: :ros: :ros: :ros: :ros: :uns:
"Contrast is the teacher." Abraham
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Re: Abraham und Elternrolle

Beitragvon ZaWo » 18. Mär 2010, 12:26

Hallo Anmato,

ich bin selbst Mutter eines 7-jährigen und verstehe deine Gedanken. Ich glaube aber auch, dass du es dir selbst zu kompliziert denkst und dich selbst vielleicht auch ein bisschen unterschätzt, da du nach Abrahamischen Erziehungsregeln suchst.

ich selbst erziehe nicht, sondern lebe mit meinem Sohn. Er ist mein kleines Kumpelchen. Natürlich habe ich bestimmte Vorstellungen, wie ich unser Zusammenleben - für mich - so schön wie möglich gestalten kann. Da sind dann auch viele Maßnahmen dabei, die mir helfen, meiner Sorge Herr zu werden. So erkläre ich das auch meinem Sohn, wenn wir da sehr uneins sind. Ich sag dann z.B. "Ich bin deine Mama und da ist mehr Sorge als notwendig bei mir eingebaut und wenn ich daher vorsichtig bin, dann fühle ich mich besser. Das heißt aber nicht, dass du es (was auch immer es ist) nicht auch alleine könntest. Du hast da vollkommen recht......usw." Damit hat er z.B. nicht das geringste Problem, er akzeptiert es.

Genauso frag ich ihn öfter bei Entscheidungen, was er dazu für ein Gefühl hat und er mich umgekehrt schon genauso.

Ich habe nicht die allergeringsten Autoritätsprobleme mit ihm. Irgendwie werden wir uns meist einig. Manchmal natürlich nicht, dann ist das aber eher Tagesform von ihm und mir und dann spinnen wir in unseren Gefühlszuständen rum. Wenn MIR es dann gelingt zu pivoten ist sofort Ruhe. Also nicht anders als im Miteinander unter Erwachsenen eben auch. Bei meinem Sohn fällt es mir allerdings leichter. Warum auch immer.

Was ich ihm auch vermittelt habe ist, dass ich als Mama einige Aufgaben habe z.B. die Verwaltung des Geldes und daher an der Ecke komplett nach meinen Kriterien vorgehe. DAs hat den Vorteil, dass ich ihn nicht unentwegt mit meinen eigenen Füllelimitationen konfrontieren muss. Also vermittle ich ihm eine Art Rollenverteilung, so wie ich sie sehe. Er weiss auch, dass er das später komplett nach seinen eigenen Kriterien machen kann, die genauso sein können wie meine, aber eben auch komplett anders. Er weiss, dass Dinge für ihn anders erscheinen als für mich und jeder nach seiner Sicht vorgehen muss. Hoffe ich doch. :P

Aber als Regel sehe ich das obige nicht, weil ich jederzeit bereit bin, sollte ich bessere Erkenntnisse habe, diese auch umsetzen werden. Als Basisanspruch genügt es mir zu wissen, dass ich meinem Kind die allergröße Freude und Zufriedenheit in senem Leben wünsche - er glücklich also in meinem Vortex ist - und ich ihn so auch nur in meinem eigenen Vortex erleben kann. Also meine Zufriedenheit ist seine und auch umgekehrt. Geht es mir gut, sind mir dann alle Handlungen, Antworten zugänglich, die genau in diese Richtung führen.

Mit dieser Denkweise kommt es gelegentlich zu abstrusen Dialogen, die besser kein anderer hört. :lol: Gestern z.B. fragt er mich: "Mama, darf man lügen?" Meine Antwort: "Ja!"

Das dazu von mir. Mach dir keine Sorgen, sondern sorge für dich, der Rest kommt dann von alleine....du wirst es sehn.

Lieber Gruß
ZaWo

PS: Mir fällt noch ein, ich fordere ihn nicht auf sein Taschengeld zu sparen, sondern auszugeben und zu genießen. Das immer irgendwoher was nachkommt, glaubt er schon mehr als ich. :kgrhl: Und bei ihm ist es auch so.
ZaWo
 


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