Abraham anderen näher bringen.

Die Lehren Abrahams gechannelt von Esther Hicks

Abraham anderen näher bringen.

Beitragvon maxi » 16. Feb 2011, 23:41

Hallo, ihr Lieben.

Schon seit Längerem beschäftigt mich das Thema, wie und ob ich meine Begeisterung für Abraham-Hicks und die Lehren sowie meine praktischen Erfahrungen in der Umsetzung der Lehre mit meinen Mitmenschen teilen kann. So oft sehe ich in letzter Zeit , wie z.B. die alt hergebrachten Glaubenssätze die Menschen einengen. Neulich wurde ich auch dafür kritisiert, dass ich "alles auf die leichte Schulter nehme statt mir Sorgen bzw. Gedanken zu machen" etc.etc. Mittlerweile denke ich , dass ich mein Wissen für mich behalte und nur mein Beispiel sprechen lasse (wie Abraham das sagen). Wie im Neuen Testament:" An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen". Trotzdem kann ich in vielen Gesprächen meine Begeisterung kaum bremsen, aber wenn es sich dabei um Gesprächspartner handelt, die anders schwingen, fühle ich mich danach total ausgelaugt, unverstanden bzw. komme mir irgendwie dumm vor (out of Vortex). Ich weiss, dass nicht die Worte , sondern nur die Lebenserfahrung Wissen bringt, und eben auch das Beispiel , aber trotzdem habe ich oft den Wunsch, mein Wissen zu teilen, auf die Gefahr hin, belächelt zu werden. Momentan ein wichtiges Thema für mich, in Entwicklung begriffen.
Welche Erfahrungen habt Ihr auf diesem Gebiet? Vielen Dank für Eure Antworten!! :danke:
"Ich bin zur Ruhe gekommen, mein Herz ist zufrieden und still.
Wie ein Kind in den Armen seiner Mutter, so ruhig und geborgen bin ich bei Dir."
(Psalm 131,2)
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Re: Abraham anderen näher bringen.

Beitragvon Lilith » 17. Feb 2011, 00:15

Hallo liebe maxi,

ich habe ein paar Workshops gesehen, wo Abraham eben diese Frage beantworten: "Wenn mich jemand fragt, was ich da mache, was antworte ich?" Abraham sagen dann, man soll irgendwie ganz unverbindlich sagen, dass man da eine Lehre ("teaching") oder Philosophie für sich entdeckt hat, die da heißt: ich habe einen Weg gefunden, glücklich zu sein. Relativ unverbindlich, man nennt keine Namen, und schon gleich zweimal nicht, wie diese Lehre zustande gekommen ist und durch wen sie auf welche Weise kommuniziert wird. Gerade da heißt es dann, "an ihren Früchten werdet ihr sie erkennen".

Ich kann dir aus meinem Umfeld berichten, dass ich mittlerweile sehr wohl erkennbar bin. Einer meiner Mitbewohner nennt es "permanente Glückssträhne", der andere weiß meine ungeheure Anziehungskraft auf freie Parkplätze zu schätzen und sagt, dass ich durchs Leben schwebe, der dritte wiederum denkt, dass ich selbstsüchtig sorgenfrei bin, während die Welt untergeht. Es sind einfach verschiedene Schwingungen. Ein paar freuen sich mit mir, andere können das nicht, aber nicht aus Bosheit, sondern einfach weil sie sich an einem anderen Schwingungsort befinden. Als ob wir verschiedene Sprachen sprechen würden. Niemand ist mir böse oder neidisch, es gibt für mich diese Worte nicht, es gibt nur verschiedene Schwingungen!

In meinem persönlichen Umfeld ist nur meine Schwester für Abraham empfänglich und das ist schwingungsmäßig wirklich "fine tuning": zu erkennen und zu fühlen, wann jemand wirklich was mit Abraham in ihrer Ganzheit anfangen kann. Mittlerweile halten wir Abraham-Small-Talk: Tagesablauf in Abrahamschen Begriffen: "War voll im Vortex, oder neee, war nicht so im Vortex drin, also habe ich mir die Jacke auch nicht gekauft"...Ansonsten habe ich in meinem Umfeld, abgesehen von diesem Forum, auch niemand.

Und eine Erfahrung kann ich noch mitteilen: Ich habe anfangs versucht, meine Begeisterung an Leute zu übertragen, sie mit neutralen Begriffen wie positiv, Leichtigkeit, alles wird gut usw. aufzubauen. Es brachte NICHTS. Das stimmt nicht ganz: es brachte mich zur Verzweiflung. Ich konnte nicht verstehen, wie sie sich in ihrem Unglück suhlen, wo es doch ganz leicht geht, und sie haben mich wiederum komisch angekuckt. Und das ist ja auch ganz natürlich: Wenn ich jemanden, der sich auf einer niedrigeren Schwingungsebene befindet, aufbauen möchte oder erzählen möchte, was ich da Tolles für mich entdeckt habe, kommt beim Anderen immer nur Folgendes an: "Achso, dann bin ich also bedürftig! Kannst dein doofes Glück für dich behalten!" Kein Mensch möchte irgend etwas übergestülpt bekommen, weil sich jeder in seiner Authentizität bedroht und in seiner Fähigkeit, das Leben zu meistern, angezweifelt fühlt...

Eines half IMMER: Statt Predigten und Auseinandersetzungen habe ich mir diese Menschen immer in ihrem Vortex vorgestellt, ich habe mir immer vorgestellt, dass sie genau das werden, was sie sind und dass sie genau das bekommen, was sie möchten. Dann wurde ich automatisch in meinen Vortex katapultiert und dieser üble Gefühlscocktail aus Eifer, Unverständnis und Verzweiflung war einfach weg. Ich habe aufgehört zu reden und zu überzeugen. Ich visualisiere nur noch.

Mitternächtlichen Gruß, Lilith.
Ich bin ein Außenposten der Quelle auf dieser Welt.
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Re: Abraham anderen näher bringen.

Beitragvon ranna » 17. Feb 2011, 09:15

Hallo Ihr Lieben

Zu denen gehörte ich auch, die die „Abraham-Lehren“ anderen Menschen schmackhaft machen wollte. Doch leider auch ohne Erfolg.

Bis ich eines Tages las, wo weiss ich leider nicht mehr, nur, dass mir diese Worte sehr Eindruck machten: „Leute, die nicht in der gleichen Schwingung sind, hören (verstehen) dich nicht“. Das war die Erklärung dafür, dass mich die Menschen jeweils ansahen, wie wenn ich von einem anderen Stern käme :rleye: , wenn ich davon sprach. Ich liess es dann bleiben und dachte mir, dass diese von alleine auf solche Themen stossen würden, wenn es für sie Zeit wäre.

Einen wunderschönen Tag

Ranna
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Re: Abraham anderen näher bringen.

Beitragvon Sonrisa » 17. Feb 2011, 12:59

Liebe Leute, liebe Lilith,

das ist ja wieder einmal ein sagenhafter, vortexischer Beitrag von dir. Ähnlich halte ich es auch. Gerade dein letzter Abschnitt, sich die Leute im Vortex vorzustellen, finde ich klasse. :genau:

Ich habe aufgehört über meine neue Philosophie und meinen neuen Lebensweg zu sprechen. Seit ich Abraham kenne und das ist ja mein neuer Lebensweg. Früher wollte ich immer über neue Erkenntnisse und neue potentielle innere Richtungen reden und überzeugen. Meistens steckte dort die Motivation dahinter, bestätigt zu werden und nicht alleine auf diesem Weg zu sein; Unsicherheit, mangelndes Vertrauen in MICH. Er könnte ja falsch sein oder ich komme plötzlich nicht mehr klar mit der neuen Landkarte. :grllll: Wie gut, dass ich heute meinen eigenen Navi habe und keine Philosohenwegbegleiter mehr brauche. Ich hab meine EGS.

Ich sag zwar auch manchmal meine Sichtweisen zu etwas, aber spätestens wenn meine Gefühle läuten, dass ich mich besser rausziehe, tue ich das auch. Ich hatte neulich wem von Abraham erzählt, nicht den Namen erwähnt, aber in meinen eigenen Worten ein bisschen was über die EGS und den Zusammenhang von Gefühlen und Gedanken erzählt, bis die Reaktion kam: das klingt interessant, darüber solltest du nochmal mit mir sprechen, wenn es mir schlecht geht. Nö, mach ich nicht. :mrgreen: :kgrhl:

Ich habe kein Bedürfnis mehr zu überzeugen oder auch nur nahezubringen. Ich finde das auch sehr angenehm so, denn ich kann so viel besser andere sein lassen, wie sie sind und mich meinem eigenen Navi anvertrauen. :gvibes: :loveshower:
Sonrisa
 


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